Young Lions: Das sind die Schweizer Teams

Auch dieses Jahr messen sich in Cannes die besten Nachwuchs-Kreativen beim Young Lions Wettbewerb. Die Gewinner-Teams des ADC Young Creative Awards 2015 vertreten die Schweiz.

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Die Erinnerungen an den letztjährigen Nachwuchs-Wettbewerb in Cannes sind bestens: Zum ersten Mal holte ein Schweizer Zweierteam 2015 Gold. Dominique Magnusson und Kevin Zysset, Sieger des ADC Young Creatives Awards 2014, gewannen in Cannes bei den Young Lions sensationell Gold in der Kategorie «Cyber» (Werbewoche.ch berichtete).

Auch dieses Jahr schickt der ADC Schweiz drei kreative Zweierteams nach Cannes, um in drei der insgesamt sieben Kategorien um Gold zu kämpfen: Christian Frei und Oscar Jacobson (Film), Sandy Pfuhl und Edoardo Moruzzi (Cyber) sowie Emilie Oltramare und Michel Kissling (Print). Qualifiziert haben sie sich durch ihre Siege beim ADC Young Creative Award (Werbewoche.ch berichtete). Beim Young Lions Wettbewerb haben die Teams 24 Stunden Zeit, das Briefing einer NGO umzusetzen. Die Arbeiten werden danach von der Jury der entsprechenden Cannes-Lions-Kategorie bewertet und an der jeweiligen Awards Show prämiert.

Die Werbewoche stellt die diesjährigen Teams vor, drückt alle verfügbaren Daumen – und berichtet natürlich über allfällige Erfolge. (hae)

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Die nachnominierten Gewinner der Kategorie Film und Teilnehmer an der Young Lions Competition: Christian Frei und Oscar Jacobson.

Wir sind …
… Christian Frei, 21, Junior Art Director bei W4 Marketing, und Oscar Jacobson, ebenfalls 21, Junior Art Director bei Transformer.
«Wir konnten in kleinen Agenturen Erfahrung verschiedenster Art sammeln, die nun in unserer Teamarbeit zum Vorschein kommt. Uns verbindet eine grosse Leidenschaft für Illustration, der wir auch gemeinsam nachgehen.»

Uns ist wichtig, dass …
… wir nicht an einem Punkt stehen bleiben. Es ist leicht, bei dem Gewohnten zu bleiben, doch neue Herausforderungen bringen die nötige Abwechslung und helfen dabei, uns weiterzuentwickeln.

Unser Ziel ist …
… in Cannes 100 Prozent zu geben und unsere Erkenntnisse aus dem Bootcamp an der Competition umzusetzen. Gegen die enorme Konkurrenz werden wir nur auf diese Weise bestehen können.

Werbewoche: Was ist Kreativität für euch?
Bestehendes durch andere Perspektiven und Kombinationen in etwas Neues, Überraschendes umzuwandeln. Neue Ansätze ins Spiel bringen. Muster erkennen, wo für andere nichts ist. Unsere kindliche Kreativität nimmt mehr und mehr ab, da sie in unserem gängigen Schulsystem eher unterdrückt als gefördert wird. Dabei ist genau diese Denkweise essenziell für kreative Menschen: Kinder lassen sich nicht von Normen und Erwartungen einschränken, sie probieren frei ungehemmt und voller Neugier Neues aus.

Wo seht ihr Film und Virtual Reality in zwei Jahren?
In zwei Jahren wird VR marktfähig sein und dies könnte sich als genauso bahnbrechend erweisen wie das Aufkommen des Internets. Beim Film geht es schon seit jeher um die Immersion. Die Welt um sich herum vergessen. Was könnte immersiver sein als Virtual Reality? Interaktive 360°-Filme sind zwar eine aufregende Entwicklung, viel bedeutender scheint VR auf den zweiten Blick aber in anderen Bereichen. Sei es als gefahrloses Training für heikle Situationen, oder zur Überwindung einer Höhenangst.

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Die YCA-Gewinner der Kategorie Film sowie der Kategorie Cyber: Sandy Pfuhl und Edoardo Moruzzi.

