Thomas Vollmoeller ist neuer CEO von Xing

Thomas Vollmoeller (52) übernimmt heute die Position des CEOs bei Xing, dem führenden beruflichen Netzwerks im deutschsprachigen Raum. Er folgt auf Stefan Gross-Selbeck, der im Mai angekündigt hatte, sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.

Thomas Vollmoeller arbeitete nach seinem Studium zehn Jahre lang bei McKinsey & Co. in Hamburg und Düsseldorf. Seit 1997 bekleidete er bei Tchibo verschiedene Funktionen, zuletzt als Mitglied der Geschäftsführung für den gesamten Bereich Non-Food. In seiner Zeit bei Tchibo baute Thomas Vollmoeller unter anderem das E-Commerce-Geschäft erfolgreich auf. Im Jahr 2008 wechselte er zur Valora Gruppe und übernahm dort die Rolle des CEOs.

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Automobil-Sendung «Telauto» mit neuem Moderator

Oliver Berger moderiert neu das Automobilformat  «Telauto» auf Tele Bielingue.

Der 33jährige Berner präsentiert jeweils freitags die neusten Modelle der Seeländer Markengaragen. Oliver Berger arbeitet seit 2009 als Videojournalist für TeleBielingue und verfügt über TV-Moderationserfahrung, so moderierte er die Wirtschaftsendung Geld auf dem Berner Sender TeleBärn. Seine Affinität zu Motoren, Technik und Mobilität verdankt Oliver Berger auch seinem früheren Nebenjob: er arbeitete während dem Studium mehrere Jahre als LKW-Chauffeur.

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UPC Cablecom hebt Grundverschlüsselung auf

UPC Cablecom gibt heute die Aufgabe der Grundverschlüsselung von digitalem Fernsehen und Internet bekannt und kommt somit einer jahrelangen Forderung von Kunden und Konsumentenschützern nach.

Die Umstellung wird von UPC Cablecom als «grösste Umstellung der Schweizer TV-Landschaft seit der Einführung des digitalen Fernsehens» angekündigt. Man habe diese «grundlegende Neuerung des Kabelanschlusses» beschlossen, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass bereits 80 Prozent der Schweizer Haushalte digital fernsähen, schreibt Cablecom in einer Mitteilung. Künftig wird es Besitzern von aktuellen TV-Geräten (DVB-C Tuner) möglich sein, ohne Digicard oder Set-Top-Box 55 Sender (davon 19 in HD) zu empfangen. Fernsehgeräte ohne Digitalempfänger können ab Januar 2013 mittels eines kostenlosen Umwandlers gleichwohl von der erweiterten digitalen Senderpalette profitieren, schreibt UPC Cablecom in einer Mitteilung.

Der Kabelanschluss wird ab 2013 monatlich 90 Rappen mehr kosten (danach 60 Rappen mehr). Dafür können Kunden künftig die monatliche Miete (4 Franken pro Monat für das Einstiegsangebot) für die Set-Top-Boxen oder die einmalige Gebühr für die Digicard (99.-) sparen. Der Preisanstieg wird von Comparis-Experte Beyeler laut Blick.ch als moderat eingeschätzt, das Cablecom-Angebot sei aber schon zuvor überrissen hoch gewesen. Ab 2013 bezahlen Kunden 28.40 Franken pro Monat – bei unabhängigen Kabelanbietern belaufen sich die Kosten meistens zwischen 10 und 20 Franken. In einer versehentlich zu früh veröffentlichten Stellungsnahme der Stiftung für Konsumentenschutz forderte SKS-Chefin Sarah Stalder zudem, auch Swisscom, Sunrise und die verbleibenden Kabelanbieter müssten nun nachziehen und ihre Verschlüsselung aufheben.

Zusätzlich wird allen Kunden eine 2Mbit/s-Internetleitung angeboten. Diese Kapazität reicht problemlos für E-Mail und normales Surfen. Das Angebot wird im monatlichen Grundpreis enthalten sein.

