Bereits 1‘620 Beschwerden wegen Werbeanrufen

Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb am 1. April sind bei den Konsumentenschutzorganisationen bereits 1‘620 Beschwerden eingegangen. Die meisten davon betreffen Werbeanrufe, welche die Betroffenen trotz Sternchens im Telefonbuch erhielten.

Mit dem Sternchen macht jemand klar, dass er oder sie zu Hause von Werbeanrufen verschont bleiben möchte. Seit dem 1. April halten die Konsumentenschutzorganisationen im Internet Formulare bereit, mit deren Hilfe Betroffene sich beschweren können. Das Gesetz soll die Bevölkerung auch gegen Lockvogelangebote, Adressbuchschwindel, Betrüger im Internet oder falsche Gewinnversprechen schützen.

Bis zum 15. Mai hat die Fédération romande des consommateurs (FRC) rund 1050 Beschwerden in der Deutschschweiz, 550 in der Romandie und 20 im Tessin gezählt, wie die FRC am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte. 1350 davon betreffen Werbeanrufe, was laut Valérie Muster von der FRC „keine Überraschung“ ist. 124 Beschwerden betreffen falsche Gewinnversprechen und deren 79 Adressbuchschwindel. Bei 48 Beschwerden geht es um Internetbetrug und bei weiteren 19 Beschwerden um Verkäufe nach Schneeballsystem.

Bei den Fällen von Adressbuchschwindel rufen meist Personen als Vertreter fiktiver Firmen vom Ausland Geschäftsleute an. Sie versuchen diese zu überreden, ein Dokument zu unterzeichnen, um einen angeblich falschen Eintrag im offiziellen Telefonbuch zu korrigieren. Dafür verlangen sie dann sehr hohe Geldbeträge.

Die FRC sowie die Deutschschweizer Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) und die Tessiner ACSI werden Ende Mai oder Anfang Juni erste Strafanzeigen bei den kantonalen Staatsanwaltschaften einreichen. Verstösse gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb können mit hohen Bussen bestraft werden. «Wir hoffen, dass die Gerichte davon Gebrauch machen», sagte Valérie Muster. (SDA)

(Bild: Keystone)
 

Aargauer Zeitung lanciert «Meine Gemeinde»

Die Aargauer Zeitung AZ lanciert mit «Meine Gemeinde» ein neues Angebot für Aargauerinnen und Aargauer auf Aargauerzeitung.ch. Die Leserinnen und Leser verfassen dabei Beiträge, von denen die besten regelmässig auch in der Zeitung publiziert werden.

Unter Aargauerzeitung.ch/gemeinde können die Beiträge nicht nur spezifisch pro Gemeinde verfasst, sondern von Gemeinde- Interessierten auch nach Ort und Postleitzahl aufgerufen werden, so die Aargauer Zeitung in einer Mitteilung vom Mittwoch. Zudem werden bestehende Vereins- und Veranstaltungsinformationen, die Berichterstattung der Redaktion sowie Immobilienangebote auf der Website pro Gemeinde neu gebündelt. Auf den 1. Juli wird «Meine Gemeinde» auch für Gemeindebehörden und -verwaltungen geöffnet.

Das «AZ-Netz» ist ein Verbund der News-Portale der Tageszeitungen der AZ Medien und setzt seine gemäss Mitteilung seit September 2010 erfolgreiche Strategie bei der Ausrichtung auf regionale Märkte konsequent fort. Der Ausbau von «Meine Gemeinde» auf die Regionen Basel und Solothurn erfolgt im Laufe des Jahres.

 

JvM/Limmat feiert Helden der Berge

Zur Bewerbung des Mountainbike-Paradieses Graubünden lanciert die Agentur Jung von Matt/Limmat fünf Techniklektionen für den Typus «Allerweltsbiker».

Es handelt sich dabei um filmische Anleitungen, die jedem Interessierten helfen sollen, selbst ein Held der Berge zu werden. Denn nur wer aus dem Bunnyhop regelmässig einen Bunnyflop und vor der Bergbeiz aus dem eleganten Absteigen ein Röllali macht, weiss, was Biken wirklich heisst. Die neue Website von Graubünden wird derweil zur digitalen Schatzkarte und hält für Freerider, Cross-Country-Fahrer und Marathon-Enthusiasten ein Tourenplanungs-Tool bereit. Von der kurzen Aufwärmrunde bis zur Enduro-Expedition lassen sich mit wenigen Klicks passende Routen aus über 4‘000 Kilometern Trailangebot finden.

