Ralph Grosse-Bley verlässt Blick – Andrea Bleicher übernimmt Redaktionsleitung

Chefredaktor Ralph Grosse-Bley verlässt den Blick. Gleichzeitig geht auch Clemens Studer, Stellvertretender Chefredaktor beim Blick. Andrea Bleicher, bislang Stellvertretende Chefredaktorin Blick und Ressortleiterin News im Newsroom der Blick-Gruppe, wird neu Chefredaktorin ad interim.

Nach einem Engagement beim Sonntagsblick 2001/2002 kehrte Ralph Grosse-Bley per 1. Januar 2009 zurück zu Ringier und übernahm im Juli 2009 die Leitung des Blick. Seit 1. Juni 2011 war er zudem Vorsitzender der Chefredaktoren der Blick-Gruppe. Ralph Grosse-Bley verlässt den Blick aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in der Weiterentwicklung und Organisation des Newsrooms der Blick-Gruppe, wie es in einer Ringier-Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Trennung erfolge in bestem Einvernehmen. Marc Walder, CEO Ringier, sagt zu Grosse-Bleys Weggang: «Ralph Grosse-Bley hat als Chefredaktor den Blick zurück zum Kern der Marke geführt. Er übergibt die grösste Bezahlzeitung der Schweiz in sehr gutem Zustand. Ich danke ihm für seinen grossen Einsatz.»

Andrea Bleicher übernimmt per sofort interimistisch die Leitung des Blick. Bleicher ist gelernte Buchhändlerin, absolvierte von 1997 bis 1998 die Ringier Journalistenschule und arbeitete bis 2000 als Reporterin für den Blick. Danach war sie als Redaktorin und Blattmacherin für die Gratiszeitungen 20 Minuten und Metropol tätig. Ab 2002 arbeitete sie als Inlandredaktorin für die Sonntagszeitung. Am 1. Mai 2007 übernahm Bleicher die Leitung des Nachrichtenressorts des Blick. Per 1. Februar 2010 wurde sie Ressortleiterin News im Newsroom der Blick-Gruppe und seit Herbst 2012 ist sie stellvertretende Chefredaktorin Blick. Mit Andrea Bleicher übernimmt erstmals eine Frau die Redaktionsleitung des Blick.

Rolf Cavalli übernimmt neu die Funktion des Vorsitzenden der Chefredaktoren der Blick-Gruppe. Cavalli ist Chefredaktor Blick.ch sowie Leiter aller digitalen Kanäle der Blick-Gruppe und seit November 2012 auch Chefredaktor ad interim des Sonntagsblick.

Clemens Studer, Stellvertretender Chefredaktor Blick, nehme den Wechsel in der Chefredaktion zum Anlass, sich einer neuen Herausforderung zu stellen, heisst es in der Ringier-Mitteilung weiter. Er verlässt den Blick nach mehr als zwölf Jahren. Studer war zuerst Produzent beim Blick, dann Nachrichtenchef (2002 bis 2004), bis 2010 Blattmacher – ab März 2009 auch Politik-Chef – und seit dem 1. Oktober 2010 Stellvertretender Chefredaktor Blick im Newsroom.

Ralph Grosse-Bley: Spekulationen über Wechsel in der Blick-Chefredaktion

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Bild: Keystone (Ringier/Christian Lohse)

 

SRG-Ombudsstelle: Über Info-Sendungen am meisten reklamiert

Der Ombudsmann der SRG Deutschschweiz, Achille Casanova, hat im Publikumsrat seinen Jahresbericht 2012 vorgestellt. Vor allem Informationssendungen standen bei den Reklamationen im Vordergrund.

Mit 150 ist die Zahl der eingereichten Beanstandungen von Sendungen des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) im Vergleich zu 2011 um 21 leicht zurückgegangen. Von den behandelten Beanstandungen wurden 27 Prozent als mehr oder weniger berechtigt beurteilt. Dies schreibt die Obudsstelle der SRG Deutschschweiz in einem Communiqué vom Donnerstag.

Die 150 Reklamationen bewegen sich genau im Durchschnitt der vergangenen acht Jahre seit Amtsantritt von Ombudsmann Achille Casanova. In einer Zwischenbilanz über seine Tätigkeit als «Linienrichter» – wie der Schriftsteller Max Frisch gegenüber dem damaligen UBI-Präsidenten Oskar Reck einmal sagte – stellt Casanova keine grossen Schwankungen fest. Sowohl die Anzahl Beanstandungen wie auch die Motive der Reklamationen und die entsprechenden Beurteilungen sind relativ konstant. Diese grosse Kontinuität sei schwer erklärbar, ändern sich doch von Jahr zu Jahr die Programme von Radio und Fernsehen wie auch der politische und gesellschaftliche Diskurs, heisst es in der Mitteilung. Zudem sei die Beanspruchung der Ombudsstelle viel einfacher geworden: Drei Viertel der Beanstandungen würden heute per E-Mail eingereicht.

