Analyse: Mitte-rechts-Lager in den Medien gestärkt

Die Medien sind in dem letzten vier Jahren weiter nach rechts gerückt. Dies zeigt eine von Medienprofessor Roger Blum durchgeführte und von der Zeitung Der Sonntag publizierte Analyse.

Heute vor vier Jahren publizierte Der Sonntag erstmals die Links-rechts-Positionierung der wichtigsten Schweizer Printtitel. Damals zeigte sich, dass die Weltwoche vom rechtsliberalen ins rechte Lager wanderte. Darüber hinaus blieb die Presse jedoch mehrheitlich linksliberal. Jetzt hat Roger Blum das Links-rechts-Schema aktualisiert und festgestellt: Basler Zeitung, Blick und Der Bund sind seit den Wahlen 2007 nach rechts gerutscht. Damit sind die Medien seit den tendenziell linksliberal geprägten 1990er-Jahren erstmals wieder mehrheitlich Mitte-rechts positioniert. Auf der linksliberalen Seite befinden sich gemäss der Analyse der Tages-Anzeiger, die Südostschweiz und der Sonntagsblick. Rechtsliberal positioniert sind neben der Basler Zeitung die NZZ, die NZZ am Sonntag sowie die Neue Luzerner Zeitung. Eine detaillierte Grafik mit der Einteilung der wichtigsten Schweizer Printtitel in die Kategorien «Links», «Linksliberal», «Mitte», «Rechtsliberal» und «Rechts» findet sich in der aktuellen Sonntag-Ausgabe.

Die Ergebnisse basieren gemäss auf der Analyse von Kommentaren und Artikeln zu sieben Volksabstimmungen in der letzten Legislatur und erheben keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit.
 

«Megaposter-Pano»: Neues Anzeigenformat aus dem Hause Zofinger Tagblatt

Die Media Markt Filiale in Oftringen feiert ihr 5-Jahr-Jubiläum - unter anderem mit einem Megaposter-Pano-Inserat im Zofinger Tagblatt vom 24. Oktober.

Das neue Anzeigenformat basiert auf einer Panoramaseite, die von den Lesern zusätzlich nach oben aufgefaltet werden kann. So entsteht innerhalb der Zeitung ein Megaposter im Format von 610mm x 685mm.

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Zu guter Letzt: Tot sein für einen guten Zweck

Ein britischer Taxifahrer – seit Januar diesen Jahres nicht mehr unter den Lebendigen – hat sich für ein nicht alltägliches Experiment zur Verfügung gestellt: Er wurde nach seinem Tod nach Art ägyptischer Pharaonen mumifiziert.

Die verantwortlichen Wissenschaftler unter der Leitung eines forensischen Pathologen haben den Leichnam entsprechend der Art und Weise, wie es vor 3‘000 Jahren die Ägypter taten, präpariert. Dazu entfernten sie ihm die inneren Organe bis aufs Herz und Gehirn und legten den Körper einen Monat lang in ein Salzbad. Anschliessend trockneten sie die Leiche in einem speziell dafür eingerichteten Raum und wickelten ihn in Leinentücher ein, um ihn vor Licht und Insekten zu schützen. Die Dokumentation des Ganzen wird gemäss Spiegel.de am Montag im britischen Fernsehen gezeigt.

Ob man das wirklich sehen will? Immerhin ist es für einen guten Zweck – die Wissenschaft freut’s mit Sicherheit. Und für die Mumie ist es auch nicht wirklich schlimm – es mache keinen Unterschied für ihn, soll der Mann vor seinen Tod gesagt haben. Er werde es nicht spüren. Hoffentlich spürt er sie wirklich nicht, die Blicke der unzähligen Menschen, die vor dem Fernseher hocken, Bier trinken, Chips essen und ihm dabei zuschauen, wie er älter und älter wird.
 

New York Times: Über 40‘000 zahlende Online-Abonnenten gewonnen

Eines der spannendsten Experimente im Journalismus scheint zu funktionieren: Die New York Times hat binnen drei Monaten 43'000 zahlende Abonnenten für ihren Onlineauftritt hinzugewonnen.

