Gaam Partner heisst neu BBK

Nach 46 Jahren geht Gaam Partner aus Sirnach andere Wege und nennt sich neu BBK – Agentur für Kommunikation. Dies gaben die drei Geschäftsführer am Agentur-Opening vom 15. März 2013 bekannt.

Zu den beiden bisherigen Inhabern Markus Kammermann und Peter Beeler kam am 1. Januar 2013 Herbert Bosshart dazu. Das Portfolio der Agentur für Marketing und Kommunikation reichte bisher von Sponsoring und Eventmarketing an nationalen Grossanlässen bis hin zu Kampagnen bei regional verankerten oder international tätigen Unternehmen. Mit der Aufnahme von Herbert Bosshart in die Geschäftsleitung werden die beiden bestehenden Bereiche Werbung und Eventmarketing um die Disziplin Public Relation ergänzt.

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Mediamile Systems übernimmt Softworks

Im Rahmen eines Buy-Outs übernehmen Angestellte von Softworks mit der neugegründeten Firma Mediamile Systems die Geschäftstätigkeiten rund um das Medienmanagement-System «VM Verlags-Manager».

Die drei Partner Jürg Sommerhalder, Roman Stih und Urs Flückiger haben per 1. März mit ihrer neugegründeten Firma Mediamile Systems die Geschäftstätigkeiten der Firma Softworks übernommen. «VM Verlags-Manager» decke die Wertschöpfungsbereiche Print- und Onlinewerbung, Abonnements-Management und Shop zahlreicher kleiner und grosser Schweizer Verlagshäuser sowie der meisten hiesigen Anzeigenvermittler ab, und diene gleichzeitig als CRM mit umfangreichen Marketing- und Reporting-Funktionen, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Als Schweizer Solution-Partner der Münchner Software-Schmiede Mueller Prange GmbH & Co. KG stelle Mediamile Systems neu Vertrieb, Lokalisierung, Weiterentwicklung und Support der Mueller Prange-Systeme in der Schweiz und in Liechtenstein sicher. Man habe sich aber auch die Rechte gesichert, grenzüberschreitend tätig zu werden.
 

The Brander Book – Vernissage

Die Markenberatungsagentur Branders feierte am 14. März an der Rämistrasse beim Bellevue die Erscheinung ihres Buches «The Brander – Marken und ihre Macher».

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Stylistin Julia Ritter und Olivia El Sayed, Chefredakteurin The Brander,
Melanie Michael.

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René Allemann, CEO Branders und Thea Ferretti, Senior Brand
Consultant (Branders).

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Stephanie Kriesel, Senior Brand Consultant (Branders) und Peter Ackermann,
Redaktionsleiter Beobachter Natur.

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Regula Looser, Senior Brand Consultant (Branders), Jan Glöckner OOS.

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Thomas Hausheer, Interactive Designer, Pascal Geissbühler, Creative Director
und Palma Manco Senior Designer (Branders).

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Emanuel Neubacher, Radio 24, Nathalie Geiger und Alex Rudolf.

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Executive Assistant to the CEO Anina Früh, Brand Manager Manuela Tröndle,
Office Manager Gabrielä Rösli (Branders).

Fotos: Tarek El Sayed
 

Schwierig und trotzdem grossartig – drei Interviews

In der Printausgabe der Werbewoche Nummer 5 analysieren David Guggenbühl und Boris Lautenbach vom Beratungsunternehmen Exsider.com das neue Schokoladenangebot von Maison Cailler. Werbewoche.ch bringt dazu drei ergänzende Interviews.

exklusiven Studie untersucht. Dazu haben David Guggenbühl und Boris Lautenbach auch mit drei Konkurrenten von Maison Cailler gesprochen und diesen vier immer gleiche Fragen gestellt.

