Mobile Werbung beflügelt den weltweiten Werbemarkt

WERBEMARKT Werbung auf mobilen Endgeräten und in Sozialen Medien ist einer der wichtigsten Treiber für das Wachstum des weltweiten Werbemarkt in den kommenden drei Jahren. Das belegt eine Studie von ZenithOptimedia. Vor allem TV werde wachsen. (mehr …)

Digitale Transformation: «Menschen sind nicht Use-Cases»

DIGITALISIERUNG In der zweiten Beitragsserie «Digital – from Talk to Walk» spricht Christoph Oggenfuss* mit Exponenten aus Wirtschaft und Forschung über die Umsetzung der digitalen Transformation. Der sechste und letzte Gesprächspartner ist André Morys, Vorstand Web Arts/Frankfurt und Gründer des Conversion Summit. (mehr …)

CRM und Branding: kombinieren statt trennen

KOLUMNE In vielen Unternehmen gibt es eine scharfe Trennung zwischen CRM und Branding. Wieso dies falsch ist, erkärt Dr. Christian Huldi*, Inhaber der DataCrea AG und Experte für strategisches Kundenbeziehungsmanagement. (mehr …)

TV-Kampagnen werden teurer

TV-PREISE Die Werbeauftraggeber müssen sich darauf gefasst machen, dass ­ihre TV-Kampagnen im nächsten Jahr massiv teurer werden. Die Plankosten steigen fast durchweg zweistellig. Je nach Sender, Zielgruppe und Zeitschiene erhöht sich der Plan-CPP (Cost per GRP) gegenüber dem Vorjahr um 20% oder mehr! (mehr …)

Radioforschung ab 2017 mit neukonzipiertem Messsystem

RADIOFORSCHUNG Mediapulse verlängert den Vertrag für die Radioforschung mit GfK Switzerland ab 2017. Eine umfassende Evaluation hat gezeigt, dass das neukonzipierte Mediawatch-Messsystem die Bedürfnisse des Schweizer Marktes ideal abdeckt. (mehr …)

«Es zählt nicht nur der Preis, sondern auch die Convenience»

E-COMMERCE Der elektronische Handel stellt die Schweizer Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Im Interview mit MK erklärt der E-Business-Experte Ralf Wölfle von der FHNW, wieso es für die Akteure schwierig ist, sich auf dem Markt zu behaupten und welche Rolle die Logistik dabei spielt. (mehr …)

«Plantoslim-Filme sind abscheulich»

Die 13 Fragen richten sich diesmal an Timo Wäschle, Gründer und Inhaber von Corpmedia. Er verrät unter anderem, was Owned Media ausser «zeukeln» sonst noch tun sollten.

Timo-Waeschle

1. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, als Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir!
Die zündende Idee, wie man YouTube-Ads wirkungsvoller konzipiert. Selbst die Heeresleitung von Google war begeistert. (Ausserdem denke ich das jedes Mal, wenn ich mein Hammer-Team und die Outputs für unsere Kunden sehe.)

2. Wer war der amüsanteste Lunch-Partner?
Claude Nobs – Gott hab ihn selig – und sein Lebenspartner. Bei diesem amüsanten Treffen erzählten mir beide von den jeweiligen Vorlieben des Partners.

3. Was tut Ihnen leid?
Dass viele mit ihrem Job und ihrem Leben unzufrieden sind.

4. Wofür würden Sie unter keinen Umständen werben?
Eigentlich nichts. Es gibt so viele spannende Stories, die es zu erzählen gilt. Warum sollte man sich da einschränken? Bei Delphin-, Wal-Fang oder allgemein Quälereien von Mensch und Tier hätte ich aber Mühe.

5. Welchen Film finden Sie abscheulich?
Sämtliche Plantoslim-Filme und Werbungen.

6. Was denken Sie persönlich über die Wirkung von Filmen?
Es gibt kein anderes Medium, welches in Kürze mehr Informationen und Emotionen vermittelt. Da die Zeit immer kostbarer ist, wird das bewegte Bild in der Kommunikation immer wichtiger. Die Story und die Machart müssen brillant sein.

