20 Minuten: Online- und Printredaktion zusammengelegt

Die Redaktion der Pendlerzeitung 20 Minuten und die Redaktion von 20 Minuten Online werden vollständig zusammengeführt. Die Leitung übernimmt der bisherige Print- Chefredaktor Marco Boselli.

Die beiden Redaktionen arbeiten schon heute eng zusammen und verfügen bereits über gemeinsame Wirtschafts- und Unterhaltungsressorts sowie gemeinsame Lokalredaktionen. In der Westschweiz wurden die Print- und Online-Redaktionen unter der Leitung von Philippe Favre bereits 2010 integriert und im Mai dieses Jahres wurde unter der Leitung von Marco Gasser eine gemeinsame Verkaufsorganisation für die Deutschschweiz geschaffen. Dies schreibt Tamedia in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Die Leitung der integrierten Redaktion übernimmt ab Dezember 2012 Marco Boselli, derzeit Chefredaktor der Pendlerzeitung sowie des People Magazins 20 Minuten Friday. Boselli ist seit 2003 Chefredaktor von 20 Minuten in der Deutschschweiz. Als Projektleiter hat er die Entwicklung der italienischsprachigen Ausgabe 20 Minuti, die seit Herbst 2011 auf dem Markt ist und gemeinsam mit dem Tessiner Verleger Giacomo Salvioni herausgegeben wird, verantwortet. Zudem war er massgeblich an der Lancierung der Pendlerzeitung L’Essentiel, die Tamedia gemeinsam mit der Partnerin Edita SA in Luxemburg herausgibt, beteiligt, wie Tamedia in der Mitteilung weiter schreibt. Vor seinem Engagement bei 20 Minuten war der 47-Jährige Geschäftsführer des Dating-Portals Partnerwinner. Marco Boselli hat 2010 am «Sulzberger Executive Leadership Program» an der Columbia Universität in New York teilgenommen.

Hansi Voigt, seit 2007 Chefredaktor von 20 Minuten Online, wird den Medienverbund 20 Minuten Ende November 2012 verlassen. Unter der Führung von Hansi Voigt wurde 20 Minuten Online als Newsportal ausgebaut. Auf seine Initiative wurde ein Redaktionsbüro von 20 Minuten Online in Hongkong eröffnet, um die Aktualisierung von 20minuten.ch an 365 Tagen rund um die Uhr sicherzustellen und gleichzeitig Mitarbeitenden einen Einblick in eine neue Kultur zu verschaffen, so Tamedia weiter. Der 49-jährige frühere stellvertretende Chefredaktor der Wirtschaftszeitung Cash habe zudem massgeblich zum Erfolg der mobilen Applikationen der Newssite sowie zur Position von 20 Minuten Online bei mobilen Applikationen beigetragen.

Auch bei der Wirtschaftszeitung Finanz und Wirtschaft setzt Tamedia den Rotstift an. Wie Chefredaktor Mark Dittli gemäss SDA gegenüber der Nachrichtenagentur AWP sagte, werden sieben bis acht Stellen eingespart. Es komme zu Entlassungen, Frühpensionierungen und vereinzelten Pensenreduktionen. Der Verlag müsse 0,5 Stellen einsparen, der Rest gehe zulasten der Redaktion. Die FuW-Redaktion zählt aktuell noch 45 Vollzeitstellen. Dittli begründet die Massnahmen gemäss SDA mit dem «extrem harten Umfeld» und dem tiefen Inseratevolumen.

Syndicom fordert den Verzicht auf Kündigungen

Was die Veränderungen für die Ausrichtung der beiden Medien bedeutet, lasse sich noch nicht abschätzen, schreibt Syndicom in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Meldung berge aber Zündstoff für die Angestellten der beiden Redaktionen. Die beiden bisher grundsätzlich getrennt und unabhängig arbeitenden Teile würden im Zuge der neu verordneten Konvergenz schlicht fusioniert, um Kosten zu sparen. Dabei gebe es offensichtlich nur Platz für einen Chef – aber auch auf den Redaktionen wird abgebaut werden, heisst es aus dem Verlag.

