Ruf Lanz lässt für die Suva die Muskeln schmelzen

Schon ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Muskelkraft und damit auch das Gleichgewicht des Menschen kontinuierlich ab. Mit Bezug auf diese Aussage hat Ruf Lanz das neue Gleichgewichts-Programm der Suva beworben.

Die Agentur bewirbt das neue Gleichgewichts-Programm mit einer Analogie: Auf Inseraten, Plakaten und in einem Film ist eine Kerze in Form eines Beins zu sehen, wie man es aus medizinischen Darstellungen kennt.

Das langsame Schmelzen der Kerze symbolisiert die schwindende Muskelkraft ab dem 30. Geburtstag.

Verantwortlich bei der Suva: Susan Huber-Brun (Kommunikationsleiterin SuvaLiv), Sandra Mathis (Projektleiterin). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Maren Beck (Text), Sebastian Durband, Doelkar Monkhar (Beratung). Bild: Pixelprinz. Filmproduktion: Condor Films. Regie: Lukas Wälli. Produzent: Michael Gloor, Alessandra Angiuli.
 

Riesiges eBoard in HD-Qualität hängt neu im HB Zürich

Die APG|SGA hat im Hauptbahnhof Zürich ein eBoard in HD-Qualität montiert. Die riesige digitale Anzeigetafel von rund 60 m2 ersetzt das bisherige eBoard von 2001, das mit herkömmlichen LED-Leuchten ausgestattet war.

Nach einer Betriebszeit von 11 Jahren hat APG|SGA das in der Querhalle des Hauptbahnhofs Zürich durch ein eBoard in modernerer Technik ersetzt. Die Umbauarbeiten im Bahnhof Zürich dauerten eine Woche, heisst es in einer AGP-Mitteilung. Das neue eBoard ist ein LED-Screen in HD-Qualität.

Wirz Wietlisbach Dialog entwickelt Kampagne für die Post

Die Schweizerische Post verarbeitet ab sofort alle Briefe in der Schweiz klimaneutral. Passend zum Umweltthema ist grün die vorherrschende Farbe der neuen Kampagne von Wirz.

Grüne Teaserplakate, die nur eine Headline tragen, sollen auf sympathische Weise das Interesse des Lesers wecken und werden auf anderen Folgeplakaten «Der Schweizer Brief: Jetzt 100% klimaneutral.» aufgelöst. Die Botschaft soll so schnell, klar und eindringlich vermittelt werden, so die Agentur in einer Mitteilung vom Montag. Die Kampagne unterstütze das gesamte ökologische Engagement der Post, welches die Microsite mit Fakten und vertieften Informationen glaubwürdig vermittle.

Verantwortlich bei der Schweizerischen Post: Bernhard Salzmann. Verantwortlich bei Wirz Wietlisbach Dialog: Guido Wietlisbach (Gesamtverantwortung), Stefan Dätwyler (CD), Andres Osselmann (Text), Olivier Kaelin (Grafik), Nicolas Edelmann (Beratung). Foto: Patrick Rohner. Media: Optimedia.

 

Neuer Leiter Sales & Marketing im Trafo Baden

Seit dem 1. April ist Reto Leder Leiter Sales & Marketing im Kongresszentrum Trafo Baden. Er löst damit Daniel Alb ab, der eine neue Herausforderung im Bereich Marketing & Kommunikation in Zürich antritt.

Reto Leder will mit seinem Team die Marketing- und Verkaufsaktivitäten im Hinblick auf die Erweiterung der Eventlokalitäten stärken und dabei den digitalen Medien besondere Beachtung schenken, heisst es in einer Trafo-Mitteilung vom Montag. Leder hat die Schulen und Lehrjahre im Hotel- und Gastgewerbe in Bern, Grindelwald und Luzern absolviert. Die erste Station seiner beruflichen Karriere fand er als Personalberater bei Hotellerie Suisse. Es folgten während sieben Jahren Engagements in Argentinien als Resident Manager in Vier- und Fünfsterne Hotels sowie als Verantwortlicher der Qualitätskontrolle bei Gate Gourmet. Weitere wichtige Meilensteine in seiner Karriere waren die Reedereien Cunard, für welche er ein Projekt zur internen Schulung für Mitarbeitende entwickelte und umsetzte, und Seabourn Cruise Line, wo sich Reto Leder als Hotel Manager auf hoher See um das Wohl der Schiffspassagiere kümmerte. Danach leitete er den Bereich Marketing und Kommunikation der Schweizer Hotelfachschule Cesar Ritz Colleges. Hier war er zudem für die Entwicklung neuer Märkte in Lateinamerika zuständig.

