SRG hält an Zielen für neuen Gesamtarbeitsvertrag fest

Der Verwaltungsrat SRG hat beschlossen, an den von ihm festgelegten Zielen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag GAV festzuhalten. Die SRG will einen guten, zeitgemässen GAV und ist offen für weitere Verhandlungen mit der Gewerkschaft.

Der Verwaltungsrat der SRG habe sich gestern Mittwoch eingehend mit dem Ergebnis der GAV-Verhandlungen befasst. Dies teilte die SRG am Donnerstag mit. Er habe sowohl den Bericht der SRG-Verhandlungsdelegation als auch die Stellungnahme der Gewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM erörtert. Nun habe der Verwaltungsrat beschlossen, an den von ihm festgelegten GAV-Zielen festzuhalten: Der Gav soll «möglichst einfache Regeln, einheitliche Bestimmungen und vernünftige, branchenübliche Zulagen» beinhalten.

Die SRG ist offen für weitere Verhandlungen. Weitere Gespräche seien sinnvoll, wobei auch über moderate Einsparungen und nötige Änderungen im GAV zu diskutieren sei, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Positionen würden nach fünf Verhandlungsrunden weit auseinander liegen und ein Konsens innert nützlicher Frist scheine anspruchsvoll. Selbst ein GAV-loser Zustand ab dem 1. Januar 2013 ist für die SRG nicht auszuschliessen. Sollte es tatsächlich so weit kommen, würde die SRG als verlässliche Arbeitgeberin 2013 die Anstellungsbedingungen des aktuellen GAV für alle Mitarbeitenden unverändert nachwirken lassen – auch für neue Mitarbeitende, die 2013 in die SRG eintreten, hiesst es in der Mitteilung abschliessend. In dieser Zeit würde die SRG die Verhandlungen für einen neuen GAV wieder aufnehmen.
 

Franz & René: Sexy Webkampagne für die Hôtellerie Romande

Die Division von Yverdon-les‐Bains, Broye und dem Vallée de Joux hat Franz & René die Konzeption einer Kampagne in Auftrag gegeben. Die Agentur sollte die Vorteile eines Aufenthaltes von 2 anstatt einer Nacht, in einem der 17 Hotels in der Region bewerben.

Die Kampagne richtet sich primär an sportliche Touristen (Wandern, Radfahren), die durch die Region passieren, die aber nur oft eine, statt zwei Nächte in einem Hotel gebucht haben. Die Agentur entwirft eine Web-Kampagne in zwei Stufen: Das Konzept stellt ein alltägliches Touristenpaar in Szene, welches in der Region ihre wildesten Träume hat und durch einen ziemlich komische Art, in die Realität zurückgerissen wird. Die Spots wurden in zwei Teile geschnitten. Nach dem ersten Teil erscheint ein Banner, auf welchen der Benutzer klicken kann, um den zweiten Teil der Geschichte zu erfahren und um auf die Aktionen des Hotelverbandes zugreifen zu können.

Verantwortlich bei Hôtellerie Romande – Verein Yverdon-les Bains Région, Broye et Vallée de Joux: Françoise Guilloud, Pierre‐André Michoud. Verantwortlich bei Frank & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Simon Tellenbach (Campaign Manager), Eli Amuklu, Aurélie Salicio (Junior AD & Grafik Design). Regisseur: Elias Amari

Spot «Die Nymphe»
Spot «Der wilde Mann»
 

Mehrere Interessenten für WRS

Gestern hat der Verwaltungsrat der SRG anhand einer umfassenden Analyse entschieden, dass WRS ausserhalb der SRG weitergeführt werden soll. Mehrere Bewerber haben jetzt schon ihr Interesse an einer Übernahme bekundet.

Die SRG will World Radio Switzerland WRS im Zuge einer Angebotsfokussierung in eine private Trägerschaft überführen. Dies schreibt die SRG am Donnerstag auf Presseportal.ch. Die Generaldirektion der SRG leite die dafür notwendigen Schritte ein. Ein Projektausschuss unter der Federführung von Daniel Jorio, Finanzdirektor der SRG, nehme seine Arbeit auf. Projektleiter ist der SRG-Berater François Besençon.

