Wirz Gruppe mit neuen 6 Partnern

Avantgarde kommt in die Schweiz

Die Münchner Kommunikationsagentur Avantgarde ist jetzt auch in der Schweiz vertreten: Ab sofort gibt es ein Büro in Zürich – und damit das zwölfte im Ausland und das 17. insgesamt.

Die neue Avantgarde Switzerland startet mit 15 Mitarbeitern und wird von den Geschäftsführern der Avantgarde-Gruppe Martin Schnaack und Vera Böttcher geführt. Das Team besteht zum einen aus Schweizern, die aus dem Agentur- und Medienumfeld kommen und sowohl Erfahrung als auch Kenntnisse des Schweizer Marktes und seiner Konsumenten mitbringen. Zum anderen steuern deutsche Mitarbeiter das nötige Avantgarde-Know-how, vor allem die besondere Expertise im vernetzten, internationalen Arbeiten bei. Man bringe eine Internationalität in die Schweiz und gewährleiste gleichzeitig «Swissness», Sensibilität und Verständnis für die besonderen Ansprüche der Schweiz, so Vera Böttcher. Avantgarde beginne ihre Arbeit in der Schweiz mit einem großen internationalen Kunden aus dem Konsumgüterbereich und sei bereits mit Schweizer Kunden im Gespräch.

Vor einigen Wochen erst hat Avantgarde ein Büro in Indien eröffnet, im vergangenen Jahr eines in Frankreich und eines in Brasilien. Außerdem ist die Agentur seit Jahren in Märkten wie China, dem Nahen Osten und Russland vertreten. 1985 in München gegründet beschäftigt Avantgarde heute über 400 fest angestellte Mitarbeiter an inzwischen 17 Standorten weltweit. Neben ihrem Hauptsitz in München hat die Agentur in Deutschland weitere Büros in Berlin, Dresden und Köln sowie im Ausland in Abu Dhabi, Doha, Dubai, London, Moskau, Neu Delhi, Paris, Peking, Prag, São Paulo, Schanghai, Wien und Zürich.

 

BCP 2012: Komplette Shortlist veröffentlicht

Die Jury des zehnten BCP Best of Corporate Publishing hat im März und April aus über 700 angemeldeten Publikationen die Shortlist ermittelt. Alle 198 Nominierten stehen jetzt fest und können sich schon über mindestens Silber freuen.

Wer zu den Goldpreisträgern gehört wird auf der Awardvergabe am 27. Juni 2012 bekanntgegeben. Dann werden auch die vier Sonderpreise des BCP verliehen: Gemeinsam mit dem BCP-Hauptsponsor Steinbeis Papier vergibt die Jury einen Preis in der Kategorie «Green Publishing». Zusätzlich stiftet Laserline den Sonderpreis «Druck & Innovation» und es werden internationale Kommunikationskonzepte mit dem Preis «Internationale Kommunikation» geehrte, wie es in einer BCP-Mitteilung vom Montag heisst. Zudem zeichnet Sonderpreispartner Corbis das beste Foto auf einem Corporate Publishing-Medium mit dem Bildpreis «Cover des Jahres»   aus.

«Ich bin von der Qualität der eingereichten Arbeiten überwältigt, die Auswahl der Cover, die in die engere Auswahl kommen, fiel schwer», so Thomas Mäder, Group Account Manager Germany der Bildagentur Corbis. «Corporate Publishing Magazine sind in höchstem Maße eine kreative Leistungsschau». Der Corporate Publishing-Wettbewerb habe in seinem Jubiläumsjahr nicht nur einen neuen Teilnahme- und Nominiertenrekord aufgestellt, auch die Ausgestaltung des Kongresses und der Preisverleihung wurde verändert.

BCP-Kongress am 27. Juni 2012 in Berlin
Zum zehnjährigen Jubiläum lädt das FCP mit seinen Medienpartnern Acquisa, Horizont, W&V und Werbewoche in die Eventlocation «Postbahnhof» in Berlin ein. Auf dem Branchenevent des Jahres mit dem Titel «Content & Commerce – mit Inhalten besser verkaufen» werden CP-Experten aus den USA, Russland, Indien, UK und Norwegen zu hören sein. Mark Jones von Cedar Communications wird über das Erfolgskundenmagazin von Tesco sprechen. Joe McCambly von The Wonderfactory aus New York verrät die Trends im Tablet-Publishing und zeigt das Innovationspotenzial auf.

