Radio 24 feiert Walter Scheiblis 80. Geburtstag

Am Sonntag, 14. Oktober wird die Sportreporterlegende Walter Scheibli 80 Jahre alt. Grund für Radio 24, den sympathischen Reporter die ganze Woche hochleben zu lassen.

Zu hören sind diese Woche die Highlights aus Scheiblis Radio-Karriere, wie Radio 24 in einer Mitteilung schreibt. Fans, Hockeywelt und die Scheibli-Familie gratulieren dem sympathischen Reporter – und natürlich erzählt Walter Scheibli selbst die schönsten Anekdoten aus seinem Leben als Zürichs beliebtester Sportreporter.

Seit der Saison 1982/83 überträgt Walter Senior Scheibli für Radio 24 die Spiele der ZSC Lions. Der Stadtzürcher NLA-Club widmet nun sein Heimspiel gegen Biel vom kommenden Sonntag dem Radio 24-Reporter. Genau an jenem Tag wird der Kommentator 80 Jahre alt. Dieser Geburtstag wird standesgemäss im Hallenstadion mit Tausenden von ZSC-Anhängern gefeiert. Die Mannschaft wird in jener Partie um 15.45 Uhr mit Retro-Trikots aus der Saison 1982/83 spielen, in der Scheibli und der ZSC zusammenfanden. Radio 24 ist live dabei.

Walter-Scheibli-mit-Ottmar-
Walter-Scheibli-mit-Beat-Br

http://www.youtube.com/watch?v=7k0NICQ31vo

Startbahnwest: Für Twinings junge Frauen im Visier

Mit zwei neuen TV-Sponsoring-Spots setzt die Zürcher Agentur Startbahnwest die Früchte- und Wellnesstees von Twinings neu in Szene.

Ziel der TV-Präsenz sei es, die Bekanntheit der neuen Früchte- und Wohlfühltees in der Zielgruppe der jüngeren Frauen zu steigern und Neukunden zu gewinnen, so die Agentur in einer Mitteilung. Das visuelle Konzept der Spots dramatisiere die Produktleistung durch einen extremen Food-Appeal, der den Genussmoment auf sinnliche Weise stilisiere. So werde eine Symbiose zwischen den Inhaltsstoffen der Früchte- und Wellnesstees und dem Teewasser geschaffen. Die Inhaltsstoffe der Tees, Kräuter und Früchte, werden von einem heissen Wasserstrahl umspült. Im Wasser blühen sie auf und werden Teil einer anmutig schönen Unterwasserwelt. Das so inszenierte Produkterlebnis wirkt damit unabhängig von Personen, Ort und Zeit.

Zu sehen sind die beiden Spots ab dem 15. Oktober 2012 als Sponsoring-Spots für die Sendungen «Gute Zeiten, schlechte Zeiten», «Alles was zählt», «Der Sat 1 Film Film», «The Voice of Germany» und «2 Broke Girls» auf verschiedenen Kanälen, sowie im westschweizer Fernsehen.

Verantwortlich bei Wander: Angelika Leemann (Brand Manager Twinings Schweiz), Christof Stulz (Manager Marketing Health & Functional Nutrition). Verantwortlich bei Startbahnwest: Kim Grenacher, Hartmut Vetter (Beratung), Eva Bajer (Creative Direction), Marco Pinsker (Art Direction), Stephanie Kleinlein (Text). Verantwortlich bei The Marmalade:
Torsten Eichten (Regie), Nicole Neumann (Producer), Eike Rieche (DoP).

 

Studierende verurteilen die Weltwoche

Der Fachverein Soziologie und der Studierendenrat (Stura) der Universität Zürich verurteilen die Angriffe auf mehrere Professoren an verschiedenen Schweizer Hochschulen. Die Weltwoche vom vergangenen Donnerstag hatte sie der Irrlehre bezichtigt und vor ihnen gewarnt.

Der Stura ist «befremdet» darüber, dass Professorinnen und Professoren an den Pranger gestellt würden und «in zwei Sätzen ihr Lebenswerk als nichtig erklärt wird», wie es in der am Montag veröffentlichten Stellungnahme heisst. Eine Diskussion über den «schwierigen Spagat zwischen persönlicher Einstellung und neutraler Forschung» sei zu begrüssen. Es gehe aber nicht an, Politik, Persönlichkeit und Wissenschaft «zu einem üblen Gebräu» zu vermischen.

