Ruf Lanz: VBZ-Personalkampagne zur Besten Recruiting Kampagne 2011 gewählt

Mit dem Queb-Award «Beste Recruiting Kampagne» wird jedes Jahr die beste Rekrutierungskampagne im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde am Donnerstagabend in München an die Verkehrsbetriebe Zürich für ihre Kampagne «Wir bewerben uns» vergeben.

Konzipiert wurde die Kampagne von der langjährigen VBZ-Werbeagentur Ruf Lanz. Die VBZ treten damit gemäss Mitteilung der Agentur die Nachfolge des Mediengiganten Bertelsmann an, welcher bislang Preisträger war. Das VBZ-Konzept hat unter anderem die Ideen von Siemens, Audi, Danone, Pfizer oder KPMG hinter sich gelassen.

«Wir bewerben uns. Mit diesem innovativen und eigentlich so naheliegenden Ansatz tritt die Personalabteilung der Verkehrsbetriebe Zürich an ihre Zielgruppe heran. Eine einfache, aber geniale Idee, die den Nerv der Zeit trifft», lässt sich Gero Hesse, Jurymitglied und Vorstandssprecher von Queb, in der Mitteilung zitieren. Besonders die persönliche Bewerberansprache und die konsequente Einbindung im Internet würden überzeugen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Bewerbungsverfahren veröffentlichten die Verkehrsbetriebe Reality-Clips, in denen sich Vorgesetzte bei den Stellensuchenden bewerben. «Wir beantworten mit unserem Konzept die essentielle Bewerberfrage 'Warum soll ich meine Talente und meine Energie gerade bei Dir als Arbeitgeber investieren'», erklärt Jörg Buckmann, Leiter Personalmanagement Verkehrsbetriebe Zürich.

 

Shnit: Die Gewinner

Die neunte Edition des Internationalen Kurzfilmfestivals Shnit ging am Sonntag Abend mit der Preisverleihung im Stadttheater Bern zu Ende.

Der Amerikaner Luke Matheny, der dieses Jahr einen Academy Award für seinen Kurzfilm God of Love gewann, ist der Präsident der diesjährigen Jury. Aus den 75 Kurzfilmen, die im Shnit-Open liefen, hat er, nach der Vorselektion der Jury, folgende als Sieger auserkoren:

Smart Joe (Filme bis 4 Minuten): 15 Summers later (05:00) von Pedro Collantes aus Spanien
15 Summers later erzählt die Geschichte des Paares Laila und Aksel, an einem sonnigen Tag am Strand mit einer ausserordentlichen Begegnung.

Magic Jack (Filme von 4 bis 10 Minuten): Der Besuch (08:30) von Conrad Tambour aus Deutschland
Eine tragikomische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht für ihre längst verstorbenen Freunde kochen will.

Long John (Filme über 10 Minuten): El Somriure Amagat (The Hidden Smile) (13:00) von Ventura Durall aus Spanien
Ein kleiner Junge flüchtet aus seinem Heimatort in die Hauptstadt Äthiopiens. Unbeirrt versucht er, Anschluss an die anderen Strassenkinder zu finden.

Swiss Made: Bam Tchak (16:00) von Marie-Elsa Sgualdo aus La Chaux-de-Fonds
Laetitia ist nicht erfreut. Ihrer Tochter zuliebe steht sie das erste Mal auf Skis. Einige Stürze später träumt sie nur noch davon, ihrer Rivalin, die ihr den Gatten und talentierten Skifahrer weggeschnappt hat, eine fette Ohrfeige zu verpassen.

Made in Germany: Pärchenabend (20:00) von Hardi Sturm
Adele und Tim. Sabina und Sven. Zwei Pärchen. Ein Abend. Was harmlos beginnt, endet in einem Seelenstriptease. Mit Nachwirkungsgarantie.

Made in Austria: Der letzte Gast (15:00) von Markus Engel
Spätnachts in einer Wiener Bar. Peter, der Wirt, genehmigt sich einen letzten Drink mit Andi, seinem Freund und letzten Gast. Was als alltägliches Gespräch zwischen zwei Freunden beginnt, entwickelt sich zu einer Situation zwischen Leben und Tod.

