Futurecom lanciert neuen Webauftritt für Arnold & Son Kollektion

Futurecom hat für Arnold & Son einen Online Katalog realisiert. Dafür hat die Agentur die Ursprungsgeschichte des Uhrenherstellers in den Vordergrund gestellt.

Der Online-Katalog soll in diesem Rahmen den Webauftritt der Uhrenmarke mit überarbeitetem CI/CD vervollständigen. Dabei zielt die maritime Bildwelt genau auf die Tradition von Arnold & Son ab, kombiniert mit Entdeckergeist und innovativer Technologie.

Verantwortlich bei Arnold & Son: Aude Solari (Projektleitung), Sabine Schaltegger (Bild und Text). Verantwortlich bei Futurecom: Silke Heinzelmann (Art Direction), Elias Zurbuchen (Factory), Marcin Kolonko (Flash), Dominik Cattaneo (Multimedia), Marc Maresch (Beratung und Projektleitung).

Coundco versüsst Online-Firmenauftritt für Camille Bloch

Coundco hat zusammen mit der Kommunikationsagentur By Heart die Online-Zukunft für Camille Bloch entwickelt. Nachdem im April 2012 die neue Produkte-Website für Ragusa online ging, wurde nun an der Modernisierung der Herstellermarke gefeilt.  

Der Auftrag war es, die Schokoladen-Kompetenz von Camille Bloch (Ragusa, Torino) «foodiger» und lustmachend zu inszenieren, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Grundkonzept basiert auf grossflächigen Hintergrund-Bildern, Verläufen und einer fliessenden User-Experienc. Die reduzierte Navigation auf der linken Seite soll der Schokolade viel Raum geben. Der Claim «Mon Chocolat Suisse» kommt als goldener Handschriftzug daher und in Form und Inhalt die Spezialitäten-Note von Camille Blochunterstreich.

Verantwortlich bei Camille Bloch: Regula Gerber (Kommunikations-Verantwortliche), Heinz Reber (Leiter Marketing und Verkauf), David Sommerhalder (Product Manager). Verantwortlich bei Coundco: Florian Wieser (Strategie), Jaromir Fuoli (Art Direction), Ruedi Lüthi (Programming), Tina Sebald (Client Service). Verantwortlich bei By Heart: Markus Bircher (Strategie), Hans Siegwart (Creative Direction), Martin Kurzbein (Art Direction), Cécile Schurtenberger (Account Direction).

Jung von Matt/Limmat beweist für Maison Cailler Charakter

Nach erfolgreichem Pitch präsentiert Jung von Matt/Limmat unter dem Motto «Ihr Charakter hat Geschmack» den neuen, integrierten Auftritt von Maison Cailler. Dazu wurde eine komplett neue Website entwickelt.

Die neue Wesite soll ein einfaches und sinliches Einkaufserlebnis ermöglichen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Ein grundlegend neues Konzept wurde auch für den Social Media-Auftritt entworfen. Auf Facebook, Twitter und Co. präsentieren hier fünf Spezialisten – vom Maître Chocolatier bis zur Sensorik-Expertin – Maison Cailler von seiner persönlichsten Seite. Die Sujets kommen Off- und Online zum Einsatz. Sie wurden vom Star-Fotografen Rankin umgesetzt und zeigen Portraitaufnahmen von Models, denen die Schokolade sprichwörtlich auf den Leib geschneidert wurde. Sie sollen klarmachen: «Für jeden einzigartigen Charakter gibt es eine einzigartige Schokolade.»

Verantwortlich bei Maison Cailler: André Hefti (Head of Marketing)
, Yves-Louis Pigueller (Head of E-Commerce). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Fernando Perez (Creative Direction), Mateo Sacchetti (Text), Daniel Serrano, Wim Roelfs (Art Direction), Lukas Frischknecht, Tenzin Tibatsang (Grafik), Ilonka Galliard, Deborah Herzig (Art Buying), Sabrina Arthur, Klara Zürcher, Jil Rotmann (Beratung), Oliver Vedolin, Cyrill Hauser, Nathalie Eggen (Social Media), Rankin (Fotografie).

Zu guter Letzt: Grün-weiss-rotes Mitarbeiter-Bewertungssystem

Mitarbeiter bei Unilever werden mit einer Farb-Ampel bewertet. Dabei steht Grün für «High Potentials», rot für «Under-Performer», die Mitte bleibt weiß. Da erhält doch der Ausdruck «eine weisse Weste haben» eine ganz neue Bedeutung...