Ein auf Merger and Acquisition spezialisiertes Unternehmen wird in der Schweiz wie im Ausland den Kontakt zu privaten oder institutionellen Investoren aufnehmen, die WRS mit seiner Ausrichtung weiterführen wollen. Ziel sei es, das Projekt 2012 vorzubereiten und 2013/2014 umzusetzen, so die SRG weiter. Sofern potentielle Käufer ihr Interesse bestätigen und die Aufsichtsbehörde bereit sei, die frei werdende UKW-Frequenz auszuschreiben, könnten die Investoren eine Konzession für ein kommerzielles Lokalradio im Versorgungsgebiet 2 (Arc lémanique) beantragen, ohne Anspruch auf Empfangsgebühren. Die Verbreitung über DAB+ sei sichergestellt. Sollte sich bis Ende Oktober 2012 kein Käufer finden, will der Verwaltungsrat in seiner Dezember-Sitzung über die weiteren Schritte entscheiden.

 

Farner positioniert Zentrum für Paraplegie Balgrist

Farner wurde von der Uniklinik Balgrist beauftragt, eine mehrjährige Kampagne im Grossraum Zürich zu lancieren. Ziel der Kampagne ist es, das Zentrum für Paraplegie Balgrist als erste Adresse für Paraplegie im Einzugsgebiet Zürich zu positionieren.

Ausserdem soll ein neuer Forschungsfonds bekannt gemacht werden. Plakate, Inserate und die Website sollenzeigen, dass die Patientinnen und Patienten im Zentrum für Paraplegie Balgrist während ihrer Rehabilitation in eine reale Lebenswelt in der Stadt Zürich mit all ihren Vorzügen integriert bleiben. Zudem profitieren sie direkt von den Forschungsresultaten der In-house-Forschungsabteilung des einzigen universitären Zentrums für Paraplegie in der Schweiz, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag.

«Näher dran» lautet die zentrale Kampagnenbotschaft – näher dran am abwechslungsreichen Stadtleben, näher dran an den Forschungsresultaten von heute und morgen, näher dran am querschnittgelähmten Menschen und seinen Alltagsbedürfnissen. Botschafter der Kampagne sind Mitarbeitende des Zentrums. Auf dem Blog erzählen Forscher und Betroffene, Pflegende und Angehörige ganz persönlich, was sie beschäftigt und bewegt. Die Austauschplattform soll den Dialog über die Probleme im Umfeld von Querschnittlähmungen anregen.

Verantwortlich beim Zentrum für Paraplegie Balgrist: Serge Altmann (Spitaldirektor Uniklinik Balgrist), Armin Curt (Chefarzt und Direktor Zentrum für Paraplegie Balgrist), Nicole Schweizer (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Farner: Martina Vieli (Beratungsleitung PR), Alexander Roosdorp (Beratungsleitung Werbung), Matthias Berg (CD, Text), Noëmi Baumann (Projektleitung PR), Tsunshan Samson Ng (AD), Peter Thieu (Webprogrammierung), Nina Wick (Mediaplanung), Thomas Plain (Fotografie).
 

Presserat rügt Weltwoche – Fall aber zu Recht aufgegriffen

Die Weltwoche und andere Medien haben zu Recht über die Devisentransaktionen von Philipp Hildebrand, des einstigen Präsidenten der Nationalbank, berichtet. Zu diesem Schluss kommt der Schweizer Presserat. Allerdings seien insbesondere der Weltwoche Fehler unterlaufen.

Die Medien haben im Fall Hildebrand ihre Rolle als «Wachhunde der Demokratie» erfüllt. Dies hält der Schweizer Presserat am Donnerstag anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz in Bern fest. Dies gelte auch für die Weltwoche, deren Enthüllungen letztlich zum Rücktritt des Nationalbankpräsidenten am 9. Januar 2012 geführt hätten. Für den Presserat ist es aber verfehlt, die «Schuld» am Rücktritt bei der Weltwoche und ihrer umstrittenen Berichterstattung zu orten. Denn: Ungeachtet der Tragweite der Devisentransaktionen der Familie Hildebrand sei dieser Vorgang von öffentlichem Interesse gewesen, heisst es in einer Stellungnahme des Presserates.