Unterstützt wird Reto Leder in seiner neuen Herausforderung von Jasmin Burkhalter, Walter Sanchez, Karin Müller und Franziska Kägi. Das Kultur- und Kongresszentrum Trafo in Baden hat bereits neun Jahre hinter sich. Wo früher Elektrotrafos hergestellt wurden, wird heute getagt, präsentiert und gefeiert. Am Veranstaltungsort für mittlere und grosse Firmen führen Firmen wie Hewlett Packard oder Raiffeisen Bank führen ihre Kundenanlässe durch.

 

EU-Kommission verlangt von Google Zugeständnisse

Die EU-Kommission verlangt von Google im Verfahren um den Missbrauch seiner führenden Marktposition Zugeständnisse. EU- Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia sagte am Montag in Brüssel, er habe ein Schreiben mit dieser Aufforderung an den Suchmaschinen-Giganten geschickt.

Google müsse «binnen einiger Wochen» Vorschläge machen und mögliche wettbewerbswidrige Praktiken ändern – sonst drohen hohe Geldstrafen bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. «Ich hoffe, Google wird diese Gelegenheit ergreifen, um unsere Bedenken auszuräumen», sagte Almunia.

Die EU-Kommission hatte im November 2010 das Verfahren gegen Google eröffnet. Die EU-Wettbewerbshüter gehen Hinweisen nach, wonach der Konzern bei Produktanfragen die Angebote anderer Suchdienste bei den Ergebnissen vorsätzlich zu weit hinten angezeigt haben soll. Stattdessen habe Google eigene Dienste an prominenter Stelle unter den Suchergebnissen platziert. Der IT-Riese habe zudem möglicherweise die Preise für Online-Werbung hochgetrieben.

Feste Fristen in dem Verfahren gibt es nicht. (sda)
 

Crafft gewinnt Bulletin der Credit Suisse

Die Credit Suisse hat ihr Stakeholder-Magazin Bulletin an eine neue Agentur vergeben. Crafft gewann das mehrstufige Ausschreibungsverfahren um die renommierte Publikation.

Die erste Nummer aus der Kreativschmiede der Zürcher Agentur für Corporate Publishing und Markendesign erscheint im Herbst 2012.Das Bulletin vereint gesellschaftspolitisch relevante Themen und aktuelle Wirtschaftsberichterstattung. Das Magazin erscheint sechsmal im Jahr in vier Sprachen und in einer Auflage von rund 140‘000 Exemplaren. Zudem ist eine iPad-Version mit multimedialem Mehrwert erhältlich.

 

Republica: Für Budgetdent auf den weltweiten Spartrend aufgesprungen

Für die neuen drei Praxen in Ebikon, Oerlikon und Dietikon der Zahnarztzentrum-Kette Budgetdent hat Republica die Eröffnungskommunikation übernommen. Im Laufe der nächsten vier Jahre sollen weitere Filialen folgen, für die Republica ebenfalls werben wird.

Kampagnenköpfe sind Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und Barak Obama. Während diese allerdings oft nur erfolglos vom Sparen reden, beziehungsweise redeten, handelt Budgetdent und bietet seinen Kundinnen und Kunden bis um die Hälfte günstigere Behandlungen als bei Schweizer Mitbewerbern üblich, wie die Agentur ihre Kampagne in einer Mitteilung vom Montag kommentiert. Pünktlich zu den Filialeröffnungen in Ebikon (LU), Oerlikon und Dietikon (ZH) hat Republica Plakate, ein Laschen-Mailing, ein Zahnseiden-Sampling sowie die Verpackung für die Trisa Sonic Elektrozahnbürste, welche jeweils die ersten 150 Kunden erhalten, konzipiert und gestaltet.

Auch für die Online-Werbung (Banner, Adwords, Facebook) ist Republica zusammen mit der Zauberküche verantwortlich. Die Banner erscheinen dank eines neuen accesspoint-gesteuerten Systems zwar auf überregionalen Websites, sind aber nur für User im Umkreis von 5 Kilometern um die Filialen sichtbar. Republica unterstützt Budgetdent zudem bei der Medienarbeit.