Wir sind …
« … zwei aus der Kreation. Art, nicht Text.»
Sandy Pfuhl, 28, und Edoardo Moruzzi, 27. Beide zurzeit Junior Art Director bei Publicis Communications Schweiz.

Uns ist wichtig, dass …
… wir Spass an dem haben, was wir tun. Man kann nur dann Leute erreichen, wenn man etwas erschafft, das einen selbst überzeugt.

Unser Ziel ist …
… in Cannes unser Bestes zu geben. Letztes Jahr wurde ordentlich vorgelegt. Hut ab! Wenn wir nur annähernd so gut abschneiden, wird gross gefeiert.

Werbewoche: Was ist Kreativität für euch?
Die Fähigkeit, Dinge so zu kombinieren, dass etwas Neues entsteht. Dinge, die allgegenwärtig sind, werden niemandem auffallen. Es gilt also, einen unerwarteten Weg zu finden. Wir sind keine Künstler, die sich selbst verwirklichen wollen. In einer Agentur muss eine Lösung her, die Kunde, Budget, Timing und Kreativität berücksichtigt. Beim Ausdenken der Ideen behalten wir allerdings immer im Hinterkopf: Ausnahmen sind meist besser als die Regel.

Wo seht ihr Film und Virtual Reality in zwei Jahren?
Wahrscheinlich werden die beiden Themen auf Dauer immer weiter verschmelzen. Nach den ersten Schritten von Oculus werden die Nächsten nicht ewig auf sich warten lassen. Mal sehen. Für uns wird es aus beruflicher Sicht jedenfalls eine grosse Herausforderung, dies für Werbung einzusetzen. Bislang ist das Ganze eine schöne Spielerei, die rein der Unterhaltung dient. Es fehlt noch der Nutzen, damit es für die breite Masse werblich interessant wird.

Was ist mit Cyber möglich, das keine andere Kategorie kann?
Cyber eröffnet ein riesiges Spektrum an Möglichkeiten, wie man seine Kunden erreichen kann. Ob über eine App, eine Website, Social Media oder über Augmented-Reality-Lösungen. Vieles ist durch die Kombination von Technologie und Kreativität möglich und daher umso spannender für uns. Schon kleine Ideen können hier Grosses bewirken und dank der sozialen Medien spricht nicht nur die Marke zum Kunden, sondern es entsteht ein Dialog, der in vielen Fällen mehr wert ist als jedes Plakat.

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Die Gewinner der Kategorie Outdoor: Michel Kissling und Emilie Oltramare.

Wir sind …
… Michel Kissling, 23, Junior Art Director bei TBWA\Zürich und Emilie Oltramare, ebenfalls 23, Junior Art Director in Teilzeit bei Mao Communication und Freelance.
«Obwohl wir beide aus dem Kanton Neuenburg sind, haben sich unsere Wege erst während unseres Studiums in Genf gekreuzt. Daraus ist sehr schnell eine enge Freundschaft und eine sehr produktive Arbeitsbeziehung entstanden.»

Uns ist wichtig, dass …
… wir jeden Tag mit einem Lächeln aufstehen und Spass an unserer Arbeit haben. Aber vor allem: Immer wieder neue Ideen und Kreationen zu entwickeln. Das ist ja das Schöne an diesem Beruf.

Unser Ziel ist …
Kurzfristig wären wir überglücklich, einen Preis aus Cannes zurückzubringen. Wir werden uns natürlich auch von der kreativen Energie des Festivals inspirieren und uns von dieser einmaligen Erfahrung bereichern lassen. Auf jeden Fall werden wir voller Elan zurückkommen und weiterhin gute Werbung machen.

Werbewoche: Was ist Kreativität für euch?
Kreativität ist ein wundervolles Werkzeug. Sie erlaubt uns, die verschiedensten Probleme zu lösen – egal in welchem Gebiet. Kreativität bedeutet für uns aber auch: frische Ideen zu erschaffen, die die Welt bewegen. Dass das mit Werbung möglich ist, haben erfolgreiche Kampagnen immer wieder bewiesen.

