Zürcher Monatszeitung Dieperspektive kopiert 20 Minuten

Die aktuelle Ausgabe der Monatszeitung Dieperspektive wurde letzen Freitag in Zürich verteilt. Mit dieser Ausgabe kopiert Dieperspektive die auflagenstärkste Zeitung der Schweiz: 20 Minuten.

Mit dem identischen Layout und der erhöhten Auflage von 7‘000 Exemplaren wollen die drei Redaktoren «auf die copy & paste Problematik aufmerksam machen, die in kürzester Vergangenheit leider zum Zeitgeist zu gehören scheint», wie es in einer Mitteilung der Redaktion heisst. Die Titelgeschichte «Neues Google Livingview schaut dir beim Duschen zu» soll den Stil der Pendlerzeitung kopieren. Aufgrund des Plagiats reichte 20 Minuten Strafanzeige ein.

KSB: Fallpauschale oder Pauschalfalle?

Am 1. Januar 2012 kommt Swiss DRG, das neue Abrechnungssystem für Schweizer Spitäler. KSB Krieg Schlupp Bürge hat dazu die ersten Sujets einer Kampagne entwickelt

Die Kampagne ist ab sofort in medizinischen Fachtiteln zu sehen.

Verantwortlich bei H-Services: Leo Boos. Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Uwe Schlupp (Creative Director), Anita Kummer (Art Direction), Joel Gessler (Grafik), Stefan Ganz (Text), Andrea Walker (Beratung).

SPRI: Zertifikate für Kommunikationsprofis in Bern und Zürich

In Bern und in Zürich haben die SPRI Absolventen des CAS Corporate Communications das Certificate of Advanced Studies entgegen genommen. Die Teilnehmer des Postgraduate-Studiengangs verschafften sich in sieben Monaten eine systematische und praxisnahe Übersicht der modernen Unternehmenskommunikation.

Best Practice aus Agenturen und Unternehmen, moderne Coachingmethoden und ein fakultatives Medien- und Kameratraining sowie ein im Team erarbeitetes Kommunikationskonzept sollen den maximalen Praxisbezug zu Public Relations sicherstellen. Das CAS Corporate Communications wird in Partnerschaft mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ durchgeführt. Es ist auch Pflichtmodul im Studiengang MAS Business Communications.

Absolventen in Bern:
Laura Blagho, Regula Brunner, Matthieu Buchs, Annetta Bundi, Marianna Fellmann, Barbara Frutiger, Beat Gerber, Remo Hagnauer, Natascha In-Albon, Stefan Kunfermann, Caspar Lösche, Sarah McGrath-Fogal, Valentin Oetterli, Michael Rahn, Frank Wettstein, Christiane Zwahlen.

In Zürich:
Ursula Aring, Iris Brugger, Nicole Chapuis, Claudio De Fezza, Antonietta Fabrizio, Romano Gurini, Ivana Kardosch, Nicole Kohler, Dr. Annegret Lesslauer, Marc Lüthi, Cristina Lusti, Peter Meier, Anja Müller, Katja Müller, Isabel Proske, Thomas Schaumberg, Stefan Schneiter, Martina Seltmann Senn, Mike Roy Stähelin, Andrea Veric, Peter Waltenspühl, Tabea Wittmer.

Der nächste CAS Corporate Communications-Studiengang des SPRI startet am 20. Januar 2012 in Zürich.
 

Beecom lanciert Weblösung für Suva

Das Schweizer Internetunternehmen Beecom hat für die Suva eine neue Weblösung für das Lernprogramm «Die Gefahr im Griff»  entwickelt.

Beecome hat das ganze Konzept inklusive der Videoerstellung übernommen und auf die Bedürfnisse der Suva zugeschnitten. In kleinen Filmen, Animationen und Quizzes wird auf die Gefahren und die richtige Verhaltensweise rund um den Arbeitsplatz hingewiesen.

Die Webpage ist ab heute, Freitag online.

Neuer Anmelderekord für die Photo12

Die 125 Fotografen, die an der Photo12 ausstellen, stehen fest. Die künstlerische Leiterin Nora Hauswirth sowie die Westschweizer Co-Kuratorin Danaé Panchaud haben die Auswahl so getroffen, dass sie dem Besucher einen repräsentativen Überblick über das fotografische Schaffen in der Schweiz aus dem letzten Jahr zeigen.