Verantwortlich bei Graubünden Ferien: Gaudenz Thoma (CEO)
, Gieri Spescha (Head of Corporate Communication), Manuela Michel (Product Management). Verantwortlich Jung von Matt/Limmat: Livio Dainese, Fernando Perez (CD), Samuel Christ, Alain Eicher (Text), Maurus Zehnder, Bruno Manser (AD), Aude Kohler (Grafik), Ilonka Galliard (Agency Producer), Nicolas Schoberth, Roman Meister (Beratung), Jyri Pasanen (Regie), Who’s Mc Queen Picture (Produktion).

Rölläli: http://youtu.be/geYdULNf9vQ
Spitzkehr-Killer: http://youtu.be/u1WvMzE5oO0
Bunnyflop: http://youtu.be/e1Ot3csNWyI

SF lanciert Quiz-Show «Top Secret»

Ab Oktober 2012 zeigt SF 1 die neue Quizshow «Top Secret». In der Hauptabendsendung versuchen Kandidaten durch Beantwortung von elf Fragen, den höchstmöglichen Betrag zu erspielen. Roman Kilchsperger moderiert die Sendung.

Bei «Top Secret» geht es darum, das Couvert mit dem höchsten Geldbetrag zu ergattern und bis am Schluss zu behalten, so SRF in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dazu müssen Antworten in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Während des gesamten Spiels bleibt die Gewinnsumme geheim und wird erst am Ende ersichtlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können pro Spiel maximal 100 000 Schweizer Franken gewinnen.

Roman Kilchsperger: «‘Traders‘ macht Spass. Aber wir Spielfreunde brauchen immer wieder einen neuen Anreiz. Den bekommen wir mit ‘Top Secret‘. Wer am Ende des Spiels jubeln will, muss bereit sein, alles auf eine Karte zu setzen. ‘Top Secret‘ braucht Kandidaten mit Köpfchen und starken Nerven.»

«Top Secret» startet am 10. Oktober 2012 auf dem Sendeplatz von «Traders». Rolf Tschäppät, Bereichsleiter Comedy und Quiz: «Der Sendeplatz am Mittwochabend wird variabel besetzt. So lief im Februar bereits während vier Wochen ‘Die grössten Schweizer Talente‘. Es ist deshalb denkbar, dass auch wieder einmal eine Staffel ‘Traders‘ ausgestrahlt wird.»

 

 

Marti. Seiler. kreiert im Auftrag des BAFU eine Informationskampagne für Schweizer Pärke

Um die neu lancierte Marke «Schweizer Pärke» bekannt zu machen, zeigt Marti. Seiler. im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt mit einer Informationskampagne, wie nah die Pärke vor den städtischen Toren liegen.

Dass die Schweiz neben dem bestbekannten Nationalpark im Engadin über viele weitere verfügt, ist den meisten Schweizerinnen und Schweizern noch nicht bekannt. Dies, obwohl es sich ausnahmslos um Gebiete mit besonders hohen Natur- und Landschaftswerten handelt. Vor diesem Hintergrund wurde Marti. Seiler. nach einer Konkurrenzpräsentation mit der Konzeption und Umsetzung einer Informationskampagne beauftragt.

Grundlage für die Positionierung und Profilierung der Schweizer Pärke war zunächst die Entwicklung einer Markenstrategie. Diese hat zum Ziel, mit einer einheitlichen Marke, einem Corporate Design und einem Signaletikkonzept die Grundlagen für die kommunikative Profilierung zu legen. Dies, um die neu geschaffene Marke «Schweizer Pärke» im breiten Publikum bekannt zu machen, über Sinn und Zweck zu informieren und die einzelnen Pärke Besuchsziel zu profilieren.

