Neuer Mediensprecher bei der Suva

Seit Mitte Mai gehört Serkan Isik zum Medienteam der Suva. Er hat die Funktion des Mediensprechers übernommen.

Der 33-jährige Zürcher Serkan Isik war zuvor als Projektleiter bei der Zollikoner PR-Agentur Richterich & Partner tätig. Er absolvierte den Bachelor of Science ZFH in Communications an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich. Isik hat während zwölf Jahren Versicherungs-Erfahrung bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft sowie bei der Swiss Life gesammelt. Von 2007 bis 2010 arbeitete er als Berater für die SDA-Tochter News Aktuell.
 

Live experiences: «Den perfekten Wein gibt es nicht, dafür perfekte Momente für Weine»

Die Agentur Live experiences aus St.Gallen hat «perfekte Momente für den Weingenuss» geschaffen. In der neuen Kommunikationskampagne von Nüesch Weine in Balgach steht nicht der Wein selbst, sondern die besonderen Momente des Weingenusses im Zentrum.

Der Wein ist der Transmitter zum Erlebnis und macht den Moment des Geniessers perfekt. Um dieses Kernelement dreht sich auch das Konzept «Ambassadeur Nüesch», welches die Agentur als Eventkonzept für Nüesch Weine entwickelt hat.

Sämtliche neu gestalteten Kommunikationsmittel greifen jeweils eine ganz spezifische Situation auf. Diese beziehen alle Sinne mit ein und eröffnen neue Welten, um den Wein zu entdecken. Zudem hat die Agentur für Nüesch Weine ein neues Corporate Design entwickelt.
 

Die Macht des Bildes

Wir leben in einer Welt der Bilder. Sie sind unausweichlich und begleiten uns sowohl durch die reale als auch die künstlich geschaffene Kommunikationswelt. Für sich oder in Bildwelten vereint, bilden sie eine eigene, visuelle Sprache. Von Florian Walz, CEO, Daniel Straumann AG

Schau her, sieh, was ich Dir zu sagen habe!
Allein die Vorstellung, wie vielseitig uns Bilder täglich ansprechen, verführt. Sie sprechen von Harmonie, Eleganz, Humor, Begehren, aber auch von Einsamkeit und Ängsten. Sie erzählen Geschichten und sie vermitteln Glück gleich eindrücklich wie Schicksal. Ihre Worte sind Blickwinkel, Schärfe, Kontrast und Stimmung. Eine bunte und unfassbare Welt von Motiven und Akteuren. An einem Ort und in einem Moment aus der Wirklichkeit entstanden, tendieren Bilder im Verlauf ihrer Reproduktion zur Grenzen- und Zeitlosigkeit. Die Aussage als visuelle Botschaft und ihre Kraft verhelfen sowohl Kunst, Werbung, Journalismus als auch Kitsch zum Erfolg. In der visuellen Kommunikation verwendete und medial eingesetzte Bilder sollen gezielt wirken, bewegen, inspirieren, informieren, anregen, motivieren und im Extremfall unbewusst die Meinung und das Verhalten des Betrachters beeinflussen. Doch was ist es, das zu uns spricht und uns, auch wenn nur flüchtig, ein Leben lang berührt? Es ist der Charakter eines Bildes, der durch die Einzigartigkeit und Relevanz des Motivs und die Raffinesse des Präsentierens und des Einpassens entsteht. Die optimale Entfaltung einer Bildaussage entsteht durch deren mediengerechten Einsatz, und die Wirksamkeit steht im ständigen Spannungsfeld zu seinem Umfeld.

Der Bildspezialist ist es, der durch die Projektion von Wunsch- oder Idealbildern die Sehnsucht des Betrachters entfacht und dessen Emotionen weckt. Vorausgesetzt werden Einfühlsamkeit, Vorstellungsvermögen, ästhetisches Gespür und handwerkliches Geschick. Mit viel Feingefühl und Erfahrung werden die relevanten Elemente der Bilder verstärkt und Störfelder abgeschwächt. Die Bildaussagen werden dadurch lauter, und irritierende Nebengeräusche verschwinden. Je nach Bedarf und mit dem nötigen Weitblick für die spätere Verwendung werden verschiedene Techniken und Methoden der Bearbeitung eingesetzt.

Zuerst werden Entstehungsmängel wie Bildrauschen und andere offensichtliche Makel eliminiert. Dann wird das Bild in Einklang mit dem Motiv optimiert, indem bspw. Bildtiefen geprägt, Lichter verstärkt und Farben bestimmt werden. Oder veredelt, indem Glanzlichter gesetzt, Übergänge geglättet oder Detailschärfen akzentuiert werden. Bei Bedarf kreiert der Spezialist aus mehreren Bildern auch Kompositionen, indem er Elemente betont, Bildteile maskiert und diese zu einem neuen Bild vereint. Und durch den gekonnten Einsatz von verschiedenen Filtern und individuellen Anpassungen bei der Lichtführung, dem Schattenwurf, der Struktur und Farbigkeit bleibt das Zusammensetzen dem Betrachter verborgen. Die wohl anspruchsvollste Form ist die Kreativretusche, bei der das Bild durch künstliche, vom Retuscheur geschaffene Elemente bereichert wird.

