Wir müssen reden!

Alle Jahre wieder. Mitten im Weihnachtsstress muss man noch das Mitarbeitergespräch über sich ergehen lassen, denn dieses findet in fast allen Betrieben gegen Ende Jahr statt. Vorgesetzten und Mitarbeitern stinkt es meist zu gleichen Teilen. Mit der richtigen Vorbereitung sind Mitarbeitergespräche jedoch nicht stressig. Wie Weihnachten übrigens auch nicht. Von Walter Noser, Berater und Redaktor im Beobachter-Beratungszentrum.

Auch wenns in jedem Kaderkurs gelehrt wird und in jeder Anleitung für Vorgesetzte steht: Es stimmt nicht, dass das Qualifikationsgespräch die Grundlage für eine offene Kommunikation zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten bildet und zu einem vertrauensvollen Arbeitsklima beiträgt. Das Umgekehrte ist der Fall: Eine offene und ungezwungene Kommunikation und eine vertrauensvolle Atmosphäre sind das Fundament für konstruktive Mitarbeitergespräche. Ohne positives Arbeitsklima das Jahr hindurch wird das Mitarbeitergespräch so steif wie das Weihnachtsfest bei unliebsamen Schwiegereltern, mit denen man während zwölf Monaten kaum Kontakt hat.

Nur – wie schafft man ein Betriebsklima, in dem sich die Mitarbeiter wohl fühlen und gute Leistung erbringen? Nicht, indem der Chef auf Kumpel macht. Das wirkt anbiedernd. Ein guter Vorgesetzter verleugnet das Hierarchiegefälle nicht und ist sich stets bewusst, dass er am längeren Hebel ist – so läuft er nicht Gefahr, den Hebel unnötig und ungerechtfertigt in Betrieb zu setzen. Wer sich zudem nicht nur am Betriebsanlass für die Leistung des Personals bedankt, sich nicht nur nach den Ferien nach dem Wohlergehen des Mitarbeiters erkundigt und Einfühlungsvermögen an den Tag legt, trägt menschlich schon mal einiges zu einem Klima bei, in dem offen geredet werden kann. Aber es braucht noch mehr dazu:

«Nichts motiviert Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als ein aufrichtiges Lob», schreibt der Kommunikationsberater Patrick Rohr in seinem Buch «So meistern Sie jedes Gespräch». Anders sieht das Christoph Blocher. Er sagte, als er noch Bundesrat war, er werde nicht bezahlt, um zu loben, sondern um zu kritisieren.Man kann diese Meinung haben, Patrick Rohr teilt sie nicht: «Ich bin überzeugt, dass jeder Mitarbeiter stets Feedbacks braucht, um zu wissen, dass er auf dem richtigen Weg ist.» Weil jeder Mensch Anerkennung braucht, ist stets eine Rückmeldung nötig – je rascher, umso besser. «So weiss der Mitarbeiter, was an seiner Arbeit schlecht ist oder warum sie gut ist», so Rohr. Wie im Fussball ist bei jeder Kritik und jedem Feedback immer auf den Ball und nicht auf den Mann zu zielen. Mit anderen Worten: Nicht die Persönlichkeit des anderen soll kritisiert werden, sondern sein Verhalten. Zudem sind alle Menschen leistungsbereiter, wenn man ihnen Wertschätzung entgegen bringt.

Beim Mitarbeitergespräch wird Resümee gezogen: Was lief gut, was schlecht? Was wurde dank positiver Rückmeldungen noch besser, was trotz Ermahnung schlechter? Wo steckt Potenzial? Wo wollen Chef und Mitarbeiter in einem Jahr stehen? Es ist wichtig, die Antworten darauf schriftlich festzuhalten. Protokolle von Mitarbeitergesprächen sind die Grundlage für Beförderungen, Arbeitszeugnisse und schlimmstenfalls für Entlassungen.

Benötigen Sie eine Rechtsberatung?
Das Beobachter-Beratungszentrum bietet Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine tele-fonische Expertenberatung zu Rechtsfragen Ihrer Firma an – 6 Monate für nur Fr. 99.–. Bestellen Sie das Beratungs-Package für KMU unter www.beobachter.ch/kmu oder 0800 83 0800.

