Volkswirtschaftsdepartement mit neuem Kommunikationschef

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat für sein Departement einen neuen Kommunikationschef ernannt. Auf Christophe Hans, der den Posten im Volkswirtschaftsdepartement (EVD) «im Einvernehmen mit dem EVD» verlässt, folgt Rudolf Christen vom Gewerbeverband.

Christen arbeitet dort zurzeit als Kommunikationsverantwortlicher. Er tritt sein neues Amt als EVD-Informationschef auf den 1. November 2011 an, wie das Departement am Montag mitteilte. Sein Vorgänger Christophe Hans bekleidete das Amt seit 2005. Er diente zuerst Bundesrat Joseph Deiss, dann Bundesrätin Doris Leuthard und zuletzt nun Johann Schneider-Ammann. Dieser drückt Hans im Communiqué den Dank aus «für den langjährigen Einsatz, die Leistungen, die Disponibilität und die Loyalität». (SDA)
 

Zu guter Letzt: Benzin statt Strom

Wie sähe unser Alltag aus, wenn wir auf den Stecker und die Steckdose verzichten müssten und alle Geräte per Benzinmotor betrieben würden? Die Antwort liefert Renault in einem Werbespot für ein Elektroauto.

Eins ist sicher: Es wäre alles anders. Rasierer, Haarföhn, Computer und Stabmixer als stinkende und laute Alltagshelfer wären unsere ständigen Begleiter. Besonders schön: Das Kanisterchen, mit dem vor den Augen des Gastes Benzin in den Kreditkartenleser nachgefüllt wird.

Tilllate.com baut Redaktion aus

Das Nightlifeportal Tilllate.com baut die Redaktion aus. In den letzten Wochen sind vier neue Mitarbeitende zum noch jungen Team rund um Redaktionsleiter David Cappellini gestossen.

Die 32-jährige Maja Zivadinovic wechselte vom Ressort Unterhaltung der Blick-Gruppe zu Tilllate.com, der 20-jährige Julian Riegel hat zuletzt bei MTV gearbeitet, der 21-jährige Nives Arrigoni kommt von Usgang.ch und der 22-jährige Alpcan Özkul wird neben seiner Tätigkeit für den Nightlife-Blog Handzhup neu auch für Tilllate.com schreiben. Bereits seit Jahresbeginn arbeiten zudem Anne-Sophie Keller und Julian Fricker für das Nightlifeportal.

Anbindung an 20 Minuten online

Die besten Tilllate.com-Stories würden von 20 Minuten Online aufgenommen und direkt mit dem Nightlifeportal verlinkt, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Verzahnung sowie die neue journalistische Ausrichtung würden schon heute zu einem Traffic-Sprung führen: Im August und September sei die Reichweite jeweils mit mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Auch auf dem Werbemarkt sei die Anbindung von Tilllate.com an den 20 Minuten Medienverbund bereits erkennbar: Sowohl für die Nightlife-Branche wie auch für die klassischen Werbekundenhabe das Verkaufsteam Kombi-Produkte entwickelt, die auf dem Markt einzigartig seien.
 

Vizner Borel: Für Igora zum Alu-Sammeln motiviert

Die Agentur Vizner Borel hat für die Igora-Genossenschaft für Aluminium-Recycling eine Kampagne entwickelt, die zum Alu-Sammeln motivieren soll.

Seit über 20 Jahren setze sich die Igora-Genossenschaft für das Recycling des wertvollen Werkstoffs Aluminium ein, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Dass es mittlerweile kaum einen Schweizer Haushalt gebe, in dem Alu nicht gesammelt werde, zeuge von einer Erfolgsgeschichte, an welcher Vizner Borel als Igora-Kommunikationsagentur seit der letzten sieben Jahre nicht unbeteiligt sei. An diesem Erfolg soll angeknüpft werden, so die Agentur weiter – mit hohen Zielen: 100 Prozent Alu-Recycling, 0 Prozent Littering. Die je nach Zielgruppe und Thema unterschiedlich gestalteten Headline-Sujets übernehmen diese Aufgabe auf sympathische und unterhaltsame Weise.

Die nationale Kampagne knüpft an die Plakatwelle des Frühlings an und umfasst sechs neue Sujets, die auf Plakaten zu sehen sind.