Gelingt es zudem, durch bestimmte Bearbeitungsschemen und -muster eine repetitive Bild- DNA zu erzeugen, entstehen Bildwelten, die von der flüchtigen Begegnung zur Beziehung mit dem Betrachter führen. Die Macht des Wiedererkennens hängt massgebend vom Bildstil, der kontinuierlichen Faszination und von der Glaubwürdigkeit der Bildaussage ab. Abgesehen von künstlichen Effekten sichert gute Bildmanipulation die Natürlichkeit, lenkt von der bearbeiteten Stelle ab und verhindert, dass sich der Betrachter manipuliert fühlt. Unstimmigkeiten werden sofort wahrgenommen, und die grösste Herausforderung besteht darin, die Authentizität eines Bildes nicht durch die Dichte an digitalen Eingriffen zu verändern. Und obwohl die digitale Technik heute unglaublich effektive Werkzeuge bietet, ist die Nachbearbeitung keineswegs einfacher geworden. Die Komplexität der Werkzeuge erfordert Routine, die nur in der täglichen Anwendung entstehen und erhalten bleiben kann.

Was ist ein gutes Bild und welchen Wert hat es?

Im Markt herrschen gemischte Gefühle. Seit der Digitalisierung haben sich neue, ungeahnte Wege eröffnet; in der Bildentstehung selber, in der Verarbeitung und Veredelung von Bildern und im Management von Bildern, deren Verwendung und Verbreitung. Doch driftet dieses von Individualität geprägte Kreativsegment immer mehr in ein reines Massengeschäft ab. Es geht dabei nicht um das auf die Tränendrüsen drückende Anprangern von Billigretuschen aus der ganzen Welt, sondern um die Gefährdung einer hochstehenden und prägenden Bildkultur. Denn je tiefer die Entstehungshürden und der Qualitätsanspruch, je weniger Verantwortung und Fachverständnis, je mehr Anonymität und Dilettantismus, desto grösser das Risiko eines visuellen Wertverlusts. Doch bestehen für die Bildkultur ähnlich wie bei der Polaroid-Bewegung trotz visueller Genügsamkeit und visuellem Understatement im Onlinebereich die Chance und das Recht, zusammen mit der technologischen Entwicklung zu wachsen. Der Charme einer analogen Fotografie, der Anspruch und das Streben nach veredelter Vollendung des Bildes sollen dem Reiz der Ökonomie und der visuellen Überflutung in nichts nachstehen. Bereit, um auch in Zukunft das Wort erfolgreich zu ersetzen. Florian Walz, CEO, Daniel Straumann AG
 

Ringier Print im Club der besten Zeitungsdrucker

Mit der Druckqualität von Blick holen sich die Zeitungsdrucker von Ringier Print erneut die Mitgliedschaft International Newspaper Color Quality Club (INCQC). Die Ehrung der Gewinner erfolgt im Rahmen der Ifra Expo, die vom 29. bis 31. Oktober 2012 in Madrid stattfindet.

125 Zeitungstitel aus 28 Ländern erringen die Mitgliedschaft im International Newspaper Color Quality Club (INCQC). Ringier Print holt sich diese internationale Auszeichnung mit der Druckqualität von Blick bereits zum siebten Mal, heisst es in einer Mitteilung des Medienhauses. Mit dieser Club-Mitgliedschaft gehöre Ringier Print für die Jahre 2012 bis 2014 zu den ausgewählten Zeitungsdruckern, die im internationalen Vergleich die höchsten, qualitativen Ansprüche hinsichtlich des Druckergebnisses erfüllen.

Seit 2010 ist Ringier Print ebenfalls Mitglied des «Star-Club». Alle Zeitungsdruckereien, die mindestens fünf Mal erfolgreich am INCQC-Wettbewerb teilgenommen haben, werden in diesen Club aufgenommen. Als weltweiter Qualitätsdruck-Wettbewerb wird der International Newspaper Color Quality Club seit 1994 in zweijährigem Rhythmus von Wan-Ifra ausgerichtet.
 

Santésuisse-Kommunikationschef Pfenninger geht

Nach nur sieben Monaten Amtszeit verlässt Santésuisse- Kommunikationschef Urs Pfenninger den Dachverband der Krankenversicherer per Ende Mai. Grund für diesen Schritt seien «unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Ausrichtung der Kommunikationsstrategie von Santésuisse».

Die Trennung erfolge im gegenseitigen Einvernehmen. Dies teilte Santésuisse am Donnerstag mit. Pfenninger habe sich für eine berufliche Neuorientierung ausserhalb des Branchenverbandes entschieden.

Urs Pfenninger war als Nachfolger von Felix Schneuwly seit dem 1. November 2011 bei Santésuisse als Leiter der Abteilung Politik und Kommunikation tätig. In dieser Funktion zeichnete er verantwortlich für die Kommunikationsstrategie und den Bereich Public Affairs des Branchenverbandes.