Buchtipp
So meistern Sie jedes Gespräch. Mutig und souverän argumentieren – im Beruf und privat
Kommunikationsprofi Patrick Rohr zeigt, wie Sie Gespräche souverän führen. Erfahren Sie, wie Sie überzeugend argu-mentieren und sich in jeder Diskussion behaupten können. 240 Seiten, Fr. 45.–, 2. Auflage, 2010 ISBN 978-3-85569-437-2, Beobachter-Buchverlag.

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Ideart macht auf Lingerie-Kollektion von Perosa aufmerksam

Im Juni 2011 entstanden im Hotel Schweizerhof Luzern Fotoaufnahmen für den neuen Winter-Katalog 2011/12 von Perosa.

Mit einer Inseraten-Kampagne im Frauenmagazin Annabelle wird auf die neue Lingerie-Kollektion aufmerksam gemacht.

Verantwortlich bei Perosa: Roger Schärer. Verantwortliche Agentur: Ideart. Fotograf: René Schwerdtel, Germany. Kreation: Ludek Martschini.

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Kampagne für Weihnachtsshopping «Züri-Style»

Rund 50 Läden und Cafes in Zürichs Kreisen 3 und 4 haben sich zu einem Weihnachtsdorf zusammengeschlossen, um der Innenstadt mit der Bahnhofstrasse als Top-Weihnachtsshopping-Destination die Stirn zu bieten.

Herzstück und Geburtsort der Idee für das alternative Weihnachtsshopping-Dorf ist der grosse Weihnachtsmarkt im Zürcher Kulturklub Plaza. Dort wird es vom 17. bis 22. Dezember bunt. Während der Tage des Heiligen Bimbam verwandeln rund 40 täglich wechselnde Aussteller den Klub in ein schillerndes Weihnachtskaufhaus auf drei Ebenen – mit einem Programm gegen die Stille Nacht: DJs, Runfunk.fm, Cupcakes und Glühwein sorgen für den vorweihnachtlichen Takt.  Der Weihnachtsmarkt im Plaza, der an die Erfolgsgeschichte des sommerlichen Montagsmarktes im Rimini anknüpft, soll als Sog für Kreis 3+4-Neulinge wirken.

Kommuniziert wird die Kampagne bereits ab dem 1. Dezember mittels einer eigenen Strassenkarte des Shopping-Dorfes, auf der ein Adventskalender integriert ist, welcher die Shops vorstellt und auf die fast täglich im Weihnachtsdorf stattfindenden Apéros hinweist. Die Strassenkarte ist in Zürcher Läden und Cafés und dank Partner Zürich Tourismus auch in Reisezentren und Hotels kostenlos erhältlich. Was sich hinter den Türchen verbirgt, wird jedoch erst im virtuellen Adventskalender verraten, für den man sich und seine Lieben auf www.montagsmarkt.ch anmelden kann.

Verantwortlich bei Montagsmarkt: Katja Weber und Vania Kukleta (Konzept/Umsetzung). Verantwortlich bei Designerclub: Reto Gehrig und Ryosuke Kawaguchi Zopfi (Art).

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NZZ, Ringier und Tamedia lancieren gemeinsames Online-Werbenetzwerk

Unter dem Namen PPN – Premium Publisher Network – lancieren die NZZ-Mediengruppe, Ringier und Tamedia ein gemeinsames Online-Werbenetzwerk.

Auf Ppn.ch haben Werbekunden künftig die Möglichkeit, Performance- und Targeting-Werbung im Umfeld von 20 Minuten Online, Blick.ch, Newsnet, NZZ-Netz, Search.ch und weiteren Seiten der Medienhäuser zu buchen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Das Netzwerk erreicht gemäss Netmetrix Profile 74 Prozent aller Schweizer Internet-Nutzer und steht nach der Einführungsphase auch reichweitenstarken Websites anderer Unternehmen zur Teilnahme offen.

Durch die Zusammenarbeit im Bereich der Performance- und Targeting-Werbung wollen die Medienhäuser den Schweizer Online-Werbemarkt aktiv mitentwickeln. Ziel ist es, mit PPN ein neutrales Performance- und Targeting-Netzwerk zu schaffen, das von allen Mediaagenturen, Vermarktern und Direktwerbeauftraggebern gebucht werden kann. Dabei legen die NZZ-Mediengruppe, Ringier und Tamedia grossen Wert auf Transparenz bei der Erhebung sowie der Verwendung der erfassten Nutzerprofile. Technisch basiert das neue Netzwerk auf der Technologie-Plattform der norwegischen Firma Cxense, die unter der Leitung des Internetpioniers Dr. John Markus Lervik entwickelt wurde.