Syndicom ist als die Gewerkschaft der Medienschaffenden besorgt über die Pläne des Verlagshauses Tamedia, insbesondere was die Personalpolitik anbelangt. Man erwarte von Tamedia, die Konvergenz von Print und online nicht als Sparprojekt zu missbrauchen und alles zu machen, um einen Stellenabbau und Kündigungen zu verhindern, schreibt Syndicom in der Mitteilung weiter. Verschiedene Redaktionen der Tamedia-Titel seien in den letzten Jahren bereits von Sparprogrammen heimgesucht und geschröpft worden. Das von Zürich aus operierende Unternehmen habe als grösster Medienverlag in der Schweiz und angesichts der millionenschweren Gewinne eine besondere Verantwortung gegenüber dem ganzen Personal und gegenüber der Öffentlichkeit.

 

Zu guter Letzt: SBB schlägt zurück

Marbet realisiert Auftakt der internationalen «Geberit Challenge 2012»

Die Live-Kommunikationsagentur Marbet hat ihr Kundenportfolio um die Geberit International erweitert. Zum Auftakt der Zusammenarbeit realisiert die Agentur die «Geberit Challenge 2012» für den Sanitärtechniker.

Die «Geberit Challenge» ist eine Roadshow, die seit Anfang September zum zweiten Mal nach der im Jahr 2011 durchgeführt wird. Sie startete in Mannheim, Deutschland. Im Laufe von vier Monaten inszeniert Geberit mit Unterstützung von Marbet insgesamt 13 Veranstaltungen für Kunden aus acht europäischen Ländern.

Marbet begleitete die europaweite Roadshow von Geberit und stellt dabei die erfolgreiche Umsetzung der einzelnen Veranstaltungen sicher. Dazu gehört neben der aufwändigen Logistik auch die Koordination von Gewerken wie Technik, Entertainment, Catering, Hostessen, Sicherheit, Film und Foto, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Nach den Veranstaltungen in Deutschland, folgen in den nächsten Wochen Österreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, sowie England, die Schweiz und Frankreich.

 

Tele Top: Neues Layout, neue Moderatorin

Am Donnerstag ist Premiere der neuen Tele Top-Wettersendung aus dem Studio von Meteo News. Neu ist dabei nicht nur die Moderatorin, auch das Layout des Wetterstudios und alle Grafiken wurden komplett überarbeitet.

Das neue Layout der Sendung wurde in den letzten Wochen zusammen mit Meteo News entwickelt. Die Sängerin Paloma Würth begrüsst zum ersten Mal zum Wetter.  Die 33-jährige Ostschweizerin ergänzt das Meteo News-Team von Peter Wick, welches für die Wetterprognosen bei Tele Top verantwortlich ist.

Tele Top strahlt als konzessionierter Regionalfernsehsender für die Kantone Zürich, Thurgau, Schaffhausen und den Wahlkreis Wil (SG) das Wetter stündlich wiederholt direkt im Anschluss an die täglichen News-Sendungen aus.

Source konzipiert Dauerausstellung für Holcim in der Umwelt Arena

Die Dauerstausstellung von Holcim in der Umweltarena widmet sich dem Baustoff Beton. Entstanden ist Kommunikation im Raum, konzipiert und gestaltet von der Designagentur Source, welche die intuitive und spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema anregt.

In Spreitenbach werden die verschiedenen Facetten des Baustoffs Beton gezeigt und wie der Baustoffkonzern sich für die Umwelt engagiert, indem er energieeffiziente Anlagen einsetzt, alternative Brenn- und Rohstoffe verwendet und führend ist im Einsatz neuer, umweltschonender Produktionstechnologien. Den Besuchenden wird auf 70 Quadratmeter Hintergrundwissen zum Baustoff Beton und zum Konzern vermittelt, gegliedert in drei Bereiche. Die rot gestaltete Fläche zum Thema Nachhaltigkeit zeigt auf, welche CO2-freundlichen Baustoffe Holcim entwickelt und wie nachhaltig heute gebaut werden kann. Der Einklang von Ökologie, Ökonomie und Verantwortung wird in Grün erläutert. Da entdecken Besuchende Tiere und Pflanzen, die sich in den renaturierten Flächen ansiedeln. Mittels einer Kurbel und eigenem Krafteinsatz kann eine abstrakte Zahl zu einer konkreten Aktivität gemacht werden. Die Vorteile und Fakten zu Beton werden im blauen Teil erklärt.

