Zu guter Letzt: Facebooks Debüt mit Aktien-Chaos und Klage eingeläutet

Facebook hat einen holprigen Start an der New Yorker Börse hingelegt. Die Aktie des sozialen Netzwerks fiel nach einem rasanten Anstieg um rund zwölf Prozent kurz nach Handelsbeginn bis knapp über den Ausgabepreis.

Der Schlusskurs der Aktie betrug 38.23 Dollar, was keinem grossen Plus entspricht – genauer gesagt nur 0.6 Prozent. Gemäss Wall Street Journal soll der Kurs nur deshalb nicht unter den Ausgabepreis gefallen sei, weil die an dem Börsengang beteiligten Banken mit massiven Stützungskäufen eingegriffen hätten. Dennoch wurden viele der Facebook-Mitarbeiter zu Millionären, nachdem der Böresengang eingeläutet war. Doch das Läuten der Glocke bedeutete auch den Start einiger unerwarteter Ereignisse. Denn der geplante Beginn des eigentlichen Handels verzögerte sich immer weiter. Als das Facebook-Papier dann gehandelt werden konnte, kam ein erster Kurs von 43 Dollar zustande.

Die Verzögerung ist auch der US-Börsenaufsicht nicht verborgen geblieben. Gemäss Tagesschau.de gab die SEC bekannt, dass sie die Ursachen für die technischen Pannen sowie den teils chaotischen Handel an der Börse Nasdaq untersuchen wolle. Parallel zum Börsenstart wurde eine Sammelklage von ehemaligen Facebook-Nutzern eingereicht. Die Kläger fordern 15 Milliarden Dollar Strafzahlung und Schmerzensgeld. Der Grund der Klage: Das Netzwerk habe ihre Nutzerspuren auch dann noch im Internet aufgezeichnet, nachdem sie ihr Profil längst abgemeldet hatten.

Zumindest eine Sache ist beim Facebook-Börsengang absolut glatt gelaufen: Als der 28jährige Mark Zuckerberg zur Eröffnung des Handelstages den symbolischen Knopf drückte, ertönte in der New Yorker Technologiebörse Nasdaq die Glocke, die den neuen Handelstag einläutet.
 

Fernsehunterhalter Kurt Felix gestorben

Kurt Felix ist im Alter von 71 Jahren seinem Krebsleiden erlegen. Er feierte mit den Samstagssendungen «Teleboy» und «Verstehen sie Spass?» im ganzen Land Triumphe.

Kurt Felix war seit 2003 krank. Am letzen Mittwoch ist der TV-Moderator seinem Krebsleiden erlegen. Dies gab die Familie am Samstag bekannt. Die Bestattung im engsten Familienkreis hat bereits stattgefunden. Für einen späteren Zeitpunkt ist eine Abschiedsfeier angekündigt.

Der Fernsehunterhalter moderierte mit «Teleboy» und «Verstehen sie Spass?» zwei Sendungen, mit denen er Rekorde brach: 46 Prozent Einschaltquote. «Das gibt es heute nirgends mehr», so die NZZ am Sonntag zu den Erfolgen von Kurt Felix. «Er hatte Charme und Niveau».

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Bild: Keystone

Groupe M Schweiz: Klaus Nadler wird CEO

Klaus Nadler, bisher Director Operations bei IP Deutschland, zeichnet ab 1. Juni 2012 als CEO Group M Schweiz verantwortlich.

Der 44-jährige Wirtschaftswissenschaftler mit Kernkompetenz im Digital-Geschäft folgt auf Peter Lammerhuber, der als Interims-CEO der Group M Schweiz fungiert, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Nadler war seit 2009 als Director Operations bei IP Deutschland mitverantwortlich für den Auf- und Ausbau des digitalen Geschäftes. Neben der Vermarktung von digitalen Medien innerhalb der Mediengruppe RTL Deutschland umfasste dies auch die Ausdehnung des digitalen Vermarktungsgeschäftes auf externe Websites sowie die Co-Vermarktung verschiedener Online- Angebote. Zusätzlich wurde Nadler im Januar 2011 Vorstand und Schatzmeister der AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online Forschung) sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sektion Internet. Dabei war eine seiner Kernaufgaben, gemeinsam mit anderen Mediengattungen und Agenturvertretern, Effekte der Digitalisierung auf alle Medienbereiche zu eruieren. Die daraus resultierenden Strategien hinsichtlich der sich stark verändernden Medienwährungen und den Auswirkungen auf zukünftige Werbemöglichkeiten wurden von ihm massgeblich mitgestaltet.