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Markus Wilda, Leiter Marketing, Maestrani Schweizer Schokoladen

Was sind die wichtigen Elemente eines guten Geschenks?
Die Symbolik sowie die Geste ist das Wichtigste, noch wichtiger, als das eigentliche Geschenk. Er hat an mich gedacht. Und doch muss das Geschenk einen Wert haben. Warum sonst haben Eigenmarken ein Problem damit, sich als Geschenk zu etablieren? Weil sie eine tiefere Wertigkeit im Kopf des Konsumenten haben. Wenn ich volle Wertschätzung ausdrücken möchte, dann mache ich das mit einer edlen Marke wie zum Beispiel Sprüngli und nicht mit einer Eigenmarke. Der Beschenkte kennt ja ungefähr den Wert des Geschenkes und wird sich dann schnell sagen; Ok, der Wert dieser Freundschaft ist….

Was ist Maison Cailler?
Individuelle Schokolade. Jeder Geschmack ist verschieden. Sie promoten, dass jeder seinen eigenen Geschmack haben kann. Ich habe den Cailler Test schon gemacht.

Was halten Sie davon?
Spannender Ansatz. Dieser ist sehr aufwendig und sehr komplex. Es braucht sehr viel Kommunikation, um das Konzept verständlich zu machen. Das ist immer mit hohem finanziellem Aufwand verbunden. Das Problem der Botschaft ist, dass sie extrem komplex und erklärungsbedürftig ist. Die Frage ist, wie lange hat ein Konsument Zeit diese Botschaft zu entschlüsseln? Verstanden werden die einfachen Botschaften, auf die wir affin sind. Die Frage ist, wie affin sind die Leute auf das Thema?

Wie wird in der Zukunft Schokolade geschenkt?
Auch in Zukunft wird die Wertschätzung das zentrale Element jedes Geschenkes sein. In sofern wird es in Zukunft noch goldiger und hochwertiger. Verpackungen werden immer aufwendiger.

Andreas Trümpler, Direktor Marketing & Entwicklung, Confiseur Läderach

Was sind die wichtigen Elemente eines guten Geschenks?
Mehrere: wenn ich den Beschenkten gut kenne, dann ist ein gutes Geschenk etwas, das ich für ihn finde. Wenn ich z.B. weiss, er hat gerne dunkle Schokolade, dann kaufe ich ihm ein spezielles dunkles Schokoladen-Produkt mit einer speziellen Herkunftsbezeichnung. Und dann muss es auch cool eingepackt sein. Ein bisschen anders daher kommen, als einfach so null acht fünfzehn. Man muss die Liebe ein bisschen sehen.

Was ist Maison Cailler?
Das Konzept ist spannend. Man kann etwas zusammenstellen. Der Gedanke des speziellen Zusammenstellens, der eigenen Mischung, diesen Gedanken finde ich gut.. Was aber gelebt wird ist zu technisch, d.h. funktional perfekte Schachteln, makellose Verpackung, aber keine Emotionen. Obwohl Maison Cailler Emotionen verspricht, liefern sie eine „Apotheker-Schachtel“, perfekt aber eiskalt.

Was halten Sie davon?
Die Idee ist interessant und hat Potential. Jedoch spürt man die Herkunft und Grösse des Konzerns hinter Maison Cailler zu fest. Nestlé ist stark in durchdachten Technologien, d.h. der perfekten durchorganisierten Umsetzung durch Ingenieure und Fachspezialisten. Dabei geht leider scheinbar die emotionale Komponente vergessen. Der Konsument will überrascht werden und sich persönlich angesprochen fühlen. Ich finde die Verpackung gut, durchdacht und funktional gestaltet; sie ist wurfgeschützt, sie ist cool gestaltet und bietet ein Erlebnis wenn man Sie öffnet, aber trotzdem fehlt die Emotionalität. Zudem fehlt es dem Produkt an der Liebe zu Detail, der Inhalt der Packungen wirkt sehr industriell, etwas lieblos und beliebig. Ich glaube jedoch, dass Maison Cailler diese Chancen erkennen wird und sich erfolgreich weiterentwickeln wird. Nespresso ist ein gutes Beispiel aus demselben Haus, wo die Verbindung eines technisch perfekten Produktes mit den richtigen Emotionen zum Erfolg wurde.

