Aufgespiesst: Scheiden tut weh, Werbung (manchmal) auch

Anne-Friederike Heinrich, freie Mitarbeiterin der Werbewoche, über geschmack- und gefühllose Werbung.

Bin ich heillos spiessig, wenn ich finde, dass das die Grenzen des guten Geschmacks bei Weitem überschreitet? Oder einfach noch nicht lange genug verheiratet? Dieser Tage hört man im Radio einen Spot, der die Hilfestellung einer Zürcher Immobilienfirma bei Scheidungen anpreist. Ja, Sie haben richtig gelesen: Immobilien – Scheidung. Das klingt folgendermassen: «Sie lassen sich scheiden? Und wollen Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen? Wir helfen Ihnen dabei!» Puh, das sitzt. Vor lauter Schreck habe ich mir nicht einmal gemerkt, von wel chem selbstlosen Makler dieses Angebot kommt. Aber vermutlich hat er sein Büro irgendwo an der Zürcher Goldküste.

Scheidung clever gestalten

Vielleicht ist jemand, der sich gerade einen Scheidungskrieg mit seiner oder seinem Perdu-Liebsten liefert, dankbar für ein so rosawolkenfreies Angebot. Vielleicht fühlt er sich endlich einmal verstanden und unterstützt. Klarer Fall, klare Worte. Kein seichtes Geplänkel. Doch für einen normal liebenden Menschen wie mich ist dieser Werbespot ein Schlag ins Gesicht. Ich weiss schon, dass im Schnitt jede zweite Schweizer Ehe geschieden wird. Der Schnitt ist mir aber egal. Es passieren ja auch jeden Tag dutzende Unfälle – und ich fahre trotzdem seit Jahren unfallfrei. (Mein Mann übrigens auch!) Aber das nur am Rande. Ich armer Idealist werde also am frühen Morgen von einem solchen Dienstleistungsangebot aus dem Schlaf in den Tag geprügelt. Muss das sein? Wenn es um Geld geht, fragt keiner nach Gefühl. Und offenbar ist die Sache lukrativ: Die Wohnungsnot ist so gross und die Scheidungsraten sind so hoch, dass es scheinbar eine gute Idee ist, beide Sachverhalte miteinander zu verknüpfen und damit zu werben. Ganz einfach: Ehe entzwei, wird 'ne grosse Wohnung frei, da winkt Zaster ei ei ei – was ist schon dabei? Vermutlich sind die geschiedenen Leute nicht einmal besonders wählerisch, was die Konditionen anbetrifft. Hauptsache, schnell weg mit allem, was an die gemeinsame Zeit erinnert. Und der Makler kichert in seine schmierigen Handflächen.

Was ich nicht weiss…

Wenn ich mir vorstelle, wir hätten das Angebot, eine «Scheidungswohnung» oder ein «Scheidungshaus» zu kaufen – ganz günstig, nahe an der Stadt und mit Garten. Ich glaube, wir würden die Immobilie trotzdem nicht nehmen. Oder vielmehr: Genau deswegen würden wir sie nicht wollen. Wir würden schliesslich auch keine Wohnung mieten, von der wir wüssten, dass dort einmal jemand gestorben ist. Nur weiss man so etwas im Normalfall nicht. Es braucht allerdings nicht mehr als einen geschmacklosen Spot – und schon hat man das Bedürfnis, mal etwas genauer nachzufragen … Aber mal Empörung beiseite: Eigentlich könnte man aus diesem Ansatz doch noch etwas machen. Zum Beispiel eine Kinderspielzeugbörse für Scheidungskinder. Da könnten die Eltern das verkaufen, was in der kleineren Wohnung des von nun an alleinerziehenden Elternteils keinen Platz mehr hat. Oder endlich das Puppenhaus verscherbeln, das die gehasste Schwiegermutter geschenkt hat. Oder wie wäre es mit einer Autovermietung, die 50 Prozent Rabatt gibt, wenn man nachweisen kann, dass der Ehepartner mit der Familienkutsche durchgebrannt ist? Werbung braucht ja nicht geschmackvoll sein. Sie muss nur einschlagen. Frei nach dem Motto: «Aber dein Scheiden macht, dass mir das Herze lacht.»
 

Wunderman entwickelt Online-Kampagne für Ford

Ford Schweiz hat Wunderman mit der Konzeption einer digitalen Lancierungskampagne beauftragt. Ein Homepage-Takeover sorgt aktuell auf den Online-Portalen von 20 Minuten und Blick sowie ausgewählten Auto- und Sport-affinen Websites für Präsenz.

Auf Facebook können User den Sportwagen spielerisch erleben: «Ready, Steady, Go!» heisst das Game, bei dem die Spieler innert 30 Sekunden möglichst viele Ford Focus ST einfangen müssen. Der Preis: Ein Wochenende mit dem Focus ST inklusive Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Focus in Zermatt.

