Google Schweiz lanciert Online Marketing Trainings

Google Schweiz hat am Donnerstag ein neues Trainingsangebot im Bereich Online Marketing unter dem Namen «Learn with Google» lanciert. Das Programm bietet die Möglichkeit, bei Google persönliche Trainings zu besuchen.

Das neue kostenlose Trainingsangebot richtet sich insbesondere an Anfänger im Bereich Online Marketing. In den halbtägigen Trainings werden jeweils die vielfältigen Möglichkeiten des digitalen Marketings aufgezeigt, heisst es in einer Mitteilung von Google. Das erworbene Basiswissen dieser Trainings könne danach in weiterführenden Kursen von Google und Partnern vertieft und mit einem Zertifikat zum «Qualifizierten Google AdWords Spezialisten» abgeschlossen werden.

Trainings in drei Schweizer Sprachregionen
Nach einer Pilotphase wird das Angebot ab heute, Donnerstag, in der ganzen Schweiz angeboten. Viele der Trainings finden am Zürcher Standort von Google auf dem Hürlimann Areal statt, aber auch Termine für externe Trainings in Lausanne, Lugano und Bern stehen bereits fest. Über die neu lancierte Schweizer «Learn with Google» Website können sich interessierte Teilnehmer direkt für ein Training anmelden. Sie wird laufend mit neuen Terminen und Angeboten aktualisiert. Zusätzlich zum heute lancierten Angebot arbeitet Google Schweiz bereits mit Partnern wie der IAB Switzerland, der Migros Klubschule und dem IFJ in weiterführenden Ausbildungen im Bereich des digitalen Marketings zusammen.
 

Rufener Events ist Partner des Zurich Film Festivals

Das 8. Zurich Film Festival startet heute, Donnerstag. Event- und Official Nightlife Partner ist Rufener Events.

Die Agentur zeichnet verantwortlich für die Organisation von über 60 Events anlässlich des Festivals, unter anderem auch die Opening- und Closingnight. Während des Festivals vom 20. – 28. September 2012 hostet Rufener Events zudem die ZFF Night Lounge im Tibits im NZZ Bistro.
 

Dynamite: «Lenken statt Ablenken»

Die Agentur Dynamite hat für die Polizei eine Präventionskampagne gestartet. Damit soll der Unfallursache Unaufmerksamkeit und Ablenkung auf Schweizer Strassen Gegensteuer gegeben werden.

Mit einer breit angelegten Kampagne werden Automobilisten und alle anderen Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren von ablenkenden Tätigkeiten sensibilisiert. Im Fokus stehen dabei alle möglichen Ablenkungen vom Telefonieren, SMS-Schreiben über das Bedienen von MP3-Playern und Navigationsgeräten bis hin zum Essen oder Schminken. Durch das Bewusstwerden des Gefahrenpotenzials soll sich bei allen Verkehrsteilnehmern eine Verhaltensänderung einstellen, die zu mehr Sicherheit und weniger Unfällen im Strassenverkehr führt.

Die Verkehrssicherheitskampagne «Keine Ablenkung» ist ein Gemeinschaftsprojekt von mehreren Polizeikommandos. Die Kampagne wird im Kanton Zürich (inklusive der Städte Zürich und Winterthur) sowie in der Ost- und Zentralschweiz durchgeführt. Zum Einsatz kommen: Plakate, Inserate, Radiospot, Youtube Film, Autobeschriftung, Kinowerbung, Website, Onlinebanner, Infoflyer.

Verantwortlich bei Zürcher Kantonspolizei: Martin Kübler (Chef Verkehrspolizei-Spezialabteilung), Rolf Decker (Chef Public Relations/Prävention), Beat Jost (Public Relations/Prävention). Verantwortlich bei Dynamite Advertising, Cham: Siegfried Simader (AD), Roger Bosshart, Carmen Berwert (Beratung). Verantwortlich bei Textalarm: Urs Zwyssig (Text, Konzept).

 

Hofer gewinnt zwei Pitches

Hofer Kommunikation hat zwei neue Kunden gewonnen: Senevita sowie die Ersparniskasse Rüeggisberg EKR.