Wie wird in der Zukunft Schokolade geschenkt?
Schenken wird immer ein wichtiger Teil des Schokolade-Geschäftes sein.. Gleichzeitig wird das Individuelle in Zukunft eine immer grössere Rolle spielen. Der Konsument will sich seine ganz persönliche Mischung bestellen können. Und aus dem heraus auch, dass er für jemanden etwas Individuelles zusammenstellen kann, verbunden mit der Botschaft „Ich habe für dich etwas persönlich zusammengestellt. Ich glaube, du hast das gern.“ Das Schokolade-Geschäft der Zukunft wird noch individueller und persönlicher. Die Frage stellt sich dabei, ob ein in grossen Mengen erfolgreicher Konzern diese Komplexität im Detail managen kann oder ob dies eher das Territorium der vielen kleinen Anbieter ist und bleibt.

Serge Doutaz, Head of Marketing & Sales, Chocolat Frey

Was sind die wichtigen Elemente eines guten Geschenks?
Ein Geschenk sollte nicht Massenware sein, sondern etwas Individuelles, Persönliches. Das Geschenk sollte dem Beschenkten zeigen, dass er dem Schenker wichtig ist. Diese Wichtigkeit kann man über die Wertigkeit des Geschenkes ausdrücken, aber auch über eine gewisse Originalität und über das “Ein-bisschen-Spezielle“. Und vielleicht sollte das Geschenk auch eine Aussage über den Schenker selber beinhalten.

Was ist Maison Cailler?
Maison Cailler ist facettenreich. Es bietet dem Konsumenten die Möglichkeit, ein personalisiertes Geschenk zusammenzustellen und es dann schön verpacken und verschicken zu lassen.

Was halten Sie davon?
Ein sehr spannender und auch sehr unternehmerischer Ansatz. Mir imponiert, dass man sich bei Nestlé Gedanken über neue Konsumenten-Nutzen macht und auch versucht, diese mit diesem neuartigen Angebot zu befriedigen. Aber das werden die Leute von Maison Cailler sicher relativ schnell selber herausfinden. Davon bin ich überzeugt.

Wie wird in der Zukunft Schokolade geschenkt?
Vor allem für die jüngere Generation wird das alte, traditionelle Geschenk immer langweiliger. Um Geschenke in Zukunft interessanter zu machen, muss man sie meiner Meinung nach personalisieren. Geschenke werden aber auch in Zukunft nicht nur übers Internet vertrieben; die traditionellen Vertriebskanäle werden sich behaupten. Die eigentliche Herausforderung liegt also darin, dem Konsumenten in Zukunft ein personalisiertes Geschenk bieten zu können, ohne ein zu komplexe Herstellungsverfahren und ohne dass sie nur aufs Internet als Vertriebskanal setzen.

Hier geht es zum Artikel aus der Printausgabe: Schwierig und trotzdem grossartig.

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Franz & René: Kampagne für Energie Schweiz

Franz & René hat für Energie Schweiz eine neue Kampagne zum Thema Auto-Energie-Check gestaltet. Diese wurde im Rahmen des Auto Salons in Genf lanciert.

Für diesen Service offerieren die Garagen den Leuten, ihr Fahrzeug zu evaluieren und den energetischen Verbrauch überprüfen zu lassen. Franz & René hat dazu einen TV-Spot entwickelt.

Spot Deutsch
Spot Französisch

Mit einem Stand am Salon, Wettbewerb, E-boards und einem Bus vom Bahnhof zum Palexpo wurde die Präsenz des Auto-Energie-Checks kommuniziert und verstärkt.