Verantwortlich bei Ford Motor Company Switzerland: Danijel Dzihic (Direktor Marketing);. Verantwortlich bei Wunderman: Thomas Engeli (CD), Dieter Boller (Text), Daniel Schranz (AD), Dominik Sigrist (Screen Design), Marcin Kolonko und Paolo Brocco (Programming), Stéphanie Bertschi (Beratung).
 

Pegasus Award: Soziale Ethik als Erfolgsfaktor

«Vertrauen bleibt das wichtigste Bindeglied zwischen Marken und Konsumenten.» Das war die zentrale Botschaft an der Verleihung der Pegasus Awards am Donnerstagabend im Park Hyatt Hotel in Zürich.

Das Medien- und Marketingunternehmen Reader’s Digest zeichnete diejenigen Marken aus, die in der Schweiz das höchste Vertrauen der Verbraucher geniessen. Zahlreiche Vertreter aus den Chefetagen des Marketings und der Werbung nahmen an der Preisverleihung teil, wie es in einer Reader‘s Digest-Mitteilung heisst. Die Gewinner wurden in der europäischen Verbraucherstudie «European Trusted Brands» ermittelt.

In den 35 von der Studie untersuchten Produktkategorien von A wie Automobile bis Z wie Zahnpasta/Mundpflege setzten sich vor allem Klassiker an die Spitze der vertrauenswürdigsten Marken. Darunter sind VW, Ricola, Coop, Swisscom, Emmi, Lindt & Sprüngli, V-ZUG, Nivea, CSS, Elmex und viele weitere. In der Schweiz gaben rund 1’500 Befragte ihr Votum ab, repräsentativ für die Schweizer Verbraucher.

Unternehmen würden heute zunehmend daran gemessen, ob sie sozial verantwortlich handelten, kommentierte Anett Groch, Anzeigendirektorin von Reader’s Digest Deutschland, Österreich, Schweiz. «Soziale Ethik wird sogar zu einem wesentlichen Bestandteil einer erfolgreichen Unternehmenskultur und Markenführung. Sie erzeugt eine gute Reputation und stützt diese.» Dieser Zusammenhang werde mit der Reader’s Digest-Studie 2012 belegt.

Manfred Strobl, CEO der Media-Agentur OMD Schweiz, legte als Gastredner den Gästen das Thema Markenvertrauen noch einmal besonders ans Herz. Die Preisverleihung wurde eingerahmt von einem Potpourri von Artistik, Tanz und Musik. Silvia Affolter sorgte für die Moderation.

Webguerillas eröffnen Dependance in Berlin

Webguerillas ist neu auch in Berlin vertreten. Die Agentur eröffnet am 1. Oktober ein Office in der deutschen Hauptstadt.

Geleitet wird das neue Team von Corinna Nachtigall, die schon von 2008 bis 2010 als Beraterin bei den Webguerillas in München tätig war. Das fünfköpfige Start-Team soll noch in diesem Jahr um weitere fünf Mitarbeitende erweitert werden. Erst im Oktober vergangenen Jahres hatte die Agentur eine Niederlassung in der Schweiz eröffnet, in der zurzeit 24 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Im neuen Berliner Büro bündelt die Agentur in weiten Teilen ihre Technologieleistungen – insbesondere den Auf- und Ausbau von Social CRM-Systemen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Berliner Webguerillas wollen als Agenturpartner neue, innovative technologische Lösungen anbieten und gemeinsam mit den Kunden zeigen, wie Social Media Marketing gewinnbringend umgesetzt werden kann. «Berlin mit seiner ausgeprägten Start-Up-Kultur ist dafür der richtige Ort», sagt David Eicher, Geschäftsführer der webguerillas München.

 

Weka erwirbt Blogwerk

Die Weka Firmengruppe aus Kissing bei Augsburg hat rückwirkend zum 1. Juli 2012 die Blogwerk in Zürich übernommen. Blogwerk wurde 2006 von Peter Hogenkamp gegründet.

Das Unternehmen konzipiert und betreibt zahlreiche Corporate Blogs für Grossunternehmen und Institutionen, bietet Consulting im Bereich Social Media und hat mit dem Social Media Kit ein eigenes Software-Tool für professionelle Social-Media-Kommunikation entwickelt. Daneben betreibt Blogwerk fünf eigene Blogs: Neuerdings.com, Netzwertig.com, Imgriff.com, fokussiert.com und Startwerk.ch. Für die eigenen Publikationen und für Kunden produziert Blogwerk monatlich insgesamt rund 600 Blogartikel, Newsletterbeiträge und Facebook-Postings. Blogwerk beschäftigt 18 feste Mitarbeiter und rund 35 freie Autoren.