Auf 45 der 150 Eingaben war es rechtlich nicht möglich, formell einzutreten. 26 davon wurden jedoch zur direkten Beantwortung an die zuständigen Stellen von SRF weitergeleitet. Von den 113 materiell behandelten Fällen betrafen 12 (Vorjahr 14) das Radio, 96 (Vorjahr 101) das Fernsehen und 4 beide Medien. Ein Fall richtete sich gegen das übrige publizistische Angebot von SRF.

«Kassensturz» am häufigsten beanstandet

Vor allem Informationssendungen standen bei den Reklamationen im Vordergrund. Beim Fernsehen führt der «Kassensturz» die Tabelle mit 19 Reklamationen an, gefolgt von der «Tagesschau» (14) und «10vor10» (11). Beim Radio betrafen 5 Eingaben die Nachrichten und 2 die Sendung «Treffpunkt».

Fast die Hälfte der Eingaben (49 Prozent) bemängelte, eine Sendung sei nicht sachgerecht oder politisch tendenziös. Knapp ein Viertel sah in den beanstandeten Sendungen eine Person, Vereinigung oder Firma diffamiert. Ein Fünftel bezog sich auf allgemeine Einwände oder technische Probleme. 2 Prozent der Reklamationen betrafen Gewaltdarstellungen und 1 Prozent machte eine Verletzung religiöser Gefühle geltend.

Ombudsmann Achille Casanova und seine Stellvertreterin Sylvia Egli von Matt beurteilten 27 Prozent der Beanstandungen als «berechtigt oder teilweise berechtigt». Diese Zahl liegt nur wenig über dem Durchschnitt von 24,5 Prozent der vergangenen Jahre. 7 der als begründet beurteilten Beanstandungen betrafen die Sendung «Kassensturz» vom 9. Mai 2012 über die Managed Care-Abstimmungsvorlage.
 

Eco Life wird eingestellt

Das Schweizer Magazin für Nachhaltigkeit Eco Life, wurde 2009 lanciert. Um den definitiven Durchbruch zu schaffen, wären weitere Investitionen nötig geworden.

Die Kraft reicht den Entwicklern nicht aus, um die nächste Phase einläuten zu können, wie es in einer Mitteilung des Verlages Profile Publishing heisst. Ein Partner zur Unterstützung konnte in den letzten Monaten nicht gefunden werden. Der Zürcher Verlag Profile Publishing hat Eco Life im August 2008 als Beilage der NZZ am Sonntag lanciert. Der Erfolg ermutigte die Macher, ein Lohas-Magazin sechsmal pro Jahr herauszugeben, heisst es in der Mitteilung weiter. Aufgrund des Zusammenbruches der Finanzmärkte und der sich umgehend eintrübenden Konjunktur entschloss man sich Anfang 2009, Eco Life trotzdem zu lancieren, jedoch mit einem etwas schlankeren Konzept.

Um das Magazin wirtschaftlich nachhaltig betreiben zu können, bräuchte es nun weitere Entwicklungsschritte wie die Erhöhung der Ausgaben auf zehn bis zwölf pro Jahr, die Ausweitung des Umfanges und eine weitere Optimierung der Distribution. Dies wären die Voraussetzungen, um ein aktives Lesermarketing zum Aufbau eines Abonnentenbestandes realisieren zu können. Profile Publishing sei als Verlag zu klein, um diese Entwicklung selbstständig vorantreiben zu können, heisst es in der Mitteilung. Trotz intensiver Suche konnte in den letzten Monaten keine Partnerschaft gefunden werden, um das Magazin auf eine langfristig tragfähige Basis zu stellen.

Karin Stich, Verlagsleiterin Profile Publishing, sagt dazu: «Wenn wir eine reelle Chance sehen würden, wäre es keine Frage, ob wir weitermachen. Die Umwälzungen in der Medienindustrie, gekoppelt mit den konjunkturellen Aussichten in einigen Branchen, lassen uns jedoch wenig hoffen. Wir möchten die Situation verändern, so lange wir noch selbst entscheiden können. Wir reduzieren unser eigenes Verlagsprogramm und bieten vermehrt Corporate Publishing sowie Verlagsberatung und -Management an.»

