UPC Cablecom: Andreas Werz ist neuer Mediensprecher

Seit 1. Dezember 2011 verstärkt Andreas Werz die Unternehmenskommunikation von UPC Cablecom. Als Senior Manager Corporate Communications wird er das Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit vertreten.

Damit bilden neu Andreas Werz und Marc Maurer das Mediensprecher-Team von UPC Cablecom, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Der 46-Jährige stiess vom Energieunternehmen Alpiq zur Kabelnetzbetreiberin. Bei Alpiq war er seit 2009 Leiter Medien und externe Kommunikation. Vorher wirkte er knapp zehn Jahre in der internen und externen Kommunikation des Weltfussballverbandes Fifa. In seinen früheren Positionen arbeitete Werz als Redaktor und freier Korrespondent für diverse Schweizer sowie Deutsche Tages- und Wochenzeitungen. Die Unternehmenskommunikation von UPC Cablecom wird von Roland Bischofberger geleitet.
 

Irniger Werbeagentur gewinnt Helvepharm-Pitch

Die Irniger Werbeagentur (IWA) hat sich beim Pitch um den Helvepharm Generika-Werbeetat 2012 gegen vier Mitbewerber durchgesetzt.

Man sei stolz und freue sich, Helvepharm als neuen Kunden ins Portfolio aufnehmen zu dürfen, schreibt die Zürcher Agentur in einer Mitteilung. In den kommenden Wochen sollen die im Kommunikationskonzept skizzierten Ideen realisiert werden.
 

Zu guter Letzt: Buchen auf Berndüütsch

Im Oktober vo däm Jahr hett d‘Swiss d‘Startsiite vo Swiss.com uf Züridüütsch u Rätoromanisch uufgschaute. Das isch e risige Erfoug gsi und hett d’Airline vor Schwiiz derzue bewoge, e Wettbewärb für e wiiteri Sprach unger dr Facebook-Gmeind uuszschribä.

Als Gewinner ging eindeutig Berndeutsch hervor. Und so kann man ab sofort seine Swiss-Flüge  auch in diesem schönen Dialekt buchen. Und weil er so schön ist, hat Swiss die Pressemitteilung auch gleich auf Berndeutsch verfasst – der Lead ist ein kleiner Ausschnitt daraus.

Weiter heisst es in der Mitteilung: Über Swiss.com/swissfuerbaern cha me bischpiuswiis simpu, gschwing u ohni Zedu e mobiui Bordcharte bschteue oder die wäutwiite Schpeziauagebot ustscheggä. Und weiter: D‘Versione Züridüütsch und Rätoromanisch si unger fougende Links z’finge: Swiss.com/diniswiss und Swiss.com/tiaswiss. Ach ja, und übrigens: Aui drü sind nume über die Diräktlinks oder Facebook und nid über Swiss.com erreichbar. Na ja, warum nicht mal auf Schweizerdeutsch buchen – frei nach dem Motto «nützts nüüt so schads nüüt». Das Communiqué hebt sich jedenfalls eindeutig ab von der Pressemitteilungsschwemme, welche die Werbewoche-Onlineredaktion tagtäglich erreicht – und hat es damit immerhin ins «Zu guter Letzt» geschafft.
 

Time Warner bietet Milliarde für Endemol

Time Warner hat eine Milliarde Euro für den hochverschuldeten niederländischen TV-Produzenten Endemol geboten. Der US-Medienriese offeriere die Summe in bar, sagte ein Sprecher des Produzenten von Formaten wie «Big Brother» am Montag.

Das Gebot ändere nichts daran, dass Endemol ein unabhängiges Unternehmen bleiben wolle und deswegen die Restrukturierung der rund zwei Milliarden Euro Schulden mit Hilfe seiner Kreditgeber anstrebe. Endemol gehört Goldman Sachs, Mediaset und der Investmentfirma des Gründers John de Mol.