Die 92 Profis und 33 Amateure decken aber auch neue Strömungen und Trends ab, so eine Mitteilung vom Freitag. Die photo12 wird begleitet von der Sonderausstellung «Die Sicht der anderen» und dem photoForum mit Referenten aus dem In- und Ausland zu Fotografie-Themen.

Unter den 125 Fotografen, die an der photo12 ihre liebsten Bilder des Jahres 2011 präsentieren werden, ist etwa der gebürtige Deutsche und Fotojournalist Christoph Bangert. Er studierte Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund und Fotojournalismus am International Center of Photography in New York. Bangert arbeitet als freier Fotograf und ist auf Reportagen aus Kriegs- und Krisengebieten spezialisiert. Zu seinen Kunden zählen unter anderen die New York Times, die Neue Zürcher Zeitung und der Stern. Seine bislang wichtigste Arbeit sind Fotografien aus dem Irak, wovon einige als Buch «Irak: Schweigendes Land» veröffentlicht wurden. An der Photo12 stellt er Fotografien aus dem Japanischen Erdbebengebiet rund um Fukushima aus.

Der Schweizer Fotograf Stephan Schacher, der in New York lebt und arbeitet, stellt besondere Bilder aus. „Nach dem Verlust meiner Mutter bin ich mit einer Leere konfrontiert“, sagt Schacher. Um diese zu verarbeiten, versuche er im Dialog mit meinem Vater, im Herzen der Alpen und in der Stadt Luzern, gemeinsam neue Erinnerungen zu schaffen. Das Resultat ist eine persönliche und berührende Fotoreihe.

Der Urnäscher Ueli Alder präsentiert das Beste aus einem jährigen USA-Aufenthalt. Als seine wichtigste Arbeit nennt er „Ween'd gnueg wiit fort goscht, bisch irgendwenn wieder of em Heeweg“ aus dem Jahr 2008. Sie wurde erstmals gezeigt an der Photo08 und führte zur Beteiligung an der vom Musee de L'Elysee Lausanne produzierten Internationalen Gruppenausstellung reGeneration2, welche für vier Jahre um den Globus tourt.

Wie schon an der Photo09 und der Photo10 ist der jüngste Teilnehmer einmal mehr der Basler Niklaus Schneider (19 Jahre). Er stellt ein Fotografie-Projekt aus Paris vor. Das Ziel war, möglichst ausdrucksstarke Gesichter zu fotografieren. Schneider errichtete mitten in der Stadt ein Freilichtstudio, wo er nur mit Hilfe des Sonnenlichtes in schwarzweiss fotografierte. Ob Student, Jazzclubbesitzer oder Obdachloser – jeden sprach er an. Entstanden ist ein vielfältiger und lebendiger Schnitt durch einen Teil der Pariser Bevölkerung, die mehr ist als eine anonyme Masse, die durch die hübsche Häuserkulisse streicht.

Der Berner Fotograf Caspar Martig zeigt Werke aus seinem neuen Buch «1191 Gramm Bern», ein Bildband mit 1191 Gramm eindrücklichen Fotos aus der Stadt Bern. Über ein Jahr, zwischen Frühjahr 2010 und Sommer 2011, war der viel gereiste mit der Kamera in seiner Heimatstadt unterwegs und entdeckte eine Welt, die ihm plötzlich weit weniger eng als in seiner Erinnerung erschien:

Der Zürcher Simon Zangger hat in seiner Serie «Wätterschmöcker» die Muotathaler Wetterpropheten porträtiert. Sie sind eine Gruppe von Hobbymeteorologen, die jeweils mit einer speziellen Technik das Wetter vorhersagen: Der eine beobachtet Ameisen, der andere schnuppert an Mauslöchern, ein weiterer hört dem Rauschen der Bäche zu. Sie tragen zweimal jährlich ihre mit viel Humor verbundenen Wettervorhersagen an den öffentlichen Vereinsversammlungen des Meteorologischen Vereins Innerschwyz vor. Sie sind jedoch auch starke Konkurrenten, jeder möchte den Wanderpokal als erfolgreichster Prophet gewinnen. Die Männer faszinierten Zangger. Mit seinen Portraits möchte er ihren wundervollen Humor und ihre eigenwilligen Methoden zeigen.

