FBM Communications: Bereichsbroschüren für den Sonnenberg

FBM Communications hat für das Sonnenberg Restaurant hoch über der Stadt Zürich drei neue Broschüren gestaltete: Vorgestellt werden das Sonnenberg Restaurant, das Sonnenberg Convention Center und der Sonnenberg FIFA Club.

Bei der Gestaltung wurde auf ein einheitliches Design geachtet. So sei ersichtlich, dass die drei Bereiche zu einem Haus gehören, erklärt Carmen Schiltknecht, Managing Director FBM Communications. Die passenden Aussagen mit den passenden Bildern sollen einen Eindruck in die Welt des Sonnenbergs geben und von jedem Bereich die Besonderheiten aufzeigen.

Die Restaurant-Broschüre stellt auf 20 Seiten vier Welten vor: Restaurant, Bankett- und Seminarabteilung, das Sonnenberg Convention Center wie auch für den Sonnenberg Fifa Club. In der Broschüre zum Sonnenberg Convention Center erhält der Leser alle wichtigen Informationen über Tagungsräume, das Auditorium und Extraleistungen. Die Sonnenberg Fifa Club Broschüre präsentiert Sinn und Zweck des Clubs, die Möglichkeiten für Club Member und das Ambiente des Clubraums.

Verantwortlich bei Sonnenberg Restaurant: Jacky Donatz (Geschäftsführer), Christoph Menti (Managing Director Freddy Burger Gastro Management). Verantwortlich bei FBM Communications: Carmen Schiltknecht (Konzept & Gesamtleitung), Julia Trunkwalter (Projektleitung & Organisation), Stephanie Büchel (Graphic Design)
 

Privatradios und Regional TVs: Weiter auf «Papa Staat» angewiesen

Die wirtschaftliche Situation der Privatradios und der Regional TVs hat sich seit 2007 verbessert. Doch die meisten Sender sind weiter auf das Gebührensplittung angewiesen. Was erstaunt: Die Westschweizer und Tessiner Sender holen mehr aus ihrem Markt heraus als die Deutschweizer Sender.

Im Auftrag des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) und der Branchenverbände (VSP, RRR, Telesuisse) untersuchte Publicom die wirtschaftliche Situation der konzessionierten Privatradios und der Regional TV-Stationen in der Schweiz. Publicom tat dies unter anderem aufgrund der jeweiligen Jahresrechnungen 2010 und verfolgte diese bis auf das Jahr 2002 zurück. Parallel fanden auch Gespräche mit Experten und Veranstaltern statt, zudem wurde der Werbemarkt analysiert.

Die wichtigste Erkenntnis daraus: Die meisten Veranstalter behaupten sich seit dem erneuerten RTVG, das 2007 in Kraft trat, deutlich besser als zuvor, zumal damals die Konzessionsgebiete vergrössert und die Gebührenanteile erhöht wurden. Konkret erwirtschafteten die 31 untersuchten Gebühren- und Nichtgebühren-Radios 2010 insgesamt einen Werbeumsatz von gut 150 Millionen Franken. Zählt man noch das Sponsoring der SRG-Radios und die Umsätze ausländischer Sender hinzu, kam der Schweizer Radiomarkt auf rund 180 Millionen Franken. Die 13 Regional TVs dagegen generierten zusammen bloss 36 Millionen Franken – wobei das nicht-konzessionierte Tele Züri nicht eingerechnet ist. Damit stehen die Privaten natürlich völlig im Schatten der SRG, die über etwa sechsmal mehr Geld verfügt als alle konzessionierten Privat-TVs und -radios zusammen.
 
Viele Privatradios gesund – trotz Krise
Gemäss Studie war 2010, also kurz nach dem Krisenjahr 2009, die Mehrheit der Privatradios finanziell gesund. Sie kamen auf eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von 42 Prozent, sechs von ihnen waren jedoch unterfinanziert. Mehr Probleme hatten die Radios bei der Rentabilität: Nur zehn Radios erreichten einen Soll-Cashflow von 9 Prozent oder mehr, darunter aber auch kleine Gebührenradios.

Schwieriger zeigt sich die Situation der Regional TVs. Ende 2010 war die Hälfte der Sender unterfinanziert, und die Rentabilität war mit einem durchschnittlichen Cash Flow von 4 Prozent ungenügend, bloss zwei Stationen wiesen diesbezüglich positive Zahlen aus.

