Lesch+Frei: Mit Bio-Landbau gegen den Hunger

Lesch+Frei hat für Swissaid den Kampf gegen den Hunger mit einem Key-Visual plakativ in Szene gesetzt. Die Kampagne zeigt, wie Swissaid mit Bio-Landbau die Armut bekämpfen will.

Ein Uno-Studie hat gezeigt, dass die Umstellung auf Bio-Landbau eines der wirkungsvollsten Mittel zur nachhaltigen Bekämpfung von Armut und Hunger im Süden ist. Darum hat sich Swissaid dieses Jahr den Kampf gegen den Hunger mit Bio-Landbau auf die Fahne geschrieben und unterstützt diesen beispielsweise in Myanmar (Burma) mit zahlreichen Massnahmen. Dazu gehören fürs erste Biolandbau-Kurse, einheimisches Gratis-Saatgut und der Kauf von Büffeln als Erntehelfer.

So wird nicht nur nachhaltig und zukunftsweisend etwas gegen den Hunger im immer wieder vom Bürgerkrieg geschüttelten Norden Myanmars getan, sondern auch gegen die Abhängigkeit von chemischem Dünger, giftigen Pestiziden und von teurem, ausländischen Saatgut. Lesch+Frey unterstützt den Kampf gegen den Hunger mit einer Kampagne. Die Plakate (B12- und F200-Format) sind seit dem 11. Februar in der ganzen Schweiz zu sehen. Diese begleiten zusammen mit Fülleranzeigen das Direct-Mailing und den Streuwurf.

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Metapeople verstärkt Team mit Robert Thöne

Robert Thöne unterstützt seit Januar 2013 als Senior Affiliate Manager das Schweizer Team der Online-Marketing-Agentur Metapeople.

Als Senior Affiliate Manager wird Robert Thöne seine langjährigen Erfahrungen, die er als Senior Affiliate Manager in den Branchen Finance, Telko und Web to Print sammeln konnte, für Metapeople Zürich einbringen, wie es in einer Mitteilung heisst. Als Spezialist für Affiliate-Marketing werden seine Aufgaben nicht nur im Kampagnen-Controlling liegen, sondern auch in umfassender Beratung und Betreuung der Kunden zum Thema Affiliate-Marketing.
 

Tribune de Genève ist für Blogs mitverantwortlich

Online-Zeitungen, die ihren Lesern Platz für einen eigenen Blog bieten, können bei persönlichkeitsverletzenden Beiträgen ebenfalls in die Pflicht genommen werden. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Tribune de Genève (TDG) abgewiesen.

Auf der TDG-Website kann jedermann einen eigenen Blog eröffnen. Von dieser Möglichkeit machte auch der Politiker Eric Stauffer des rechtsgerichteten Mouvement Citoyens Genevois Gebrauch. In einem seiner Beiträge attackierte er einen Ex-Direktor der Genfer Kantonalbank. Auf dessen Klage gegen Stauffer und die TDG kam die Genfer Justiz zum Schluss, dass der Artikel die Persönlichkeit des Betroffenen verletze. Es verpflichtete die Beklagten zur Löschung des umstrittenen Beitrags und verpflichtete sie zur Zahlung von 6'000 Franken für die Anwaltskosten des Geschädigten.

Keine Spezialregelung in der Schweiz

Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Zeitung TDG nun abgewiesen. Das Blatt hatte argumentiert, dass in anderen Ländern die zivilrechtliche Verantwortlichkeit der Beherberger eines Blogs beschränkt oder sogar ausgeschlossen sei. Laut Bundesgericht existiert in der Schweiz keine entsprechende Regelung. Anwendbar seien damit die Normen über den Persönlichkeitsschutz im Zivilgesetzbuch. Demnach könne bei Persönlichkeitsverletzungen jeder belangt werden, der daran mitgewirkt habe. Die Pflicht zur Beseitigung rechtswidriger Blog-Einträge treffe damit neben dem Autor auch denjenigen, der entsprechende Möglichkeiten biete.

Das umfasst auch allfällige Kosten bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Etwas anderes ist laut den Richtern in Lausanne die Frage der Pflicht zur Leistung von Schadenersatz oder Genugtuung. Dazu ist ein fehlerhaftes Verhalten erforderlich, was im Fall der TDG nicht zur Debatte stand. (SDA/Urteil 5A_792/2011 vom 14. Januar 2013)
 

Ron Orp: 160‘000 Abonnenten und erfolgreicher Januar

Die Net-Metrix Audit Auswertung vom Januar 2013 zeigt, dass Ronorp.net im Vergleich zum Vorjahr zulegen konnte. Die Anzahl Unique Clients wurde um 30 Prozent auf 135'000 gesteigert. Neu nutzen 160'000 Abonnenten den Newsletter.