Aus berufsethischer Sicht sei es zudem positiv zu werten, dass die Medien das «ungewöhnliche» Communiqué des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank vom 23. Dezember 2011 hinterfragt hätten. In dem Communiqué hatte der Bankrat mitgeteilt, dass Gerüchte um unzulässige Transaktionen von Hildebrand haltlos seien. Ergänzende Informationen wurden verweigert.

Beschwerde teilweise gutgeheissen
Der Presserat befasste sich einerseits allgemein mit der Rolle der Medien in der Affäre Hildebrand. Anderseits musste der Rat eine Beschwerde der Bank Sarasin gegen die Weltwoche beurteilen. Diese Beschwerde hiess der Presserat teilweise gut. So hat die Weltwoche in der Beurteilung des Presserates die Wahrheitspflicht verletzt, weil sie die Hauptquelle ihrer Informationen – den Thurgauer Anwalt Hermann Lei – nicht genannt hat. Hinzu kommt, dass sie indirekte Quelle falsch bezeichnete – Kundenberater Hildebrands statt IT-Mitarbeiter der Bank Sarasin. Diese falsche Information hätte berichtigt werden sollen.

Eine weitere Rüge muss sich die Weltwoche gefallen lassen, weil sie die publizierten Bankauszüge von Hildebrand nicht als «Montage» gekennzeichnet hat – dies zumal die Illustration den Kern der Kritik an Philipp Hildebrand belege. Die Weltwoche hält entgegen, dass der Informationsgehalt nicht verändert worden sei.

Auch hat die Weltwoche die Anhörungspflicht verletzt. Aus den beim Presserat eingereichten Unterlagen gehe hervor, dass sich die Weltwoche erst nach dem Erscheinen der ersten Artikelserie um eine Stellungnahme bei der vom Datendiebstahl betroffenen Bank Sarasin bemüht habe. Hinzu kommt: Um die Informationen ihrer Quelle zu prüfen, hätte die Weltwoche die Bank Sarasin ohnehin mit den Enthüllungen konfrontieren sollen, wie der Pressrat schreibt. Auch wenn sie damit rechnen musste, dass sich die Bank auf das Bankgeheimnis berufen und eine Stellungnahme verweigern würde.

Zur Quellenlage im Fall Hildebrand hält der Presserat fest, dass die Weltwoche sich auf die ihr zugespielten Informationen über Hildebrand Bankkonto habe stützen dürfen. So seien die Aussagen der indirekten Quelle Lei mit dem Bankauszug belegt worden. Zudem habe ein hohes öffentliches Interesse bestanden. Gemäss Pressrat kann die Zwei-Quellen-Regel, wonach unbestätigte Informationen mindestens durch zwei Quellen abzusichern sind, nicht schematisch auf jeden Einzelfall übertragen werden kann.

Fehlende Distanz
Weiter rügte der Presserat, dass die skandalisierende Wortwahl der Weltwoche («geschniegelter Gauner», «Spekulant Hildebrand») kaum mit Fakten unterlegt war. Auch deute die Wortwahl an, dass zwischen der Weltwoche und der Quelle der Informationen die erforderliche Distanz gefehlt habe. Fehlende Distanz vermutet der Presserat allerdings auch bei anderen Medien. Wegen ihrer einseitigen Positionierung zugunsten Hildebrands wirft der Presserat die Frage auf, ob sich die Sonntagspresse durch PR-Berater oder durch der Nationalbank nahe stehende Kreise habe beeinflussen lassen. Trotz dieser Mängel seien die Leserinnen und Leser aber in der Lage gewesen, «die Rolle der Hauptexponenten der Affäre und wie jene der Medien zu verstehen und einzuordnen», schreibt der Presserat. (sda)
 

NZZ-Mediengruppe erhöht Beteiligung an SEF-Gruppe

Die NZZ-Mediengruppe hat die bestehende Beteiligung an der Plattform der SEF-Gruppe erhöht. Sie übernimmt mit der Aufstockung die Aktienmehrheit.