In einem Offenen Brief erinnert der Fachverein Soziologie daran, dass die Freiheit von Wissenschaft und Forschung in der Bundesverfassung sowie im UNO- Menschenrechtspakt von 1966 als eigenständiges Grund- und Menschenrecht verankert ist, und dies «aus gutem Grund». Der Fachverein wende sich in dieser Angelegenheit auch an den Schweizer Presserat. Beide Gremien ermuntern die Studierenden, auch weiterhin Vorlesungen nach eigenem Interesse zu besuchen. Damit sollten sie sich selbst ein Bild machen über die Forschungen und Gedanken der angegriffenen Professorinnen und Professoren. (SDA)

weltwoche-cover
Bild: Weltwoche.ch

Ostschweiz am Sonntag: Chefredaktor gefunden

Christian Ortner, Chefredakteur der Vorarlberger Nachrichten, wechselt zur Sonntagsausgabe des St.Galler Tagblatts und seiner Regionalausgaben. Die Zeitung Ostschweiz am Sonntag erscheint ab März 2013.

Ortner wird als Blattmacher die redaktionelle Leitung der Ostschweiz am Sonntag übernehmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Der 41-jährige Christian Ortner ist seit zehn Jahren Chefredaktor der Vorarlberger Nachrichten, die 2006 am Weltkongress der Zeitungsverleger in Moskau zum «Newspaper of the Year» gekürt wurde.

Für den optischen Auftritt der neuen Zeitung wird Koni Nordmann als Gestalter sorgen. Der 50-Jährige, von Haus aus Fotojournalist, hat unter anderem am Medienausbildungszentrum Luzern die Studiengänge Pressefotografie und Bildredaktion aufgebaut und verschiedene Verlage in visuellen Fragen beraten. In der Funktion eines Chefreporters soll David Schaffner mit Recherchen und Reportagen inhaltliche Akzente setzen. Der 37-jährige David Schaffner ist stellvertretender Ressortleiter der Bundeshausredaktion Tages-Anzeiger/Der Bund.

Teaserbild: Orf.at
 

CS2: Virale Online-Kampagne für Cash.ch

Im Auftrag von Cash Zweiplus setzte CS2 für Cash.ch eine virale Kampagne in Form eines Online-Quiz um. Cash.ch soll als Finanzdienstleister und Online-Banking-Plattform verankert werden.

Dabei geht es den Verantwortlichen darum, bei den Besuchern die Website Cash.ch neu als Finanzdienstleister und Online-Banking-Plattform zu verankern, Sympathie und Bekanntheit der Marke zu steigern und natürlich durch den viralen Effekt auch Neukunden zu generieren. Die Promotion dauert bis 18. November 2012, wie es in einer Mitteilung heisst. DasCash-Online-Quiz ist an die Spielweise bekannter TV-Quiz-Shows angelehnt wobei es sechs Fragen (nach Zufallsprinzip aus insgesamt 48) rund um die Finanzwelt zu beantworten gibt. Zu jeder Frage gibt es vier Antworten. Nur eine davon ist jedoch richtig. Zur Lösungsfindung können zwei Arten von Joker wie etwa der «50:50 Joker» dabei helfen, die richtige Antwort zu finden. Wird der «Cash-Joker» gewählt, wird auf die entsprechende Seite auf der Cash-Website verlinkt wo die richtige Antwort nachzulesen ist. Dadurch wird mehr Traffic auf den Bereich Banking generiert und somit automatisch auf das neue und erweiterte Standbein von Cash, dem Schweizer Finanzzentrum mit objektiven Finanzinformationen und unabhängigen Bankdienstleistungen auf einer Plattform hingewiesen.

Die Cash-Redakteure können selbständig in die Plattform eingreifen und Fragen und Antworten editieren. Um den viralen Zielsetzungen zu entsprechen, wurde eine Freunde-einladen-Funktion sowie Social Media Komponenten eingebaut für Facebook und Twitter.

Verantwortlich bei Cash Zweiplus: André Michel (COO), Urban Scherrer (CTO), Silvan Franchetto (Head of Marketing). Verantwortlich bei CS2: Serge Barsotti (Beratung, Realisation), Benoît Largeau (Engineering), Roman Stalder (Design).

cash-01
cash-02
 

Blochers wollen Basler Zeitung-Immobilien kaufen

Für bis zu 65 Millionen Franken wollen Christoph Blocher und seine Tochter Rahel der Basler Zeitung die Redaktionsräume sowie das Verlags- und Druckereigebäude abkaufen. Dazu haben sie eigens die Firma Robestate gegründet, wie die Zeitung Der Sonntag am Montag online publik machte.