 

Bund zahlt SRG jährlich 20 Millionen für Schweizer Nachrichten im Ausland

Der Bund zahlt der SRG künftig jährlich bis zu 20 Millionen Franken, damit sie auch im Ausland Nachrichten aus der Schweiz verbreiten kann. Knapp die Hälfte des Geldes ist für Swissinfo bestimmt. Weiter wird die Zusammenarbeit mit den Fernsehstationen 3Sat und TV5 unterstützt.

Der Bundesrat hat am Mittwoch einer neuen Leistungsvereinbarung mit der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) zugestimmt. Der Vertrag gilt für die Jahre 2013 bis 2016. Einbussen hinnehmen muss die Internetplattform Swissinfo.ch – sie bekommt jährlich rund 2 bis 3 Millionen Franken weniger.

Dass es zu Kürzungen für Swissinfo kommt, war bereits bekannt. Bei der Newsplattform werden deshalb bis Ende 2012 rund 40 Vollzeitstellen – ein Drittel der Stellen – abgebaut. Zudem muss die Redaktion umstrukturiert werden. Allerdings wird nicht nur gekürzt: Ab 2013 bietet Swissinfo Informationen in Russisch an – zusätzlich zu neun anderen Sprachen. Insgesamt bekommt Swissinfo vom Bund in den nächsten vier Jahren 34,75 Millionen Franken. Das ist die Hälfte des Bugdets der Newsplattform. Für die andere Hälfte kommt die SRG auf. In der Vereinbarung sind auch inhaltliche Leitlinien festgehalten. So soll sich Swissinfo «in erster Linie an ein internationales, an der Schweiz interessiertes Publikum» richten.

Für die Zusammenarbeit mit der französischsprachigen Fernsehstation TV5MONDE stellt der Bund der SRG in den nächsten vier Jahren 26,9 Millionen Franken zur Verfügung. Neu muss sich die SRG dafür einsetzen, dass neun Prozent der Sendezeit mit schweizerischen Produktionen belegt wird. Das sei ein ambitiöses Ziel, sagte Christine Javet vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Bei TV5 Monde würden die beteiligten Staaten bei der Programmation direkt mitreden.

Beim deutschsprachigen Sender 3Sat sieht die Leistungsvereinbarung einen Anteil von Sendungen aus der Schweiz von zehn Prozent vor. Insgesamt bekommt die SRG hierfür in den nächsten vier Jahren 15,9 Millionen Franken.

In der Leistungsvereinbarung ist weiter festgehalten, dass die SRG Möglichkeiten prüft, Sendungen von Radiotelevisione svizzera (RSI) einem italienischsprachigen Publikum international zugängig zu machen. Bis Ende Jahr muss die SRG gemäss Javet dem Bakom konkrete Ideen vorlegen. (SDA)

 

Futurecom: Fotowettbewerb für Colgate realisiert

Pünktlich zum Start in den Sommer lanciert Colgate Max White One einen Fashion-Fotowettbewerb. Teilnehmende werfen sich in ihr coolstes Frühlings-Outfit und kombinieren es mit ihrem schönsten Accessoire: dem strahlenden Lächeln.

Per Voting wird alle sieben Tage ein Wochensieger gekürt; eine Jury wählt schliesslich den Hauptsieger und Gewinner eines Shopping-Trips nach New York. Colgate-Palmolive beauftragte Futurecom mit der Umsetzung des Gewinnspiels. Am POS, im Lifestyle-Magazin Jolie und via Banner wird zur Teilnahme am Fashion-Wettbewerb animiert.

> Zum Gewinnspiel

Verantwortlich bei Colgate-Palmolive, Deutschland: Evelyn Kontarski (Senior Product Manager – Oral Care), Gabriele Schelwies (Integrated Communications & eBusiness Manager). Verantwortlich bei Futurecom (Y&R-Gruppe): Thomas Engeli (ECD), Sandro Kümin (AD), Vincent Schaublin (Grafik), Dieter Boller (Text), Nina Remmers (Beratung), Rigobert Mihle (IT).

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Coop: Personelle Wechsel bei der Presse

Joachim Tillessen, Leiter Presse, und Jean-Christophe Aeschlimann, Leiter Coopération, werden Coop im Herbst verlassen. Beide Austritte erfolgen in gegenseitigem Einvernehmen.

Ab sofort wir Jörg Ledermann ad interim die Leitung der OE Presse übernehmen, bis ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin feststeht. Dabei wird er von Felix Wehrle unterstützt. Das Team «Coopération» wird ad interim durch Daniele Pini geführt.

