Aufgespiesst: So ein Quark

Anne-Friederike Heinrich, freie Mitarbeiterin der Werbewoche, über Werbung für und mit auffälligen Randgruppen. Heute: Deutsche.

Kennen Sie Saskia? Wenn nicht: Seien Sie froh! Denn Saskia ist ein doofer Name. Ausserdem ist Saskia eine Körnlipickerin und sie ist Deutsche – was eigentlich der Name schon sagen sollte, aber nicht tut. Saskia ist zudem der Beweis dafür, dass Werbung, die sich anbiedert und zu heftig mit Klischees arbeitet, gehörig nach hinten losgehen kann. Worum geht es eigentlich? Eben, um Saskia.

Haben Sie die neue Kampagne der Migros gesehen? Eine stark ergraute Mittvierzigerin mit Pferdegebiss «mag ‹Zmörgele›» (das steht dort so!). Aber warten Sie mit dem Lachen, es kommt jetzt noch schlimmer: Saskia mag nämlich «Zmörgele mit echtem Dinkel-Quarkbrot. Das gibt’s jetzt auch in der Migros.» Aha, also nicht nur in Deutschland. Wär ja auch gemein. «Für Saskia und alle, die mögen.» So, jetzt dürfen Sie lachen. Aber erstmal danke, liebe Migros und liebe visu'l, Agentur für Identity und Kommunikation, die für diesen Fehlschlag verantwortlich sind. Ich als Deutsche fühle mich nicht nur (v)erkannt, sondern auch an(hoch)genommen, mit allen meinen Macken, vor allem mit der grössten: «Wir Deutsche» essen dunkles Brot. Und MEIN Dinkel- Quarkbrot gibt’s jetzt auch hier, in meiner neuen Heimat, in MEINER Migros. Auf Kundenwunsch eingeführt. Ihr seid so gut zu uns!! Aber Obacht: Nicht nur zu uns. Denn das Brot ist «für Saskia und alle, die mögen». Also schön teilen! Da können Deutsche noch was lernen. Dass dieser Satz ganz nebenbei bemerkt ein sprachlicher Rostnagel im Fuss ist, wollen wir mal geflissentlich übersehen.

Deutschsein geht durch den Magen

Ehrlich: In meinen ganzen 31 Jahren in Deutschland habe ich noch nie ein Dinkel-Quarkbrot gesehen, geschweige denn gegessen. Auch wenn ich meine Leidenschaft für dunkles Brot (mein Mann spricht da ahnungsfrei von Pumpernickel) nicht verleugnen kann. Hinzu kommt, dass ich Saskia beim besten Willen nicht als typisch deutschen Namen identifizieren würde. Lass es Ute sein, Kerstin oder von mir aus auch Friederike – aber sicher nicht Saskia. Und die Dame auf dem Sujet erinnert mich irgendwie an Linda de Mol, auch wenn sie wirklich eine Deutsche ist. Aber wie sieht schon ein typischer Deutscher oder eine typische Deutsche aus? Eben, genau daran krankt der ganze Ansatz. Nach Meinung von Migros und ihrer Agentur gibt es aber auf jeden Fall Merkmale, die alle Deutschen teilen: blödes Grinsen, schlechte Frisur und/oder Haarfarbe, unerschütterlich gute Laune und einen Hang zu den Produkten ihrer «Heimat». Das jedenfalls suggeriert diese dämliche Kampagne.

Zu allem Übel gibt es nicht nur Saskia mit ihrem Dinkel-Quarkbrot (sie hat ausserdem Knödel im Sortiment), sondern auch noch Hilda mit ihren Spreewaldgurken, Norbert mit seinen Duplo-Schokopralinen («die längste Praline der Welt» war ein Werbegag, keine Produktbezeichnung) und Uwe mit seinem Linseneintopf. Ein jeder bekommt, was er verdient. Entschuldigung. Was er liebt. Jedenfalls bei der Migros. Wenn ich mich in meinen Landsleuten, die es in die Schweiz verschlagen hat, und meinen Schweizer Kollegen nicht komplett täusche, werden sie genau um die mit der Deutschlandflagge gekennzeichneten, «typisch deutschen» Produkte einen grossen Bogen machen. Die Deutschen werden allenfalls ihren Schweizer Ehegatten damit beauftragen, ganz unauffällig mal so ein Brot zu kaufen – einfach um zu sehen, ob Schweizer wirklich dunkles Brot backen können. Oder wie Spreewaldgurken aus dem Aargau schmecken. Und die Schweizer suchen sich sofort eine Umfahrung, sobald Sie die deutsche Flagge sichten. Ja ja, ich hör’s schon: Ihr habt es doch nur gut gemeint und wir sind ja so undankbar. Wieder mal. Ich würde sagen: Ihr habt den Job schlecht gemacht. Aus deutscher und schweizerischer Sicht. Ihr hättet ja auch jemanden fragen können, der sich damit auskennt. Deutsche gibt’s in der Schweiz schliesslich genug. Auch jeden Tag in der Migros. Ihr hättet sicher einen gefunden, der euch offenbart hätte, dass ihr mit dieser Kampagne gründlich in den Quark langt.
 

