Neuer Verwaltungsrat der Netvision

Die auf integrierte Online-Kommunikationslösungen spezialisierte Netvision mit Sitz in Winterthur hat ihren Verwaltungsrat verstärkt. Andreas Meili wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat aufgenommen.

Meili ist Partner der auf Medien- und Kommunikationsrecht spezialisierten Zürcher Anwaltsfirma Meili Pfortmüller und langjähriger Leiter der Elektronischen Medien des Medienkonzerns Tamedia. Die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrates sind Christian Fehrlin (Präsident und CEO), Martin Saidler (Inhaber der Onlinebeteiligungsunternehmung Centralway Holding, Zug) sowie Lars Kooymans (Inhaber der Multimediaagentur Mediawinner, Rapperswil).
 

Aufgespiesst: Time to go

Werbewoche-Redaktorin Anne-Friederike Heinrich verabschiedet sich in den Mutterschafts-«Urlaub».

Schwanger zu sein, wäre einfacher, wenn es die Blicke der Mitmenschen nicht gäbe. Sie streifen verstohlen über meinen sich rundenden Bauch, fixieren die Kugel direkt oder, mit zunehmendem «Zustand», umrunden das Objekt der Betrachtung mit rollenden Augen. Die Blicke sagen alles, von «ach wie schön» über «schon wieder so eine» bis «wie kann man nur!» – so schauen vorzugsweise die vergrätzten Alten, deren Renten unser Kleines später bezahlen soll. Gut beraten ist da das werdende Mami, das gar nicht hinschaut, wenn einer schaut. Und das sich der kleinen Glückseligkeit besinnt, die in ihrem Bauch heranwächst und quirlig gegen all diese blöden Gaffer anzappelt. Aber irgendwann reichts auch der coolsten, glücklichsten Mutter in spe. Mir hat kürzlich die nebenstehende Werbung «den Zapfen usseghaue ». Ich freue mich über meine wachsenden Rundungen, zeigen sie doch, dass mein kleiner Untermieter so gedeiht, wie ich es mir wünsche. Wie frustrierend zu erkennen, dass alle anderen in mir nur eine pralle Melone mit zwei dicken Nektarinen darüber sehen. Hey, ich bin schwanger – kein Früchtekorb!

Werberische Fehlzündung

Versetzen Sie sich einmal, nur ganz kurz, in den Körper einer brutal fitten Hochschwangeren: Sie fühlt sich unbeweglich wie ein Elefant, watschelt wie eine Ente, hat im besten Fall einen Rücken, der sich nur 23 von 24 Stunden anfühlt, als würde er durchbrechen, und ihre Beine und andere abstehende Dinge am Körper drohen zu platzen. Wohlgemerkt: «brutal fit». Es gibt eine Menge Schwangere, die sich zum Verrecken elend fühlen. Für all diejenigen ist diese Kampagne der Gesundheitsförderung voll daneben und diskriminierend. Und ich verwette mein letztes Schwangerschaftshemd, dass jene Schwangeren nach Sichtung dieses Sujets ganz sicher keine Melonen oder Nektarinen mehr anrühren werden. Werbeziel erreicht?

Selbst ich als hartgesottene Selbstironikerin finde diese werberische Meisterleistung so dumm, dass sie fast schon wieder gut ist. Ha ha ha! Da hat wohl mal wieder ein besonders männlicher Hochkreativer nicht kapiert, wer seine Zielgruppe ist. Und die Herren bei der Gesundheitsförderung, die diesen Fruchtsalat durchgewunken haben, hatten sicher eine Menge Spass. Toll, Jungs. Kleiner Tipp: «Achten Sie während Ihrer Werbung auf Ihre Zielgruppe.» Aber ich habe verstanden: Ich bin dann mal weg! Ihr könnt mir ja ein paar Früchte ins Spital schicken – aber bitte keine Melonen. Diese Saison ist nämlich nun vorbei.

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Franz&René kommuniziert für Freiburger Messe

An der Freiburger Messe lässt Franz&René das Herz der Freiburgerinnen und Freiburger höher schlagen. Die Agentur wurde von der Freiburger Messe mit der Ausarbeitung der neuen Kommunikationskampagne beauftragt

Ab heute tritt die Messe in verschiedenen Medien im neuen Erscheinungsbild auf, so etwa auf Plakaten, Megaposter, Inseraten, TV-Spots, Werbebannern, sozialen Netzwerken, Broschüren. Die Strategie der Kampagne ist es, die Herbstmesse des Kantons Freiburg zu positionieren als lebendigen Mittelpunkt der Zeit vom 7. bis 16. Oktober – als den Ort, wo man sich begegnet, sich austauscht und Neues entdeckt, kurz als «DEN Treffpunkt für alle Freiburgerinnen und Freiburger», so die Agentur in einer Mitteilung.