Der Konsumgüterkonzern Unilever nutzt dieses Bewertungssystem für die Arbeitsleistung bereits für sein Management. Nach Berichten der Financial Times Deutschland soll es ab Januar auf weitere Mitarbeiterkreise ausgedehnt werden. Dies schreibt Wuv.de am Donnerstag. Im Unternehmen rege sich nun Widerstand dagegen. Da fragt man sich doch, wieso – sollte sich nicht jeder Mitarbeiter glücklich schätzen, Teil einer Farb-Ampel zu sein?

Offenbar ist das Mitarbeitersystem eine Neun-Felder-Matrix, oben rechts in Grün sind die «starken» Mitarbeiter eingeordnet, unten links in Rot die «schwachen» Mitarbeiter. Das «Laut einer Mitteilung von Unilever umfasst dieses Instrument nebst einer Leistungsbeurteilung auch eine individuelle Potentialanalyse sowie mitarbeiterspezifische Entwicklungspläne. Neu werden in diesen Prozess weitere Mitarbeiterkreise einbezogen.

Bezeichnend ist für das Unternehmen bloss, dass sich diverse Mitarbeiter massiv unter Druck gesetzt fühlen. So verweisst gemäss Wuv.de der Konzernbetriebsrat Hermann Soggeberg auf eine hohe Kündigungsrate und zahlreiche Burnout-Fälle im Konzern. Nicht jeder Mitarbeiter scheint begeistert darüber zu sein, den eigenen Arbeitsleistungs-Wert in grün-rot-weiss eingeteilt zu sehen. Aber was spielt das schon für eine Rolle? Hauptsache, das Management darf mit der Farb-Ampel spielen. (uma)

FBM Communications: Werner Wilhelm mit Hommage Broschüre geehrt

Die Wilhelm- Gruppe hat seinen Gründer Werner Wilhelm mit einer umfassenden Hommage Broschüre geehrt. Die Gestaltung und Umsetzung für die Wilhelm-Gruppe übernahm die Zürcher Kommunikationsagentur FBM Communications.

Die Broschüre wurde anlässlich einer Feier an alle Mitarbeitenden überreicht.«Sie sollte ihm und seinem Lebenswerk würdig sein, einen Eindruck seines Schaffens vermitteln und Erinnerungen aufrecht erhalten», erklärt Carmen Schiltknecht, Managing Director von FBM Communications. In der Gestaltung wurde darauf geachtet, dass die Hommage Broschüre zum Auftritt der Unternehmung passt, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Gleichwohl sollte sie eigenständig und von einer hohen persönlichen Note geprägt sein.

Verantwortlich bei FBM Communications: Carmen Schiltknecht (Konzept, diverse Texte & Gesamtleitung), Julia Trunkwalter (Projektleitung & Organisation), Marianne Kieser (Graphic Design). Verantwortlich bei Wilhelm Kaderselektion: Santiago Alonso (Marketing). Verantwortlich bei Druckerei Lutz: Christopf Chapuis. 
Fotograf: Chris Mansfield, St. Gallen. Interview/Text: Christopf Lampart.

Republica klont SCB-Spieler für Westside

Der SCB und das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside haben den bestehenden Sponsoringvertrag frühzeitig bis zum Ende der Saison 2015/16 verlängert. Um diese Partnerschaft zu visualisieren, hat Republica ein Film- und Printkonzept kreiert.

Darin werden SCB-Spieler für Doppelfunktionen geklont. Als Filmheld agiert SCB-Spieler Tristan Scherwey, der in fünf verschiedene Rollen schlüpft. Er ist nicht nur Stürmer, sondern gleichzeitig Shopping-Fan, Restaurant-Liebhaber, Film-Fan und Wasserrutschen-Pilot. Als geklonte Printhelden agieren neben Tristan Scherwey und Goali Marco Bührer auch Stürmer Pascal Berger und Verteidiger Beat Gerber.