Die Austritte stehen gemäss Mitteilung in Zusammenhang mit unterschiedlichen Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung der Coop Zeitung, die im Rahmen der Reorganisation des Organisationsbereiches Kommunikation/Qualität/Nachhaltigkeit zum Tragen kamen.

Beide Stellen werden ausgeschrieben und wieder besetzt.
 

LZ Medien: Höhere Dividende trotz Gewinnrückgang

Der Konzerngewinn der Luzerner LZ-Mediengruppe ist im vergangenen Jahr um 11,7 Prozent auf 10,6 Millionen Franken gesunken. Dennoch erhalten die Aktionäre eine höhere Dividende:

Die Generalversammlung vom Dienstag in Zug genehmigte eine Erhöhung um 5 auf 105 Franken. Der Umsatz der LZ-Gruppe fiel 2011 auf 165,1 (166,4) Millionen Franken. Der operative Gewinn (Ebit) liegt bei 13,6 (15,6) Millionen und der Konzerngewinn bei 10,6 (12,0) Millionen Franken. Der Umsatzrückgang resultiert laut Medienmitteilung hauptsächlich aus einem tieferen Druckertrag. Der Anzeigenertrag liegt mit 52,4 Millionen Franken um 4,2 Prozent über dem Vorjahr; die Zunahme ist in der Akquisition des Anzeigers Luzern begründet. Ein Rückgang auf 41,1 (42,0) Millionen Franken ist beim Abo- und Einzelverkauf zu verzeichnen. Der Umsatz im Geschäftssegment Druck und Kalender fiel auf 46,8 (50,2) Millionen Franken. Die Erträge aus elektronischen Medien und die übrigen Einnahmen stiegen dagegen auf 24,8 (23,9) Millionen Franken.

Per Ende 2011 beschäftigte die LZ-Gruppe 555 (562) Mitarbeitende, die sich 476 (485) Stellen teilten. Zur LZ-Gruppe gehören unter anderem die Neue Luzerner Zeitung mit ihren Regionalausgaben, Radio Pilatus und der Lokalfernsehsender Tele 1. (SDA)

 

In eigener Sache: Feiertagspause

Werbewoche Online macht über Auffahrt eine kurze Pause. Das nächste Newsmail finden Sie am Montag, 21. Mai in Ihrer Mailbox.

Die Werbewoche-Onlineredaktion wünscht Ihnen eine frohe Auffahrt und ein paar erholsame Tage.

 

Ruf Lanz bewirbt für Hiltl das Frühstücksbuffet

Ruf Lanz hat für das Haus Hiltl eine neue Kampagne kreiert. Beworben wird das Hiltl-Frühstücksbuffet.

Noch nicht so bekannt wie die vegetarischen Spezialitäten über Mittag und am Abend sei das reichhaltige Hiltl-Frühstücksbuffet, so die Agentur in einer Mitteilung. Es lade von Montag bis Samstag ab 6.30 Uhr zum gesunden Genuss, während an Sonn- und Feiertagen ab 9.30 Uhr ausgiebig gebruncht werde. Deshalb bringe Ruf Lanz das Hiltl-Frühstück nun mit einer plakativ-auffälligen Kampagne in aller Munde.

Die drei Sujets sind auf Inseraten, Plakaten, POS-Material, Postkarten sowie online zu sehen.

Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Marsha Lehmann (Marketing). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Isabelle Hauser (AD), Maren Beck (Text), Doelkar Monkhar (Beratung). Fotografie und Bildbearbeitung: Felix Streuli, Food-Styling: Katja Rey.

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Manifesto Films: Film für Roger Dubuis mit Tomer Sisley

Manifesto Films Zürich produzierte in Prag für Roger Dubuis einen Kurzfilm zur Lancierung der neuen «Pulsion»- Uhrenkollektion. Star in diesem actiongeladenen Film ist der Komiker Tomer Sisley.

Die Idee und das Drehbuch stammen aus der Feder von Roger Dubuis Exec. Regie führte K-Roll, die in Frankreich gemäss Mitteilung zu den erfolgreichsten Newcomern gehört. Unter anderem hat sie die neue Nina Ricci und die neue Bang & Olufsen-Kampagne realisiert. K-Roll wird in der Schweiz exclusiv von Shannon Mildon bei Manifesto Films vertreten.

Kunde: Roger Dubuis. CD: Alvaro Maggini. Produktion: Manifesto Films. Producer: Shannon Mildon. Regie: K-Roll.
 

