Blick lanciert Gesundheitsmagazin «Life!»

Ringier lanciert eine neue Publikation zum Thema Gesundheit. Das Magazin «Life!» soll mehrmals im Jahr als Beilage von Blick und Sonntagsblick erscheinen. Die erste Ausgabe erscheint am Samstag, 18. beziehungsweise Sonntag, 19. Juni mit einer Auflage von 230’000 Exemplaren.

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85 Prozent der Schweizer Bevölkerung interessieren sich für die Themen Gesundheit, Fitness, Work-Life-Balance und bewusste Ernährung, heisst es in einer Mitteilung des Medienunternehmens vom Sonntag. Grund für die Blick-Gruppe, diesem Thema eine eigenständige Publikation zu widmen: «Life!» erscheint im Tabloid-Format und mit 36 Hochglanz-Seiten mehrmals im Jahr und nimmt sich der Themen rund um einen gesunden Lifestyle an.

Die Publikation wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Gesundheit oder Sport hergestellt und von den Publishing Services der Blick-Gruppe inhaltlich verantwortet. Themen der ersten Ausgabe, die am 18. Juni im Blick und am 19. Juni im Sonntagsblick erscheint, sind etwa «Haut – ein strapaziertes Organ», «Fitnesstrend Eigengewichtstraining», «Roboter im OP», «Hype um Superfoods» oder «Forscher entschlüsseln die Darmflora».  

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Best of Content Marketing 2016

Die Schweiz gewinnt vier Mal Gold am BCM Best of Content Marketing 2016. Ammann, Brunner & Krobath und Crafft erhalten mit dem Credit Suisse Bulletin zudem die höchste Auszeichnung: das Bulletin wird in die Hall of Fame aufgenommen.

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Grosser Erfolg für das Kundenmagazin Bulletin der Credit Suisse. Das älteste Bankmagazin der Welt gewann Gold in der Kategorie Business-to-Customer/ Finanzen & Versicherungen. Ausserdem wurde das Bulletin mit Silber in der Kategorie Sonderpreis/Cover des Jahres ausgezeichnet. Seit der Gründung des Wettbewerbs 2003 ist dies die dritte Gold Auszeichnung. Damit wird das Bulletin nächstes Jahr in die Hall of Fame aufgenommen.

Das Bulletin wird von der Credit Suisse herausgegeben. Für Inhaltskonzept und Redaktion ist Ammann, Brunner & Krobath verantwortlich, Layout und Realisation bestreitet Crafft, die Fotoredaktion macht das Studio Andreas Wellnitz.

Die drei weiteren Gold-Gewinner aus der SChweiz

Ebenfalls von Crafft realisiert wurde der Jahresbericht 2014 von Greenpeace Schweiz. Er gewann Gold in der Kategorie Reporting/Digital.

Einen Sonderpreis/Cover des Jahres erhielt Process Brand Evolution für das 62A Branding- und Designmagazin.

In der Kategorie Sonderpreis/Content Impact gewann das Magazin Panorama von Raiffeisen Gold. Das Magazin stammt aus der Feder von Zehnvier.

Über den Wettbewerb

Insgesamt nahmen 767 Publikationen am Wettbewerb teil, so viele wie noch nie. Er wurde bereits zum 13. Mal vom Branchenverband Content Marketing Forum verliehen.Die Preisverleihung fand am 16. Juni in Hamburg statt.

Neben der journalistischen Qualität gehören zu den Bewertungskriterien der Jury Themenauswahl, Themenvielfalt, Ausgewogenheit, Motivations- und Mehrwert für die Mitarbeitenden sowie die Dialogmöglichkeit mit der Leserschaft. Ausserdem spielen gestalterische Aspekte eine wichtige Rolle.

German Brand Award für Namics und Migros

Ausgezeichnet wurde der bereits mehrfach prämierte Migros Geschäftsbericht 2014 in der Kategorie Excellence in Brand Strategy, Management and Creation. Die Award-Night fand am 16. Juni 2016 in Berlin statt.

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Michael Rottmann, Partner und Head of Business Consulting bei Namics: «Neben dem German Design Award, dem Red Dot und dem Best of Corporate Publishing Award ist das die vierte Auszeichnung für den Geschäftsbericht des Migros-Genossenschafts-Bundes. Damit zeichnet erneut eine unabhängige Jury die hohe Qualität der Arbeit aus, die sich in Design, Konzeption, Content und in der technischen Umsetzung zeigt. Hinzu kommt der grosse Nutzen für den Anwender: Er wird auf Augenhöhe angesprochen und erhält in wenigen Klicks die für ihn relevanten Informationen.»

Komplett, digital, integriert

Der Migros Geschäftsbericht 2014 zeigt die wichtigsten Ereignisse und Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014 von Migros auf. Er ist nachhaltiger, funktionaler, moderner und integrierter als die bisherigen Berichte und überzeugt vor allem durch seine hohe Nutzerfreundlichkeit, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Dank seiner Gestaltung spricht er alle Zielgruppen auf Augenhöhe an: Finanzexperten durch funktionale Neuerungen, Genossenschafter und Konsumenten durch den emotionalen Zugang, Mitarbeitende durch die spannende Informationsaufbereitung und Nichtregierungsorganisationen durch eine integrierte Struktur. Aufgrund der positiven Nutzer-Resonanz und der zahlreichen Awards zeichnete Namics auch für den Geschäftsbericht 2015 verantwortlich.