Verleger sind nicht bessere Radiomacher
Gemäss Studienleiter René Grossenbacher lassen sich aus der Studie keine eindeutigen Gründe für den Erfolg oder Misserfolg eines Senders ableiten – zu durchzogen sei das Ergebnis. So sei bei den Radios weder die Grösse des Konzessionsgebietes noch die Wettbewerbssituation offenbar ausschlaggebend, ebenso wenig die Frage, ob ein Sender Gebühren erhält oder nicht. Allerdings gibt es schon leichte Tendenzen: Stellt man die Werbeerträge der 31 Radios in Relation zur Bevölkerungszahl im jeweiligen Konzessionsgebiet, so stellt man fest, dass Westschweizer und Tessiner Radios ihren Werbemarkt besser ausschöpfen als solche in der Deutschschweiz, Sender in Metropolen machen es besser als jene auf dem Land, unabhängige besser als solche, die einem Medienverbund angehören (Verlegerradios).
 
Qualität ist hilfreich

Die Studienmacher weisen noch auf einen anderen Zusammenhang hin: Veranstalter, die in ihr Programm investieren und ein publikumsattraktives Angebot in einem bevölkerungsstarken Konzessionsgebiet bereit stellen, haben eine grosse Chance, hohe Werbeerträge zu erwirtschaften, und zwar auch dann, wenn der Wettbewerb im Versorgungsgebiet gross ist. Auch halten sie klar fest, dass Gebühren für RegionalTVs und für Radios in Randgebieten unverzichtbar bleiben, jedenfalls wenn sie weiterhin Leistungsaufträge erfüllen sollen. Denn der Speilraum, sich zu entwickeln sei angesichts der SRG-Dominanz eng.

An der gestrigen Pressekonferenz in Bern wollten weder das Bakom noch die Verbände zur Studie Stellung nehmen. Die Resultate seien noch zu frisch, man habe die Studie noch nicht lesen können, hiess es unisono. Immerhin fällt die Publikation aber in den Beginn der Vernehmlassung zur RTVG-Teilrevision. Und diese sieht bekanntlich eine neue Gebührenordnung – und damit mehr Gebühren für die SRG und höhere Gebührenanteile für die Privatsender – vor. Mit andern Worten: Die Privaten schielen nach dem Gebührenkuchen, der wächst, während der Radiowerbemarkt seit Jahren stagniert und der RegionalTV-Markt lediglich auf tiefem Niveau zulegt.
 
Westschweiz mit Radiopool für alle
Warum aber holen Westschweizer Radiomacher mehr aus ihrem kleinen Markt heraus als ihre Deutschschweizer Kollegen? Philippe Zahno, Präsident des Westschweizer Radioverbandes RRR, konnte dazu nur Vermutungen anstellen: Zum einen würden die Westschweizer Radios heute den Markt hochprofessionell bearbeiten und auch die kleinen, lokalen Kunden intensiv betreuen. Weiter identifizierten sie sich stark mit der eigenen Region – wörtlich sprach Zahno gar von einer Art «regionalem Nationalismus». Einen solchen spüre er in der Deutschschweiz weniger, sagte er. Dann nannte er auch den Werbepool «Jura Plateau Alpes», der alle Westschweizer Sender umfasst und mit dem Werbekunden die ganze Romandie abdecken können. Etwas Vergleichbares existiere in der Deutschschweiz nicht. Und schliesslich wies Zahno noch darauf hin, dass sich die Privaten Veranstalter in der Westschweiz mit der SRG arrangiert hätten. «Wir haben keine Probleme mit der SRG – und kennen auch den Störfaktor Regionaljournal nicht», sagte der RRR-Präsident.

Markus Knöpfli

Verhandlungen für SRG-GAV 2013 ohne Einigung beendet

Die Verhandlungen um einen neuen SRG-GAV 2013, der den Ende Jahr auslaufenden GAV 2009 ersetzen sollte, sind ohne Einigung zwischen den Verhandlungspartnern Syndikat Schweizer Medienschaffender SSM und der SRG zu Ende gegangen. Impressum nahm an den Verhandlungen als Beobachter teil.

Die SRG hat das Personal flexibler einsetzen und gleichzeitig die Entschädigungen für Nachtarbeit, Wochenendarbeit sowie unregelmässige Arbeit senken wollen. Dies schreibt Impressum in einer Mitteilung vom Dienstag. Auch die  Einschränkung des Gesundheitsschutzes habe die SRG vorgesehen. Zudem habe die SRG die Einlagen in den Kreativitätsfonds, der den Mitarbeitenden für Weiterbildungen zur Verfügung steht, in «unakzeptablem Umfang» kürzen wollen.

