Zu guter Letzt: Tausche Sterilisation gegen Mixer

Im indischen Wüstenstaat Rajasthan haben Paare durchschnittlich 3,2 Kinder. Das ist deutlich mehr, als sich die Regierung wünscht. Um die Geburtenrate zu senken, haben sich die Behörden eine Lotterie der eher skurrilen Art einfallen lassen.

Lanciert wurde das «Spiel» in diesem Sommer. Es handelte sich dabei um eine Lotterie, bei der Männer und Frauen, die sich sterilisieren liessen, allerlei Dinge gewinnen konnten: ein Auto, Motorräder, Fernseher oder Mixer. Und der finanzielle Anreiz scheint seinen Zweck erfüllt zu haben: Insgesamt haben sich zwischen Juli und Oktober 1‘838 Personen sterilisieren lassen – dies sind immerhin 300 mehr als in der Vorjahresperiode.

Die Idee, Menschen durch finanzielle Anreize zur Sterilisation zu motivieren, ist gemäss NZZ alles andere als neu: Die Operation ist in staatlichen Spitälern und mobilen Gesundheitszentren in ganz Indien gratis. In Rajasthan bekommen Frauen vom Staat umgerechnet rund 14 Franken, Männer ungefähr das Doppelte. In einem von Banditen geplagten Distrikt in Madhya Pradesh haben Männer, die sich unfruchtbar machen liessen, gar eine Waffenlizenz bekommen. Andere Länder, andere Sitten. Wir empfehlen flankierend zu den Autos, Mixern und Waffenlizenzen die eine oder andere Aufklärungskampagne zu schalten und ein paar Franken in die Bildung der breiten Bevölkerung zu stecken. Dann kommt es sicher gut.
 

Die beliebtesten TV-Stars der Schweiz

Mona Vetsch, Nik Hartmann und Jann Billeter sind die beliebtesten TV-Stars der Schweiz. Zum unbeliebtesten Moderator wurde Roger Schawinski gekürt.

Die künftige «Club»-Moderatorin Mona Vetsch siegte klar in der Kategorie Information – und das obwohl sie 2011 wenig TV-Präsenz hatte, wie es in einer Mitteilung von Tele und TV-Star heisst. Vetsch verwies Stephan Klapproth (Rang 2) und Franz Fischlin (Rang 3) auf die Plätze. Hauchdünn die Entscheidung im Sport: Dort lieferten sich Rainer Maria Salzgeber und Jann Billeter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende gewann Billeter mit 0,3 Prozent Vorsprung. Auf Rang 3 folgt Beni Thurnheer. Deutlich das Ergebnis in der Unterhaltung mit Sieger Nik Hartmann. «Nik ist einfach total authentisch», sagten viele. Zusammenfassend lässt sich sagen: Je näher ein Star «bi de Lüt», desto grösser seine Beliebtheit. Hinter Nik Hartmann platzierten sich Mike Müller und Viktor Giacobbo, erst auf Platz 4 folgt Sven Epiney.

Zum unbeliebtesten TV-Moderator wurde übrigens Roger Schawinski gekürt. Weitere Ergebnisse finden Sie in den aktuellen Ausgaben von Tele und TV-Star.

Die Umfrage wurde vom Zürcher Meinungsforschungsinstitut Link durchgeführt: Zwei Wochen lang wurden in einer repräsentativen Befragung rund 900 Deutschschweizer TV-Zuschauer interviewt (Alter zwischen 15 und 74). Es gab drei Kategorien: Unterhaltung, Information und Sport. In jeder Kategorie war jeweils nur eine Namensnennung möglich.
 

Annoncen-Agentur Biel vermarktet Zeitschrift Die Post

Ab 1. Januar 2012 übernimmt die Annoncen-Agentur Biel die Vermarktung der Anzeigen und Prospektbeilagen der Zeitung Die Post.

