Wemf: Inseratevolumen sinkt weiter

Das Inseratevolumen in der Schweizer Presse ist auch im Juli gesunken. Die Werbeumsätze nahmen im Vergleich zum Vorjahresmonat wie bereits im Juni deutlich ab.

Insgesamt meldeten die an der Inseratestatistik beteiligten Titel 77,2 Millionen Franken Inserateeinnahmen. Dies entspricht gegenüber dem Juli 2011 einer Abnahme von 6,8 Prozent. Von den 77,2 Millionen Franken entfielen 6,9 Millionen auf Stellenanzeigen (-33,0 Prozent). Bei den Liegenschaftsanzeigen (3,0 Millionen Franken) ergibt sich im Vergleich zum Juli 2011 ein Minus von 12,5 Prozent. Die kommerziellen/übrigen Anzeigen (61,3 Millionen Franken) verzeichnen einen Rückgang von 5,3 Prozent. Die Prospektbeilagen (5,9 Millionen Franken) hingegen konnten sich im Vergleich zum Vorjahr um 39,4 Prozent steigern.

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Stefan Siegenthaler: Neue Stimme bei DRS 1

Ab Montag, 20. August 2012, moderiert Stefan Siegenthaler auf DRS 1. Der 29-jährige Berner ergänzt das Moderationsteam von DRS 1 zuerst in Abend- und Nachtsendungen, später auch tagsüber.

Stefan Siegenthaler moderierte die vergangenen sechs Jahre bei Radio BE1 und Energy Bern. Zuletzt war er die Nachmittagsstimme des Vorabendprogrammes.

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Werbewoche-Umfrage zur Medienpolitk

In der letzten Werbewoche-Ausgabe haben wir sechs Thesen zum Thema Medienpolitik formuliert. Diese wurden in der laufenden Online-Umfrage zum Teil unterschiedlich bewertet. Deshalb sind wir weiterhin an Inputs von Exponenten der Werbe- und Medienbranche interessiert.

Benutzen Sie unsere Online-Umfrage um diese Thesen zu bewerten und zu kommentieren:

1. Was der Markt offensichtlich zu leisten im Stande ist, muss nicht länger mit öffentlich-rechtlichen Geldern finanziert werden.

2. Sofern private Unternehmen nicht in der Lage sind, Inhalte zu produzieren, die im Interesse des Landes sind, kann der Bund unabhängig der Mediengattung deren Produktion ganz oder teilweise unterstützen, wofür Leistungsaufträge ausgeschrieben und vergeben werden.

3. Die Finanzierung einer neuen Medienpolitik soll über das Bundesbudget erfolgen. Falls nötig, kann dafür die Mehrwertsteuer erhöht werden.

4. Der aktuelle Entwurf für ein neues RTVG ist mit einer zukunftsorientierten Medienpolitik nicht vereinbar und ist deshalb zurückzuweisen.

5. Anstatt einer Pflästerlipolitik braucht es eine umfassende Debatte für eine neue Medienpolitik mit einer Volksabstimmung über einen neuen Medienartikel.

6. Es ist im vitalen Interesse der Medienbranche eine neue Medienpolitik zu fördern und aktiv mitzugestalten.
 

Brain2: Gläser sammeln mit Esso

Für das neue Loyalitätsprogramm von Esso hat die Agentur Brain2 eine Kampagne lanciert, welche zum Sammeln animieren soll.

Der Kern der Idee sei die Zuneigung und die Liebe zum Sammeln, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Esso-Kunden können mit Treuepunkten Gläser verbilligt kaufen. Das Programm dazu hat die Firma TCC in Zug entwickelt. Die Kampagne wird auf Plakaten und am POS eingesetzt.

Verantwortlich bei Esso: Alexander Klose, Alejandro Schmid. Verantwortlich bei TCC: Max Widmer, Angela Ciccone. Verantwortlich bei Brain2: Oliver Kindhauser, Piotr Müller, Alf Dietrich.

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Unikom: Thomson Broadcast als Kunde gewonnen

Die Agentur Unikom hat sich gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt und nimmt den Neuauftritt von Thomson Broadcast in Angriff.

Von der internen und externen Kommunikationsberatung bis hin zum neuen Logo realisiert die Badener Agentur das gesamte Erscheinungsbild des in Turgi ansässigen Technologie- und Entwicklungsunternehmens, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Thomson Broadcast wird sein neues Gesicht ab Mitte November der Öffentlichkeit zeigen.
 

Gemi Juli 2012: Werbedruck stabil

Im Juli zeigt sich der Werbedruck sowohl in den elektronischen Medien als auch im Gesamtmarkt stabil. Einzig Adscreen legt auch im Sommermonat zu.