BCP Award-Verleihung mit Judith Rakers
Im Anschluss an den Kongress werden bei der BCP-Preisverleihung die begehrten BCP-Awards vergeben. «Dem Jubiläum entsprechend werden die Awards während der festlichen Abendgala mit internationalen Ehrengästen aus über 12 Ländern verliehen», so Michael Höflich, Geschäftsführer des Forum Corporate Publishing. Eröffnet wird die Preisverleihung von Roger Willemsen. In seiner Dinner-Speech analysiert er die aktuellen Trends der Medienentwicklung. TV-Journalistin Judith Rakers wird am Abend durch die Verleihung führen, bevor die Aftershow-Party im Club des Postbahnhofes den BCP 2012 beendet.

Anmeldeformulare zum Kongress und Preisverleihung sowie das komplette Programm gibt es im Internet unter Bcp-award.com.

 

Four.: Von Bikern für Biker

Die Destination Flims Laax Falera ist Thema in diversen Blogs und anderen Formen von usergeneriertem Content. Diese Form der authentischen Berichterstattung nutzt die Agentur Four. aus Zürich für eine neue Kampagne.

In deren Mittelpunkt werden reale Zitate aus der Biker-Szene dargestellt. In Kombination mit actiongeladenen Bildern soll so eine Kampagne mit hoher Glaubwürdigkeit entstehen, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Die Print-Sujets erscheinen in Bike-Magazinen wie Ride, Bike, Freeride, Mountainbike Rider, World of Mountain Biking, Mountain Bike und in themenbezogenen Specials, wie beispielsweise in der NZZ.

Verantwortlich bei Weisse Arena Gruppe: Andreas Bärtsch (Geschäftsleitung, Marketing und Sales), Tobias Treichler (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Four. Werbeagentur: Björn Brinkmann, Philipp Sträuli (CD), Daniel Gerber (Beratung), Claudio Hagmann (DTP). Fotografie: Gaudenz Danuser. Bildbearbeitung: Sota.

 

SRG Generalversammlung: Medienplatz Schweiz und Gesamterneuerungswahlen des Vorstandes

Das Referat von SRG-Generaldirektor Roger de Weck zum Medienplatz Schweiz im digitalen Zeitalter und die Gesamterneuerungswahlen des Vorstandes waren die beiden Schwerpunkte an der Generalversammlung der SRG Bern Freiburg Wallis vom 4. Mai in Thun. Neu in den Vorstand gewählt wurden Matthias Eggel (Brig-Glis) und Peter Flück (Unterseen).

Der Präsident Andreas Schefer, der die regionale SRG-Trägerschaft seit 2009 führt, wurde einstimmig für vier Jahre wiedergewählt. 151 Genossenschafterinnen und Genossenschafter der SRG Bern Freiburg Wallis und über 20 Gäste aus Politik und Medien hörten im Hotel Freienhof in Thun das Referat von Roger de Weck, Generaldirektor der SRG, zum Medienplatz Schweiz im digitalen Zeitalter. In seiner Analyse der Mediensituation in der Schweiz zeigte er auf, dass das Umfeld für die SRG immer kompetitiver und auch anforderungsreicher werde. Dies schreibt die SRG in einer Mitteilung vom Samstag.

In Anspielung auf die bevorstehende Gebührendiskussion und auf die geplanten Veränderungen machte de Weck deutlich, dass die SRG in Zukunft mit tendenziell weniger finanziellen Mitteln mehr leisten müsse. Mit weniger Geld neue und zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, sei die erste Herausforderung. Die zweite sei die technische Entwicklung, die sehr rasch voran schreite. Alles werde digitalisiert und die SRG verwandle sich rasch in Richtung IT-Unternehmen. Als dritte Herausforderung nannte der SRG-Generaldirektor die gewaltigen Immobilieninvestitionen, die auf die SRG zukommen. Roger de Weck führte dem Publikum vor Augen, wie sich die Mediennutzung verändert: Die Nutzung von Fernsehen und Radio über einen bestimmten Kanal, die heute noch das «Haupttor» für den Medienkonsum sei, werde zunehmend abgelöst durch das «Nebentor» Internet. Bereits gebe es Radio- und Fernsehsendungen, die im Internet (via Podcast oder zeitverschoben online) mehr Zuschauer und Hörerinnen hätten als die Live-Sendungen. Eine gewaltige Herausforderung sei auch die zunehmende Konkurrenz: «Heute gibt es etwa 300 TV-Kanäle», stellte de Weck fest – da mischten globale Unternehmen wie Time Warner, YouTube, Al Jazeera oder Axel Springer ebenso mit wie grosse öffentliche und private Medienunternehmen in den Nachbarländern. Roger de Weck: «Die Zäsur ist mindestens so gross wie die Einführung des Buchdrucks 1450.» In diesem zunehmend kompetitiven Umfeld gehe die SRG mit ihren Leuten «ans Limit». Das Engagement der SRG-Leute und das hervorragende Know-how seien in diesem Umfeld ein wichtiger Trumpf. «Wir wollen guten Journalismus machen und bleiben dabei den journalistischen Prinzipien treu.» Für de Weck ist es ein Privileg, für die SRG arbeiten zu können: «Die SRG ist eine Schweiz en miniature.»