Ein GAV-loser Zustand ab 2013 sei allerdings nicht die notwendige Folge, schreibt Impressum. Schon bei den Verhandlungen des heute laufenden GAV 2009 habe der vorangehende GAV 2004 verlängert werden müssen, weil die Verhandlungen ab einem gewissen Zeitpunkt als gescheitert erklärt wurden. Ein neuer Anlauf habe dann zum GAV 2009 geführt.

Communiqué des Schweizer Syndikats Medienschaffender SSM vom 16. Mai im Wortlaut:

«Am Dienstag 15. Mai sind in Bern die Verhandlungen zu einem neuen Gesamtarbeitsvertrag 2013 zwischen der SRG und dem Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM gescheitert. Nachdem die SRG kategorisch weitere Verhandlungen ablehnt, droht erstmals in der Geschichte der SRG ab dem Jahr 2013 ein vertragsloser Zustand. Die Konsequenzen für die Erfüllung des Service Public Auftrages sind nicht absehbar.

Unter den Vorwand, den GAV zu vereinfachen, unterbreitete die SRG ihrem Sozialpartner einen Abbaukatalog wie er in der jahrzehntelangen Geschichte der GAV-Verhandlungen dem SSM noch nie unterbreitet worden ist.

In den GAV-Verhandlungen verlangte die SRG die Streichung oder Kürzung der Zulagen für Überstunden oder Überzeitarbeit. Insbesondere Mitarbeitenden, welche unregelmässig an
Wochenenden und in der Nacht arbeiten, müssten mit massiven finanziellen Verlusten rechnen. Ein Akt der Unfairness ist es, dass die SRG genau jene Konzessionen aus dem GAV werfen will, welche sie 2009 den Mitarbeitenden gemacht hat, damit diese der Einführung der Jahresarbeitszeit zustimmten.

Die Jahresarbeitszeit bringt der SRG jedes Jahr Einsparungen in Millionenhöhe. Auch deswegen konnte die SRG 2011 wieder schwarze Zahlen schreiben. Aufweichung des Gesundheitsschutzes Wenn es nach dem Willen der SRG gegangen wäre, hätten die Angestellten aber nicht nur weniger im Portemonnaie gehabt, sondern dafür auch noch strenger und stressiger arbeiten müssen. Die SRG will nämlich auch den Gesundheitsschutz in erheblichem Umfang aufweichen, indem Reglemente und Vereinbarungen vorgeschlagen wurden, welche eindeutig gegen das zwingende Arbeitsgesetz und seine Verordnungenverstossen. Zusammen mit zahlreichen anderen Verschlechterungen – wie etwa die Reduktion der Abgeltung für die Urheberrechte um 2/3 des bisherigen Betrages – lag am Ende der Verhandlungen ein Angebot der SRG auf dem Tisch, welches aus gewerkschaftlicher Sicht inakzeptabel ist.

Die SRG hat praktisch sämtliche Forderungen des SSM abgelehnt. Das SSM fordert die Aufnahme weiterer Verhandlungen Ein GAV drückt nicht zuletzt den Respekt und die Wertschätzung eines Unternehmens gegenüber seinen Angestellten aus. Er ist ein wichtigesSignal zur Stabilität und Arbeitssicherheit gerade in Zeiten des Umbruchs. Mit ihrem Verhalten gefährdet das öffentlich-rechtliche Unternehmen SRG diese Stabilität. Kommt dazu, dass sich die gesamte Branche der elektronischen Medien der Schweiz ohne die regulatorische Wirkung eines Gesamtarbeitsvertrages sehr rasch mit den viel schlechteren Produktions- und Arbeitsbedingungen europäischer Länder konfrontiert sehen wird. Das bedeutet ein grosses Risiko für die Arbeits- und Lohnbedingungen der schweizerischen Angestellten.

Das SSM fordert deshalb die SRG auf, ihre GAV-Forderungen zu revidieren und mit einem neuen Angebot an den Verhandlungstisch zurück zu kommen.»
 

Process: «équipe» mit neuem Look

Im vergangenen Herbst hat die Branding- und Designagentur Process den Wettbewerb um das Redesign des Mitarbeitermagazins «équipe» der Suva gewonnen. Seit diesem Frühling strahlt das Magazin im neuen Look.