Für Kunden, die das derzeit geltende digitale Grundangebot Mini abonniert haben, wird das Angebot auf 70 Programme ausgebaut. Kunden, die auf das neue digitale Grundangebot wechseln wollen, können diesen Wechsel unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist bzw. auf das Ende ihrer jeweiligen Vertragsdauer vollziehen. Der Wechsel erfolge kostenfrei, so UPC Cablecom. Beibehalten wird auch vorläufig das analoge Grundangebot (36 Sender). UPC Cablecom betont allerdings erneut, dass die Relevant des analogen Netzes weiterhin abnehme und daher eine weitere Reduktion des Senderangebotes absehbar sei. Durch den kostenlosen Umwandler werden aber Digital-Umsteiger nicht mehr in teure Abonnemente gezwungen, wie das bisher der Fall war (sofern der Fernseher keinen CI+-Slot hatte).

Positive Reaktionen

In einer ersten Reaktion zeigte sich der Schweizer Konsumentenschutz (SKS) zufrieden über den Entscheid von UPC Cablecom, die Grundverschlüsselung aufzuheben. Damit werde eine seit langem bestehende Forderung des SKS erfüllt. Nun müssten auch Swisscom und Sunrise nachziehen. Zufrieden zeigte sich gemäss Meldung der Nachrichtenagentur SDA auch Preisüberwacher Stefan Meierhans. Die Cablecom-Neuerung bringe einen substanziellen Mehrwert für die Grundangebotskunden, die auf digitales Fernsehen umsteigen. Der Wegfall der Set-Top-Box bringe zudem einen Stromspareffekt. Insgesamt sei die Preiserhöhung des Kabelanschlusses um 1.50 Franken innert zwei Jahren vertretbar.

Bei Swisscom kein Thema

Bei Swisscom ist die Abschaffung der Grundverschlüsselung «aktuell kein Thema», wie Mediensprecher Olaf Schulze auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mitteilte. Der Entscheid von Cablecom zeige, «dass der Wettbewerb spielt». Im Übrigen böten schon heute diverse Kabelanbieter TV-Angebote ohne Grundverschlüsselung an. Michael Burkhardt, Chef der Sunrise-Kommunikation, wies auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA darauf hin, dass bei Sunrise die Situation eine ganz andere sei: Sunrise biete alle Sender mit IPTV-Technik digital via Internet an. Die Frage der Grundverschlüsselung betreffe diesen Anbieter damit nicht.

Ende der Zwangsbox: Das sagt Comparis.ch

Comparis.ch begrüsst das Ende der Verschlüsselung von digitalem Fernsehen. Fachredaktor Ralf Beyeler kritisiert jedoch die hohen Grundgebühren von UPC Cablecom.

UPC Cablecom verzichtet auf die Verschlüsselung ihres digitalen Fernsehens. Der Internet-Vergleichsdienst Comparis.ch begrüsst diesen Schritt. Aus Sicht der Konsumenten war die «Zwangsbox» nicht nachvollziehbar. Nun werden Kunden endlich nicht mehr dazu gezwungen, für eine solche Box zu bezahlen. Erfreulich ist, dass der Druck des Wettbewerbs zu diesem Schritt geführt hat.

Die grösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz, UPC Cablecom, hat heute das Ende der Grundverschlüsselung bekannt gegeben (Werbewoche.ch berichtete). Künftig kann jeder Besitzer eines neueren Fernsehers direkt über den bestehenden Anschluss in der Wohnung digitales Fernsehen schauen. Die sogenannte Set-Top-Box ist nicht mehr Voraussetzung. Zur Verfügung stehen mit 55 Sendern die üblichen Programme, und dies bei einigen Sendern in HD-Qualität. Nur wer Sendungen digital aufnehmen oder Filme auf Abruf schauen will, braucht weiterhin eine Box.

Ein alter Zopf wird abgeschnitten

«Endlich hat UPC Cablecom die Zwangsbox abgeschafft», sagt Ralf Beyeler, Telecom-Experte beim Internet-Vergleichsdienst Comparis.ch. Damit kommt UPC Cablecom seinen Kunden entgegen. Die Set-Top-Box war ein alter Zopf. Viele Kunden sahen nicht ein, weshalb sie dem TV-Anbieter nicht nur monatliche Gebühren fürs Fernsehen zahlen müssen, sondern von ihm auch noch zu Gebühren für eine solche Box gezwungen werden. Comparis.ch hatte dies in der Vergangenheit mehrmals kritisiert, auch die Politik hatte sich mit dem Thema beschäftigt.