Verantwortlich bei Igora-Genossenschaft für Aluminium-Recycling: Markus Tavernier (Geschäftsführer), Daniel Frischknecht (Marketingleiter). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Gian Maurizio (Art Direction), Nina Vetterli-Treml (Text), Patricia Tschumi (Beratung), Detail AG (Produktion), Mediatonic (Media).

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Bubikon: Kein «Kirchenzettel» in Zürcher Oberländer

Die Kirchgänger von Bubikon werden an den kommenden beiden Samstagen vergeblich im Zürcher Oberländer (ZO) den amtlichen «Kirchenzettel» suchen. Die reformierte Kirchgemeinde hat beschlossen, vor den Wahlen auf die Inserate zu verzichten.

Grund für den Boykott sind politische Wahlinserate der vergangenen beiden Samstage, die im ZO mitten in die amtlichen Anzeigen der Kirchgemeinden der Bezirke Hinwil, Pfäffikon und Uster platziert wurden. Diese standen direkt unter dem Seiten-Rubrikentitel «Evangelisch-Reformierte Landeskirche». Die Kirchenpflege Bubikon betrachte eine Vermischung von amtlichen Anzeigen und Wahlinseraten durch das amtliche Publikationsorgan ZO grundsätzlich als problematisch, hält sie in einer Mitteilung vom Montag fest. Damit könne der Eindruck entstehen, die Wahlwerbung werde von den Kirchgemeinden mitgetragen. Besonders sauer aufgestossen ist der Kirchenpflege, dass am vergangenen Samstag ein EDU-Nationalratskandidat inmitten der Kirchenzettel mit dem Slogan warb: «Arbeit muss sich wieder lohnen – Sozialhilfebezüger dürfen nicht besser gestellt sein». (SDA)
 

Media-Work: Kommunikation der grössten Parteien analysiert

Die Agentur Media-Work hat die Kommunikation der grössten Parteien im Parlament während des Wahljahrs 2011 analysiert und grafisch in Form von Schlagwortwolken dargestellt.

Dabei zeigt sich, dass jede Partei eine unverkennbare Themenwelt bewirtschaftet. «Bürokratie» ist das zentrale Schlagwort der FDP in diesem Wahlkampf. Die Grünen setzen auf den «Atomausstieg», die SVP polarisiert mit dem Begriff «Zuwanderung» und die SP thematisiert den «Franken». Ein Blick auf die Schlagwortwolken macht deutlich, auf welchen Themen die Parteien Schwerpunkte setzen und mit welchen Parolen sie die Gunst der Wähler zu gewinnen versuchen.

Mit der Bewirtschaftung dieser Kernthemen via Medienmitteilungen würden die Parteien versuchen, die öffentliche Diskussion anzuregen und sich zu profilieren, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Auf das richtige Thema zu setzen sei dabei von zentraler Bedeutung. Wer es schaffe, die Wahlberechtigten damit abzuholen, mache das Rennen.

Die Schlagwortwolken der einzelnen Parteien können hier als PDF heruntergeladen werden.

BDP:

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CVP:

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FDP:

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GLP:

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GPS:

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SP:

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SVP:

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Kommunikatoren setzen verstärkt auf eigene Unternehmensmedien

Die Ergebnisse des zweiten Swiss Corporate Communication and Public Relations Practice Monitor zeigen, dass die digitale Kommunikation weiterhin an Bedeutung gewinnt. Die Implementierung von Social Media Governance Richtlinien steht aber noch in den Anfängen – im europäischen Vergleich sind die Nachbarländer der Schweiz voraus.

Bereits zum zweiten Mal misst und beleuchtet der Swiss Corporate Communication and Public Relations Practice Monitor die Trends der Schweizer PR-Branche. Die Umfrage, welche 2010 zum ersten Mal lanciert wurde und die Entwicklung in der Berufspraxis, die Trends im Kommunikationshandwerk und die Bedürfnisse der PR-Profis im Markt sowie auch in der Bildung aufzeigt, wurde bei Kommunikationsprofis in der Schweiz in einer Zusammenarbeit des SPRI, BPRA, .HarbourClub., pr suisse und der Università della Svizzera italiana (USI) durchgeführt.