Was haltet ihr von interaktiven Plakaten – lassen sich die Möglichkeiten in den nächsten Jahren noch weiter ausschöpfen?
Wir sehen interaktive Plakate als vielversprechende kreative Gelegenheit. Selbst wenn das Plakat eines der ältesten Werbemittel der Welt ist, heisst das noch lange nicht, dass es altmodisch sein muss! Interaktive Plakate erweitern das Medium um eine völlig neue Dimension, die es dem Publikum erlaubt, aktiv mit dem Werbemittel zu interagieren – zum Beispiel über Social Media oder ganz direkt über einen Live-Stream.

Interviews: Ursina Maurer

Radiobeitrag von SRF 1 verstösst gegen Gebot der Sachgerechtigkeit

Ein im Regionaljournal Ostschweiz von SRF 1 ausgestrahlter Beitrag zu einer Urteilsberatung des Bundesgerichts im Fall des Tierschützers Erwin Kessler gegen Daniel Vasella hat das Sachgerechtigkeitsverbot verletzt.

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Dies hat das Bundesgericht entschieden und eine Beschwerde von Kessler und dem VgT gutgeheissen. In der besagten Urteilsberatung vom 26. Juni 2014 hatte das Bundesgericht darüber zu befinden, ob der Inhalt eines Artikels auf der Website des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz (VgT) die Persönlichkeit von Daniel Vasella verletzt. Im Text werden Tierversuche als Massenverbrechen bezeichnet, die von «Vasella und Konsorten» begangen würden. Die Diskussion der fünf Lausanner Richter drehte sich in der Beratung vor allem darum, wie der Durchschnittsleser den Begriff «Massenverbrechen an Tieren» versteht. Eine Mehrheit der Richter befand, dass ein Leser bei der Lektüre nicht an einen Genozid denke. Er sei in der in der Lage zu erkennen, dass der VgT und dessen Präsident Erwin Kessler den Begriff Massenverbrechen in moralisch-ethischer Hinsicht verstehen würden.

In einem knapp dreiminütigen Beitrag in der Nachrichtensendung «Regionaljournal Ostschweiz» wurde der Bundesgerichtskorrespondent von Radio SRF zur Beratung befragt. Er hatte diese besucht. Zur Begründung des Urteils führte der Journalist unter anderem aus, dass die Mehrheit der Richter weder Erwin Kessler noch dessen Äusserungen ernst genommen hätten. Gemäss dem am Montag publizierten Urteil des Bundesgericht ist durch die Betonung und Wiederholung dieser Ausführung, dem Hörer ein falsches Bild vermittelt worden. Es sei der Eindruck entstanden, dass das Nicht-Ernstnehmen zur Verneinung der Persönlichkeitsverletzung geführt habe. Die Lausanner Richtern schreiben in ihrem aktuellen Urteil, es fehle die Information, dass der Durchschnittsleser «Massenverbrechen» im Zusammenhang mit «Versuchstieren» nicht auf ein Massenverbrechen am Menschen oder einen Genozid beziehe – was die Begründung für die Persönlichkeitsverletzung war. Das Urteil der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen vom 12. Dezember 2014 ist damit aufgehoben. (SDA)

Cannes Lions: Shortlist-Plätze für Schweizer Agenturen

An der Côte d'Azur hat das internationale Werbefestival Cannes Lions begonnen. Die Schweizer Agenturen haben sich bereits zahlreiche Shortlist-Plätze gesichert – FCB Zürich gleich deren sechs.

Alle Schweizer Award-Gewinne des ersten Tages hier.

Verheissungsvoller Start zur den «olympischen Spiele der Werber» 2016: Mit FCB Zürich hat sich eine Schweizer Agentur gleich sechs Shortlist-Plätze in drei Hauptkategorien gesichert. Wenig überraschend finden sich auch die bereits mehrfach – auch international – ausgezeichneten Kampagnen «The Great Escape» von Jung von Matt/Limmat, die Ikea-Katalog-Literaturkritik von Wirz und Lohngleichheitskampagne von Publicis für die Frauenzentrale Zürich auf der Shortlist wieder. Ebenfalls auf die Shortlist setzen konnte sich Advico Y&R mit der «Bärenschiss»-Kampage für Helly Hansen Workwear Center.

https://www.youtube.com/watch?v=z9vuX6fAnZk

Das Banden-Bingo für den HC Davos – kreiert von FCB Zürich und Werbewoche-Werber-des Jahres-Finalist Dennis Lück – steht bei den Direct Lions gleich in drei Unterkategorien im Final.

Zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Hellmuth Karasek ist Wirz und Ikea ein grosser Wurf gelungen. Die literarische Rezension des Ikea-Katalogs gewann bereits Epica– und Eurobest-Gold. In Cannes könnte nun ein Löwe zur Trophäen-Sammlung stossen.

In zwei Kategorien darf sich FCB Zürich mit der Kampange «Search Racism. Find Truth» Hoffnung auf einen Löwen machen.

Die rollenden Post-Pakete von Jung von Matt/Limmat überraschten nicht nur die Passanten, sondern offensichtlich auch die Cannes-Lions-Jury: Die Kampagne schaffte es bei den Direct Lions auf die Liste der Finalisten.

«The Great Escape»: Realistische Chancen darf sich die Zürcher Agentur auch mit ihrer bereits mit u.a. ACD-Gold, Eurobest-Gold und als «Poster of the Year» ausgezeichneten Direktschaltung aus den Bündner Bergen machen.

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Was bei Produkten absurd scheint, ist im Alltag Realität: Frauen verdienen weniger, weil sie Frauen sind. Publicis hat diese Ungleichheit für die Frauenzentrale visualisiert und damit einmal mehr auch eine Award-Jury überzeugt.

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Advico darf sich in der Kategorie Promo & Activation Hoffnung machen: Die Winterschluss-Kampagne für das Helly Hansen Workwear Center landet auf der Shortlist.

Keine Hoffnung auf einen Löwen dürfen sich die Schweizer Agenturen in den Kategorien Creative Effectiveness, Design, Product Design, Digital Craft machen. (hae)

Schweizer Shortlist-Plätze 2016

Kategorie Agentur Kampagne Kunde
Outdoor FCB Zürich HCD Rink Bingo Hockey Club Davos
Jung von Matt/Limmat The Great Escape Graubünden Ferien
PR Wirz Literaturkritik Ikea-Katalog Ikea Schweiz
Direct FCB Zürich (x3) HCD Rink Bingo Hockey Club Davos
FCB Zürich Search Racism. Find Truth Refugees Welcome
Jung von Matt/Limmat Rolling Parcels Post CH
Print & Publishing Publicis Mixerin Frauenzentrale Zürich
Publicis Eierkocherin Frauenzentrale Zürich
Publicis Staubsaugerin Frauenzentrale Zürich
Promo & Activation FCB Zürich Search Racism. Find Truth Refugees Welcome
Advico Y&R The Shittiest Campaign of the Year Helly Hansen Workwear Center

Stämpfli Kommunikation: Nebensaison im Hoch

Für Reka entwickelte Stämpfli Kommunikation eine Dialogmarketingkampagne, um die Ferienangebote ausserhalb der Hauptsaison zu bewerben. Neben einem Printmailing wurde auch eine Microsite entwickelt.

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Reka ist Schweizer Anbieter für Familienferien. In der Schweiz wie auch im umliegenden Ausland bietet die Organisation rund 1,3 Millionen Übernachtungen. Damit die Anlagen und Ferienwohnungen nicht nur in der Hauptsaison besucht werden, entwickelte Stämpfli Kommunikation eine Dialogmarketingkampagne mit dem Ziel, Buchungen in der Nebensaison zu unterstützen. Dabei wurden zwei Nebenzielgruppen angesprochen: Familien mit nicht schulpflichtigen Kindern sowie Paare, deren Kinder bereits das 18. Lebensjahr erreicht haben. Angeschrieben wurden sowohl eigene Kontakte als auch eingekaufte Adressen, die dem Profil entsprechen.

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Via Printmailing inklusive Reminder-E-Mails wurden die Zielgruppen angeschrieben, wobei der Inhalt auf die beiden Ansprechgruppen in puncto Sujet, Headline und Angebote zugeschnitten wurde. Um die Attraktivität des Angebots zu erhöhen, konnten die Empfänger über einen Aktions-code von einer Preisreduktion bei einer Buchung profitieren und an einem Wettbewerb teilnehmen. Auf der personalisierten Landingpage angekommen, bot diese unterschiedliche Dialogmöglichkei-ten: Die Interessierten konnten detaillierte Infos zu den Angeboten entnehmen, am Wettbewerb teilnehmen inklusive Möglichkeit zur Weiterempfehlung, sich für den Newsletter anmelden sowie den Reka-Katalog bestellen.