Kontaktbar «Blauer Aff» darf nicht mehr werben

Die Spieler des NLB-Eishockey-Klubs HC Thurgau gehen im Moment mit leeren Hosen aufs Eis. Die Kontaktbar «Blauer Aff» darf nicht mehr Sponsor sein - nun verlost der Klub das Hosensponsoring.

«Das ist recht deprimierend», sagt Urs Tiefenauer, Medienchef des Vereins. Als ob es Sportvereine nicht schwer genug hätten, Sponsoren zu finden, muss sich der HC Thurgau von einem Sponsor trennen. Das Emblem der Kontaktbar «Blauer Aff» im thurgauischen Affeltrangen musste von den Spielerhosen entfernt werden – damit geht dem Verein eine stolze Summe bachab, wie Medienchef Urs Tiefenauer erklärt.

Die Swiss Ice Hockey Association habe die Kontaktbar-Werbung anfänglich toleriert, später habe sie interveniert, so Tiefenauer. Weil auch andere Sponsoren sich an der «Blauer Aff» Hosenwerbung störten, habe man das Emblem von den Hosen genommen, so Tiefenauer. Ein Hauptsponsor des HC Thurgau ist die Thurgauer Kantonalbank (TKB). Ein weiterer grosser Sponsor ist die Stadler Rail Group von Noch-SVP-Nationalrat und Ex-Eishockeyspieler Peter Spuhler.

Damit die Spieler nicht mehr mit leeren Hosen aufs Eis müssen, wie es Tiefenauer formuliert, sucht der HC Thurgau nun nach einem anderen Hosensponsor. Er tut‘s mit einer Lotterie. Der Klub will 222 Lose à 500 Franken verkaufen. Unter den Teilnehmern der Lotterie werden zwei ausgelost – sie gewinnen die freie Hosenwerbefläche. Bereits seien 40 Lose verkauft worden, sagte Tiefenauer am Donnerstag gegenüber der SDA. Beim Verkauf von mindestens 111 Losen würden zwei Gewinner ermittelt, sagt Tiefenauer. Die freie Werbefläche habe einen Wert von 35'000 Franken, bestätigte der HC-Thurgau-Medienchef einen Bericht in der Thurgauer Zeitung.

Die Aktion des HC Thurgau trägt den Titel «Steigen sie jetzt in die Hosen». Die ganze Geschichte um die «Blauer Aff» -Werbung findet Tiefenauer nicht eben lustig, eher hält er sie für Prüderie. (sda)

 

Vizner Borel: Tatort Leutschenbach

Mit einer Kampagne möchte die Agentur Vizner Borel die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu bringen, den beliebtesten deutschsprachigen Fernseh-Krimi am Sonntagabend weiterhin auf SF1 zu schauen.

Hierzu werden gemäss Mitteilung die SRF-Fernsehstudios im Leutschenbach kurzerhand in einen Tatort verwandelt. Unter dem Motto «Der Tatort für den Tatort ist SF 1» hat sich die Zürcher Agentur das bekannte Meteo-Dach vorgeknöpft: Leichenzeichnungen auf dem Boden von «SF Meteo» und Forensiker, die ihre Arbeit erledigen, sorgen bei den Fernseh- und Kinozuschauern für einen kurzen Moment der Irritation und lassen sie für ein paar Sekunden im Glauben, auf dem Meteo-Dach sei ein Verbrechen passiert.

Die Aussage «Der Tatort für den Tatort ist SF 1» sowie bekannte «Tatort»-Elemente  klären den Fall schnell auf und machen auf überraschende Art klar, dass es sich um Werbung für die Krimireihe «Tatort», respektive für das Schweizer Radio und Fernsehen handelt. Begleitet wird der Trailer von Inseraten mit Leichenzeichnungen bei «SF Meteo», «Glanz & Gloria» und «Sportpanorama».