Bis die Nachfolge Pfenningers geregelt ist, übernimmt Paul Rhyn als Stellvertreter ab sofort die Führung der Abteilung Politik und Kommunikation. (sda)
 

Andere Länder – andere Spielregeln

Die Werbewoche war auf Reisen und hat die Werbevielfalt fotografisch eingefangen. Fotos: Isabel Imper, Ursina Maurer.

Surfen statt zappen

Der Kampf um das Fernsehen der Zukunft ist weltweit in vollem Gange – auch bei uns gibt es dazu erste Versuche und einen Zank.

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Geht es um das Fernsehen der Zukunft, sind nicht «dreidimensional» (3D) oder «hochauflösend» (HD) die ausschlaggebenden Stichworte, sondern Smart-TV. So heisst die Verbindung von TV-Geräten mit dem Internet, wofür auch die eher sperrigen Begriffe Hybrid-TV oder Connected- TV verwendet werden. Damit wird Fernsehen zum Teil der Online- Welt, womit sich namentlich bei der Werbung neue Märkte eröffnen. Wer professionell kommuniziert, muss sich darauf einstellen, TV als Kommunikationskanal anders und neu einzusetzen.

Längst werden TV-Geräte nicht mehr nur für den Empfang von Sendungen genutzt. Diese werden zunehmend zeitversetzt konsumiert, sei es dank Harddisk- Rekordern oder zentralen Angeboten der Netzbetreiber. Zudem sind vielerorts Spielkonsolen, Bluray Player oder Home Theater Personal Computer an den TV-Geräten angeschlossen. Damit kann nicht nur die eigene digitale Video- und Musiksammlung abgespielt, sondern es können auch Inhalte aus dem Internet geholt werden. Allerdings ist der Installationsaufwand mitunter gross und der Komfort eingeschränkt. Mit Smart-TV soll das Internet nun nahtlos in HD-Fernseher integriert werden, und Informationen aus dem Netz sollen so nun auch im Fauteuil mit der Fernbedienung in der Hand einfach zugänglich werden: nicht nur die gewohnten Informationsportale, sondern vor allem Video-on-Demand-Dienste wie YouTube und Konsorten ebenso wie Foto- und Musik- Dienste zusammen mit Gaming- oder Social-Media- Angeboten. Das oft gelangweilte Zappen durch die ewig gleichen Kanäle wird nun durch das kontemplative Surfen in den Weiten des Web mit seiner schier grenzenlosen Vielfalt abgelöst.

Damit verschieben sich die Geschäftsmodelle im Fernsehmarkt. Der TV-Schirm wird zum Vertriebskanal, und anstatt um Reichweiten geht es zunehmend um Zielgruppen. Gleich wie bei den Smartphones und Tabletts werden auch auf den Fernsehschirmen Inhalte über Bezahl-Apps vermarktet. Die grösste und konkreteste Marktchance eröffnet sich Video-Verleihdiensten. Mittels einer App bieten sie Filme gegen gutes Geld zum Download oder als Stream an. Bei uns haben solche Angebote noch kaum Fuss gefasst, doch in den USA geht zu Spitzenzeiten ein Drittel des gesamten Internetverkehrs auf den führenden Video- Anbieter Netflix zurück. Aber auch Nischenanbieter erhalten neue Chancen. Als Vorzeigebeispiel hat Samsung mit den Berliner Philharmonikern das seit dem Jahr 2005 bestehende Internet-Angebot des weltberühmten Orchesters, die «Digital Concert Hall», für Smart-TV lanciert. Mit dieser App können gegen eine Monatsgebühr von 14,90 Euro Live-Konzerte, Mitschnitte oder Hintergrundinformationen abgerufen werden. Geht es nicht um direkte Einnahmen, werden Apps zur Promotion und/oder zur Markenpflege eingesetzt. So haben etwa Audi und Red Bull eigene Smart-TV-Apps lanciert, um ihre jeweilige Klientel zu informieren und zu unterhalten.

Es gelten neue Spielregeln

Es wird klar: Im Kampf um die Gunst des Publikums vor den TV-Schirmen hat eine neue Runde mit neuen Spielregeln begonnen. Es gibt viele Kontrahenten, und alle Anzeichen deuten auf einen langwierigen Abnützungskrieg hin, der die Akzeptanz und die Verbreitung der neuen Möglichkeiten beim Publikum eher behindern denn begünstigen wird.

Die potenziellen Verlierer sind offensichtlich: Fernsehsender, deren Strukturen auf den althergebrachten linearen TV-Konsum ausgerichtet sind. Hat das Publikum dank Smart-TV unendliche Alternativen, werden sie zwangsläufig weiter Reichweiten verlieren. Deshalb versuchen sie, eine eigene Smart- TV-Variante ins Spiel zu bringen, und setzen auf HbbTV.