Zwei neue Vorstandsmitglieder
Die statutarischen Geschäfte wurden unter der Leitung von Präsident Andreas Schefer abgewickelt. In seinem kurzen Rückblick auf das Geschäftsjahr zeigte er sich erfreut über die gute Nutzung des Angebots wie auch über die finanzielle Lage der Genossenschaft. Neu in den Vorstand wählte die Generalversammlung Matthias Eggel (Brig-Glis) und Peter Flück (Unterseen). Eggel arbeitet als Ökonom bei einer grossen Versicherungsgesellschaft in Bern und ist Stadtrat in Brig-Glis. Flück ist Unternehmer und Mitglied des bernischen Kantonsparlaments. Sie ersetzen Rose-Marie Wyder-Imhof (Brig) und Ueli Scheidegger (Lohn-Ammannsegg). Für eine neue Amtszeit von vier Jahren wiedergewählt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder. Im Amt bestätigt und für weitere vier Jahre gewählt hat die Versammlung Präsident Andreas Schefer (Bern), der die SRG Bern Freiburg Wallis seit 2009 führt.

 

Neues Gesicht auf Tele Bielingue

Raphaël Chabloz, Journalist BR von Biel und Lausanne, wird am 7. Mai zum ersten Mal das französischsprachige Programm von TeleBielingue moderieren. Das neue Gesicht von TeleBielingue arbeitet derzeit für die zweisprachige Wochenzeitung Biel Bienne.

Dies wird auch weiterhin seine hauptberufliche Tätigkeit bleiben. Bei Tele Bielingue kann er seinen Tätigkeitsbereich nun auch auf das Feld der Präsentation ausweiten, so Tele Bielingue in einer Medienmitteilung vom Freitag. Raphaël Chabloz war bereits von 2000 bis 2005 als Videojournalist und Tagesproduzent Mitglied der Redaktion von Tele Bielingue.

Raphaël Chabloz hat mehr als zehn Jahre redaktionelle und journalistische Erfahrung in zweisprachigen Medien. Er hat an der Universität Freiburg Geschichte und Journalismus studiert. Als Hobby nennt er zuerst das Schreiben bzw. die Schriftstellerei. Er hat bereits einige Novellen veröffentlicht sowie zwei Erziehungsbücher für Kinder.
 

Zu guter Letzt: Der «Textinator»

Bereits werden die ersten englischen Artikel im Web von Maschinen verfasst. Warum sollten wir da unsere News noch selber schreiben?

Aus Datenbanken und Statistiken schöpfen Computerprogramme Informationen und formulieren daraus Texte. Narrative Science heisst ein Start-up aus Chicago, das sich auf diese Aufgabe spezialisiert hat. Dies schreibt Raffael Schuppisser im Sonntag. Die Texte werden also selber von Algorithmen verfasst. Am besten lasse sich dies bei Sportberichten und Finanzanalysen verwirklichen. Denn das sind Texte, die viele Zahlen enthalten und sich somit relativ einfach nach einem einheitlichen Muster generieren lassen.

Wie es im Sonntag heisst, erfolgt der Schreibprozess des Computerprogramms über mehrere Schritte: Erst wird ein reichhaltiges Datenmaterial vorausgesetzt, das dann von einem Algorithmus so aufbereitet wird, dass es sich in vorgegebene Textbausteine passen lässt. Das Programm muss dafür mit einem Set von Regeln ausgestattet sein. So liessen sich durch eine Weiterentwicklung der Software auch Texte generieren, welche die Informationserwartungen einer bestimmten Personengruppe trifft.