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Mit einer Responsequote von bis zu 2,5 Prozent haben etwa die Hälfte aller Empfänger, die auf das Mailing reagiert haben, am Wettbewerb teilgenommen. Dies führte zur Gewinnung von neuen Kontakten. Laut Reka eine erfreuliche Bilanz, zumal dank der Kampagne deutlich mehr Buchungen verzeichnet werden konnten als im Vorjahr.

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SRF Sport: Bis zu 1’760’000 Personen sahen Schweizer Spiel gegen Frankreich

Das dritte und letzte Spiel der Schweizer Nationalmannschaft in der Gruppenphase bescherte SRF erneut Traumquoten. Durchschnittlich verfolgten 1'565'000 Personen die Partie Schweiz – Frankreich. Dies entspricht einem Marktanteil von 64,8 Prozent.

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Es ist der bisher beste Durchschnittswert im aktuellen Jahr bei SRF und der beste Durchschnittswert für eine Sportübertragung seit Einführung des neuen Quotenpanels 2013. Das Spiel verbuchte einen Marktanteil von 64,8 Prozent. Zum Vergleich: Das Achtelfinalspiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Argentinien bei der WM in Brasilien am 01.07.2014 hatte 1'506'000 Zuschauer im Schnitt.

SRF (bei den Schweizer Spielen) hoch im Kurs

Das Schweizer Publikum verfolgt die Spiele mehrheitlich bei SRF, wie die Zahlen zeigen. Das ZDF erreichte im Schnitt 199'000 Zuschauer und 8,2 Prozent Marktanteil bei einem Maximalwert von 257'000 Zuschauerinnen und Zuschauern. ORF eins erreichte im Schnitt 3000 Zuschauer und 0,1 Prozent Marktanteil bei einem Maximalwert von 10'000. Neun von zehn Zuschauern verfolgten die Partie Schweiz-Frankreich auf SRF.

Die Top-5 der bisherigen Begegnungen:
 

Gruppenspiel Zuschauerschnitt Marktanteil in %
Schweiz-Frankreich 1‘565‘000 64,8
Rumänien – Schweiz 1‘130‘000 66,3
Schweiz – Albanien 882’000 72,2
Frankreich – Albanien 727‘000 47,4
Frankreich – Rumänien 717’000 45,4

 

Zu guter Letzt: Hamburger-Honig

Viele Nahrungsmittel enthalten derart viel versteckten Zucker, dass Bienen daraus Honig machen könnten. Können, wie eine Kampagne aus Tschechien zeigt.

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Wie die meisten Menschen im Westen essen auch die Tschechen viel zu viel Zucker. In Zahlen: Drei mal mehr, als die WHO empfiehlt. Dabei sind eigentlich nicht Süssigkeiten das Problem, sondern der ganze Rest. Zwei Drittel des durchschnittlichen Jahresverbrauchs werden laut 3sat.de industriell in Getränken, Backwaren, Brotaufstrichen und Milchprodukten verarbeitet. Um auf die versteckten Zuckerbomben hinzuweisen, hat McCann für die Bioladen-Kette Náš Grunt ungewöhnliche Helfer mobilisiert: Bienen. Diese können offenbar alles, was mindestens 15 Prozent Zucker enthält, zu Honig verarbeiten. Egal ob Salatsauce, Hamburger oder Fertigsuppe.

Man kann nur hoffen, dass die Bienen die Junk-Food-Diät gut überstanden haben. Immerhin gehören sie zu den allerwichtigsten Erdbewohnern und hätten eigentlich andere Aufgaben zu erledigen, als den Menschen ihre unbeholfenen Essgewohnheiten zu erklären. (hae)
 

https://www.youtube.com/watch?v=lOSDBIZZbbI

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Zu guter Letzt: Plakat reagiert auf Erklältungssymptome

McCann hat den «Cold Detector» entworfen: Wenn jemand hustet, wünscht das digitale Plakat gute Besserung und weist den Weg in die nächste Apotheke.