In einer repräsentativen Grundlagenforschung wurde vorab ermittelt, welche Leistungsversprechen die höchste Motivationskraft für den Besuch eines Schweizer Parkes besitzen. Dabei wurde klar, dass die atemberaubenden Natur- und Landschaftserlebnisse und die einfache Erreichbarkeit den höchsten Reiz ausüben und am meisten Mobilisierungspotenzial besitzen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Dienstag. So habe man den Claim «Näher als man denkt» und die passende visuelle Umsetzung entwickelt. Diese zeige, wie vielfältig die Schweizer Pärke sich präsentieren und in welch unmittelbarer Nähe sie zum urbanen Lebensraum liegen. Zum Auftakt wird die Kampagne mit einem nationalen Plakataushang und drei Sujets lanciert.

Eingebettet ist die Plakatkampagne in ein integriertes Kommunikationskonzept, das mit einem crossmedialen Approach den vielfältigen Zielen der Kampagne und den Informationsbedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen gerecht werden soll. Neben Media und Public Relations, Event Promotions, Messen und Online-Kommunikation bildet die eigens für die Schweizer Pärke geschaffene Informationskarte ein zentrales Kampagnenelement. Die genau Lage eines jeden Parkes kann auf einer grossen Landkarte genau abgelesen werden. Rückseitig werden alle Pärke portraitiert. So ist ein umfassendes Informationsinstrument von höchstem Nutzwert entstanden, das vielfältigen Einsatz findet.

Verantwortlich bei Marti. Seiler.: Thomas Krebs (Strategie), Anita Kittel (Beratung), Stefan Künzler/Philip Meier (Art Direction), Stefan Beck (Text/Konzept).
 

Branders verstärkt das Team

Die Zürcher Markenberatungsagentur Branders hat ihr Team verstärkt. Nathalie Küpfer wird die Branders Geschäftsleitung als Brand Consultant bei der Kunden Betreuung und der Weiterentwicklung der Agentur unterstützen.

Nach mehrjähriger Tätigkeit in Shanghai, Manila und Hamburg unterstützt Nathalie Küpfer neu Branders in Zürich. Sie hat während ihrer Zeit im Ausland sowohl für Marken aus dem Bereich FMCG, wie auch aus dem Luxus- und Lifestylesegment gearbeitet. Nathalie Küpfer besitze äusserst vielseitige und wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Markenstrategie, Markenkreation und Packaging, welche sie sowohl auf Agenturseite, wie auch auf Unternehmensseite gesammelt habe, so Branders in einer Mitteilung. So habe sie beim Aufbau einer Agenturniederlassung in Shanghai mitgeholfen und besitze wertvolles Know-how aus der Zusammenarbeit sowohl mit Start-ups wie auch mit multinationalen Unternehmen.

Nathalie Küpfer hat sich auf die Akquisition von nationalen und internationalen Kunden sowie auf die Erschliessung neuer Märkte spezialisiert.
 

Fünf Jahre Viral Video Award: Jetzt Filme einreichen

Zum fünften Mal wird im Rahmen des Internationalen Kurzfilmfestivals Interfilm Berlin der Viral Video Award verliehen. Der Award wurde 2008 von Interfilm Berlin, Zucker.Kommunikation und der Heinrich-Böll-Stiftung als Wettbewerb für virale Filme etabliert.



Filmemacher, Agenturen und alle Kreativen sind ab sofort dazu aufgerufen, bis zum 16. September 2012 Internetfilme auf www.viralvideoaward.com einzureichen. Die Organisatoren suchen Videos mit Botschaft. Ob für oder gegen Marken, Ideen, Images, ob politisch oder werblich – wichtig ist die Botschaft und die Absicht, diese viral im Netz zu verbreiten.

Vom 15. Oktober bis zum 15. November 2012 werden dem Publikum die besten Filme auf viralvideoaward.com zum Voting präsentiert.

Parallel und unabhängig davon prämiert eine Fachjury das beste politische sowie das beste Viral 2012. Die drei Preise zu je 1‘000 Euro werden im Rahmen des 28. Internationalen Kurzfilmfestival interfilm Berlin (13.-18.11.2012) vergeben. Den durch das Online-Voting ermittelten Publikumspreis verleiht Fritz-Kola, der Jurypreis für das beste virale Video wird vergeben von der Berliner Landesinitiative «Projekt Zukunft» und die Heinrich-Böll-Stiftung würdigt das beste politische Viral, das Klima, Demokratie oder Gerechtigkeit zum Inhalt hat.