Werden so in 20 Jahren die meisten Nachrichten von Computern geschrieben sein? Oder ist die menschliche Fähigkeit zu kritischem Denken und Kreativität eine Eigenschaft, die auch in Zukunft der Konkurrenz von künstlicher Intelligenz standhalten wird? Fragen wir doch eine Maschine.
 

Kanal K: 25 Jahre alternatives Radio im Mittelland

Das alternative Mitmachradio Kanal K in Aarau hat am Samstag sein 25-jähriges Jubiläum mit einem rauschenden Fest gefeiert. Im vergangenen Vierteljahrhundert wurde Kanal K vom Polit- zum Jugendsender. Bei den Regionalradios und -fernsehen gilt er als Talentschmiede.

Gefeiert wurde die Gründung der IG Regionalradio vom 5. Mai 1987. Ein Jahr später rauschten die ersten nicht-kommerziellen Radiowellen über den Aargau. Für sechs Wochen Testbetrieb ging 1988 Radio Alora auf Sendung. Damals herrschte grosse Euphorie. Vor dem Mikrophon sassen vor allem links-alternative und gewerkschaftlich gesinnte Moderatoren sowie der Landeskirche nahe stehende Personen. Sie sahen das Alternativradio als politisches Medium.

Die Macher von Alora bewarben sich schliesslich für eine der beiden freien Konzessionen, die der Bund für den Aargau ausgeschrieben hatte. Da es nur eine Frequenz gab, musste diese gesplittet werden: Radio Argovia erhielt die Frequenz, unter dem Aargauer Regionalradio gingen die Radiomacher von Alora vier Stunden pro Woche auf Sendung.

Kanal K sendet in spanisch, portugiesisch, indonesisch – insgesamt 30 Fremdsprachen sind wöchentlich am Sender zu hören. Immigranten berichten über ihre Heimatländer. Während des Jugoslawien-Krieges berichteten Flüchtlinge aller beteiligten Gruppen über den gleichen Sender aus ihrer Heimat. Die Vielsprachigkeit wird auch vom Aargauer Kuratorium und von Beiträgen aus den Rundfunkgebühren unterstützt. Nicht zuletzt lebt Kanal K jedoch von Mitgliederbeiträgen und von Gönnern. Unterstützt wird auch das Beschäftigungsprogramm «stage-on-air», bei dem rund 20 Arbeitslose ein halbes Jahr Radio machen können.
 
Vom Polit- zum Jugendradio
Heute stellen bei Kanal K 250 freie Sendungsmacher das Progamm. Fest angestellt sind lediglich sieben Personen (350 Stellenprozente). Zusätzlich bildet Kanal K Praktikanten aus, die nicht selten den Sprung zu Radio Argovia, Radio 32 oder Tele M1 schaffen. Die AZ-Mediengruppe honoriert das mit einem jährlichen Ausbildungsbeitrag. Das Verhältnis zum Alternativradio ist heute entspannt.

Von den politischen Anfängen hat sich das Aargauer Alternativradio weitgehend zum Jugend- und Musikradio gewandelt. Gespielt werden nur Lieder, die nicht älter als zwei Jahre alt sind. Regionale und Schweizer Musik machen einen Fünftel des Programms aus.

Die Musik stand denn auch beim Jubiläumsfest im Mittelpunkt. Im Aargauer Kiff spielten am Samstag unter anderem Urban Junior and (K)nights of Trash und My Heart Belongs To Cecilia Winter. Natürlich bautr Radio Kanal K vor Ort ein Studio auf und berichtetr live. (sda)
 

SF: Patrizia Laeri nicht mehr bei «10vor10»

Patrizia Laeri tritt kürzer. Sie arbeitet nicht mehr bei «10vor10».

Die Sendung «SF Börse» wird sie aber weiterhin moderieren. Dies bestätigte SRF-Sprecher Martin Reichlin gegenüber dem Sonntag. Die Fernsehredaktorin quittiere den Dienst aus persönlichen Gründen.

Radio Grischa und Radio Engiadina: Thomas Schifferle wird Programmleiter

Thomas Schifferle übernimmt ab dem 1. August 2012 die Programmleitung von Radio Grischa und Radio Engiadina. Der 46-Jährige löst Martina Fehr ab. Zudem gibt es einen Wechsel bei der Leitung Sport.