Verantwortlich bei Schweizer Radio und Fernsehen: Corinne Pellerin (Leiterin Kommunikation und Marketing), Kristina Burch (Kommunikations- und Marketingberaterin), Jeannette Hofer (Projektleiterin Werbung, Kultur und Information), Andrea Wenger (Kommunikations- und Marketingberaterin Kultur). Verantwortlich bei Vizner Borel:
Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), John Leuppi (Text/Konzept), Florian Steiner (Art Direction), Markus Binggeli (Strategie), Andrea Vizzarro (Beratung), Reto Salimbeni (Regie), Shannon Mildon (Producer), Manifesto Films (TV-Produktion), Jonas Kuhn (Fotografie).
 

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Futurecom: Katalog für Arnold & Son realisiert

Die Agentur Futurecom hat für die englische Uhrenmarke Arnold & Son einen neuen Katalog umgesetzt. Das Traditionshaus soll im 18. Jahrhundert den ersten präzisen Schiffschronometer entwickelt haben. 

Dieser sei unverzichtbar für die Seefahrt-Navigation des British Empires gewesen, so die Agentur in einer Mitteilung. Futurecom habe diese Ursprungs-DNA der Uhrenmarke in ihrem CI/CD wieder freigelegt. Der maritime Look des neuen Katalogs kommuniziere eine Affinität zum weiten Meer und zeigt damit genau den Entdeckergeist von Arnold & Son. Immer noch lebendig in traditionsreichem Handwerk, kombiniert mit neuster Technologie.

Verantwortlich bei Arnold & Son: Aude Solari (Projektleitung), Sabine Schaltegger (Bild und Text). Verantwortlich bei Futurecom: Silke Heinzelmann (Art Direction), Elias Zurbuchen (Factory), Marc Maresch (Beratung und Projektleitung).

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Tele.ch für Smartphone-Nutzung optimiert

Die Schweizer TV-Illustrierte Tele präsentiert ab sofort einen weiterentwickelten Auftritt unter Tele.ch, der gleichzeitig für die Anwendung auf Smartphones optimiert wurde. Damit können sich Tele-User künftig auch mobil über die aktuellen TV-Angebote in der Schweiz informieren.

Um der zunehmenden Sendervielfalt in der digitalen Welt Herr zu werden, wurde der gesamte elektronische Programm-Guide (EPG) neu gestaltet und auf Benutzerfreundlichkeit, höchste Aktualität und Geschwindigkeit ausgelegt, wie es in einer Mitteilung heisst. So lässt sich das gewünschte Programm auf einfachste Art und Weise nach Zeiten, Sendern oder Interessen finden.

Weiterhin sind auch sämtliche Tipps und Bewertungen der Tele-Redaktion und das TV-Programm von über 150 Sendern verfügbar. Und dank der engen Zusammenarbeit mit dem Internet-TV-Anbieter Wilmaa.com können die User nach einer einmaligen Registration auch Live-TV auf Tele.ch schauen. «Mit der Neugestaltung des Tele-EPG und dem «responsive Design» für die Nutzung auf allen marktüblichen Smartphones, war die Planung des Fernsehabends nie zuvor einfacher und bequemer», meint Christoph Büeler, Leiter Online der Programm-Medien.
 

20-Jährige erschaffen eigenes Kulturmagazin

Drei junge Zürcher haben sich den Satz «Realität entsteht im Kopf» zu Herzen genommen und ihn auch gleich zum Claim ihres Kulturmagazins Quottom gemacht. Crowdfunding soll die erste Ausgabe im Januar 2013 finanzieren.