Mit einer Zunahme von 18 Punkten hebt sich Adscreen im Juli deutlich von den anderen elektronischen Medien ab und erreicht damit 559 (541) Indexpunkte. Kaum verändert hat sich mit 602 (601) Indexpunkten der Werbedruck von TV. Ähnlich, jedoch mit anderem Vorzeichen, sieht es bei Internet und Teletext aus. Beide verzeichnen einen Verlust von 2 Punkten und verbleiben bei 650 (652) beziehungsweise 93 (95) Indexpunkten. Radio tritt 5 Punkte ab und muss bei 421 (426) Indexpunkten den grössten Verlust hinnehmen.  
   
Keine Veränderungen im Werbedruck weisen wie schon im Vormonat die elektronischen Medien mit insgesamt 605 Indexpunkten und der Gesamtmarkt mit 238 Indexpunkten vor. 

Erster Mobile Film Award in Locarno verliehen

Der erste Swisscom Mobile Film Award wurde anlässlich des Film Festivals in Locarno verliehen. Besucher und Prominente wählten aus den zahlreich eingegangenen Handy-Kurzfilmen ihre Favoriten.

Die insgesamt 116 eingereichten Kurzfilme konnten einen Monat lang auf der Swisscom-Website bewertet werden. Nach rund 10'000 abgegeben Stimmen durfte sich «The Beautiful Way» über den Publikumspreis freuen. Eine prominente Jury nominierte zusätzlich die fünf besten Filme, die am Film Festival Locarno am Swisscom Stand bewertet werden konnten. Die über 1’500 Besucher kürten «Lost Property» zum Gewinner des Mobile Film Award Swisscom Leopardino.

Der Swisscom Leopardino Mobile Film Award wurde dieses Jahr zum ersten mal verliehen. Es wurden insgesamt rund 10'000 Stimmen für alle Filme abgeben und 2'500 Kommentare von Besuchern verfasst. Die von der Zürcher Agentur Duckstance umgesetzte Website zählte während zwei Monaten 56’000 Besuche und über 40'000 eindeutige Besucher.

Gewinner Jurypreis – «Lost Property» von Adam Razvi und Giordano Canova:

Gewinner Publikumspreis – «The Beautiful Way» von Elmer Martinez:
 

http://www.youtube.com/watch?v=M4-xr2QhgeI

Zu guter Letzt: Social Brainwork

Je höher die Anzahl Facebook-Freunde, desto grösser das Gehirn. Was vielen Menschen ohnehin klar war, hat die Wissenschaft nun bestätigt.

Im Gegensatz zu Anlegern, Datenschützern und Werbetreibenden scheint die Wissenschaft ihre helle Freude an Facebook zu haben. Jüngst konnten britische Forscher mit Hilfe des sozialen Netzwerkes zeigen, dass die Grösse des virtuellen Freundeskreises mit derjenigen des Gehirns positiv korreliert. Die Wissenschaftler gingen dabei von der Annahme aus, dass Menschen mit grossem Gehirn die Gefühle, Überzeugungen, Einstellungen und Wünsche ihrer Mitmenschen besser interpretieren können. Folglich sollen sie imstande sein, ein grösseres soziales Netz zu managen.

Es bewahrheitet sich also, was wir immer vermutet haben: Diejenigen Leute, welche sich hauptsächlich über ihre hohe Anzahl Facebook-Freunde definieren, jede noch so flüchtige Bekanntschaft mit Freundschaftsanfragen nerven und für Nutzer mit überschaubarer Anzahl Kontakte eine Mischung aus Mitleid und Verachtung übrig haben… sind sehr intelligent.
 

Publicitas Publimag vermarktet Mind

Ab sofort übernimmt Publicitas Publimag die exklusive Vermarktung des Männermagazins Mind. Die Erstausgabe erscheint am 2. Oktober 2012.

Das Vermarktungsmandat beinhaltet nebst der Printausgabe auch den Online-Auftritt des Magazins. Die Zeitschrift mit Fokus auf die Bereiche Mode, Style, Personality, Trends, Technik und Wirtschaft, das insbesondere die männliche Zielgruppe ab 25 Jahren ansprechen soll, wird sechs Mal pro Jahr im ausgesuchten Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel erhältlich sein. Die Auflage beträgt 20‘000 Expemplare. Herausgeber des Magazins ist der Schweizer Verlag Push Publications in Rapperswil.

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Zeta kreiert visuelles Erscheinungsbild für Bedag

Zeta freut sich über einen Pitchgewinn. Bedag Informatik hat die Agentur mit der Erarbeitung eines gesamtheitlichen visuellen Erscheinungsbildes sowie diverser Kommunikationsmassnahmen beauftragt.

Dabei soll gemäss einer Mitteilung der Agentur ein einheitliches Corporate Design entwickelt werden, welches die Grundsätze des IT-Dienstleistungsunternehmens – Engagement, Integrität und Professionalität – glaubwürdig vermittelt und erlebbar macht.
 