Das wichtigste Merkmal, durch das sich die Freiburger Messe von ähnlichen Ausstellungen und Anlässen im Kanton abhebt, sei ihre Lebendigkeit. So wurde das Herz als Sujet gewählt. Es stehe als Lebensmotor und symbolischer Sitz der Emotionen für diesen Wert. Es tritt im Rahmen der Kampagne in drei unterschiedlichen Sujets in Erscheinung, die sich ergänzen und die verschiedenen Interessen der Besucher repräsentieren: Unterhaltung, Kultur und Netzwerke. Das Netzwerk-Sujet entstand interaktiv im Rahmen einer Facebook-Aktion auf der Suche nach «Friburgergrine», die auf den Plakatwänden ihrer Stadt erscheinen wollten. Alle Teilnehmenden gewannen Messeeintritte für sich und ihre Freunde.

Das Konzept mit dem Herz-Motiv wird über mehrere Jahre in verschiedenen Formen verwendet werden. Es soll das lebendige Image der Messe nach aussen tragen. Weitere interaktive Aktionen folgen im zweiten Jahr, so dass ein echter Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern und speziell mit einer jungen Zielgruppe entstehen soll.
 

Der Motz von Butz: Die Kunden sind doch nicht so blöd, wie die Marketingstrategen meinen

Das jüngste Beispiel von Upgrading durch Testimonial-Imageträgerwerbung ist bei Charles Vögele in die Hose gegangen. Mir schien das schon von Anfang an zu unpassend, zu vordergründig und zu aufgesetzt, und das haben auch die nicht so blöden Konsumenten gespürt.

Worum geht es: Penélope und Monica Cruz sind vor 15 Monaten, sicher für kein Taschengeld, ins Celebrity-Marketing als Booster für die bünzlige Modemarke Charles Vögele angeheuert worden. Weder die Schwestern noch Till Schweiger hatten wahrscheinlich vorher eine Ahnung von dieser Modekette. Meine These: Das Vögele-Beispiel zeigt wieder einmal auf, wie delikat und mit wieviel Fingerspitzengefühl so ein Marken-Upgrade mit Imagetransfer ist.

Als Catherine Deneuve für ein Coco Chanel No 5 Werbung machte, passte alles haargenau aufeinander. Wenn aber Roger Federer sein Konterfei für eine Kaffeemaschine hinhält, ist das haargrau daneben. Perfekt oder schon fast genial dagegen ist es, wenn George Clooney die unwichtige Nebenrolle neben dem Hauptdarsteller Nespresso spielt. Falsch im Vergleich ist auch wieder, wenn Melanie Winiger für eine Kloschüssel wirbt, Schuhmacher für Naviboot hinhält (oder hat man dabei an die Verbindung seines Namens zur Schuhmacherei gedacht) oder wenn . – wie schon länger her – unser Goldkugelstösser Günthör auf einem Staubsauger posiert.

Auf den Punkt bringts H&M. Sie spannen jedes Jahr einen Promi vor ihre Werbemaschine. Karl Lagerfeld oder Madonna haben nicht nur ihren Lifestyle transferiert, sondern auch gleich eine Sondermodeedition kreiert. Somit hat bei H&M das Marketingkonzert harmoniert. Image, Produkt, Preis und die Werbung. Bei Charles Vögele hat man sich da zu schnell zuviel erhofft. Ein kapitaler Fehler auf allen Ebenen. Eine so verstaubte Marke zu einem «Must have»-Label zu machen, braucht mehr Werbe- Power, nicht nur Printmedien und Events. Die erfolgreichen Testimonial-Kampagnen sind fast alle durch das Fernsehen bekannt geworden. Jetzt konnten wir lesen: Übung abgebrochen. Neuer CEO. Neue Kommunikation. Das wird beim Konsumenten auch kein besseres Image bilden. Vielleicht hat ja aber die Kundschaft die Cruz-Episode gar nicht mitbekommen? Dies würde mich nicht wundern. Zum Schluss kommt mir noch der Gilet-Werbespot mit Henry, Tiger Woods und Federer in Erinnerung. Dieses Beispiel deckt noch eine andere Problematik bei solchen Testimonials auf. Der Tiger ist jetzt abrasiert. Und auch Harald Junke hat den Mediamarkt nicht überlebt.

