Zu guter Letzt: Zurück zur Realität

Photoshop ermöglicht ein realitätsfremdes Schönheitsideal. Um die echte, ungefilterte Schönheit zu zelebrieren, hat Ogilvy für Dove den Spiess umgedreht und die Retouchierer ins Visier genommen.

Seit Jahren diktieren Photoshopper mit ihren Retouchen ein unnatürlich perfektes Schönheitsbild, das mit der Realität nicht viel am Hut hat. Proportionen werden verschoben, die Haut geglättet, jeder noch so kleine Makel ausradiert. Dove hat sich seit Jahren der natürlichen Schönheit verschrieben und will Frauen dazu bewegen, den eigenen Körper so zu mögen wie er ist. Bereits 2006 hat die Firma mit Tim Pipers Film «Dove Evolution» für weltweites Aufsehen gesorgt. Der Clip zeigte in 75 Sekunden, wie aus einer ganz normalen Frau mit allen Schummel-Tricks der Industrie das Gesicht einer imaginären Kosmetik-Kampagne wurde.

Der neuste Streich von Dove im Kampf gegen die gestörte Schönheitswahrnehmung geht auf das Konto von Ogilvy Toronto. Die Agentur verbreitete im Internet eine Photoshop-Aktion, die den berühmt-berüchtigten «Skin Glow Effect» versprach. Photoshop-Aktionen fassen mehrere Arbeitsschritte zusammen und führen diese mit nur einem Mausklick aus. Leute, die zu faul sind oder vom Programm wenig Ahnung haben, laden die von anderen Usern zur Verfügung gestellten Dateien runter und importieren sie in Photoshop. Komplexe, aufwändige Arbeitsketten werden so zum Kinderspiel.

Die vermeintliche Haut-Perfektions-Aktion löste jedoch einen anderen Effekt aus: Sie machte sämtliche bisher ausgeführte Veränderungen auf einen Schlag rückgängig und zeigte das Foto wieder im Originalzustand. Versehen mit dem Schriftzug «Don’t manipulate our perceptions of real beauty». (hae)
 

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Gyselroth: Rebranding für Huguenin

Die Kunstprägeanstalt Huguenin pflegt seit 1868 das Handwerk des Médailleurs. Gyselroth hat für die traditionsreiche Manufaktur mit internationaler Klientel die neue Markenstrategie und das Brand Design entwickelt.

Die Anzahl von Mitbewerbern, welche für eine breitere Masse günstiger produzieren, ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Um den Qualitätsunterschied und die Leidenschaft der handwerklichen Produktion glaubhaft zu kommunizieren, musste der Auftritt grundlegend korrigiert werden, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Eine neue Positionierung wurde angestrebt und infolge dessen von Grund auf ein neues Erscheinungsbild erarbeitet. Ziel war es, die Individualität und Qualität der Kreationen sowie die langjährige Tradition und Geschichte der 1868 gegründeten Manufaktur hervorzuheben. Der handwerkliche Charakter wurde im Schriftzug mittels eines eigens kreierten Schriftsatzes sowie durch ein neues Signet zum Ausdruck gebracht. Die langjährige Erfahrung und die Leidenschaft der handwerklichen Produktion wurde durch einen Film visualisiert, welcher den Kunden durch den Prozess des massgeschneiderten Kunsthandwerks begleitet.

Huguenin wurde als eines der wirkungsvollsten Rebrandings des 2013 Rebrand 100 Global Awards ausgezeichnet. Des weiteren hat Gyselroth für das Rebranding ein «Finalist Certificate» am World Luxury Award Monaco 2012 erhalten.
 

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Kanton Glarus «gefällt mir»

Der Kanton Glarus setzt künftig verstärkt auf Social Media und nutzt vier Kanäle für den Dialog mit Bewohnern, Touristen, Besuchern, Heimwehglarnern, Partnern und Freunden.