Rund 500 Kommunikationsprofis haben an der Umfrage teilgenommen. Zwei Drittel der Teilnehmenden sind in Unternehmen und ein Drittel in PR- und Kommunikationsagenturen tätig. Eine Vielzahl der Antwortenden sind CCOs in Unternehmen, CEOs von Agenturen und Mitarbeiter mit Budgetverantwortung. Fast 70 Prozent der Antwortenden verfügen über einen Hochschulabschluss, und 27 Prozent haben (zum Teil zusätzlich) einen eidgenössischen Diplomabschluss- oder Fachausweis.

Digitale Kommunikation bleibt im Trend

54 Prozent der Antwortenden sehen die digitale Kommunikation mit ihren sozialen Netzwerken als einen Trend mit zunehmendem Einfluss auf die Kommunikationsbranche. Dieser Trend wurde bereits im Practice Monitor 2010 festgestellt, zeigt sich nun aber noch deutlicher. Über 30 Prozent der Antwortenden sehen die «schnellere Eskalation von Issues» als weiteren Trend, was sich vermutlich auf die zunehmende digitale Kommunikation zurückführen lässt. Angesichts dieses Social Media Megatrends sind Unternehmen bemüht, ihre Informationen gezielt und kontrolliert zu verbreiten. «Eigene Unternehmensmedien» wie Geschäftsberichte, Website, Mitarbeiter- und Kundenmagazine gelten als wichtigster Kommunikationskanal (31 Prozent), gefolgt von «News Media» (26 Prozent) sowie «Interpersonal communication£ (24 Prozent).

Kaum Social Media Governance – «Issues Communication» als wichtigste Disziplin

Nur ein Fünftel der Antwortenden gibt an, in ihrer Organisation momentan über Social Media Governance Richtlinien zu verfügen. Ungefähr ein Viertel weiss, dass ihre Organisation geplant hat, solche im laufenden Jahr zu implementieren. Über die Hälfte der Antwortenden bestätigt, noch keine Pläne für die Einführung von Social Media Governance Richtlinien zu haben. Im europäischen Vergleich hinkt die Schweiz hier ihren Nachbarländern hinterher. Gemäss der Studie 2011 ECM survey verfügen nämlich bereits fast 40 Prozent der europäischen Kommunikationsabteilungen über solche Richtlinien. Die wichtigsten Kommunikationsdisziplinen sind gemäss den Befragten «Issues communication» (82 Prozent) sowie «Institutional communication» (76 Prozent). Diese beiden Disziplinen wurden bereits im Practice Monitor 2010 als wichtig erachtet und werden laut den Teilnehmenden in den nächsten drei Jahren sogar noch eine bedeutendere Rolle einnehmen als heute. Weniger Wichtigkeit wird gemäss den Befragten der Kommunikationsdisziplin «Financial communication and investor relations» zugeschrieben (32 Prozent).

Frauen bleiben in der Mehrheit – CCOs haben Einfluss im Unternehmen

Die Mehrheit der Kommunikationsprofis in der Schweiz sind Frauen (60 Prozent), womit die Schweiz im europäischen Vergleich gemäss der Studie 2011 ECM survey leicht über dem Durchschnitt liegt. Die Frauenquote fällt in Unternehmen höher aus (67 Prozent) als in Agenturen (48 Prozent). Je jünger die Kommunikationsprofis sind, desto höher ist der Frauenanteil – unter 30 Jahren sind es gar 78 Prozent Frauen. Zukünftig werden Frauen in der Kommunikationsbranche offensichtlich nicht nur immer zahlreicher vertreten sein, sondern wohl auch eine immer wichtigere Stellung einnehmen. Diese haben bis heute vor allem die CCOs schon zu einem guten Teil erarbeiten können: Fast die Hälfte der antwortenden CCOs in Unternehmen sind entweder Mitglied der Geschäftsleitung (30 Prozent) oder der erweiterten Geschäftsleitung (17 Prozent). Die Mehrheit der CCOs, die nicht GL-Mitglied sind, rapportieren direkt dem CEO (42 Prozent). Zudem ist ein grosser Teil der Kommunikationsprofis auf Agentur- und Unternehmensseite der Meinung, dass das interne und externe Image einer Unternehmung mehr durch dessen Taten (40 Prozent), als durch Kommunikationsmassnahmen (24 Prozent) beeinflusst wird. Dies rechtfertigt denn auch die immer stärkere Mitsprache der Kommunikationsprofis bei strategischen Unternehmensentscheiden, im Rahmen derer eben die «Taten» beschlossen werden. Aus der Umfrage resultiert auch, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Corporate Communications/PR und Marketing vorhanden ist und auf verschiedene Arten geschehen kann. Das heute am meisten verbreitete Modell sieht Marketing und Kommunikation als zwei unabhängige aber koordinierte Funktionen nebeneinander. Rund die Hälfte der Agenturaufträge kommen nicht aus den Kommunikations-/PR-Abteilungen, sondern werden fast ausschliesslich (89 Prozent) direkt vom CEO erteilt.