Hinter diesem Wortungetüm aus den Technikerstuben verbirgt sich die Möglichkeit, Smart-TV-Inhalte gleich mit dem digitalen TV-Signal zu verschicken, wobei in der Regel nicht die Informationen selber, sondern ein Link darauf gesendet wird. Dieser kann etwa auf ergänzende Videobeiträge in der Internet-Mediathek des jeweiligen Senders oder bei einem Werbespot auf eine weiterführende Präsentation verweisen. HbbTV ist nicht der erste Versuch, den inzwischen 30-jährigen Teletext zu modernisieren, und noch ist offen, in welchem Umfang sich diese Technik wird durchsetzen können. Seit der Internationalen Funkausstellung im Herbst letzten Jahres haben vor allem Sender in Deutschland Hbb- TV-Angebote hochgefahren, und auch immer mehr Endgeräte unterstützen diesen Standard. In der Schweiz scheint sich die HbbTV-Einführung bei der SRG zu verzögern, da dieses Thema Teil des laufenden Disputs der Verleger mit der SRG über Online- Werbung ist (vgl. Zwist um den «roten Knopf»). Auch Netzanbieter können an Smart-TV kaum Gefallen finden. Sie sind damit beschäftigt, Kunden für ihre Digital-TV-Angebote (IPTV) zu gewinnen, um sie so mit ihren Angebotsbündeln mit Telefonie und Internet- Zugang (sog. Triple-Play) an sich zu binden. Dieses Geschäft boomt bei uns derzeit mit Wachstumsraten zwischen 35 und 40 Prozent. Ende März schauten gemäss Angaben des Branchenverbands Swisscable bei den Kabelnetzbetreibern über 1,142 Millionen Haushalte digital fern, und weitere 655 000 Haushalte beziehen das digitale Fernsehangebot bei der Swisscom. Die Telekomm-Unternehmen müssen fürchten, dass Smart-TV dieses Geschäft behindert und gleichzeitig Ausbauten in die Netzinfrastruktur nach sich ziehen wird, für die kaum Preisaufschläge durchgesetzt werden können. So gibt es in den USA den Trend zum «cable cutting»: Das Kabelfernsehen wird gekündigt, und TV-Inhalte werden nur noch über Video-Portale im Internet bezogen, die zum Teil von den TV-Sendern betrieben werden (z. B. Hulu). Dabei nehmen Zuschauer Abstriche in Kauf:

Bei den Inhalten, die nicht alle gleichermassen online verfügbar sind, was vor allem bei den im Sport wichtigen LiveÜbertragungen ins Gewicht fallen kann oder bei der Übertragung, die schon mal ins Stocken geraten kann (deshalb wird diese Reinform des Smart-TV in der qualitätsverwöhnten Schweiz kaum zum Massentrend werden). Dafür wird das TV-Menü mit Inhalten aus dem Internet angereichert, die nur online zu haben sind (z. B. auf YouTube) und die oft über Soziale Netz weiterempfohlen werden. Eigentlich haben Netzanbieter mit ihren Settop-Boxen eine Plattform, um mit digitalen Zusatzangeboten aus dem Internet Zusatzerträge zu erwirtschaften. Doch gibt es dazu kaum Initiativen, so dass dieses Geschäft anderen überlassen bleibt.

Neue Ertragsquellen tun sich auf

Gerätehersteller: Es sind vor allem die Hersteller von TV-Geräten, die Smart-TV pushen. Zum einen weil sie sich im hart umkämpften Unterhaltungselektronikmarkt davon bessere Absatzchancen versprechen, zum andern weil sie neue mögliche Ertragsquellen erhoffen. So gibt es «LG Smart TV», «Philips Net TV», «Samsung Smart Hub», «Sony Bravia Internet Video», «Panasonic Viera Connect» und «Toshiba Places». All diese Plattformen sind in der Regel mit einem App- Store verbunden, wo gegenwärtig einige hunderte Apps zur Auswahl stehen, wobei zu deren Genuss die Kenntnis der englischen Sprache in den meisten Fällen von Vorteil ist. Weil heute für jede dieser Plattformen die TV-Apps neu entwickelt werden müssen, ist hier eine Konsolidierung absehbar und nötig. So hat der grösste europäische Unterhaltungselektronik- Hersteller Philips bereits eine Smart-TV-Allianz mit seinen asiatischen Konkurrenten Sharp und LG sowie dem deutschen TV-Produzenten Loewe gebildet. Dienstanbieter: Mit von der Partie sind auch die Internetschwergewichte Google und Apple. Sie haben schon vor längerer Zeit ihre Produkte (Google- TV und Apple-TV) als separate Böxchen lanciert, aber damit keinen Durchbruch erzielt. Ihnen geht es vor allem darum, die bestehenden Plattformen (Google Play und iTunes) auf die Grossbildschirme in den Wohnzimmern zu verlängern.