Die Preisverleihung des Viral Video Awards findet am 16. November 2012 ab 21 Uhr im Roten Salon der Volksbühne Berlin statt.


Bronze und Silber beim ADC Deutschland

Die Zürcher Digitalagentur Hinderling Volkart hat in Frankfurt zwei der begehrten Nägel gewonnen. Mit denen zeichnet der deutsche Art Dirctors Club auch 2012 die besten Arbeiten aus Werbung und Kommunikation aus.

Silber hat die Agentur in der Kategorie «Digitale Medien Craft: Interface/Navigation» gewonnen. Eine Bronze-Medaille erhielt die Agentur in der Kategorie «Digitale Medien: Microsites» für die SF Webdoku 360° Langstrasse.

ADC Deutschland: Gold, Silber und Bronze für die Schweiz

 

Zu guter Letzt: Der «Fernseher für überall»

Der «Fernseher für überall» besteht aus einem zusammenklappbaren Retrofernseher, einem Bildschirm der auch ein Gutschein ist und aus einem Schlitz fürs iPhone. Während der EM wird eine Special-Edition davon produziert.

Der faltbare Fernseher ist eigentlich ein Halbkartonflyer von Maxomedia und Teleboy. Durch einfaches Falten lässt er sich zum Retrofernseher zusammenklappen. Der TV-Bildschirm auf dem Flyer kann herausgebrochen und als Gutschein für ein «Teleboy Plus»-Testabo eingelöst werden. Jetzt nur noch das iPhone in den dafür vorgesehen Schlitz stecken und fertig ist der «Fernseher für überall».

Mit dem Flyer werden die drei Funktionen «Replay, Cloud und Download» beworben, die Teleboy neu in seinem Angebot hat. Maxomedia bewirbt das neue Angebot von Teleboy ausserdem mit TV-Spots und Bannern, deren Sujets aus der bereits bekannten Kampagne stammen. Auf der eigenen Plattform werben Spots und Banner mit Logoanimationen für einen Umstieg aufs kostenpflichtige Abo.

Der Kreis 4 und das Geheimnis des Appenzells

Fünf verschiedene Parteien aus Zürichs Kreis 4 haben bei der Konzeption, Umsetzung und Kommunikation der Ausstellung «Das Geheimnis des Appenzellers - eine Ausstellung, die Fragen stellt.» im Appenzeller Volkskunde-Museum in Stein AR mitgewirkt.

Die Ausstellung besteht aus interaktiven Informationsinseln und zahlreichen Workshops das ganze Ausstellungsjahr hindurch.Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsausstellung des Appenzeller Volkskunde-Museums, der SO Appenzeller Käse GmbH sowie der Appenzeller Schaukäserei. Die Ausstellung läuft vom 28. April 2012 bis 24. Februar 2013.

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vlnr: Elodie Cavel, Büro4 (Gestaltung, Set Design), Renato Soldenhoff, Curious About (Projektleitung/Konzeption), Claudia Thöny, freischaffend (Teilredaktion), Stefan Hunziker, Büro4 (Leitung Gestaltung, Set Design), Adrian Haut, Agentur Haut (Public Relations), Nino Cometti, dreipol (Interaction Design, Mobile Apps)

Zum Flyer

Zur Ausstellung

Siebter Media Award der M&M Media Group

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Allgemein

Ideart gewinn Konkurrenzpräsentation

In einer Konkurrenzpräsentation für ein neues Produkt hat Ideart Design & Werbung einen neuen Kunden gewonnen: Expirion ist eine junge Handelsfirma für medizinische Produkte.

Für den neu entwickelten Ultraschall Kontaktspray Sonogliss hat Ideart nun das Erscheinungsbild und ein Etikette für den Spray kreiert. Später folgt noch ein Informations-Flyer.

Verantwortlich bei Expirion: Gregor Hutter (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Ideart: Ludek Martschini (Kreation), Peter Martschini (Organisation/Produktion).

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