Blogwerk könne auf der heutigen soliden Basis sicher in seiner weiteren Entwicklung vom Weka-Unternehmensverbund profitieren, ebenso wie Blogwerk zur Entwicklung der anderen Weka-Unternehmen beitragen könne, sagt Peter Hogenkamp, Gründer, bisheriger Hauptaktionär und Verwaltungsratsvorsitzender von Blogwerk. Die Weka Firmengruppe ist ein deutsches Familienunternehmen mit 19 Medienunternehmen in fünf Europäischen Ländern; in der Schweiz ist das Unternehmen bisher mit Weka Business Media und ZfU vertreten.

Blogwerk wird als eigenständiges Schwester-Unternehmen neben den anderen Schweizer Firmen weiter geführt, alle Mitarbeiter werden übernommen, Standort bleiben die kürzlich neu bezogenen Büros an der Badenerstrasse 141. Die Geschäftsführung bleibt bei Thomas Mauch (Content) und Olivia Menzi (Dienstleistungen). Werner Pehland, Geschäftsführer aus der Weka Firmengruppe, wird als Mitglied des Verwaltungsrats Ansprechpartner für die Blogwerk-Geschäftsführung sein.

 

Milestone 2012: Jury nominiert 20 Favoriten

92 verschiedenste Tourismusprojekte aus allen Landesteilen standen der Jury des diesjährigen «Milestone. Tourismuspreis Schweiz» zur Auswahl. Aus der Fülle dieser Bewerbungen hat die Jury heute 20 Projekte nominiert.

Der Milestone würdigt als Auszeichnung der Schweizer Tourismusbranche herausragende und innovative Leistungen und wird am 13. November 2012 im Kursaal in Bern verliehen. Die mit insgesamt 33‘000 Franken dotierte Auszeichnung wird in den Kategorien «Herausragendes Projekt», «Nachwuchspreis», «Umweltpreis» und «Lebenswerk einer Persönlichkeit» vergeben. Die Jury besteht aus Mario Lütolf (Vorsitz), Direktor Schweizer Tourismus-Verband STV, Fiorenzo Fässler, Managing Director Smarket, Harry John, Tourismusexperte, Barbara Rigassi, Managing Partner Brugger und Partner und Jürg Stettler, Leiter Institut für Tourismuswirtschaft ITW, Hochschule Luzern.

Für den Milestone 2012 unter dem Motto «Auf zu neuen Ufern» sind die folgenden Projekte nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):

Nominierte Herausragendes Projekt
• Bus alpin, Samuel Bernhard, Verein Bus alpin, Zürich
• China meets Weggis, Peter Kämpfer, Park Weggis, Weggis
• Destinationsmodell und Familienstrategie Grächen, Berno Stoffel, Touristische Unternehmung Grächen, Grächen
• e-domizil.ch – Feriendomizile online, Marc Bertschinger, e-domizil, Zürich
• Erlebniswelt Muotathal, Emil Gwerder, erlebniswelt muotathal, Muotathal
• GolfMountain Adelboden, Roger Steiner, Bergbahnen Engstligenalp, Adelboden
• Guerilla Marketing Fribourg Region, Thomas Steiner, Union fribourgeoise du Tourisme, Fribourg
• Le Vieux Manoir Seeprojekte 2010-2012, Ulrike Ruf, Le Vieux Manoir, Murten-Meyriez

• Nette Toiletten in Ftan, Urs Wohler, Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair, Scuol
• Panorama-Yacht Saphir auf dem Vierwaldstättersee, Werner Lüönd, Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees, Luzern
• Projekt Herzlichkeit, Ariane Ehrat, Engadin St. Moritz Tourismus, St. Moritz
• Solothurn Services & Seminarmeile Solothurn, Jürgen Hofer, Region Solothurn Tourismus, Solothurn
• Textilland Ostschweiz, Rolf Schmitter, Verein «Textilland Ostschweiz», St. Gallen
• Weltneuheit CabriO, Jürg Balsiger, Fabienne Huber, Stanserhorn-Bahn, Stans

Nominierte Umweltpreis
• Climate Project Zürich Nord, Stefano Alborghetti, Courtyard by Marriott Zürich Nord Hotel, Zürich
• ibex fairstay – Nachhaltigkeit fördern und fordern, Kathrin Spiller, ibex fairstay, Chur
• Les chemins du bio, Jean-Claude Cattin, les chemins du bio, Montfaucon

Nominierte Nachwuchspreis
• Kooperatives eCRM Zermatt, Sven Hauser, Zermatt Tourismus, Zermatt
• Touren im Lötschental interaktiv planen, Sandra Stockinger, Lötschental Tourismus, Wiler
• TrekkSoft.com, Philippe Willi, TrekkSoft, Matten b. Interlaken

Unter www.htr-milestone.ch werden die nominierten Projekte in Wort und Bild vorgestellt.
 