Noch lassen die bestehenden TV-Apps kaum etwas von der künftigen Kommerzialisierung des TV-Bildschirms erkennen, noch sind Werbeeinblendungen und bezahlpflichtige Apps die grosse Ausnahme. Diese beiden von Smartphone und Tablett her bekannten Geschäftsmodelle stehen indes auch bei Smart-TV im Vordergrund. Dabei fällt vor allem der grösste südkoreanische Mischkonzern Samsung mit einer energischen Vorwärtsstrategie auf. Zusammen mit anderen Herstellern aus Südkorea, Taiwan und China hat Samsung in den letzten Jahren mit Niedrigpreisen wesentliche Marktanteile am TV-Gerätemarkt erkämpft. Und bei Smartphones und Tabletts liegen die Südkoreaner mit Apple im Clinch, der nicht nur am Markt, sondern auch vor Gerichten mit Patentanfechtungen ausgetragen wird. Beim Smart-TV-Geschäft setzt Samsung nun offenbar alles daran, die Nase vorn zu haben, und versucht, einen möglichst grossen Marktanteil zu gewinnen, noch bevor Apple mit eigenen Fernsehgeräten seinen lange erwarteten Eintritt ins TV-Geschäft startet. Samsung erwähnt zu Smart- TV eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 90 Prozent, und Branchenbeobachter gehen davon aus, dass neuerdings mehr als die Hälfte der bei uns verkauften TV-Geräte mit Grossbildschirmen Internet- fähig sind, und zwar auch im Tiefpreissegment. Nun hat Samsung als erster grosser Gerätehersteller seine Ambitionen als Player im Werbemarkt offenbart. Zuerst wurde Anfang Jahr «Samsung Ad- Hub für Smart-TV» als Vehikel für Werbung auf Smart-TV-Geräten lanciert, und Anfang April folgte die Ankündigung des «Samsung AdHub Market», womit die Werbeplattform auf Mobiltelefone und Tabletts erweitert wurde. Dazu ging Samsung eine Kooperation mit OpenX Technologies Inc., einem der weltweit führenden Anbieter von digitalen Werbetechnologien, ein. So entsteht ein Marktplatz für gezielte Werbeeinblendungen auf allen drei Geräteplattformen, der seinen Betrieb in der zweiten Jahreshälfte aufnehmen soll. Bisher aus der Online- Werbung bekannte Konzepte wie Targeting und Real Time Biding werden so auch für Werbung auf den Fernsehbildschirmen anwendbar. Und Samsung kann sich daraus Einnahmen erhoffen ebenso wie aus Vertriebserlösen aus dem App-Store, etwa wenn per Fernbedienung eingekauft und bezahlt wird. Damit versucht sich Samsung auf Augenhöhe mit Apple (iAds) und Google (AdMob) zu positionieren, und man kann gespannt sein, welche Allianzen und Marktabgrenzungen sich ergeben. Apple wird wohl seine eigene abgegrenzte Welt beibehalten wollen, doch Google wird sich anstrengen müssen, das auf Android basierende Google-TV in den Markt zu bringen. Wird Samsung seinen Kurs zum Aufbau einer eigenständigen Werbeplattform fortsetzen und dafür weitere Partner finden, um so Google das Wasser abzugraben? Oder wird Google marktmächtige Partner, darunter vielleicht sogar Samsung, um sich scharen können? Wird Apple mit Fernsehgeräten an die Erfolge von iPhone und iPad anknüpfen können? Und welche Akzeptanz wird Smart-TV bei uns zuteil werden – beim Publikum auf der einen und bei der Werbebranche auf der anderen Seite? Christoph J. Walther

selbstversuch

Zwist um den «roten Knopf»
Die NZZ kann sich rühmen, die erste Schweizer Smart-TV-App lanciert zu haben. Wie Manuel Küffer, Leiter NZZ-Netz & Rubriken, gegenüber der Werbewoche ausführte, wurde diese in Zusammenarbeit mit Samsung im Hinblick auf die Internationale Funkausstellung im letzten Herbst lanciert. Seither sei sie rund 20 000 Mal installiert worden. Allerdings sei die Zahl der aktiven Nutzer weit geringer, doch wer die NZZ auf dem TV-Bildschirm lese, rufe im Vergleich zu normalen Web-Nutzern deutlich mehr Seiten ab. Smart-TV habe «nicht erste Priorität», und man habe damit vor allem Erfahrungen sammeln wollen. Der Aufwand ist vorderhand gering: Die App wurde im Hause selbst erstellt, für die Inhalte wird auf eigene Newsfeeds zurückgegriffen, und die App wurde bisher nicht beworben. Zwar denkt Küffer über einen Update nach und wünscht sich Videos und allenfalls auch mehr aktuelle Top-Themen, um als Alternative zum Teletext auftreten zu können. Konkrete Pläne gebe es indes nicht.

Auch Tamedia steht bei Smart-TV nicht abseits und ist mit einer App für 20 Minuten auf der Plattform von Samsung vertreten. «Mittelfristig sind weitere Apps denkbar», sagt Unternehmenssprecher Christoph Zimmer. Angesichts der «noch sehr geringen» Nutzung seien Angebote auf TV-Plattformen im Moment in erster Linie «eine Investition in die Zukunft». Denn wie bereits im Smartphone-Markt sei der Aufwand, für jede technische Plattform eine eigene App zu entwickeln, «erheblich». Dennoch sei man daran interessiert, die eigenen Inhalte auf verschiedenen Plattformen anzubieten, und so könne man sich auch beim Newsnet die Lancierung von Smart-TVAngeboten «mittelfristig vorstellen».