Ich glaube nicht, dass es ein Rezept für Testimonial- Werbung gibt. Jede Aufgabe ist individuell und kann sicher nicht mit dem Marketinghandbuch abgehandelt werden. Der Bauch spielt da die wichtigste Rolle.

Liebe Werber, macht nicht weiter solchen Stuss, sonst ist mit «Motz von Butz» nie Schluss.

Mein Aufsteller dieser Woche war ein Walk auf der «High Line» in Manhattans Westend, mit dem besten Blick auf Frank Gerrys, Jean Nouvels und andere neue Hochhäuser. Ist einen Abstecher wert.

Theophil Butz, einst Starwerber (Zitat Ringier), heute Inspirator und ab jetzt auch noch Motzer. «Nicht eine einfache, aber eine notwendige Rolle, die ich hier alle 14 Tage wahrnehme.» Sachdienliche Hinweise bitte an [email protected]

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Assanges Biografie ohne dessen Willen veröffentlicht

Ein schottischer Verlag hat gegen den Willen von Julian Assange eine Autobiografie des Wikileaks-Gründers herausgebracht. Der Verlag machte vertragliche Verpflichtungen Assanges geltend.

Obwohl er sich für mehr als 50 Stunden habe interviewen lassen sowie vertragliche Verpflichtungen hatte, habe Assange die Veröffentlichung verhindern wollen. Dies teilte der Verlag Canongate Books am Donnerstag mit. Er habe jedoch die Vorauszahlung bereits benutzt, um Rechnungen aus seinem Gerichtsprozess zu zahlen. Daher habe man sich entschlossen, das Buch ohne Autorisierung herauszubringen.

Assange wirft einem Bericht des Senders BBC zufolge dem Verlag vor, den Vertrag gebrochen zu haben. Canongate profitiere von einem falschen, nicht überarbeitetem Entwurf. Der Verlag weist dies zurück. Julian Assange habe sich Sorgen um die Veröffentlichung gemacht, nachdem er seine Geschichte einem Ghostwriter erzählt hatte. Er soll gesagt haben: «Alle Memoiren sind Prostitution.»

In dem Schriftstück mit dem Titel «Julian Assange: The Unauthorised Autobiography» berichtet Assange unter anderem über Warnungen aus Geheimdienstkreisen, dass die USA mit «illegalen» Mitteln einen Plot gegen ihn planten. Das geht gemäss SDA aus Auszügen hervor, die am Donnerstag in der britischen Zeitung The Independent veröffentlicht wurden. Das Buch soll dort in den kommenden Tagen als Serie erscheinen.

In der unautorisierten Autobiografie betont Assange, dass der Sex mit zwei Frauen einvernehmlich gewesen sei. Er möge auf seine Art ein chauvinistisches Schwein sein, aber er sei kein Vergewaltiger, heisst es in dem Abdruck. Es handle sich entweder um ein «schreckliches Missverständnis» oder eine Falle. Einer seiner Geheimdienstkontakte habe ihn gewarnt, in den USA werde diskutiert, ob man ihm «Vorwürfe unmoralischer Art» unterjubeln solle, etwa im Zusammenhang mit Drogen oder Kinderpornografie. Julian Assange steht seit Dezember 2010 in Grossbritannien unter Hausarrest und wartet auf eine Entscheidung in einem Auslieferungsverfahren nach Schweden. Dort werden ihm Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von zwei Frauen vorgeworfen.
 

Zu guter Letzt: Beeinflusst Facebook das Körpergewicht?

Das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Individuen ist massgeblich durch das soziale Umfeld geprägt. Nun untersuchen Wissenschaftler in einem neuen Forschungsprojekt den Einfluss elektronischer sozialer Netzwerke auf das individuelle Gesundheitsbewusstsein und insbesondere das Körpergewicht von Personen.

In einer 2007 erschienenen Längsschnittstudie wiesen die US-amerikanischen Autoren Nicholas Christakis und James Fowler über einen Zeitraum von 32 Jahren nach, dass Übergewicht sich innerhalb sozialer Netzwerke von Person zu Person überträgt. Dies schreibt Idw-online.de in am Dienstag. Bisherige Studien betrachten die epidemische Verbreitung von Übergewicht jedoch nur innerhalb traditioneller sozialer Netzwerke – offline.

