Adwebster.com: Online-Werbenetzwerk für die Migros

Adwebster.com hat für den Migros-Genossenschaftsbund MGB ein neues online Werbenetzwerk entwickelt. Es wurde unter dem Namen «adMigros» lanciert.

Unter dem neuen Brand «adMigros» wird ein Teil des online Werbeinventares der Webseiten Migros.ch, Exlibris.ch, Leshop.ch, Migrol.ch, Officeworld.ch, Travel.ch, Interhome.ch und Hotelplan.ch gebündelt. Bis anhin wurde dieses Werbeinventar nicht oder nur sehr vereinzelt auf der eigenen Online Präsenz genutzt, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. Durch sukzessive Ausweitung des Werbenetzwerkes und Aufnahme weiterer Gruppen-Unternehmen soll adMigros zusätzliche Zielgruppen einbringen und an werberelevanter Reichweite zunehmen. Ausserdem soll das Netzwerk den internen Werbekunden ein attraktives Umfeld für die Schaltung ihrer Onlinewerbung bieten.
 

Zu guter Letzt: Wird Markus Somm bald Chef beim Tagi?

Der Chefredaktor der BaZ, Markus Somm, soll Markus Eisenhut in der TA-Chefredaktion ersetzen. Dies verlauten Kreise, die Filipo Leutenegger nahe stehen. Alle Beteiligte dementieren jedoch ausdrücklich...

Die Spekulation sei von etablierten Medien recherchiert worden. Dies schreibt Infosperber.ch am Samstag. Trotzdem hätten alle Beteiligten ausdrücklich dementiert. Schon Anfang Monat kursierten Gerüchte,  dass der Chefredaktor des Sonntag, Patrik Müller, im Gespräch sei. Eisenhut soll als Co-Chefredaktor ersetzt werden, weil er kein publizistisches Profil entwickelt habe. Eine interessante Begründung für die Gerüchte. Oder sollte gerade der Leiter einer Zeitung nicht schon vor seiner Einstellung als Chefredaktor erwiesenermassen eine Ahnung von Zeitungen haben?
 

Media Focus: Werbemarkt Trend Juli 2012

Der Werbemarkt war im Juli in der Schweiz weiterhin stabil. Es wurde ein Werbedruck in der Höhe von 279,3 Millionen Franken gemessen.

Der Werbemarkt Schweiz blieb somit auf Vorjahresniveau (+0.2 Prozent, +662'623 Franken). In der Gesamtjahresperspektive ist die Entwicklung mit einem leichten Plus von 1.3 Prozent (33,1 Millionen Franken) weiterhin stabil, wie Media Focus in einer Mitteilung schreibt.

In der Bekleidungsbranche weht ein rauer Wind, es ist ein starker Rückgang an Werbegeldern zu beobachten. Im Juli 2012 wurde ein Minus von satten 38.8 Prozent (-1,4 Millionen Franken) gemessen. Von Januar bis Juli 2012 lagen die Werte – bis auf Februar – immer unter Vorjahr. Kumuliert ergibt sich daraus ein Minus von 11,1% (-8,0 Millionen Franken). Die Anzahl der Werbetreibenden reduzierte sich in den vergangenen Jahren drastisch. Schalteten im Jahre 2008 von Januar bis Juli noch über 1'400 Firmen Werbung, so sind im Jahre 2012 noch knapp 800 Werbeauftraggeber zu verzeichnen. Obschon die Bereiche «Wäsche» (+149,6 Prozent, +2,4 Millionen Franken) und «Bekleidungsaccessoires» (+364,2 Prozent, + 1,5 Millionen Franken) von Januar bis Juli 2012 werbetechnisch stark kommuniziert wurden, überschattete die Entwicklung der «Oberbekleidung» (-19.1 Prozent, -5,5 Millionen Franken) und «Image-, Internet- sowie Sortimentswerbung» (-20,8 Prozent, -5.0 Millionen Franken) das Branchenergebnis.

Durststrecke Bier?

Zwar wäre der Sommermonat Juli geradezu prädestiniert für Getränkewerbung, dennoch verzeichnete die Branche im Juli 2012 einen «hochprozentigen» Rückgang. Der Werbedruck sank gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 20 Prozent (-2,5 Millionen Franken). Treibende Kraft dieser Entwicklung war der Bereich «Bier». Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Werbegelder im Juli 2012 um 49 Prozent (-2,3 Millionen Franken) reduziert. Der Rückgang ist primär auf Feldschlösschen und Heineken zurückzuführen, welche im vergangenen Jahr insgesamt drei Produkte intensiv bewarben. Diese befanden sich im Juli dieses Jahres nahezu in einer werbetech-nischen Durststrecke.