Made in South Africa: New Digs (02:10) von Martin Sen
Ein kleiner Hamster fühlt sich vernachlässigt und entscheidet sich, seinen schäbigen Käfig zu verlassen, um sich ein besseres zu Hause zu suchen.

Publikumspreis
Der Publikumspreis geht in diesem Jahr nach Frankreich. Guet-Apens (08:45) von Michael Barocas holt sich die meisten Sympathien des Publikums.
Jaques, ein älterer Herr, geniesst seinen Ruhestand. Als er eines Tages von einem Spaziergang nach Hause kommt, wird er von zwei Männern überfallen und in seine Wohnung gedrängt. Diese wollen sein Geld. Doch Jaques ergibt sich nicht kampflos…
 

SF: «Die Millionen-Falle» definitiv im Programm

Das Schweizer Fernsehen nimmt das Wissensquiz «Die Millionen-Falle» definitv ins Programm. Moderator bleibt René Rindlisbacher.

Im Juli und August habe SF «Die Millionen-Falle» versuchsweise ins Programm genommen, schreibt die Zeitung Der Sonntag. Parallel dazu sei eine Publikumsbefragung in Auftrag gegeben worden. Nun stehe fest:  Die Sendung werde ab 2012 definitiv ausgestrahlt. Die Verträge seien noch nicht unterschrieben, schreibt der Sonntag weiter. Aber «aus gewohnt gut unterrichteter Quelle» wisse er: Die Fernsehproduktionsfirma Endemol, die das Format entwickelt hat, und das Schweizer Fernsehen sind sich einig geworden; die Verträge werden in den nächsten Tagen unterzeichnet.
 
René Rindlisbacher wird die Show auch in Zukunft moderieren.

Tele Südostschweiz: Neue Talksendung mit Frank Baumann

Frank Baumann lanciert zusammen mit Tele Südostschweiz die neue Talksendung «Frank Baumann –Ein Tisch für 2». In der ersten Folge unterhält er sich am Samstag, 08. Oktober mit der Bergführerin & Abenteurerin Evelyne Binsack.

Ein Tisch, zwei Stühle, eine private Unterhaltung. Frank Baumann diskutiere mit seinem Gegenüber bei Käse, Brot und einem Glas Wein während 50 Minuten über dies und das, schreibt Tele Südostschweiz in einer Mitteilung. Es werde philosophiert und spintisiert, natürlich aber auch gelacht. Die Sendung sei für all jene gedacht, die gerne zuhören und die Menschen näher kennen lernen möchten.

Am Samstag, 8. Oktober ist ab 18.00 Uhr die landesweit bekannte Bergführerin, Helikopterpilotin, Abenteurerin & Buchautorin Evelyne Binsack zu Gast. Die Sendung, die aus Vals, der Wahlheimat von Baumann, übertragen wird, wird regelmässig auf Tele Südostschweiz zu sehen sein.

Frank Baumann moderierte verschiedene Sendungen für ZDF, 3Sat, Sat1 und SF. Er ist Produzent, Regisseur, Werber, sowie künstlerischer Direktor des Arosa Humorfestivals.
 

Draftfcb/Lowe Group kündigt BMW 1er an

Der neue BMW 1er ist in der Schweiz lanciert. Angekündigt und begleitet wird dies durch eine schweizweite Kampagne der Draftfcb/Lowe Group.

Der neue BMW 1er sei der erste BMW, der in zwei Linien etabliert werde, heisst es in einer Mitteilung: zum einen in der progressiven Urban Line und zum anderen in der dynamischen Sport Line. Die Draftfcb/Lowe Group habe es sich zur Aufgabe gemacht, die beiden individuellen Charaktere vor- und einander gegenüberzustellen. Das Konzept hierbei laute: die eigene Sichtweise entscheidet – Der Konsument darf selbst wählen, ob er die Urban Line bevorzugt oder ob die Sport Line besser zum eigenen Charakter passt.

Die gesamte Kampagne bedient folgende Kanäle: Anzeigen und Plakate, TV, Radio und Onlinemedien.