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Verantwortlich bei Energie Schweiz: Chantal Purro (SuisseEnergie), Philippe Walser (E’Mobile). Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Simon Tellenbach (Campaign Manager), Sven Jungo (Grafik Design).
 

Der Blick hat einen neuen Kolumnisten

Der Bestseller-Autor Roman Maria Koidl schreibt eine tägliche Kolumne im Blick. Unter dem Titel «Brief von Roman Koidl» schreibt er auf der letzten Seite des Blick über Alltagsbeobachtungen aus Politik, Feuilleton und Unterhaltung.

Roman Maria Koidl ist Unternehmer im Bereich Markenkommunikation und neue Medien. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Koidl durch seinen ersten Bestseller bekannt: «Scheisskerle – Warum es immer die Falschen sind» (Hoffmann & Campe Verlag, 2010). Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt (unter anderem Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Italienisch), die Vorbereitungen zu einem Kinofilm laufen. Letztes Jahr legte Koidl nach, mit dem Bestseller «Blender – Warum immer die Falschen Karriere machen» (Hoffmann & Campe Verlag, 2011), ein Ratgeber, der sich vornehmlich an Frauen im Beruf richtet.

Koidl, der Schreiben als sein leidenschaftliches Hobby bezeichnet, startete seine Laufbahn als Journalist mit einem klassischen Volontariat beim deutschen Chefredakteur Helmut Markwort (Gong), bevor er mit 21 Jahren Chef vom Dienst des grössten deutschen Privatradiosenders Antenne Bayern wurde. Nach Tätigkeiten als Unternehmensberater (unter anderem bei Cap Gemini Ernst & Young), gründete der Österreicher 1996 die erste Coffee Shop-Kette in Kontinentaleuropa, World Coffee, später erwarb er die deutsche Traditionsmarke Most Schokolade aus Insolvenz und gründete 2007 das Online-Portal Schokogramm.ch, das er 2011 an die Migros (Chocolat Frey) verkaufte. 2012 konzipierte Koidl für den deutschen Kanzlerkandidaten ein digitales Kampagnen-Tool für dessen Bundestagswahlkampf.

«Mit seiner Kolumne wird Koidl von aussen auf die Schweiz und aus der Schweiz auf die Europäischen Nachbarn blicken – und beiderseits einen freundlich-amüsanten Spiegel vorhalten», so Blick-Chefredaktorin a.i. Andrea Bleicher. Die Kurztexte werden freundlich-lakonisch und wortspielerisch daher kommen und sich den Themen Politik, Gesellschaft, Feuilleton und Subkutanes annehmen. Die erste Kolumne erscheint am Samstag, 16. März.

 

Matter & Gretener gewinnt Neukunden

Matter & Gretener hat einen weiteren neuen Kunden im Portfolio. Das Stadtspital Waid hat die Zürcher Nudge-Agentur mit einer Reihe von Projektaufgaben betraut.

Erste Umsetzungen sollen laut Mitteilung schon bald zu sehen sein.
 

Partnerschaft zwischen Clear Channel und SGDF

Clear Channel wird neue Partnerin der Swiss Graphic Design Foundation SGDF.

Man unterstütze damit die Sicherung hochwertiger Bestände von bekannten und wichtigen Schweizer Grafikern, heisst es in einer Mitteilung. Die SGDF nehme sich dem Oeuvre von Grafikern systematisch an und setze sich zusammen mit dem Schweizerischen Nationalmuseum für eine fachgerechte Aufbewahrung und Vermittlung ihrer Lebenswerke ein.
 

Le Temps feiert 15-Jahr-Jubiläum

Am 18. März 1998 erschien die erste Ausgabe von Le Temps. Zur Feier ihrer 15-jährigen Tätigkeit im Dienste der Presse wird die Redaktion zusätzlich aktiv, um eine 56-seitige Sonderausgabe von Le Temps auf die Beine zu stellen.