Der Bergkanton mit rund 40'000 Einwohnern will dadurch den Dialog nach innen und nach aussen fördern, die Bekanntheit des Lebens- und Wirtschaftsraums steigern und – nicht zuletzt – sich in der Social Media profilieren. Von dieser Erfahrung können künftig auch Departemente, Abteilungen und Partner des Kantons profitieren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Fotos, Filme und Tweets

Der Kanton Glarus bespielt deshalb Facebook, Youtube, Twitter und Xing mit Profilinformationen, Aktualitäten, Fotos und Filmen. Die Staatskanzlei twittert wöchentlich aus den Regierungsratssitzungen. Das Kantonsmarketing teilt auf Facebook Pressemitteilungen, Medienberichte sowie die Porträts und Kolumnen unter dem Titel «Glarnerland hautnah». Auf Youtube sind Filme zu den Themen Leben und Wohnen, Wirtschaft und Arbeit, Tourismus, ein Kurzporträt und TV-Berichte enthalten. Die Social Media-Kanäle und die mobile Web Applikation «Glarnerland» sind in das Portal Glarus Glarus.ch und auch in die Website des Kantons Gl.ch integriert. «Wir zeigen in den Neuen Medien einen sympathischen und authentischen Kanton Glarus», sagt Christian Zehnder, Projektleiter Kantonsmarketing. Und: «Mit Social Media können wir uns noch stärker als modernen Lebens- und Wirtschaftsraum und als kompetenten Partner darstellen».

2'000 Facebook-Fans bis Ende 2013

Kanton Glarus «gefällt mir»: Dazu sollen sich bis Ende Jahr mindestens 2'000 Fans auf der offiziellen Facebook-Seite des Kantons bekennen. Die bisherigen Facebook-Seiten «Glarnerland GL» und «Glarnerland macht» werden nicht mehr weiter betrieben. Freunde und Fans dieser Seiten haben bis Ende März Zeit, auf die neue Fanpage zu wechseln, um auch künftig über den Kanton Glarus informiert zu sein.

Teaserbild: hae
 

OSW zeigt Mini in Seitenlage

Die Basler Agentur OSW hat für Abt Automobile einen Mini an die Wand gehievt. Dort hängt er im Eingangsbereich des Parkhauses St. Jakob-Park, dem Tor zum Stadion des FCB.

Es ist vorgesehen, den Mini in Seitenlage für mindestens ein Jahr hängen zu lassen, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst.

Verantwortlich bei Abt Automobile: Thomas Keller, Ralph Burget (Geschäftsführer). Verantwortlich bei OSW: Michael Oswald (CD), Michael Schär (Text), Carlo Tagliavini (AD), Roger Müller (Beratung).

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The House Agency für Ralph Grosse Headhunter

The House Agency erhielt den Auftrag, gemeinsam mit Ralph Grosse die neue Corporate Identity zu entwickeln und ihn so in seiner neuen Positionierung aktiv zu unterstützen. Die Agentur kreierte den Markenauftritt und die digitale Präsenz.

Wichtiger Bestandteil für die Erarbeitung dieser neuen Identität war die unbedingte Bekenntnis zu seiner Kompetenz und Leidenschaft – das «Headhunting qualifizierter Menschen im Kommunikationsmarkt», wie es in einer Mitteilung heisst. Zur neuen Corporate Identity wurden auch klassische Materialen, Briefschaften sowie die digitalen Präsenzen für Web & Mobile entwickelt. Der neue Auftritt wurde am 1. März 2013 im Rahmen des Namenswechseln (Werbewoche.ch berichtete) eingeführt.

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PRfact: Mandatsgewinne und Neuzugang

PRfact betreut neu die Unternehmen Jaguar Land Rover Schweiz sowie Sodastream. Seit Anfang Februar verstärkt zudem Martina Bumbacher als Consultant das Team von PRfact. Sie ist diplomierte PR-Fachfrau und Marketingplanerin.

Seit Anfang 2013 betreut PRfact Jaguar Land Rover Schweiz im Bereich Social Media. Am 5. März werden die Schweizer Facebook-Fanpages von Jaguar und Land Rover online gestellt, wie es in einer Mitteilung heisst. PRfact berät und unterstützt Jaguar Land Rover Schweiz beim Aufbau und dem Community-Management.

Seit Februar ist die Agentur zudem für die Medien- und PR-Arbeit von Sodastream in der Schweiz zuständig. PRfact unterstützt den Sprudelsystem-Hersteller in den Bereichen PR- und Medienarbeit, Kooperation, Social Media sowie Events.

Nebst den Mandatsgewinnen vermeldet die Agentur einen Neuzugang: Seit Anfang Februar verstärkt Martina Bumbacher als Consultant das Team von PRfact. Sie ist diplomierte PR-Fachfrau und Marketingplanerin. Erfahrung im Bereich PR sammelte sie während den letzten zehn Jahren bei Amag für die Marke Seat, bei La Mer, einer Division von Estée Lauder sowie bei der PR-Agentur Espress Kommunikation.
 