Die Wissenschaftler vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg FAU richten nun ihren Blick, unter der Leitung von Freimut Bodendorf, auf soziale Netzwerke wie Facebook. In Kooperation mit dem Frauenfitnessstudio «Das Studio – Frauenfitness» in Nürnberg, von dem ein Teil der Probanden kommt, wird ermittelt, welche sozialen Einflussfaktoren – insbesondere die Unterstützung des Freundeskreises – bei der Gewichtszu- und -abnahme eine Rolle spielen.

Basierend auf diesen Erkenntnissen, wird eine Facebook-Anwendung entwickelt. Diese greift die identifizierten Motivationsfaktoren auf, um im persönlichen Facebook-Freundeskreis ein gesundheitsbewusstes Verhalten zu fördern. Sollte das klappen, erhalten soziale Netzwerke eine neue Funktion. Und Weight Watchers kann einpacken.

BSSM lässt Mezger mit Schmuck brillieren

Mezger Uhren und Juwelen in Basel will seine Position als namhaftes Fachgeschäft für Schmuck und Edelsteine stärken und hat dafür die Agentur BSSM beauftragt. Die Kampagne für Schmuck soll die Kompetenz des Uhren- und Juwelengeschäfts wieder mehr ins Zentrum rücken.

Die Bilder der Schmuck-Kampagne von Mezger Uhren und Juwelen setzt auf die Ästhetik der Vergänglichkeit und tragen die Handschrift des Basler Fotografen Christoph Läser. Eingesetzt werden die Key Visuals in einer grossformatigen Broschüre und in Anzeigen in lokalen Tageszeitungen.

Verantwortlich bei Mezger Uhren und Juwelen, Basel: Urs Mezger (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD), Pascal Rehmann (AD), Hannes Müller (Text), Claudia Paganini, Roger Berthoud (Beratung). Fotografie: Christoph Läser.
 

Swissinfo: Fünf Entlassungen auf der Redaktion

Im Rahmen der Reorganisation von Swissinfo.ch wird die Zahl der Vollzeitstellen um 40 verringert. Es werden fünf Journalisten entlassen, die übrigen Vollzeitstellen fallen durch natürliche Abgänge weg.

Zwei Journalisten in der spanisch-sprachigen Redaktion war schon vor zwei Wochen gekündigt worden. Die Zahl der Vollzeitstellen müsse um 40 reduziert werden, um bis Ende 2012 noch 86 zu betragen, sagte Chefredaktor Christophe Giovannini am Donnerstag der Nachrichtenagentur SDA. Der Stellenabbau erfolge hauptsächlich durch natürliche Abgänge, vorzeitige Pensionierungen und Transfers in andere SRG-Einheiten.

Die fünf entlassenen Journalisten arbeiteten in den deutsch-, französisch- und italienisch-sprachigen Redaktionen, die im Januar 2012 fusionieren. Die drei nationalen Redaktionen werden nach ihrer Zusammenlegung nur noch 15 Journalisten mit 80-Prozent-Anstellung haben, fast die Hälfte weniger als bisher. Das Jahresbudget der Internet-Plattform für Auslandschweizer und an der Schweiz interessierte Ausländer, dem ehemaligen Schweizer Radio International, wird von 26 auf 17 Millionen Franken sinken.

Als nächste Etappe soll bei Swissinfo.ch die Abteilungen Administration und Technik restrukturiert werden. Sie soll bis im Sommer 2012 erfolgen. Auch in diesen Bereichen seien Entlassungen nicht auszuschliessen, aber es werde wahrscheinlich Transfers in andere SRG-Einheiten geben, sagt der Chefredaktor.

Der Abbau bei den journalistischen Kapazitäten, vorab bei den landessprachlichen Redaktionen, wird beim Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM nicht gut aufgenommen. Das SSM bezeichnete gemäss SDA den Abbau als einen strategischen Fehler. Eine vertiefte Berichterstattung in den Landessprachen sei nicht nur für die Auslandsschweizer von zentraler Bedeutung. Wichtig sei diese auch für die ausländischen «opinion leaders» wie Diplomaten oder Wirtschaftskreise. Für diese Zielgruppe sei Swissinfo die zentrale Quelle, wenn sie sich ein objektives, verlässliches und ausgewogenes Bild der Schweiz machen wollten.

Impressum bedauert den Stellenabbau bei Swissinfo

Impressum, ist bestürzt über den Entscheid von Swissinfo, die Budgetkürzungen alleine über einen massiven Abbau von Stellen zu lösen, welcher als das Angebot von Swissinfo empfindlich einschränken werde. Dies schreibt der Schweizer Verband von Journalistinnen und Journalisten am Donnerstag in einem Communiqué. Der Verband betont dabei, dass das Informationsangebot von Swissinfo einzigartig sei und sowohl für ausländische interessierte Kreise als auch für Auslandschweizer eine ausserordentlich wichtige Informationsquelle darstelle, die durch andere online Informationsangebote nicht ersetzbar sei.