Die Post ist die Zeitung für alle aktiven und pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schweizerischen Post, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Zudem wird sie Medien, Parlamentariern und Behördenvertretern sowie weiteren politischen und wirtschaftlichen Institutionen zugestellt. Mit einer Auflage von total 75‘000 Exemplaren erscheint Die Post zwölf Mal jährlich in den Sprachen deutsch, französisch und italienisch.

Das Dienstleistungsspektrum der Annoncen-Agentur Biel  reicht  von der Vermarktung und Inserateverwaltung nationaler und regionaler Mandatstitel, im Bedarfsfall über deren Druck, den Versand bis zur Verbreitung dieser Publikationen. Im Bereich Anzeigen ist die Annoncen-Agentur Biel zuständig für die Vermittlung, Verwaltung und Akquisition von Anzeigen in die entsprechenden Mandatstitel.
 

Immobilien & Business: Rehne Herzig neuer CEO

Rehne Herzig ist vom Verwaltungsrat zum neuen CEO der Verlagsgruppe Immobilien & Business ernannt worden. Der bisherige operative Chef Dominique Hiltbrunner konzentriert sich auf seine Aufgaben als Verleger und Verwaltungsratspräsident.

Das Verlagshaus gibt unter anderem die Fachpublikation Immobilien Business, Women in Business, das Schweizer Wirtschaftsmagazin für die Frau sowie das KMU-Magazin Blickpunkt KMU heraus, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Per 1. September 2011 hat die Verlagsgruppe zudem von Tamedia die Fachpublikationen Automobil Revue sowie Revue Automobile übernommen. Rehne Herzig war zuvor Geschäftsführer dieser Automobil-Zeitschriften gewesen. In früheren Positionen war der gebürtige Däne in Führungspositionen beim Ringier-Verlag und in der dänischen Egmont-Gruppe tätig gewesen.
 

85 Prozent der Schweizer Privathaushalte haben Internetanschluss

Mindestens 85 Prozent der privaten Haushalte in der Schweiz verfügen heute über einen Internetanschluss, wie einer aktualisierten Übersicht des Bundesamts für Statistik (BFU) für das Jahr 2010 zu entnehmen ist.

Sowohl bei der Internetanschlussquote der privaten Haushalte als auch bei der Quote der Breitbandanschlüsse bestätigen die Ergebnisse die Position der Schweiz im Spitzenfeld der europäischen Länder, wie der BFS-Website gemäss SDA zu entnehmen ist. Mit einer Haushaltanschlussquote von mittlerweile 85 Prozent liegt die Schweiz demnach neu vor Deutschland (82 Prozent), Grossbritannien (80 Prozent), Frankreich (74 Prozent) und insbesondere Italien, das mit einer Versorgungsquote der privaten Haushalte von 59 Prozent klar zurückliegt (Durchschnitt EU-27: 70 Prozent). Klar an der Spitze aller Länder liegt Südkorea mit einer Anschlussquote von 96 Prozent.

Bei Mobiltelefonie im Durchschnitt der OECD-Länder

Die letzte, Anfang Februar veröffentlichte BFU-Erhebung hatte per 2010 noch ergeben, dass 77 Prozent der Schweizer Privathaushalte über einen Internetanschluss verfügen. Diese Zahl war als Bestandteil des neuen Volksszählungssystems ermittelt worden. Die neuen Zahlen entsprechen einer verfeinerten Auswertung.

Bei der Mobiltelefonie liegt die Schweiz mit 124 Abonnentinnen und Abonnenten pro 100 Einwohner im Jahr 2010 im Durchschnitt der OECD-Länder. Während das Wachstum der Nutzerzahlen in der Schweiz Ende der 90er Jahre noch kräftige Sprünge verzeichnete, schwächte sich dieser Trend seit 2001 wieder ab. Sehr schwach im Jahr 2004, nahm das Wachstum 2007 und 2008 wieder zu. Seit 2009 zeichnet sich wieder ein ein Wachstumsrückgang ab. Per Ende 2009 zählte die Schweiz ferner 44,9 Festnetzanschlüsse pro 100 Einwohner, was einem Rückgang von 9 Prozent seit 2005 entspricht.
 