CO2–Reduktion ist Thema

Die im Raum stehenden Tische ergänzen die Informationen auf den Wänden, beispielsweise zeigen elf Beton-Würfeln die Variabilität des Baustoffs auf. Auf einem weiteren Tisch wird die Welt und Umwelt von Holcim anhand einer Illustration bewusst gemacht. Drehbare Klappen enhalten relevante Fakten zur CO2-Reduktion im allgemeinen Sinn und setzen sie in Verbindung zu den Massnahmen von Holcim. Die Entstehung von Zement und Beton – je nach Kenntnisstand mehr oder weniger detailliert – ist auf einem dritten Tisch ersichtlich.

Tages-Anzeiger und Newsnet mit integrierter Verlagsorganisation

Der Verlag des Tages-Anzeigers und die Vermarktungsorganisation des Newsnet werden zusammengeführt. Die Leitung der gemeinsamen Verlagsorganisation hat Marcel Tappeiner übernommen, der bisherige Verlagsleiter des Tages-Anzeigers.

Marco Beccarelli, der bisher die Stelle als Key Account Manager Online und Crossmedia bei 20 Minuten innehatte, steht neu dem Verkauf des Newsnet mit den Haupttätigkeiten Sales und Business Development vor. Denise Eggenberger leitet den Bereich Back Office, der Marketing, Ad Operations und Sales Support umfasst. Dies teilte Tamedia in einem Communiqué vom Mittwoch mit.

Marco Beccarelli verfügt über eine zehnjährige Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche und war unter anderem für Publicitas sowie für die Pendlerzeitung .ch tätig, bevor er 2009 zu 20 Minuten wechselte. Der 36-Jährige bringt Kenntnisse des Online- und Mobilebereichs sowie Erfahrungen in crossmedialen Werbekampagnen mit. Er übernimmt die Stelle von Claudio Lumbiarres, der das Newsnet auf 31. Dezember 2012 auf eigenen Wunsch verlassen wird. Lumbiarres wolle eine neue berufliche Herausforderung annehmen, wie Tamedia weiter schreibt.

Die Zusammenführung der beiden Verlags- und Vermarktungsorganisationen ermögliche es, dem Bedürfnis der Kundinnen und Kunden nach integrierten Angeboten auf beiden Medienplattformen gezielt entgegenzukommen. Gleichzeitig stehen den Werbekunden von Tages-Anzeiger und Newsnet weiterhin die gewohnten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung. Innerhalb der gemeinsamen Verlagsorganisation sollen insbesondere die Vermarktung der mobilen Plattformen ausgebaut und neue mobile Werbeangebote lanciert werden.

Ungarn: Gerichtsurteil stärkt oppositionelles Klubradio

Bessere Aussichten für das oppositionelle Klubradio in Ungarn: Das Budapester Berufungsgericht hob am Mittwoch eine Entscheidung der Medienbehörde NMHH auf, mit der das Klubradio im Juli dieses Jahres von dem Vergabeverfahren um die Frequenz 95,3 MHz ausgeschlossen worden war.

Bereits in einem früheren Prozess im März hatte das Gericht die im Vorjahr erfolgte Vergabe der Frequenz an den Sender Autoradio für ungültig erklärt, weil dessen Bewerbung Formfehler aufgewiesen hatte. Klubradio hatte in jenem Verfahren den zweiten Platz belegt. Die NMHH hätte im Sinne des Urteils vom März die Frequenz dem oppositionellen Sender zusprechen müssen. Doch stattdessen schloss die Behörde im Juli auch das Klubradio wegen angeblicher Formfehler nachträglich aus dem Vergabeverfahren aus.

Diesen Entscheid hob das Gericht am Mittwoch nun auf. Die NMHH könne nicht nachträglich einen Bewerber ausschliessen, dessen Bewerbung sie im Verfahren selbst als gültig bewertet hat, hiess es im Urteil.

Das Klubradio ist der einzige oppositionelle Radiosender in Ungarn mit einer massgeblichen Reichweite von bis zu 500'000 Hörern. Der Medienrat der NMHH ist mit treuen Parteigängern des rechts-konservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban besetzt. Derzeit verlängert dieses Gremium die Sendelizenz des Klubradio für die Frequenz 95,3 MHz immer nur provisorisch für jeweils zwei Monate. Dem Sender entgehen wegen der unsicheren Lage beträchtliche Werbeeinnahmen. (sda)

19. PR-Symposium: Macht

Am Montag, 24. September 2012 fand im Grossratssaal im Basler Rathaus das 19. Schweizer PR-Symposium von PR Suisse statt. Im Zentrum des 19. Schweizer PR-Symposiums stand der Begriff Macht.