Bei der Blick-Gruppe ist Smart-TV laut Caroline Thoma, Geschäftsführerin der Blick-Gruppe, «auf der Projektliste». Blick werde präsent sein, doch der Zeitpunkt sei noch offen. Denn man wolle nicht die einfachste Lösung, sondern das attraktivste Angebot bieten, das fernsehgerecht sein müsse. Bei der SRG fällt die Antwort zum Thema Smart-TV auffallend dürr aus: «Die SRG hat Hybrid-TV-Projekte gestartet; erste Services sind in internem Testbetrieb», gibt Unternehmenssprecher Daniel Steiner Bescheid und verweist darauf, die Geschäftsleitung werde Anfang Juni über «entscheidende Schritte der Umsetzung diskutieren und beschliessen». Immerhin hat der Auslanddienst Swissinfo.ch als erste Unternehmenseinheit der SRG SSR Mitte April eine TV-App für Panasonic- und Samsung-Geräte in sechs Sprachen gestartet. Steiner bestätigt, dass die SRG bei ihren Pilotprojekten auch HbbTV zum Einsatz bringt. Daran stören sich die Verlage, die mit der SRG seit längerem über deren Engagement im Online-Bereich disputieren. Wie Urs F. Meyer, Geschäftsführer des Verlegerverbandes Schweizer Medien, auf Anfrage bestätigt, ist HbbTV Teil dieser Verhandlungen. Die Verleger wollen verhindern, dass die SRG HbbTV für Werbung einsetzen kann. Konkret geht es um den Einsatz des «roten Knopfs», über den auf der Fernbedienung HbbTV-Informationen abgerufen werden können. Um Zuschauer bei passender Gelegenheit dazu zu ermuntern, kann ein entsprechendes Symbol im Bild eingeblendet werden. Und genau dagegen wehren sich Verleger: Die SRG soll den Einsatz des roten Knopf bei Werbung nicht kommerzialisieren und so den privaten TV-Medienunternehmen Werbegelder abgraben können.

Bereits ist Smart-TV in der Schweizer Werbebranche angekommen: So bietet der führende Vermarkter, Goldbach Media, als Teil des auf Multi Screen Advertising ausgerichteten Goldbach Video Network auch Schaltungen auf Smart-TV-Apps an. Vorerst geht es um Pre-Roll-Ads bei der Samsung-App des Schweizer Internet-Videothek- Anbieters Viewster.

Der allenfalls auferzwungene Verlust des roten Knopfs für die Werbung bei einem künftigen HbbTV-Angebot der SRG würde die Werbewirtschaft zwar einer neuen Chancen für möglichst gute Werbemöglichkeiten berauben. Doch weil HbbTV in der Schweiz bisher kein Thema ist, ist offen, ob dies je relevant sein wird. Denn es ist gut möglich, dass HbbTV von der Smart-TV-Welle aus dem Internet überrollt werden wird.

Den privaten Medienunternehmen eröffnet Smart-TV eine wunderbare Chance, jenseits von Konzessionsauflagen auf die Bildschirme in den Wohnzimmern zu kommen und dort neue Geschäftspotenziale zu heben. Anstatt sich von Existenzängsten treiben zu lassen und nach Verboten zu rufen, könnten sie einfach den Unternehmergeist wieder wach rütteln und beginnen, neue innovative Inhalte zu produzieren – denn noch fehlt Smart-TV eine eigentliche Killer-App.

 

Zum 90. Geburtstag verschenkt Wir Eltern personalisierte Hefte

Die Schweizer Elternzeitschrift Wir Eltern feiert im Juni seinen 90. Geburtstag und macht darum allen Eltern in der Schweiz ein Geschenk: Die Wir Eltern-Jubiläumsausgabe mit ganz persönlichem Cover.

Ab dem 29. Mai 2012 können alle Interessierte unter Wireltern.ch ganz einfach mit einem Foto aus dem Familienalbum ein Wir Eltern-Cover gestalten. Das personalisierte Heft wird anschliessend per Post kostenlos zugestellt. Jedes Cover nimmt zudem am grossen Foto-Wettbewerb teil, bei dem es eine Woche Familienferien in Südfrankreich zu gewinnen gibt, jeder Abstimmende spielt täglich um einen Familienpreis. Der 2. Preis ist ein Guthaben von 2‘500 Franken.

Vom 1. bis 3. Juni 2012 wird Wir Eltern zudem mit einem Stand an der Fam Expo in Winterthur vor Ort sein. Die Besucher der Messe haben dort die Möglichkeit, bei einem Profi-Fotografen für ihr persönliches Familienportrait zu posieren. Dieses können sie an vorbereiteten PC-Stationen direkt für den Wettbewerb und das individuelle Heft-Cover verwenden.

Die Kuh hat keine Altersflecken bekommen – im Gegenteil

Die Imagekampagne des Schweizerischen Milchverbandes ist nach 19 Jahren munterer denn je.

