In Flagranti überbringt Botschaft auf Kissen

In Flagranti hat Visana auch dieses Jahr als Krankenversicherer profiliert. Die Kampagne läuft unter dem Claim «Und Sie liegen richtig».

Für die diesjährige Herbstkampagne überbringt Visana den Privatkunden auf einem Kissen die frohe Botschaft, dass sie 2012 in den meisten Kantonen auf eine Prämienerhöhung auf den wichtigsten Zusatz-Versicherungen verzichtet. Plakate, Inserate, Tramhänger und Banner machen auf die Sparmöglichkeiten bei Visana aufmerksam. Die Kampagne läuft bis Mitte November 2011.

Die Kampagne für den Geschäftskundenzweig macht mit vier Kissensujets auf ihre Leistungen als Unfallversicherer und im betrieblichen Gesundheitsmanagement aufmerksam. Sie dauert bis Dezember 2011.
 

Ammarkt: Revival der Traditionsmarke happy

Die Agentur Ammarkt hat die Kampagne für «I wett i hett es happy-Bett.» wieder belebt. In der neuen Verkaufsförderungskampagne von happy schlafen die Protagonisten an den ungewöhnlichsten Orten.

Doch das öffentliche Tagschlafen ist nicht bloss eine augenzwinkernde Hommage an den etwas verrückten Zeitgeist. Die Schweiz ein echtes Problem, jeder Dritte schläft nachts schlecht – und träume darum tagsüber nur noch von einem erlösenden Nickerchen, so die Agentur. Die neue happy Kampagne dramatisiert diesen Missstand mit TV-Spots und Anzeigemotiven und soll damit auf die happy Schlafwochen aufmerksam machen.

Verantwortlich bei Happy-Systems: Reto Fröhlich (Managing Director), Urs Rohrer (Leiter Verkauf und Kundensupport), Liliana Schöni-Wettstein (Leiterin Marketing). Verantwortlich bei Ammarkt: Marcel Odermatt, Sandra Küng (Beratung), Michael Schmid (Strategische Planung), Martin Fuchs, Sascha Fanetti (Creative Direction), Martin Fuchs (Text), Sascha Fanetti, Maurizio Galassi (Art Direction), Alain Filli, Maja Baumann (Grafik), Mäggie Widmer, Lea Hobi (Media & Produktion), Sven Germann (Fotografie), Marc Wilkins (Regie). Film-Produktion: Shining Pictures. Produzent: Stefan Bircher
 

100 Jahre Schweizer Illustrierte

Die Schweizer Illustrierte feiert im Dezember 2011 ihren 100. Geburtstag. Am Montag, 19. September startet die SI daher ihre Jubiläumsberichterstattung mit einer Serie.

Die zehn Dekaden der Zeitschrift werden in zehn Teilen auf jeweils zehn Seiten aufbereitet. Zudem spricht Verleger Michael Ringier in einem Interview über seine Zeit bei der SI, wie Ringier am Freitag mitteilt. Man habe mit der SI Mediengeschichte geschrieben.

Die erste Ausgabe erschien am 9.Dezember 1911, damals noch unter dem Namen «Schweizer Illustrierte Zeitung». Es war die erste Nachrichten-Illustrierte der Schweiz und von Anfang an ein Wochenmagazin, so Ringier weiter. SI-Autorin Stephanie Ringel und Fotoredaktorin Regula Siebenmann arbeiteten sich in den vergangenen Wochen für die nun am kommenden Montag startende Jubiläums-Serie durch alle hundert Archiv-Bände und tausende von redaktionellen Seiten. Entstanden ist eine Serie, welche die nationale und internationale Zeitgeschichte auferstehen lassen soll und gleichzeitig auch die Lebensgeschichte der SI und ihrer Macher beleuchten soll.

Die Serie startet am kommenden Montag, 19. September. Verleger Michael Ringier gibt in derselben Nummer zudem ein Interview und spricht über seine Zeit als Journalist bei der Schweizer Illustrierten, verrät Redaktionsgeheimnisse und das Erfolgsrezept der SI.
 

Neue Kommunikationsagentur Lackland Communications

Patrick Lack hat die neue Werbeagentur Lackland Communications in Rheinfelden gegründet. Einige aktuelle Kunden sind Rene Schweizer in Basel, Remax Nordwestschweiz in Möhlin, Danfoss in Frenkendorf oder Pavenstedt & Pauli in Zürich.

