SSM zum Besitzerwechsel von Radio 24 und Capital FM

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) begrüsst, dass nach längerer Unsicherheit nun entschieden ist, wer die neuen Besitzer von Radio 24 und Capital FM sein werden und dass Tamedia die beiden Radiosender an Unternehmen mit publizistischer Ausrichtung und nicht an politische Kreise verkauft hat.

Dies schreibt die Gewerkschaft in einem Communiqué vom Montag. Mit Radio 24 seien die BT Holding beziehungsweise die AZ Medien Gruppe nun bei drei Radiostationen und drei Fernsehstationen massgeblich beteiligt und damit grösstes Medienhaus bei den privaten elektronischen Medien. Das SSM werde mit kritischem Auge beobachten, wie sich die AZ Medien verhalten werden, heisst es weiter. Man hoffe, dass die publizistische Vielfalt dieser Radio- und Fernsehsender erhalten bleibe, und dass die AZ Medien bei den Arbeitsbedingungen und Vertragsverhältnissen eine Vorbildfunktion für die privaten Radio- und Fernsehstationen einnehmen werde. Auch von Zürichsee Medien erwartee das SSM, dass die publizistische Eigenständigkeit des Berner Capital FM erhalten bleibe.

Kein Personalabbau

Das SSM fordert von den beiden Medienhäusern AZ Medien und Zürichsee Medien weiter, die Zukäufe nicht für einen Personalabbau zu nutzen. Die durch die Käufe möglichen Synergien sollen dazu genutzt werden, die Qualität der Programme, die Aus- und Weiterbildung sowie die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
 

Baz: Moritz Suter tritt alle Aktien an Rahel Blocher ab

Moritz Suter hat am Montag alle Aktien der Baz Holding an Rahel Blocher abgetreten. Seine Unabhängigkeit als Verwaltungsratspräsident sei zunehmend in Frage gestellt worden, schrieb er den Angestellten der Basler Zeitung in einem Mail, das der SDA vorliegt.

Im letzten halben Jahr seien «zwischen dem Darlehensgeber und mir zunehmend grundsätzlich unterschiedliche Meinungen aufgetreten» in Bezug auf die Unternehmensführung, schreibt Suter. Seine «Unabhängigkeit und Eigenständigkeit als verantwortlicher und geschäftsführender Verwaltungspräsident» seien «in Frage gestellt worden». Er habe diese Funktion so immer weniger wahrnehmen können.

Suter hat deshalb alle Aktien an Rahel Blocher verkauft. Dies sei als eine von zwei Optionen vorgesehen gewesen in einer Vereinbarung vom November 2010, als Suter die Basler Zeitung Holding von Tito Tettamanti und Martin Wagner übernommen hatte. Umgekehrt hätte als zweite Option Rahel Blocher die Aktien zurückkaufen können. Suter hatte nach eigenen Angaben als Alternative vorgeschlagen, mit eigenen Investoren das Darlehen an das Unternehmen auszulösen. Er habe dabei auch «substanziell» neues Kapital zuführen und die Aktienmehrheit streuen wollen, an die 78'000 Abonnierten und die Öffentlichkeit – das Konzept hätte «grosse Erfolgschancen gehabt». Sein Vorschlag sei jedoch nach wochenlangen intensiven Verhandlungen abgelehnt worden, schreibt Suter im internen Mail weiter. Er habe die Aktien an Rahel Blocher verkaufen müssen. Darum sei er nun per sofort als Baz-Verleger und von allen Funktionen des Konzerns zurückgetreten.

Noch am Montagnachmittag hatte die Basler Regierung nach diversen Medienberichten «rasch Transparenz» über die Eigentumsverhältnisse bei der Baz verlangt. Medien seien für die Meinungsbildung in der Demokratie wichtig, schrieb sie. Das Wissen um die Eigentümer erlaube der Leserschaft Informationen im Blatt einzuordnen, sagte ein Sprecher.

