APG|SGA: Historische Plakate im Zeichen des Sportjahrs 2012

Das Museum für Gestaltung Zürich und APG|SGA arbeiten eng zusammen und präsentieren unter Apgsga.ch/emuseum monatlich wechselnde, virtuelle Ausstellungen von historischen Plakaten. Das Jahr 2012 steht im Zeichen des Sports.

Das sogenannte eMuseum auf der APG|SGA-Website veröffentlicht jeden Monat neue Sujets aus der um-fangreichen Plakatsammlung des Museums für Gestaltung Zürich. Im Fokus des Monats Mai stehen Sommersportarten wie Schwimmen, Wandern oder Segeln. Der Juni ist dem Fussball gewidmet, und der Juli zeigt die olympische Tradition. Die Wahl des Jahresthemas fiel auf den Sport, weil 2012 viele bedeutende Sportanlässe wie die olympischen Spiele in London oder die Fussball-EM in Polen und der Ukraine stattfinden, wie es in einer Mitteilung der APG|SGA heisst. Die historischen Plakate aus dem Archiv des Museums bebildern, wie früh der Sport und die Gesundheit zu einem zentralen Thema der industrialisierten Gesellschaft und damit der Werbung wurden.

Archiv der Plakatgeschichte
Die Plakatsammlung des Museums für Gestaltung gehört zu den weltweit umfangreichsten und bedeutendsten Archiven dieser Art. Über 330’000 Objekte zeugen von der schweizerischen und internationalen Plakat-geschichte – von ihren Anfängen Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute. Die Sammlung umfasst politische, kulturelle und kommerzielle Plakate. Ihre Vielfalt in historischer, thematischer und geografischer Hinsicht ermöglicht sowohl eine Tour d’Horizon der Plakatkunst als auch den Blick in ein visuelles Archiv der Alltagswelt.

Amaru Schenkel sprintet für Nike

Der Schweizer Sprinter Amaru Schenkel ist der Star der neusten Nike Kampagne in der Schweiz. Schenkel zeigt sich sowohl in klassischen Sprinter-Positionen als auch in relaxt-coolen Posen vor der Kamera von Phil Müller.

So präsentiert er die neue Nike Sportswear Kollektion.Die Kampagne kommt am POS, Online und für PR zum Einsatz.

Produktion/Creative Direction: Dave Marshal – Sturm (Yuhzimi). Fotos: Phil Müller. Styling: Mia Bregar. Making Of Photos: Nadja Stäubli. Public Relations: Rolf Hunziker.
 

Schweizer Fernsehpreis: Michelle Hunziker und Mathias Gnädinger ausgezeichnet

Zum Auftakt des 51. Rose d'Or Festivals in Luzern wurden am Sonntagabend Michelle Hunziker und Mathias Gnädinger mit dem diesjährigen Schweizer Fernsehpreis ausgezeichnet. Hunziker erhielt den Preis in der Kategorie Star, Gnädinger wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Die Auszeichnung Hunzikers («Wetten, dass…?») war bereits im Vorfeld bekanntgegeben worden. Die 35-Jährige ist der schillerndste Schweizer TV- Exportartikel, wie die Veranstalter mitteilten. Der 71-jährige Gnädiger wurde für seine Rollen in Filmen wie «Das Boot ist voll» oder «Leo Sonnyboy» sowie Auftritte in mehr als 130 Theaterstücken ausgezeichnet.

Der Preis für den besten Film ging an «Der Verdingbub» von Markus Imboden. Er setzte sich gegen die ebenfalls nominierten «Die Kinder vom Napf» von Alice Schmid und «Eine wenig, dr Dällebach Kari» von Xavier Koller durch. Zur besten Sendung wurde «Auf und davon» (SF1) erkoren. Bei der Wahl gab ihr das Publikum den Vorzug vor «SF bi de Lüüt – Unsere Stadt» und «Zürich Langstrasse». Die Sendung «Homerun» (Sat.1 Schweiz) wurde in der Kategorie Innovation ausgezeichnet. Überzeugt habe das Format durch seine Mischung aus Abenteuerlust, Reise-Dok und menschliche Dramen, erklärte die Jury. Ebenfalls nominiert waren «3 auf 2» (SF2 und Radio DRS3) sowie «Tonspur – Der Soundtrack meines Lebens» (SF1) durch.

Der Schweizer Fernsehpreis ist seit 2007 von der Axel Springer Schweiz vergeben worden, dieses Jahr erstmalig gemeinsam von Blick und Tele. Er ehrt national Leistungen in den Kategorien Film, Sendung, Innovation und Star. Zusätzlich wird jährlich eine Persönlichkeit der TV Branche mit dem Lifetime Award geehrt.

 

Basler Zeitung Medien mit leichtem Umsatzrückgang

Die Basler Zeitung Medien BZM haben im letzten Jahr einen Umsatz von 203.8 Millionen  Franken verzeichnet. Dies entspricht einem leichten Rückgang gegenüber 2010 mit 206.8 Millionen Franken. 