Die Visits stiegen laut einer Mitteilung vom Mittwoch um 15 Prozent auf 410'533 und die Anzahl Page Impressions konnte um 16 Prozent auf 1'677'268 erhöht werden. Auch bei der Anzahl Abonnenten von Ron Orp’s Mail konnte nochmals kräftig zugelegt werden. Wurde im Juni 2011 noch die 100'000 Schweizer Abonnenten-Grenze geknackt, so sind es eineinhalb Jahre später bereits 160'000 Leser des täglichen Newsletters.

Ron Orp’s Mail erscheint in den acht grössten Städten der Schweiz: Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich.
 

Tages-Anzeiger: Konvergente Redaktion steht

Die konvergente Redaktion von Tages-Anzeiger und Newsnet wird ab Mitte 2013 von einer dreiköpfigen Chefredaktion geführt: Chefredaktor Res Strehle, Michael Marti und Arthur Rutishauser. Tagesleiter sind Dominique Eigenmann, Patrick Kühnis, Samuel Reber und Alain Zucker.

Die Ressortleitungen wurden laut Mitteilung wie folgt bestimmt: Das Ressort Schweiz übernehmen Daniel Foppa und Stellvertreter René Lenzin, International Luciano Ferrari und Stellvertreter Christoph Münger, Hintergrund Hannes Nussbaumer und Stellvertreter Thomas Widmer, Zürich Edgar Schuler und Stellvertreter Simon Eppenberger. Das Ressort Wirtschaft wird von Rita Flubacher sowie den Stellvertretenden Angela Barandun und Matthias Chapman geführt. Die Leitung des Ressorts Kultur & Gesellschaft übernehmen Guido Kalberer und Stellvertreter Philippe Zweifel, Sport Fredy Wettstein und Stellvertreter Ueli Kägi. Das Wissensteam wird weiterhin von Matthias Meili und seinem Stellvertreter Martin Läubli geleitet. Das nur für Online tätige Newsteam wird von Marc Brupbacher geführt, die Stellvertretung übernehmen Rupen Boyadjian und Martin Sturzenegger.

Neu geschaffen wird ein Ressort Produktion & Gestaltung für alle Kanäle, das von Thomas Speich und Stellvertreterin Sarah Pfäffli geführt wird. Ebenfalls neu geschaffen wird ein Rechercheteam, geführt von Thomas Knellwolf und Stellvertreterin Monica Fahmy. Die beiden weiteren neu geschaffenen Teams sind Leserbrief/Social Media unter der Leitung von Christian Lüscher sowie Bild/Multimedia unter der Leitung von Jan Derrer. Seine Stellvertretung übernimmt Petra Baumann. Das Züritipp-Team bleibt unverändert unter Führung von Yann Chérix und Stellvertreterin Corina Freudiger. Die Leitung der IT übernimmt Gilbert Bötschi.

Die insgesamt rund 200 Redaktorinnen und Redaktoren werden in den neuen Teams und Ressorts soweit möglich und gewünscht weiterhin ihre angestammten Themenschwerpunkte bearbeiten. Aufgrund von einvernehmlich vereinbarten Frühpensionierungen und nicht ersetzten Abgängen konnten im Rahmen der Zusammenführung der beiden Redaktionen Entlassungen vermieden werden.
 

Einschaltquoten am 18. Februar verfügbar

Voraussichtlich in der kommenden Woche werden die mit einer neuen Technologie erhobenen Daten zur Fernsehnutzung in der Schweiz veröffentlicht. Das kündigte Mediapulse am Mittwoch per Communiqué an.

Der Verwaltungsrat habe die seit Anfang Jahr erhobenen Daten als «schlüssig und plausibel» beurteilt, heisst es im Communiqué. Die Daten erfüllten nun die methodischen Gütekriterien. Erste Daten des neuen Systems hätte Mediapulse Anfang Jahr vorstellen wollen. Wegen technischer Schwierigkeiten musste sie aber vorläufig darauf verzichten und der Veröffentlichungstermin verzögerte sich.

Das neue System liefert auch Daten zu via Internet gesehenen Fernsehsendungen, unabhängig von Ort und Zeit. Dass die Daten noch nicht verfügbar sind, sorgt in der Medien- und Werbebranche für Ärger. Ob Schadenersatzforderungen an Mediapulse gingen, gab Nico Gurtner, Leiter Kommunikation, mit Verweis auf die Vertraulichkeit der Verträge auf Anfrage nicht bekannt. Tagesanzeiger/Newsnet berichtete Ende Januar, dass Kunden rechtlich gegen Mediapulse vorgehen wollen (Werbewoche.ch berichtete).