Spezialpresse – speziell gut

Steigender Beliebtheit für die Platzierung von Inseraten erfreut sich die Spezialpresse. Im Juli 2012 lag der Anteil am Mediamix bei 13.4 Prozent, im laufenden Jahr bei 12,4 Prozent. Seit 2006 ist der Werbedruck in dieser Mediengruppe steigend.
 

Evoq entwickelt Neuauftritt für drei Berner Privatspitäler

Die drei Berner Privatspitäler Lindenhof, Sonnenhof und Engeried schliessen sich zu einer Unternehmensgruppe mit einer gemeinsamen Marke zusammen. Evoq wurde mit der Entwicklung der neuen Marke beauftragt.

Das Mandat umfasst Markenstruktur, Naming und Corporate Design. Die neue Marke wird in den nächsten Monaten lanciert. Das Consultingunternehmen Härry und Partner begleitet den Integrationsprozess beratend.
 

Alban Haas verlässt Blue Spirit nach 13 Jahren

Alban Haas, seit August 2010 CEO von Blue Spirit Communications,verlässt das Unternehmen per Ende Oktober 2012. Die Gespräche mit Kandidaten bezüglich der Nachfolgeregelung sind bereits im Gange.

1999 stiess Alban Haas als Verkaufsleiter zur Blue Spirit Communications und hat nebst der Kundenbetreuung und Akquise sofort mit dem Aufbau der bekannten Trademarketing Kompetenz von Blue Spirit begonnen. Nach 3 Jahren als Account Director wurde er 2002 zum Mitglied der Geschäftsleitung. Nebst seinem Steckenpferd, dem Schweizer Detailhandel, wurde zunehmend auch die klassische Kommunikation Bestandteil seiner Aufgaben bei Blue Spirit. Nach grösseren Etatgewinnen in der französischen Schweiz war er massgeblich beim Aufbau der Agentur Filiale in Lausanne 2006 beteiligt. 2008 wurde mit seiner Mithilfe das Online Marketing intern aufgebaut. Im August 2010 wurde Haas CEO von Blue Spirit und übernahm die Gesamtverantwortung der Kommunikationsagentur.
 

Ringier-Verlag entschuldigt sich bei Carl Hirschmann

Die Klage des Zürcher Millionenerben und ehemaligen Clubbesitzers Carl Hirschmann gegen den Ringier-Verlag wegen Persönlichkeitsverletzung ist mit einem Vergleich beigelegt worden. In Publikationen der Blick-Gruppe seien teilweise unzutreffende Vorwürfe verbreitet worden, anerkennt Ringier.

Die Vorwürfe hätten sich auf Behauptungen anonymer Informanten gestützt oder in der Weitergabe blosser Gerüchte bestanden, schreibt Blick-Chefredaktor Ralph Grosse-Bley in einer Entschuldigung des Verlags, die auf den Frontseiten von Blick, Sonntagsblick und Blick am Abend sowie auf den Online-Portalen veröffentlicht wird.

Anlass für die zahlreichen Artikel war die vorübergehende Verhaftung Hirschmanns im Jahr 2009, unter anderem wegen dem Vorwurf der sexuellen Nötigung. Die Berichterstattung in den Blick-Medien habe durch ihre Intensität die Persönlichkeitsrechte von Carl Hirschmann verletzt, schreibt Grosse-Bley.

Ringier verpflichtet sich, sämtliche Publikationen zu den juristischen Verfahren Carl Hirschmanns seit 2009 in ihren Online-Archiven und in den Mediendatenbanken zu löschen, wie Hirschmanns Anwalt in einer Mitteilung vom Sonntag schreibt. Eine Persönlichkeitsverletzungsklage gegen ein anderes Medienhaus sei noch pendent. (sda)

8. Award Corporate Communications: Fünf Nominierte

Vor wenigen Tagen hat die Fachjury fünf Eingaben für den 8. Award Corporate Communications (Award-CC) nominiert. Das Publikumsvoting für die beliebteste Social-Media- Kampagne geht zudem in die finale Runde.

Die Fachjury hat die aussergewöhnlichsten Kommunikationsleistungen auserwählt und die folgenden Bewerber für den diesjährigen Award-CC nominiert: Die Werbeagentur Agence Trio Lausanne mit dem Konzept «SIG Services Industriels Genève», die Agentur Euro RSCG Zürich mit «One Young World» und «Love Life», die PR- und Werbeagentur Science Communications Zürich mit «Seeking the Word Best Postdocs (ETH)» sowie die «Wirz Gruppe» aus Zürich mit dem Konzept «Eröffnung Ikea Rothenburg».Nach der Premiere am letztjährigen Award-CC wird dieses Jahr zum zweiten Mal die erfolgreichste Social Media Kampagne ausgezeichnet. Das Publikumsvoting auf Facebook zeigt, dass folgende Kampagnen nominiert sind: «J. S. Bach-Stiftung» St. Gallen, «the french job by Maurice Lacroix» und das «Hotel Seedamm Plaza».

