Neuer Sender: Television meets Social Media

FERNSEHEN «Bonz TV» soll der neue Schweizer Sender heissen, bei dem der vernetzte Zuschauer interaktiv auf das Programmgeschehen Einfluss nehmen kann. Die Gründer von Bonz haben eine Crowdfundingkampagne gestartet, um den Sender voranzutreiben. (mehr …)

Websites auf den Punkt gebracht

ONLINE-BRANDING Ein Online-Auftritt ist schnell einmal umgesetzt. Doch das Firmenimage und Produktangebot in idealer Weise rüberzubringen, erfordert eine clevere Konzeption. Vier Experten nennen einige gelungene Beispiele, die beim User einen bleibenden Eindruck hinterlassen. (mehr …)

Technologie zum Anziehen

STATEMENT Interaktiv, digital vernetzt, programmierbar und dabei , tragbar und waschbar – so kommt das neue T-Shirt von Ballantine’s daher. Die «tshirtOS» fungieren als tragbare (auch Werbe-) Fläche, um die gewünschte Botschaft zu vermitteln. (mehr …)

Die Top YouTube-Videos 2014

YOUTUBE hat die Top Trending Videos aus 2014 gemessen nach Aufruf, Teilen, Kommentaren, Gefällt mir usw. publiziert. Zudem gibt es eine Auflistung der Top Zehn Kanäle, die den grössten Zuwachs an Abonennten erhielten. (mehr …)

Ein Tag ohne Internet und Smartphone

OFFLINE DAY Am 15. Dezember 2014 findet der 2. #offlineDay der Schweiz statt. Mit dem bewussten Verzicht auf Internet und Smartphone wollen die beiden Schweizer Social-Media-Experten Tom Brühwiler und Kevin Kyburz zu einem bewussteren Umgang mit Social Media aufrufen. (mehr …)

Mobile Commerce revolutioniert den Handel

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Nicole Rüdlin, Leiterin der Internet World MesseFrau Rüdlin, wo sehen Sie die Trends im E-Commerce 2015?Ein Megatrend für 2015 ist sicher Mobile in allen Facetten. Konzepte und Strategien, die 2014 gestartet sind werden sich 2015 in der Praxis beweisen müssen. Auch die Akzeptanz der Konsumenten wird sich erst zeigen. Unsere aktuell zu diesem Thema durchgeführte Studie zeigt hier seitens der Smartphone-Besitzer eine gewisse Ambivalenz zwischen Vorfreude und Bedenken – was ganz normal ist. Vor dem iPhone haben auch die wenigsten Konsumenten an das mobile Internet geglaubt.Mobile Payment wird seit einigen Wochen verstärkt in den Medien diskutiert. Werden wir in Zukunft mobil bezahlen?Das dürfte der nächste grosse Schritt sein. Im neuen iPhone 6 ist mit  „Apple Pay“ erstmals eine Bezahl-App mit ausverhandeltem Partnernetz aus Händlern und Banken standardmässig in einem Smartphone integriert. Dazu kommen 800 Millionen potentielle iTunes-Kunden. Das sind exzellente Voraussetzungen für den Durchbruch der Technologie. Von Seiten der Händler dürfte das übrigens keine grosse Umstellung werden, denn die meisten Terminals sind schon heute mit NFC, der Nahfunktechnologie, ausgestattet.Welche Rolle wird Social Media im Bereich Mobile Commerce spielen?Social Media hat im Unternehmens-Kontext etwas verloren. Bezogen auf den POS bieten Features wie Kundenbewertungen aber viel Potenzial. Denn auch hier ist der Brückenschlag von Online an den stationären Verkaufspunkt dank dem Mobilgerät möglich. Es geht aber nicht nur um Bewertungen oder Empfehlungen, die nun auch im Geschäft verfügbar sind, sondern der Kunde kann anders herum auch Produkte und Erlebnisse umgehend mit Freunden teilen und diese in den stationären Kaufprozess einbinden. Der Händler kann mit intelligenten Location-based Services – also Diensten, welche den aktuellen Standort des Anwenders nutzen – potentielle Käufer involvieren. Sei es mit örtlichen Angeboten oder auch übergreifenden Kampagnen wie zum Beispiel, dass ein Käufer fünf Filialen besucht haben muss, um Zugang zu einem Sonderangebot zu bekommen.Wo kann man sich als Händler einen guten Überblick über diese neuen Technologien im E-Commerce verschaffen?Auf Messen und Konferenzen geht das sicher sehr gut. Vor allem Vorträge können hilfreich sein, weil dort oft auch von Misserfolgen berichtet wird und wie man konkrete Probleme löst. Im deutschsprachigen Raum hat sich die Internet World in München etabliert, die am 24. und 25. März stattfindet und wo Besucher sich sowohl im hochkarätig besetzten Kongress als auch auf der Messe über die neuesten Trends im gesamten E-Commerce informieren und austauschen können. Global gesehen ist in den USA noch die Internet Retailer Conference + Exhibition (IRCE) in Chicago zu nennen, aus europäischer Sicht wäre der Global E-Commerce Summit in Barcelona interessant.Infos zur Internet World Messe auf www.internetworld-messe.de