Die Macher von Quottom wollen gemäss Mitteilung ein ehrliches und unabhängiges Magazin für ihre gesamte Generation auf die Beine stellen. Das Kulturmagazin soll auf insgesamt 250 Seiten Lebensthemen zeitlos mit Kunst verbinden. Quottom möchte die Leser ermutigen, ihre Ideen nicht nur stillheimlich im eigenen Zimmer zu denken, sondern aktiv zu werden und sie in die Tat umzusetzen. Zwei Dachthemen – in der ersten Ausgabe «Angst» und «Sehnsucht» – werden fotografisch, künstlerisch, mit Portraits und mit Worten angegangen. Aus dem Vorhaben soll mittlerweile ein Herzensprojekt in vollem Gange geworden sein und die anfängliche Crew bestehend aus Nicolas Walker, Tanja Luchsinger und Ruben Feurer hat sich zu einem grossen Kreis erweitert. Im Magazin finden sich sowohl bekannte Namen wie Walter Pfeiffer, junge aufstrebende Künstler wie Philipp Dornbierer (Yehteh), sowie noch unentdeckte Perlen. Obwohl die rund 40 Mitwirkenden unentgeltlich arbeiten und auf Sponsoren und Inserate gezählt wird, genüge das leider noch nicht, schreiben die Gründer in der Mitteilung. Für die Finanzierung des Drucks sei Quottom auf die Unterstützung seiner zukünftigen Leser über die Crowdfunding-Plattform Wemakeit.ch  angewiesen.
 

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Frankfurter Buchmesse: Im Zeichen des E-Books

E-Books, Apps, Self Publishing: Im Zeichen des rasanten technischen Wandels hat am Mittwoch die Frankfurter Buchmesse ihre Tore geöffnet.

Die Zukunft des Buchs in Zeiten von Cloud Computing und virtuellen Buchläden beherrscht die Gespräche auf dem weltweit grössten Branchentreff, Verlage und Buchhändler suchen nach neuen Strategien. «Es wird an allen Ecken und Enden herumprobiert», sagte Ina Fuchshuber von Neobooks, einer Selbstverleger-Plattform der Münchner Verlagsgruppe Droemer Knaur. Nach Angaben der Buchmesse-Organisatoren haben sich 7307 Aussteller aus 97 Ländern zur Messe angemeldet, etwas weniger als im vergangenen Jahr (7384). Von ihnen stammen 39 Prozent (2849 Aussteller) aus Deutschland. Grossbritannien ist mit 745 Ausstellern (Vorjahr: 761) vertreten, die USA mit 616 (606). Rund 300'000 Besucher werden bis Sonntag in den Messehallen erwartet. Ehrengast der Buchmesse ist in diesem Jahr Neuseeland.

Spielen und borgen

Auch wenn der E-Book-Umsatz am Gesamtmarkt erst bei zwei Prozent liegt: Der Buchhandel ist unter dem Druck des elektronischen Angebots in die Krise geraten und geht neue Wege. So kündigte etwa die Buchhandelskette Thalia am Mittwoch an, in 140 ihrer Buchhandlungen noch vor Weihnachten Spielwarenabteilungen einzurichten. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels will eine Leih-Bibliothek im Internet aufbauen. 1000 Titel sollen für das Online-Bücherregal der Zukunft zur Verfügung gestellt werden.

Noch ist nichts verloren

Auch die Verlage stellen sich nach Angaben von Claudia Paul vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels immer besser auf die elektronische Konkurrenz ein. «Sie sind sehr intensiv dabei, die digitale Umwälzung zu begleiten. Sie erweitern ihre Arbeitsgebiete und verändern ihre Prozesse». Bislang habe sich der Wettbewerb auch noch nicht negativ auf die Branche ausgewirkt. Die Zahl der dem Börsenverein angeschlossenen Verlage liege seit Jahren konstant bei etwas über 1800.

Stargast Schwarzenegger

Nach einer Studie der Universität Hamburg kaufen E-Book-Leser auch weiterhin gedruckte Bücher. «Eine Kannibalisierung gedruckter Bücher findet kaum statt», schreiben die Autoren des Instituts für Marketing und Medien. Demnach kaufen 22 Prozent der E-Book-Nutzer mindestens drei gedruckte Hardcover-Bücher im Jahr. Doch ob das auch für die nächste Generation noch gilt? Kaum ein Kinderbuch kommt noch ohne elektronische Zusatzangebote aus, wie auf dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien der Buchmesse deutlich wird.

Und wo bleibt auf der Buchmesse die Literatur? Für das grösste Aufsehen sorgte ausgerechnet Arnold Schwarzenegger, der vor Hunderten Neugierigen seine Autobiografie „Total Recall“ vorstellte. Auch Bestsellerautor Ken Follett  («Winter der Welt») gab sich die Ehre. (Stephan Maurer/SDA/DPA)
 

Adicto: Webauftritt für Psychiatrie-Dienste Süd

Die Agentur Adicto hat für die St.Gallischen Psychiatrie-Dienste Süd (PDS) einen neuen Webauftritt kreiert. Die neue Seite rückt Angebote und fachliche Kompetenz in den Vordergrund.