Voten dürfen sämtliche Social-Media-Nutzer auf der Facebook-Fanseite Facebook.com/awardcc ab dem 16. August bis Ende Monat. Dann steht auch der Gewinner des Awards Social Media fest. Wer die Trophäen «Communicators» dieses Jahr gewinnt, wird anlässlich der 8. Preisverleihung am Donnerstag, 6. September 2012 ab 17.00 Uhr im Event-House Metropol an der Fraumünsterstrasse 12, Zürich-City bekannt gemacht.

Der Anlass und die Preise werden gesponsort von Grayling Schweiz, News Aktuell Schweiz, Canon Schweiz, Stromer e:Bikes, Ticketino und Jobsource.
 

Neue Kommunikationsagentur Verlan gegründet

Mitte August 2012 hat die Kommunikationsagentur Verlan ihre Tore in Zürich und Stuttgart geöffnet. Die Agentur besteht aus einem fünfköpfigen Team.

Das Team besteht aus Yuan Peng und Jakob Wessinger, den Journalisten Matthias Straub und Rainer Brenner und dem Financing Spezialist Manuel Hauser. Die Graphic Designer Yuan Peng und Jakob Wessinger haben bei Verlan die Bereiche Gestaltung und Art Direktion sowie technische Umsetzung von Projekten im Bereich neue Medien übernommen. Sie führen bereits seit vier Jahren eine gemeinsame Agentur für Kommunikationsdesign in Stuttgart. Die Journalisten Matthias Straub und Rainer Brenner bildeten zusammen die Chefredaktion des Lifestylemagazins kinki und betreuten in der Vergangenheit zahlreiche Corporate Publishing- und Magazinprojekte für namhafte Kunden in der Schweiz und in Deutschland. Der Financing Spezialist Manuel Hauser ist bei Verlan für Budgetierung, Backoffice und Steuerfragen verantwortlich.

Verlan richtet sich dank Sitz in Zürich und Stuttgart sowohl an Schweizer als auch an deutsche Kunden.
 

Media Focus: Semester Report zur Online-Werbestatistik

Die Suchmaschinenwerbung verbuchte im ersten Halbjahr 2012 mit 92,2 Millionen Schweizer Franken den grössten Anteil an Onlinewerbung. Mit dem neu integrierten Bereich Online-Verzeichnisse liegt der Gesamtmarkt Online bei über 300 Millionen Schweizer Franken.

Gemäss Expertenschätzungen soll das Online-Werbeformat «Suchmaschinen-Werbung» mit einem Plus von knapp 19 Prozent im Jahr 2012 am stärksten wachsen. Unter den Online-Rubriken weist der Job-Bereich die höchste Volatilität aus. Nach einem Wachstum von 16 Prozent im Vorjahr wird dieses Jahr lediglich ein Wachstum von 3 Prozent erwartet. In der Mediamix-Perspektive liegt der Anteil Online-Werbung im ersten Halbjahr 2012 konstant, wie in den Vorjahren 2010 und 2011, bei 7 Prozent.

Die Finanzbranche, welche auch Versicherungen beinhaltet, schaltete im ersten Halbjahr 2012 mit einem Bruttowerbedruck von 6,8 Millionen Schweizer Franken am intensivsten Online Display-Werbung. Obschon die «Finanzwelt» nach wie vor den grössten Bruttowerbedruck ausweist, wurden die Ausgaben für Online Display-Werbung im Vergleich zur Vorjahresperiode am stärksten zurückgefahren. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 reduzierten sich die Werbegelder für Display um 3,1 Millionen Schweizer Franken. Den grössten Schwerpunkt auf Online Display-Werbung legten Werbetreibende aus dem Bereich Büro + IT. Insgesamt machte der Anteil Online Display-Werbung in der Branche Büro + IT 8.4 Prozent im Mediamix aus.

Zum Media Focus Semester Report Online-Werbung
 

20 Minuten Friday mit neuem Layout

20 Minuten Friday wird erwachsener und zeigt sich ab sofort in neuem Design. Das Magazin wird ruhiger und übersichtlicher, ausserdem findet eine Anpassung beim Papier statt: Künftig erscheint das Magazin ohne den gestrichenen Umschlag.