Senevita ist spezialisiert auf betreutes Wohnen und Pflege. Das Unternehmen entwickelt und betreibt in der ganzen Schweiz Residenzen und Alterszentren. Hofer wird für das ganze Spektrum von der klassischen Werbung, über die Publikation der Periodika bis zur PR verantwortlich sein.

Für die Ersparniskasse Rüeggisberg EKR soll die Agentur den Auftritt auffrischen und ein neues Corporate Design entwickeln.
 

Keystone und SFV verlängern Partnerschaft

Jahreskonferenz Schweizer Medien

An der Mitgliederversammlung von Schweizer Medien hat Hanspeter Lebrument den Bundesratsentscheid zur Aufrechterhaltung des Online-Werbeverbotes in der Radio- und Fernsehkonzession begrüsst. Neu im Präsidium ist Filippo Leutenegger.

Mit der Aufrechterhaltung des Online-Werbeverbotes wird das bestehende Gleichgewicht in der Schweizerischen Medienlandschaft zwischen den privaten Medienanbietern und der gebührenfinanzierten SRG weitgehend gewahrt, so der Präsident von Schweizer Medien zum Entscheid des Bundesrates. Filippo Leutenegger wurde neu ins Präsidium gewählt. Dem zurücktretenden Filippo Lombardi sprachen Präsidium und Mitglieder ihren Dank für seinen grossen Einsatz im Verlegerverband aus. Er wird weiterhin als Mitglied dem Verband angehören.

Die Verbandsleitung zeigte sich auch finanziell in solidem Zustand. Für die Rechnung 2011 konnte ein Gewinn von 11'316.36 Franken ausgewiesen werden (inklusive Finanzerträge und nach Abzug der Rückstellungen für laufende Projekte 2012). Der gegenüber dem Vorjahr geringere Ertrag widerspiegle die Situation bei den Printmedien, da die Mitgliederbeiträge auf den Auflagezahlen basieren und diese auch im laufenden Geschäftsjahr abgenommen haben, heisst es in einer Mitteilung des Verbandes. Bei den laufenden medienpolitischen Geschäften stehe gegenwärtig vor allem die Revision der Postgesetzverordnung im Zentrum. Als wesentliches Dossier auf der Traktandenliste des Verbandes steht weiter die Revision der Mehrwertsteuer. Bei dieser bestehe für die Mediennutzer die Gefahr einer Mehrbelastung durch einen höheren Steuersatz, so der Verband weiter.

Einsatz einer Medienkommission

Die Verleger haben sich positiv zur Einsetzung einer paritätisch zusammengesetzten Medienkommission geäussert und gehen davon aus, dass diese auch die Überarbeitung der Radio- und Fernseh-Konzession begleiten wird. Das Votum von Bundesrätin Doris Leuthard, dass die SRG nicht eine Online-Zeitung publizieren darf, aber bezüglich der audio-visuellen Beiträge im Netz freier sein soll, zeugt aus Verlegersicht vom Willen des Bundesrates, die funktionierende Medienlandschaft aufrechterhalten zu wollen. Auch der parlamentarische Vorstoss zur Sicherung der staats- und demokratiepolitischen Funktion der Medien muss von der neu einzusetzenden Medienkommission begleitet werden, so der Verband. Die wissenschaftlichen Studien, fernab der Realität in den Medienhäusern, könnten dazu nicht Grundlage sein; vielmehr brauche es eine Rundumsicht aller involvierter Kreise.

Kodex des Presserates sollte Richtschnur für Medien sein

Im härter werdenden Wettbewerb sollten die Schweizer Medien die faktentreue Berichterstattung nicht über Bord werfen. Nach Ansicht von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf vergiften Indiskretionen und Fehlinformationen das Klima und erschweren eine sachliche Debatte, wie die SDA am Donnerstag schreibt. Journalistinnen und Journalisten trügen eine grosse Verantwortung, sagte Widmer- Schlumpf am Donnerstag am Jahreskongress des Verbandes Schweizer Medien in Lausanne. Viele Medienschaffende seien sich dieser Verantwortung bewusst, aber nicht immer und überall werde diese Verantwortung auch wahrgenommen. Wenn falsch informiert werde, bestehe gar die Gefahr von Fehlentscheiden.