Der Zürcher Dan Cermak hat Menschen in ihrem privaten Umfeld besucht und sie nackt porträtiert, teilweise auf humoristische Art und Weise. «Das wollte ich schon immer mal» heisst seine Serie von Menschen, die er über Anzeigen in Internet Foren oder Model-Karteien gefunden hat. Bisher hat er gegen 50 Menschen zuhause besucht und nackt fotografiert. 

Die Serie von Joakim Cortis und Adrian Sonderegger entstand als Auftragsarbeit für den Küchenartikelhersteller Kuhn Rikon. Zu Beginn stand die Idee, eine Imagebroschüre zu fotografieren. Nun kam die Arbeit dieses Jahr im Lars-Müller-Verlag zusätzlich als Buch «Kitchen Tools» heraus. Ein Teil dieses Buches wird an der photo12 präsentiert. Es handelt sich dabei um ungewöhnliche Stills im Studio und inszenierte Küchenszenen.

Das Board der Photo12
Das Team um die beiden Produzenten der Photo, Peter G. Kurath und Michel Pernet, wird geleitet con Nora Hauswirth. Sie wird neu unterstützt von Co-Kuratorin Danaé Panchaud, die vor allem auch die Westschweizer Präsenz erhöhen möchte. Die Westschweizerin hat an der Geneva's University of Art and Design abgeschlossen und stellt ihre künstlerischen Arbeiten selbst in der Schweiz, Spanien, Polen und Serbien aus. Das Photo Forum in der 900 Plätze fassenden Maag MusicHall, wird erneut kuratiert von Andreas Wilhelm, Bildchef des Tages-Anzeiger und Geschäftsführer der Fotografenagentur 13 Photo. Für die Sonderausstellungen bleibt Fotograf Peter Michels verantwortlich.
 

Noise: Kampagne für Head realisiert

Die Agentur Noise hat für Head eine Kampagne realisiert. Die Aufgabe bestand darin, den «Marco Büchel Special Edition Ski» in den Schweizer Markt einzuführen, am POS zu emotionalisieren und den Abverkauf zu steigern.

Dazu habe man sich eine ganz besondere crossmediale Lösung mitsamt Wettbewerb einfallen lassen, schreibt Noise in einer Mitteilung: Der Wintersportler scannt ab einem POS-Steller einen QR-Code und auf seinem Smartphone wird sogleich der eigens für die Kampagne gedrehte Spot mit Marco Büchel abgespielt. Im actiongeladenen Spot zeigt und erklärt Marco Büchel vor der Bergkulisse der Bündner Alpen die Vielfalt des Skis. Der Film soll so zugleich das Verkaufspersonal unterstützen, das in der hektischen Winterzeit kaum Zeit für eine ausführliche Beratung findet. Am Ende des Films kann zudem an einem Wettbewerb teilgenommen werden, bei dem es einen rasanten Skitag mit Büxi zu gewinnen gibt.

Verantwortlich bei Head Schweiz: Yves Isler, Marketingleiter. Verantwortlich bei Noise: Patrik Leuenberger (Projektleitung), Patrik Giacobbo (CD), Céline Grossenbacher (Online Konzept), Claudio Knechtle (Text). Film-Produktion: CC Media.

> Spot anschauen

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Jahrbuch der Werbung 2012: Schweizer Agenturen auf der Shortlist

Die Shortlist für das Jahrbuch der Werbung 2012 ist bekannt: Die Jury hat aus knapp 800 Einreichungen in den Kategorien Print, Out of Home, Film, Funk, Direktmarketing, Promotion und Digitale Medien die besten Arbeiten ausgewählt.

Von den Schweizer Agenturen haben es folgende auf die Shortlist geschafft: Die Neue LGK mit der Kampagne für Swisspatat , mit den Anzeigen und dem Katalog für Interio  sowie mit den Plakaten für die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur.