Die bisherige Website fokussierte auf die Kommunikation der Unternehmensstruktur, zentrale Elemente wie Fachkompetenz und Angebotsvielfalt wurden eher zweitrangig kommuniziert, wie es in einer Mitteilung heisst. Der neue, von Adicto, konzipierte Webauftritt optimiert diese Kommunikation und rückt Angebote und fachliche Kompetenz der PDS klarer in den Vordergrund. Um das sehr umfassende Informationsangebot einfacher zugänglich zu machen und mit direkt «greifbaren» Ansprechpartnern zu versehen, wurde der Auftritt konzeptionell, grafisch und technisch komplett neu aufgebaut. Das Ergebnis ist eine Internetpräsenz die emotional ansprechen soll und mit klarer Struktur und intuitiver Bedienung einen schnellen Zugriff auf das umfassende Leistungsangebot der PDS erlaubt.

Unter der Hauptstruktur befinden sich die Gesamtübersichten von Angebot, Standorten, Mitarbeitenden, freien Stellen und Veranstaltungen. Diese Inhalte lassen sich mit zentral positionierten und in Ihrer Logik wiederkehrenden Filterelementen schnell auf eine für den Besucher relevante Anzahl eingrenzen – was ein schnelles Auffinden der gewünschten Informationen gewährleistet. Die Vielzahl der angebotenen Veranstaltungen lassen sich direkt in die eigene Agenda übertragen. Ping Internet Agentur übernahm die technische Umsetzung.

Auch für die Bewirtschaftung der Seiteninhalte wurde darauf geachtet, dass sich der Inhalt effizient erfassen und bearbeiten lässt. Hierzu werden Schlüssel-Informationen an zentralen Punkten gepflegt und dann untereinander verknüpft. Dies verhindert Fehler und reduziert den Aufwand.

Parallel zum Relaunch des Internetauftrittes wurde in enger Zusammenarbeit zwischen PDS und Adicto ein Konzept für die Social-Media Aktivitäten der PDS entwickelt. Die erste Phase wurde vor zwei Wochen mit einer Facebook-Page eingeführt, die Aktivitäten auf Facebook und der Website sind bereits eng verzahnt. Zukünftig sollen Bereiche der Website zum integralen Bestandteil der Facebook-Präsenz werden.

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Zu guter Letzt: Entwarnung in HD

Dass der neue Schweizer Privatsender 4+ nur über UPC Cablecom empfangbar ist, scheint Swisscom nicht zu stören. Mittels SDA-Meldung wurde die eigene Kundschaft sogar darüber in Kenntnis gesetzt.

Am Dienstag nahm 4+ den Sendebetrieb auf. Allerdings nur in Wohnzimmern von UPC Cablecom-Kunden. Der Kabelnetzbetreiber verwöhnt nicht nur die digitalen, sondern auch die analogen TV-Abonnenten mit Blockbustern («Achtung, fertig, Charlie!»), den üblichen Serien («How I Met Your Mother») und Wiederholungen von 3+-Eigenproduktionen («Bauer, ledig, sucht…»). Um Platz zu schaffen, warf Cablecom mit SWR einen weiteren öffentlich-rechtlichen Dritten aus dem analogen Angebot. Vielleicht ein freundlicher, aber bestimmter Wink mit dem Zaunpfahl, damit sich auch die ältere Zielgruppe von SWR mit der Trennung vom analogen Netz auseinandersetzt. Scheiden tut weh, aber Digital TV ruft. Denn dort sei der Sender «bereits im Grundangebot «Mini» enthalten – und zwar in bester HD-Qualität» so die Support-Seite von UPC Cablecom. Der Zufall schreibt die schönsten Geschichten – und die werden in HD gesendet.

Kunden von Swisscom TV kommen vorerst nicht in den Genuss von 4+. Daraus macht das Unternehmen kein Geheimnis und veröffentlichte gestern via Bluewin.ch artig die unbearbeitete SDA-Meldung, welche die anstehende Geburt des Unterhaltungssenders verkündete. «4+ ist ausschliesslich über UPC Cablecom empfangbar» heisst es. Das klingt beinahe wie eine Entwarnung. (hae)

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Screenshot: Bluewin.ch

Anmerkung: Auch einige unabhängige Kabelgenossenschaften bieten 4+ an. Darüber wurde in den Meldungen jedoch nie ein Wort verloren.
 