Diese soll am Montag, den 18. März 2013 erscheinen. Die Exklusivausgabe mit bislang nicht behandelten Inhalten bespricht die aktuellen Themen unserer Zeit – Wirtschaft, Konsum, Kultur, Innovation – und stellt sie in den Zusammenhang der Vergangenheit und der Zukunft, um die Gegenwart greifbarer zu machen, so Le Temps in einer Mitteilung vom Freitag. Themen sind unter anderem:

Nachwuchsredakteure: Fünfzehnjährige Schüler diskutieren mit dem ehemaligen Bundesrat Pascal Couchepin, der vor fünfzehn Jahren gewählt wurde.
Zukunft der Medien: Im Rahmen einer breit angelegten Untersuchung zur Zukunft des Nachrichtenwesens werden namhafte Experten des Sektors in Europa und in den USA befragt.
Zukunftsforschung: Drei grosse Exklusivstudien zeichnen ein Bild der Schweiz der Zukunft. Wie werden wir in fünfzehn Jahren leben? Das BAK Basel zeigt bislang unveröffentlichte Szenarien auf

 

Marco Castellaneta wechselt zum Nationalmuseum

Marco Castellaneta verlässt Ringier und leitet ab dem 16. April den Museumsbetrieb des Schweizerischen Nationalmuseums mit dem Landesmuseum in Zürich, dem Château de Prangins, dem Forum Schweizer Geschichte in Schwyz und dem Sammlungszentrum in Affoltern am Albis.

Marco Castellaneta war während 17 Jahren in verschiedenen Leitungspositionen für Ringier tätig, unter anderem als Kommunikationschef und Mitglied der Konzernleitung. Er hat seine berufliche Karriere als Radio-Journalist bei Radio Pilatus gestartet. Danach hat Castellaneta die TV-Sendungen Marktplatz und Konsum.tv auf SRF2 geleitet und moderiert sowie mit der Lancierung des Fussball-Formats Live Ran den TV-Sender Sat.1 in der Schweiz gestartet.

Zuletzt hat Marco Castellaneta für Ringier den Entertainment-Bereich lanciert und aufgebaut. Zuvor war er während mehreren Jahren Kommunikationschef und Konzernsprecher des Medienkonzerns. In diesen Funktionen hat er die interne und externe Kommunikation gruppenweit geprägt. Im Weiteren hat er den ersten Nachhaltigkeitsbericht nach UN-Grundlagen sowie das 175-Jahr-Jubiläum von Ringier in zehn Ländern Europas und Asiens verantwortet. Als Präsident hat er zudem während drei Jahren das internationale Fernsehfestival Rose d’Or Festival geleitet.

Neu verantwortet Marco Castellaneta als Mitglied der Direktion des Schweizerischen Nationalmuseums die Bereiche Vermarktung, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen, IT, Personal, Recht, Museumspädagogik, Technische- sowie Besucher-Dienste mit insgesamt 100 Mitarbeitern, welche für die vier Museen in der Deutsch- und Westschweiz tätig sind.

 

SLK: Weniger Beschwerden

Seit 2005 haben die Beschwerden vor der Schweizerischen Lauterkeitskommission SLK abgenommen. Dafür sind die vor einem Jahr eingeführten Gebühren für Individualbeschwerden verantwortlich.

Das schreibt die SLK in einem Pressecommuniqué vom Freitag. Die Entwicklung sei ebenso markant wie erwünscht: Nachdem im Jahr 2011 der Tatbestand «Aggressive Verkaufsmethoden» enorm zugenommen und fast zwei Drittel der insgesamt 441 Beschwerden ausgemacht hatte, beschloss die SLK für diese Art Beschwerden eine Gebühr zu erheben. Die Massnahme hat gewirkt und für die Kommission eine willkommene Entlastung gebracht: Die Beschwerden dieser Kategorie sind von 62,1 Prozent auf 40 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig hat sich die Anzahl Beschwerden insgesamt auf 297 reduziert. Das ist laut Mitteilung der tiefste Wert seit 2008.