Falsche Freunde

Ende August 2012 verkündete Facebook, dass sie gegen Like-Betrug vorgehen würden. Also Likes, die gekauft wurden und nicht aus persönlichem Interesse an einer Person zustande gekommen sind. Aber nicht nur auf Facebook wird mit falschen Freunden geschummelt, auch auf Twitter, YouTube und in anderen Social Media wird Beliebtheit und Bekanntheit vorgetäuscht. Von Manuel P. Nappo, Studienleiter CAS Social Media Management an der HWZ, Chief Networking Officer bei Centralway. www.about.me/mpn

Das Prinzip ist eigentlich simpel: Diverse Agenturen bieten für relativ wenig Geld Likes, Freunde oder Follower zum Kauf an. Hinter den falschen Freunden stecken entweder Bots, also automatisch generierte Profile, hinter welchen keine echten Personen stehen, oder richtige Personen, die für ihre Aktivitäten Geld erhalten. Seit Kurzem kursieren auch öfters merkwürdige Videos oder Links. Schaut man sich diese an, wird man automatisch Fan einer Seite, ohne etwas davon zu merken. Zusätzlich heikel beim Freunde-Kauf ist, dass jedermann Freunde kaufen und diese einem x-beliebigen Profil zuordnen/schenken kann, ohne dessen Einwilligung.

Die falschen Freunde sind oft daran zu erkennen, dass innerhalb kurzer Zeit eine grosse Menge neuer Freunde hinzu kommt, von denen oft auch das Datum der Account-Eröffung identisch ist. Die Profile stammen aus fernen Ländern, und bei automatisch erzeugten Profilen sind bisher keine oder kaum eigene Aktivitäten zu sehen.

Das primäre Interesse an mehr Freunden, Fans und Bewertungen ist die gesteigerte Beliebt- und Bekanntheit, die vorgetäuscht wird. Dies dürfte auch erklären, wieso jüngst besonders oft Politiker und Parteien beschuldigt wurden, falsche Freunde eingekauft zu haben. Gerade in der Politik wird im Vorfeld von Wahlen stark über die Beliebtheit diskutiert. Für die Medien sind Vergleiche von Follower- Zahlen mittlerweile gang und gäbe. Kommt jedoch ans Licht, dass falsche Freunde eingekauft wurden, wirkt sich das nicht gerade positiv auf einen Kandidaten aus. Auch wenn dieser möglicherweise gar nicht selber gehandelt hat, sondern die falschen Freunde von jemandem untergejubelt wurden.

Letztendlich bringen falsche Freunde gänzlich wenig in den Social Media, da die Neuen Medien besonders von der Interaktion leben, falsche Freunde aber meist still und inaktiv sind. Mittlerweile kann man jedoch bereits Interaktion kaufen: YouTube- Views und Retweets, auch das gibt es für bares Geld. Nützlich sind die falschen Freunde aber auch hier nicht, sie lassen nur Statistiken hübscher aussehen, obwohl sie diese Zahlen letztendlich verfälschen. Was bringen falsche Freunde in den Social Media, wenn die wirklichen Unterstützer im realen Leben dann doch nicht zur Wahlurne gehen und für einen Politiker stimmen? Einmal mehr ist es wie im realen Leben: Stellen Sie sich einen Saal mit 500 Leuten vor, welche Ihre Veranstaltung besuchen. 400 davon wurden jedoch für die Teilnahme bezahlt, und nur 100 sind Ihre wirklichen Interessenten. Weder Sie noch die wirklichen Interessenten werden sich wohl fühlen .

Social Media leben vom Dialog. Man sollte sich um diejenigen Personen kümmern, die ein wahres Interesse haben und dort den Austausch fördern und das Vertrauen stärken und nicht das quantitative Anhäufen von Freunden als Ziel vor Augen haben.
 

Aus «Jahrbuch der Werbung» wird «Das Jahr der Werbung»

Im Jahr 2009 wurde dem «Jahrbuch der Werbung» erstmals eine vollständige und kostenfrei nutzbare Onlineversion zur Seite gestellt. Zum fünfzigsten Jubiläum sollen Publikationen - Buch sowie Onlinepräsenz - und Wettbewerb künftig unter dem Namen «Das Jahr der Werbung» realisiert werden.