37. Mitgliederversammlung des Art Directors Club Schweiz

Der ADC Schweiz hat in ihrem Vereinsjahr 2011/2012 den Kurs der Öffnung weiter entwickelt. So nahm auch 2012 ein prominenter Gastjuror an der ADC-Jurierung teil: Daniel Freitag, Mitbegründer und Mitinhaber des Labels Freitag.

An der Mitgliederversammlung vom 15. Mai 2012 konnte das ADC-Präsidium, bestehend aus Markus Gut, Alexander Jaggy, Markus Ruf und Martin Spillmann, gemäss Mitteilung auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Die ADC-Jurierung 2012
Im Zug der Öffnung des ADC nahm auch 2012 wieder ein prominenter Gastjuror an der Jurierung teil: Daniel Freitag, Mitinhaber des Labels Freitag.

Zunahme bei den Einsendungen
Der ADC konnte 2012 eine Zunahme um plus 13 Prozent an Einsendungen vermelden. Insgesamt wurden 92 Kampagnen mehr eingereicht als im Vorjahr. Die ADC-Jury beurteilte total 850 Kampagnen in 13 Kategorien.

Die ADC-Festschrift 2012
Die ADC-Festschrift ist jeweils ein Unikat: 2012 hiess sie «Adcbelle» und kam ganz im Look der Annabelle daher.

Die ADC-Sponsoren
Der ADC dankt folgenden Sponsoren, die gute Werbung nicht nur fordern, sondern sie mit ihrem Engagement auch tatkräftig fördern: Die Publisuisse ist Premium-Partner des ADC, die Goldbach Group ist doppelter Kategoriensponsor, der Verband Schweizer
Medien (Das kann nur ein Inserat), die APG und die Schweizerische Post sind Kategoriensponsoren.

Das ADC-Fest
Das ADC-Fest fand unter dem Motto «World Class. Swiss made» im Zürcher Schiffbau statt. Moderiert wurde die Gala von Patrick Rohr.Zum ersten Mal wurden die Goldauszeichnungen von Prominenten vergeben, die selber auf unterschiedlichen Gebieten kreativ Herausragendes geleistet haben: Xavier Koller, Daniel und Markus Freitag, Andreas Vollenweider oder Alfredo Häberli.

Nachwuchsförderung: ADC/BSW Kreativschule
In der ADC/BSW-Kreativschule lernen Nachwuchsleute von führenden Kreativen und Strategen, wie man einen guten Einfall hat und beurteilt, wie man ihn verkauft und anschliessend umsetzt und wie man verhindert, dass man ihn auf den letzten Metern doch noch verliert. Der nächste Lehrgang startet am 30. August 2012 und dauert bis Januar 2013. Bewerbungen können noch bis 11. Juli 2012 eingereicht werden.

Neu: Der ADC-Auftraggeber des Monats
Neu zeichnet der ADC nicht nur einmal jährlich die hervorragende Werbung des Landes aus, sondern jeden Monat auch einen Auftraggeber, der schon seit längerer Zeit für solche
einsteht. Ab Mai 2012 erscheint in jeder Ausgabe der Fachzeitschrift Persönlich ein  Interview, geführt vom unabhängigen Journalisten Adrian Schräder.

Die ADC-Finanzen
Der ADC konnte trotz wirtschaftlich schwierigem Umfeld mit einem kleinen Gewinn abschliessen. Dank dem Engagement der Sponsoren, der gestiegenen Zahl der Einsendungen sowie den Insertionen in der ADC-Festzeitschrift «Adcbelle».

Das ADC-Präsidium
Das ehrenamtliche ADC-Präsidum, bestehend aus Markus Gut, Alexander Jaggy, Markus Ruf und Martin Spillmann, wurde an der Mitgliederversammlung bestätigt. Genauso wie der ehrenamtliche Vorstand, bestehend aus Frank Bodin (Jury- Chairman), Remy Fabrikant (Festorganisation und Sponsoring), und Philipp Skrabal (ADC/BSW Kreativschule).

 

Rocket: Logo und Kampagne für Yacht «Saphir» realisiert

Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) ist um ein Schiff reicher: Die Panorama-Yacht «Saphir». Rocket hat das Logo sowie eine Kampagne dazu kreiert.

Die Luzerner Werbeagentur Rocket – Powerful Advertising kreierte das neue Yacht-Logo, Inserate, Plakate und weitere Kommunikationsmittel.

Verantwortlich bei SGV: Werner Lüönd (Leiter Marketing und Sales), Ramona Huwiler (Leiterin Marketing), Christa Bieri (Leiterin Services).

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