Die Vermarktung des Online-Werbenetzwerkes übernimmt unter der Führung von Marco Billeter und Tony Hrnek die neu gegründete PPN Schweiz, eine Tochterfirma von Cxense. Die NZZ-Mediengruppe, Ringier und Tamedia sind mit je einem Verwaltungsratssitz in der PPN Schweiz AG vertreten und haben die Möglichkeit, das Unternehmen bis 2013 gemeinsam zu übernehmen.

Die Gründung des Premium Publisher Network wird der Eidgenössischen Wettbewerbskommission gemeldet und steht unter dem Vorbehalt derer Zustimmung.
 

Studie: Online besorgt unterwegs

Die Schweizer Bevölkerung sorgt sich beim Zahlen mit Kreditkarten, bei politischen Meinungsäusserungen und um den Missbrauch persönlicher Daten. Die Online-Inhalte hingegen hält sie mehrheitlich für glaubwürdig. Dies zeigt das von der Universität Zürich erstmals durchgeführte «World Internet Project Switzerland».

77 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 14 Jahren nutzt das Internet, fast alle davon surfen zu Hause. Bei der Arbeit verwenden 43 Prozent der Nutzer das Internet, das sind 56 Prozent der Schweizer Erwerbstätigen. 26 Prozent (20 Prozent der Schweizer Bevölkerung) sind auch unterwegs online und zwar vorwiegend mit Smartphones. «Der Schweizer Durchschnittsnutzer verwendet das Internet eindreiviertel Stunden pro Tag», erklärt Prof. Michael Latzer vom IPMZ der Universität Zürich, unter dessen Leitung die Studie durchgeführt wurde. Hoch ist der Anteil an so genannten Light Usern: So verweilen jeweils etwa die Hälfte der Frauen und der Generation 60+ fünf Stunden oder weniger pro Woche im Internet. Ein Gender-Gap zwischen Frauen und Männern ist gemäss Studie praktisch nicht festzustellen.

Von der Nachrichtensuche bis zur Kontaktbörse

In der Schweiz hat sich eine medial vielfältige Nutzung des Internets etabliert. So dient es beispielsweise der digitalen Orientierung: 92 Prozent Prozent der Internet-Nutzer verwenden Suchmaschinen, 75 Prozent suchen Nachrichten, 73 Prozent fragen Online-Lexika ab und 68 Prozent suchen Gesundheitsinformationen. Im Sinne der digitalen Rekreation besuchen 66 Prozent der Internet-Nutzer Videoportale, 54 Prozent hören Musik, 43 Prozent hören Radiosendungen. 37 Prozent schauen zeitversetzt Fernsehen, 35 Prozent sehen live fern und 33 Prozent spielen online.

78 Prozent der Internet-Nutzer suchen Produktinformationen, 74 Prozent informieren sich zu Reisen, 65 Prozent vergleichen Preise und 63 Prozent kaufen sowie bezahlen online. Diese Anwendungen lassen sich unter dem Begriff des digitalen Wirtschaftens zusammenfassen.
Als digitales Sozialisieren gilt beispielsweise das E-Mail, was 96 Prozent der Onliner benutzen. Die Hälfte (54 Prozent) ist in sozialen Netzwerken – mehr in privaten (46 Prozent) als in beruflichen (23 Prozent). 43 Prozent verwenden Instant Messaging, 31 Prozent telefonieren im Internet und 10 Prozent bewegen sich in Kontaktbörsen. 59 Prozent der Internet-Nutzer laden Fotos hoch, 34 Prozent beteiligen sich in Diskussionsforen, 29 Prozent laden Musikvideos hoch und 14 Prozent eigene Videos. Diese Tätigkeiten lassen sich als digitale Kreation bezeichnen.