Worum es geht: Ich habe, liebe Leserinnen und Leser, anfangs Jahr versprochen, hier einmal eine Kolumne zu schreiben, die kein Motz ist. Heute habe ich diesen Joker gezogen und schreibe unter der Rubrik «Das gefiel Theophil» über die geliebte Milchkuh Lovely. Im Moment hängen wieder Plakate mit der Velo fahrenden Kuhmutter und ihren Kälbern in Anhängern. Die Fortsetzung und kreative Umsetzung der Werbefigur Kuh ist ein gelungenes Stück guter Werbung. Als ich das gesehen habe, musste ich schmunzeln und habe mich gefreut, dass die Plakatwerbung doch noch zu retten ist. Klar haben mir die H&M-Bikini-Girls auch gefallen, aber da fehlt mir eine Idee. Also kein Schmunzler. Höchstens ein Hingucker für die falsche Zielgruppe.

Mein Lob geht nicht nur an die Kreation von Ruf Lanz, sondern besonders an die Auftraggeber, die Swissmilk, der Dachorganisation Schweizer Milchproduzenten. Bravo für den Glauben an die Kontinuität. Die Ruf- Lanz-Bauernregel lautet: «Hast du aufs richtige Pferd gesetzt, so bleib drauf bis ganz zuletzt. Und auch wenns kein Pferd ist, sondern eine Kuh, mach weiter und führ sie nicht dem Metzger zu.»

Meine Theorie: Ich predige schon sehr lange, dass der Erfolg einer Werbekampagne aus drei Faktoren besteht. 1. Ein präzises Briefing mit einer einfachen und klaren Kernbotschaft: «Werde gross, bleibe stark.» 2. Eine überraschende, unterhaltende, adaptierbare und auf den Punkt bringende kreative Umsetzung: die clevere, menschliche Kuh. (Für unsere jungen städtischen Leser: Die Milch kommt von Kühen, die ein Kalb geboren haben und dann fast endlos Milch produzieren.) Zurück zum wichtigsten Teil meiner Predigt, Punkt 3. Kontinuität: Die Milchkuh wurde vor 19 Jahren von Advico, Young & Rubicam erfunden. Es entzieht sich meiner Kenntnis, was bei einem jeweiligen Agenturwechsel
geschehen ist.

Entweder hat der Kunde definiert, dass er auf der gleichen Grundidee neue Sujets oder TV-Spots möchte. Oder die neuen Agenturen haben den Kunden überzeugt, dass die Kuh der «Klu» ist. Das Beispiel Swissmilk sollte auf jeden Fall für viele Auftraggeber ein Vorbild sein. Im letzten Motz habe ich die Swisscom getadelt, da sie genau die Strategie der Unkontinuität gewählt hat. Nicht nur, weil sie ihr Heil jetzt in Berlin sucht. Werbung, die keine Kontinuität hat, ist vergeudetes Geld. Wer kann sich so einen Unsinn denn noch leisten? Monopolisten!

Wer meine Kolumne liest, der hat sicher bemerkt, dass ich immer in die gleiche Kerbe schlage. Kontinuität, Kontinuität, Kontinuität. Es gibt noch ein paar andere Beispiele als die Kuh, die beweisen, dass dies ein Erfolgsrezept ist. Zum Beispiel: Freitag, Marlboro, Nespresso, Für a gsunde, tüfe Schlaf, Nei si… Leisi, Figugegl, der Globus-Rotstift oder eben die Milchkuh.

Mein Aufsteller der Woche: Liebe Luzerner, am Schluss zählen nur die Tore. Butz, FCB-Fan.

Theophil Butz, einst Starwerber (Ringier), heute Inspirator und ab jetzt auch noch Motzer. «Nicht eine einfache, aber eine notwendige Rolle, die ich hier alle 14 Tage wahrnehme.» Sachdienliche Hinweise bitte an [email protected].

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Kein Auftrag ohne Analyse

Wer ohne vorgängige Analyse des Besucherverhaltens auf der Website Aufträge zur Steigerung der Nachfrage und Bekanntheit des Webauftritts (mit Display oder AdWords-Werbung, Suchmaschinenoptimierung etc.) vergibt, verpulvert sein Geld.

Um Besucher auf die Website zu bringen, werden zehntausende oder gar hunderttausende von Franken investiert. Wenn das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird, weil die Informationen auf der Website oder ihre Strukturierung die Besucher nicht ansprechen, ist das Geld weg. Mit einer vorgängigen Analyse der Website-Nutzung hätte dies verhindert werden können.

Eine Analyse des Besucherverhaltens deckt Schwachstellen auf, die vor dem Kampagnenstart auszumerzen sind, und liefert ausserdem wichtige Informationen zu den Nutzern der Angebote und damit zur Zielgruppe. Insbesondere werden unbekannte Bedürfnisse und funktionale Probleme der Website aufgedeckt sowie Einblicke in die Informationsqualität und die Attraktivität der Angebote gewonnen.

Die Daten für die Analyse liefern Instrumente wie Google Analytics oder WebTrends. Voraussetzung für aussagekräftige Daten ist die Konfiguration dieser Werkzeuge mit Blick auf die individuellen Online-Marketing-Ziele. Hierfür braucht es einen versierten Web-Analytics-Spezialisten, der weiss, was wie gemessen werden kann.

