Agentur am Flughafen gewinnt German Design Award 2013

Für den German Design Award 2013 hat die unabhängige Expertenjury aus mehr als 1'500 Nominierten 90 Preisträger in neun verschiedenen Kategorien gekürt. In der Kategorie «Communication Tools» wurde die Agentur am Flughafen für das selbstauflösende Textilmailing ausgezeichnet.

Das Mailing haben die Kreativen aus Altenrhein für den Schweizerischen Textilverband entwickelt, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Der Rat für Formgebung ist eine unabhängige und international agierende Institution, die darauf abzielt, das Designverständnis der breiten Öffentlichkeit zu stärken. 1953 auf Beschluss des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, setzt sich der Rat für Formgebung mit seinen Wettbewerben, Ausstellungen, Konferenzen, Seminaren und Publikationen für gutes Design ein.

Unlauterer Wettbewerb: EuGH verbietet Werbung mit Gewinnversprechen

Der Europäische Gerichtshof EuGH hat die Werbung mit Gewinnversprechen verboten, wenn Konsumenten Kosten übernehmen müssen, um an einen Preis zu kommen. Das entschied der EuGH in einem am Donnertag in Luxemburg veröffentlichten Urteil.

Das Verbot gilt auch dann, wenn der Verbraucher auch nur eine Briefmarke oder die Kosten für ein Telefonat investieren muss, oder die Preisversprechen den Werbenden «keinerlei Vorteil bringen», wie der EuGH in einem am Donnertag in Luxemburg veröffentlichten Urteil entschied. Das EU-Recht schütze die Verbraucher vor unlauteren Geschäftspraktiken, hiess es zur Begründung.

Mit solchen Gewinnversprechen wollen Gewerbetreibende dem Gericht zufolge vor allem an Anschriften und weitere aktuelle Daten von Verbrauchern kommen. Diese werden dann über Adresshändler an andere Unternehmen für deren Werbung verkauft.

Im aktuellen Fall war die britische Wettbewerbsbehörde gegen ein Unternehmen vorgegangen, das Verbrauchern in Briefen, mit Rubbelkarten oder in Werbebeilagen Gewinne versprochen hatte. Darunter waren Mittelmeerkreuzfahrten, für die Gewinner dann aber doch noch über 400 Euro an Zuschlägen und Gebühren zahlen sollten. (sda)

Ruf Lanz: Orientierung in der Nachrichtenflut

Im August gewann Ruf Lanz nach einer Konzept-Präsentation das Budget von Der Sonntag. Nun positioniert die neue Kampagne den Sonntag als jene Zeitung, die nach der aufgeregten Woche Orientierung in der Informationsfülle bietet.

Die Kampagne soll die tägliche Informationsflut veranschaulichen, anhand pointierter, wild durcheinander gewirbelter Schlagzeilen: Da steigen Berufspendler vermehrt auf den Gripen Typ E um, da verliert der Uno-Sicherheitsrat zwei Gault-Millau-Punkte, da droht Kim Jong-un eine PUK. Die Fusszeile löst die erstaunlichen Schlagzeilen jeweils auf: «Die tägliche Nachrichtenflut kann einen ziemlich durcheinanderbringen. Gut, gibt es am Sonntag den Sonntag.»

Die Kampagne ist auf Inseraten und Plakaten zu sehen sowie bald auch im Radio zu hören.

Verantwortlich bei Der Sonntag: Christoph Marty (Geschäftsführer), Patrik Müller (Chefredaktor), Tanja Laube (Leiterin Marketing). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Mario Moosbrugger, Marcel Schläfle (Art Direction), Thomas Schöb (Text), Sebastian Durband (Beratungsleitung), Nathalie Jakober (Beratung). Packshot-Fotografie: Markus Weber.

Peinliche Panne bei Google – Gewinneinbruch zu früh vermeldet

Google hat mit einer versehentlich zu früh veröffentlichten Bilanz für Entsetzen gesorgt und Anleger verschreckt. Die Aktie fiel am Donnerstag zeitweise mehr als zehn Prozent, nachdem der Internetgigant - Stunden eher als geplant - einen Gewinneinbruch um 20 Prozent auswiesen hatte.

Das Kerngeschäft Werbung wuchs langsamer und erstaunte Investoren, die vom Internetriesen ein rapides Wachstum gewohnt sind. Auch beim Umsatz blieb der Konzern deutlich unter den Erwartungen. Die Kalifornier machten ihren Dienstleister RR Donnelley für die Panne verantwortlich, bestätigten die Zahlen aber.