Exxtra Kommunikation: Für Berghilfe Pizzakurier ins Gebirge geschickt

Anlässlich des Internationalen Tags der Berge am 11. Dezember rief die Schweizer Berghilfe in der Sonntagspresse mit einer Anzeige von Exxtra Kommunikation zur Solidarität mit der Bergbevölkerung auf.

Mit einem Printsujet will Exxtra Kommunikation zeigen, dass ein Leben in den Bergen für die Bewohner bedeutend weniger Annehmlichkeiten bereithält als in städtischen Gebieten: Ein Pizzakurier fährt seine Lieferung auf einem kleinen Moped quer durch unwegsames Gelände, hin zu einer abgelegenen Alphütte – ein für uns alltäglicher Service, von dem man als Bergbewohner nur träumen kann.

Verantwortlich bei Schweizer Berghilfe: Regula Straub (Gesamtverantwortung), Ivo Torelli (Verantwortlicher Kommunikation). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation: Dominik Oberwiler, Martin Stulz (CD), Michael Gallmann (AD), Patrick Bucher (Text), Nora Angstmann (Grafik), Franziska Saxer (DTP), Susan Baumgartner, Dorothea Beck (Beratung).

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Hesskisssulzersutter: Das Magazin neu im Portfolio

Ab sofort ist Hesskisssulzersutter für Das Magazin, die Wochenendbeilage des Tages-Anzeigers, der Basler Zeitung sowie des Berner Bunds und der Berner Zeitung, tätig.

Den ersten Job, die Gestaltung der Weihnachtskarte, habe die Agentur bereits expressmässig umgesetzt, heisst es in einer Mitteilung. Mehr soll in Bälde folgen.
 

Joiz spannt mit Publisuisse, Goldbach Audience und Stailamedia zusammen

Für die Vermittlung und Promotion von klassischer TV- und Online-Werbung konnte Joiz Publisuisse, Goldbach Audience sowie Stailamedia gewinnen.

Per Anfang August habe der Sender die Vermarktung sämtlicher Verkaufs- und Werbeangebote in Eigenregie übernommen, schreibt Joiz in einer Mitteilung vom Dienstag. In kürzester Zeit habe Joiz ein eigenes Verkaufs- und Beratungsteam aufgestellt. Für die Vermittlung und Promotion von klassischer TV- und Online-Werbung konnten Publisuisse (TV), Goldbach Audience (Online) sowie Stailamedia (Video Ads) gewonnen werden.
 

SDV-Junior-Award: Eingabefrist bis 31. Januar 2012

Beim SDV-Junior-Award präsentieren junge Kreative ihr Können einem breiten Publikum. Der Award hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem wichtigen Bestandteil des Schweizer Dialogmarketing-Preises entwickelt. Die Eingabefrist endet am 31. Januar 2012.

Der erste SDV-Junior-Award wurde im Mai 2010 verliehen. Dass er einem Bedürfnis entspricht, zeigt die Tatsache, dass der Preis bereits im ersten Jahr seiner Austragung mit sechs Einreichungen das deutsche Pendant überholt hat. Die Gewinner Kampagne 2011 mit dem Motto ‹‹Spiel mir das Lied vom Sieg›› von Sebastian Eppler wird dieses Jahr von der Agentur McCann Erickson umgesetzt und realisiert. Und wer gewinnt den SDV-Junior-Award 2012? Die Eingabefrist läuft bis zum 31. Januar 2012.

Die Vergabe des SDV-Junior-Awards basiert auf einem für alle Teilnehmenden identischen Briefing. Die eingereichten Arbeiten werden von einer Fachjury bewertet. Nebst den Kriterien Originalität und Einfallsreichtum legt die Jury besonderen Wert auf die Integration dialogspezifischer Elemente. Dabei ist eine plausible, klar verständliche und überzeugende Botschaft das A und O. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird an der Award-Night am 22. Juni 2012 im Kongresshaus Zürich gekürt.
 