«Es ist erfreulich, dass hier der Wettbewerb gespielt und einen Vorteil für die Konsumenten hervorgerufen hat», hält Ralf Beyeler fest. Denn was die Politik nicht geschafft hat, ist nun durch den Druck des Wettbewerbs erreicht worden. UPC Cablecom, die in der Mehrheit der Schweizer Haushalte jahrelang praktisch eine Monopolistin war, sieht sich seit einiger Zeit mit harter Konkurrenz konfrontiert. Im digitalen Fernsehen ist UPC Cablecom (661'800 Kunden) von Swisscom-TV (694'000 Kunden) überholt worden, das seit sechs Jahren auf dem Markt ist. UPC Cablecom hat heute noch 840'000 Kunden, die ausschliesslich analoges Fernsehen empfangen. Viele dieser Kunden dürften ein neueres TV-Gerät haben und profitieren nun fast automatisch von digitalem Fernsehen und besonders von HD-Qualität, ohne einen Vertrag abzuschliessen.

Hohe Grundgebühren

Abzuwarten ist, ob UPC Cablecom ihre Kunden behalten kann. Denn die Massnahme hat aus Konsumentensicht auch einen Haken. «UPC Cablecom hat im Vergleich zu anderen Kabelnetzbetreibern sehr hohe Grundgebühren», sagt Ralf Beyeler von comparis.ch. Die Grundgebühr wird sogar noch höher, von heute 27.45 Franken auf 29.05 Franken, also um 1.60 Franken. Viele regionale Kabelnetzbetreiber verlangen bloss zwischen 10 und 20 Franken. Immerhin erhalten bei UPC Cablecom die Kunden auf Wunsch und ohne Aufpreis auch einen Internet-Zugang mit einer Download-Geschwindigkeit von 2 MBit/s. Diese Geschwindigkeit reicht für eine übliche Nutzung. (ots)

Rosenstar: Neue Mitarbeiterin, neuer Blog

Polygrafin Melanie Tschuppert verstärkt das Team der Luzerner Designagentur Rosenstar und eine neue Website mit Blog verschafft Einblick ins Agenturleben.

Die Anfang Jahr gegründete Agentur (Werbewoche.ch berichtete) erhält Zuwachs: Melanie Tschuppert unterstützt das bestehende Frauentrio vor allem in den Bereichen Realisation und Produktion. Berufliche Erfahrung hat sie zuvor in einer grossen Zuger Kommunikationsagentur gesammelt. Die Agentur freut sich über die Verstärkung und sieht in Melanie Tschuppert eine Bereicherung bei der raschen, präzisen Umsetzung aber auch für den kreativen Output, wie es in einer Mitteilung heisst.

Ebenfalls neu ist die Rosenstar-Website. Hier geht man gestalterisch und inhaltlich neue Wege. Der Webauftritt soll laut Mitteilung betont selbstbewusst und reduziert wirken, gleichzeitig aber sympathisch und echt. Damit entspreche er ganz der werteorientierten Arbeitsweise der Agentur, welche die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten als Basis für das eigenständige, authentische Auftreten nach aussen nehme, so die Mitteilung der Agentur.

Dazu passt der Blog, der unter dem Namen «Voliere» ungewohnte Einblicke in den Agenturalltag gewähren soll. Die Inspiration dazu kommt von überall her: Sei es von der gemeinsamen Studienreise nach Berlin, vom allwöchentlichen Mittagstisch oder vom Spaziergang durch die Strassen Luzerns. Mit dieser Offenheit will sich Rosenstar bewusst vom klassischen Agentur-Webauftritt abheben.

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KSB: Kampagne zum neuen SI-Design

Die Agentur KSB Krieg Schlupp Bürge hat für die Schweizer Illustrierte eine Kampagne kreiert, die noch näher ran gehen soll.