Verantwortlich bei BMW (Schweiz): Roger Calisi (Leiter Marketing Kommunikation), Miranda Amsler (Spezialistin Werbung und Handelsmarketing). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe: Christoff Strukamp, Cinthia Stettler, Andrea Huber (AD), Maximilian Kortmann (Text), Rolf Jeger, Paula Mata (Beratung), Senem Kavci (Strategic Planner).

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Tourismus: Weniger Übernachtungen im Kanton Graubünden

In der Bündner Hotellerie sind im August 7,4 Prozent weniger Übernachtungen gebucht worden als im gleichen Monat des Vorjahres. Im Vergleich zu den alpinen Konkurrenten Berner Oberland und Wallis verzeichnete Graubünden den grössten Rückgang.

Um über 17 Prozent gesunken sind die Übernachtungen von Touristen aus Deutschland. Den praktisch gleich starken Einbruch erlebten die Hoteliers bei Gästen aus den Niederlanden, wie aus dem am Freitag publizierten Report der Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) hervorgeht. Die Zahl der Logiernächte von Schweizer Touristen blieb praktisch stabil.

Auf Destinationsebene registrierten Hotels im Prättigau und auf der Lenzerheide mehr Übernachtungen als im Vorjahresmonat. Die grössten Einbussen verzeichneten Häuser in der Region Engadin und Samnaun sowie im Gebiet Disentis und Sedrun. Laut GRF-Angaben liegen die August-Ergebnisse auch im 10-Jahres-Vergleich «klar unter dem Mittelwert». Der Rückgang landesweit betrug im Schnitt 6,4 Prozent.

Die alpine Konkurrenz Graubündens, das Berner Oberland und der Kanton Wallis, verlor 5 Prozent respektive 6,9 Prozent an Hotelübernachtungen. Grössere Einbussen als Graubünden mussten der Kanton Tessin mit einem Rückgang von 12,5 Prozent und das Gebiet um den Genfersee mit minus 7,7 Prozent hinnehmen. (SDA)
 

SRF: Martin Eggenschwyler wird neuer Redaktionsleiter «Kulturplatz»

Der neue Redaktionsleiter von «Kulturplatz» heisst Martin Eggenschwyler. Der 55-Jährige war bislang Produzent und Redaktor des Nachrichtenmagazins «10vor10». Zu welchem genauen Termin er seine neue Stelle antritt, ist in Absprache.

Martin Eggenschwyler hat seine journalistische Karriere 1979 als Sprecher und Moderator bei DRS 1 begonnen. 1983 war der Zürcher Mitglied des Gründungsteams von DRS 3, wo er in den Anfangsjahren Senderedaktionsleiter und Moderator der Morgensendung war. Erste Fernseherfahrung sammelte Martin Eggenschwyler bei 3sat in Mainz und in Zürich. Unter anderem war er Moderator des «Tagesgespräch» und der «Sonntagsshow». Beim Aufbau und dem Start des täglichen 3sat-Kulturmagazins «Kulturzeit» trug der ausgebildete Theaterpädagoge die Verantwortung seitens SF. Seit 1999 ist Martin Eggenschwyler als Produzent und Redaktor für das Nachrichtenmagazin «10vor10» tätig, wo er 2008 zum Senior Producer ernannt wurde.

Bis zum Amtsantritt von Martin Eggenschwyler wird Damian Schnyder die Geschäfte der Redaktion weiterführen. Im kommenden Jahr übernimmt Damian Schnyder eine neue Aufgabe im Bereich Multimedia der Abteilung Kultur.
 

Formeldrei für Parisienne: Voilà la Verte

Die Agentur Formeldrei hat für Parisienne eine Kampagne realisiert. Beworben wird die neue Zigarette Verte, die auf jegliche Zusatzstoffe und natürliche oder künstliche Aromen verzichtet.

Zudem wird bei der Herstellung der Zigarette auf Alu und Cellophan verzichtet. Die Hülle besteht aus vollständig rezyklierbarem, farbstofffreiem Packpapier, das ganz ohne Lacke bedruckt wird. Für sämtliche Print-Werbemassnahmen werden nur zertifizierte Papiere verwendet. Bei der Produktion wird nur erneuerbare Wasserkraft eingesetzt. Die Promo-Teams kommen mit dem Velo und verteilen Giveaways aus natürlichen Materialien, umweltverträgliche Zündhölzer und die neue P-Box, einen Taschenaschenbecher für das saubere Stummelsammeln unterwegs.