Vor 20 Jahren, gründete Patrick Lack in Basel seine erste Werbeagentur, die Lack, Scherb & Bucher. Lack, Scherb & Bucher war eine der ersten Agenturen in der Schweiz, die die digitale Bildbearbeitung integrierte. Die Agentur betreute Kunden wie Feldschlösschen, Pepsi International, Crossair oder die Basler Kantonalbank.

1998 rief Patrick Lack, wiederum in Basel, Lucky Lack Advertising und ein Jahr später Lucky Lack Cybernetics ins Leben. Lucky Lack wurde mit dem International Web Page Award in San José/CA (als eine von nur 30 Websites weltweit) ausgezeichnet und war bald in allen Foren der Welt gelistet, so der Agenturgründer Patrick Lack in einer Mitteilung. Mit einem Multimediaaward aus Hamburg und der Auszeichnung zur besten Schweizer Newcomeragentur war Lucky Lack schnell bekannt. Kunden wie Danfoss, Hach oder das Bakom waren die Belohnung. Im Jahre 2004 schlossen sich Lucky Lack und Dialog BFK zu Dialog Lucky Lack zusammen – mit der Idee, Synergien zu nutzen. 2010 wurde Dialog Lucky Lack an eine Pharma-Grossagentur verkauft.
 

Caspar, Poltéra: Im Wein liegt die Wahrheit

Die Werbeagentur Caspar, Poltéra hat für Albert Reichmuth eine neue Werbekampagne gestaltet. Diese beantwortet alle latenten Fragen, mit denen auch ausgewiesene Weinkenner immer wieder konfrontiert sind.

Nach der Signaletik der «La Galerie du Vin» kreierte die Werbeagentur eine für ein traditionelles Weinhaus unkonventionelle Werbekampagne. Und beantwortet Sujet für Sujet kurz aber bündig die häufigsten, interessantesten, ungewöhnlichsten und beispielhaftesten Fragen rund um den Weingenuss. Die Umsetzung erfolgt dabei mit vierfarbigen Inseraten, in welchen die provokativen Fragen und Antworten mit überraschenden Aufnahmen von Felix Streuli zusätzlich unterstrichen werden. Unterstützt wird dieser Auftritt mit verschiedenen kleineren, schwarzweissen Textinseraten.

Die Kampagne wird vorerst bis Dezember 2011 in der NZZ am Sonntag, Sonntagszeitung, dem Seesicht Magazin und auf NZZ Online geschaltet.
 

Advico: Mit dem richtigen Partner nach Asien expandieren

Advico hat eine internationale Kampagne für die Chemical Distribution-Services von DKSH gestaltet. Das Motto der Kampagne: « Think Asia. Think DKSH».

Anzeigen und Banner erscheinen seit September in den bekanntesten branchenspezifischen Fachzeitschriften und auf Internetplattformen.

Verantwortlich bei DKSH: Seraina Peter (Communications Manager). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Markus Gut (CCO), Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Fabienne Marcolin (AD), Sven Rufer, Florian Tillmann (Text), Pablo Koerfer, Julia Kull (Beratung).
 

Komet: Soirée graphique

Am 9. September fand die vierte Soirée graphique in den Ateliers von Komet statt. Die diesjährige Ausgabe der Soirée graphique widmete sich mit einem einmaligen Portfolio an nationalen und internationalen Ausstellenden dem Thema «Fotografie inszeniert Grafikdesign».

Als Ausstellung, Event und Werkeverkauf zugleich, habe die Veranstaltung über 400 Besucher angezogen, so die Agentur. Mit ihren Werken vertreten waren unter anderem Koi+Coboi, Hi, Feixen, Zeloot, Mike Perry, Olaf Breuning, Diana Scheunemann, Beni Bischof und viele mehr. Mit dem Direktverkauf der Werke konnten sich die Besucher zudem ein Stück Grafikdesign mit nach Hause nehmen.

Zusätzlich erschien eine grossformatige Designzeitung, welche alle Unikatarbeiten der Soirée nochmals Revue passieren lässt und Infos zu Event und Konzept bietet. Auf den Homepage von Komet können Impressionen eingesehen und das Magazin bestellt werden.
 

KSB realisiert Anzeige für Coop-Lernende

Bei Coop absolvieren rund 3‘000 Lernende in 20 verschiedenen Berufen eine Grundbildung. Dies hat KSB in einer Anzeige inszeniert.

Die Anzeige erscheint zum neuen Lehrjahr in der Sonntagspresse.