Die beiden Gründer und CEO's des Swiss Economic Forum, Peter Stähli und Stefan Linder, verkaufen ein weiteres Aktienpaket dem Medienunternehmen und beteiligen sich im Gegenzug an der Interforum Holding. Die Veranstalterin des Swiss Economic Forum und das Medienunternehmen wollen in Zukunft mit der gezielten Nutzung ihrer Synergien und neuen gemeinsamen Aktivitäten ihre Positionen am Markt weiter stärken und ausbauen. Dies schreibt die das SEF am Donnerstag in einem Communiqué. Der Verkauf geschehe im Rahmen einer nachhaltigen Zukunftssicherung und gezielten Weiterentwicklung der bestehenden Plattformen.

Die IFH Interforum Holding bildet innerhalb des NZZ Medienenkonzerns das Kompetenz-Zentrum im Event- und Veranstaltungsgeschäft. Stefan Linder und Peter Stähli nehmen Einsitz im Verwaltungsrat der Gesellschaft. Die Firmen unter der IFH Gruppe werden in Zukunft unter Nutzung der bestehenden Synergien neue Geschäftsfelder erschliessen und die Tätigkeiten und Beteiligungen an weiteren Firmen im Rahmen einer Wachstumsstrategie gezielt ausbauen, heisst es in der Mitteilung weiter. Beim Swiss Economic Forum gebe es weder in der Geschäftsleitung noch im Verwaltungsrat personelle Veränderungen.

Die beiden Gründer und CEOs des führenden Wirtschaftsanlasses der Schweiz führen das Unternehmen unverändert als Co-CEO’s weiter. Albert P. Stäheli, CEO der NZZ-Mediengruppe, hält fest: «Das SEF wird durch Stefan Linder und Peter Stähli unabhängig weitergeführt. Es wird keine Einflussnahme auf Programm, Inhalt und Partnerschaften seitens der NZZ-Mediengruppe geben.»

Das nächste Swiss Economic Forum findet am 6./7. Juni 2013 in Interlaken statt.
 

Republica: Für Capital FM Berner vors Radio gelockt

Das Hauptstadtradio Capital FM möchte mehr Hörer anlocken. Aus diesem Grund hat Republica entsprechende Köder ausgelegt.

Dabei dient eine Bärenfalle als Bühne der Werbeinszenierung. Unter dem Motto «Das packende Berner Radio» hat Republica den neuen Printauftritt für Capital FM konzipiert. Sowohl die positionierenden Themen wie Musik und News als auch Sendegefässe und Events wie beispielsweise die Bärner Morgeshow sollten unverwechselbar in Szene gesetzt werden.

Dabei hatten sich die Kreativen von Republica selbst verboten, den Berner Bär, am besten noch mit Kopfhörer, als Repräsentant für das Hauptstadtradio zu verwenden. Stattdessen kreierten sie ein neues unverwechselbares Symbol für Capital FM: Eine Falle, mit der man Berner Radiohörer im übertragenen Sinne emotional anlockt und packt. Um die Bärner Morgeshow punktuell und mediengerecht im TV zu bewerben, verzichtet Republica analog den Bären im Printauftritt darauf, die Moderatorin Monika Buser zu zeigen. Stattdessen leiht sie einem verschlafenen Mann Mitte dreissig ihre Arme und Hände, um sich morgens im Bad zurecht zu machen. Das Motto dazu: «So angenehm kann Aufwachen sein, wenn man den Tag mit Capital FM beginnt».

Verantwortlich bei Republica: Chris Morgan (Gesamtverantwortung), Stephanie Schneuwly (Beratung), Mike Krüll (CD und Text), Lara Klopper (Grafik), Gary Jude (Composing), Topfuel (Filmproduktion). Verantwortlich bei Capital FM: Peter Scheurer (Geschäfts- und Programmleiter), Melanie Friedli (Leiterin Marketingkommunikation), Lisa Catani (Assistentin Marketingkommunikation), Sascha Haussener (Vertonung Spot).
 

Crossfive: Für Swisslos Grillparty angefeuert

Zur Neukundengewinnung hat Crossfive für Swisslos eine Facebook-Applikation mit einem «Hot Buzzer» konzipiert. Durch das Drücken des virtuellen Buzzers bringt man einen Zufallsgenerator zum Starten.