BTL visualisiert die Kampagne die Produktneuheit mit «Voilà la Verte». ATL arbeitet sie mit fotografischen Anleihen an die Welt der FKK und dem Slogan «Neu mit ohne» – bekanntlich ist weniger nicht nur mehr, es kann auch ganz einfach besser aussehen.

Neben Plakaten, Inseraten, Kinodias und einem Info-Folder realisiert Formeldrei sämtliche Massnahmen für den POS und die Promotion sowie das Design für die neue Website der Verte mit allen Infos, Bestellmöglichkeiten, einem Game und speziellen Spendemöglichkeiten an die Umweltpartner von Parisienne.

Verantwortlich bei Bat Switzerland: André Hefti (Brand Manager Parisienne), Véronique Fiorin (Parisienne Brand Executive). Verantwortlich bei Formeldrei, Bern: Moritz Adler (Grafik/Konzept), Christian Wüthrich (Text/Konzept), Marco Mesot (Beratung/Konzept), Jeanine Hochueli (Beratung), Online: Station, Zürich. Foto: Simon Opladen, Bern.

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Orell Füssli wird neue Schweizer Banknoten drucken

Die Buchhandelsgruppe Orell Füssli, die auch im Bereich Druck und Technologie tätig ist, wird erneut die neuen Schweizer Banknoten drucken.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat dem Unternehmen den Auftrag erteilt, wie Orell Füssli am Donnerstag mitteilte. Es ist die neunte Emission der neuen Schweizer Banknoten. Der Auftrag habe strategische Bedeutung, teilte das Zürcher Unternehmen mit. Der Druck der Banknoten werde über die nächsten Jahre zu einer soliden Auslastung der Sicherheitsdruckerei beitragen. Die nun erfolgte Bestellung der ersten Auflage der 50er-Noten entspreche der erwarteten Bestellmenge. (SDA)
 

Abenteuerinsel.ch: Rauchstopp-Wettbewerb für die ganze Familie lanciert

Ab sofort kann man den Rauchstopp gemeinsam mit der Familie angehen: Am Rauchstopp-Wettbewerb auf Abenteuerinsel.ch nehmen ganze Familien teil – unabhängig davon, ob die Kinder rauchen oder die Eltern.

Wer es schafft, gemeinsam vier Wochen lang rauchfrei zu bleiben, hat bereits gewonnen und erhält zudem die Chance auf den Hauptgewinn von 5'000 Franken. Der Online-Wettbewerb setzt auf die Visuals einer virtuellen Abenteuerinsel und eine spannende Story rund um die Jagd auf das Rauchmonster, das es zu bezwingen gilt. Wer acht Wochen dabei bleibt, die wöchentlichen Aufgaben löst und die letzten vier Wochen rauchfrei bleibt, kommt in die Verlosung. Die Teilnahme ist begrenzt auf 200 Familien. Anmelden kann man sich noch bis am 16. Oktober auf Abenteuerinsel.ch.

Abenteuerinsel.ch ist ein Pilotprojekt von Radix und Lungenliga Schweiz in Zusammenarbeit mit Life Science Communication und Ogilvy & Mather.

Verantwortlich bei Radix: Corinne Caspar und Carlo Fabian. Verantwortlich bei Lungenliga Schweiz: Sandra Lehmann und Cornelis Kooijman. Verantwortlich bei Life Science Communication: Mark Bächer und Susanne Gäumann. Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Gaby Zimmerli und Thomas Bolliger.

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Frontwork: Werbeträger für Swiss beschriftet

Taucht unmittelbar vor dem Auto eine fünfeinhalb Meter hohe Heckflosse der Swiss auf, so fährt man um einen neu gebauten Kreisel in Zürich-Kloten. Die Werbetechniker von Frontwork haben das Bauwerk mit dem Schweizerkreuz beschriftet.