Umsetzungspartner für die Kampagne waren Zauberküche, ace2ace und Promo Post.

Verantwortlich bei Budgetdent: Stefan Vogt (Swiss Dental Group). Verantwortlich bei Republica: Bala Trachsel, Mich Holzgang (Beratung), Mike Krüll (CD), Katja Dürig (AD), Lara Klopper (Grafik), Fabian Schäublin (Banner-Umsetzung).
 

Wemf: Printmedien mit weniger Inserateeinnahmen im April

Im April haben die Schweizer Printmedien weniger Inserate verkauft, im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Einnahmen sanken um 13.2 Prozent auf 124.1 Millionen Franken.

Die Einnahmen nahmen auch im Vergleich zum Vormonat deutlich ab. Noch im März hatten die Zeitungen und Zeitschriften in der Schweiz 150.3 Millionen Franken mit Inseraten eingenommen. Dies teilte die Wemf für Werbemedienforschung am Freitag mit.

Bei den Stellenanzeigen gingen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 36.2 Prozent auf 9.9 Millionen Franken zurück. Auch die Einnahmen mit den Liegenschaftsanzeigen sanken auf 3.7 Millionen Franken und damit um 23.2 Prozent. Die übrigen Inserate erzielten insgesamt 99.5 Millionen Franken, das Minus lag bei 11.6 Prozent. Einziger Gewinner im April: Die Prospektbeilagen. Hier stiegen die Einnahmen um 9.1 Prozent auf 10.9 Millionen Franken.

Die Umsätze der Finanz- und Wirtschaftspresse gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23.2 Prozent auf 3.5 Millionen Franken zurück. Die Tagespresse verzeichnete einen Rückgang von 17.4 Prozent. Auch die Publikumspresse musste Einbussen hinnehmen (-14.2 Prozent), die regionale Wochenpresse (-11.3 Prozent), die Fachpresse (-8.4 Prozent) und die Spezialpresse (-7.6 Prozent). Die Sonntagspresse konnte als Einzige zulegen. Mit einem Umsatz von 14.4 Millionen Franken verzeichnete sie 13.1 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresmonat.
 

Media Focus: Werbeausgaben im April leicht gestiegen

Im April hat der Schweizer Werbemarkt leicht zugelegt. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Werbeausgaben um 0.8 Prozent auf 410 Millionen Franken.

Dabei trumpften im April die Grossverteiler Migros und Coop gross auf. Sie sorgten mit ihren Werbekampagnen dafür, dass der Werbedruck im Detailhandel um 33.5 Prozent auf 37 Millionen Franken anstieg. Dies teilte das Marktforschungsunternehmen Media Focus am Freitag mit. Der Detailhandel war somit im Bezug auf Werbung die führende Branche.

Unternehmen gaben im April am meisten für Fernsehwerbung aus. Das Medium erreichte einen Anteil von 31.7 Prozent, gefolgt von den Tages- und Wochenzeitungen. Da fielen 28.6 Prozent der Werbeeinnahmen an.
 
 

Neuer Besitzer von Radio 24 genehmigt

Die Radio Medien AG übernimmt Radio 24 von der Tamedia. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Uvek hat den entsprechenden Konzessionsübergang von Radio 24 genehmigt.

Mit der Genehmigung des Uvek wechselt die UKW-Radiokonzession von Radio 24 im Versorgungsgebiet Zürich-Glarus die Eigentümerin. Radio 24 war bisher zu 100 Prozent im Besitz der Tamedia. Neu gehört sie der Radio Medien AG, die im Besitz der BT Holding von Verleger Peter Wanner ist.

Die Konzessionsübernahme hat weder personelle noch publizistische Änderungen zur Folge. Das bewährte Programm von Radio 24 wird weitergeführt. Dies schreibt das Bakom am Freitag. Die neue Eigentümerin verpflichte sich, die seinerzeit von Radio 24 im Konzessionsgesuch genannten Zusicherungen betreffend Umfang, Inhalt, Art und Finanzierung des Programms einzuhalten.