Die renommierte Zeitung kam damit Ende September auf insgesamt 324'000 Leser, die bereit sind, für Inhalte im Internet in die Tasche zu greifen. Andere Medienhäuser waren zuvor mit ihren Bezahlmodellen gescheitert. «Wir haben deutliche Fortschritte bei unseren Bemühungen gemacht, einen robusten Umsatz aus unserem Onlinegeschäft zu generieren», sagte Firmenchefin Janet Robinson am Donnerstag in New York.

Ein Abo kostet im Monat regulär zwischen 15 und 35 Dollar, je nachdem ob der Leser die Website, die Smartphone- oder Tablet-Apps nutzen will. Auch mit Onlinewerbung nahm die New York Times mehr Geld ein, wie es hiess.

Seit März können die Leser nur noch 20 Artikel auf der Website der New York Times gratis anklicken, dann müssen sie sich einloggen. Die Zeitung lockt derzeit mit Schnupper-Abos von 99 Cent im Monat. Nach den Worten von Firmenchefin Robinson hat das Trommeln für die Online-Abos sogar die Nachfrage nach der gedruckten Zeitung angekurbelt. Die New York Times wirbt derzeit mit Fernsehspots.

Wegen sinkender Werbeeinnahmen bei der Zeitung sank der Umsatz der gesamten New- York-Times-Gruppe im dritten Quartal jedoch um 3 Prozent auf Millionen Dollar (483 Millionen Franken). Dank Kosteneinsparungen kam das Medienunternehmen jedoch aus den roten Zahlen heraus und schrieb unterm Strich einen Gewinn 16 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum war hier noch ein Verlust von 4 Millionen Dollar aufgelaufen. (SDA)
 

KSB: Neue Sujets für Coop Oecoplan realisiert

Die Agentur KSB hat für Coop Oecoplan eine neue Kampagne entwickelt. Beworben werden umweltfreundliche Lacke und Farben, Waschmitteln und Windeln.

«Für alle, die nach uns kommen.» Die Headline wird in der neuen Kampagne nicht mehr mit der leeren WC-Papierrolle dramatisiert, sondern rechtzeitig zum Zügeltermin mit einer renovierungsbedürftigen Wohnung vor dem Auszug. Da helfen dann nur die umweltfreundlichen Farben und Lacke von Coop Oecoplan. Aber auch die umweltfreundlichen Waschmittel und Windeln von Coop Oecoplan werden mit neuen Sujets von KSB Krieg Schlupp Bürge charmant beworben.

Verantwortlich bei Coop: Jürg Peritz (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Christof Braun (Projektleiter Werbung), Stefan Schwär (Werbeleiter Coop Bau+Hobby), Karin Heliopoulos (Medialeiterin). Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Uwe Schlupp, Flo Wacker (CD), Nina-Britt Rauer, Stefan Ganz (Text/Konzept), Anita Kummer, Rahel Witschi, Joel Gessler (AD), Dany Kielholz (Beratungsleitung), Audrey Isaak (Beratung). Media: Stephan Küng, The Whole Media. Fotografie: Jonathan Heyer. Bildbearbeitung: Stephan Riederer, Pixelpolish.

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UBI gibt Beschwerde von Gadaffi-Anwalt gegen RTS Recht

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat einer Beschwerde des Genfer Anwalts Charles Poncet gegen das Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS) Recht gegeben. Dem Anwalt war in einer Reportage zur Affäre Gaddafi Verrat vorgeworfen worden.

In der Sendung «Mise au Point» vom 20. März 2011 hatte der damals amtierende Genfer Regierungspräsident François Longchamp Charles Poncet – Anwalt von Muammar al-Gaddafis Sohn Hannibal Gaddafi – vorgeworfen, ein Vaterlandsverräter zu sein. Poncet kritisierte das RTS darauf hin, ihm keine Gelegenheit gegeben zu haben, gegen den Vorwurf Stellung zu nehmen. Die UBI habe nun eine Verletzung von Artikel 4 des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen festgestellt, sagte Poncet zur Nachrichtenagentur SDA.