Cavegnwerbung hat es mit der Kampagne für Modissa auf die Shortlist geschafft, Wunderman mit der Facebook-App für Kuka und der Direktmarketing-Kampage «Vom Verschwinden der Materie und dem Entstehen neuer Möglichkeiten», und die Agentur am Flughafen punktete bei der Jury mit der Direktmarketing-Aktion «AWZ geht mit Kunden ins Sägemehl», mit der Kampagne «Wiederverwertbarer Geschäftsbericht» für Entsorgung St. Gallen und mit «Ein Stück Sauberkeit» für Pronto Reinigung.

> Zur vollständigen Shortlist (PDF)

Die Branchen- und Bereichssieger sowie die Gewinner der Megaphone werden am 19. Januar 2012 veröffentlicht. Wer die Newcomer-Agentur des Jahres 2011 geworden ist, wird am 12. Januar 2012 verraten. Die Vergabe der Preise findet am 2. Februar 2012 in Berlin statt. Alle Sieger sowie die Platzierten der Shortlist werden im Jahrbuch der Werbung 2012, Band 49 präsentiert, das im März 2012 im Econ Verlag erscheint. Neben den Kampagnen der siegreichen Agenturen und den rund 450 weiteren Wettbewerbsbeiträgen finden sich dort qualifizierte Analysen des vergangenen Werbejahres, Porträts und Interviews.

Christoph Blocher finanziert Baz

Entgegen all seinen gegenteiligen Aussagen soll Christoph Blocher massgeblich an der Basler Zeitung beteiligt sein. Dies haben gemäss Tages-Anzeiger «zuverlässige Informanten aus Bankenkreisen» bestätigt.

Über eine Vielzahl komplexer Verträge habe sich Blocher die Macht bei der Baz gesichert, schreibt der Tages-Anzeiger in seiner Donnerstag-Ausgabe. Moritz Suter halte zwar 100 Prozent aller Aktien und trete als Verleger auf, doch gebe es eine bisher unbekannte Zusatzvereinbarung: Suter könne sein Aktienpaket, das er vor einem Jahr für 1 Million Franken gekauft hat, jederzeit an Blocher zurückgeben. Blocher habe im Gegenzug das Recht, die Aktien der Baz innerhalb eines halben Jahres zurückzuverlangen. Von diesem Recht hat Blocher gemäss Tages-Anzeiger Gebrauch gemacht: Die Frist für die Aktienrückgabe soll seit September laufen. Ausserdem soll Blocher hinter einem Darlehen über rund 70 Millionen Franken an das Medienunternehmen stehen. Gegenüber den Banken sei zwar Marcel Ospel vorgeschoben und der Kredit ihm zugeschrieben worden. Über eine Zusatzvereinbarung stecke Blocher jedoch auch hier dahinter.

(Bild: Keystone)

Tilllate.com mit Traffic-Wachstum von über 20 Prozent

Das Schweizer Nightlife-Portal Tilllate.com zählte im November 2011 427'000 Nutzerinnen und Nutzer (Unique Clients). Dies entspricht einem Wachstum von rund 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.

Auch bei den Besuchen (Visits) legte Tilllate.com zu, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Plattform verzeichnete im November über eine Million Besuche, was einer Zunahme von 11 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht.  «Die erfreulichen Traffic-Zahlen belegen, dass wir mit der Umpositionierung von Tilllate.com auf dem richtigen Weg sind», sagt Rita Meyer, die Leiterin des Portals. Seit dem Aufbau der eigenen Redaktion von Tilllate.com wird das Produkt eng mit 20 Minuten Online verzahnt. Neu wird auf Tilllate.com das Nightlife-Geschehen nicht nur in Bildern, sondern auch journalistisch aufbereitet. «In dieser neuen Zusammenarbeit innerhalb des Medienverbundes 20 Minuten steckt noch sehr viel Potential.», so Meyer.

Das Nightlifeportal Tilllate.com gehört seit Jahresbeginn 2011 zum Medienverbund 20 Minuten und wird gegenwärtig komplett überarbeitet. Die Neulancierung der Website ist im ersten Quartal 2012 geplant.
 

Zahl der inhaftierten Journalisten deutlich gestiegen

Die Zahl der weltweit inhaftierten Journalisten ist um mehr als 20 Prozent auf den höchsten Wert seit Mitte der 90er-Jahre gestiegen.