Das Uvek hatte eine öffentliche Anhörung bei den Regierungen der Kantone Zürich und Aargau sowie bei weiteren interessierten Kreisen durchgeführt. In keiner der acht Stellungnahmen wurde grundsätzlich gegen eine Genehmigung argumentiert. Nach Ablauf der 30-tägigen Beschwerdemöglichkeit beim Bundesverwaltungsgericht tritt die Verfügung des Uvek in Kraft.

Gemäss Radio- und Fernsehgesetz RTVG darf ein Unternehmen maximal zwei Radio-Konzessionen erwerben, heisst es beim Bakom weiter. Die BT Holding sei mit Radio Argovia und Radio 32 bereits im Besitz von zwei Radio-Konzessionen. Weil es sich im Falle von Radio Argovia um eine provisorisch erteilte Konzession handle, sei diese der BT-Holding nicht zuzurechnen. Derzeit ist noch offen, wem die UKW-Konzession definitiv im Aargau zugesprochen wird, das entsprechende Verfahren ist nach wie vor hängig. Im Übrigen hat die BT Holding mittlerweile den Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung an Radio 32 gemeldet. Die erforderliche Genehmigung des Uvek steht noch aus.
 

Besserer Sozialplan von Tamedia-Belegschaft verlangt

Am 9. Mai teilte Tamedia mit, dass zwischen dem Tages-Anzeiger und den Zürcher Regionalzeitungen wieder ein «vollständiger publizistischer Wettbewerb» hergestellt werde. Die Belegschaften von Tages-Anzeiger und den Tamedia-Regionalzeitungen Zürichsee-Zeitung und Zürcher Unterländer verlangen nun einen besseren Sozialplan für die zehn Personen, die im Zusammenhang mit der Aufgabe der Regionalsplit-Strategie des TA entlassen werden.

Die Entlassungen stehen im Zusammenhang mit der Ankündigung von Tamedia letzte Woche, die Split-Strategie rückgängig zu machen und die Zusammenarbeit der Redaktionen von TA und den Regionalzeitungen zu beenden. Dabei kommt es zur Entlassung von sechs Angestellten von ZU und ZSZ sowie vier Mitgliedern der TA-Regionalredaktion. An Redaktionsversammlungen am 10. und 11. Mai, zu denen die Gewerkschaft Syndicom und der Berufsverband Impressum ebenfalls eingeladen waren, hat das Personal beschlossen, für einen besseren Sozialplan einzustehen.

In einer Petition an die Unternehmensleitung verlangen die betroffenen Redaktionen einen anständigen Sozialplan, der mit den Sozialpartnern verhandelt wird und zumindest vom Niveau des 2009 ausgehandelten Vertrags ausgeht, wie es in einer Mitteilung von Syndicom und Impressum heisst. Die Petition wurde am Mittwoch mit gut 80 Unterschriften per Post eingereicht. Syndicom und Impressum unterstützen das Vorgehen der Redaktionen und erwarten, dass sie von der Unternehmensleitung an den Verhandlungstisch gerufen werden. Sowohl die Abgangsentschädigungen als auch die Angebote zur Frühpensionierung lägen tiefer als jene, die im Sozialplan von 2009 ausgehandelt worden seien.

 

Sicher im Web: Google lanciert Informationsseite «Gut zu wissen» in der Schweiz

Google hat die Informationsseite «Gut zu wissen» aufgeschaltet. Die Seite soll Internetnutzern helfen, sich sicher im Netz zu bewegen und bewusster mit Informationen umzugehen, die sie online teilen.

Ziel der Seite sei es, das Bewusstsein für Sicherheitsaspekte sowie die nötige Medienkompetenz zu stärken. Dies schreibt Google in einer Mitteilung vom Mittwoch. Auf der neuen Schweizer Google-Seite erhalten Nutzer leicht nachvollziehbare Schritt-für-Schritt-Anleitungen hinsichtlich Sicherheits- und Datenschutzfragen. Verständliche Texte und anschauliche Beispiele erklären die komplexen Sachverhalte der Sicherheit und des Datenschutzes.

Unabhängig von ihren Vorkenntnissen sollen Internetnutzer die Informationen verstehen und anwenden können. Tipps zur Erstellung sicherer Passwörter werden dabei ebenso vermittelt wie Hilfestellungen zum sicheren Surfen für Kinder und den Umgang mit Cookies.
 

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