7. Hat sich Ihr Medienverhalten in den letzten drei Jahren geändert?
Eigentlich nicht, nur dass ich wieder mehr Vinyl-Schallplatten kaufe.

8. Ein Buzz-Wort, das Ihnen auf die Nerven geht?
Corporate Identity. Viele denken, dass ihr Logo das einzige ist, was ihre Identität ausmacht, und hinterfragen nicht. Mit unseren Filmen zeigen wir jedoch die Identität erlebbar und machen sie für die Zielgruppen zugänglich.

9. Wären Sie nicht Inhaber einer Bewegtbildagentur geworden – was dann?
Dozent für Kommunikation und Strategie oder Kung-Fu-Mönch.

10. Glauben Sie, dass Sie das Salär verdienen, das Sie verdienen?
Ich zahle mir nicht viel aus, da ich lieber in meine Mitarbeiter und die Weiterentwicklung unserer Fähigkeiten und Leistungen investiere.

11. Was halten sie von Owned Media?
Ich finde sie essentiell, da jede gute Kommunikation einen Call-to-Action hat und den Rezipienten zum Handeln bringt. Paid, Earned Media sind zwar gut zum «Zeukeln», jedoch sollten sie auf einen Owned-Media-Kanal verweisen, den man auch selber gestalten und kontrollieren kann, sodass die Wirkung nicht verpufft.

12. Was hat Sie inspiriert, in die Werbe-/Kommunikationsbranche einzusteigen?
Schon als kleiner Junge haben andere Kids gespannt meinen Geschichten gelauscht. Nun erzählen wir die Geschichten für und von unseren Kunden.

13. Was wollen Sie unbedingt erreichen?
Dass Agenturen und Kunden uns bereits zu Beginn der Konzeptionsphase als Kompetenz- und Sparringspartner mit ins Boot holen. Dies würde dazu führen, dass die Konzepte von Generalisten auf allen Kanälen funktionieren und nicht nur plumpe Adaptionen sind.

Timo Wäschle liebte es schon immer, Geschichten zu erzählen. Nach Moderationen bei Radio 24, Energy Zürich und einem Abstecher zum SRF zog es ihn nach Hamburg, um von den Besten zu lernen. Dort studierte er ausserdem an der Hanseatischen Akademie. Kurz darauf gründete er 2008 im Zürcher Niederdorf die Bewegtbildagentur Corpmedia. Das Unternehmen beschäftigt unterdessen neun Mitarbeiter und konzipiert, berät und produziert für namhafte Kunden Storytelling Strategien, Image- und Animationsfilme.

Die «13 Fragen» erscheinen sowohl Online wie auch in der Printausgabe der Werbewoche.

Umsetzung: Thomas Häusermann

Reales Marketing

BUCHTIPP In dem Buch „Reales Marketing“ zeigen Marc Rutschmann und Christian Belz auf, wie man Kunden zum Kauf führen kann. Obwohl das Buch zum Teil schwere Kost ist, treffen die Autoren inhaltlich den Nerv der Zeit. (mehr …)

Vier richtungsweisende Erkenntnisse bestimmen die Kommunikation

KOMMUNIKATION Mit dem CCO Compass liess der HarbourClub durch das Forschungsinstitut gfs.bern untersuchen, welche Entwicklungen Kommunikationsverantwortliche antizpieren müssen. Es sind dies die verbesserte Steuerung der Kommunikation, die weiter fortschreitende Digitalisierung, die stärkere Zusammenarbeit innerhalb der Kommunikati-onsdisziplinen mit IT, HR, Marketing sowie die Optimierung der eigenen Innovationskraft. (mehr …)