Unter dem Titel «Werbung in Deutschland» veröffentlichte der Econ Verlag 1964 erstmals ein Jahrbuch, das «in geschlossener Form die deutsche Werbung […] detailliert, erläuternd und in einem überblickbaren Zeitabschnitt zusammengefasst» vorstellte. Als «Jahrbuch der Werbung» etablierte es sich zu einem Standardwerk der Kommunikationsbranche, das mit seinem gleichnamigen Wettbewerb die besten Arbeiten des Jahres auszeichnete.

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50 Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes hat sich die Medienlandschaft grundlegend verändert, so der Econ Verlag in einem Pressecommuniqué vom Donnerstag. Wenn auch das generelle Ziel von Werbung gleich geblieben sein möge, die Auswahl an Kommunikationsmitteln und –kanälen habe sich ungleich vergrößert. Für Kreative und insbesondere Auftraggeber bedürfef es mehr denn je einer Orientierung in diesem sich stetig wandelnden Markt.

Das «Jahr der Werbung» macht es sich zum Ziel, den wichtigen Entwicklungen und Kampagnen eine Plattform zu bieten. Dabei geht es uns nicht nur um neue kreativ-handwerkliche Ideen und Stilistiken, sondern zuerst um die erfolgreichen, innovativen Konzepte für die Breite der Möglichkeiten in Kommunikation und Werbung. Gesucht werden erfolgreiche Kampagnen die auch von der Auftraggeberseite als solche gesehen werden.

Einsendung werden bedeutende Kampagnen und wegweisende Einzelleistungen aus Kampagnen gebeten. Die Jury zeichnet Arbeiten aus, die Signale setzen in einem Markt, der nach Orientierung sucht. Mit dem neuen Wettbewerb sind in der Jury künftig Unternehmen (Auftraggeber), verantwortliche Kreative sowie Medien und Fachmedien vertreten. Ebenso werden Wettbewerbsgewinner in die Jury berufenDie Jury vergibt den Grand Prix an die herausragende Kampagne des Jahres, die beispielhaft ist für kluge Orchestrierung der integrierten Kommunikation über alle Medien hinweg. Die besten Arbeiten in den Einzelkategorien des Wettbewerbs sowie Beiträge, die als Integrierte Kampagne und B2B-Kommunikation zusammengefasst sind, werden mit dem Megaphon in Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet.

Die genannten Maßnahmen treten für den laufenden Wettbewerb in Kraft. Einsendeschluss ist der 19. Oktober. Die Umbenennung wird sukzessive auf alle Medien übertragen. Das nächste Buch erscheint unter dem Titel «Das Jahr der Werbung 2013» unter der Herausgeberschaft von Thomas Rempen, Anette Scholz und Peter Wippermann im kommenden Frühjahr. Die Gestaltung des Titels stammt von Anzinger, Wüschner, Rasp.

Online und Print können sich ergänzen

Im Geschäftsberichte-Rating 2012 gewinnt Roche vor Swiss Re und Geberit.

Am diesjährigen Rating Event vom 20. September wurden neun Medaillen vergeben. In der Gesamtwertung holte sich Roche Gold vor Swiss Re (Silber) und Geberit (Bronze). Die zehnköpfige Schlussjury stand unter dem Vorsitz von Matthias Graf, HarbourClub. Als einzige Firma bekommt Geberit eine zweite Medaille, zusätzlich Gold in der Kategorie Design. Den zweiten Platz in dieser Kategorie belegt Kuoni vor Allreal. Die Design-Jury bestand aus elf Mitgliedern unter der Leitung von Peter Vetter, Zürcher Hochschule der Künste. In der Kategorie Value Reporting schwingt Swisscom oben aus. Sie verweist Straumann (Silber) und Credit Suisse (Bronze) auf die weiteren Plätze. Das Value Reporting wird vom Institut für Banking und Finance an der Universität Zürich durch Prof. Alexander Wagner verantwortet.

Die Sicht des Verwaltungsrates

Mit Andreas Schmid sprach ein Gastredner, der gerade drei wichtige VR-Präsidien innehat: der Oettin ger Davidoff Group, der GateGroup Holding AG und der Flughafen Zürich AG. Drei Punkte seien ihm bei einem Geschäftsbericht wichtig. Erstens die Vollständigkeit und Richtigkeit, zweitens die Verständlichkeit und Übersichtlichkeit und drittens die Anmutung und die Corporate Identity. Gemessen an den gesetzlichen Vorgaben sowie am Aufwand und den Kosten ist Geschäftsbericht für Andreas Schmid heute noch das Leitmedium der Unternehmenskommunikation. Aber für die Zukunft bezeichnet Schmid den Geschäftsbericht in der heutigen gedruckten Form als Auslaufmodell. Denn die zahlreichen Anspruchsgruppen benützten andere Quellen, um sich ein Bild über die Unternehmen zu machen. Hier appellierte Schmid an den HarbourClub als Organisator des Anlasses, die Diskussion über geeignetere Formen der Ergebniskommunikation zu führen, welche den einzelnen Anspruchsgruppen gerechter werden.