Zum 101. Geburtstag erscheint die Schweizer Illustrierte in neuem Design (Werbewoche.ch berichtete) und verspricht unter dem neuen Motto «Mehr Stars. Mehr Schweiz» noch näher an die portraitierten Menschen und Stories ran zu gehen. Noch näher ran geht auch die neue Kampagne von KSB Krieg Schlupp Bürge, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Auf Plakaten, Inseraten, Online-Bannern und in Cinemotion-Spots werden Close-Ups inszeniert, die Geschichten erzählen. Die Bilder mit den Inhalten «Stars» und «Schweiz» sind eine direkte Übersetzung des redaktionellen Inhaltes und des neuen Konzepts der neuen Schweizer Illustrierten.

Verantwortlich bei Ringier: Urs Heller (Geschäftsführer Zeitschriften); Thomas Passen (Head of Marketing); Claudia Zweifel (Product Managerin Schweizer Illustrierte). Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Daniel Krieg (Creative Director); Benny Goldstein (Art Direction); Kevin Zysset (Grafik); Sascha Borsai (Text); Rémy Müller, Franziska Saxer (Beratung); Michael Zwyssig (Druckvorstufe).

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SRG: Roger de Weck prognostiziert «tiefrote Zahlen»

Wegen der Pensionskasse wird die SRG «in dem Geschäftsjahr, in dem die entsprechenden Rückstellungen vorgenommen werden» noch einmal «tiefrote» Zahlen schreiben. Dies sagte Roger de Weck in einem am Dienstag publizierten Interview mit der NZZ.

Der Zeitpunkt für die geplante Umstellung vom Leistungsprimat auf den Beitragsprimat und die Senkung des technischen Zinssatzes werde «demnächst» kommen, sagte de Weck. Laut Simone Wölfli, Mitarbeiterin der SRG-Unternehmenskommunikation, sind es letztlich die Gremien beider Sozialpartner, die über Kosten und Zeitpunkt des Primatwechsels entscheiden. Die Minderung des Zinssatzes von 4 auf voraussehbare 3,25 Prozent koste «Umsummen», sagte Generaldirektor de Weck gegenüber der NZZ. Hingegen habe die Pensionskasse keine Unterdeckung mehr. «Die SRG hat sie aus eigener Kraft saniert.»

Heute sei der nationale Rundfunk auch durch die IT und die Immobilien finanziell herausgefordert, sagte de Weck. «Die IT ist das grösste Problem meiner Amtszeit.» Früher habe man Radio und Fernsehen mit Apparaten betrieben, heute mit Software. Auf Jahre hinaus sei die SRG deshalb eine IT-Baustelle mit «brutalen Transformationskosten». Dennoch wird die SRG laut de Weck im Fünfjahresschnitt eine ausgeglichene Rechnung vorweisen. Um dieses Ziel zu erreichen, will das Unternehmen gemäss neuer Unternehmensstrategie die Produktivität weiter erhöhen und nach Möglichkeit neue Einnahmequellen erschliessen.(SDA)
 

Zu guter Letzt: Ohne Zweifel viral

Zweifel verlost einen Traktor. Das ist wenigstens mal ein Wettbewerbspreis, über den es sich lohnt zu sprechen. Ziel ohne Zweifel erreicht.

Ich musste heute feststellen, dass ich ein dankbares Opfer für Viralkampagnen bin. Kaum hatte ich das entsprechende Plakat am HB bemerkt, versuchte ich mir mögliche Verwendungszwecke für den potentiellen Gewinn auszumalen. Der Garten muss es richten – ein, zwei Wendemanöver dürften drin liegen. Oder besser direkt den beruflichen Neustart als Bauer wagen? Sofort fotografieren und den Freunden erzählen! 

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Als wäre meine virale Verwundbarkeit nicht schonungslos genug aufgedeckt worden, kam mir auch noch die Sendung in den Sinn, die ich vor wenigen Tagen auf Joiz gesehen habe: Moderator Knackeboul fuhr mit einem verdächtig ähnlich aussehenden Traktor durch Zürich, die Zweifel-Chipstüte gut sichtbar im Hintergrund drapiert. Da Zweifel ohnehin bei jeder Gelegenheit ins «Knack Attack»-Bild drängt (Werbewoche.ch berichtete), kam natürlich meinerseits kein Verdacht auf, es könnte sich bei der Aktion um mehr als eine lustige Idee des Moderators handeln. Schliesslich hat er nicht selten lustige Ideen – und so originell schien die Traktorfahrt dann doch wieder nicht zu sein.