Sicherheit im Direktmarketing und Transationsdruck

DIREKTMARKETING Als Outsourcing-Partner für komplexe Dienstleistungen im Bereich Direktmarketing und Transaktionsdruck sensibler Daten ist Trendcommerce als eines der ersten Unternehmen seiner Branche mit der aktuellen ISO-Norm 27001:2013 ausgezeichnet worden. (mehr …)

Das erwarten die Kunden von Cross-Channel Händlern

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Nicole Rüdlin*, Leiterin der Internet WorldCross-Channel Handel ist eine Tatsache und entspricht einem echten Kundenbedürfnis. Es ist heute gar so, dass Kunden gar nicht mehr in Kanälen denken. Sie kaufen unabhängig und situativ stationär, online oder mobile bei dem Händler ihrer Wahl. Die Kunst für den Handel liegt nun darin, diese Kanäle so miteinander zu verknüpfen, dass ein ganzheitliches Kundenerlebnis entsteht und der Kunde nicht das Gefühl hat, je nach Kanal bei einem anderen Anbieter einzukaufen. In der Schweiz gelingt das erst wenigen Unternehmen und bietet für Händler ein klares Differenzierungspotential.Schweizer Top-5 Cross-Channel HändlerEine aktuelle Studie der Universität St. Gallen hat die Kunden-Erwartungen und die bekanntesten Schweizer Cross-Channel Händler ermittelt. Interessanterweise zählt in dabei die Migros mit LeShop zum bekanntesten Cross-Channel Händler bei den Kunden, obwohl dort kaum Cross-Channel Funktionen im Angebot sind.Ganz anders bei der Nummer zwei, die Migros-Tochter Ex Libris. Der größte Anbieter von Büchern, Filmen, Musik und Co in der Schweiz wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet für seine Cross-Channel Funktionen, die über vier Kanäle nahtlos und extrem kundenfokussiert realisiert wurden.Auf Platz drei landete ein weiteres Unternehmen mit Migros-Beteiligung. Das Beispiel Digitec zeigt, dass Cross-Channel Handel nicht nur Potentiale für stationäre Händler bietet, sondern sich auch der umgekehrte Weg lohnen mag. Zwar sind Digitec-Filialen nicht mit Formaten traditioneller stationärer Händler vergleichbar, da diese mit anderen Prozessen, Logistikanbindungen und Funktionen ausgestattet sind, werden aber in der Wahrnehmung der Kunden ebenso als Cross-Channel Services geschätzt.Ebenfalls in den Top-5 finden sich Coop und auch Weltbild – ein weiterer Medienanbieter mit starker lokaler wie auch starker Online-Präsenz.
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Die bekanntesten Cross-Channel Händler in Deutschland, Österrreich und der Schweiz (Quelle HSG 2014).Ex Libris an allen Touchpoints präsentEx Libris ist auf sämtlichen Touchpoints für die Kunden präsent und bietet ein durchgängiges Einkaufserlebnis von Mobile über Online zu Stationär bis hin zum Callcenter oder gar Smart-TV Anwendungen.Überall wird das Sortiment adäquat angeboten. Einkäufe, Merklisten und Weiteres sind synchron präsent und auch Stornierungen oder Retouren können eingesehen und bearbeitet werden. So lässt sich also eine Smart-TV Bestellung bequem über das Tablet stornieren oder eine online gekaufte Geschenkkarte über das Smartphone aufladen und sogleich Stationär einlösen, um nur zwei integrierte Prozesse zu beschreiben.Doch Cross-Channel kann noch mehr, nämlich die Frequenz in den Filialen wieder erhöhen. So werden beim Medienanbieter der Migros jedes Jahr mehrere Hunderttausend Online- und Mobile-Bestellungen in den Filialen abgeholt. Dies bedeutet nicht nur wieder mehr Kunden in der Fläche sondern