Leo Burnett: Schlummernde Wirtschaftstalente

Leo Burnett zeigt für Juventus: Jugendliche haben viele verschiedene Talente – die Wirtschaftsschule sucht und fördert diejenigen, die für die berufliche Karriere zentral sind.

Auf den neuen Plakaten und Anzeigen von Juventus sieht man Jugendliche, die zwar ein ganz erstaunliches Talent haben, es aber fraglich ist, ob dieses für die berufliche Zukunft förderlich ist. Die neue Kampagne dramatisiert so den Umstand, dass viele Jugendliche verschiedene Talente haben, jedoch noch unschlüssig sind, was beruflich aus ihnen werden soll. Und genau dort setzt Juventus den Hebel an. Denn an der Juventus Wirtschaftsschule werden die Teenager laut Mitteilung optimal auf ihre Zukunft vorbereitet, aktiv unterstützt und individuell gefördert. So findet man schnell heraus, wo die Stärken und die Talente der einzelnen Schüler liegen und kann sie entsprechend auf den richtigen Weg führen.

Verantwortlich bei Juventus: Matthias Rüegg (Schuldirektor), Stephan Ogg (Leiter Marketing), Nicole Baumgartner (Marketing).  Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Peter Brönnimann (Executive Creative Direction) Simon Staub, Pablo Schenke (Creative Direction), Niels Schäfer, Marco Donada (Art Direction), Simon Smit (Text) Rolf Zimmermann (Strategie, Tobias Schoen (Beratung). Fotos: Rico Rosenberger.

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Angelini Design neu bei der Messerli Group

Mit Angelini Design erweitert die Messerli Group das Angebot um das Kompetenzfeld «Set-Design», welches die Gestaltung von Fernsehstudios und Bühnen für nationale und internationale Grossevents umfasst.

Die nun mehr acht Partnerfirmen der Messerli Group bilden die «Magic Moment Engineers» – zuständig für Emotional Marketing, Live Communication und Brand Experience, wie es in einer Mitteilung heisst.

Carlo Angelini startete seine Karriere nach seinem Studium als Theater-Bühnenbildner in Deutschland und sammelte dort über mehrere Jahre Erfahrung als Set-Designer. Seitdem konzipiert er vor allem Fernsehstudios im europäischen Raum. Zudem hat sich Angelini einen Namen als Designer von Bühnen gemacht. Zu seinen Werken zählen unter anderem der «Fifa Award Ballon d’Or», die Bühnen von «Energy Stars For Free» und «Energy Fashion Night» sowie diverse Sets der Uefa und Euro (2008/2012). 2006 gewann er den «Eyes and Ears Award» und 2008 den «Promax BDA Silber» für das Set der Abendschau in Berlin.

Andreas Messerli, Chairman: «Wir freuen uns ausserordentlich auf die Zusammenarbeit mit Carlo Angelini. Bereits in der Vergangenheit haben wir einige Projekte zusammen umgesetzt und haben dabei seine grosse Kreativität und Innovationskraft zu schätzen gelernt. Wir sind überzeugt, dass wir in der neuen Gruppen-Zusammensetzung weitere Aktivitätsfelder, auch vermehrt im internationalen Rahmen, erschliessen können.»

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Karen Heidl übernimmt Verlagsleitung bei Galledia

Karen Heidl wird ab 18. März den Galledia-Fachverlag leiten und zeichnet somit für die zahlreichen Fachtitel, darunter Marketing & Kommunikation, Organisator, Moto Sport Schweiz und Immobilien Business, verantwortlich.

Karen Heidl studierte Germanistik, Philosophie und Politische Wissenschaften und kam auf klassischem Weg als Redaktorin zur Medienbranche, wie es in einer Mitteilung heisst. Nach einigen Jahren in diversen redaktionellen Positionen bis hin zur Chefredaktorin folgte im 2002 der Wechsel in den Verlagsbereich, in dem sie bis heute einige Führungspositionen innehatte.

«Mit Karen Heidl konnten wir eine ausgewiesene Verlagspersönlichkeit mit vielseitigem Knowhow für uns gewinnen. Sie kennt die Medien von der redaktionellen wie auch von der verlegerischen Seite her und bringt die nötige Erfahrung im Onlinebereich mit. Punkte, welche für die erfolgreiche Weiterentwicklung und den Ausbau unseres Fachverlages von Bedeutung sind», so Pascal Schwarz, CEO von Galledia.
 