Filialsuche.ch: Beliebt bei Lidl-Kunden

Von 100'000 Besuchern des Multi-Store-Locators Filialsuche.ch suchen über 20'000 nach einer Lidl Filiale, gefolgt von den Usern, welche nach einem Hornbach oder Interdiscount Standort Ausschau halten.

In der Rangliste der Suchanfragen liegt Lidl mit Abstand an der Spitze, und das weit vor allen anderen Lebensmittelhändlern. Der Seitenbetreiber von Filialsuche.ch sagt dazu: «Dies ist durch das im Moment noch wesentlich lichtere Filialnetz der deutschen Ladenkette erklärbar. Das im Vergleich geringe Suchaufkommen bei Denner oder Coop, liegt schlicht an deren hohen Abdeckung. Auf eine Denner Filiale kommen im Schnitt etwa 10'000 Einwohner. Bei einer Lidl Verkaufsstelle sind dies mehr als 95'000. Dazu kommt das die Filialen von Lidl teilweise noch brandneu sind und die Konsumenten die Standorte schlicht noch nicht verinnerlicht haben.»

Nach Lidl folgt der Baumarkt Hornbach, der mit aktuell sechs Schweizer Niederlassungen am zweithäufigsten gesucht wird. Insgesamt verteilt sich das Suchvolumen bei filialsuche.ch auf dreissig indexierte Detaillisten.

Auch aus der Statistik geht hervor: Knapp ein Drittel der gesamten Suchanfragen kommen von mobilen Geräten. Hier führt nach wie vor das iPhone zusammen mit dem iPad. Die beiden Apple Geräte kommen hier auf einen Anteil von 70 Prozent. Die übrigen Zugriffe stammen mehrheitlich von Smartphones und Tablets mit Android Betriebssystem. (ots)

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Gremlich Fatzer: Donate A Plate

Die Spendenaktion «Donate A Plate» setzt mit Porzellanschalen ein Zeichen für Frauen mit Brustkrebs. Verantwortlich für Konzept und Gesamtkommunikation zeichnet die Zürcher Agentur Gremlich Fatzer Partner.

Die eigens für «Donate A Plate» angefertigten Schalen, die von den vier Schweizer Künstlern Eric Andersen, Arthur David, Paula Troxler und Ikou Tschüss designt und in der Porzellanfabrik Langenthal produziert werden, sind ab Oktober 2012 für 44 Franken erhältlich, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit dem Kauf einer Porzellanschale kommt der Krebsliga Schweiz sowie den beiden Vereinen «Leben wie zuvor» und «Savoir Patient» eine Spende von insgesamt 15 Franken zugute.

In der Schweiz erkranken jährlich über 5000 Frauen an Brustkrebs, jede neunte ist in ihrem Leben direkt betroffen. Verschiedene Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen wirken bei dieser Spendenaktion mit.

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El País streicht wegen Medienkrise jede dritte Stelle

Die renommierte spanische Zeitung El País streicht angesichts einer anhaltenden Medienkrise etwa jede dritte Stelle. 128 Kollegen würden entlassen, 21 weitere vorzeitig in den Ruhestand geschickt, teilten die Mitarbeiter am Dienstag mit.

Die restlichen Angestellten müssen demnach eine Gehaltskürzung von 15 Prozent in Kauf nehmen. Trotz der wirtschaftlich schweren Lage für Medienunternehmen hatte die Zahl der Angestellten von El País seit 2007 bisher stabil bei rund 470 gelegen. Die Mitarbeiter der Zeitung machten die Krise auf dem Medienmarkt, die Wirtschaftskrise des Landes, aber auch das Management der Mediengruppe Prisa, zu der El País gehört, für die Stellenstreichungen verantwortlich. Der grösste Medienkonzern Spaniens hatte im zweiten Quartal einen Verlust von 53 Millionen Euro vermeldet.

Der Sparplan der Zeitung verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen die spanischen Medien bereits seit Jahren zu kämpfen haben. In den vergangenen fünf Jahren wurden im Medienbereich fast 8000 Jobs gestrichen. Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern vermelden sinkende Werbeeinnahmen und Kündigungen von Kunden. Zudem ist es für die Medienunternehmen schwer, im Internet mit Nachrichten Geld zu verdienen. (SDA)

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