Das Swiss Observatory
Das Swiss Observatory wurde 2009 von SPRI, BPRA, Harbour Club, PR Suisse und Università della Svizzera italiana (USI) gegründet. Es wird unterstützt von YJOO Communications , Linkgroup, Dynelytics und Adwired. Regelmässige Umfragen, aber auch ad hoc Studien werden erhoben, um die Branche mit den notwendigen Daten für eine stetige Verbesserung der beruflichen Praxis zu versorgen. Die nächste Studie wird im Frühjahr 2012 durchgeführt.

Die Studie ist in elektronischer Form erhältlich unter Spri.ch,

 

Valencia: Saubere Werbung gegen unreine Haut

Um die Bekanntheit des Nahrungsergänzungsmittels Dermaplus zu steigern, will die Agentur Valencia Kommunikation die jugendliche Zielgruppe gezielt über Print und Internet ansprechen.

Dermaplus sind neuartige Kautabs gegen unreine Haut, die speziell für Jugendliche entwickelt wurden. Um deren Bekanntheit in der Zielgruppe zu fördern, gestaltete Valencia Kommunikation Inserate, Internetbanner und ein Video Ad im jugendlichen Look der bestehenden Dermaplus Internetseite.

Die Inserate wurden im 20 Minuten Friday und diversen Jugendzeitschriften, die Banner auf diversen zielgruppengerechten Internetseiten wie Tilllate.ch oder Usgang.ch geschaltet. Das VideoAd kommt auf Internet-TV-Plattformen wie Zattoo.com, Teleboy.ch oder Wilmaa.com zum Einsatz.

Verantwortlich bei Dermaplus: Ursula Heitz-Fankhauser (Product Manager) und Marco Heilig (Manager Trade Marketing & Events). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Sabina Wothe & Diana Aberkane (Beratung), Simone Pérez-Fluri (CD), Beatrice Ketterlin (AD), Jessica Vonmoos (Grafik) und Sebastian Refardt (Text). Verantwortlich bei Colibri New Media (Produktion Spot): Phillipp Heitz & Marc Bissegger.

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Visuelt mit zwei neuen Kunden

Das Unternehmen für Markengestaltung Visuelt hat zwei neue Kunden gewonnen: Heineken Switzerland und Unirenova.

Visuelt hat sich im Pitch für die Kreation eines Flaschendesigns im Rahmen einer nationalen Kampagne von Heineken Switzerland durchgesetzt, wie es in einer Mitteilung heisst. Erste Arbeiten aus dem Pitch und aus weiteren Projekten werden ab 2012 zu sehen sein.

Ebenso hat sich Unirenova für eine Zusammenarbeit mit Visuelt entschieden. Im Hinblick auf das 40-Jahr- Jubiläum im Jahr 2013 begleitet Visuelt das Unternehmen in den Bereichen Markenstrategie und -management zur Erreichung einer ganzheitlichen Markenstärkung.
 

Lesch+Frei mit neuer Art Directorin

Seit anfangs Oktober arbeitet Natasha La Marca als Art Directorin für die Agentur Lesch+Frei.

Sie habe zuletzt bei SFLB in Zürich und davor bei Scholz & Friends in Berlin und Advico Young & Rubicam in Gockhausen für Kunden wie ABB, Annabelle, Lindt & Sprüngli, Micasa, Swiss Printers, Schwyzer Kantonalbank, Euro 08 und Do IT+Garden ihr Talent für herausragende Ideen und Designs unter Beweis gestellt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung.
 

Nose: Neuer Markenauftritt für TCS

Mit einem neuen visuellen Auftritt in Gelb will der TCS sein Dachmarken-Konzept und seinen Expansionswillen für das nächste Jahrzehnt sichtbar machen.