Im April 2012 erschien «équipe», das Mitarbeitermagazin der Suva, zum ersten Mal im neuen Design und mit überarbeitetem Inhaltskonzept. Hauptmerkmale des Redesigns sind ein emotionaleres Layout, eine lebendigere Bildsprache, mehr Schnelllese-Ebenen und eine verbesserte crossmediale Verknüpfung, so die Agentur in einer Mitteilung vom Dienstag.

Das neue Magazin soll durch eine klare Dramaturgie und eine Neuordnung der verschiedenen Gefässe und Rubriken den Lesespass fördern und Informationen auf eine unterhaltsame, spielerische aber auch übersichtliche Art und Weise vermitteln. Der höhere Bildanteil und die gesteigerte Bildqualität unterstützen die angestrebte Emotionalisierung der Publikation. Längere Textbeiträge werden durch Zitate, Infografiken und –boxen aufgelockert und das Schwerpunktthema der jeweiligen Ausgabe ist auf den ersten Blick erkennbar.

«équipe» erscheint viermal im Jahr auf Deutsch, Französisch und Italienisch.
 

Neue Ringier-Unternehmenswebsite

Nach sechs Monaten Produktionszeit ist Ringiers Unternehmenswebseite Ringier.com in neuem Design und mit neu aufbereiteten Inhalten online. Die Seite soll mit starken Bildern und einer klar überschaubaren Navigation alle relevanten Informationen zu Ringier vermitteln.

Ringier.com, mit den Länder-Subdomains Ringier.ch, Ringier.de, Ringier.hu, Ringier.ro und Ringier.vn sei eine moderne, lebendig gestaltete Internet-Präsenz in sechs Sprachen mit hohem Design-Anspruch. Dies schreibt Ringier in einer Mitteilung vom Dienstag. 1‘800 Bilder aus dem Ringier-Archiv und Texte in journalistischer Qualität erzählen auf der neuen Website die Geschichte von Ringier. Als visuelle Anker dienen grossflächige Fotos, mit denen die verschiedenen Themen erschlossen werden. Eine potente Suchmaschine liefert nach Relevanz geordnete und semantisch zusammengefasste Ergebnisse. Aber auch die klassische Navigation über Rubriken ist auf der neuen Ringier-Webseite nach wie vor möglich.

In der Konzeptphase arbeitete Ringier mit dem Sandbox-Netzwerk zusammen, das Design entwickelte die Schweizer Webdesign-Agentur Information Architects, und für die technische Umsetzung war der zur Ringier-Gruppe gehörende Webtechnologie-Dienstleister Previon zuständig. Erstellt wurde der neue Ringier-Webauftritt auf Drupal, einem führenden «Open Source» Content Management System.

Der zentrale Inhalt von Ringier.com wird länderübergreifend einheitlich in sechs Sprachen (E/D/F/HU/RU/CN) angeboten. Mittlerweile sind auch die Ringier-Domains der Schweiz und von Deutschland, Rumänien, Ungarn und Vietnam komplettiert und aufgeschaltet. Die Migration der chinesischen Domain Ringier.cn auf das neue Design ist noch in Erarbeitung.
 

Zwei neue Geschäftsberichte vom BSSM

Die BSSM Werbeagentur hat die neuen Geschäftsberichte der Warteck Invest und von Bio Suisse vor gelegt. Beide Unternehmen setzen zum zweiten Mal in Folge auf die Werber aus Basel.

Mit dem letztjährigen Geschäftsbericht habe sich die Warteck Invest im Bilanzranking um weit mehr als hundert Plätze verbessert und den Sprung unter die 30 besten Annual Reports der Schweiz geschafft, so die Agentur. Bio Suisse hat ihren Bericht einem Redesign unterzogen und will damit dessen Funktion als wichtiger Imageträger des Verbandes unterstreichen. 

Verantwortlich bei Warteck Invest: Daniel Petitjean (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD), Hannes Müller (Konzept), Pascal Rehmann (AD), Philipp Buser (Beratung). Fotos: Daniel Infanger. Produktion: Ids4u. Verantwortlich bei Bio Suisse: Stephan Jaun, Petra Schwinghammer (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD), Daniel Bard (AD), Sylvia Halbeisen (Beratung). Fotos: Marion Nitsch.
 