Am 1. Dezember befanden sich 179 Journalisten im Gefängnis, wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) in einem neuen Bericht erklärte. Die meisten von ihnen, 43, waren im Iran inhaftiert. Auch in Eritrea, China, Burma, Vietnam, der Türkei und Syrien sassen Journalisten hinter Gittern, wie es weiter hiess.

Am stärksten betroffen waren der Nahe Osten und Nordafrika, wo 77 Journalisten inhaftiert waren – fast 45 Prozent der Gesamtzahl. Zum ersten Mal, seit die Organisation 1990 mit den jährlichen Berichten begann, war kein Journalist in Nord- und Südamerika wegen seiner Arbeit in Haft. (SDA)
 

Wirz: Direct Mailing für die Post entwickelt

Im Rahmen der neuen Kampagne «Die Wirkung macht den Unterschied» kreierte Wirz unter der Führung von Wirz Wietlisbach Dialog ein Direct Mailing, das dem Empfänger die Kraft eines echten Erlebnisses vor Augen führen soll.

Was bewegt uns wirklich: Ein echtes Erlebnis oder dessen Abbild? Diese Überlegung ist Kern des neuen von Wirz kreierten Mailings «Die Kraft von Echt». Es stellt ein echtes Erlebnis einem virtuellen gegenüber und bietet dem Empfänger die Möglichkeit, diesen Unterschied sofort selbst zu erfahren. In einer Box verpackt erhalten Marketing-Entscheider ein Stück
originaler Tiki-Brause. Direkt daneben, in Form und Aussehen identisch, präsentiert das Mailing den Ausdruck eines E-Mails, die das Geschmackserlebnis eindrucksvoll beschreibt. Der Empfänger kann also wählen: Möchte er sich den Geschmack nur vorstellen oder will er ihn wirklich erleben. Ohne viele Worte soll das Mailing zeigen, inwiefern Direct Marketing nachhaltig Wirkung erzielt, nämlich indem es Erfahrungen schafft, die alle Sinne ansprechen und damit anstatt blosser Markenkontakte Markenerlebnisse ermöglicht.

Verantwortlich bei der Schweizerischen Post, Post Mail: Marco Imboden (Leiter Kommunikation), Max Leuenberger (Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Wirz: Guido Wietlisbach (Gesamtverantwortung), Stefan Dätwyler (CD Art), Andres Osselmann (CD Text).

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Zu guter Letzt: Die Amis glotzen Zapfsäulen-TV

Dass das Fernsehgucken eines der grössten Hobbys der Amerikaner ist, wissen wir längst – vier Stunden sitzt der Durchschnitts-Ami täglich vor dem TV-Gerät. Nun macht sich ein neuer Trend im Land der unbeschränkten Möglichkeiten breit: Das Zapfsäulen-TV.

Die Idee ist zwar nicht mehr ganz neu – erst seit den vergangenen paar Monaten breitet sie sich aber rasant aus. Und so funktioniert’s: In die Tanksäulen sind Bildschirme etwa in der Grösse von iPads eingelassen. Auf Knopfdruck oder mit dem Herausziehen der Zapfpistole startet das Programm in einer Dauerschleife – Sport, Nachrichten oder das Wetter sollen dem Tankenden die lange, lange Zeit des Tankenvorgangs versüssen. Und selbstverständlich wird auch Werbung gezeigt – ein 30-Sekunden-Werbespot, der einen Monat lang läuft, soll dabei 800‘000 Dollar kosten.

Zwei Hauptkonkurrenten sind zur Zeit auf dem amerikanischen Tankstellen-TV-Markt anzutreffen: Outcast und Gas Station TV. Ersterer ist gemäss Nielsen an 13‘000 Zapfsäulen zu sehen und hat in den USA jeden Monat über 24 Millionen Zuschauer. Gas Station TV hat mit 9‘000 zwar etwas weniger Bildschirme, kommt aber auf stolze 28 Millionen Seher. Tatsächlich ein Trend also, dieses Zapfsäulen-TV. Ob es das wirklich braucht, ist fraglich. Obwohl: Rauchen darf man nicht, das Handy benutzen sollte man auch nicht, und irgendwas muss man ja schliesslich tun, während das Benzin ins Auto fliesst …

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(Bild: Gstv.com)

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