Seit der Lancierung von 20 Minuten Friday vor vier Jahren hat das Magazin in seiner Kernzielgruppe der Frauen von 14 bis 24 Jahren stetig Leserinnen dazugewonnen. Ausserdem habe man sich bei den jungen Frauen ideal positioniert, heisst es in einer Mitteilung von 20 Minuten. Um weiter wachsen zu können und um die gewonnenen Leserinnen auch als junge Erwachsene wöchentlich zu unterhalten, zeige sich 20 Minuten Friday ab sofort in neuem Layout und etwas reifer.

Neu richtet sich das Magazin auch an Frauen zwischen 25 und 34 Jahren. Die bisherige Kernzielgruppe der 14- bis 24-Jährigen sowie die direkt anschliessende Gruppe der 25- bis 34-Jährigen hätten zahlreiche Gemeinsamkeiten und interessieren sich für viele ähnliche Themen, heisst es in der Mitteilung weiter. Um nun gezielt Leserinnen ab 25 Jahren dazuzugewinnen, setze 20 Minuten Friday inhaltlich neben People- und News-Geschichten vermehrt auf die Themen Ernährung, Wellness, Sport, Reisen, Wohnen, Karriere und Gesellschaft. Diese Themen werden regelmässig in die bestehenden Rubriken integriert. Zusätzlich wird künftig in jeder Ausgabe als neue Rubrik eines dieser Themen vertieft aufgegriffen.

 

NZZ-Mediengruppe mit tieferem Semestergewinn

Der Gewinn der NZZ-Mediengruppe lag in der ersten Jahreshälfte rund ein Viertel tiefer. Hauptgründe für den Ergebnisrückgang sind deutliche Mindererträge im Werbemarkt Print und Aufwendungen in die Unternehmensentwicklung.

Das Ergebnis der NZZ-Mediengruppe liegt mit 17,6 Millionen Franken im ersten Semester des Geschäftsjahres 2012 um 6,3 Millionen Franken tiefer als im Vorjahr. Der betriebliche Umsatz der NZZ-Mediengruppe wurde im ersten Halbjahr von den Umsatzeinbussen im Werbemarkt Print geprägt, konnte jedoch dank neuen Erträgen aus Produktinnovationen und akquisitionsbedingt beinahe das Vorjahrsniveau halten. Er sank um 0,5 Prozent auf 259,7 Millionen Franken. Dies schreibt die NZZ in einer Mitteilung vom Freitag.

Durch die unsichere Wirtschaftslage und infolge des Strukturwandels büssten die Erträge aus dem Werbemarkt Print gegenüber dem Vorjahr 9 Prozent ein. Dagegen setzte sich die positive Umsatzentwicklung beim Werbemarkt Digital vor allem aus dem Online-Bereich und den lokalen Radiostationen im ersten Halbjahr 2012 fort. Im Lesermarkt werden trotz weiterhin leicht rückläufigen Zeitungsauflagen stabile Umsätze verzeichnet. Das kompetitive Marktumfeld beeinträchtige die Umsätze im Akzidenz­druckbereich, der Druckumsatz konnte jedoch durch neu hinzugewonnene Aufträge gehalten werden.

Der betriebliche Gesamtaufwand nahm gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 239,0 Millionen Franken zu. Zum Kostenanstieg führten im Wesentlichen Aufwendungen für strategische Entwicklungen von Geschäftsfeldern und neue Produkte im Print- und Digitalbereich, wie es in der NZZ-Mitteilung weiter heisst. Das operative Ergebnis nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 8,6 Millionen Franken auf 20,8 Millionen Franken ab. Die Ebit-Marge liegt bei 8,0 Prozent.

Das Eigenkapital inklusive Minderheiten reduzierte sich im ersten Semester um 19,9 Millionen Franken auf 406,0 Millionen Franken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Dividendenausschüttungen und den über das Eigenkapital verrechneten Goodwill aus Akquisitionen zurückzuführen. Dennoch blieb die Eigenkapitalquote seit Jahresbeginn unverändert bei 69 Prozent.

Das erste Halbjahr 2012 war geprägt von einem unsteten Gang der weltweiten Wirtschaft und Politik, heisst es in der NZZ-Mitteilung weiter. Auch das Marktumfeld, in dem sich die NZZ-Mediengruppe bewegt, sei derzeit von hoher Volatilität und einer generellen Zurückhaltung geprägt. Im für das Unternehmen zentralen Werbemarkt schreitet die strukturell bedingte Verlagerung der Werbebudgets zudem rasch voran. Bisherige Preisgefüge und Wertschöpfungsketten geraten dadurch ins Wanken. Entsprechend vorsichtig seien die Erwartungen für das zweite Halbjahr 2012.
 

In eigener Sache: Wir sind zurück

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