Die Kampagne funktioniert. Gemäss Blog.xeit.ch stiess der Traktor bei der Facebook-Gemeinde auf grosses Echo. Die User sprechen darüber, verbreiten die frohe Kunde und freuen sich auf den nutzlosesten, aber reizvollsten Preis seit langem. Und unter allen Teilnehmern werden als Trost auch noch 99 kleine Brüder des grossen Brummers verlost: Kinder-Traktoren. Ein, zwei Wendemanöver dürften notfalls auch mit ihnen zu schaffen sein. (hae)
 

Promoswiss: Diplome für Werbeartikelberater

Bereits zum dritten Mal führte Promoswiss den Basiskurs für Werbeartikelberaterinnen und -berater durch. Das Seminar umfasste vier auch einzeln buchbare Kurstage.

Zwei Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer absolvierten alle vier Disziplinen des Basiskurses für Werbeartikelberaterinnen und –berater, wie es in einer Mitteilung heisst. Barbara Hicklin, Tanja Reber und Sergio Maurizi erhielten das verdiente Abschluss-Zertifikat «Werbeartikelberater/-beraterin». 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben insgesamt ihr Fachwissen in der Werbeartikelindustrie vertieft.

Der Basiskurs vermittelt das Know-how, das erfolgreiche Werbeartikelberaterinnen und -berater im Tagesgeschäft benötigen: relevante Fakten zu den Themenbereichen Marketing/ Kommunikation, Telefonmarketing, Textil und Druckverfahren, Transportwesen sowie Warenkunde zu Leder und Lebensmitteln. Den Lerninhalt, die Seminarunterlagen sowie deren Präsentation lobten die Kursteilnehmenden besonders. Sie schätzten zudem einmal mehr den ausgewogenen Mix aus Konzeptarbeit und Fallstudien. Robert Scheidegger, Ressortleiter Aus- und Weiterbildung beim Verband Promoswiss, betont: «Die Kursthemen sind gezielt auf die Bedürfnisse der Innen- und Aussendienst-Mitarbeitenden abgestimmt.»

Zertifizierung-Basiskurs-1
Die Absolventen des 4-tägigen Seminars (ganzer Kurs) v.l.n.r. Barbara Hicklin, Diewerbeartikel; Tanja Reber, Polydono; Sergio Maurizi, Diewerbeartikel.

Zertifizierung-Basiskurs-2
Die Teilnehmenden vom Kurstag Leder, Lebensmittel und Transport: Reto Stutz, Sergio Maurizi, Romy Eggimann, Ralf Schmid, Barbara Hicklin, Tanja Reber, Samantha Gerundo.
 

Erwin Kessler klagt am Bundesgericht gegen Ubi-Urteil

Das Schweizer Fernsehen weigerte sich, einen VGT-Werbespot auszustrahlen, da dieser geschäftsschädigend sei. Die unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (Ubi) unterstützte den Entscheid. Kessler zieht den Fall vors Bundesgericht.

2011 wollte Erwin Kessler beim Schweizer Fernsehen einen Werbespot in Auftrag geben. Der Film dauerte sieben Sekunden, bestand aus einem VGT-Logo und den Worten: «www.vgt.ch – was das Schweizer Fernsehen totschweigt». Der Spot wurde von Publisuisse abgelehnt, da dieser geschäftsschädigend sei. Kessler hingegen beruft sich auf die freie Meinungsäusserung und wirft dem Schweizer Fernsehen vor, ihn und seinen Verein gegen Tierfabriken in Berichten systematisch zu diskriminieren. So würden beispielsweise seine zahlreichen Enthüllungen über Missstände in der Massentierhaltung und aufgedeckte Verstösse gegen das Tierschutzgesetz konsequent boykottiert. Dies, wie Kessler in der Beschwerde an das Bundesgericht schreibt, geschehe nicht aus sachlichen, sondern aus «privaten weltanschaulich-politischen Motiven der SF-Angestellten».