So appellierte die Bundespräsidentin gemäss SDA an die Medienschaffenden, den von der Branche selbst ins Leben gerufenen Kodex des Schweizer Presserates im Alltag konsequent anzuwenden. Dort heisse es unter anderem, dass Gerüchte auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen seien. Auch dürften Medienschaffende keine wichtigen Informationen unterschlagen.
 

Draftfcb/Lowe Zürich: Mit BMW «Faszination neu entdecken»

Der neue BMW 3er Touring wurde neu lanciert. Draftfcb/Lowe Zürich bewirbt die Lancierung in einer Kampagne mit dem Claim «Faszination neu entdecken».

Unter dem extra für den Schweizer Markt entwickelten Slogan entstanden ein TV-Spot sowie eigenständige Plakate und Printanzeigen. Zudem wird die erste Phase der Begleitkampagne durch Radiospots und Onlinebanner unterstützt.

Verantwortlich bei BMW: Mark Backé (Leiter Marketing), Miranda Amsler (Senior Manager Advertising). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Zürich: Dennis Lück (Executive Creative Director), Christoff Strukamp (AD), Maximilian Kortmann, Tizian Walti (Text), Roberto Arias, Giselda Gentile, Paula Mata (Beratung). Ton: Jingle Jungle. Musik: Great Garbo. Filmschnitt und Nachbearbeitung: On Line Video 46. Mobile Aktivitäten: IQ mobile.

 

Jung von Matt gewinnt Mandat von Maison Cailler

Jung von Matt/Limmat hat den Kommunikations- und Social Media Etat von Maison Cailler übernommen. Neben der Ausarbeitung einer klassischen Kampagne zeichnet die Agentur für das Redesign der Website Maisoncailler.com verantwortlich.

Die Agentur betreut ausserdem den gesamten Social Media Auftritt (Facebook, Twitter inklusive Community Management). «Das interdisziplinäre Kommunikationskonzept hat uns überzeugt. Ausschlaggebend war auch das Know-how der Social Media Spezialisten von Jung von Matt/Limmat», sagt André Hefti, Marketingleiter von Maison Cailler.

Erste Arbeiten werden im Oktober zu sehen sein.
 

Wirz Corporate: Neuer Internetauftritt für Maerki Baumann & Co

Wirz Corporate hat im Rahmen des Mandats von Maerki Baumann & Co den neuen Webauftritt der Zürcher Privatbank realisiert. Gestalterisch nimmt der Auftritt das überarbeitete Corporate Design auf.

Das Design soll der Bank einen schlichten, aber modernen Auftritt geben. Dieser trägt der Herkunft der Bank Rechnung, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Dabei sollte der Auftritt das Unternehmen gegenüber der Konkurrenz differenzieren und die Inhalte auf den Punkt bringen.

Wirz Corporate erstellte den gesamten Auftritt. So war die Agentur verantwortlich für Konzept und Design, Inhaltskonzept sowie Redaktion und Programmierung der Website. Der Webauftritt wurde mit dem OpenSource System Django CMS realisiert, berücksichtigt die neusten Standards und ist optimiert für Suchmaschinen.
 

Zu guter Letzt: Warum nach Deutschland fahren?

FBM Communications wirbt ab sofort mit einem neuen TV-Werbespot für das Möbelzentrum Volketswil. In perfektem Hochdeutsch fragt eine «Kundin des Möbelzentrum» in dem Spot: «Warum nach Deutschland fahren, wenn doch das Möbelzentrum auch alles zu Euro-Preisen anbietet?».

Da stellt sich doch die Frage, ob das Mobelzentrum mit diesem Spot vor allem eine deutsche Zielgruppe ansprechen will. Oder sollte die «Kundin», Carmen Schiltknecht  möglichst Deutsch klingen, um an die erwähnten «Euro-Preise» anzuknüpfen? Doch das ist noch längst nicht die einzige Rolle von Carmen Schiltknecht. Sie ist nämlich keine gewöhnliche Kundin, sondern gleichzeitig auch die Geschäftsführerin der Agentur FBM Communications. (uma)

 

Wemf: Deutlich weniger Inserateeinnahmen im August

Im August haben die Schweizer Printmedien insgesamt 91,6 Millionen Franken mit Inseraten eingenommen. Dies entspricht einer Abnahme von 18,2 Prozent gegenüber dem August 2011.