Der Sonntag publizierte zum Artikel auch den baselstädtischen Handelsregistereintrag vom 3. Oktober zu Robestate: Diese verfügte bei der Gründung über 10 Millionen Franken voll liberiertes Eigenkapital; Präsident ist Christoph Blocher. Domiziliert ist sie in Basel beim Anwalt Karl Schweizer, SVP-Einwohnerrat in Riehen BS. Gemäss Anmeldungsschreiben beim Handelsregister beabsichtigt die Robestate zwei Immobilien zu übernehmen: die der Basler Zeitung (Baz) gehörenden Teile des repräsentativen Gebäudes mit dem Redaktionssitz am Aeschenplatz sowie der Druck- und Verlagskomplex an der Hochbergerstrasse 15 und 17. Die Hypotheken sollen nicht mit übernommen werden; der Preis basiert auf einer Schätzung der Credit-Suisse. Die Basler Zeitung steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten – wegen branchentypischer Probleme wie der Internet-Konkurrenz, aber auch wegen eigener Entscheide. Zeitung und Druckerei gehören der Baz-Holding, die ihrerseits Teil der Medien-Vielfalt Holding unter Tito Tettamanti (53,6 Prozent der Stimmrechte) ist.

Schuldenlast reduzieren

Wie Baz-Verwaltungsratspräsident Filippo Leutenegger am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur sda ausführte, ist der Immobiliendeal mit Blocher geplant, aber noch nicht abgewickelt. Noch zu klären seien insbesondere Verfahrens- und  Steuerfragen; ein Termin stehe nicht fest. Bestenfalls klappe es noch 2012. Für die Baz sei dieser Immobilienverkauf «eine grosse Entlastung». Einen Grossteil der Schulden machten die Gebäude aus; so stehe etwa im Verlagsbau ein ganzes Stockwerk derzeit leer. Alt Bundesrat Blocher sei nur Käufer; seine Einsitznahme in Baz-Firmen sei mit diesem Geschäft nicht vorgesehen, sagte Leutenegger weiter. Im Mai hatte die Basler Zeitungs-Gruppe bei einem Umsatz von noch 203,8 Millionen Franken einen Konzernverlust von acht Millionen Franken ausgewiesen. Der Verlust war mit einer Rückstellung für die Pensionskasse erklärt worden; das operative Ergebnis sei 2011 ausgeglichen gewesen.

Blocher-Ängste und Vertrauensverlust

Die Verlegerfamilie Hagemann hatte den serbelnden Zeitungs- und Druckereikonzern im Februar 2010 an Tito Tettamanti verkauft; dabei war Anwalt Martin Wagner als neuer Verleger aufgetreten. Seit diese im August 2010 Blocher-Biograph Markus Somm als Baz-Chefredaktor einsetzten, wird SVP-Patron Blocher als Strippenzieher vermutet. Tettamanti verkaufte im November 2010 weiter an den früheren Crossair-Patron Moritz Suter. Dieser gab ein gutes Jahr danach frustriert auf und seine Aktien an Rahel Blocher zurück – dabei wurde Blochersches Miteigentum öffentlich bekannt. Rahel Blocher verkaufte noch im selben Monat weiter an Tito Tettamantis Holding. SVP-Stratege und Milliardär Christoph Blocher trat bei diesem Deal erstmals als Geldgeber auf, mit einer Defizitgarantie. Blocher erklärte damals in der Sonntagszeitung, er habe die Baz als eine der letzten unabhängigen Zeitungen im Land erhalten, ihr aber mit Diskretion Anti-Blocher-Reflexe ersparen wollen. Das klappte nicht. Somms SVP-nahe Linie sowie die Wirrungen um die verschleierten Eigentumsverhältnisse und Blocher-Einflüsse hat das Blatt tausende von Abonnementen gekostet. Zudem entstand seither neue Konkurrenz mit der Zeitung Tageswoche; ausserdem bauten die Basellandschaftliche Zeitung und ihre Schwester Sonntag ihre Präsenz sukzessive aus. (SDA)

Hofer: Vorsorge mit der Berner Kantonalbank

Die Berner Kantonalbank will mit einer Vorsorgepromotion nicht nur der Kernzielgruppe, sondern auch einem jüngeren Publikum näherbringen. Hofer Kommunikation hat dazu ein Sujet kreiert.