Informationen wichtiger als Unterhaltung

«Das Internet wird als Informationsquelle wichtiger eingeschätzt denn als Unterhaltungsquelle», sagt Prof. Latzer. Aber bezogen auf die gesamte Schweizer Gesellschaft liegt das Internet sowohl als Informations- als auch als Unterhaltungsquelle hinter den traditionellen Massenmedien. Für Internet-Nutzer ist jedoch das Internet als Informationsquelle gleich wichtig wie die anderen Medien Zeitung, Radio und TV. Aber auch Internet-Nutzer unterhalten sich lieber, indem sie TV schauen oder Radio hören.

Zumindest die Hälfte der Inhalte im Internet wird von Dreivierteln der Schweizer Bevölkerung als glaubwürdig taxiert. Dabei unterscheiden sie zwischen professionellen Angeboten und nutzergenerierten Inhalten: Während das meiste auf den Seiten der SRG und auf Seiten von Regierungen und Behörden als vertrauenswürdig gilt, ist es bei Social Media weniger als die Hälfte.

Besorgt wegen Kontrolle und Missbrauch

39 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind bzw. wären im Fall einer Kredit-/oder Bankkartenverwendung im Internet sehr oder extrem besorgt. Weitere 33 Prozent wären etwas besorgt, nur 12 Prozent sind es gar nicht. 29 Prozent der Internet-Nutzer haben das Gefühl, dass ihre persönlichen Daten missbräuchlich verwendet oder weitergegeben wurden. Sie befürchten weitaus mehr, dass ihr Internetverhalten von Unternehmen kontrolliert wird (43 Prozent) als von der Regierung (28 Prozent). Bei allen Fragen zur Besorgtheit steigen diese Sorgen mit dem Alter: In der älteren Generation ist der Anteil der Besorgten jeweils doppelt so hoch wie in der jüngeren Generation.

Grosse Skepsis gegenüber digitaler Demokratisierung in der Schweiz

Die Studie hat auch gezeigt, dass Internet-Nutzer generell politisch aktiver sind als Nicht-Nutzer. Die politischen Aktivitäten im Internet sinken jedoch, wenn die Anforderungen an die politische Aktivität steigen. So wird das Internet beispielsweise mehr für die Informationssuche gebraucht als für politische Diskussionen. Nach wie vor diskutieren auch zwei Drittel der Onliner politische Themen ausschliesslich offline. Dem Internet wird kein grosses Vertrauen entgegengebracht: Nur ein Fünftel (22 Prozent) der Schweizer Bevölkerung glaubt, dass es im Internet sicher ist zu sagen, was immer man über Politik denkt. Auch gibt es eine starke Skepsis hinsichtlich positiver Wirkungen des Internet-Einsatzes auf Demokratisierung: An eine digitale Demokratisierung glaubt nur eine kleine Minderheit in der Schweiz. Am ehesten (20 Prozent Zustimmung) wird angenommen, dass Politik besser verstanden werden kann. Nur 11 Prozent glauben an mehr Mitsprache. Weniger als die Hälfte der Bevölkerung ist der Auffassung, dass man seine Regierung im Internet frei kritisieren darf. 29 Prozent lehnen freie Kritik an der Regierung im Netz ab. 41 Prozent sprechen sich gegen die Äusserung extremer Meinungen im Netz aus. 31 Prozent findet es in Ordnung, wenn im Internet auch extreme Meinungen geäussert werden.
 

Ruf Lanz: Kampagne für Real Clean realisiert

Real Clean ist spezialisiert auf Büroreinigungen. Und wenn Büroräume nicht wirklich sauber sind, kann dies ein schlechtes Licht aufs ganze Unternehmen werfen. Dies zeigt Ruf Lanz derzeit in einer Anzeigenkampagne.

Das Motto der Kampagne: Lassen Sie nicht den Dreck für Ihr Unternehmen sprechen. Die Schmutzmonster an den Flip-Charts erscheinen doppel- und halbseitig in der Wirtschaftspresse. Den Auftakt macht eine Doppelseite in der heutigen Handelszeitung.

Verantwortlich bei Real Clean: Toni Romano (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Maren Beck (Text), Isabelle Hauser (AD), Dave Schellenberg (Grafik), Kristina Burch, Doelkar Monkhar (Beratung). Fotografie: Getty Images. Bildbearbeitung: Isabelle Hauser.