Die Firma hat bereits ihre Kreditauflagen verletzt, eine Befreiung läuft Dienstag aus. Endemol ist in 31 Ländern einschliesslich den USA, Grossbritannien und Indien aktiv. Das Unternehmen ist auf Reality-TV und Spiele- Sendungen spezialisiert. (SDA/RTD)
 

Basler Zeitung: Stephan Sutter wird Blattmacher

Stephan Sutter wird neu Mitglied der Chefredaktion der Basler Zeitung und Blattmacher. Zur Zeit arbeitet er als Mitglied der Chefredaktion bei der Schweizer Illustrierten.

Darüber hinaus war er auch massgebend verantwortlich für das vor kurzem lancierte Magazin Landliebe. Er wird sich insbesondere um die kommende Sonntagsausgabe der Baz kümmern, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. In der Region Basel aufgewachsen, ist Sutter seit Jahren für das Haus Ringier in verschiedenen leitenden Funktionen tätig gewesen, unter anderem als Nachrichtenchef von Blick Basel sowie als stellvertretender Chefredaktor von Sonntagsblick und der Fernsehzeitschrift Tele. Sutter wird spätestens Ende März beginnen. Derweil läuft die Vorbereitung der Sonntagsausgabe gemäss Plan; sie wird zum ersten Mal am 8. Januar 2012 erscheinen.

 

Funkstille bei der Basler Zeitung

Nach dem Abgang von Moritz Suter, der seine Aktien an Rahel Blocher verkaufte, herrscht bei der Basler Zeitung Funkstille: Weder das Unternehmen noch die Redaktion nehmen Stellung. Am Donnerstag soll Suters Nachfolger offiziell bekannt gegeben werden.

In eigener Sache bleibt sich die Baz treu und äusserst wortkarg: 13 Zeilen auf der Dienstags-Frontseite ist Suters Kapitulation Chefredaktor Markus Somm wert. Online schwieg die Baz dazu gänzlich, während Partnerportale des Newsnet berichteten.

Somm kündigt im Blatt an, dass Suters Nachfolge bis spätestens am Donnerstag verkündet werde. Eine Unternehmenssprecherin stellte für dann eine Medienkonferenz in Aussicht; vorher gebe es keinerlei Informationen. Ein Informationsbedürfnis scheint indes gegeben, wie an einzelnen Basler Kiosken zu erfahren war, wo NZZ und Tages-Anzeiger am Dienstag ausverkauft waren.

Keine Informationen vor Bundesratswahl

Christoph Blocher – Firmen-Partner seiner Tochter Rahel – äusserte sich gegenüber der Nachrichtenagentur SDA am Dienstag nicht zur Basler Zeitung. Informationen dazu werde es keinesfalls vor den Bundesratswahlen, also frühestens am Donnerstag geben, sagte der SVP-Nationalrat am Rande der Session in Bern. Blocher wollte auch nicht Stellung nehmen zum Gerücht, FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger werde neuer Verwaltungsratspräsident der Baz. Solange der künftige Baz-Verleger nicht bekannt ist, will auch die Redaktion nicht Stellung nehmen: Dazu lägen noch zu wenig Fakten auf dem Tisch, sagte ein Sprecher der Redaktionskommission.

Derweil ruft die Protestbewegung «Rettet Basel» mit Schriftsteller Guy Krneta, die 2010 nach der Einsetzung von Blocher-Biograph Somm als Chefredaktor entstanden war, zu einer Kundgebung am Samstag auf. Ihren damaligen online-Aufruf gegen Somm und für eine unabhängige Baz haben bis am Dienstag mehr als 19'000 Personen signiert. (SDA)

> Baz: Moritz Suter tritt alle Aktien an Rahel Blocher ab

 

Ringier: Domo gewinnt den European Excellence Award

Ringiers Unternehmensmagazin Domo wurde in Amsterdam mit dem European Excellence Award ausgezeichnet und zum besten Unternehmensmagazin Europas gekürt.