Streuplan: TV-Comeback für Bico realisiert

Nach langjähriger TV-Abstinenz meldet sich der Schweizer Matratzen- und Bettenhersteller Bico auf den Bildschirmen zurück. Streuplan kreierte den Image-Spot sowie den dazugehörigen Produkt-Reminder.

Unvergessen sind die ersten Bico-TV-Spots, in denen die Glarner Zwillingsbrüder Martin und Sepp Müller zwischen 1973 und 1991 mit ihrer humorvollen Art dem Bico-Claim «Für ä tüüfä gsundä Schlaaf» ein Gesicht gaben. Für Bico war laut Mitteilung klar, dass sich ein TV-Comeback in vielen Punkten von den alten Spots differenzieren sollte. «Wir wollten bewusst nicht an die Spots der Zwillinge anknüpfen oder diese kopieren, sondern etwas Neues und Frisches schaffen. Schliesslich haben sich auch die Ansprüche an Schlafsysteme stark verändert», erklärt Daniel Sütterlin, Marketingleiter bei Hilding Anders Schweiz.

Passend zur Grundaussage des neuen Spots, «Weil sich mehr als ein Drittel unseres Lebens ums Bett dreht», wurde ein Bico-Bett zum Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Zu sehen ist die Geschichte eines Paares, das im und mit ihrem Bett über Jahre hinweg lebensweisende Situationen durchlebt. Das Bett ist dabei kein technisches Möbel, das ausschliesslich dem Schlaf dient, sondern der Schauplatz wahrer Emotionen, ein Ort des täglichen Lebens. Der darauffolgende Reminder nimmt die Drehbewegung des Hauptspots auf und kommuniziert jeweils ein aktuelles Bico-Angebot.

Regie führte der in New York lebende Schweizer Werbe- und Filmregisseur Elias Ressegatti. Für die Umsetzung der Produktion zeichnete Elefant Studios verantwortlich. Eine weitere Besonderheit des TV-Spots ist der eigens dafür komponierte Song «For a Lifetime» von Great Garbo.

Verantwortlich bei Bico (Hilding Anders Switzerland): Thomas Berchtold (Geschäftsführer), Daniel Sütterlin (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Streuplan: Thomas Back (Gesamtverantwortung / CD), David Roth (Text / Konzept), Stefanie Fink (AD), Martina Bossard (Projektmanagement). Verantwortlich bei Elefant Studios: Pica Cubello (Producer), Marco Leisi (Produktionsleiter), Pascal Chappuis (VFX Supervisor); Regie: Elias Ressegatti; Kamera: Daryl Hefti; Location Scout: Béatrice Eglin; Sound: Great Garbo; Media: Mindshare.
 

http://www.youtube.com/watch?v=dxWv7iT7P9M

Contexta: Kampagne für Bank-now

In einer rundum erneuerten Gesamtkampagne für Bank-now stellt Contexta den Menschen in den Mittelpunkt. Bank-now vergibt Konsumkredite.

Die CS-Tocher Bank-now ist laut Mitteilung «das führende Unternehmen im Schweizer Konsumkreditgeschäft». «Wir haben von Anfang an grössten Wert auf eine äusserst konsequente, konsistente und nachhaltige Markenführung gelegt», so Gianni Pichierri, Leiter Marketing & Kommunikation. Mit einer neuen Kampagne wolle man sich gegenüber den Mitbewerbern differenzieren, so Picherri weiter.

Entwickelt wurde die Kampagne von Contexta: «Wir haben die Chance erhalten, die Marke seit ihrer Entstehung zu begleiten und schreiben nun das nächste Kapitel dieser erfolgreichen Markengeschichte», meint Geschäftsführerin Nadine Borter. «Für uns war es entscheidend, die Eigenständigkeit der Marke weiter auszubauen. Denn das ist der entscheidende Erfolgsfaktor.» Entstanden ist eine Kampagne, die über sämtliche Touchpoints ausstrahlt. Von den Hauptmedien TV, Online, Plakat, Print und Radio bis hin zu den zahlreichen Filialen und dem Call-Center.