Meta Design und Volkswagen inszenieren «Think Blue. »

Meta Design hat gemeinsam mit Volkswagen die Haltung «Think Blue.» inszeniert. Dies ist die Haltung von Volkswagen zur ökologischen Nachhaltigkeit.

Dabei werde nicht nur auf technische Innovation gesetzt, sondern auf gemeinschaftliches Handeln. Meta Design inszeniert diese Haltung in zwei Erlebnisräumen: Der «Think Blue. Cube», ein mobiles, modulares Raumsystem, und die sanierte historische Tankstelle in Wolfsburg – jetzt eine E-Mobility-Station – dienen als interaktive Erlebniswelt, Ausstellungs- und Informationsraum für die Nachhaltigkeitsthemen von Volkswagen. Auch die denkmalgeschützte Tankstelle in Wolfsburg, die sich durch umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen zu einer modernen E-Mobility-Station wandelte, dient als Schauplatz für «Think Blue.»-Themen.

Meta Design hat gemeinsam mit den Projektverantwortlichen bei Volkswagen und der Wolfsburg AG das Konzept für den Umbau und die Nutzung des Tankstellengebäudes sowie seiner Nebengebäude entwickelt. Statt Benzin und Diesel gibt es jetzt E-Tanksäulen zum Betanken von Elektroautos, einen Gastronomiebereich sowie einen Seminarraum für Informationsveranstaltungen und Schulungen zu Energie- und Mobilitätsthemen, so die Agentur in einer Mitteilung.
 

Eyeloveyou: Vier gute Gründe für Schweizer Bio

Um die Schweizer Bio-Produkte der Labels Demeter und Bio Suisse im Fachhandel gegenüber den Produkten aus dem Ausland zu fördern, hat die Agentur Eyeloveyou eine crossmediale Jahreskampagne lanciert. Die Kampagne ist mit dem Slogan «Aus gutem Grund.» unterlegt.

Gesamtbetriebliche Produktion, schonende Verarbeitung, kurze Transportwege und soziale Partnerschaft – vier gute Gründe, die für höchste Qualität sprechen. Auf charmante Art und Weise dramatisiert die crossmediale Kampagne anhand von zahlreichen Promotionsmassnahmen am POS, Inseraten in der Fachpresse und einer Webseite, den Sinn und Zweck von Schweizer Bio-Produkten. Dabei steht die Unterstützung des Fachhandels mit Promotionsmaterialien am POS im Zentrum: In über 40 Bioläden der Deutschschweiz werden den Kunden die beiden Labels Demeter und Bio Suisse näher gebracht. Ein Leporello vermittelt zudem Hintergrundwissen und ein Wettbewerb verspricht attraktive Preise rund um die Welt der Bio-Produkte. Als flankierende Massnahme werden Inserate in der Fachpresse eingesetzt.

Ausserdem können Besucher der Informationsplattform Aus-gutem-grund.ch mittels QR-Code, der auf sämtlichen Offline-Massnahmen prominent platziert ist, per Smartphone direkt auf die mobile-optimierte Website zugreifen.

Verantwortlich bei Bio Suisse: Valérie Monnin (Key Account Management), Sylvia Ziegler (Projektleiterin Kommunikation)
.Verantwortlich bei Demeter: Christian Butscher (Präsident), Aline Haldemann (Coordinatrice de marché). Verantwortlich bei Eyeloveyou: Stevie Fiedler (Art Direction), Oliver Kirschbaum (Beratung, Konzept), Michael Leuenberger (Text). Programming: 316tn.
 

Ebuzzing: Neue Smartphone-App für Blogger

Die europaweite Plattform für Social Video Advertising, Ebuzzing, stellt allen iPhone- und iPad-Nutzern ab sofort die kostenlose Ebuzzing-App zur Verfügung. Mit der Smartphone-Applikation bleiben die Nutzer jederzeit in Echtzeit zu den angesagtesten Videos, Blogs und News im World Wide Web auf dem Laufenden und können diese mit Freunden via Facebook, Twitter und E-Mail teilen.

Das Video- und Blogranking ist personalisierbar und die angezeigten Inhalte lassen sich nach den Interessen der Nutzer sortieren. Für die Aktualität der Inhalte sorgt das Social Monitoring der Ebuzzing Labs, das derzeit mehr als 1.2 Millionen Blogs in fünf europäischen Ländern indexiert. Mit der App haben die User über ihr iPhone oder iPad sofortigen Zugriff auf die Top Videos, Blogs und News, heisst es in einer Ebuzzing-Mitteilung.