Dieser Gesetzesartikel sieht unter anderem vor, dass redaktionelle Sendungen mit Informationsgehalt «Tatsachen und Ereignisse sachgerecht darstellen» müssen, «dass sich das Publikum eine eigene Meinung bilden kann». Laut RTS sind die von Longchamp vorgebrachten Vorwürfe durchaus interessant gewesen und deshalb ausgestrahlt worden. Doch seien diese bereits bekannt gewesen. Zudem seien die Vorwürfe im journalistischen Kontext relativiert worden, sagte Jean-Jacques Roth, Mitglied der RTS-Geschäftsleitung. Die UBI stelle sich auf den Standpunkt, dass die Öffentlichkeit nicht so stark mit dem Dossier vertraut sei wie die Journalisten und daher die Vorwürfe entsprechend ernst genommen habe, sagte Roth weiter. «Wir nehmen das zur Kenntnis», fügte er an.

Die UBI ist eine ausserparlamentarische Kommission des Bundes. Sie hat auf Beschwerde hin festzustellen, ob ausgestrahlte Radio- und Fernsehsendungen Bestimmungen über den Inhalt redaktioneller Sendungen verletzt haben oder ob eine rechtswidrige Verweigerung des Zugangs zum Programm vorliegt. (SDA)
 

MAS in Customer Relationship Management feiert 10. Durchführung

Anfang 2012 startet mit der 10. Durchführung die Jubiläumsausgabe des Master of Advanced Studies in Customer Relationship Management (MAS CRM). Das Jubiläum wurde im Rahmen des Swiss CRM Business Club am Donnerstagabend gefeiert.

Rund 60 Gäste folgten gemäss Mitteilung der Einladung des Zentrum für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law und des CRM Alumni Verein. Frank Hannich hielt fest, dass mittlerweile alle Branchen in der Schweiz den Wert eines professionellen CRM erkannt haben. Bern Schmid (CRM Program Manager, EKZ) erläuterte den Wandel aufgrund der bevorstehenden Marktöffnung im Jahr 2014, den das CRM in der Energiebranche aktuell durchläuft. Anschliessend stellte Marco Rüegg, Präsident des CRM Alumni Schweiz, das Booklet «Best of 10 years CRM – Auszug aus den besten Master-Arbeiten in Customer Relationship Management» vor. Im Anschluss an die Referate feierten die Teilnehmenden das Jubiläum bei einem Apéro Riche – inklusive Geburtstagstorte.

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Ringier verkauft Druckunternehmen in Hong Kong

Ringier verkauft Ringier Print Hong Kong per 21. Oktober 2011 an die Hong Kong Economic Times Holding. Die gesamten Operationen und die rund 150 Mitarbeitenden werden zu 100 Prozent vom Käufer übernommen.

Ringier hat das auf Zeitschriftendruck spezialisierte Unternehmen Ringier Print Hong Kong 1987 als 50:50 Joint Venture mit Times Publishing Singapore gegründet, wie das Medienunternehmen in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. 2001 erfolgte dann die Übernahme der 50 Prozent-Anteile von Times Publishing Singapore, womit Ringier alleinige Eignerin von Ringier Print Hong Kong wurde.

Im Zuge der veränderten Ausgangslage des weltweiten Druck-Marktes habe sich Ringier sukzessive auf eine Konsolidierung des Druckereigeschäfts im Heimmarkt und auf den Zeitungsdruck an ausgewählten internationalen Standorten fokussiert, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Verkauf von Ringier Print Hong Kong sei ein weiterer konsequenter Schritt auf diesem Weg und unterstreiche die fortwährende Umsetzung der Konzernstrategie mit der Konzentration auf die drei Bereiche Publishing-Geschäft, eCommerce und Entertainment. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.
 

Ruf Lanz: Schmuddelfirmen werben für Real Clean Büroreinigung

Die Agentur Ruf Lanz hat für das Reinigungsunternehmen Real Clean Visitenkarten realisiert, die jeweils auf der Vorderseite einen irritierenden Firmennamen zeigen. Die Rückseite präsentiert dann die Lösung.

Saubere Räumlichkeiten seien eine Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg, so die Agentur in einer Mitteilung. Sobald dieser Umstand nicht erfüllt sei, bleibe den Kunden und Besuchern vor allem der Schmutz in Erinnerung. Dieser Gedanke sei in Form von Visitenkarten umgesetzt worden. Die Vorderseite zeige jeweils einen irritierenden Firmennamen. Die Rückseite präsentiere die Lösung: Real Clean.

Die Visitenkarten werden von Real Clean in Umlauf gebracht und an Messen an potentielle Kunden verteilt.