NZZ: Freude über 10’000 Digital-Abonnenten

Ende Juli 2012 knackten die Neue Zürcher Zeitung und die NZZ am Sonntag die Marke von 10'000 Digital-Abonnements. Damit stehen sie im deutschsprachigen Raum auf einem Spitzenplatz.

Die Entwicklung des E-Papers, insbesondere seit Einführung der iPad-App im Oktober 2010 sowie des Ende Mai lancierten Webpapers verlaufe weiterhin sehr erfreulich, heisst es in einer Mitteilung. Ende Juli registrierten die Neue Zürcher Zeitung und die NZZ am Sonntag erstmals über 10'000 reine Digital-Abonnements.

Mit dieser Anzahl digitaler Abos liege NZZ in absoluten Zahlen in der Schweiz an der Spitze, so die Mitteilung weiter. Auch im deutschsprachigen Raum bewege man sich trotz des kleineren Marktes auf Augenhöhe mit den erfolgreichsten vergleichbaren Angeboten von Medienhäusern.

«Diese Zahlen widersprechen der weitverbreiteten Meinung, es gebe keine Zahlungsbereitschaft für rein digitale Inhalte», erklärt Peter Hogenkamp, Leiter Digitale Medien bei der NZZ-Mediengruppe. «Entsprechend zuversichtlich ist die NZZ daher auch für die weiteren Ausbaustufen, insbesondere die Einführung der Paywall im Herbst, wenn die Zugänge für E-Paper, Webpaper und den vollen Zugang zu NZZ.ch in einem Abo zusammengefasst werden.»
 

Tele M1 und Tele Bärn bauen ihre Programme aus

Tele M1 und Tele Bärn gestalten ihr Programm ab 27. August 2012 neu. Möglich wird dies durch die Zusammenarbeit zwischen den Partnersendern Tele Züri, Tele M1 und Tele Bärn, welche seit Anfang dieses Jahres die TV-Senderfamilie der AZ Medien bilden.

«TalkTäglich» wird von Tele M1 und Tele Bärn übernommen und mit regional relevanten Themen und Gästen angereichert, wie es in einer Mitteilung heisst. Von Montag bis Mittwoch werden ab 18.30 Uhr tagesaktuelle Themen diskutiert (auf Tele M1 bis Ende 2012 dienstags und mittwochs). Sendungen zu nationalen Themen werden gleichzeitig auf allen drei Sendern der Senderfamilie ausgestrahlt, regionale «TalkTäglich»-Sendungen autonom in Aarau oder Bern produziert. Moderiert werden die neuen «TalkTäglich»-Sendungen auf Tele M1 vorwiegend von Werner De Schepper und Markus Gilli, auf Tele Bärn von Matthias Mast und Markus Gilli.

«Fokus» – das Tagesgespräch vor Ort

Die tagesaktuelle regionale Berichterstattung auf Tele M1 und Tele Bärn wird intensiviert: Ab 27. August 2012 beleuchtet die Sendung «Fokus» von Montag bis Freitag nach den News ein wichtiges regionales Tages-Thema. In täglich wechselnder Kulisse wird das Thema am Ort des Geschehens in einem 5-minütigen Kurzinterview erläutert, analysiert und beurteilt. Präsentiert wird die Sendung «Fokus» auf Tele M1 durch das Reporter-Team Anne-Käthi Kremer, Jonas Keller und Adrian Remund. Auf Tele Bärn moderiert Michelle Bernhard.

Ausbau der Wirtschaftsberichterstattung

Mit dem Programm-Relaunch erhält die Wirtschaftssendung «Geld-Tipp» auf Tele M1 ein neues Erscheinungsbild und einen neuen Sendeplatz. Die von Martin Spieler präsentierte Sendung wird neu zum Abschluss der Börsen-Woche am Freitag um 19.20 Uhr ausgestrahlt und samstags und sonntags um 17.50 Uhr wiederholt. Eine Erweiterung erfährt auch die Wirtschaftsberichterstattung auf Tele Bärn: Zusätzlich zum täglichen Börsenflash nach den News wird neu am Freitag um 19.20 Uhr die Sendung «Geld» ausgestrahlt. In der 10-minütigen Wirtschaftssendung werden die relevanten Ereignisse der vergangenen Börsen-Woche analysiert und eingeordnet. Die von Claudine Fleury präsentierte Sendung wird samstags und sonntags um 17.50 Uhr wiederholt.

Kino-Sendung am Donnerstag auf Tele Bärn

Philipp Portmann stellt jeden Donnerstag um 18.50 Uhr die wichtigsten Kino-Neuheiten vor. Kurzinterviews mit bekannten Stars sowie ein Zuschauerwettbewerb sollen die Sendung abrunden.

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Werner De Schepper.

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Matthias Mast.

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