Verantwortlich bei Coop: Jürg Peritz (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Sandra Küblbeck (Projektleitung). Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Uwe Schlupp (Creative Direction), Anita Kummer (Art Direction), Joël Gessler (Grafik), Mark Stahel, Stefan Ganz (Text), Dany Kielholz (Beratungsleitung), Vanessa Pfründer (Beratung), Bettina Beyeler (DTP), Mathias Zuppiger (Foto). Litho: Detail AG. Media: Coop Media, Karin Heliopoulos sowie The whole Media.
 

SFLB: Sihlcity zur Modemetropole gemacht

Die Agentur SFLB hat für die Fashionweek im Sihlcity eine Kampagne realisiert, die zeigen soll, dass auch das Sihlcity zu den ganz grossen Modemetropolen gehört.

Angesagte Mode wird normalerweise in Metropolen wie New York oder Paris gezeigt. Doch vom 12. bis 17. September gibt es noch einen weiteren Ort, der Hauptstadt der Mode ist: Sihlcity. Das Zürcher Shoppingcenter steht während dieser Zeit ganz im Zeichen der Mode. Es gibt Fashionshows von verschiedenen Toplabels, Promotionen in den einzelnen Geschäften, Stylisten für die Kunden und vieles mehr. Dass man eine weitere Modemetropole gleich vor der Nase hat, ist auch die Botschaft der Werbung für den Event. Zu sehen und zu hören ist die Kampagne im Radio, auf Anzeigen und Online-Werbemitteln.

> Radio-Spot 1

> Radio-Spot 2

Verantwortlich bei Sihlcity: Philipp Schoch (Centerleiter), Mara Bonorand (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei SFLB: Pablo Schencke, Matthias Fürst, Johannes Raggio, Nemi Gajic (Kreation), Loriana Indelicato (Online) Isabelle Meier, Nadine Stüssi (Beratung), Hastings (Radioproduktion).

sihlcity

Walder, Werber sorgt für Goldgräberstimmung in Uster

Für ihre Septemberausstellung setzte die Oberland Garage auf Walder, Werber. Auftrag war die Konzeption und Realisierung einer Event-Kommunikation inklusive Key Visual.

Unter dem Titel «Goldgräberstimmung in Uster» gestaltete Walder, Werber ein Einladungs-Mailing im Stil einer illustrativen Schatzkarte, bei der es einiges zu entdecken gab. Die «Schätze» in Form eines Euro-Bonus sowie diverser Prämien galt es bekannt zu machen und damit möglichst viele Ausstellungsbesucher zu generieren.

Verantwortlich bei der Oberland Garage: Annemarie Müller, Evelyn Baumgartner. Verantwortlich bei Walder, Werber: Anna Morf (Gesamtleitung), Tobias Fluck (CD), Gregor Szabo (Grafik und Illustration), Philipp Ammeter (Text).

schatzkarte

Schweizer Medien: Marc Walder ins Präsidium gewählt

An der Mitgliederversammlung von Schweizer Medien in Flims wehren sich die Verleger gegen eine Ausdehnung des Onlineangebots der SRG. Ausserdem wählen sie Marc Walder ins Verbandspräsidium.

Wie bereits der Name sage, sei die SRG als Radio- und Fernsehanbieterin geschaffen worden und entsprechend seien die gesetzlichen Grundlagen ausgestaltet, so der Verband Schweizer Medien. Wenn sie darüber hinaus in neue Medien expandieren wolle, müsse dafür im demokratischen Prozess eine neue Grundlage diskutiert und geschaffen werden – alles andere würde gegen das Legalitätsprinzip verstossen. Die SRG habe einen Service public-Auftrag zu erfüllen, heisst es weiter; die Service public-Leistung der Verleger sei historisch und aktuell ebenfalls sehr bedeutend – es könne nicht sein, «dass diese wertvolle und für die freie, demokratische Gesellschaft unentbehrliche Leistung privater Medien durch Konkurrenzierung mittels gebührenfinanzierter Onlineangebote der staatlich beaufsichtigten Rundfunkanstalt untergraben wird». Online könne bei den staatlichen Sendern höchstens das Programm begleiten. Jede Ausdehnung des Angebotes und insbesondere die Finanzierung durch Werbung würden heute schon gegen verfassungsmässige und rechtliche Bestimmungen verstossen und den Markt noch mehr verzerren.