Am Montagabend äusserte sich Regierunsgrat Christoph Brutschin auf Anfrage befriedigt über die Klärung der Eigentumsverhältnisse. Er mahnte jedoch auch «unternehmerische Verantwortung» an für die mehreren hundert Arbeitsplätze in den Druckereien des Konzerns. Neue Aufträge hereinzuholen sei möglich; Blocher habe ja viele Kontakte.

Kein Kommentar

In den letzten Tagen waren weder Moritz Suter als Baz-Verleger noch Christoph Blocher als kolportierter Geldgeber und Einflussnehmer bereit gewesen, auf Anfrage Stellung zu den diversen Medienberichten zu nehmen. Blocher selber ist auf seiner Homepage www.Blocher-TV.ch im O-Ton zu vernehmen, wo er sagt, finanziell sei er nicht beteiligt, aber: «Ich habe Einfluss bei der Basler Zeitung, das ist ja klar.» Dass er mit Baz-Chefredaktor Markus Somm persönlich befreundet ist, ist bestens bekannt.

Der Tages-Anzeiger hatte am Donnerstag von Geheimverträgen berichtet, mit denen Blocher die Baz finanziere: Als Strohmann für ein 70-Millionen-Darlehen fungiere Ex-UBS-Chef Marcel Ospel, und Blocher könne alle Aktien von Suter zurückholen. Am Samstag schrieb der Tages-Anzeiger dann, Vertragspartnerin sei nicht Christoph Blocher, sondern seine Tochter Rahel.

Mehrfacher Handwechsel

Das Unternehmen steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Im Mai hatte sie einen Konzernverlust von 2,2 Millionen Franken für das vergangene Geschäftsjahr ausgewiesen; 20,9 Millionen waren es im Vorjahr gewesen. Stellen waren abgebaut worden. Die teuer erneuerte Druckerei war nicht voll ausgelastet; Abschreiber belasteten die Rechnung.

Nach Jahrzehnten im Besitz der Basler Verlegerfamilie Hagemann war das Unternehmen im Februar 2010 vom Tessiner Financier Tito Tettamanti und vom Anwalt Martin Wagner übernommen worden. Nach einem Wirbel um ein Beratungsmandat von Christoph Blochers Robinvest ging es im November 2010 an den Crossair-Gründer Moritz Suter über. Damals wurde Suter als Alleinaktionär¨bekannt gegeben.

Die Diskussionen um die Besitzverhältnisse hielten indes an. Moritz Suter notierte in seinem ersten Geschäftsbericht: Die Mittel für die Holding stammten¨aus seinem privaten Vermögen; er habe ein Unternehmen mit Schulden von weit über 100 Millionen Franken gekauft. (SDA)
 

Draftfcb/Lowe Group: Mailing an alle Schweizer Davids

In der Schweiz leben rund 14’000 geborene Davids, die am 11. Dezember ihren Namenstag feiern. Nach dem Start der umfangreichen David-Kampagne realisierte Draftfcb/Lowe Group passend ein Spezialmailing, das alle Davids der Schweiz auffordert, ihrem Namen alle Ehre zu machen.

Denn ein geborener David hat die besten Voraussetzungen im Kampf gegen die Goliaths dieser Welt wie nationale und internationale Umweltsünder. Jeder David kann als Teil der weltgrössten David-Community zusammen mit Greenpeace das sensible Ökosystem unseres Planeten schützen, so die Agentur. Die nächsten Goliaths auf der Liste von Greenpeace sind auch schon ausgemacht.

Mit der Unterstützung und den aktuellen Spenden aus der David-Community wird gegen die Piratenfischerei Europas vor der Küste Afrikas, den illegalen Holzschlag von Grossunternehmen in Urwäldern und den Kampf der Konzerne um die Rohstoffreserven in der Arktis vorgegangen.

Verantwortlich bei Greenpeace Schweiz: Dan Schaefler (Leiter Fundraising), Katja Schaffner (Fundraising), Steff Kerkhof (New Media, Fundraising). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Dennis Lück (ECD), Tizian Walti (Text), Christoff Strukamp, Cinthia Stettler (Grafik), Marie-Theres Ott (Client Service Director), Yvonne Friedli (Account Director), Sandra Kopplin (Account Manager).
 