Dementsprechend hat sich der prozentuale Anteil der Medien entwickelt: Beschwerden gegen Werbung am Telefon und Fax haben von 58,7 Prozent auf 40,0 Prozent abgenommen. Gestiegen ist die Anzahl Beschwerden dagegen bei Werbung im Internet (16,5 Prozent) und seit Längerem auch wieder beim Direktmarketing (14,2 Prozent). Schon fast traditionell tief sind die Beschwerden gegen TV-Werbung. Seit 2007 (4,4 Prozent) hat sich der Wert bei tiefen 1 bis 2 Prozenten eingependelt.

Eine steigende Tendenz ist bei den Tatbeständen «Irreführung» und «Sexismus» feststellbar. Relativ deutlich zugenommen hat die Anzahl Beschwerden vor allem beim Sexismus, nämlich von 3,1 Prozent im Vorjahr auf 10,3 Prozent im Jahr 2012. Höher war dieser Wert einzig 2007 (15,7 Prozent). Dazu gilt es allerdings zu bemerken, dass eine einzige besonders auffallende Kampagne ausreicht, um die betreffende Statistik signifikant zu steigern. So geschehen etwa bei einer Werbekampagne im Tessin für ein Internet-Erotikportal, gegen welche gleich ein Dutzend Beschwerden eingingen.

 

Media Focus: Bruttowerbedruck im Februar im Plus

Der Bruttowerbedruck im Februar 2013 betrug insgesamt 345 Millionen Schweizer Franken. Dies entspricht einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die leichte Steigerung hat dem Werbemarkt jedoch noch nicht verholfen, das Minus in der Gesamtjahresbetrachtung wett zu machen (-0,3 Prozent/-1,9 Millionen Franken). Dies schreibt Media Focus in einer Mitteilung vom Freitag.

Schlussspurt im Abstimmungskampf

Im Februar wurde im Schlussspurt zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 3. März 2013 noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt. Besonders das Nein-Komitee der Abzockerinitiative und beide Lager bezüglich der Revision des Raumplanungsgesetzes intensivierten ihre Werbeaktivitäten im Februar deutlich. Die Kampagnen «Nein Abzockerinitiative» und «Nein zum Raumplanungsgesetz» erreichten sogar die Plätze 2 beziehungsweise 3 in den Top 10 der meistbeworbenen Produkte im Februar.

Das Nein-Komitee der Abzockerinitiative verdoppelte im Februar die Werbeausgaben im Vergleich zum Vormonat und baute ihren Vorsprung zum Ja-Komitee weit aus. Die gemessenen Werbeaktivitäten zur Ja-Parole betrugen im Februar gerade mal 4 Prozent des Werbedrucks des Nein-Komitees.

Insgesamt hat Media Focus für diese drei eidgenössischen Abstimmungen in den Monaten Dezember 2012, Januar und Februar 2013 einen Bruttowerbedruck von 11,8 Millionen Franken gemessen.

Grippe-Monat Februar

Die diesjährige Grippewelle erreichte gemäss Medienberichterstattung im Februar ihren Höhepunkt. Ebenfalls im Hoch war folglich der Werbedruck der Grippemittel und Präparate zur Vorbeugung von Erkältung und Fieber. Die Branche «Pharma» erzielte durch diesen Schub im Februar einen Zuwachs von 31,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (12,2 Millionen Franken).

Die drei Produktgruppen «Halsschmerzmittel» (1,4 Millionen Franken), «Erkältungs-/ Grippemittel» (1,4 Millionen Franken) und «Kombi- / Multivitamine» (1 Million Franken) erzielten dabei den höchsten Werbedruck.

Zum Media Focus Werbemarkt Trend Report 2012/03 (PDF)
 

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