Die Portraitserie für die Plakate wurde gemeinsam mit dem Schweizer Fotografen Marco Grob in Szene gesetzt. «Marco Grob hat sich in den letzten Jahren weltweit als absoluter Spitzenfotograf etabliert. Er hat ein unglaubliches Gespür für die Menschen», begründet Creative Director Moritz Staehelin die Wahl. Die TV-Spots wurden von Regisseur Arni Johansson mit visueller Eigenständigkeit humorvoll umgesetzt.

Verantwortlich bei Bank-now: Gianni Pichierri (Leiter Marketing und Kommunikation), Silvio Frei (Project Manager Marketing), Marco Chini (Project Manager Marketing). Verantwortlich bei Contexta: Nadine Borter (Gesamtverantwortung), Moritz Staehelin (Creative Direction), Willem Baumann (Art Director), Daniel Müller (Text), Michèle Borter, Delia Zeiter (Beratung). Filmproduktion: Stories, Zürich, Yves Bollag (Leiter Produktion), Arni Thor Jonsson (Regie), Gudmundur Magni Augustsson (Kamera). Special Effects: Büro Achter April, Stuttgart. Musik: Jingle Jungle, Zürich; Massive, London. Fotograf: Marco Grob, New York. Mediaagentur: Mediaschneider, Zürich.

 

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Literarischer Monat wird eigenständiges Magazin

Der SMH Verlag macht die Schweizer Monat-Beilage Literarischer Monat zum eigenständigen Magazin und lanciert die Literaturnachwuchsplattform «Treibhaus».

Mit dem Erscheinen der zehnten Ausgabe ist die Beilage der Zeitschrift Schweizer Monat zu einem eigenen Literaturmagazin geworden und ab März auch in einem eigenen Abonnement erhältlich, wie der Verlag in einer Mitteilung schreibt. Das kleine Magazin für grosse Literatur, das die Abonnenten des Schweizer Monats weiterhin erhalten, erscheint fünf mal jährlich und beschäftigt sich mit der Gegenwartliteratur der Schweiz. Schriftsteller Peter Stamm sprach schon vor eineinhalb Jahren von einem «Magazin, das in der Schweiz gefehlt hat», im Jahr 2012 stieg dann auch die Zahl der Lesernachfragen bezüglich eines gesonderten Abos der Zeitschrift. «Die Schweizer Gegenwartsliteratur braucht mehr Platz in der helvetischen Zeitschriftenlandschaft», glaubt das junge Redaktionsteam um Kulturredaktor Michael Wiederstein. Gleicher Meinung sind die ständigen Autoren des Magazins Literarischen Monat. Darunter unter anderem die Schriftsteller Nora Gomringer, Michael Stauffer, Francesco Micieli und David Signer.

In der aktuellen Ausgabe zum Thema «Wie(so) wir Schriftsteller wurden» schreiben exklusiv Adolf Muschg, Thomas Meyer, Hildegard Elisabeth Keller, Anne Brécart und Vea Kaiser. Literarischer Monat beschäftigt sich nicht nur mit den etablierten Grössen des Betriebs, sondern will auch dem literarischen Nachwuchs ein exklusives Forum bieten.

Nachswuchsplattform Treibhaus soll Talente finden

In Kooperation mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der deutschen Uhrenmanufaktur Nomos Glashütte lanciert der SMH Verlag deshalb den Nachwuchswettbewerb Treibhaus unter der Schirmherrschaft von Hildegard Elisabeth Keller (SRF Literaturclub, Jurorin Bachmannpreis Klagenfurt). Ziel der finanziellen wie intellektuellen Investitionen des Verlags ist das frühzeitige Entdecken literarischer Talente: Nachwuchsschriftsteller sollen ihre Prosatexte einreichen, eine professionelle Jury wertet sie aus – daraufhin werden die Autoren zu öffentlichen Lesungen in Zürich und Bern eingeladen, wo der oder die Gewinner gekürt werden. Es winken eine Publikation des Gewinnertexts im Magazin Literarischer Monat und als Hauptgewinn eine Uhr von Nomos Glashütte. Die Schriftsteller erhalten ausserdem eine persönliche Betreuung und Hinweise auf weitere Publikationsmöglichkeiten. Schirmherrin Hildegard Keller erhofft sich dadurch «mehr Offenheit und Risikofreude, die Bereitschaft zu Spiel und Ernst in einem», wie sie im Interview in der Märzausgabe des Magazins sagt.

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