Das Symposium wurde durch Kurt Imhof eröffnet. Er referierte zum Thema «Medien und Demokratie». In seinem Referat ging Imhof auf geschichtliche Aspekte der Medien und des Journalismus ein. Früher stellte sich die Machtfrage nicht in gleichem Masse wie heute, schreibt der Veranstalter auf Presseportal.ch Die Information wäre mehr imVordergrund gestanden als die Meinungsmache. Heute seien die Medien auf ein Zielpublikum zugeschnitten und bedienen dieses mit Inhalten, welche von den Lesenden erwartet werde. Die Medien standen auch nicht unter dem gleichen Konkurrenzdruck.

Das zweite Referat wurde von Nationalrätin Christine Bulliard-Marbach vorgetragen. Die Präsidentin der Schweizerischen Lauterkeitskommission zeigte auf, wie die Lauterkeitskommission aufgebaut ist, wie sie agiert und auf welche Beschwerden eingegangen wird. Hannes Britschgi, langjähriger Fernsehmoderator, Publizist bei Ringier, Anwalt und Journalist, erklärte gemäss PR Suisse den Anwesenden «Die Machtfrage aus der Perspektive der Macher». Britschgi machte deutlich, dass bei guten Journalisten eine recherchierte Information im Vordergrund steht, nicht die Headline der Sensation willen. Er zeigte am Beispiel vom Magazin Spiegel auf, dass die Macht der Medien beschränkt ist. Obwohl Helmuth Kohl laufend mit negativen Schlagzeilen und Karikaturen auf dessen Titelseiten thematisiert wurde, brauchte es siebzehn Jahre, bis er zurücktreten musste.

Britschgi übergab das Wort an Christoph G. Meier, Head Corporate Communications der UBS. In seinem Referat ging Meier auf «Den GAU herbeireden» ein. Die UBS stand während der Finanzkrise oft in der harten Kritik der Medien. Mit interrogativen Headlines in den Medien seien Ängste geschürt und Sachverhalte vermittelt worden, welche nicht der Wahrheit entsprächen. Das hätte für die Bank sehr gefährlich werden können. Meier erklärte, wie UBS sowohl intern als auch extern mit den Medienschaffenden auf höchster Ebene kommuniziere und stetig das Gespräch suche.

PR versus Journalismus

Nach einer kurzen Pause wurde die Diskussion zwischen den Medienvertretern und Kommunikationsvertretern auf dem Podium weitergeführt. Unter der Leitung von Baschi Dürr, Grossrat Basel-Stadt und Geschäftsführer Farner Basel, lieferten sich Kurt Imhof, Thomas Borer, Inhaber Dr. Borer Consulting, Christoph G. Meier, Hansi Voigt, Chefredaktor 20 Minuten Online und Willy Surbeck, Chefredaktor Tele Basel eine Debatte. Es wurde der Frage nachgegangen, über welche Themen die Gesellschaft informiert werden möchte und sollte, was die Menschen wirklich bewegt, wie Pr Suisse auf Presseportal.ch weiter schreibt. Wie kann man Geschichten prominent platzieren, ohne dabei die Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen? Wie holt man seine Leser ab? Beiden Seiten ist jedoch klar, dass Kommunikationsschaffende und Journalisten aufeinander angewiesen sind. Die einen brauchen die Informationen, die anderen die Veröffentlichung. Dazu braucht es gegenseitiges Vertrauen.

Aufgezeigt wurde auch, dass Online-Plattformen eine zusätzliche Dimension in die Medienlandschaft bringen, denn sie ermöglichen die direkte und schnelle Kommunikation und Meinungsmache innerhalb von Zielgruppen. Damit geht die Macht weg von dem eigentlichen Printmedium hin zur breiten Öffentlichkeit, welche ihre Kommentare und Informationen auf den Online-Plattformen verbreiten. Die Podiumsteilnehmenden waren sich einig, dass die Medien eine grosse Verantwortung haben und Mitteilungen auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen sind. Ansonsten bewerteten sie die Macht und die Einflussnahme der Medien sehr unterschiedlich.