Mehr als 50 Unternehmensmagazine von namhaften europäischen Firmen haben sich für die Auszeichnung beworben, wie Ringier in einer Mitteilung schreibt. Auf der Shortlist fanden sich neben Ringier Namen wie Deutsche Bank, Metro Cash & Carry, Rio Tinto und Bosch. Die internationale Jury hob vor allem die anspruchsvollen Inhalte, die faszinierende Bildsprache und das moderne, übersichtliche Design des Ringier-Magazins hervor.

Der European Excellence Award wurde zum fünften Mal ausgetragen und zeichnet jedes Jahr herausragende Leistungen im Bereich Kommunikation aus.
 

Presserat: Beschwerde zur Übernahme von redaktionellem Inhalt abgewiesen

Der Austausch von redaktionellen Inhalten im Rahmen von Medienkooperationen nimmt gerade auch im Online-Bereich nach wie vor zu. Der Presserat hat deshalb eine identische Beschwerde gegen mehrere Medien zum Anlass genommen, seine bisherige Praxis zu bestätigen.

Redaktionen sind für sämtliche Inhalte verantwortlich, die sie veröffentlichen, heisst es in einer Stellungnahme des Presserats. Dies gilt insbesondere auch für Berichte, die sie von anderen Medien übernehmen. Sie sollten diese Beiträge deshalb vor der Veröffentlichung prüfen. Es wäre allerdings unverhältnismässig, von den übernehmenden Redaktionen zu verlangen, externe Beiträge selber nachzurecherchieren. Der Presserat folgert daraus, dass sich die Prüfungspflicht auf offensichtliche Verletzungen der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» beschränkt. Dies gilt allerdings nur dann, wenn das übernehmende Medium seinem Publikum offenlegt, wer den Bericht ursprünglich verantwortet.

Im konkreten Fall hat der Tages-Anzeiger mit der Publikation des Originalartikels die Ziffer 7 der «Erklärung» verletzt, weil er den Namen eines als «einen der weltweit grössten Spammer» bezeichneten Schweizers nannte, obwohl es genügt hätte, bloss dessen Firma zu nennen. Diese Verletzung der «Erklärung» war für die übernehmenden Redaktionen – ohne eigene Recherche – nicht offensichtlich erkennbar. Deshalb kommt der Presserat zum Schluss, dass den Online-Ausgaben von Basler Zeitung, Berner Zeitung und Thurgauer Zeitung berufsethisch kein Vorwurf zu machen ist.
 

Advico Y&R: Audi gratuliert der SI zum Jubiläum

Audi gratuliert der Schweizer Illustrierten mit nobler Zurückhaltung zum 100-Jahr-Jubiläum – mit einer Anzeige aus dem Hause Advico Young & Rubicam.

Wenn Audi in einem Printmedium inseriere, falle das immer auf, so die Agentur in einer Mitteilung. Egal um welches Modell es sich handle. Zum 100-jährigen Bestehen der Schweizer Illustrierten nehme sich Audi augenzwinkernd zurück – schliesslich sei es nicht stilvoll, dem Jubilaren die Show zu stehlen. Aber zum Glück sei eine einfache Gratulation, gut verpackt, ebenso schöne Werbung für Audi.

Die Anzeige erscheint in der Jubiläumsausgabe der Schweizer Illustrierten vom 5. Dezember 2011.

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Die Werbewoche auf Star TV: «Otto’s, fertig, los!»

Auch wenn die Unterbrecherwerbung der verrücktesten Ladenkette anfangs für Verwirrung gesorgt hat – unterdessen fiebern wir alle mit, wenn die auserlesenen Produkte über den Bildschirm flimmern.

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der interaktiven Spot-Serie und seien Sie dabei, wenn die altbekannte Spielshow von Rudi Carrell die Otto’s Filiale und ihre Einkäufer in Langenthal in ihren Bann zieht und Köpfe zum rauchen bringt.