Zu guter Letzt: Coca-Cola stellt geheime Rezeptur aus

Coca-Cola stellt erstmals seine streng geheime Rezeptur für den Softdrink aus. Allerdings bekommt die Öffentlichkeit dabei nur die Metallbox zu sehen, in der das Rezept aufbewahrt wird.

Die Box liegt seit 1925 in einem Banksafe in Atlanta. Nun soll sie in das Coca-Cola-Museum in der Stadt im US-Bundesstaat Georgia gebracht werden. Dort befindet sich auch die Firmenzentrale des Getränkekonzerns. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag gemäss SDA mit. Nach Angaben des US-Getränkeriesen hat der Apotheker John S. Pemberton im Jahr 1886 das Rezept der Coca-Cola erfunden. «Das ist ein besonderer Tag in der Geschichte von Coca-Cola», sagte Konzernchef Muhtar Kent zur Ausstellung der Rezeptur. Ein wahrlich grosser Moment für Cola-Fans. Zwar erfährt auch jetzt niemand die geheime Zutat der braunen Brause, dafür darf man aber das Rezept von weitem bewundern. Die Heimlichtuerei um die Zutaten gehört heute zum Marketingkonzept für den Softdrink. Und der aktuelle Marketing-Gag von Coca-Cola ist also: Eine Metallbox.

Metzgerlehner deckt für Bell den Festtagstisch

In einer opulenten Festtagskampagne serviert Metzgerlehner der ganzen Schweiz mit Bell nur das Beste fürs Fest – und das in allen Medien: Von TV über Radio, Print und POS bis hin zu einem festlichen Online-Auftritt mit Social-Media-Integration.

Ziel der Kampagne ist es, die Leaderposition von Bell für genussvolle Fleischprodukte weiter auszubauen und den Absatz der eigens für die Festtage kreierten Spezialitäten zu fördern. Im Zentrum der Gesamtkampagne steht ein Weihnachtsklassiker: Das Lied «Jingle Bells». Der besondere Umstand, dass der Markenname Bell darin enthalten ist, war denn auch der Anlass das Lied in «Jingle Bell» zu verwandeln, so die Agentur. Das speziell für Bell neu getextete und eingespielte Lied ist nicht nur in einem TV- und Radiospot zu hören, sondern steht online auch in voller Länge als mp3-File und Handy-Klingelton zur Verfügung.

Im TV Spot, den die Regiesseurin Christine Wiederkehr umgesetzt hat, verzaubern auch die Stimmen der unterschiedlichen TV-Charaktere in allen Altersklassen. Sie wurden nach einem umfangreichen Casting von Federico Bettini, Jingle Jungle, passend zum Spot a capella arrangiert. Für die lippensynchrone Übersetzung konnte der Spezialist Jean-Luc Wey gewonnen werden. Bei den Werbemitteln ohne Ton kommt eine andere «Glocke» als Keyvisual zum Einsatz. Die aus der Haute Cuisine bekannte «Cloche». Sie soll den Genuss und die Qualität versinnbildlichen, die Bell auf jeden Festtagstisch bringt, so die Agentur weiter. «Jingle Bell» ist des Weiteren Aufhänger eines Gewinnspiels mehrerer Radiostationen. Zuhörer gewinnen mit eigenen «Jingle Bell»-Strophen prall gefüllte Festtagskörbe von Bell. Der Songtext findet sich ausserdem im Bell Rezeptbüchlein, welches in vielen Supermärkten aufliegt und im Format den extralangen Festtagstisch von Bell aufzeigt.

Alle Medien führen zu einem Online-Gewinnspiel auf Bellfest.ch. Das allwöchentliche Highlight: Ein Festtagsmahl für zehn Personen in den eigenen vier Wänden – zubereitet von einem mit 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichneten Spitzenkoch.

Die Kampagne läuft noch bis am 31 Dezember 2011.