Die Bitte von Andreas Schmid hat der Harbour- Club jedoch mit der Neuorganisation des Geschäftsberichte- Ratings zum Teil vorweggenommen: So wurden das erste Mal Online und Print gleichwertig bewertet. Wer in Sachen Geschäftsberichterstattung vorne mitspielen will, muss neben dem gedruckten Geschäftsbericht auch eine ansprechende Online-Präsenz aufweisen. Und so stand am Schluss Roche ganz oben auf dem Siegertreppchen. In den Spezialdisziplinen bestes Design Print oder Online oder Value Reporting war sie zwar nicht ganz oben, doch als überzeugende Allrounderin setzte sie sich in der Schlussjurierung gegenüber der Konkurrenz durch. Roche demonstriert, laut Matthias Graf vom HarbourClub, wie sich Print und Online ideal ergänzen. Noch konsequenter geht die drittplatzierte Geberit vor. Sie definiert klar Online als Leadmedium der Geschäftsberichterstattung. Ergänzend werden dann noch spezielle Publikationen für einzelne Zielgruppen abgegeben. Wir warten gespannt, ob andere Unternehmen diesem Beispiel folgen.

Welche Geschäftsberichte wurden bewertet?

In das Geschäftsberichte-Rating 2012 aufgenommen wurden die Geschäftsberichte aller kotierten Unternehmen, die im SPI vertreten sind. Zusätzlich die 50 umsatzstärksten Unternehmen im Jahr 2011, die 15 Versicherungen, die im Jahr 2010 die höchste Bruttoprämie hatten, und die 25 Banken, die 2010 die höchste Bilanzsumme aufwiesen (Sample von 233 Berichten).

Wie wurde gekürt?

Prof. Alexander Wagner, Projektleiter Florian Eugster und Studierende vom Institut für Banking und Finance an der Universität Zürich bewerteten die Geschäftsberichte Print wie Online nach festgelegten inhaltlichen Kriterien für das Value Reporting. Parallel dazu beschäftigten sich Fachleute unter der Leitung von Peter Vetter, Zürcher Hochschule der Künste, mit allen Aspekten der Gestaltung und der Usability und gewichteten die Print- und Online-Auftritte je zur Hälfte, dies führte dann zur Rangliste Design. Die Addition beider Ratings nach Rangpunkten ergab die 12 Gesamtbesten. Daraus erkor die zehnköpfige Abschlussjury schliesslich die Gesamtsieger des Geschäftsberichte-Ratings 2012.

Andreas Jäggi

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Yellos Musik läuft und läuft und läuft

Dieter Meier hat für den neuen VW Golf 7 einen aufwendigen Werbefilm gestaltet. Musik von Yello und Boris Blank. Die beiden Künstler durften für diese Auftragsarbeit eine totale artistische Freiheit geniessen.

WW: Yello ist weltweit bekannt für seine Musikclips. Aber bis jetzt noch nicht für Werbefilme. Wie ist es zu diesem Auftrag gekommen?
Dieter Meier: Yello wurde angefragt, die Musik zu produzieren für die Präsentation des neuen VW Golf 7. Dazu haben wir die Vorstände von Volkswagen ein paar Mal getroffen, vor allem den Zuständigen für Kommunikation. Bei diesen Gesprächen ist die Idee für einen Film gereift. Von mir kam dann der Vorschlag für ein Konzept unter dem Titel «The Key to Perfection». Ich habe ja das Auto im «Hochsicherheitstrakt » bei VW mehrmals gesehen. Und es ist wirklich ein sehr perfektes Auto. Vor allem in der Wertanmutung weit über dem Preis. Meine Idee wurde dann für gut befunden. So habe ich ein Storyboard für «The Key to Perfection» entwickelt. Schliesslich fanden sie, Yello solle doch diesen Film gleich selber machen. Damit Film und Musik aus einer Hand kommen.

Sie haben auch mitgewirkt am Drehbuch?
Nicht nur am Drehbuch. Dieser Film ist zu 100 Prozent von mir. Natürlich hatte ich eine ausführende Produktionsfirma mit United Visions in Berlin. Aber ich hatte absolut «Carte blanche». Ich musste nicht mit einer Werbeagentur und auch nicht mit Volkswagen über meine Ideen diskutieren. Man wollte explizit, dass dieser Film so aussieht, wie ich finde, er müsse aussehen.