Zu gewinnen gibt es dabei eine Grillparty für sich und 30 Freunde im Wert von 7'500 Franken sowie weitere Preise und ein Startguthaben für Swisslos.ch. Wer teilnimmt wird zusätzlich zur Multiplikation motiviert. Durch Einladen der eigenen Freunde, kann man sich im Top 100 Ranking halten und nimmt so an der Verlosung des Hauptpreises teil.

Verantwortlich bei Swisslos Interkantonale Landeslotterie: Elke Seeliger, Mathias Strähl (Online Marketing). Verantwortlich bei Crossfive Werbeagentur: Gabriel Körte, Martin Wyss (Creative Direction), Andi Keller, Markus Stauger, Christoph Dörfel, Michel Georgy (Programmierung).

Zur Applikation

Neuer Kunde bei Profeta Kommunikation

Die Agentur Profeta Kommunikation hat einen neuen Kunden: Die Stamit mit Sitz in Dübendorf.

Die Zusammenarbeit wurde mit einem Direct-Mailing an Isoleure und Heizungsinstallateure begonnen. Darin kommunizierte die Agentur eine Produktneuheit. Weitere Projekte wie eine 64-seitige B2B Broschüre für Installateure, einen Event und eine neue Guideline sind bereits schon definiert und werden bis Ende Jahr realisiert.

Verantwortlich bei Profeta: Eugen Profeta (Konzept, Beratung und Texte), Martin Zöller (Layout/Bildbearbeitungen). Verantwortlich bei Studiotextart: Conrad Müller (Lektorat). Verantwortlich bei Stamit: Mauro Städeli, Roberto Gianola und Astrid Thoma.
 

Ringier mit neuer Konzernleitung und neuer Konzernstruktur

Ringier besetzt ihre Konzernleitung neu und ändert die Konzernstruktur. Der Verwaltungsrat hat die neuen Konzernleitungs-Mitglieder bestätigt sowie die schlankere, der Strategie angepasste Organisation festgelegt. Die Neuorganisation tritt per sofort in Kraft.

Die Ringier-Konzernleitung um CEO Marc Walder ist wieder komplett. Der Verwaltungsrat hat die neuen Mitglieder bestätigt: Annabella Bassler übernimmt die Funktion des Chief Financial Officer CFO, Michael Voss jene des Chief Operation Officer COO, Florian Fels ist CEO Ringier Eastern Europe und Thomas Kaiser Chief Digital Officer CDO. Die Konzernstruktur von Ringier setzt sich neu aus den vier Unternehmenseinheiten «Ringier Publishing», «Ringier Entertainment», «Ringier Digital» sowie «Ringier Eastern Europe» zusammen. Dies schreibt Ringier in einem Communiqué vom Donnerstag.

«Ringier Publishing»
Die Aktivitäten des traditionellen Kerngeschäftes Zeitungen, Zeitschriften und Druckereien inklusive ihrer digitalen Medienmarken sind in der Unternehmenseinheit «Ringier Publishing» gebündelt. CEO Marc Walder führt diesen Bereich persönlich, Zeitschriften Deutschschweiz-Geschäftsführer Urs Heller übernimmt die Stellvertretung. Zu «Ringier Publishing» gehören sämtliche Medienmarken von Ringier Schweiz und Deutschland sowie Ringier Romandie. Dieser ersten Säule der Ringier-Geschäftstätigkeit zugeordnet sind auch Ringier Print Adligenswil, die Beteiligungen an Swissprinters, Betty Bossi, Le Temps und die Aktivitäten in China und Vietnam.

«Ringier Entertainment»
Der Unternehmensbereich «Ringier Entertainment» bündelt sämtliche Marken und Beteiligungen der zweiten Säule der Ringier-Geschäftstätigkeit: Ticketcorner, InfrontRingier, Good News, Starclick, Classical Company, Rose d’Or, Poolposition, Sat.1 Schweiz, Ringier Fernsehen, die Energy-Schweiz-Gruppe sowie weitere Beteiligungen und Bereiche wie Teleclub, Grundy und PresseTV. «Ringier Entertainment» wird von Michael Voss zusätzlich zu seiner Tätigkeit als COO von Ringier geführt. Der bisherige Geschäftsführer Ringier Entertainment, Stefan Kastenmüller, verlässt aufgrund der Reorganisation das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen.