Der Verband war daran beteiligt, zu verhindern, dass der Bundesbeitrag an Swissinfo gestrichen wurde. Dass nun trotzdem ein Stellenabbau in diesem Unfang vorgenommen wird, ist enttäuschen, so Impressum weiter. Denn auch das Informationsangebot in den drei Landessprachen, das von diesem Abbau besonders betroffen ist, könne nicht durch jenes anderer Portale ersetzt werden.

Die von Kündigungen betroffenen Journalistinnen werden in einen immer noch ausserordentlich schwierigen Arbeitsmarkt entlassen. Impressum fordert daher die SRG auf, diese Mitarbeitenden durch spezielle, gezielte Massnahmen vor der Arbeitslosigkeit zu schützen.

 

In Flagranti: Jubiläumskampagne für die Stiftung Cerebral

Als Dankeschön an alle, die die Stiftung Cerebral während den letzten 50 Jahren unterstützt haben, hat In Flagranti eine Kampagne in TV, Print, Aussenwerbung, Online und als Direct-Mailing entwickelt. Damit soll die Verbundenheit mit der Organisation vertieft werden.

Zum Jubiläum finanziert die Stiftung Cerebral den Umbau zu behindertengerechten Schiffen. In Flagranti nutzt dies für ein Geburtstagsfest auf vier Seen. Über 120 cerebral bewegungsbehinderte Kinder hatten eine «Riesenfreude» an den nautischen Geburtstagsfesten.
 

Goldbach Interactive nimmt für Postfinance den Bullen an die Leine

Goldbach Interactive hat für Postfinance E-Trading zum dritten Mal eine Kampagne umgesetzt. Der Schwerpunkt der Kommunikation liegt online: Die Online-Werbemittel dienen als Vorlage für die begleitende Printkampagne.

Für den Auftrag von Postfinance hat Goldbach Interactive den Bullen, der in der Börsenwelt für eine Hausse steht, in Szene gesetzt. Die Kampagne nutze den Symbolcharakter des Tieres, schreibt die Agentur in einer Mitteilung: Dank Postfinance werde der Bulle im übertragenen Sinn zum handzahmen Begleiter, denn mit Postfinance habe jeder sein E-Trading fest im Griff.

Goldbach Interactive ist für Konzept, Visuals und Text der Kampagne sowie für die Umsetzung des Online-Teils verantwortlich. Die Umsetzung der Print-Kampagne, also Flyer mit Antworttalon und Inserate, übernimmt die Inflagranti Werbeagentur BSW aus Lyss.

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Festland entwickelt neuen Markenauftritt für Carlo Janka

Die Agentur Festland hat für Carlo Janka einen neuen Markenauftritt realisiert, der sein Image «cool, aber professionell» unterstreichen soll.

Das neue Logo setze Jankas Coolness mit einer Kombination der Initialen «CJ» ins Bild, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Ob als kleines Gestaltungselement oder als grossflächige Umsetzung, die Einsatzmöglichkeiten seien nahezu unbegrenzt. An Produkt und Zielgruppe angepasst, könne das Logo zudem in jeder Farbe und jeder Grösse verwendet werden.

Die Positionierung des Markenauftritts und mögliche Anwendungen sind in der «Carlo Janka Zeitung» dokumentiert. Zentrale Schnittstelle in der Kommunikation mit der Fanwelt ist die neue Website. Festland überarbeitete sowohl Design- als auch Navigationskonzept und setzte den Internetauftritt technisch mit dem Content Management System Typo3 um. Mit dem Game «Janka oder Neinka», können Fans auf der Website ihre «Jänks-Kenntnisse» unter Beweis stellen.

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Google Plus ist für jedermann geöffnet

Der US-Suchmaschinenbetreiber Google hat sein soziales Netzwerk Google Plus nach einem zwölfwöchigen Test für jedermann geöffnet. Zuvor war der Internetdienst nur auf Einladung verfügbar.

Mit Google Plus versucht das Unternehmen in den Wettbewerb mit Facebook einzusteigen, dem weltweit populärsten Online-Netzwerk mit mehr als 750 Millionen Nutzern. Zudem sei der Dienst «Hangouts», bei dem Nutzer mit mehreren Personen zeitgleich per Videochat kommunizieren können, nun auch für Smartphones verfügbar, teilte Google am Dienstag mit. (SDA)

 

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