Die unabhängige Beschwerdeinstanz wendete auf Kesslers Beschwerde ein, der Spot sei für das Schweizer Fernsehen geschäfts- und imageschädigend. Kessler kritisiert, er habe nicht die Möglichkeit erhalten, den Wahrheitsbeweis anzutreten, wieso die Aussage in der Werbung korrekt sei und deshalb geäussert werden dürfe. Weiter berief sich die Ubi auf die Argumentation seitens SRG, mit der Ausstrahlung eines anderen VGT-Spots hätte Kessler die Ablehnung des anderen akzeptiert. Das wiederum lehnt der Beschwerdeführer ab und verweist auf Emailverkehr, der das Gegenteil beweise.
 

Youtube-Referent Lars Krüger am TV 2.0 Summit

Zur zweiten Austragung des TV 2.0 Summit treffen sich wiederum Opinion Leader und Experten der nationalen und internationalen TV-Szene. Höhepunkt ist der internationale Nachmittags-Block mit Donata Hopfen (Bild.de), Vasilis Sefereidis (Samsung) und Lars Krüger (Youtube).

Am 29. November 2012 findet im Zürcher Kaufleuten die zweite Austragung des TV 2.0 Summit statt. Auch dieses Jahr treffen sich Opinion Leader und Experten der nationalen und internationalen TV-Szene in Zürich, um unter anderem über Geschäftsmodelle, Strategien und Vermarktungskonzepte im TV-Geschäft der Zukunft zu debattieren oder darüber zu diskutieren, welche TV-Technologien sich künftig durchsetzen werden.

Einen Höhepunkt wird der internationale Nachmittags-Block bilden. So konnte mit Lars Krüger unter anderem ein Referent von Youtube gewonnen werden. Er wirkt beim grössten Videoportal der Welt an vorderster Front der TV-Entwicklung mit. Eben erst hat Youtube den Start der «Original Channels» in Deutschland und die Optimierung von Content ID kommuniziert – Schritte, die Youtube als ernstzunehmenden Gegner der klassischen TV-Sender im Kampf um die Werbegelder werden lässt. «Mit Referenten von Youtube, Samsung oder auch Bild.de möchten wir bewusst den Blick über die Grenzen werfen – die internationale Orientierung ist wichtig für Schweizer Medienhäuser,» erklärt Marco Demont, Initiant des TV 2.0 Summit.

Für den TV 2.0 Summit 2012 sind laut Mitteilung nur noch wenige Tickets erhältlich (Tv2summit.ch).

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Exxtra: Spenden-Mailing für die Schweizer Berghilfe

Die Schweizer Berghilfe unterstützt die Bergbevölkerung mit Hilfe zur Selbsthilfe. Damit sie dies auch weiterhin tun kann, hat Exxtra Kommunikation ein Spendenmailing entwickelt, das ein Projekt im wildromantischen Verzascatal vorstellt.

Bis vor kurzem musste die Familie Patà ihren Geissenbetrieb unter schwierigen Bedingungen bewirtschaften. Ihre Wohnung war viel zu klein und weit vom Geissenstall entfernt. Mit Unterstützung der Berghilfe konnten die Patàs direkt neben dem Stall ein Wohnhaus mit Käserei und Verkaufsladen bauen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Jetzt kann die Familie ihre strenge Arbeit leichter bewältigen und in eine gesicherte Zukunft blicken.

Als kleines Dankeschön liegt dem Mailing eine Ausflugskarte für das Verzascatal bei, welche interessante Einblicke in das Bergleben von früher und heute vermittelt. Eine der vorgestellten Wanderrouten führt übrigens direkt am neuen Käseladen der Familie Patà vorbei.

Verantwortlich bei der Schweizer Berghilfe: Rudolf Streuli (Spenden), Ivo Torelli (Kommunikation). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation, Zürich: Dominik Oberwiler (ECD), Christoph Hänsli (AD), Julia Brandstätter (Text), Edi Walker (Beratung); Yannick Andrea, (Fotografie); Winfried Kettler (Panoramakarte); Beat Wirz (Text).

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