 

Ad Novum: Schweizer App für Expo 2012

Die Schweiz präsentiert sich an der Expo 2012, die letzten Samstag in Südkorea eröffnet wurde, mit einem eigenen Pavillon und einer Ausstellung zum Thema Wasser unter dem Titel «The Source. It’s in your hands». Eine mobile Applikation macht den Auftritt der Schweiz auch virtuell erlebbar.

Die Zürcher Software-Schmiede Ad Novum hat diese für Präsenz Schweiz im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA im Rahmen eines Sponsoring-Mandats implementiert. Die App «Swiss Game Yeosu» bietet zum einen ein Quiz-Spiel: Fliegende Scherenschnitt-Motive müssen in der App angeklickt werden, um am Quiz teilzunehmen und an Informationen für die Quizfragen zu gelangen. Weiter bietet die App Augmented Reality für das Give-Away, eine bedruckte Trinkschale. Hält man sein Mobiltelefon über den Aufdruck auf der Trinkschale, werden darin abgebildete Motive erkannt wie beispielsweise eine Uhr, eine Gämse oder eine Eisenbahn und ein Pop-up erscheint, das Informationen zum jeweiligen Motiv-Thema liefert.

Die App «Swiss Game Yeosu» ist zweisprachig – Koreanisch und Englisch – und steht sowohl für iPhone wie auch für Android zur Verfügung. Für die Augmented-Reality-Funktionen kam das Framework Metaio zum Einsatz. Das Konzept für die App stammt von Tegoro Solutions, das Design von Hauser, Schwarz.

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Zu guter Letzt: «Beim Pinkeln zum Kaufen verführt»

Seit Kurzem gibt es in der Autobahnraststätte Kemptthal Werbung auf dem Klo. Das Pinkel-TV besteht aus einem im Pissoir eingebauten Bildschirm und sendet Werbespots.

Auf dem in der Schweiz bisher noch relativ einzigartigen Bildschirm im Marché-Restaurant in der Autobahnraststätte in Kemptthal ist gemäss Tagesanzeiger.ch der bärtige Engel Franky Slowdown zu sehen, der als Kultfigur im BFU-Werbespot zu «Slow down, take it easy» mahnt. Ein Slogan, dem sogar auf der Toilette noch eine eigenen Bedeutung zugesprochen werden kann. Zur Gemächlichkeit ermahnt werden auf der Toilette aber nur die Herren. Auf der Damentoilette wurde bisher noch kein Damenklo-TV installiert. Die Nachfrage sei bereits sehr rege, sagt Marcel Näpflin, Geschäftsführer des Herstellers Urimat, gegenüber dem Tagesanzeiger. Ausserdem können sehr günstige Tarife angeboten werden, weil man anders als bei Plakaten nicht mehr vor Ort fahren müsse, um diese auszuwechseln. Somit stellt sich nicht mehr die Frage, in welcher Sendezeit der Spot erscheint, sondern wie oft er geputzt wird.

Zürich Tourismus trennt sich per sofort von seiner Direktorin

Zürich Tourismus trennt sich per sofort von seiner Direktorin Marlis Ackermann. Bis zur Einsetzung einer neuen Direktion übernimmt das langjährige Vorstandstmitglied Chris Linder interimistisch die operative Führung von Zürich Tourismus.

Die Marketing-Fachfrau hatte am 1. Januar 2011 die operative Führung von Zürich Tourismus übernommen. Unterschiedliche Auffassungen über die Führung hätten zur Auflösung des Arbeitsvertrages geführt, teilte Zürich Tourismus am Montag mit. Marlis Ackermann habe in dieser Zeit viel erreicht. So habe sie gemeinsam mit dem Vorstand die neue Strategie entwickelt und begonnen, diese umzusetzen. Unter anderem sei eine neue Marke Zürich entwickelt und auf CNN International eine Imagekampagne für Zürich lanciert worden.

Für die Neubesetzung der Direktion hat Zürich Tourismus eine Findungskommission eingesetzt.

Kurz nachdem Marlis Ackermann ihr Amt angetreten hatte, wurde im vergangenen Jahr fast die gesamte Geschäftsleitung ausgewechselt. Sieben von acht Mitgliedern verliessen die Organisation – die meisten freiwillig, wie es damals hiess. Den Mitgliedern, welche die Neuausrichtung von Zürich Tourismus nicht unterstützten, wurde gekündigt. (sda)
 

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