Verantwortlich bei Bell Schweiz: Davide Elia (Leiter Marketing/Kommunikation), Micha Roth (Projektleiter Marketing) Nicole Schaad (Projektleiterin Werbung), Urs Graf (Kulinarik), Renato Zeller
(Webmaster). Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners: Michael Rottmann (Creative Direction), Patrick Meyer (Text/Konzept), Janine Aebischer (Art Direction), Annette Vetsch (Grafik) Andreas Meier und Flurina Widmer (Beratung), Ursula Trottmann und Corinne Räber (DTP), Mario Müller (Produktion), Mark Berger (Digital). Fotografie, Film, Ton und Media: Eugen Leu (Fotograf). Stories: Yves Bollag (Produzent), Christine Wiederkehr (Regie), Nicole Spring (Produktionsleitung). Verantwortilch bei Jingle Jungle: Federico Bettini und Roland Schmid (Arrangeur/Komponist), Diana Pedretti und Sandro Palomba (Casting), Jean-Luc Wey (Übersetzung), Sandro Palomba (Projektabwicklung). Verantwortlich bei Zip Media: Caroline Nünlist (Media).
 

Goldbach Interactive: AXA Winterthur erfüllt Herzenswünsche seiner Facebook Fans

Die Mitarbeiter der AXA Winterthur engagieren sich jedes Jahr mit der Freiwilligeninitiative «AXA von Herz zu Herz» in zahlreichen Projekten im Bereich Umwelt und Soziales. Goldbach Interactive und die AXA Winterthur haben sich für die diesjährige Aktion etwas Neues einfallen lassen: Nicht die AXA Winterthur bestimmt, welches Projekt unterstützt werden soll, sondern deren Facebook Community.

Herzstück der Kampagne «AXA von Herz zu Herz» ist die Facebook Seite der AXA Winterthur, auf der die Fans eigene Projekte vorschlagen und mit «Facebook-Likes» bewerten können. Aus den eingereichten Ideen wählt eine Fachjury ein Siegerprojekt aus, das durch den freiwilligen Einsatz der AXA-Mitarbeitenden unterstützt wird. Darüber hinaus erhält das Siegerprojekt einen finanziellen Zustupf – nämlich einen Franken pro Facebook-Like, den die Fans an das Projekt vergeben.
Mit der von Goldbach Interactive konzipierten und umgesetzten Idee wird das Corporate-Responsibility-Engagement der AXA Winterthur in die stetig wachsende Facebook-Community integriert und soll so den Fans direkten Einfluss auf das soziale Engagement der AXA Winterthur bieten, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst.

Ideen können bis Heiligabend auf Facebook.com/AXACH eingereicht und bewertet werden.
 

In Flagranti: Massgeschneiderte Kommunikation für My Newspaper

My Newspaper ist die erste Zeitung von der Schweizerischen Post. Die Kommunikation der neuen Zeitung wurde von der Agentur In Flagranti massgeschneidert. 


Die Schweizerische Post lanciert zusammen mit nationalen und internationalen Zeitungsverlagen eine Zeitung, deren Inhalt man selber zusammenstellen kann. Je nach Interesse, kann man auf Post.ch/mynewspaper seine individuelle Mischung mit Ressorts aus Wirtschaft, Kultur, Sport etc. abonnieren und bei Bedarf täglich anpassen. Derzeit stehen 13 Titeln zur Auswahl und die Titelliste wird laufend ausgebaut.

In Flagranti zeigt den auf die Interessen der Leserinnen und Leser zugeschnittenen Lesestoff in Form von passenden Zeitungskleidern. Die vier Key-Visuals stehen stellvertretend für die typischen Ressorts Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport. Für die Kampagne wurden Anzeigen, Postkartenmailing, Kleiderbügel-werbung und Banner realisiert.

Die Umsetzung der Banner sowie der Landingpage von MyNewspaper wurden durch Goldbach Interactive in Zürich und Biel erstellt.

My Newspaper: Post lanciert persönliche Tageszeitung

 

Argyou kooperiert mit CCI

Argyou mit Sitz in Baar und die Zürcher Strategie- und Media-Boutique CCI Cotting Consulting sind eine Kooperation eingegangen. Argyou liefert die Daten für den Auftritt im Online Markt und CCI das Werbewissen.