M&M Global Awards: OMD erhält Auszeichnung zum «Agency Network of the Year»

Das Medianetzwerk OMD hat sich bei der Verleihung der M&M Global Awards an die Spitze gesetzt und erhält die Auszeichnung zum «Agency Network of the Year». Die britischen M&M Awards zeichnen die kreativsten und effektivsten internationalen Kampagnen aus.

OMD hat zudem in fünf weiteren Kategorien Toppositionen erhalten:

– The Effectiveness Award: Persil Abaya Mission Innovation – Henkel
– Best Targeted Campaign: PSE Targeted – Sony
– Best CSR Campaign: Futurescapes – Sony
– Best Local Execution by a Global Brand: Russian Social Sensation:
  Persil Brilliance– Henkel
– Best International Launch Campaign: Smurf – Sony Pictures

In diesem Jahr wurde ein neuer Rekord aufgestellt: Über 340 Einreichungen kamen der Jury in London zu. «Diese Zahl unterstreicht noch einmal, welcher Konkurrenz sich OMD gestellt und sich letztendlich durch brillante Arbeit an die Spitze gesetzt hat», so Nikki Mendonça, Präsident OMD EMEA.

OMD konnte aber nicht nur bei den M&M Awards glänzen – 2012 war auch sonst ein sehr erfolgreiches Jahr für das Agenturnetzwerk: Im Juni hatte OMD in Cannes abgeräumt und wurde in der Einzelwertung das Medianetzwerk mit den meisten Auszeichnungen. Zusätzlich erhielt die Agentur den Media Grand Prix für die Google-Kampagne «Voice Search». Beim Effie Effectiveness Index wurde das Netzwerk zum effektivsten Agenturnetzwerk weltweit gekürt. Auch der diesjährige RECMA Network Diagnostics Report bescheinigte OMD einen außergewöhnlichen Erfolg und setzte OMD erneut an die weltweite Spitze.

Ogilvy One realisiert Launch-Auftritt für Asendia in 15 Ländern

Asendia ist die neue, internationale Partnerschaft der beiden Postdienstleister La Poste und Swiss Post. Via Pitch hat Asendia im Mai eine Agentur für den weltweiten Launch Anfang Juli gesucht und mit Ogilvy One gefunden.

Das Konzept «The People Behind Asendia» traf den Nerv der strategischen und kommunikativen Ausrichtung und überzeugte so die Verantwortlichen auf Kundenseite. «The People Behind Asendia» stellt die Mitarbeiter in den Mittelpunkt der Kampagne, welche die Visionen, Ziele und Kernkompetenzen ihres Unternehmens vorstellen. Dies schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Der Massnahmenkatalog des Launches umfasste die neue Asendia Webseite Asendia.com mit sämtlichen, länderspezifischen Websites, Banners, ein SEM-Konzept in Zusammenarbeit mit den digitalen Media-Spezialisten von Neo@Ogilvy sowie ein Kundenmailing in 10 Sprachen. Für die Asendia-Mitarbeiter wurden ein Welcome-Booklet, ein internes Portal und mehrere Social Media Tools umgesetzt. Darüber hinaus konzipierte Ogilvy One in Zusammenarbeit mit Condor Films, Zürich, ein Corporate Video und 2 Videos mit Asendia Board Members.

Und es stehen weitere Projekte ins Haus: So wird nicht nur das Social-Media-Konzept sukzessive erweitert, es folgen auch Inserate, Einladungsmailings und Online-Massnahmen zu internationalen Fachmessen sowie zusätzliche Kundenmailings.

Verantwortlich bei Asendia: Domenico Pereira (Head of Communication), Ramona Fedrizzi (Communication Manager), Verena Jolk (PR & Communication Manager). Verantwortlich bei Ogilvy One: Barbara Kottmann (Beratung Offline), Petra Weber (Strategie), Stefan Schäfer, Philipp Stieg (Beratung Online), Karina Starnes (Art), Oliver Glitz (CD und Text), Stephanie Klester (Neo@Ogilvy).

Franz & René heizt Freiburg kräftig ein

Beauftragt von der Stadt Freiburg und der KGV, hat die zweisprachige Agentur Franz & René eine 360° Kampagne zur Rekrutierung von neuen Feuerwehrleuten lanciert. Die Kampagne soll überraschen und durch und durch einen Kultverdacht auslösen.