Von den 91,6 Millionen entfielen 8,5 Millionen Franken auf die Stellenanzeigen. Diese fielen um 21,8 Prozent, wie aus der am Donnerstag publizierten Inseratestatistik der Wemf hervorgeht. Aber auch bei allen anderen Inserategattungen mussten die Printmedien Einahmeeinbussen hinnehmen.

So fielen die Liegenschaftsanzeigen um 8,3 Prozent und machten noch 3,4 Millionen Franken aus. Mit der grössten Einnahmequelle, den kommerziellen Anzeigen, lag der Rückgang mit 71,2 Millionen bei einem Minus von 19 Prozent. Die Prospektbeilagen verzeichneten mit 8,5 Millionen Franken ein Minus von 10,2 Prozent gegenüber dem August 2011.

Den grössten Rückgang im Vergleich zum August 2011 erlitt die Schweizer Sonntagspresse. Sie generierte im vergangenen Monat noch 7,4 Millionen Franken. Das sind 35,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit 49,9 Millionen Franken verdiente die Tagespresse 16,5 Prozent weniger. Auch die Inserateeinnahmen für die Finanz- und Wirtschaftspresse waren mit einem Minus von 10,2 Prozent auf 1,4 Millionen Franken rückläufig, sowie für die Publikumspresse (Minus 22,9 Prozent auf 20,7 Millionen) und für die Spezialpresse ( Minus 9,3 Prozent auf 3,3 Millionen Franken). Die Fachpresse konnte mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 5,8 Millionen zulegen, und die Regionale Wochenpresse mit einem Plus von 4,8 Prozent auf 3,1 Millionen Franken.

Zu guter Letzt: Nestlé und die Schokoladenfabrik

Nestlé schlüpft in die Rolle von Willy Wonka, der im Film «Charlie und die Schokoladenfabrik» fünf goldene Lose in Schokoladenriegeln versteckte. Für die aktuelle Aktion in Grossbritanien hat der Nahrungsmittelmulti Süssigkeiten mit GPS-Sendern ausgestattet.

Charlie Bucket gehört im Film zu den fünf glücklichen Gewinnern, welche als Preis die sagenumwobene und für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Schokoladenfabrik besichtigen dürfen. Keine Führung in der Nestlé-Chefetage, aber immerhin 10'000 Pfund gewinnen die glücklichen Konsumenten, welche die sechs mit GPS-Sendern ausgestatteten Schokoladenriegel (unter anderem Kit Kat) kaufen: Werden die Packungen geöffnet, löst der Sender ein Signal aus und Nestlé steht innerhalb 24 Stunden vor der Tür, um den Check zu überreichen. Die Kampagne stammt von JWT London.

Nestlé ist übrigens nicht die erste Firma, welche GPS-Sender in Produkten versteckt und die glücklichen Gewinner zuhause aufsucht. Auch wenn Graham Walker, der Kommunikations-Chef von Nestlé UK das laut Psfk.com gerne so sähe: «Nestlé Confectionery is delighted to be first to market with this highly innovative GPS based promotion.» Gemäss der Seite Adage.com hat Omo 2010 in Brasilien Waschmittelpackungen mit dem Privatssphären-Killer ausgestattet. Zu gewinnen gab es Videokameras und Familienausflüge. In Brasilien öffnet niemand gerne wildfremden Leuten die Tür, auch wenn sie behaupten, sie seien Omo-Vertreter und hätten Videokameras dabei. Deshalb konnten die Überbringer der frohen Botschaft ein Piep-Signal im Omo-Sender auslösen – als Beweis, dass keine Verbrecher vor der Tür standen.

Natürlich ist die Vorstellung gewöhnungsbedürftig, dass man von einer Firma ohne explizite Einwilligung mit Hilfe von GPS ge-, beziehungsweise besucht wird. Aber zumindest winkt im aktuellen Fall ein anständiges Schmerzensgeld. Genug andere Firmen wissen ständig, wann wir warum wo sind. Und bis auf das Recht, ein Smartphone kaufen oder eine Suchmaschine nutzen zu dürfen werden wir in den meisten Fällen nur mit Luft, Liebe und ein paar netten Worten bezahlt. (hae)
 

http://www.youtube.com/watch?v=sk2Lfgh1c4Q

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