Der chaotische Verlauf weckte Erinnerungen an das Facebook-Debüt, bei dem technische Pannen Anleger ebenfalls verunsichert hatten und zu deutlichen Verlusten führten. Börsianer hätten zuerst die Aktien verkauft und erst dann Fragen gestellt, hiess es von Händlern. Die Zahlen seien zwar schwach, aber nicht so schlecht wie sie auf den ersten Blick erschienen seien.

Analysten zeigten sich dennoch enttäuscht: Das Kerngeschäft habe sich deutlich verlangsamt, das sei schockierend, so ein Experte. Offenbar würden die Nutzer mehr und mehr ohne Google suchen – etwa mit Apps auf Smartphones.

Weniger Werbeeinnahmen
 
Google hat wie viele andere Internetunternehmen Probleme, den raschen Nutzerumschwung weg von festen Geräten hin zu Smartphones und Tablet-Computern aufzufangen. Das macht sich in der Bilanz bemerkbar: Werbekunden zahlen wesentlich weniger für Anzeigen auf den Mobilgeräten als auf herkömmlichen PCs.

Der durchschnittliche Preis, den Google von Werbekunden pro Klick erhielt, fiel gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal stand ein Minus von drei Prozent. Der für Internetkonzerne entscheidende Wert fiel bereits das vierte Quartal in Folge.

Unter dem Strich brach der Gewinn im dritten Quartal auf 2,18 Milliarden Dollar ein. Ohne bestimmte Sonderposten verdiente Google demnach 9,03 Dollar je Anteilsschein – deutlich weniger als die von Analysten erwarteten 10,65 Dollar. Der Netto-Umsatz betrug 11,3 Milliarden Dollar. Zudem macht der erst vor kurzem erworbene Handyhersteller Motorola Mobility weiter Verluste.

Larry sagt sorry
 
Die frühzeitige Veröffentlichung sorgte für Erstaunen. Google erklärte, das damit beauftragte Unternehmen RR Donnelley habe die Erklärung ohne Freigabe abgeschickt. Ursache sei vermutlich menschliches Versagen gewesen, sagte der Chef der Firma, Tom Quinlan, dem Wall Street Journal. Es werde noch untersucht, was genau passiert sei.

Das Dokument war offensichtlich noch nicht versandfähig. Im zweiten Absatz der
Presseerklärung war ein Feld freigelassen, in das ein «Zitat von Larry» eingefügt werden sollte. Gemeint war offenbar Konzernchef Larry Page. Dieser hat sich umgehend für die Panne mit der vorzeitigen Veröffentlichung des aktuellen Quartalsberichts entschuldigt. Er bedauere das Durcheinander, sagte Page in einer Telefonkonferenz nach US-Börsenschluss am Donnerstag.

Die Aktie drehte in New York teilweise ganze Indizes und zog Technologiewerte mit nach unten. Das Papier ging mit einem Minus von acht Prozent bei 695 Dollar aus dem Handel. (sda)

Carat gewinnt Etat von Pringles für die Region EMEA

Nach der Akquisition von Pringles durch Kellogg‘s zu Beginn des Jahres hat Carat den Etat für das Mediaplanungs- und Einkaufsgeschäft von Pringles für die Region EMEA gewonnen. Die Ernennung beruht auf der strategischen Partnerschaft, die Carat im Laufe der Jahre mit Kellogg‘s entwickelt hat.

Neben dem von 45 Millionen Dollar Etat von Pringles betreut die Agentur bereits den 250 Millionen Dollar Mediaetat für Kellogg‘s in EMEA. Die EMEA Aktivitäten von Carat für Pringles umfassen die Märkte UK, Italien, Deutschland, Schweiz, Niederlande, Belgien, Skandinavien, Spanien, Russland, Israel, Mittlerer Osten, Frankreich und Östereich.

Element P gewinnt Gold an Cannes Corporate Media & TV Awards 2012

Die Bieler Filmagentur Element P hat an den Cannes Corporate Media & TV Awards 2012 vom Donnerstagabend einen goldenen und einen silbernen Delphin gewonnen. Eine internationale Jury hatte insgesamt 660 Filme bewertet.

Gold in seiner Kategorie erhielt  «Lautloses Ertrinken» (Regie, Kamera Daniel Reichenbach). Mit diesem Präventionsfilm will die Auftraggeberin SLRG Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft Eltern dafür sensibilisieren, kleine Kinder in Wassernähe immer begleitet und in Griffnähe zu beaufsichtigen. Der Film entstand im Rahmen des SLRG-Kindergartenprojektes «Das Wasser und ich».