«Ringier Digital»
In der neuen Unternehmenseinheit «Ringier Digital» sind alle digitalen Aktivitäten Ringiers gebündelt, die sich auf neue Geschäftsmodelle im Bereich Online-Marktplätze und eCommerce ausrichten. Dies sind die Online-Angebote der Scout24 Schweiz (im Joint Venture mit der Scout24 International), Anibis, Dein Deal, Geschenkidee, Cashzweiplus, Baugate24 und Qualipet digital. Ebenso gehören dazu die Online-Vermarkter Omnimedia und Gate24 sowie diverse IT-Dienstleister und die vor kurzem lancierte Ringier Africa. Geführt wird «Ringier Digital» von CDO Thomas Kaiser. Die vormalige «Media Swiss Group» wird in «Ringier Digital» umfirmiert. Kaiser bleibt CEO der «Ringier Digital».

«Ringier Eastern Europe»
Der vierte Ringier-Unternehmensbereich schliesslich bündelt unter der Bezeichnung «Ringier Eastern Europe» die Beteiligungen der Ringier Axel Springer Media mit den Ländern Polen, Tschechische Republik, Slowakische Republik und Republik Serbien sowie die Aktivitäten von Ringier in den Ländern Rumänien und Ungarn. Verantwortet wird der Bereich wie bisher von Florian Fels.

Die neue Ringier-Konzernstruktur präsentiere sich mit klaren Führungs-Verantwortlichkeiten , direkten operativen Linien und widerspiegle mit den vier strategischen Einheiten klar die Strategie des Unternehmens, so Ringier zu den Neuerungen.

Organigramm 1

Organigramm 2
 

Schweizer Dialogmarketing-Preis 2012: Gold im Wilden Westen

Am 22. Juni 2012 hat sich das Kongresshaus Zürich anlässlich der Vergabe der diesjährigen SDV-Awards in eine Western-Landschaft verwandelt. Ausgezeichnet wurden 29 Arbeiten in 12 Kategorien. Zudem vergab die Jury drei Spezialpreise.

Der Mundharmonikaspieler kam mit dem Zug, die bekannte Melodie von «Spiel mir das Lied vom Tod» erklang in den Ohren der Gäste und das Ambiente im Kongresshaus war filmreif – als hätte Sergio Leone seinen Film eigens für diesen Abend geschrieben. Als dann das Zürcher Jugendorchester mit einstimmte, war der Teppich zur 14. Award-Verleihung gelegt. Aber obwohl das Lasso in 12 Kategorien ausgeworfen wurde, wurden nur in 10 Kategorien Preise verliehen. In den Kategorien «Art Direction» und «Dialogstrategien» suchte die Jury vergeblich nach Gewinnern eines der drei Edelmetalle und vergab keine Preise. «Dies bedeutet jedoch nichts Schlechtes», so Sheriff und Chairman der Jury, Christian Huldi. Im Gegenteil: Dieses Ergebnis verdeutliche, wie anspruchsvoll gerade diese zwei Kategorien seien und beweise, dass das Bewertungskomitee qualitativ gut zusammengesetzt sei.

Zu den 26 mit Bronze, Silber und Gold ausgezeichneten Arbeiten kamen drei Spezialauszeichnungen. Passend zum rauen Wilden Westen ergatterte sich die Agentur am Flughafen mit ihrer «Schweinehauttattooplakatierung» für die Tattoo-Convention den Publikumspreis der AZ Direct. Luca Schneider und Sebastian Eppler erhielten den SDV-Junior-Award und gaben so für den kommenden SDV-Award mit ihrer Arbeit «Die DM Spiele sind eröffnet» das Thema vor.