Angesprochen werden sollen gemäss einer Mitteilung auch junge Menschen, die sich noch keine grossen Gedanken über Vorsorgeplanung gemacht haben. Mit einem eingängigen Sujet sollen sowohl Kunden als auch Kundenberater den Zugang zum Thema finden.

Hofer Kommunikation entwickelte dazu ein Bild mit der Kernaussage: Vorsorge ist keine Angelegenheit, die man so schnell, schnell erledigt. Sie muss sorgfältig geplant werden. Die Kampagne ist zurzeit in allen Filialen der BEKB zu sehen. Umgesetzt wurden Inserate, Mailings, POS-Plakate, Internetbanner sowie ein Online-Wettbewerb.

hamstern
 

BSW: Ergebnisse Umfrage und Ranking veröffentlicht

Die BSW-Agenturen sehen nach einem überraschend guten 2011 einem verhaltenen Jahresabschluss 2012 entgegen. Trotz den schwer einzuschätzenden Wirtschaftsprognosen bleibt die Branche für 2013 positiv. Dies zeigt der Verband mit einer Umfrage.

2012 wird für die führenden Schweizer Agenturen ein durchzogenes Jahr. Laut einer im September durchgeführten Umfrage werden 60 Prozent der BSW-Werbe- und Kommunikationsagenturen das Geschäftsjahr 2012 mit einem leichten Wachstum bei den Honorareinnahmen von bis zu 4 Prozent abschliessen. Dies entspricht den vor einem Jahr von einer Mehrheit der Agenturchefs geäusserten Erwartungen. Auch die Mediaagenturen rechnen mit einem Einnahmenplus gegenüber dem Vorjahr. Die Gewinnerwartungen sind dagegen verhalten. Rund zwei Drittel aller Agenturen erwarten nochmals einen Rückgang des Ebit gegenüber 2011. Nur ein Drittel aller Agenturen rechnet damit, dass sich die Resultate von 2011 halten oder steigern lassen.

Der Druck auf die Agenturen nimmt zu

Die wichtigsten Gründe für die Margenerosion sind die hohen personellen und technischen Investitionen in Online Kompetenzen, der immer noch angespannte Personalmarkt (durchschnittlich 65 Prozent der gesamten Honorareinnahmen werden für Personalkosten aufgewendet) und die von Auftraggeberseite zunehmend gestellten Forderungen nach Zusatzleistungen die nicht zusätzlich entschädigt werden wollen.

Die Anforderungen der Auftraggeber nehmen zu

Ebenfalls zugelegt haben die fachlichen Anforderungen an die Werbe-, Media- und Kommunikationsagenturen. Neben dem grundsätzlichen Know-how über digitale Medien, das von allen Auftraggebern vorausgesetzt wird, melden 84 Prozent (Vorjahr 74 Prozent) der Agenturen eine verstärkte Nachfrage nach crossmedialen Kampagnen und 68 Prozent (Vorjahr 60 Prozent) nach mehr strategischem Input. Die Forderung nach Social-Media Kampagnen scheint dagegen etwas zurückzugehen, 70 Prozent (Vorjahr 91 Prozent).

Die Rahmenbedingungen der Auftraggeber werden für die Agenturen schlechter. Die von Auftraggebern gewünschte hohe Beratungs- und Servicequalität verlangt eine sorgfältige Ressourcenplanung Dies wird zunehmend schwieriger. Entscheide auf Auftraggeberseite fallen immer kurzfristiger und verstärkt projektbezogen an. Budgets ändern häufiger 83 Prozent (Vorjahr 77 Prozent), Strategien ändern schneller, 71 Prozent (Vorjahr 65 Prozent) und die Qualität der Agenturbriefings ist abnehmend. Damit ist die Mehrheit der Werbeauftraggeber intensiv gefordert. Die Agenturen orten hier einen grossen Schulungsbedarf.