Mit dem neuen System soll der Fernsehkonsum präziser abgebildet werden. Der vom Fernsehsender ausgestrahlte Ton wird mit dem Ton verglichen, der beim Zuschauer empfangen wird. Mit diesem sogenannten «Audio Matching» kann eine Sendung identifiziert werden, selbst wenn sie Tage nach der Ausstrahlung gesehen wird (Werbewoche.ch berichtete). Es wird erwartet, dass durch die neue Technologie die Einschaltquoten verändert werden. Für die Erfassung wird kein TV-Gerät mehr benötigt, sondern lediglich einen «fernsehfähigen Bildschirm». Dadruch sollen mehr Haushalte in die Messung einfliessen als bisher. (SDA/Wewo)

 

Staatsrat soll Schliessung von Druckerei verhindern

Der Freiburger Staatsrat soll sich für den Erhalt der Zeitungsdruckerei Saint-Paul einsetzen. Das fordern die Personalkommission der Druckerei und die Gewerkschaft Syndicom in einem Brief an die Kantonsregierung.

Alle betroffenen Parteien sollten an einem Runden Tisch gemeinsam nach Lösungen für den Erhalt der 50 gefährdeten Arbeitsplätze suchen, teilte Syndicom in einem Communiqué vom Mittwoch mit. An der Mitarbeiterversammlung sei zudem beschlossen worden, eine Petition zur Rettung der Druckerei zu lancieren und zu einer öffentlichen Unterstützungsdemo aufzurufen. Geplant ist die Kundgebung am 1. März. Ende Januar hatte die Saint-Paul-Gruppe die Schliessung ihrer Zeitungsdruckerei auf Ende 2014 angekündigt (Werbewoche.ch berichtete). Als Grund nannte sie den Verlust der wichtigsten externen Kundin, der Freiburger Nachrichten. Die Zeitung soll künftig zu günstigeren Konditionen in Bern gedruckt werden. (SDA)
 

Cavegnwerbung: Eigenwerbung zum Valentinstag

Pünktlich zum Valentinstag macht die Zürcher Agentur Cavegnwerbung mit einer Eigenwerbe-Aktion auf sich aufmerksam. Die Agentur wünscht potentiellen Kunden einen schönen Valentinstag und mit einem Augenzwinkern etwas mehr Originalität und Erfolg in der Kommunikation.

Gleichzeitig empfiehlt sich Cavegnwerbung als Agentur – der Plakataushang soll die eigene Originalität gleich unter Beweis stellen, so Inhaber Markus Cavegn.

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Grounding: Steiners Video wird nicht ausgestrahlt

Das im Rahmen der Abstimmungskampagne gegen die Minder-Initiative von Regisseur Michael Steiner produzierte dreiminütige Video wird definitiv nicht ausgestrahlt. Dies teilte Economiesuisse am Mittwoch mit.

Michael Steiner begründet sein Engagement gegen die Minder-Initiative unter anderem mit der «ungerechten öffentlichen Anprangerung von Mario Corti durch den Initianten», wie es in der Mitteilung heisst. Geplant war deshalb ein Viralspot namens «Grounding 2026» für die Schlussmobilisierung im Internet. Economiesuisse sieht nun definitiv von einer Ausstrahlung ab, «da der Katastrophenkurzfilm im Rahmen eines direkt demokratischen Prozesses als Drohung und als unnötige Provokation missverstanden werden könnte». Der Regisseur sei mit dem Vorgehen im Zuge der Kampagne einverstanden.

Teaserbild: Keystone
 

SRF zwei zeigt neu «Top Gear» in Originalton

Gute Nachricht für Fans der englischen Kult-Show «Top Gear»: Ab Dienstag, 19. Februar 2013, zeigt SRF zwei die neuesten Folgen der Staffeln 13, 14, 17 und 18 in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

«Top Gear», das Automagazin des britischen Fernsehsenders BBC Two, gehört zu den weltweit erfolgreichsten Fernsehformaten mit bis zu 350 Millionen Zuschauern. Seit Jahren begeistert die Sendung das Publikum mit Stunts, präzise recherchierten Beiträgen und gefürchteten Autokritiken. 2005 gewann «Top Gear» den Internationalen Emmy für die beste Entertainmentshow.