Was ist das Konzept?
Das Konzept dreht sich um einen Schlüssel. Dieses Hightech-Gebilde öffnet die Welt zum VW Golf. Bevor unsere Designerin als Protagonistin aber in das Auto einsteigen kann, startet der Schlüssel auf eine Reise rund um die Welt. Der VW Golf ist ja ein weltumspannendes Auto, das erfolgreichste Modell in der ganzen VW-Serie. Bisher wurden über 30 Millionen Autos verkauft. Deshalb symbolisiert die Reise dieses leuchtenden Schlüssels die weltweite Präsenz des Lichtes dieses VW Golf. Zum Schluss wird der Schlüssel von unserer Designerin wieder im Empfang genommen und zum «Key to Perfection». Sie kann in das Auto einsteigen.

Ist Dieter Meier als Regisseur selber rund um die Welt gereist?
Im Film basiert viel auf Computer-Animation. Da war ich in Berlin dabei, ebenso bei Studioaufnahmen und in der Stadt Berlin. Die Zeit ist dann plötzlich davongelaufen und so konnten wir nicht mehr durch die ganze Welt reisen. Da haben wir eine sehr intensive Suche nach hochwertigem Material gestartet. Das war etwas vom Schwierigeren bei diesem Film, dass die Aufnahmen so geschnitten werden konnten, dass alles wie aus einem Guss wirkt. Aber ich bin mit den Aufnahmen mehr als zufrieden.

Ist die Musik schon festgestanden oder nachträglich auf das Bild komponiert worden?
Boris Blank hatte einen Entwurf der Musik. Wir wussten, dass es vor allem um diesen Drive geht. Dieser Drive rund um die Welt. Eine moderne, urbane und weltumspannende Musik. Den Film haben wir auf die Musik geschnitten und zum Schluss noch einmal ein paar Akzente gesetzt.

Man hört von einer CD, die beim Golf in das Handschuhfach gelegt wird?
Das sind sie bei Volkswagen noch am Überlegen. Man würde es gerne machen. Es ist aber etwas aussergewöhnlich und muss deshalb noch abgesprochen werden mit den obersten Verantwortlichen, ob sie das wollen, ein Musikprojekt so klar mit ihrem wichtigsten Auto in Verbindung zu bringen. Das werden wir in den nächsten Tagen am Auto-Salon in Paris erfahren. Wir haben aber bereits ein paar Tausend CD produziert, zum Beispiel für die Medienleute. Bei der Präsentation des neuen Golf in Berlin waren über 700 Medienleute bei der Premiere. Yello ist bei diesem Event aufgetreten.

Wird Yello noch weiter eingesetzt als Botschafter für VW Golf?
Es sind noch andere Veranstaltungen vorgesehen. Boris hat auch Musik entwickelt für die Präsentation von anderen Autos in Paris. Die waren so begeistert, dass sie darauf alle Musik für über 20 neue Wagen aus der Volkswagen-Gruppe von uns wollten. Das ist dann aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen. Auch eine Tanztruppe konnte ihre Choreographie nicht mehr so kurzfristig ändern. Aber drei weitere Konzernmarken werden nun bei der Präsentation am Auto-Salon in Paris musikalisch von Yello begleitet.

Hat Yello schon eine längere Beziehung mit VW?
Wir haben vor vier Jahren bereits für den Audi A5 Musik produziert. So hat sich eine Fortsetzung ergeben.

Hat der Abstecher in die Werbung auch Spass gemacht?
Ich habe überhaupt keine Berührungsängste, mit Musik oder auch mit Film vernünftige Produkte zu promoten. Und dieser VW Golf ist natürlich ein extrem vernünftiges Produkt innerhalb des ganzen Autobetriebs. Dazu war es eine hervorragende Zusammenarbeit. Nachdem das Konzept für gut befunden wurde, hat man nachher sowohl Boris wie mir die artistischen Freiheiten gelassen, sodass man sagen kann: Das ist jetzt wirklich ohne Verbeugungen, Verneigungen und Einschränkungen, sowohl was das Bild wie den Ton betrifft, ein 100-prozentiges Yello-Produkt. Das ist ja nicht immer so, wenn man Werbung macht. Mehrere Werbeagenturen, die sich dreinreden, die Geschäftsleitung, die noch ihren Input gibt. Das gibt dann sehr oft diese Kompromisse. Aber in diesem Fall war es eine absolut ideale Zusammenarbeit. Und die Vorstände waren auch nach der Präsentation in Berlin restlos begeistert und haben unter dem Titel «Volltreffer» Boris und mir geschrieben.

Interview: Andreas Panzeri

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BSSM bringt das Plus von Demeter auf den Punkt

Die Agentur BSSM hat für Demeter die Unterschiede von Bio-Produkten und biodynamischen Produkten dargestellt. Die Werbemittel sollen das Plus von Demeter-Käse auf den Punkt bringen.