Die allgemein bekannten Fahrzeuge der Pannenhilfe sind seit 1957 gelb. Indem gelb ins neue Logo aufgenommen wird, bekräftigt der TCS gemäss Mitteilung seine Verbundenheit mit seiner ersten Aufgabe, die er gleich wie seine europäischen Partnerclubs noch weitern will. Indem der TCS seine verschiedenen Produkte unter dem Dach der Marke TCS vereint, will der Club deutlicher als Verein wahrgenommen werden, der sich leidenschaftlich für seine Mitglieder einsetzt.

Das neue Dachmarkenkonzept des TCS wurde von dem Beratungsunternehmen Brand:Trust erarbeitet. Der Markenauftritt wurde zusammen mit der Agentur Nose Design entwickelt und soll in Etappen bis 2013 eingeführt werden. Alle Produkte und Dienstleistungen werden an das neue visuelle Erscheinungsbild angepasst. Das neue Corporate Design wird sukzessive alle Kommunikationsmittel und Gebäude des TCS kennzeichnen. Technische Zentren, Campings, Ausbildungszentren und Kontaktstellen der Sektionen werden das neue Logo tragen und den TCS so für alle einheitlich erkennbar machen.

> Weitere Bilder
> Marco Rima wird Markenbotschafter des TCS

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Zu guter Letzt: Wie kann man nur

Mein Name ist nicht Theophil Butz*, ich bin weiss Gott keine Markenexpertin, und «Zu guter Letzt» ist bestimmt keine Rubrik, die als Ventil für angestauten Ärger oder ähnliche Gefühle dienen soll. Trotzdem muss es einfach wieder mal gesagt sein: Wie kann man nur!

Ich weiss nicht, ob mit mir irgendwas nicht stimmt, oder ob es auch anderen Menschen so geht: So sehr ich Cailler-Produkte normalerweise schätze – jedesmal, wenn ich eine Schachtel feiner «Fémina»-Pralinen sehe, muss ich unwillkürlich an Frauenkondome, Intimpflegebalsam für die Dame, Antibaby-Pille, Achselhaarentfernungscrème oder an sonst irgendwelche «femininen» Artikel denken. Ich kann einfach nicht anders. Und auch seit ich weiss, wieso Cailler das Produkt so nennt («Das zarte Meisterstück aus cremiger Schokolade schmilzt im Mund wie das Herz einer Frau bei einem ehrlichen Kompliment.»), kriege ich die unappetitlichen Bilder nicht aus dem Kopf. Keine Chance. Lieber verzichte ich ganz auf Schokolade, als dass ich ein solches Stückchen esse und danach den üblen Damenbinden-Nachgeschmack mit einem Schnaps runterspülen muss.

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Apropos «es ist zwar nicht topaktuell und es wurde bestimmt bereits mehrfach diskutiert, aber es muss einfach wieder mal gesagt sein»: Wie kann man sich nur für ein Logo wie dieses

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entscheiden? Zugegeben, die Auswahl in den Rio-Getränkemärkten ist gut, die Preise auch, aber rechtfertigt dies eine solche Anti-Kunst? Über die Farben liesse sich ja streiten, und das i, das im lustigen Palmenlook daher kommt, vermag vielleicht den einen oder anderen Mitbürger zu verzücken. Doch WIESO «usw», wenn doch ausser Getränken gar nichts aufgezählt wird, und WIESO ein Komma nach «Getränke»? Gedanken, die mich regelmässig beschäftigen, wenn ich an einem Rio Getränke, usw…-Markt vorbeigehe. Und vielleicht ist es ja gerade das, was die Schöpfer dieses Logos beabsichtigt haben – ein schlechter Gedanke ist schliesslich immerhin ein Gedanke, und nur kein Gedanke ist ein schlechter Gedanke. Oder so. Die Werbewoche-Onlineredaktion wünscht einen gelungenen Start in die neue Woche!

Sophie Schellenberg-Häusermann

*Theophil Butz, einst Starwerber (Ringier), heute Inspirator und ab jetzt auch noch Motzer in der Printausgabe der Werbewoche. «Nicht eine einfache, aber eine notwendige Rolle, die ich hier alle 14 Tage wahrnehme».

 

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