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Swissprinters schliesst definitv beide Standorte

Swissprinters hat das seit 12. Oktober 2011 laufende Konsultationsverfahren zu den angekündigten Betriebsschliessungen in St. Gallen und Zürich abgeschlossen. Eine Weiterführung der beiden Standorte ist demzufolge nicht möglich.

Dennoch konnte bisher für rund 85 von 300 betroffenen Mitarbeitenden eine Lösung in Form einer Weiterbeschäftigung gefunden werden, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Zudem hat das Unternehmen Massnahmen beschlossen, die das bestehende Sozialkonzept ergänzen.

Im Zentrum der Abklärungen stand der von einer Betriebskommission gemeinsam mit der Gewerkschaft Syndicom eingereichte Vorschlag zur Weiterführung des Standorts St. Gallen mit einer reduzierten Belegschaft von 70 Mitarbeitenden. Die Unternehmensleitung von Swissprinters hat diesen Antrag abgelehnt, da der für ein mittelfristiges Weiterbestehen des Betriebs nötige Geldfluss bei Annahme einer realistischen Auslastung sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Preisentwicklung auch in dieser Formation nicht erwirtschaftet werden könnte.

Angenommen hingegen wurde der Vorschlag, ein Druckvorstufenteam in St. Gallen zu belassen. Dieses wird ergänzt durch einige Mitarbeitende aus Kundenberatung, Leserservice und Verkauf. Per 1. Januar 2012 übergibt Swissprinters zudem ihre Bogenoffset-Aktivitäten in der Deutschschweiz an die Neidhart & Schön Group, die 46 Mitarbeitenden des Zürcher Betriebs eine Weiterbeschäftigung bietet. Die 16 Lernenden aus Zürich und St. Gallen können ihre Ausbildung bei Swissprinters oder in anderen Unternehmen zu Ende führen.

Von Bedeutung für die von den Schliessungen betroffenen Mitarbeitenden sind vor allem die begleitenden Massnahmen, die beschlossen wurden. Diese zielen auf finanzielle Entschädigungen sowie Beratungsleistungen und Weiterbildungsmöglichkeiten ab und ergänzen damit das bestehende Sozialkonzept.

Bestehende Aufträge des Betriebs in Zürich werden bereits per 1. Januar 2012 durch die Neidhart + Schön Group ausgeführt, die Produktion in St. Gallen wird spätestens per 30. Juni 2012 eingestellt.

 

Republica: Neue Weihnachtskampagne für Westside entwickelt

Im Berner Freizeit- und Einkaufszentrum Westside heisst es seit Mitte November «Merry Shopping». Auch die diesjährige Weihnachtskampagne stammt aus der Feder von Republica.

Im Westside gibt es in der Adventszeit ganz besondere Weihnachtsfreuden zu erleben, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Unter dem Motto «Merry Shopping – Schenken Sie Freude!» werden das Erlebnis und die Freude rund um den Weihnachtseinkauf inszeniert. Nebst den passenden Weihnachtsgeschenken gibt es im Westside Bastel- und Backstunden für Kinder, Konzerte mit südamerikanischen Weihnachtsliedern, Signier-stunden mit den Spielern vom SCB und vieles mehr. Und am 1. Dezember geht es mit der grossen Weihnachtspromotion los. Täglich wird ein Fenster des Riesen-Adventskalenders mit einem Preis im Wert von 500 Franken geöffnet.

Das Motto setzt sich bei der Visualisierung der Weihnachtskampagne fort. Gezeigt werden die passenden Geschenkideen sowie die Freude rund ums Schenken und ums beschenkt werden. Als Werbemittel werden ein Magazin, Plakate, Anzeigen, DM, Online, Promotion, Centerdekoration und Beschriftungen eingesetzt.

Verantwortlich bei Westside: Philipp Schlyja (Leiter Marketing/Kommunikation EKC GMA); Ludwig Nehls (Centerleiter), Marc Käser (Leiter Events), Franziska Goldinger (PL Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Republica: Roger Keller (Gesamtverantwortung), Stéphanie Schneuwly, Ramona Blatter (Beratung), Re Wilk (CD), Youri Laubscher (AD), Tugba Kirac (Grafik), Bruno Böhlen, Christoph Emch (Redaktion Magazin), Gary Jude (Bildbearbeitung); Fotografie: Eliane Clerc, 7pictures Bern; Online: Shahri Roth, Goldbach Interactive.