Kernstück der Kooperation sein die auf wissenschaftlicher Grundlagenforschung basierende Methode «ArgYou – Arguments for You». Diese zeige auf, inwieweit Inhalte, Produkte und Dienstleistungen einer Anbieter-Website mit den Nachfragen bei mehr als 180 Suchmaschinen weltweit übereinstimmen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Firmen im Web angebotenen Inhalte, Themen, Dienstleistungen und Produkte besser auf die Nachfrage der Zielgruppe und auf die Aktivitäten anderer Marktteilnehmer ausrichten.

Die Kunden erhalten alle Informationen und Messdaten aus einer Hand. Dazu gehören einerseits das Mapping der verschiedenen Inhalte und USPs im Internet, mit welchen die Marken assoziiert werden. Andererseits erhalten die Marken aber auch fundierte Angaben dazu, wie die eigene Internetseite inhaltlich ausgerichtet werden sollte und welche Botschaften in den Vordergrund gestellt werden sollten, um erfolgreich zu sein. Welche Themen Social Media- und Online-Redakteure weiterverbreiten sollten, um sich noch stärker von der Konkurrenz unterscheiden und eine grössere Community aufbauen zu können zeigen die Partner in gemeinsamen Workshops und Coachings mit den Kunden und ihren jeweiligen Agenturen auf.

Mit einer kontinuierlichen, gezielten Messung lasse sich auch feststellen, wie sich das Profil potentieller oder bestehender Kunden in Zukunft verändere, heisst es in der Mitteilung weiter. «Damit kann die Marke proaktiv gesteuert werden und ist somit stets an der Spitze des jeweiligen digitalen Marktes», sagt Dr. Patrick Cotting, Geschäftsführer von CCI.

CCI arbeitet im New Media-Bereich bereits mit der Suchmaschine Yahoo zusammen, sowie mit dem Video Solutions Provider Dartfish. ArgYou arbeitet europaweit mit zahlreichen Web-, Media-, und Werbeagenturen und Marktforschern zusammen.
 

SRG.D: Viktor Baumeler bleibt Präsident

Der Regionalrat, das oberste Organ der SRG Deutschschweiz, hat gestern die periodische Wahl ins Präsidium und in den Regionalvorstand der Gesellschaft vorgenommen: Präsident SRG.D bleibt Viktor Baumeler.

Bestätigt wurde auch Vizepräsident Niklaus Ullrich. Als Mitglieder des Regionalvorstands wiedergewählt wurden Esther Gassler, Alexia Heine und Urs Rellstab. Ein Sitz im Regionalvorstand bleibt vakant. Er soll im Frühjahr 2012 neu besetzt werden, wie es in einer SRG-Mitteilung heisst. Die laufende Amtsperiode des Präsidiums und des Regionalvorstands SRG.D endet am 31. Dezember 2011. Im Regionalrat waren deshalb der Präsident, der Vizepräsident und die weiteren vom Regionalrat zu wählenden Vorstandsmitglieder neu zu bestimmen.

Dem Regionalvorstand werden ab nächstem Jahr neben dem Präsidenten und den 
vier vom Regionalrat gewählten Mitgliedern ex officio auch die Präsidentin und die Präsidenten der sechs Deutschschweizer Mitgliedgesellschaften angehören: 
Evi Rigg (SRG Zürich Schaffhausen), Andreas Schefer (SRG Bern Freiburg Wallis), Niklaus Ullrich (SRG Region Basel), Erich Niederer (SRG Ostschweiz), Niklaus Zeier (SRG Zentralschweiz) und Peter Studer (SRG Aargau Solothurn). Nicht mehr im neuen Regionalvorstand mitwirken werden Karin Keller-Sutter und Urs Gasche. Beide wurden im Oktober ins Eidgenössische Parlament gewählt und sind aufgrund der Unvereinbarkeit der Ämter auf Ende November 2011 als Mitglieder des Regionalvorstands zurückgetreten.