«Die Werbewoche» immer Dienstag 19.15 Uhr Star TV.

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Neue LGK: Kampagne für Bernmobil realisiert

Zum gesamtschweizerischen Fahrplanwechsel am 11. Dezember eröffnet Bernmobil mehrere neue Linien und sorgt für bessere Anschlüsse.

Ziel der Kampagne ist gemäss Mitteilung, die Fahrgäste auf die diversen Neuerungen aufmerksam zu machen und sie auf verschiedenen Kanälen mit allen nötigen Informationen zu versorgen. Das Key-Visual mit dem Liebespaar kommt auf Anzeigen im 20 Minuten und auf Tramhängern zum Einsatz. Ergänzt wird die Kampagne durch Plakate und durch das Bernmobil Magazin. Die Gratiszeitschrift wurde am 28. November an rund 140'000 Haushalte in und um Bern verteilt.

Verantwortlich bei Bernmobil: Roman Gattlen (Leiter Marketing), Monika Scheiwiller (Leiterin Marketing-Kommunikation), Rahel Rohrer (Leiterin Markt).

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Zürichsee Medien übernehmen Capital FM

Die Zürichsee Medien übernehmen das Berner Hauptstadtradio Capital FM vom Medienhaus Espace Media. Gemeinsam mit Radio Zürisee entsteht damit unter dem Dach der Zürichsee Medien ein starker Senderverbund in den Regionen Bern, Winterthur und Zürich.

Die Verankerung von Capital FM in der Region Bern soll erhalten bleiben, wie Tamedia in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Gleichzeitig soll der Berner Sender von einem intensiven Austausch mit Radio Zürisee in den Bereichen Programm, Technik und Verkauf profitieren. «Aus redaktioneller Sicht legen wir grossen Wert darauf, dass Capital FM eigenständige Programme für die Region anbietet», so Theodor Gut, Verwaltungsratspräsident der Zürichsee Medien, auf Anfrage der SDA. Zur Zürichsee Medien gehört auch der Lokalsender Radio Zürisee mit Sitz in Rapperswil SG. Es sei aber beispielsweise bei der Berichterstattung aus dem Bundeshaus denkbar, dass sich die beiden Sender einen Korrespondenten teilten, sagte Gut weiter. Auch in der Technik wolle man Synergien schaffen, indem man beispielsweise die gleichen technischen Systeme nütze. Weitere Details würden gemäss Gut ausgearbeitet. «Ich habe erst am Sonntag erfahren, dass wir den Zuschlag erhalten».

Die Zürichsee Medien AG  übernimmt sämtliche Mitarbeitenden von Capital FM sowie die bisher hauptsächlich für das Radio tätigen Mitarbeitenden des Werbemarktes AV Medien. Insgesamt gehen 28 Mitarbeitende (22.4 Vollzeitstellen) an die Zürichsee Medien über, zu der neben Radio Zürisee auch die Zeitschriftenvermarkterin Zürichsee Werbe AG gehört.Das Mutterhaus von Espace Media, Tamedia, trennt sich damit nach dem Verkauf von Tele Bärn und Tele Züri an die AZ Medien Ende August auch von seinem Radiosender in Bern. Das Unternehmen hatte im April dieses Jahres im Rahmen des Zusammenschlusses mit Edipresse Suisse entschieden, einen Verkauf seiner Radio- und TV-Stationen sowie seiner Fachmedien zu prüfen.

Der Übergang der Konzession von Capital FM muss gemäss Radio- und TV-Gesetz vom Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation genehmigt werden. Über die Einzelheiten des Verkaufs, der unter dem Vorbehalt dieser Zustimmung durch die Aufsichtsbehörde steht, wurde Stillschweigen vereinbart.

> Stellungnahme der Mediengewerkschaft SSM

 

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