Bei der Interpretation der Web-Analytics-Daten spielt Erfahrung eine wichtige Rolle. Um keine falschen Urteile zu fällen, ist es unerlässlich, zu verstehen, wie die Daten erhoben werden. So gibt Google Analytics zum Beispiel die Besuchszeit Null aus, wenn ein Besucher nur eine Page aufruft. Der Umbau einer Page oder das Deaktivieren einer Kampagne auf Grund einer solchen Fehlinterpretation wäre tragisch.

Während die Auswertungen der Online-Marketing- Medien (AdWords, Display-Netzwerke, Facebook etc.) meist nach dem Verweis auf die Website enden, dokumentiert Web Analytics, sofern richtig konfiguriert, die Besucherherkunft sowie das Zusammenspiel der Medien im Entscheidungs- und Kaufprozess. Die Performance der einzelnen Medien darf nicht isoliert betrachtet werden. Die Vernachlässigung dieser Analyse kann zu schwerwiegenden Fehlurteilen führen, da der Konsument während des Entscheidungs- und Kaufprozesses mehrmals und über unterschiedliche Kanäle auf die Website kommt.

Schon das Wegräumen der gröbsten Stolpersteine auf der Website kann die Konversionsraten einer Kampagne und damit ihren ROI beträchtlich erhöhen. Ohne Analyse bleiben diese Stolpersteine unentdeckt, was zur Folge hat, dass heute und in Zukunft viel Geld für grosse und kleine Kampagnen verschenkt wird. Imre Sinka
 

Banane sucht Wohnung

Numéro 10 will mit einer strategischen Kampagne das welsche Portal ImmoStreet auch in der Deutschschweiz zu einem führenden Marktplayer für Immobilien machen.

Das Online-Portal ImmoStreet gilt in der Westschweiz als Marktführer und will jetzt auch die Deutschschweiz erobern. Termingerecht mit dem schönen Frühlingswetter startet die Plattform für Immobilien jetzt eine Test-Aktion, die seinesgleichen sucht.

Die Deutschschweiz kann unter dem Motto «Testen ohne Risiko» die Dienstleistungen von ImmoStreet kostenlos nutzen und prüfen. Während 15 Tagen schenkt ImmoStreet den privaten Usern ein kostenloses Online-Inserat auf Immostreet.ch. Alle, die ein Objekt vermieten oder verkaufen möchten, können noch bis zum 16. Juni 2012 von der Aktion profitieren und ihre Immobilie gratis registrieren. Zugleich startet die Agentur Numéro 10 eine gross angelegte Kommunikationskampagne für dieses Angebot. Lanciert wird die Aktion mit einem TV-Spot sowie einer Banner-Kampagne. Ziel ist es, ImmoStreet in der Deutschschweiz innert wenigen Wochen zu den führenden Portalen seiner Art zu machen. Für einen entsprechenden Werbedruck steht ein Budget von 10 Millionen Franken zur Ver- fügung. Der Spot richtet sich an Vermieter und Verkäufer, die ihr Wohnobjekt rasch einem breiten Publikum zugänglich machen möchten. Das verbindende Element und Key-Visual der Kampagne stellt die Umzugskiste dar. Die altbewährte Bananenkiste symbolisiert den Umzug, welcher durch ein richtig platziertes Inserat schneller stattfinden kann als eventuell erwartet. Deshalb müssen schnell möglichst viele Bananen gegessen werden. Der Film arbeitet dazu mit Stopp-Motion.

Raffinierte Suche über Karten

Die Leaderposition in der Westschweiz verdankt ImmoStreet nicht zuletzt seinen technologischen Serviceleistungen, wie zum Beispiel einer verblüffend raffinierten Kartensuche. Diese zeigt auf einen Blick, wo aktuell wie viele Wohnungen angeboten werden. Die Darstellung soll den User auch dazu verführen, neben seinem präferierten neuen Wohnort vielleicht auch ein bisschen in der näheren Umgebung zu schmöckern. Mit einem einfachen Klick auf die Nummer über jeder Ortschaft öffnet sich die Türe zu konkreten Details rund um das mögliche neue Heim. Dazu gibt es weitere ständig optimierte Suchfunktionen. Die Suche ist auch möglich mit einer iPhone-App.

Der Anspruch, ausgewählte Wohnobjekte anbieten zu können, technologische Neuheiten laufend in das Portal zu integrieren und innovative Serviceleistungen zu entwickeln, führte dazu, dass ImmoStreet seinen Kunden ein einfach verständliches und emotionales Versprechen abgeben kann: «ImmoStreet. ch – schneller wohnen.» Neben der TVKampagne werden die Werbemittel auch im Internet sowie in der Printausgabe von 20 Minuten präsent sein.

Für Gilles Aeby bei Numéro 10 ist es die Strategie dieser Kampagne, dass sich ImmoStreet innert kürzester Zeit einen führenden Namen macht, indem auf diesem Portal die grösste Anzahl freier Objekte zu finden sind. Und das funktioniert natürlich am schnellsten mit einem entsprechend breit angelegten Gratis-Angebot für Inserenten.

Andreas Panzeri

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