Verantwortlich bei Real Clean: Toni Romano (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Maren Beck (Text), Isabelle Hauser (AD), Dave Schellenberg (Grafik), Kristina Burch, Doelkar Monkhar (Beratung).

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SRF: Roland Koch ist neuer Schweizer «Tatort»-Kommissar am Bodensee

Schweizer Radio und Fernsehen beteiligt sich weiterhin als Koproduzent an den Bodensee-«Tatorten» des Südwestrundfunk. Als neuer Schweizer Kommissar an der Seite von Eva Mattes ist Roland Koch zu sehen.

Roland Koch ist seit 1999 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, wie SRF in einer Mitteilung schreibt. Daneben ist der 52-jährige Aargauer regelmässig in Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen, darunter in der Hauptrolle in den SF Schweizer Filmen «Studers erster Fall» und «Kein Zurück – Studers neuster Fall».

Neben Roland Koch und Eva Mattes spielen Sebastian Bezzel, Martin Feifel, Young Shin-Kim, Isabelle Barth, Yves Raeber, Elia Sager und andere. «Nachtkrapp» ist der vierte Bodensee-«Tatort», den SRF und der SWR in Zusammenarbeit mit Maran Film koproduzieren. Regie führt Patrick Winczewski. Das Buch stammt von Susanne Schneider. Die Dreharbeiten finden bis Mitte November in Konstanz, Baden-Baden, Kreuzlingen und im Säntisgebiet statt.
 

Hesskisssulzersutter: Werbung für die Kunst

Die Agentur Hesskisssulzersutter hat für das Kunsthaus Zürich eine Kampagne realisiert. Beworben wird die Ausstellung von Meisterwerken aus der Privatsammlung der Familie Nahmad.

Vom 21. Oktober 2011 bis 15. Januar 2012 präsentiert das Kunsthaus Zürich exklusiv und zum ersten Mal überhaupt Meisterwerke aus der einzigartigen Privatsammlung der Familie Nahmad, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Mehr als 100 Gemälde von Miró, Picasso, Matisse, Kandinsky, Monet und vielen mehr werden zu sehen sein. Hesskisssulzersutter zeichnet für die Bewerbung dieser Weltpremière verantwortlich und hat für die Ausstellung neben einem Plakat auch die Website, einen kurzen Spot sowie weitere Massnahmen kreiert. Um die Breite der Sammlung anzudeuten, habe man dabei etwas gewagt, was in der Welt der Kunst sehr ungewöhnlich sei, so die Agentur weiter: Und zwar liege der Titel der Ausstellung, «Miró, Monet, Matisse», nicht etwa über einem Werk eines der drei Künstler, sondern über Magrittes berühmter «Saucisse casquée».

Verantwortlich bei Hesskisssulzersutter: Florian Bachofen (CD), Michèle Bianchi (Text), Marion Kähler (Art), Emanuel Spielmann (Grafik) und Nathalie Zeller (Beratung). Verantwortlich bei Kunsthaus Zürich: Christoph Becker (Direktor), Björn Quellenberg (Leiter Presse, Kommunikation & Marketing) sowie Kristin Steiner.

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Maxomedia mit Swiss auf Höhenflug in den Alpen

Maxomedia hat für Swiss eine mehrsprachige Microsite kreiert und realisiert, auf der die Schweizer Skigebiete entdeckt werden können.

Der Winter in der Schweiz sei wunderschön, so die Agentur in einer Mitteilung. Und bald würden Skifahrer in ganz Europa ihre Winterferien buchen. Da sei es gut zu wissen, dass Swiss die Skiausrüstung auf allen Flügen kostenlos transportiere. Ob Verbier, Davos oder Zermatt: Auf Swiss.com/winter finde man viele Reiseangebote von Swiss.

Auf der mehrsprachigen Seite kann der Betrachter die Schweizer Skigebiete entdecken – und zwar vom Flugzeug aus. Aus dem Fenster sind das Schweizer Alpenpanorama und viele Skigebiete sichtbar. Passend dazu findet man Informationen zu den Skigebieten. Ausserdem wird auf der Seite eine Reise für zwei Personen in die Schweiz verlost. Zielgruppe der Kampagne sind Wintertouristen aus der ganzen Welt.

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