Drei neue Delegierte in die DV SRG gewählt
Neben den Chargen im Präsidium und im Regionalvorstand SRG.D wurden auch die Mandate der 18 Delegierten SRG.D in der Delegiertenversammlung SRG erneuert. Der Präsident SRG.D und die Präsidenten der sechs Deutschschweizer Mitgliedgesellschaften sind ex officio Delegierte. Die übrigen elf Delegierten hat der Regionalrat nun auf Vorschlag der Mitgliedgesellschaften gewählt, darunter die Bisherigen Peter Flury, Gerhard Frey, Robert Gamma, Susanne Hasler, Christine Hatz, Léander Jaggi, Andreas Melchior und Arthur Oehler sowie neu Marcel Cuttat, Dorette Kaufmann und Werner Marti.
 

Advico Y&R: Mit Samtplakaten sanften Geschmack spürbar gemacht

Diesen Herbst hat JT International die Marke Camel Black und Camel White eingeführt. Die Agentur Advico Y&R hat zur Lancierung Spezialplakate gestaltet.

Die Zigaretten bieten aussen modernes, reduziertes Pack-Design und innen speziell smoothen Geschmack, so die Agentur. Zum Launch hat Advico Plakate entwickelt, welche die Sanftheit von Camel Black und Camel White haptisch erlebbar machen sollen: Die Sujets werden direkt auf schwarzen und weissen Samt gedruckt, unter dem Slogan «Feel the smoothness of Camel Black» beziehungsweise «Feel the smoothness of Camel White».

Verantwortlich bei JT International: Sonja Hennecke (Consumer & Media Planning Manager), Marco Brütsch (Consumer Channel Manager). Verantwortlich bei Advico: Markus Gut (CCO), Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Sandro Tissi (AD), Marietta Mügge, Sven Rufer (Text), Jonathan Schipper, Angela van der Sman (Beratung), Manuel Egger (Produktion).
 

Motorola erwirkt in Deutschland Verkaufstop iPhones und iPads

Vor dem Landgericht Mannheim hat Motorola ein Patenturteil gegen Apple erwirkt, mit dem er den Verkauf von iPhones und iPads in Deutschland stoppen kann. Motorola hatte ein Technik-Patent ins Feld geführt, das zum Grundstock des GPRS-Datenfunkstandards gehört.

Laut dem Urteilstext, der am Freitag vom deutschen Patentexperten Florian Müller veröffentlicht wurde, wird Apple untersagt, mobile Geräte anzubieten und zu liefern, in denen ein bestimmtes «Verfahren zur Verwendung in einem drahtlosen Kommunikationssystem» zum Einsatz kommt. Gegen eine Sicherheitsleistung von 100 Millionen Euro kann Motorola das Urteil demnach vollstrecken. Das Gericht konnte am Freitag auf Anfrage der SDA zunächst keine Angaben zum Stand des Verfahrens machen. Nun kündigte Apple seinerseits umgehend rechtliche Schritte gegen das Urteil an und erklärte, dass es beim Weihnachtseinkauf in Deutschland kein Problem geben sollte, das iPad oder iPhone zu bekommen, das die Kunden wünschen.
 
Motorola ist vor deutschen Gerichten noch an weitere Patentverfahren beteiligt. Google ist gemäss SDA gerade dabei, Motorola für 12.5 Milliarden Dollar zu übernehmen, um mit den Patenten des Mobilfunk-Pioniers sein Smartphone-Betriebssystem Android besser gegen Angriffe von Rivalen wie Apple und Microsoft schützen zu können.
 

Lesch+Frei verhilft Tonhalle-Orchester Zürich zu neuem Auftritt

Lesch+Frei Zürich hat nach einem Pitch den Auftrag erhalten, ein neues Corporate Design für das Tonhalle-Orchester Zürich zu gestalten. Das Ziel ist es, das Tonhalle-Orchester Zürich noch stärker in Zürich zu verankern und neue Zielgruppen anzusprechen.

Grundlage dafür ist das neue Logo, welches zur Zeit in einen Gesamtauftritt umgesetzt wird. Das CI/CD feiert seine Welturaufführung Ende April bei der Präsentation des Saisonprogramms 2012/13. Das neue Corporate Design soll die Klasse des Orchesters und seine Spielfreude in den Vordergrund rücken, schreibt die Agentur in einer Mitteilung.
 

get_footer();