BSW-Agenturen nehmen die digitale Herausforderung an

Für BSW Leading Swiss Agencies steht ausser Frage, dass die BSW-Agenturen auch diese Herausforderungen meistern werden. Er appelliert trotzdem an die Auftraggeber wieder vermehrt zu einer partnerschaftlichen und professionellen Zusammenarbeit zurückzufinden und die eigenen Hausaufgaben anzupacken. Das heisst bessere Grundlagenarbeit, bessere Planung und bessere Briefings. Die BSW-Agenturen beraten und begleiten ihre Kunden heute disziplinenübergreifend in allen Bereichen der Marketingkommunikation und begegnen damit der Forderung nach Gesamtkommunikationslösungen. 60 Prozent der Werbe-, Media- und Kommunikationsagenturen investierten deshalb massiv in die digitale Aus- und Weiterbildung. 83 Prozent der Werbe- und Kommunikationsagenturen haben bereits Spezialisten eingestellt und entwickeln Online-Lösungen in-house und integriert. Kreations- und Entwicklungsteams bestehen immer mehr aus den Disziplinen Text / Art Direction / Online-Spezialist. 100 Prozent der Media- und 45 Prozent der Werbe- und Kommunikationsagenturen sind zusätzlich Kooperationen mit spezialisierten Agenturen eingegangen.

2012 Werbe- und Kommunikationsagenturen des BSW Leading Swiss Agencies nach Grösse

(Basis BBE 2011)
BBE = Bruttobetriebsertrag: an Kunden verrechnete Eigenleistungen der Agentur, inkl. Freelancer: Honorare aus Beratung aller Art, Entschädigungen für textliche, grafische und andere Arbeiten gemäss Gewinn- und Verlustrechnung, ohne MwSt. und ohne Durchlaufpositionen oder artfremde Erträge. Die Agenturen sind innerhalb der jeweiligen Kategorie nach effektiv erzielten BBE gelistet.

bsw-2

2012 Mediaagenturen des BSW Leading Swiss Agencies nach Grösse

(Basis BBE 2011)
Die Rangliste wurde aufgrund der effektiven BBE (Bruttobetriebserträge) aufgestellt und wird ohne Zahlen — jedoch mit Angaben der Mitarbeiter — veröffentlicht.

bsw-1

Teaserbild: BSW-Präsidentin Nadine Borter

Facebook: Viele Unternehmen nutzen Chancen nicht

In Chur hat der erste Linkup-Event zum Thema Social Media stattgefunden. Höhepunkt war das Referat des Facebook-Experten Thomas Hutter. Er zeigte die Einsatzmöglichkeiten von Facebook in Unternehmen auf, betonte aber, dass viele davon keinen Gebrauch machen.

Stargast Thomas Hutter gilt als einer der grössten Facebook-Experten des deutschsprachigen Raums, wie es in einer Mitteilung heisst. In seinem Vortrag nahm er Stellung zum Status Quo von Facebook, das seit kurzem über eine Milliarde Nutzer weltweit und in der Schweiz bald drei Millionen Nutzer zählt. Facebook, so Hutter, dürfe man daher nicht als Hype bezeichnen, sondern man müsse es ernst nehmen. Viele Unternehmen in der Schweiz hätten dies aber nicht erkannt und liessen viele Chancen ungenutzt. Gemäss Hutter verfügen Unternehmen in der Schweiz im Bereich Facebook noch über wenig Know-how. Dazu komme eine Machtverschiebung weg vom Anbieter hin zum Konsumenten. Das Medienverhalten habe sich also heute grundlegend verändert. Diese Veränderungen bedeuten neue Herausforderungen für die Unternehmenskommunikation. Um Schritt zu halten, so Hutter, führe kein Weg um den Einsatz von Facebook in Unternehmen herum.

Unternehmen müssen etwas unternehmen

Rund 200 Gäste sind der Einladung zum ersten Linkup-Event gefolgt. Erhalten haben sie die Antwort auf die Frage, ob Unternehmen in Social Media etwas unternehmen sollen. Matthias Schneider, Product- Manager bei Newmedia, konnte diese Frage in seinem Referat mit einem Ja beantworten: «Es geht nicht darum, ob man Social Media Marketing betreiben soll, sondern darum, ob man im heutigen Umfeld mit einem neuen Medienverhalten optimal Marketing betreiben möchte», führt Schneider aus. Aus seiner Sicht liege es daher auf der Hand, die neuen Social Media-Werkzeuge im Unternehmen einzusetzen.
Der Linkup-Event vom 5. Oktober ist der Auftakt zu einer Reihe von Anlässen. Die Webagentur Südostschweiz Newmedia AG schafft damit eine Plattform für Unternehmen, Organisationen und Vereine, um über Themen aus dem Bereich Internet zu diskutieren und sich mit Experten zu vernetzen. Die Seite Linkup-event.ch informiert über die Themen und Termine der kommenden Events. Wer nichts verpassen möchte, kann auf der Website kostenlos den Newsletter abonnieren.