Silber gab's für «Fight for your customer» (Idee und Dialog: Martin B. Wetzen, Leiter Marketing und Kommunikation Schindler Aufzüge, Co-Auto/Regie: Reto Waser, Kamera Daniel Reichenbach). Eine firmeninterne Initiative der Schindler Gruppe zur Optimierung der Kundenbeziehungen. Entstanden ist ein Lehrstück rund um Telefonparanoia, Missverständnisse, Niederlagen und kleine Erfolge im Leben der Service- und Backoffice-Leader einer Firma namens «GrosLift».

Media Focus: September-Werbedruck auf Niveau von 2010

Mit einem Minus von 3,9 Prozent (-18,7 Millionen Franken) gegenüber Vorjahr, lag der Werbedruck im September bei rund 466 Millionen Franken. Dieses Volumen entspricht dem Niveau von 2010.

Weniger dramatisch sieht hingegen die Entwicklung des Werbedrucks in der Gesamt-jahresperspektive aus. Von Januar bis September 2012 konnte der Bruttowerbedruck des Vorjahres gehalten werden. Der Stand von 2010 wurde sogar um 7,5 Prozent übertroffen. Dies teilte der Werbemarktforscher Media Focus am Donnerstag mit.

Saubere Sache

Unter allen Branchen verzeichnete die  Kosmetikbranche im laufenden Jahr, wie auch im Monat September 2012, die grösste absolute Werbedrucksteigerung. Die Zunahme entspricht im Vorjahresvergleich year-to-date 8,9 Prozent, was einem Plus von 22.5 Millionen Franken entspricht, beziehungsweise 15,2 Prozent  (+4,9 Millionen Franken) im Monat September 2012. Die ausgeprägteste positive Entwicklung des Werbefrankens gegenüber Vorjahr (Januar – September) wurde in den Bereichen «Sortimentswerbung» (+5,7 Millionen Franken, +63,6 Prozent), «Mundpflege» (+5,7 Millionen Franken, +25,5 Prozent) und «Haarpflege» (+4,7 Millionen Franken, +15,5 Prozent) gemessen. Im Markt der «Mundpflege» ist und bleibt «Zahnpasta-Werbung» mit einem Volumen von 11,6 Millionen Franken das wichtigste Segment, obschon es gegenüber Vorjahr 10,5% beziehungsweise 1,4 Millionen Franken an Werbedruck eingebüsst hat.

Funkstille?

Entgegengesetzt ist die Entwicklung in der Telekommunikationsbranche. Mit einem Minus von über 25 Millionen Franken(-12,5 Prozent) im Zeitraum von Januar bis September 2012, reduzierte die Telco-Branche die Werbegelder absolut betrachtet am stärksten. Obwohl die Top Werbetreibenden Swisscom und Sunrise den Werbedruck um 17,1 Prozent beziehungsweise 24,3 Prozent zurück fuhren, wäre es übertrieben von Funkstille zu sprechen. Ihnen ist rund 50 Prozent des Volumens der Branche «Telekommunikation» zuzuschreiben.

Entwicklung in den Medien

Im Vergleich zum Vorjahr verloren die Printmedien Anteile an die elektronischen Medien und die Aussenwerbung. Im Monat September 2012 lässt sich ein Minus von 2,2 Prozent, in der Jahresperspektive ein Rückgang von 3,2 Prozent ermitteln.

Entwicklung des Werbedrucks im Gesamtmarkt

Edi. 2012: Die Shortlist

Der Edi. wurde dieses Jahr zum dreizehnten Mal ausgeschrieben. Ab heute, Donnerstag, können die nominierten Filme auf der Website angeschaut werden.

Die Shortlist ist mit einem Wettbewerb verbunden: Wer die richtigen Tipps abgibt, welche Filme mit einem Edi. ausgezeichnet werden, kann Preise gewinnen. Dieses Jahr wurden Filme in den Kategorien Commercials, Corporate, Television und Multimedia eingereicht. Die Produktionen wurden von unabhängigen Jurys, bestehend aus Fachpersonen der Sparten Film, Auftraggeberseite und der Werbebranche innerhalb den einzelnen Kategorien bewertet. Die Mitglieder der diesjährigen Juryteams sind auf der Website publiziert.

Die Auszeichnung steht für hohe Qualität im Filmschaffen. Der Wettbewerb steht unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Inneren und wird von Swissfilm Association organisiert und durchgeführt.

Am 1. November werden die Gewinner bekannt gegeben und anlässlich einer feierlichen Preisverleihung geehrt.