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Nemuk verstärkt Team

Naomi Meran verstärkt Nemuk als PR– & Social Media-Spezialistin. Sie wird Kunden in strategischen und konzeptionellen Fragen beraten, das Team bei der Durchführung von Workshops unterstützen sowie das Angebot Social Media erweitern.

Naomi Meran habe sich die letzten Jahre intensiv mit Social Media beschäftigt, zuletzt bei Isuntu als Social Media Consultant, so die Agentur für digitales Marketing in einer Mitteilung. Davor hat sie sechs Jahre lang als PR-Projektleiterin vor allem Online-Projekte betreut. Sie hat an der Universität Zürich Publizistik und Psychologie studiert.

 

Schweizer Dialogmarketing-Preis: «Spiel mir das Lied vom Sieg»

Am 1. Dezember 2011 startet die Eingabe für den Schweizer Dialogmarketing-Preis 2012. Das Motto lautet «Spiel mir das Lied vom Sieg».  Abzuräumen gibt es Awards in Gold, Silber und Bronze in zehn Kategorien.

Die Kategorien repräsentieren die breite Palette der Dialogmarketing-Kanäle und bilden die Vielfältigkeit der Branche ab, wie es in einer Mitteilung heisst. Zusätzlich werden fünf Spezialpreise vergeben. In der Kategorie «International» reichen Agenturen aus dem Ausland ihre erfolgreichen Kampagnen ein. Die Kategorie «Kampagnen für Non-Profit-Organisationen» ist die Plattform für diese wichtige Dialogmarketing-Sparte. Eine besondere Ehre ist der Gewinn des «Publikumspreises». Mittels Online-Voting wird die Lieblingsarbeit der Besucher der Dialogmarketing-Ausstellung vom Donnerstag, 1. März 2012 bis Montag, 5. März 2012 ermittelt. Ebenso begehrt ist der «Platinpreis», mit welchem eine Fachjury die herausragendste Arbeit des gesamten Jahrgangs ehrt. Komplettiert wird die Kategorien-Palette mit dem «SDV-Junior-Award». Dieser kann Sprungbrett sein für junge Talente der Branche, die ihr Können einem breiten Publikum präsentieren wollen. Die letztjährige Siegerarbeit dieser Kategorie wird in diesem Jahr als Motto «Spiel mir das Lied vom Sieg» umgesetzt. Ein Wettbewerbsbeitrag kann in mehreren Kategorien ausgezeichnet werden.

Sämtliche Eingaben werden von einer Fachjury bewertet, unter anderem von Martin Spillmann (Spillmann/Felser), Frank Bodin (Euro RSCG Worldwide), Pierre C. Meier (Werbewoche) und René Eugster (Agentur am Flughafen). Desweiteren sind Werberinnen und Werber, Marketingfachleute, Fachhochschulvertreter sowie Auftraggeber vertreten.

Das vollständige Teilnahmedossier gibt es unter Dm-award.ch. Die Mitglieder der SDV-Partnerverbände ASW, BSW, Schweizer Werbung, SMC und Swissfundraising profitieren von vergünstigten Teilnahmegebühren. Die Eingabefrist endet am 31. Januar 2012. Darum: jetzt Pferde satteln, Sporen geben und anmelden! Die Gewinnerinnen und Gewinner werden an der Award-Night vom 22. Juni 2012 im grossen Saloon des Kongresshauses Zürich gefeiert. Die Gewinnerarbeiten zählen zum Kreativ-Ranking der Werbewoche, welches in Zusammenarbeit mit dem Art Directors Club Schweiz erstellt wird.
 

Neuorganisation bei der Zofinger Tagblatt AG

Bei der Zofinger Tagblatt AG kommt es per Anfang 2012 zu diversen Veränderungen: Thomas Schwabe übernimmt die Verlagsleitung Tierwelt, Marco Piffaretti wird Leiter Verkauf Crossmedia, und Kurt Lipp wechselt in die Verkaufsagentur Reiden Luzerner Nachrichten.