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McCann Worldgroup hat im Auftrag des Pharma-Unternehmens Boehringer Ingelheim ein digitales Plakat entwickelt, welches auf Geräusche reagiert. Bei Husten und Niesen im Umkreis von fünf Metern antwortet es als erstes mit einem freundlichen «Gesundheit». Dann gibt es Tipps, wie der Niesende eine böse Erkältung verhindern kann.

Den «Cold Detector» hat McCann bereits in den kalten Wintermonaten getestet. Das Video macht allerdings erst jetzt die Runde, kurz vor dem Festival in Cannes, wo der «Cold Detector» auch präsentiert wird. Zum diesjährigen Juni-Wetter passt das Thema aber immer noch perfekt. (sis) 

Jung von Matt/Limmat erweitert Geschäftsleitung

Die Agentur baut die Geschäftsleitung auf den 1. Juli 2016 weiter aus: Neu zum Führungsteam stossen René Schwarz als Digital Director und Stefan Naef als Strategy Director.

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«Die zunehmende Komplexität unserer Aufgaben erfordert eine breite Streuung der Kompetenzen, auch und gerade an der Spitze. René und Stefan ergänzen uns hier perfekt», sagt Roman Hirsbrunner, CEO von Jung von Matt/Limmat.

René Schwarz kann auf eine langjährige Projekt- und Führungserfahrung auf Agenturseite zurückgreifen. Nach diversen Geschäftsleitungsfunktionen bei Maxomedia (Leiter Beratung & Partner, Leiter Strategie & Konzeption) war der 38-Jährige zuletzt Senior Principal Consultant bei Namics. Er ist ein ausgewiesener Innovationstreiber und verbindet digitale Expertise mit einem hohen Anspruch an wirksame Kommunikation.

René Schwarz besitzt einen Master in Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen. Stefan Naef bringt über 12 Jahre Strategie-Erfahrung auf Agenturseite mit. Nach seinem Einstieg 2004 bei Lowe Schweiz folgten Stationen bei FCB in Zürich und Hamburg sowie Jung von Matt in Hamburg. 2014 kehrte er in die Schweiz zurück und startete bei Jung von Matt/Limmat als Planning Director. Der 39-jährige Strategie-Experte betreute in seiner Karriere erfolgreiche Marken wie Mercedes-Benz und Zalando international. Stefan Naef hat einen Master in Betriebswirtschaft der Universität Zürich.

Das Führungsteam von Jung von Matt/Limmat sieht damit wie folgt aus: Roman Hirsbrunner (CEO), Dennis Lück (Kreation), Cyrill Hauser (PR), Matthias Städeli (Beratung), René Schwarz (Digital) und Stefan Naef (Strategie).

Urbane Invitation-Only-Events für Adidas Football

Im Rahmen des UEFA Europa League Finals am 18. Mai in Basel lancierte Freundliche Grüsse für Adidas Football exklusive Kickabout-Events vor urbaner Kulisse. Der erste Event: ein aussergewöhnliches Turnier an einer geheimen Location in Basel.

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Grundlage der Zusammenarbeit zwischen der Agentur und Adidas Schweiz war das bevorstehende UEFA Europa League Final in Basel. Das Ziel war es, den sogenannten Creator, den 17 jährigen, urbanen Digital Native, anzusprechen. Wichtig war Adidas dabei, ein aktives Community Building mit Social Engagement zu schaffen.

Qualität vor Quantität – so überzeugte Freundliche Grüsse die Verantwortlichen von adidas Schweiz. Der Ansatz: Kleine und exklusive Events zu schaffen, an welchem nur eine Handvoll Creators teilnehmen. Diese Invitation-Only-Events sollten an ungewöhnlichen Orten stattfinden und ein exklusives Erlebnis schaffen.

Mit dem Industriehafen in Basel wurde die ideale Kulisse für den «Creating the new»-Ansatz gefunden und die Location für zwei Tage in ein 5vs5 Turnier-Spielfeld umgewandelt. Über Social Media wurde für den exklusiven Kickabout-Event eine Handvoll talentierte Spieler eingeladen. Die lokale Community teilte ihre Eindrücke über Facebook und Instagram. Die Facebook-Community wuchs innerhalb von 14 Tagen auf über 1000 Gruppenmitglieder. Weitere Events sind geplant.