Das Unternehmen weist ein ausgeglichenes operatives Ergebnis aus. Durch die Bildung einer einmaligen Rückstellung für die Pensionskassen resultierte jedoch per 31. Dezember 2011 aber ein Konzernverlust von acht Millionen Franken, teilte Verwaltungsratspräsident Filippo Leutenegger am Montag mit.
 

Wirz brutzelt für Feldschlösschen, bis das Bier zischt

Pünktlich zur Grillsaison sorgen Wirz Werbung und Feldschlösschen mit einem TV-Spot für einen augenzwinkernden Schmunzler in der Werbepause. Regie führte dabei wiederum Tobias Fueter mit seiner Produktion Stories.

Die Film-Story: Während zwei Grilleure sich darum streiten, ob der Braten nun gewendet oder weitergeschmort, gesalzen oder gepfeffert werden soll, freut sich der Betrachter mit dem Dritten, der das köstlich vor sich hin brutzelnde Fleisch ganz einfach mit einem kräftigen Guss Feldschlösschen ablöscht. Da können die beiden Grill-Connaisseure erst einmal nur staunen – um dann anerkennend mit dem echten Grillmeister anzustossen. Am Ende sind sich auf jeden Fall alle mit dem Slogan einig: «Feldschlösschen verbindet».

Verantwortlich bei Feldschlösschen: Massimo Di Dia (Vice President Marketing), Sabine Strehle (Brand Portfolio Director), Jerôme Rueff (Senior Brand Manager). Verantwortlich bei Wirz: Philipp Skrabal (CD), Barbara Hartmann (AD), Bianca Kury (Text), Yves Rückert, Stefan Schmid (Beratung), Nicole Suter, Fabienne Huwyler (Art-Buying), Tobias Fueter (Regie). Verantwortlich bei Stories: Yves Bollag, Lina Baumann (Filmproduktion). Tonstudio: Selmi.

 

Valser wählen einen Juzer für ihr Valser Mineralwasser

Die Valser Bevölkerung hat nach den Gemeinderatswahlen am Samstag zum zweiten Mal abgestimmt: Auf Einladung der Valser Mineralquellen haben die Valser die künftige Erkennungsmelodie des neuen Markenauftritts von Valser Mineralwasser gewählt.

Zur Wahl stellten sich drei Interpretationen des Schweizer Musikkünstlers Christian Zehnder. Der Sieger-Jingle, der die meisten Stimmen auf sich vereinte, ist eine Mischung aus ausdrucksstarken Klängen und Juzen, der auch eine jüngere, lebensdurstige Generation, ansprechen will, heisst es in einer Mitteilung der Medienstelle. Die Veranstaltung bilde den Auftakt im Vorfeld zum neuen Marktauftritt von Valser Mineralwasser. Dieser wird ab dem 1. August 2012 in der ganzen Schweiz zu sehen – und zu hören sein.

In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Musiker Christian Zehnder, entstanden drei nonverbale Markenelemente (Jingles), musikalische Erkennungsmelodien, welche die Verbindung mit der eigenen Quelle, innerer Stärke, Gelassenheit und Kraft sowie die Zugehörigkeit zur Schweiz emotional ausdrücken sollen. Die kraftvollen, nonverbalen, zeitgenössischen Klänge haben ihren jahrhundertealten Ursprung bei den Sennen und Bergbauern und passen so auch zur Identität der gewaltigen Valser Berglandschaft und ihren Quellen. Der Juz oder Jodel, modern umgesetzt von Christian Zehnder, komme von ganz tief und geht in die höchsten Höhen, heisst es in der Mitteilung weiter. Es sei ein direkter, unüberhörbarer Ausdruck der Lebensfreude von Menschen, und wolle insbesondere auch eine jüngere, lebensdurstige Generation ansprechen.

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«Agency of the year»-Auszeichnung für Tangram

Das in Zürich und Widnau domizilierte Unternehmen Tangram Schweiz ist gemeinsam mit dem finnischen Vertreter «Recommended» aus Helsinki zur «Agency of the year 2012» ernannt worden. Die Auszeichnung wurde von E3 European Agengy Network vergeben.

Dabei sollen Ideen, Ressourcen und Strategien geteilt werden. Das Netzwerk wurde 1978 von 5 Agenturen gegründet, mittlerweile ist eine Gruppe von 26 Agenturen am Netzwerk beteiligt.
Die Auszeichnung ehrt Mitglieder-Agenturen, welche sich international besonders stark für das Netzwerk engagiert haben. Das Engagement von Tangram basiere auf verschiedenen Kundenprojekten, welche für exportierende Unternehmen im internationalen Markt realisiert wurden, wie es in einer Mitteilung des Netzwerkpartners heisst.

Tangram Schweiz ist seit 2011 als eigenständige Werbeagentur in Widnau und Zürich tätig und betreut Kunden im Bereich Branding, B2B-Marketing sowie HR-Marketing.
 

Neuer Hirz TV-Spot von Ogilvy & Mather Zürich

Mit einem neuen TV-Spot bewirbt Hirz ab dem 7. Mai 2012 seine Joghurts im Fernsehen. Der Spot von Ogilvy & Mather Zürich ist eine Umsetzung der «Einfach intensiver.»-Positionierung von Hirz.