Die Schweizer Zeitschrift für Tier und Natur Tierwelt erhält ab sofort einen neuen Verlagsleiter. Der 49-jährige Thomas Schwabe, eidg. dipl. Verkaufsleiter, konnte für diese anspruchsvolle Aufgabe gewonnen werden, wie das Medienunternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Sein beruflicher Werdegang liess ihn in die Bereiche Vermittlung, Beratung und Verkauf von Werbemitteln für Tageszeitungen und Onlineplattformen tätig sein. Noch in der Pionierzeit der Neuen Medien lancierte er einen bedeutenden Online- Stellenmarkt für die Schweiz. Anschliessend vertiefte er sein Fachwissen für die Online-Rubrikenmarktplätze bei den führenden Schweizer Onlineportalen. In seiner aktuellen Funktion zeigt er sich für den gesamten Verkauf Crossmedia innerhalb der Zofinger Tagblatt Mediengruppe verantwortlich. Neben seinem grossen beruflichen Engagement unterrichtet er am Ausbildungsinstitut Sawi in den Fachbereichen Werbewirtschaft und Printmedien.

Der 40-jährige Marco Piffaretti, ausgebildeter und eidg. dipl. Medienmanager, trat vor wenigen Wochen als Key Account Manager für die Neuen Medien in die Zofinger Tagblatt AG ein. Dank seiner grossen Erfahrung als Mediaberater in verschiedenen renommierten Mediaagenturen in Zürich und seinen verschiedenen Ausbildungen hat er sich ein hohes Fachwissen über sämtliche Mediengattungen erworben, wie es weiter heisst. Er wird Leiter Verkauf Crossmedia und nimmt Einsitz in die erweiterte Geschäftsleitung.

Kurt Lipp zeichnet neu für die Organisation Verkaufsagentur Reiden verantwortlich und führt direkt das gesamte Anzeigenverkaufsteam in Reiden. Mit Schwergewicht konzentriert sich Kurt Lipp auf den Auf- und Ausbau der Luzerner Wochen- und Anzeigentitel. Sein Portefeuille umfasst die Luzerner Nachrichten, Oberwiggertaler sowie die neu ausgestaltete Regionalzeitung Surentaler/Trienger Anzeiger. Zusätzlich zu diesen anspruchsvollen Herausforderungen stellt sich noch die Verkaufsaktivität für die Tierwelt im neuen geografischen Raum.
 

Matter & Gretener: Auf Sendung für die Freie Ferienrepublik Saas-Fee

Die Agentur Matter & Gretener hat in Zusammenarbeit mit Condor BB/A einen Viralspot für die Freie Republik Saas-Fee realisiert.

Familienferien machen könne man überall, so Matter & Gretener in einer Mitteilung. Aber nicht überall so kinderfreundlich wie in der Freien Ferienrepublik Saas-Fee. Das belege eine Analyse, die Experten für die bedeutendste Familienferien-Website Grossbritanniens gemacht haben: Takethefamily.com. Saas-Fee schneide darin bezüglich Kinderfreundlichkeit von allen Schweizer Destinationen am besten ab und belege im internationalen Vergleich den hervorragenden zweiten Rang – vor allen grossen Skigebieten in Österreich, Italien, den USA und Kanada. Zu diesem Glanzresultat beigetragen habe nicht zuletzt die Tatsache, dass in der Freien Ferienrepublik Saas-Fee der Skipass für Kinder bis neun Jahre kostenlos sei. Ein ökonomischer Vorteil, den sich immer mehr Erwachsene zu erschleichen versuchten. Zumindest berichte darüber die neuste augenzwinkernde News-Sendung des ferienrepublikanischen Fernsehens.

Der Viralspot wurde von Matter & Gretener in Zusammenarbeit mit Condor BB/A realisiert und wird hoffentlich genauso viele Freunde finden wie die letzte «Ferien-Rundschau»: Diese wies schalkhaft auf die Vorzüge eines schneesicheren Wintersportorts hin und war «20 Minuten» eine Titelgeschichte wert.

Verantwortlich bei der Freien Ferienrepublik Saas-Fee: Pascal Schär (Vorsteher Departement für Erholung), David Graefen (Leiter Amt für Neubürgergewinnung). Verantwortlich bei Matter & Gretener: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Julia Batzlen (Grafik), Marcus Gretener, Simone Frei (Beratung). Produktion Viralspot: Condor BB/A, Olivier Egli. PR: open up, Melanie Schneider.

http://vimeo.com/32665233

http://vimeo.com/31954885

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