Demeter Kühe tragen Hörner. Das schreiben die Demeter-Richtlinien zwingend vor, da es die Vitalität der Tiere stärkt. Sie verzehren hofeigenes Futter und leben art- und tiergerecht auf Böden, die durch die biodynamische Anbauweise eine markant höhere Fruchtbarkeit und Biodiversität aufweisen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Hinzu komme eine sorgfältige und achtsame Verarbeitung der Milch.

Die Werbemittel der BSSM Werbeagentur für den Käse sollen augenfällig auf den Punkt bringen, dass Demeter-Milchprodukte Charakter haben.

Verantwortlich bei Demeter Schweiz, Liestal: Christian Butscher, Aline Haldemann (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD),  Hans Peter Brugger (Text), Daniel Bard (AD), Sylvia Halbeisen (Beratung). Fotograf: Eugen Leu & Partner, Riehen.

Webbasierte TV-Nutzung legt zu

Die Internetnutzung steigt weiter an und mit ihr auch die webbasierte TV-Nutzung. Ein Grund dafür sind Tablets und Smartphones, die neue Nutzungsmöglichkeiten schaffen und auch für eine stärkere Nachfrage nach TV-Inhalten im Netz sorgen.

Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle «ARD/ ZDF-Onlinestudie 2012», für die Enigma GfK 1800 deutsche Konsumenten ab 14 Jahren befragt hat.

Die Studie zeigt zunächst, dass die Nutzung des Internets weiter zunimmt. Drei von vier Deutschen (75,9%) nutzen heute das Web zumindest gelegentlich. Das entspricht 53,4 Millionen Internetnutzern – genau 1,7 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Bei Männern ist das Internet noch beliebter als bei Frauen: 81,5 Prozent der Männer und 70,5 Prozent der Frauen nutzen das Internet. Unterscheidet man nach dem Alter, wird deutlich, dass fast alle Jüngeren (100,0% der 14- bis 19-Jährigen und 98,6% der 20- bis 29-Jährigen) online sind. Die höchsten Zuwachsraten gehen allerdings weiter von den Über- 50-Jährigen aus: 76,8 Prozent der 50- bis 59-Jährigen nutzen inzwischen das Internet (+ 7,7% gegenüber dem Vorjahr). Unter den über 60-Jährigen sind 39,2 Prozent (+4,7%) online.

Deutlich wird zudem, dass immer mehr Onliner das Internet auch mobil nutzen. Die mobile Internetnutzung hat sich seit 2009 mehr als verdoppelt, von seinerzeit 11 auf nun 23 Prozent. Fast jeder vierte deutsche Onliner ist also heute schon mit mobilen Endgeräten im Netz unterwegs. Besonders die jüngeren Generationen (42% der 14- bis 19-jährigen und 40% der 20- bis 29-jährigen Onliner) erfreuen sich am mobilen Surfen. Nummer eins unter den internetfähigen mobilen Devices ist ganz klar das Smartphone: 84 Prozent der mobilen Internetnutzer verwenden ein Smartphone, um Zugang zu Informationen und Unterhaltung zu bekommen. Daneben etablieren sich Tablets als weitere Alternative für das mobile Surfen. Sie werden mittlerweile von 6 Prozent der mobilen Onliner für die Internetnutzung genutzt.

Durch die neuen Endgeräte werden den Konsumenten weitere Möglichkeiten geboten, TV-Inhalte zu konsumieren. So steigt der Abruf von TV-Sendungen aus dem Netz weiter an: Mittlerweile schauen 30 Prozent der Onliner zumindest gelegentlich im Web zeitversetzt fern, 2009 waren es erst 21 Prozent. Fast jeder vierte Onliner (23 %) schaut zudem live im Internet fern, vor drei Jahren waren es 18 Prozent.

Festzustellen ist allerdings, dass der Habitualisierungsgrad beim Web-TV noch relativ niedrig ist. Internetfernsehen wird vom Gros der Bevölkerung noch nicht gewohnheitsmässig genutzt. Erst 11 Prozent der Onliner sehen mindestens einmal wöchentlich und nur 2 Prozent täglich zeitversetzt über das Web fern. Live-Streaming wird wöchentlich von 7 Prozent und täglich von einem Prozent der Onliner genutzt. Eine grössere Rolle spielt die regelmässige Bewegtbildnutzung bei den Jüngeren: 20 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sehen wöchentlich TV-Sendungen zeitversetzt im Internet an, 4 Prozent täglich. Live-TV im Internet nutzen 11 Prozent der Jüngeren wöchentlich und 3 Prozent täglich.

Für die Zukunft ist zu erwarten, dass die habitualisierte Nutzung von TV-Inhalten über das Internet bei Jung und Alt zunimmt.

Clemens Koob

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