Der SC Bern und die Genossenschaft Migros Aare (Westside Bern Brünnen) haben den Sponsoringvertrag frühzeitig bis zum Ende der Saison 2015/16 verlängert. Westside ist seit 2008, dem Jahr der Eröffnung des Freizeit- und Einkaufzentrums, Goldsponsor beim SC Bern. Die Partnerschaft zwischen Westside und dem SCB drückt sich im Kernelement des Sponsorings prägnant auf der Helmwerbung der ersten Mannschaft des SCB aus. Unterstrichen wird die Zusammenarbeit sogar durch die kürzliche Lancierung des ersten gemeinsamen Produkts: In diversen Migros-Filialen und VOI-Standorten ist der «SCB-Bärenzipfel», die Wurstlegende aus der Postfinance-Arena, erhältlich.

Verantwortlich bei Republica: Bala Trachsel (Gesamtverantwortung), Stéphanie Schneuwly (Beratung), Chris Morgan, Mike Krüll (Creative Direction), Kasper Kobel (Art Direction), Tugba Kirac (Grafik), TopFuel (Filmproduktion), Michael Sieber (Fotografie), Remo Stoller (Composer). Verantwortlich bei Genossenschaft Migros Aare: Lorenz Feller (Sponsoring Einkaufscenter und Immobilien).

Exxtra: Frische Ideen beleben Bergregionen

Die Agentur Exxtra hat eine Printkampagne für die Schweizer Berghilfe gestaltet. Damit sollen Spenden für weitere Projekte gesammelt werden.

Die Kampagne zeigt anhand dreier konkreter Beispiele, wie viel gemeinsam erreicht werden kann.

Verantwortlich bei der Schweizer Berghilfe: Ivo Torelli (Kommunikation). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation, Zürich: Dominik Oberwiler (ECD), Christoph Hänsli (Art Director), Julia Brandstätter (Text), Edi Walker (Beratung), Thomas Schuppisser (Fotografie).

Zuwachs bei OSW

Die Agentur OSW hat ihr Team erweitert. Neu dabei sind Tamina Graber und Florian Bürgi.

Tamina Graber, Desktoperin, hat nach einem Praktikum als Kinderanimatorin bei Robi Spielaktionen besuchte Tamina den Vorkurs an der Basler Schule für Gestaltung. Danach absolvierte sie eine Ausbildung als Polygrafin bei Dicad. Die Lehre erfolgreich abgeschlossen, erkundete sie die andere Seite der Welt. Während des Auslandaufenthaltes besuchte sie  mehrere Sprachschulen. Wieder zuhause machte sie die Berufsmatur. Seit März 2012 ist Tamina Graber bei OSW, wo sie die Kreation unterstützt und reinzeichnet.

Florian Bürgi ist ebenfalls Desktoper. Er hat eine Berufslehre als Eidgenössisch diplomierter Polygraf gemacht. Danach absolvierte er ein Praktikum als Grafiker mit einer Weiterbildung auf Screendesign. Diverse Stellen als Grafiker kamen hinzu. Seit August 2012 ist er bei OSW, wo er reinzeichnet und die Kreation unterstützt. Nebenberuflich arbeitet er als freischaffender Musiker, Komponist und Produzent.

SSF setzt auf neue Strukturen im Bereich Vermarktung

Das SSF wird sein Programm-Angebot in Kooperation mit der SSF Media als neuem Content- und Produktionspartner schrittweise ausbauen. Zudem setzt der Sportsender auch in der Vermarktung auf neue Strukturen.

Im Bereich Sponsoring sollen durch die Zusammenarbeit mit Channel Media neue Impulse gesetzt werden. Simon Scherrer, Head of TV/Sponsoring bei Channel Media,  wird sich ab sofort um die Vermarktung der SSF-Formate kümmern. Den Verkauf und die Buchung von TV-Spots wird das SSF zukünftig intern abwickeln. Matthias Luchsinger, Managing Partner der SSF Media, wird die Verkaufsaktivitäten führen.  

Durch die Zusammenarbeit mit Channel Media sichere sich das SSF zusätzliches Vermarktungspotential, heisst es in einer Mitteilung von SSF. Damit sollen neben der gezielten Ergänzung und Erweiterung des Programms auch auf dieser Ebene neue Impulse gesetzt werden können.

Newsweek künftig nur noch im Internet

Eine der ältesten und bekanntesten Zeitschriften der Welt wird es künftig nicht mehr auf Papier geben: Das US-Journal Newsweek stellt zum Jahresende sein Erscheinen am Zeitungskiosk ein.