 

Farner baut Standort Bern aus

Beat Ruff wird per 18. Februar 2013 Senior Consultant bei Farner Consulting in Bern. Das Team in Bern unter der Leitung von Michel Grunder baut damit seine Kompetenzen im Bereich Regulatory Affairs aus.

Beat Ruff bringt zehn Jahre Erfahrung in Public und Regulatory Affairs mit, die er bei der Bundesverwaltung sowie in Wirtschaftsverbänden und Grossunternehmen gesammelt hat. Zuletzt war er Leiter Government Affairs bei der SBB. Davor betreute er als Public Affairs-Delegierter Gesetzgebungsdossiers beim Energieverband Swisselectric. Zwischen 2005 und 2010 war er Stabsmitarbeiter von Energie Schweiz im Bundesamt für Energie.

Beat Ruff wird bei Farner Mandate an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Verwaltung betreuen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch.

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Best of Swiss Web: Shortlist steht fest

Es ist soweit: Die Shortlist des diesjährigen Best of Swiss Web Awards steht fest. Darin enthalten sind all jene eingereichten Projekte, die sich ernsthafe Chancen auf eine Auszeichnung in einer der zehn Kategorien oder sogar als Master of Swiss Web ausrechnen dürfen.

Nachdem die Jurys sämtliche 465 Projekteingaben gesichtet und bewertet haben, stehen nun jene 129 Projekte fest, die in mindestens einer Kategorie auf die Shortlist gesetzt wurden. Wer am Ende  tatsächlich die Bojen in den Schweizer Nachthimmel strecken darf, entscheidet sich in der Award Night am 21. März 2013 im Kongresshaus Zürich. Heute Mittwoch läuft der Verkauf der Tickets an, wie es in einer Best of Swiss Web-Mitteilung heisst.

Startschuss zum «Best of Swiss Web 2013» ist gefallen
 

C-Factor neue PR-Agentur von Schneider Electric

C-Factor ist die neue PR-Agentur von Schneider Electric Schweiz. Die Zürcher Agentur hat sich in einer Wettbewerbspräsentation durchgesetzt und unterstützt das global tätige Unternehmen mit strategischer Beratung und Media Relations.

Das Mandat für die Schweizer Niederlassung, das C-Factor seit Anfang 2013 übernommen hat, umfasst strategische Beratung, Media Relations, redaktionelle Arbeiten sowie den Aufbau einer integrierten Kommunikations- und Dialogplattform.

 

Omnicom Media: Dominik Hofstetter plötzlich verstorben

Dominik Hofstetter ist am Montag, 4. Februar 2013 plötzlich verstorben. Der Executive Managing Director der PHD Schweiz erlag einem Herzinfarkt.

Dominik Hofstetter begann seine Karriere bei der OMD am 1. Mai 2004 und war zuletzt mit dem Aufbau und der Verankerung der im Januar 2012 neu gegründeten PHD betraut. Manfred Strobl, CEO der Omnicom Media Group, wird interimistisch die Leitung des PHD-Teams übernehmen.

Zu guter Letzt: Beamten-Gezwitscher von Oslo geehrt

Die Osloer Polizei ist für ihren trockenen Twitter-Humor geehrt worden. So wurde gemäss eines Tweets etwa eine Streife entsandt, die sich mit Akkordeon auskennt, um die Qualität des Spiels eines Strassenmusikers zu überprüfen.

Die Polizei der norwegischen Hauptstadt sicherte sich gemäss SDA bei den norwegischen Social Media Days am Dienstag den Preis für den besten Tweet des Jahres. Die Beamten halten ihre Twitter-Gemeinde bei Laune mit Tweets wie:

«Wurden über nächtliche Ruhestörung mit Frauenschreien informiert. Vor Ort stellen wir eine Party von Krankenschwestern fest. Fahren bald wieder.»

Oder die Beamten berichten über eine motorisierte Hochzeitsgesellschaft, die im Schritttempo auf der Autobahn unterwegs war. Da hiess es nach einer Autopanne eines der beteiligten Fahrzeuge: «Der Fahrer kniet sich auf eine Decke und beginnt zu beten. Sind nicht sicher, ob das hilft.»