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Verantwortlich bei Adidas: Marius Kienzler (Sports Marketing Manager Fussball), Doris Bucher (Projekt-Lead UEL Activation Act.3). Verantwortlich für Konzept: Freundliche Grüsse. Verantwortlich für Resarch & Konzept: David Haisch.

Bundesrat prüfte verschiedene Service-public-Modelle

Der Bundesrat hat verschiedene Modelle für den Service public geprüft, bevor er zum Schluss kam, dass das aktuelle Modell für die direktdemokratische, mehrsprachige und kleinräumige Schweiz das geeignetste sei. Einige Akteure hatten sich mehr Reformvorschläge erhofft.

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Das aktuelle Modell ist das der nationalen Anbieterin, ergänzt durch regionale Angebote. Vorteil dieser Variante sei die Kontinuität, die schweizweite Sicherung hoher Qualitätsstandards und ein gleichwertiges Angebot für alle Sprachregionen, schreibt der Bundesrat am Freitag. Nur durch die Konzentration der Mittel auf eine nationale Veranstalterin könne man zudem im internationalen Wettbewerb bestehen.

Davor hat der Bundesrat verschiedene Alternativen diskutiert:

1. Ein Anbieter pro Sprachregion

Würde es einen Service-public-Veranstalter pro Sprachregion geben, könnte der Wettbewerb zwischen den sprachregionalen Angeboten vermehrt spielen. Dabei müssten diese jedoch verpflichtet werden, regionenübergreifend zu berichten. Allerdings stelle sich dabei die Frage, ob drei unabhängige Unternehmen konomisch sinnvoll wären. Der Bundesrat fragt sich auch, ob die publizistischen Angebote noch genügend zur nationalen Identität beitragen würden.

2. Mehrere Veranstalter pro Sprachregion

Geprüft hat der Bundesrat auch das Modell mehrerer sprachregionaler Service-public-Mandate mit enger inhaltlicher Begrenzung. Das hätte einen intensiveren Wettbewerb zur Folge. Der Service public würde damit auf unverzichtbare Leistungen im Informations-, Kultur- und Bildungsbereich reduziert.

Diese Variante würde die kommerziellen Bedingungen der privaten Medien
potenziell verbessern, und dank der engen Definition des Service public liessen sich Kosten sparen. Doch ein solch verzetteltes und eingeschränktes Service-public-Angebot könnte im Wettbewerb mit den ausländischen Angeboten kaum bestehen, heisst es im Bericht. Wegfallen würde auch die regionenübergreifende Berichterstattung und damit die nationale Klammerfunktion.

3. Duales Modell

Das Modell eines dualen Rundfunksystems würde einen ausschliesslich gebührenfinanzierten und werbefreien Service public in Kombination mit rein werbefinanzierten privaten Stationen verbinden. Der Vorteil wäre gemäss Bundesrat die klare Unterscheidbarkeit.

Die Einführung eines rein dualen Modells hätte für die SRG aber erhebliche Mindereinnahmen zur Folge, die durch höhere Gebühren kompensiert werden müssten, weil die Werbeeinnahmen wegfallen. Laut Experten würde zudem ein Teil der Werbeeinnahmen ins Ausland abfliessen. Weiter würde der TV-Werbemarkt an Bedeutung verlieren.

4. Ein Public Content Provider

Als Alternative prüfte der Bundesrat auch den Aufbau eines Public Content Provider ohne eigene Verbreitungskanäle, wie dies der Thinktank Avenir Suisse vorschlug: Der Provider würde Inhalte in allen vier Landessprachen produzieren und unentgeltlich zur Verfügung stellen. Er wäre gebührenfinanziert.

Doch bei diesem Modell besteht die Gefahr, dass Inhalte gar nicht weiterverbreitet werden. Unklar bliebe auch, wie die kostenintensive und werberelevante Übertragung von Live-Sportereignissen oder Kultur-, Bildungs- und Hintergrundsendungen im Bereich der politischen Information sichergestellt werden könnten.