Martina Fehr führt das Radio seit 2008 und nimmt nach 15 Jahren bei Radio Grischa eine neue Herausforderung im Projektmanagement der Südostschweiz Medien an, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Thomas Schifferle verdiente sich seine ersten Sporen vor knapp 20 Jahren bei Radio Ri (vormals Radio Gonzen) als Redaktor und Moderator ab. Später führte er das Lokalradio während zweieinhalb Jahren als Programmleiter und als Leiter Unterhaltung, bevor er zum Regionaljournal Ostschweiz von Radio DRS wechselte. Nach drei Jahren wurde er mit dessen Leitung beauftragt. 2009 wechselte Thomas Schifferle nach Zürich, wo ihm bei Radio DRS unter anderem die Redaktionsleitung von «Leben und Leute» und Aufgaben in Redaktion von «10 vor 10» und «Puls» anvertraut wurden. Mit dem Wechsel in der Programmleitung von Radio Grischa und Radio Engiadina bot sich Thomas Schifferle gemäss Mitteilung die Gelegenheit, eine leitende Stelle bei einem Radio in der Nähe seines Wohnorts Grabs zu übernehmen.

Neue Leitung Sport

Des Weiteren gibt es einen Wechsel bei der Leitung Sport. Ursin Caderas verlässt den Bündner Lokalsender im Mai nach über zehn Jahren, um an der City University in London sein Masterstudium «International Journalism» in Angriff zu nehmen. Neue Leiterin Sport wird die 23-jährige Davoserin Julia Viglino.

 

Draftfcb/Lowe Group: Für Henning Mankell Afrika gebaut

Henning Mankell kommt persönlich ins Theater Rigiblick für eine Autorenerzählung über Afrika. Draftfcb/Lowe Group gestaltete passend zu den Erzählungen aus Afrika das aktuelle Programmsujet für Website, Broschüre und Poster.

Mankell lebt jeweils das halbe Jahr in Afrika und leitet in Mosambiks Hauptstadt Maputo das Teatro Avenida. Der schwarze Kontinent faszinierte ihn bereits die letzten zwanzig Jahre, und im Theater Rigiblick wird er von seinen zahlreichen spannenden Erlebnissen erzählen.

Das aktuelle Sujet wurde aus Dutzenden Büchern in Form des Kontinents aufgebaut und fotografiert. Zusätzlich realisierte die Agentur auch einen kurzen Stop-Motion-Film des Sujets. Die Aktion sorgte auch bei den Mankell-Fans auf Facebook für Begeisterung.

Verantwortlich beim Theater Rigiblick: Daniel Rohr (Theaterleitung), Brigitta Stahel (Stellvertretende Theaterleitung). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Dennis Lück (ECD), Frédéric Nogier (AD), Tizian Walti (Text).

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SWA: Direktor Jürg Siegrist ist tot

Nur eine Woche nach seinem 61. Geburtstag ist Jürg Siegrist, Direktor des Schweizer Werbeauftraggeberverbandes (SWA), an seinem vor gut einem Jahr diagnostizierten Krebsleiden gestorben. Die Abdankung findet am 7. Mai statt.

Trotz seiner schweren Krankheit habe Jürg Siegrist noch bis vor wenigen Tagen den SWA geleitet, heisst es in einer Todesanzeige, die von SWA-Präsident Roger Harlacher und Siegrists Mitarbeiterinnen Adelaide Culiersi, Gabriela Gehriger und Esther Widmer gezeichnet ist und am 4. Mai in der Basler Zeitung erschien. «In den 10 Jahren seines Wirkens hat er mit unermüdlichem Einsatz den Schweizer Werbeauftraggeberverband zu einer in der Werbe- und Medienbranche anerkannten Institution gemacht», hiess es weiter. «Er agierte nie mit Härte oder grossen Worten, wohl aber mit Hartnäckigkeit, Freundlichkeit, Geduld, profunder Sachkenntnis, Zuverlässigkeit und unbedingter Aufrichtigkeit. Er hat sich über die Landesgrenzen hinaus die Wertschätzung aller erworben, die mit ihm zu tun hatten.» Siegrist war auch Mitglied im Executive Committee der World Federation of Advertisers.

Die Abdankung findet am Montag, 7. Mai um 15 Uhr in der Bruder Klaus Kirche, Bruderholzallee 140 in Basel statt. (mk)

 

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