Marc Walder löst Martin Werfeli ab

Ausserdem haben die Verbandsmitglieden einer Anpassung des Beitrags- und Stimmrechtsreglementes zugestimmt. Damit vollzieht der Verband, was im letzten Jahr mit der Statutenänderung aufgegleist wurde, nämlich dass nicht mehr die Auflagenzahl die Grundlage für den Beitrag darstellt. So können nun auch elektronische Medien Mitglied des Verbandes werden. Dem zurücktretenden Martin Werfeli sprachen Präsidium und Mitglieder ihren Dank für seinen grossen Einsatz im Verlegerverband aus. Neu in das Präsidium gewählt wurde Marc Walder, CEO Ringier Schweiz und Deutschland, Zürich.

Knapp positives Ergebnis erwartet

Die Verbandsleitung präsentierte seinen Mitgliedern eine Vielzahl laufender Aktionen und Projekte und zeigte sich auch finanziell in solidem Zustand. Für die Rechnung 2010 konnte ein Gewinn von  60’225 Franken ausgewiesen werden – nach Rückstellungen aus dem Betriebsgewinn in der Höhe von 40'000 Franken für künftige Projekte. Die leider immer noch schwächelnde Wirtschaftslage wirke sich auch auf die Verbandsaktivitäten aus, heisst es. Trotzdem gehe man für das laufende Jahr von einem knapp positiven Ergebnis aus.

Bei den laufenden medienpolitischen Geschäften beschäftigt die Verleger gegenwärtig die Revision der Postgesetzverordnung, welche zurzeit beim Departement Uvek liegt. Zentral geht es um die Frage der Systematik der ermässigten Posttarife für die Presse. Der Verband Schweizer Medien spricht sich für eine Fortsetzung der bisherigen Praxis bei der Umsetzung der indirekten Presseförderung aus.

> Medienkongress: Doris Leuthard erhebt Drohfinger
 

Coundco/Wirz Werbung: Für Jobwinner die kreativsten Mitarbeiter der Schweiz gesucht

«Tipps für die Kündigung», die Werbekampagne, die die Agenturen Coundco und Wirz Werbung für die Stellenportale Jobwinner.ch und Jobup.ch in diesem Jahr lanciert haben, geht in die zweite Runde.

In einer ersten Welle im Frühling konnte man eigene Text-Tipps zum Stelle-loswerden einreichen. Über 1‘700 lustige, gewagte, bissige und kreative Text-Tipps gingen innert vier Wochen ein. In der soeben lancierten, zweiten Welle, werden die kreativsten Mitarbeiter der Schweiz aufgefordert, einfache Handy-Videos mit dem gefilmten Stelle-loswerden-Tipp einzureichen. Herzstück der Kampagne ist die Website Stelle-loswerden.ch. Auf dieser Dort können die User ihre Videos hochladen. Ausserdem wurde eine Stelle-loswerden iPhone App entwickelt, mit der ein Tipp-Film direkt aufgenommen und eingereicht werden kann. Die App steht ab sofort kostenlos im App Store zum Download zur Verfügung.

Alle eingereichten Filme können auf der Website angeschaut und beurteilt werden. Die drei Gewinner-Videos mit den höchsten Votings werden im Kino als Werbespot gezeigt. Die Gewinner-Regisseure werden an diesem Abend zusammen mit Freunden ins Kino mit Apéro eingeladen.

Ergänzt werden die Online-Aktivitäten durch eine Facebook App, wo die Filme direkt eingereicht und bewertet werden können. Die Weiterführung der digitalen Kampagne wurde von der Agentur Coundco konzipiert und produziert. Die Printsujets sowie Fernseh- und Kinospots wurden von Wirz Werbung entworfen und umgesetzt.

Verantwortlich bei Jobwinner.ch/Jobup.ch: Rebekka Affolter (Kommunikationsmanager), Michaela Götze (Marketing Online/Digital). Verantwortlich bei Coundco: Garry Bachmann (Gesamtprojektleitung), Fabian Hernandez (Interface Design & Online Werbemittel), Philipp Moser (Flash), Raphael Frangi (Beratung), Christoph Burgdorfer (Projektleitung iPhone, Web-Entwicklung), Miguel L. Gonzalez (iPhone, Web-Entwicklung). Verantwortlich bei Wirz Werbung: Andi Portmann (Text), Rahel Boesinger (Art), Philipp Skrabal (CD), Yves Rückert (Beratung), Gordon Nemitz (Strategie), Nicole Suter, Fabienne Huwyler (Art Buying), Markenfilm Schweiz/ Uli Scheper (Produktion), Benjamin Brettschneider (Regie), Gregor Collienne (Fotografie).

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