Dann wird es das vor 80 Jahren gegründete Magazin nur noch digital geben. Dies teilte der Verlag am Donnerstag in New York mit. Die letzte gedruckte Ausgabe erscheine am 31. Dezember 2012.

«Newsweek Global», wie die digitale Ausgabe dann heisst, «wird eine weltweite Edition sein, ausgerichtet auf ein hochmobiles, meinungsbildendes Publikum, das in einem anspruchsvollen Umfeld etwas über die Welt erfahren will», erklärten die Chefs von Newsweek und dem Online-Ableger Daily Beast, Tina Brown und Baba Shetty. (sda)

Allaccess: Kostümpromotion für Madagascar

Die Allaccess Promoter waren in über 20 Kinos und Kiosken mit dem Kostüm «Alex der Löwe» aus dem neusten Film «Madagascar 3: Flucht durch Europa» unterwegs. Auf ihrer Tour brachten sie unzählige Kinderaugen zum strahlen und waren überall ein willkommenes Fotosujet. 

In Zusammenarbeit mit Take Two Publicity verteilten die Promoter Wettbewerbsflyer, Smoothies sowie eigens für die Kinder produzierte Give-Aways von Madagascar, wie es in einer Mitteilung heisst.

Verantwortlich bei Take Two Publicity: Jean-Daniel Hügli (Promotion Manager). Verantwortlich bei Allaccess: Rebecca Haug (Leitung).

madagaskar2
015
 

Zu guter Letzt: Urzeitkrebs 2.0

Das Kult-Magazin Yps kam nach 12 Jahren Pause zurück und ist mit der Leserschaft gewachsen. Der durchschlagende Erfolg war absehbar.

Kein anderes Magazin im deutschsprachigen Raum geniesst einen vergleichbaren Kultstatus wie das Comic-Heft Yps, das in den 70er- und 80er Jahren eine ganze Generation von Heranwachsenden prägte. Zu verdanken hatte der Titel seine Beliebtheit vor allem den sogenannten Gimmicks, die jeder Ausgabe beigelegt waren. Mögen Beilagen wie das Mini-Wörterbuch mit eingebauter Plastikpistole (zumindest bei den meisten Lesern) weniger in Erinnerung geblieben sein, so prägte ein Extra die «Generation Yps» wie kein zweites: Die Urzeitkrebse. Die Eier des Salinenkrebs waren der Zeitschrift seit Mitte der 70er Jahre 22 mal beigelegt und liessen sich mit etwas Geschick (und Glück) in eine stolze Minikrebs-Farm verwandeln. Dass selbst die tollpatschigsten Kinder gewisse Zuchterfolge erzielten, lag daran, dass die Eier ausserodentlich widerstandsfähig sind: Sie können selbst bei Temperaturen über 50 Grad jahrzehntelang überleben, um dann beim ersten Regen zu schlüpfen. Diesen Überlebenswillen soll ihnen erst mal jemand nachmachen.

Seit Yps 2000 eingestellt wurde, forderte eine riesige, aber zwischenzeitlich erwachsene Fangemeinde die Rückkehr des Heftes. Foren, Facebook-Gruppen und Fanseiten äusserten hartnäckig den Wunsch, das Gimmick-beladene Comic-Magazin möge neu aufgelegt werden. Am 11. Oktober 2012 wurden die Gebete endlich erhört und Egmont Ehapa veröffentlichte die Yps-Nummer 1258. Erwachsen geworden ist inzwischen nicht nur die Leserschaft, sondern auch das Heft. Hochglanzcover, 100 Seiten, (grösstenteils) redaktionelle Inhalte statt Comics. Viel Nostalgie, viel Bezug auf frühere Zeiten – und beigelegte Urzeitkrebse. Man ahnt es: Ein voller Erfolg! Bereits heute fragte W&V: «Wo sind noch Exemplare?» In vielen Teilen Deutschland ist Yps ausverkauft. «Das Absammeln hat unmittelbar begonnen», so Ehapa-Sprecherin Elke Schickedanz. Bereits seien Umverteilungen aus den neuen Bundesländern im Gange. Dort, so lässt sich vermuten, ist die historische und nostalgische Verankerung des Magazins wohl geringer.

Wahrscheinlich wäre die folgende Relaunch-Kampagne gar nicht nötig gewesen. Aber schön war sie trotzdem. Wer sie noch nicht gesehen hat, kann dies jetzt nachholen. (hae)
 

get_footer();