Als Wahrzeichen der nationalen Fluggesellschaft schmückt die Schwanzflosse fortan den Kreisel, wie Frontwork in einer Mitteilung schreibt. Dort ist sie mit Hilfe von Skyworker und Hebebühne vor ein paar Wochen gelandet und blieb bis zur Einweihung am Donnerstag verhüllt.

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Studie zu den Websites der Parteien: SP am nächsten bei den Usern

Die SP gewinnt den Wahlkampf – zumindest den digitalen. Laut einer Studie des IFAA kommuniziert die SP dicht gefolgt von der SVP auf ihrer Webseite am nächsten bei den Bedürfnissen der Schweizerinnen und Schweizer.

Die Wahlen vom 23. Oktober 2011 rücken näher, doch wie nahe kommunizieren die Schweizer Parteien an den Bedürfnissen und Interessen Ihrer Wählerinnen und Wähler? Das Institut für Angewandte Argumentenforschung (IFAA) in Bern hat zusammen mit Studierenden der Uni Bern Medienwissenschaften (IKMB) die Webseiten der Schweizer Parteien wissenschaftlich unter die Lupe genommen. Dabei wurden sämtliche Inhalte auf den Parteiportalen aktuellen Suchdaten verschiedener Suchmaschinen gegenübergestellt, um die Bürgernähe der Online-Kampagnen zu messen.

Grundsätzlich lässt sich wie bereits im 2007 feststellen, dass die linken und grünen Parteien näher beim Interesse der Schweizer Bevölkerung kommunizieren als bürgerliche. Die SP trifft, dicht gefolgt von der SVP und den Grünen, mit ihren offiziellen Webauftritten in Punkto Wahlkampfthemen offenbar den Nerv der Zeit besser als die Mitstreiter der bürgerlichen Parteien. Besonders schlecht hingegen sieht es bei der CVP aus – sie verliert im Vergleich zu 2007 deutlich und liegt somit weit abgeschlagen im hinteren Bereich des Rankings.

Die Unterschiede zwischen den Parteien im Web sind in diesem Jahr signifikant: Sie betragen zwischen 67,4 Prozent (SD) und 45,7 Prozent (BDP) inhaltlicher Nutzernähe. Die BDP belegt in dieser Rangliste also den Schlussrang. Bei den kleinen Parteien gewinnen die Schweizer Demokraten gefolgt von Partei der Arbeit und der CSP, hier belegt die Freiheits-Partei den Schlussrang der IFAA-Rangliste.

Als wichtigste Thementrends, den Wahlkampf für sich zu entscheiden, erachten offensichtlich die meisten Parteien die Globalisierung, bei vier der fünf untersuchten Parteiportalen rangiert das Thema sogar unter den Top Ten-Themen. Ein weiteres wichtiges Thema, um auf Stimmenfang zu gehen, ist die Energiedebatte. Diese war 2007 noch vornehmlich eine Klimadebatte, wobei im aktuellen Wahlkampf nicht mehr nur die SP und die Grünen mit diesem Thema auf die Gunst der Wähler hoffen, sondern auch die Bürgerlichen das Energiethema entdeckt haben. Weitere wichtige Inhalte bei fast allen Parteien sind Friedenspolitik, Migration und Finanzpolitik.

Vergleicht man die wichtigsten Themen der Parteien mit den Suchanfragen der potentiellen Wählerinnen und Wähler bei Suchmaschinen, um sich ein Stimmungsbild der Bevölkerung zu verschaffen, liegen die Schwerpunkte nach Angaben des Politologen und Online-Forschers Christoph Glauser allerdings ganz anders: «Die Schweizerinnen und Schweizer suchen mit Hilfe von Suchmaschinen oft nach Banken, Landwirtschaft, Finanzen, Europa, Steuern und Arbeit. Bei den Energiethemen liegen angebotene und gesuchte Inhalte gleich auf.» Stets hoch im Trend sind gesundheitspolitische Themen oder Hilfethemen zu persönlichen Fragen. Seit dem Wahlkampf 2003 sind Themen rund um das Drogenproblem oder zum Irak völlig verschwunden.

 

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