Der Film zeigt Menschen, die den fruchtig intensiven Geschmack von Hirz mit einem begeisterten «Oh yeah!» zum Ausdruck bringen. Der Charme des Spots entstehe dadurch, dass sich die «Oh yeahs» der Protagonisten gelungen in den weltbekannten Yello Hit «Oh Yeah» integrieren, so die Agentur in einer Mitteilung vom Montag. Das Resultat ist ein Spot, der Appetit auf Hirz machen soll.

Verantwortlich bei Lactalis Nestlé Frischprodukte Schweiz, Zug: Daniel Langenegger (Marketingleiter), Etienne Schumpf (Brand Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Thomas Bolliger (Creative Direction), Tino Heuter (Art Direction), Fabian Küchler (Text), Sabine Furrer (Beratung), Sarida Bossoni (Agency Producer). Verantwortlich bei Solid & Hallerfilm: Rainer Binz/Benjamin Kempf Siemens (Regie Pack), Rudi Haller (Produktion).

 

Net-Metrix-Profile 2012-1: Website-Pools in der Schweiz immer populärer

Die aktuelle Studie Net-Metrix-Profile 2012-1 macht deutlich: Schweizer Websites schliessen sich vermehrt zu Netzwerken zusammen, um eine grössere Zielgruppenabdeckung und eine bessere Vermarktung zu erreichen.

«Unsere neuesten Reichweitenzahlen belegen einen klaren Trend zum Aufbau von Website-Pools und so zur gemeinschaftlichen Vermarktung von Online-Angeboten», erklärt Kathrin Kissau, Projektleiterin bei der Internetforschungsorganisation Net-Metrix. Mit 14 publizierten Netzwerk-Reichweiten habe sich erstmals mehr als ein Drittel aller an der Studie teilnehmenden Websites zu solchen Pools zusammengeschlossen. Netzwerke können im Vergleich zu den einzelnen Websites hohe Nettoreich-weiten erzielen, insbesondere wenn es eine geringe Nutzerüberschneidung der Einzelangebote gibt.

Die reichweitenstärksten Netzwerke in der neuesten Studie Net-Metrix-Profile 2012-1 mit über zwei Millionen Nutzern pro Monat sind das Swiss Services Network und das SRG Netzwerk.

Monatsreichweite.pdf

Top10 Netzwerke.pdf

 

Neuer Verlag für Popkultur geplant – Schweizer mitbeteiligt

Unter dem Namen Metrolit soll im kommenden Frühjahr ein neuer Verlag für Popkultur seine Tätigkeit aufnehmen. Mitbeteiligt ist auch der Schweizer Verlag Walde+Graf.

Federführend ist der Eigentümer des Aufbau Verlags, Matthias Koch. Dazu ist der Berliner Alternativsender FluxFM mit an Bord. Dies teilten die Initianten am Montag in Berlin mit.
Metrolit soll mit rund 20 Titeln aus den Bereichen Literatur, Gesellschaft, Popkultur und Graphic Novel starten. Die Marketingleitung übernimmt Lars Birken- Bertsch, einer der beiden Gründer des Blumenbar Verlags, der kürzlich von Aufbau übernommen worden war. (sda)

 

Josefa Haas verlässt das Medieninstitut

Seit 2006 hat Josefa Haas das Medieninstitut des Verbandes Schweizer Medien geleitet.  Nun hat sie der Regierungsrat des Kantons Zürich zur Rektorin der EB Zürich gewählt.

Josefa Haas wird die Aus- und Weiterbildungsorganisation der Schweizer Medienwirtschaft deshalb auf Ende Oktober verlassen und die neue Stelle am 1. November 2012 antreten. Die Ausbildung der Medienfachleute und der Medienmanager mit eidgenössisch anerkanntem Abschluss sowie die übrigen Angebote des Medieninstitutes werden auch weiterhin angeboten, heisst es in einer Mitteilung des Verbandes. Man werde nach erfolgter Ausschreibung das Auswahlverfahren im Spätsommer abschliessen.

 

Zu guter Letzt: Im Gespräch mit einem Buch

Was haben eine Schaufensterprostituierte, ein katholischer Priester, ein Illetrist und ein Investmentbanker gemeinsam? Sie alle werden am Samstag, 12. Mai, zu einem Buch.

Die Verwandlung erfolgt zwischen 13 und 21 Uhr in der Pestalozzi-Zweigstelle im Niederdorf, an der Living Library. Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt mi den Pestalozzi-Bibliotheken. Dabei können die Besucher die Akteure (unter anderen eine Schaufensterprostituierte, ein katholischer Priester, ein Illetrist und ein Investmentbanker) wie Bücher ausleihen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Personen, die sich dafür zur Verfügung stellen, gehören verschiedenen in der Stadt Zürich vertretenen Personengruppen an, die häufig mit Stereotypisierungen oder Vorurteilen konfrontiert sind. Living Library Veranstaltungen stehen damit ihm Zeichen der Toleranz und des persönlich vermittelten Wissens.

 

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