Das Twitter-Konto der Osloer Polizei-Einsatzzentrale (@oslopolitiops) ist extrem beliebt und hat fast 80'000 Abonnenten. Viele Tweets werden von Fans weiterverbreitet und kommentiert. (uma)

 

Primus Communications übernimmt Medienarbeit für Pierre et Vacances

Primus Communications hat die Medienarbeit für Pierre et Vacances in der Schweiz übernommen. Das Mandat umfasst die Koordination sämtlicher Kommunikationsaktivitäten.

Ziel sei es, Pierre et Vacances als führenden Anbieter von Familienferien in Frankreich beim Schweizer Publikum und in der Schweizer Reiseindustrie bekannt zu machen und letztendlich den Marktanteil der Gäste aus der Schweiz zu erhöhen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch. Eine aktive Medienarbeit soll dazu beitragen, den Konsumenten und den Partnern in der Reisbranche bewusst zu machen, dass Pierre et Vacances attraktive touristische Produkte und Servicequalität auf höchstem Niveau anbietet. Zuständige Beraterin bei Primus Communications ist Susanne Schmitt.

Bereits seit Mai 2010 vertritt die in Zürich ansässige PR-Agentur die Marke Center Parcs in der Schweiz, die wie Pierre et Vacances und weitere Marken unter dem Dach der Pierre et Vacances Center Parcs Groupe zusammengefasst sind.

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Streuplan: Ein Bico-Inserat ist auch ein Wecker

Heute Mittwoch erschien in 20 Minuten (Ausgabe St. Gallen) ein Bico-Inserat, welches auf den ersten Blick für Verwunderung sorgte: «Machen Sie heute einen Mittagsschlaf. Wir wecken Sie pünktlich um 13:30 Uhr. Legen Sie dazu einfach dieses Inserat neben ihr Bett!».

Wer den Rat befolgte, staunte nicht schlecht. Denn pünktlich um 13:30 Uhr wurde man tatsächlich durch eine laut aufheulende Sirene geweckt. Streuplan, die BTL-Agentur vom Zürcher Sihlquai, bediente sich dazu in bester Guerilla-Manier eines schweizerischen Phänomens, welches jährlich am ersten Mittwoch im Februar, um exakt 13:30 Uhr stattfindet: dem nationalen Sirenentest.

Verantwortlich bei Bico (Hilding Anders Switzerland): Daniel Sütterlin (Marketingleiter). Verantwortlich bei Streuplan: Thomas Back (CD), Stefanie Fink (AD). Media: Mindshare.

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HWZ diplomiert 20 Social Media Manager

Der vierte CAS Social Media Management an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich ist abgeschlossen. Insgesamt 20 Absolventinnen und Absolventen haben am 5. Februar 2013 im Zunfthaus zur Zimmerleuten ihr Zertifikat erhalten.

Den besten Abschluss haben Martin Zaugg (Coop) und Sven Ruoss (Tamedia) mit einer Schlussnote von 5.7 erzielt. Der nächste CAS Social Media Management der HWZ startet am 22. Februar 2013 und hat noch wenige freie Plätze. Dies schreibt die HWZ in einer Mitteilung vom Mittwoch.

An 21 Studientagen wurden die Studierenden befähigt, aus der Perspektive der integrierten Kommunikation eine Social-Media-Strategie für ihr Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen. Angesprochen waren insbesondere Marketing- und Kommunikationsprofis, die ihre Kompetenzen mit den neusten Entwicklungen im Bereich der interaktiven digitalen Medien ergänzen.

Die Fachstelle Social Media Management der HWZ hat einen Kooperationsvertrag mit dem Technologieunternehmen Evernote abgeschlossen. Die Business-Partnerschaft beginnt mit dem Start der fünften Durchführung des Zertifikatslehrgangs CAS Social Media Management der HWZ im Februar 2013. Ab diesem Jahr bietet die Fachstelle Social Media Management der HWZ interessierten Personen neben dem Zertifikatslehrgang auch eine kompakte Wissensvermittlung zu spezifischen Themen und Branchen an. So zum Beispiel den Fokus-Kurs «Social Media für Städte und Gemeinden», der während zehn Tagen im Mai/Juni 2013 stattfinden wird.

Die 20 Absolventinnen und Absolventen des CAS Social Media Managment sind:

Albert Stephanie, Arter Patricia, Bänzinger Rolf, Baumann Alice, Cioria Graziana, Eser Serkan, Feusi Irene, Iff Kaspar, Lochbihler Marius, Naphegyi Tibor, Neeser Christian, Penta Claudia, Plattner Matthias, Ritter Caroline, Ruckli Simone, Ruoss Sven, Travaglione Vincenzo, Ueberschlag Christina, Wecke Karin, Zaugg Martin.

 

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