Saatchi & Saatchi: Mit Sackmesser für Swisscom geworben

Saatchi & Saatchi hat zur Dramatisierung der Geschäftslösungen von Swisscom eine Storyline rund um ein überdimensionales Schweizer Sackmesser inszeniert.

Dies wurde gemäss Mitteilung durch die freundliche Kooperation mit der Schweizer Marke Victorinox ermöglicht und realisiert. Es wurde ausschliesslich an Schweizerischen Locations gedreht: In einer Sägerei in Rapperswil Jona, in einem Laden in Zürich, in einer Bank in St. Margareten.

Verantwortlich bei Swisscom: Kathrin Amacker (Leiterin Unternehmenskommunikation), Olivier Quillet (Head of Strategic Marketing), Tom Hauk (Leiter Markenkommunikation), Sascha Weisshaupt (Head of Corporate Identity). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi: Petar Dakovic (Managing Director), Jürg Aemmer (CD), Pascal Schaub (Strategy Director), Massimo Caiati, Anna Esposito (Text/Konzept), Chantal Ehrensperger, Gustavo Figueiredo (AD), Ilija Gautschi (Graphic Design), Dino Ceccato, Sonia Ducu (Beratung), Julia Kallmeyer (Art Buying/FFF), Rosas & Co (Filmproduktion), Eric Will (Regie), Stephan Schacher (Foto).
 

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KSB: Frische Köpfe am Tag der Bundesratswahl

Anlässlich der Bundesratswahl wünscht Coop allen Schweizerinnen und Schweizern frische Köpfe mit gesunden Ideen. Und empfiehlt den täglichen Genuss von Salat, Gemüse und Obst, welche das Wohlbefinden und die Lebensqualität nachhaltig steigern sollen.

Dabei sei es egal, welcher Partei man zugehöre und welchen Kopf man favorisiere, so die Agentur in einer Mitteilung. Das Sujet ist anlässlich der Bundesratswahlen von Mittwoch, 14. Dezember auf allen E-Boards im Hauptbahnhof Bern zu sehen und ist in den Sonntags-Zeitungen als Anzeige erschienen.

Verantwortlich bei Coop: Jürg Peritz (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Thomas Schwetje Leiter Marketing/Services), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Sandra Küblbeck (Projektleitung), Karin Heliopoulos (Leiterin Media). Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Uwe Schlupp (CD), Anita Kummer (AD), Joel Gessler (Grafik), Mark Stahel (Text), Dany Kielholz (Beratungsleitung), Flavia Salvisberg, Vanessa Pfründer (Beratung). Verantwortlich bei The Whole Media: Stephan Küng (Medialeitung).

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JvM/Limmat: Wenn das Chäferli kein Chäferli mehr ist

Jung von Matt/Limmat hat für das Magazin Fritz+Fränzi neue Sujets realisiert. Im Zentrum  stehen brisante Themen wie Bulimie, Gewalt oder Jugendkriminalität.

Mit Illustrationen im Kinderbuch-Stil werden Figuren gezeigt, die jeweils für einen typischen Kinder-Kosenamen stehen. Die normalerweise lieblichen Charakteren fallen allesamt durch ihr problematisches Verhalten auf, mit dem sie sich von ihrer kindlichen Unschuld verabschieden. Zum Beispiel das «Prinzässli»’, das sich willentlich übergibt, das «Spätzli», das gerade einen Pullover geklaut hat oder das «Chäferli», das ein anderes «Chäferli» verprügelt.

Die Anzeigen und Plakate sind seit Dezember in der ganzen Deutschschweiz in familien-affinen Magazinen zu sehen.

Verantwortlich bei Fritz+Fränzi: Thomas Schlickenrieder (Verlagsleiter Fritz+Fränzi). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lukas Frei (CD), Christian Schnellmann (Text), Adrian Merz (AD), Deborah Herzig (Art Buying), Ariane Sonderegger (Beratung), Nathalie Kilany, Johan Potma, Christoph Abbrederis (Illustrationen).

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