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Bild: Bbc.co.uk
 

Drucker der Basler Zeitung akzeptieren Abfindung

Die Auseinandersetzung um den Sozialplan für die Drucker der Basler Zeitung ist beigelegt. An einer Betriebsversammlung haben die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter eine von der Geschäftsleitung der Basler Zeitung Medien (BZM) offerierte Abfindung akzeptiert.

Demnach erhalten alle von der Schliessung der Zeitungsdruckerei betroffenen Arbeitnehmer pro Dienstjahr eine Abfindung von 400 Franken, wie Hans-Peter Graf von der Gewerkschaft Syndicom auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Der Streit um die Abgangsentschädigung hatte in der Nacht auf Montag zu einem Warnstreik geführt. Die Betriebsversammlung stimmte dem Angebot der Geschäftsleitung nach Angaben Grafs mit einer starken Mehrheit zu. Als Alternative hatte die Unternehmensleitung auch eine Abfindung lediglich für Entlassene ab 50 vorgeschlagen, die je nach Alter unterschiedlich hoch gewesen wäre. Diese Variante war laut Graf chancenlos.

Ursprünglich 1'000 Franken verlangt

Ursprünglich hatte die Arbeitnehmerseite in den Verhandlungen um den Sozialplan eine Abfindung von 1'000 Franken pro Dienstjahr verlangt. Aus Sicht der Gewerkschaft sind die nun akzeptierten 400 Franken zu wenig, weshalb die Syndicom laut Zentralsekretär Graf vorschlug, die Basler Regierung als Mediatorin einzuschalten. Nach Überzeugung der Syndicom wäre auf diesem Weg mehr herauszuholen gewesen. Die Betriebsversammlung entschied sich jedoch gegen diesen Vorschlag. Was die 400-Franken-Lösung das Unternehmen nun kostet, wollte ein Sprecher der Basler Zeitung Medien nicht sagen, es sei jedoch eine «beträchtliche Summe». Für den Sprecher ist der Konflikt erst dann definitiv beigelegt, wenn der Sozialplan unterzeichnet ist.

Noch bis Ende März in Basel

Wegen der Auseinandersetzung um den Sozialplan hatten die Drucker der Basler Zeitung ab Sonntag 23 Uhr während sieben Stunden gestreikt. Die Basler Zeitung wurde in der Folge bei Tamedia in Zürich gedruckt (Werbewoche.ch berichtete). Vom Streik betroffen war auch eine Teilauflage der Coop-Zeitung. Nach Angaben des BZM-Sprechers soll die Basler Zeitung nun wie geplant bis zur Schliessung der Druckerei Ende März in Basel gedruckt werden. Danach erfolgt der Druck bei Tamedia. Stillgelegt wird die Druckerei in Basel aus Rentabilitätsgründen. Betroffen sind 96 Angestellte. Von diesen werden 72 entlassen. (SDA)

 

Presserat gibt Tages-Anzeiger recht

Dürfen Journalisten den vertraulichen Entwurf eines Untersuchungsberichts vorzeitig veröffentlichen, wenn dieser in einigen Wochen ohnehin publik wird? Für den Presserat kommt es darauf an, ob an dessen Informationen ein grosses öffentliches Interesse besteht.

Zudem ist entscheidend, ob zu befürchten ist, dass die vorzeitige Veröffentlichung besonders schützenswerte Interessen beeinträchtigt. Im Spätsommer 2012 veröffentlichte der Tages-Anzeiger vertrauliche Informationen aus dem ihm zugespielten Berichtsentwurf der Parlamentarischen Untersuchungskommission zu den Vorfällen rund um die Beamtenversicherungskasse des Kanton Zürich (BVK). Der Kantonsrat des Kantons Zürich erstattete Strafanzeige und beschwerte sich beim Schweizer Presserat, der Tages-Anzeiger – und zusätzlich die Weltwoche – hätten die Bestimmungen des Journalistenkodex zur Veröffentlichung vertraulicher Informationen verletzt. Den beiden Medien wäre es möglich und zumutbar gewesen, bis zur geplanten Publikation des Berichts vor den Herbstferien zuzuwarten.

Der Presserat weist die Beschwerde ab, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei der Weltwoche ist nicht erstellt, dass die Zeitschrift überhaupt über das vertrauliche Dokument verfügte und über die Übernahme von Formulierungen des Tages-Anzeigers hinaus daraus zitierte. Beim Tages-Anzeiger hält es der Presserat für legitim, dass dieser angesichts des grossen öffentlichen Interesses am Thema BVK nicht mehr als einen Monat mit der Veröffentlichung zuwartete – zumutbar wären einige Tage gewesen. Zumal nicht ersichtlich sei, inwiefern die vorzeitige Publikation äusserst schützenswerte Interessen beeinträchtigte.
 

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