newmedia_0
newmedia2
 

Zu guter Letzt: Let it Reyn

Lana Del Rey posiert bekanntlich für H&M. Ihr gelangweilter, emotionsloser Gesichtsausdruck hat das nächste Internet-Phänomen ausgelöst: Die «Your Face Del Rey»-Bewegung.

Die Sängerin Lana Del Rey («Videogames») ist das Gesicht der aktuellen H&M-Kampagne. In TV-Spots singt sie eine Coverversion von «Blue Velvet», auf Plakaten schaut sie vermeintlich gelangweilt und ausdruckslos aus der schwedischen Wäsche. Die Kampagne nervt offensichtlich nicht nur Michèle Binswanger, die sich vor wenigen Tagen über den «silikongepolsterten Entenschnabel» ausliess («Lana Del Rey nervt für H&M»). Auch einige Facebook-Nutzer sahen Handlungsbedarf und riefen «Your Face Del Rey» ins Leben. Leute aus aller Welt sind eingeladen, den Del-Rey-Gesichtsausdruck zu imitieren und hochzuladen. Und das tun sie zahlreich. Nicht nur Frauen – auch Männer, Hunde und Katzen beteiligen sich an der Suche nach dem perfekten Lana-Blick. (hae)

Der originale Stein des Anstosses:

delrey

Und eine kleine Auswahl an Einsendungen:

delreyfb01
delrey-fb02
Fotos: Facebook.com/yourfacedelrey

APG|SGA und St. Moritz verlängern Partnerschaft

APG|SGA und die Gemeinde St. Moritz verlängern die langjährige Zusammenarbeit um mehrere Jahre. APG|SGA bewirtschaftet damit weiterhin exklusiv die Flächen des Engadiner Ferienortes.

Die Plakatgesellschaft APG und St. Moritz verbinde eine jahrzehntelange Partnerschaft, heisst es in einer Mitteilung. Die Gemeinde St. Moritz, «Top of the World», habe die exklusive Zusammenarbeit einmal mehr bestätigt. APG|SGA werde weiterhin attraktive Flächen an besten Standorten bewirtschaften.

«Die APG|SGA bietet der Gemeinde St. Moritz neben den Konzessionsabgaben auch diverse Dienstleistungen wie beispielsweise das Bewirtschaften von Kulturflächen an», betont Beat Holenstein, Leiter des Partner und Produktmanagements der APG|SGA. Er fügt hinzu: «Wir freuen uns sehr, für unsere Kunden weiterhin die besten Plakatflächen in einem der bekanntesten Ferienorte der Welt anbieten zu können. Unsere leistungsstarken Out of Home-Produkte können sich somit der anspruchsvollen und kaufkräftigen Kundschaft in bestem Licht präsentieren.»

st-moritz
Bilder: Keystone

Neuer Online-Nachrichtendienst Liberatv

Die Tessiner Medienwelt ist seit Montag um einen Online-Nachrichtendienst reicher. Drei Journalisten, darunter der ehemalige TeleTicino-Direktor Marco Bazzi, gründeten das italienischsprachige Web-Portal Liberatv.ch.

Liberatv.ch soll ab sofort News und Hintergründe aus dem Tessin sowie Nachrichten aus der Schweiz und der Welt bieten. Geplant sind Beiträge in Form von Texten und Videos.

Liberatv.ch unterscheide sich von der zahlreichen Online-, Print- und TV-Konkurrenz im Tessin durch seine Unabhängigkeit, erläutert Marco Bazzi auf der Internetseite. Die Journalisten seien an keine Verlagsgruppe gebunden. Auch zahlreiche Tessiner Blogger würden zu Wort kommen. Die Finanzierung laufe über Werbeeinnahmen. Bazzi verliess im Juni nach 18 Jahren den Privatsender Tele Ticino. Mit ihm ging auch der Chefredaktor des Ressorts Information, Andrea Leoni. Dieser ist ebenfalls am neuen Web-Projekt beteiligt.
 

get_footer();