Spillmann/Felser/Leo Burnett konnten, ohne den Revolver zu zücken, den Fest-Saloon mit den meisten Auszeichnungen in den Taschen verlassen: Nämlich mit drei Goldauszeichnungen, zweimal Silber und einmal Platin. Mit einer Gesamtpunktzahl von 24 liessen Spillmann/Felser/Leo Burnett die anderen Agenturen weit hinter sich. Platinpreisträger und somit die beste Arbeit dieses Jahres «WOZ – Werbung stört!» überzeugte mit ihrer einzigartigen Idee. Als Zeitung, die keine Werbung macht, ist die WOZ auf andere Einnahmequellen angewiesen. Spillmann/Felser/Leo Burnett kam auf die Lösung, mit Werbung Werbung zu vermeiden, indem man zwischen den Zeilen der Werbebotschaften erfährt, wie störend diese sein können. Mit Werbung Werbung vermeiden klingt wie highnoon, war der Jury neben dem Platinpreis aber auch Gold in der Kategorie «Adressierte Mailings» wert.

Im Agenturranking folgt mit elf Punkten Abstand zu den Erstplatzierten die Agentur Jung von Matt/Limmat. Drei ihrer Arbeiten wurden in den Kategorien «Integrierte Dialogkampagnen» und «Digitale Dialogmassnahmen» mit Silber ausgezeichnet. Die Kampagne «Graubünden Obermutten» war der Jury eine Goldauszeichnung wert. Platz 3 im Agenturranking belegt die Agentur am Flughafen mit einer Gesamtpunktzahl von 11. Nebst dem Publikumspreis gewann sie in den Kategorien «Adressierte Mailings bis 250 Ex.» und «Production» Bronze sowie in der Kategorie «Ambient» Silber.

Internationaler Standard
Im Vergleich zum Vorjahr wurden 25 Prozent mehr Arbeiten eingereicht. Für den SDV bedeutete dies zwar einiges mehr an Bewertungsarbeit, sorgte aber gleichzeitig für grosse Zufriedenheit. Auf die Shortlist schafften es schliesslich 19 Prozent – das heisst insgesamt 40 Arbeiten. 11 Prozent der eingereichten Arbeiten erhielten eine Edelmetall-Auszeichnung. Im internationalen Vergleich kann sich das Ergebnis somit sehen lassen.

On the road again
Die Finalisten sowie die ausgezeichneten Arbeiten des Schweizer Dialogmarketing-Preises 2012 begeben sich nun auf eine Reise und können für eine Wanderausstellung gebucht werden oder zum Beispiel zu Lernzwecken beim SDV Schweizer Dialogmarketing Verband geordert werden.
 

Ausschreibung Swiss Media Awards 2012 für Reise- und Aviatikjournalismus

Auch in diesem Jahr wird der Swiss Media Award für Reise- und Aviatikjournalismus ausgeschrieben. Neu werden dieses Jahr erstmals auch Online-Beiträge berücksichtigt.

Es können in folgenden zwei Kategorien Artikel eingereicht werden:
1. Reisen und Tourismus
2. Aviatik

Die Verleihung der Swiss Media Awards findet im Januar 2013 statt. Das genaue Datum wird noch bekanntgegeben. Die Gewinner der beiden Kategorien erhalten je ein Swiss Business Ticket für zwei Personen an eine beliebige Swiss Destination (weltweit). Zudem werden Artikel (oder Auszüge davon) der beiden Gewinner im Swiss Magazine und auf swiss.com/mediaawards ausgeschrieben.

Kriterien für das Einreichen der Artikel
1. Publikation:
– zwischen November 2011 und Oktober 2012
– Schweizer Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften)
– neu werden auch redaktionelle Artikel auf Online-Medien berücksichtigt
– Der Autor/die Autorin muss in der Schweiz wohnhaft oder als Korrespondent/in im Ausland hauptsächlich für Schweizer Medien tätig sein.
2. Vorgaben:
– Der Artikel muss in einer der beiden Ausschreibungskategorien zugeordnet werden können.
– Pro Autor/Autorin kann nur 1 Artikel eingereicht werden.
– Reine Werbe-/PR-Artikel werden nicht beurteilt.
– Nur der publizierte Text wird anonymisiert beurteilt, nicht aber Bilder und die grafische Gestaltung.
– Es wird keine Korrespondenz geführt.

Bewerbungen für den Award gehen an:
Swiss International Air Lines Ltd.
ZRHLX/DC/DEVI
Silvia De Vito Biason
Postfach
8058 Zürich-Flughafen

E-mail für Worddokumente: [email protected]

Einsendeschluss ist der 15. November 2012 (Datum des Poststempels).
 

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