auch wertvolle Kundenkontakte, bei denen Zusatzverkäufe, persönliche Beratungen oder auch nur ein Lächeln die Kundenbindung unterstützen.Cross-Channel Champion PKZ.chDer Fashion Online-Shop PKZ.ch gehört zweifelsohne ebenfalls zu den Pionieren im Fashion E-Commerce und vor allem im Cross-Channel Handel. Bereits beim Launch wurde eine sehr enge Verzahnung mit dem Filialgeschäft angestrebt – zunächst allerdings unter dem separaten Onlinebrand «The Look». Seit Frühjahr 2014 tritt PKZ online und stationär einheitlich auf und ist damit nun auch markentechnisch im Sinne von Cross-Channel aufgestellt.Bei PKZ stehen die Cross-Channel Services im Mittelpunkt. Onlinebestellungen und -reservierungen sind ebenso allgegenwärtig und werden rege benutzt wie die Abfrage von Filialbeständen und das Abholen in den Filialen. Dass das Kauferlebnis bei PKZ nicht mit der Mobile- oder Online-Bestellung schon abgeschlossen ist, zeigt das professionell umgesetzte Fulfillment. Nicht nur versprühen die Transaktions-Mails nochmals Emotionen. Auch die bestellten Artikel sind liebevoll und sorgfältig verpackt und werden von einer handschriftlich anmutenden Karte begleitet.Diese Vollkommenheit hat PKZ 2014 nicht nur zum Gewinner des Swiss E-Commerce Awards in der Kategorie «Multi-Channel & Logistics» gemacht, sondern auch den SHEcommerce Spezialpreis für den besten Shop für die Zielgruppe Frau wie auch den Gesamtpreis – den E-Commerce Champion 2014 – eingebracht.FazitNach Multi-Channel sucht der stationäre Handel nun sein Heil in fortschrittlichen Cross-Channel Konzepten. Die grosse Herausforderung dabei ist, die Ansprüche der Kunden zu erfüllen und sich an deren Wünschen zu orientieren. Dann bietet Multi-Channel die besten Voraussetzungen, um sich gegenüber anderen Marktteilnehmern positiv anzuheben und zu differenzieren._____________________________________Folgende Cross-Channel Leistungen stehen zuoberst in der Gunst der Kunden laut der aktuellen HSG-Studie Cross-Channel Management 20141. Einsatz der Kundenkarte sowohl Online als auch am POS2. Kauf im Onlineshop und Abholen in einer beliebigen Filiale3. Anzeige im Onlineshop von Verfügbarkeiten im Ladengeschäft4. Mobile Anwendung für den Abruf von Informationen zu Produkten und zum Händler5. Online gekaufte Produkte können in einer Filiale des Händlers retourniert werden*Nicole Rüdlin verfügt über ein exzellentes Netzwerk in die E-Commerce Branche. In ihrer Funktion als Leiterin der Internet World, der führenden E-Commerce-Messen in Deutschland, ist die 35-Jährige im ständigen Austausch mit Branchenexperten und kundschaftet nach Trendthemen in den Bereichen Online-Marketing, E-Commerce, Mobile Business und Social Media. Seit 2007 ist die Diplom-Betriebswirtin (FH) als Themenscout für die Veranstaltungen der Neuen Mediengesellschaft Ulm mbH tätig, seit 2011 leitet sie den Bereich. Zuvor war sie mehrere Jahre im Weiterbildungssektor beschäftigt.

MA Strategy neu mit Wert für «Direct Mail unadressiert»

DIREKTWERBUNG Seit Donnerstag 26. November 2014, ist in der MA Strategy erstmals der Wert «Direct Mail unadressiert» erhoben und steht somit unmittelbar in Konkurrenz mit den anderen Mediagattungen wie Print, Radio, TV, Kino, Plakat oder Internet. Von allen Personen in der Grundgesamtheit (6,422 Mio.) gehören 50.3 Prozent zum engeren Nutzerkreis dieses Werbemediums. (mehr …)
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