Download Shortlist_Edi.12

In den nominierten Filmen, können Häuser sprechen, Velos überdimensioniert herumkurven, reale Welten auf Phantasiemenschen treffen, alltägliche Gemeinheiten viel Freude verbreiten und profane Lebensfreude nachhaltig zerstört werden, und der Love Song wird zum Zombie Film. 
 

SFLB: Neuer Spot für Kantonalbanken

Spillmann/Felser/Leo Burnett hat die Dachkampagne für den Verband Schweizerischer Kantonalbanken VSKB weitergeführt. Seit Jahren vermittelt die Marktkommunikation des VSKB Werte wie Kundennähe, Kontinuität und Kompetenz.

Die Kampagne baut auf dem Gedanken auf, dass Erfolg für jede Person etwas anderes ist. Auch in dem neuen Film geben ganz unterschiedliche Personen Aussagen ab, was Erfolg für sie ganz persönlich bedeutet.

Verantwortlich beim VSKB: Elisabeth Bürgin (Leiterin Marketingkommunikation), Karin Schwerzmann (Projektleiterin Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Peter Brönnimann (ECD), Simon Staub (CD), Simon Smit (Text), Rebecca Krausse, Daniela Steffen (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying). Filmproduktion: Pumpkin Film Zürich. Regie: Martin Haerlin.

 

Cavegnwerbung gewinnt Gold am Print Stars 2012

Cavegnwerbung hat am Print Stars 2012 Gold gewonnen in der Kategorie «Flyer, Prospekt». Den Gold-Award erhielt Cavegnwerbung für ein Mailing des Architektur-Unternehmens Steigerconcept.

Das Image-Porträt wurde in einem aufwändigen Verfahren auf eine echte Planrolle gedruckt. Statt Porträtfotografien wurden exakte, schwungvolle Illustrationen verwendet, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die schwarze Originalverpackung – eine echte Planrolle mit Deckel und Tragesystem – soll dem ganzen die nötige Authentizität und Seriosität verleihen.

Übersicht der Preisträger

Der deutsche Branchenwettbewerb Print Stars 2012 verzeichnete in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord. Die Award Night mit den Machern, Preisträgern und Auftraggebern fand in der Stuttgarter Liederhalle statt. Moderiert wurde die Gala von Anett Möller  (RTL, N-TV) und Bernhard Niemela, dem Geschäftsführer des Verlags Deutscher Drucker.

Wemf: Weniger Inseratevolumen im September

Auch im September haben die Schweizer Printmedien weniger mit Inseraten eingenommen. Insgesamt meldeten die an der Inseratestatistik beteiligten Titel 144,7 Millionen Franken Inserateeinnahmen.

Dies entspricht gegenüber dem September 2011 einer Abnahme von 13,4 Prozent. Von den 144,7 Millionen Franken entfielen 11,6 Millionen auf Stellenanzeigen (-14,7 Prozent). Dies schreibt die Wemf für Werbemedienforschung am Donnerstag.

Die Stellenanzeigen und die kommerziellen Anzeigen verzeichneten das grösste Minus. Mit 113,1 Millionen Franken beträgt die Abnahme bei den kommerziellen/übrigen Anzeigen 14,7 Prozent. Bei den Liegenschaftsanzeigen (4,7 Millionen Franken) ergibt sich im Vergleich zum September 2011 ein Minus von 14,3 Prozent. Die Prospektbeilagen (15,3 Millionen Franken) verzeichneten ein Minus von 0,9 Prozent.

Die Tageszeitungen wiesen, bezogen auf die einzelnen Printmedien-Gattungen, einen Inseraterückgang um 15,1 Prozent aus. In der Finanz- und Wirtschaftspresse gingen die Inserate sogar um 21,3 Prozent zurück. Die regionale Wochenpresse konnte 15,7 Prozent weniger Inserate absetzen, die Publikumspresse 13,4, die Fachpresse 15,4 und die Spezialpresse 10 Prozent. Die Sonntagspresse kam mit einem Minus con 3,1 Prozent noch am besten davon.
 

Adextra lanciert neues Videoformat auf Car4you.ch und Homegate.ch

Adextra hat auf dem Autoportal Car4you.ch und auf dem Immobilienportal Homegate.ch, ein automatisch skalierendes Videoformat lanciert. Das neuartige Videoformat wurde in Zusammenarbeit mit dem technischen Dienstleister Adspot entwickelt.

Das Format skaliert automatisch auf die verfügbare Breite des vom User geöffneten Browserfensters. Die je nach Bildschirm variabel grosse weisse Fläche neben dem Content, wird entsprechend ausgenutzt. Mit der Mediaagentur Mindshare und dem Kunden Zurich Connect wurde bereits ein erster Test auf Car4you.ch realisiert.

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