Die Agentur wollte für diese Kampagne einen neuen, sympathischen und dynamischen Ton anschlagen. Dieser soll auch die Jungen ansprechen und der Feuerwehr ein modernes Image voller Dynamik verpassen. Die witzigen Slogans sind als Mittel gedacht, um möglichst viele Menschen anzusprechen und zu berühren, so die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Seit heute prangen in der Stadt Freiburg lebensgrosse Bilder von Feuerwehrleuten, die sich geschickt an Laternenpfählen räkeln. Sexy Pose, die ans Poledancing oder ganz einfach an eine Feuerwehrübung erinnert? Entscheiden Sie selbst! Die Feuerwehrleute haben sich übrigens selbst in Szene gesetzt, um die Rekrutierungskampagne zu unterstützen.

Nebst dieser Street-Marketing-Aktion werden bei dieser breit angelegten Rekrutierungskampagne vielfältige weitere Kommunikationsmittel eingesetzt: Plakatkampagne in den Strassen der Stadt, Mailing und Flyerversand durch die KGV und die Stadt sowie weiterführende Informationen auf der eigens für diese Kampagne geschaffenen Website Fribourg-on-fire.ch. Die Kampagne wird auch an der Freiburger Messe, an der die KGV anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums als Ehrengast vertreten sein wird, im Rampenlicht stehen. Die Agentur hat am Eröffnungsabend am 5. Oktober 2012 ab 21 Uhr in der Barhalle einen speziellen Feuerwehrabend vorbereitet, dessen Programm ganz im Einklang mit der Kampagne steht: Dem Publikum kräftig einheizen!

Bereits ist eine zweite Kampagnenoffensive geplant, welche die Jugend des Kantons Freiburg aufs Neue überraschen soll. Diese wird im Dezember 2012 lanciert.

Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Simon Tellenbach (Campaign Manager), Bérengère Hours (AD), Eli Amuklu (Junior AD), Sven Jungo (Grafik design). Verantwortlich bei der Ortspolizei: Thierry Steiert (Gemeinderat, Direktor der Ortspolizei). Verantwortlich bei der KGV: Jean-Claude Cornu (Direktor der KGV).

 

http://vimeo.com/50249933

Westiform beschriftet Socar-Tankstellen

Westiform hat die ersten vier Tankstellen des Energieunternehmens Socar Energy Switzerland beschriftet. Die Branding-Elemente wurden am Dienstag anlässlich einer Medienkonferenz von Socar Energy in Zürich enthüllt.

Sie sind mit energiesparender Technik ausgerüstet. Socar hat diesen Sommer von Exxon Mobil sämtliche Geschäftsanteile der Esso Schweiz und damit das Netzwerk mit 160 Tankstellen der Marke Esso übernommen. Für den Schritt in den Schweizer Markt hat Socar das Schweizer Unternehmen Socar Energy Switzerland gegründet und bei Jung von Matt/brand identity ein neues Corporate Design in Auftrag gegeben. Westiform konnte die Prototypen für die Branding-Elemente produzieren und stattet nun die ersten Socar-Tankstellen in Zürich mit Lichtwebeelementen aus.

Neben dem Dachband mit Logo und Schriftzug, einem elektronischen Anzeigemast, der ferngesteuert aktualisiert werden kann, liefert Westiform Fassadenbänder sowie Spanntuch-Werbeflächen. Die Elemente von Westiform sollen den Qualitäts- und Premiumanspruch des Unternehmens widerspiegeln. Besondere Beachtung verdienen die Oberflächen: Auf seidenmattem Grund wurde mit Hochglanz-Spiegellack ein Flammenmuster appliziert. Bei Tag (unbeleuchtet) wie bei Nacht (beleuchtet) soll es dezent erscheinen und lebendig wirken, wie der Lichtwerber in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Die Werbeelemente von Westiform benötigen ein Minimum an Strom – im Durchschnitt die Hälfte einer konventionellen Tankstellenbeschriftung. Spezielle LED‘s, die optimal im Leuchtkörper verteilt sind und eine hohe Lichtausbeute haben, sorgen für eine perfekte und gleichzeitig Strom sparende Ausleuchtung.  

 Als Totalunternehmerin kümmert sich Westiform von A bis Z um das Projekt, von der Konzipierung der Lichtwerbung bis zur Endmontage. Zu den Kunden von Westiform gehören unter anderem Coop, Manor, Alpiq, Axa Winterthur, Schindler, Autoneum, oder Hapimag.

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