Der Verhaltenskodex für das Media-Geschäft

CONDUCT Der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) hat einen neuen «Code of Conduct» für das Schweizer Media-Geschäft lanciert. (mehr …)

Marketing-Trophy: Die Nominierten

MARKETING TAG Elf Projekte wurden für die Schweizerische Marketing-Trophy nominiert und dürfen der Preisverleihung, die am 3. März im Rahmen des Schweizerischen Marketing-Tags stattfindet, entgegenfiebern. (mehr …)

«Ich verstehe mich nicht als Werber»

Unsere «13 Fragen» richten sich diesmal an Peter van der Touw. Der CEO und Mitgründer von Notch Interactive verrät unter anderem, wieso sein Vater der amüsanteste Lunch-Partner ist.

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1. Wofür möchten Sie am liebsten werben?
Für den nächsten James-Bond-Film.

2. Wer ist der amüsanteste Lunch-Partner?
Mein Vater (84). An jedem Treffen schenkt er mir eine Lesemappe, voll mit Artikeln zu technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Trends. Vergnügliche Inspiration für meinen Alltag.

3. Das beste Testimonial, das es je gegeben hat?
John Lydon (Ex-Sänger der Sex Pistols) für Countrylife British Butter. Welch überraschender Imagetransfer.

4. Hat sich Ihr Medienverhalten in den letzten drei Jahren geändert? Wenn ja, wie?
Das ist eine rhetorische Frage, oder?

5. Wären Sie nicht Werber geworden – was dann?
Ich verstehe mich nicht als Werber. Eher als Entdecker und Handwerker im Zeitalter der digitalen Transformation.

6. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?
Marken müssen einen involvierenden Dialog mit ihrer Zielgruppe führen. Oder mit Walt Disney: «Do what you do so well that they will want to see it again and bring their friends.»

7. Was halten sie von Owned Media?
Besser als Paid Media, weniger spannend als Earned Media.

8. Worauf können Sie unmöglich verzichten?
Geschichte in allen Formen. Auf History Channel, als Hörbuch, als historischer Roman.

9. Welche Werbung sollte man verbieten?
Politische Werbung.

10. Können Sie uns ein kleines Geheimnis verraten?
Ich gehöre zum Stamm der Dropouts.

11. Was hat Sie inspiriert, in die Werbe-/ Kommunikationsbranche einzusteigen?
Anno 1994 war ich begeistert von den unbegrenzten Möglichkeiten des Internets. Heute bin ich es noch mehr.

12. Was wollen Sie unbedingt erreichen?
Wir wollen eine der führenden Agenturen der Schweiz sein und sind auf dem besten Weg dazu.

13. Welche Internetseiten nutzen Sie regelmässig privat oder beruflich?
Das sind sehr viele. Vor allem Shopping Sites.

Peter van der Touw ist CEO und Gründungsmitglied von Notch Interactive. Die Zürcher Agentur beschäftigt rund 40 Mitarbeitende. Notch Interactive ist als digitale Agentur aufgestellt, erarbeitet aber Kommunikationslösungen über alle Kanäle hinweg. Marken wie Denner, Sonova, Ricardo.ch, Manor, Search.ch, Sanitas, Kitag, Zühlke Engineering und Swisscom vertrauen auf die Experten des 2010 gegründeten Unternehmens. Dazu greift das Team auf bekannte und manchmal auch auf unkonventionelle Werkzeuge der modernen Kommunikation zurück. Peter van der Touw wurde bereits mit diversen Branchenpreisen wie DMPreis, Best of Swiss Web, Best of Swiss Apps und Swiss Effie ausgezeichnet. Der Schweizer holländisch-indonesischer Herkunft war unter anderen für MRM Partners Worldwide, Euro RSCG Dialog und Maxomedia tätig.

Die «13 Fragen» erscheinen sowohl Online wie auch in der Printausgabe der Werbewoche.

Umsetzung: Thomas Häusermann

Silicon Valley

BUCHTIPP Wie unbehaglich es wird, wenn ein Datenmonopolist die Welt beherrscht? Dieser Frage geht Christoph Keese in seinem Buch nach. Er schreibt über seine Erfahrungen im Silicon Valley und was  aus dem «mächtigen Tal» in Zukunft auf uns zu kommen wird. (mehr …)

Messerli Group übernimmt AlphaBlue

EVENTMANAGEMENT Die Messerli Group hat die Mehrheit der Aktien der AlphaBlue Event Management AG übernommen.  Dadurch will das Unternehmen die Marktführerschaft im Bereich Eventorganisation weiter ausbauen. (mehr …)

Die Etikette des Geschäftemachens

BUSINESS Der Kunde steht faktisch nur allzu wenig im Mittelpunkt des täglichen Verkaufsgeschäfts. Edoardo Beretta von der Università della Svizzera italiana nennt  fünf Wirtschaftsprinzipien, die zur erfolgreichen Kundenbegegnung Abhilfe leisten. (mehr …)
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