Fazit des BRs: Aktuelles Modell am besten

Der Bundesrat kommt daher zum Schluss, dass das aktuelle Modell die gestellten Anforderungen am besten erfüllen kann. Die Stärke des heutigen Systems liege einerseits in seiner Breite, andererseits in der Konzentration der finanziellen Mittel auf eine grosse Anbieterin, was garantiere, dass die Inhalte vom Publikum beachtet und die Mittel effizient eingesetzt würden.

Die Reaktionen auf den Bericht

Die Meinungen zum Service-public-Bericht des Bundesrates gehen auseinander. Während die einen darin eine gute Grundlage für anstehende Diskussionen sehen, haben sich die anderen mehr Reformvorschläge erhofft.

Kritische Stimmen

Als enttäuschend, ernüchternd und lückenhaft bezeichnen jene Organisationen und Parteien den Bericht, die vom Bundesrat grundlegend neue Ideen zur Zukunft der Schweizer Medienlandschaft erwartet hatten.Insgesamt sei der Bericht zu vergangenheitsorientiert, kritisiert etwa der Verband Schweizer Medien. Vermisst würden Vorschläge, wie «unter den Bedingungen der Digitalisierung und der Konvergenz ein mehrheitsfähiger Service public zu gestalten ist.

Die «fehlende Zukunftsstrategie» des Bundesrates kritisiert auch die FDP. «Ein einfaches Festhalten am bestehenden Modell des medialen Service public wird die Medienlandschaft Schweiz nicht weiterbringen, sondern eher vor grössere Schwierigkeiten stellen», schreibt die Partei in einer Stellungnahme. Ins gleiche Horn stösst die SVP. Der Bundesrat habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Enttäuscht sind einige Kritiker auch darüber, dass Vorschläge zu einer Ausgabenreduktion und mehr Wettbewerb fehlen. Die SVP schreibt: «Gerade im Unterhaltungsbereich, aber auch bei Sportangeboten, wäre mehr Wettbewerb nicht nur möglich, sondern auch dringend nötig.» Eine breite öffentliche Diskussion über Inhalt und Umfang des Service public der SRG fordert der Schweizerische Gewerbeverband (SGV), der die Abstimmung über das Radio- und Fernsehgesetz vor einem Jahr knapp verloren hatte. Der Bundesrat zeige keinerlei Bereitschaft, «auch nur im Ansatz über eine Reduktion des Leistungsumfangs und über Budgetvarianten zu sprechen.»

Die Befürworter

Grundsätzlich positiv bewerten den bundesrätlichen Bericht SP und CVP. Das Papier biete eine gute Grundlage für eine fundierte und konstruktive Diskussion über den Service public, finden die beiden Parteien. Und ein solcher sei gerade in einer direkten Demokratie sehr wichtig, damit sich die Stimmbürger eine eigene Meinung bilden könnten. Die SRG müsse darum gerade für Sendungen, welche die öffentliche Meinungsbildung förderten, mehr Platz einräumen, schreibt die CVP. (sis/SDA)

 

Neues Outfit für den Top-Zug

Der «Top-Blitz» ist ab sofort in einem aufgefrischten Layout auf den Ostschweizer Schienen unterwegs. Im Rahmen einer Revision durch Thurbo wurde der Zug auch neu bemalt und beklebt.

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Seit über zwölf Jahren ist der «Top-Blitz» im auffälligen Gelb-Schwarz auf den Ostschweizer Schienen unterwegs. Die auffällige Farbgebung bleibt auch künftig. Das Layout wurde aber komplett überarbeitet und in den letzten Tagen auf dem Zug angebracht wie eine Mitteilung vom Freitag bekannt gibt. Somit wird die langjährige Partnerschaft zwischen Thurbo und den Top-Medien weitergeführt.

Der Thurbo-Zug sei für die Top-Medien der ideale Werbeträger, da sich das Streckennetz von Thurbo weitgehend mit dem Kerngebiet von Radio Top, Tele Top und Top Online decke, heisst es weiter. Thurbo setzt den «Top-Blitz» unter anderem auf den Strecken Winterthur-Schaffhausen (S33), Schaffhausen-Romanshorn-St.Gallen (S8, «Seelinie»), Weinfelden-Bischofszell-St.Gallen (S5) und Wil SG-St.Gallen (S1) ein.
 

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