Energie und Abstimmungen prägen den Mai

Im Monat Mai wurde ein Werbedruck von insgesamt 452 Millionen Bruttofranken gemessen. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Plus von total 6,4 Prozent.

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Der Mai ist voller Energie. Die Branche Energie verzeichnete eine Zunahme von knapp 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Abstimmungskampagnen erzeugen auch im Mai 2016 viel Werbedruck. Die Branche Tabakwaren, die ein Minus von 46,8 Prozent zeigt im Vergleich zum Vorjahresmonat, befindet sich seit Februar in einer Abwärtsspirale. Dies zeigt der Werbemarkt Trend Report Mai 2016 von Media Focus.

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Mai 2016

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Energiegeladener Mai

Die Branche Energie, die ihren Bruttowerbedruck seit Beginn des Jahres stetig ausbaute, verzeichnete im Mai einen Anstieg von insgesamt 54,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sie belegt somit den ersten Platz der Branchen, die im Monat Mai im Vorjahresvergleich am meisten Werbedruck erzeugten. Die Branche Reinigen darf sich zur Top 3 zählen. Sie erhöhte ihren Bruttowerbedruck um knapp 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Kleinere Zunahmen sind in den Branchen Nahrungsmittel (+13,6 Prozent), Mode & Sport (+13,4 Prozent) sowie in der Branche Freizeit, Gastronomie, Tourismus (+11,9 Prozent) zu beobachten. Keine Veränderung ihres Bruttowerbedrucks im Vergleich zum Vorjahresmonat weist die Branche Verkehrsbetriebe aus.

Lieber rauchfrei

Der Abwärtstrend in der Branche Tabakwaren hält sich seit Februar des neuen Jahres hartnäckig und erreicht im Monat Mai seinen Höhepunkt. Die Branche verzeichnete ein Minus von 46,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Branche Tabakwaren liegt somit auf Platz 1 der Branchen mit den grössten Einbrüchen. Ob dieser Einbruch auf die aktuelle Diskussion eines Tabakwerbeverbotes zurückzuführen ist? An zweiter Stelle folgt mit grossem Abstand die Branche Dienstleistungen, die einen Rückgang von 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausweist. Die Branche Telekommunikation büsste im Vergleich zum Vorjahresmonat 12,2 Prozent ihres Bruttowerbedrucks ein.

Werbedruck in den Branchen

Werbedruck in den Branchen mit Vorjahresvergleich

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Top 10 des Monats

Die Top Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Mai

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Eidgenössische Volksabstimmung vom 5. Juni 2016

Die Volksabstimmung vom 5. Juni 2016 sorgte für einen Anstieg des Bruttowerbedrucks in der Branche Initiativen & Kampagnen, wie dies üblicherweise in den Monaten vor Abstimmungen der Fall ist.

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Milchkuh-Initiative

Den stärksten Werbedruck wurde für die Monate März bis Mai mit 4,7 Millionen Bruttofranken für die Initiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» verzeichnet. 54 Prozent des Bruttowerbedrucks werden der Ja-Kampagne und 46 Prozent der Nein-Kampagne zugeordnet. Die Milchkuh-Initiative wurde mit 70,8 Prozent Nein-Stimmen regelrecht abgeschmettert.

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Pro Service Public

An zweiter Stelle folgt die Pro Service Public Initiative mit einem Bruttowerbedruck von insgesamt 1,2 Millionen Bruttofranken in der Periode von März bis Mai 2016. Insgesamt 99 Prozent des Bruttowerbedrucks erfolgte auf der Nein-Seite. Lediglich 1 Prozent kann der Ja-Kampagne zugeteilt werden. Im Endresultat zeigte sich auch hier ein klares Nein mit 67.6 Prozent der Stimmen.

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Bedingungsloses Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen erzielte das eindeutigste Resultat aller Abstimmungsvorlagen vom 5. Juni 2016. Mehr als Dreiviertel aller Wähler legten ein Nein in die Urne. Der Werbedruck im Vorfeld der Abstimmung lag hier insgesamt bei lediglich 52'000 Bruttofranken von März bis Mai. Der Betrag teilte sich in 38 Prozent für die Ja-Kampagne und 62 Prozent für die Nein-Kampagne auf.

Quelle Abstimmungszahlen: Admin.ch

Zur Sache: Profil oder Neurose?

Das Editorial von Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich aus der aktuellen Werbewoche 11/2016 vom 17. Juni 2016.

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Werbung in unabhängigen Publikationen und (vermeintlich) daraus entstehende Ansprüche an die (unabhängige) Berichterstattung – das ist in der Schweiz mittlerweile zum Dauerbrenner geworden. Zur Erinnerung: Wenn die Baz nicht nett über SVP und UBS schreibt, schalten Blocher und Bank keine Inserate mehr, obwohl diese für das Blatt überlebenswichtig sind. Und Verleger und Chefredaktor Markus Somm bringt auch noch Verständnis dafür auf.

Nun erreicht das Thema die nächste Stufe seiner Evolution. Wieder einmal zeigen die USA, in welche Richtung die Debatte steuert. Denn seit das Thema nicht mehr nur von Chefredaktoren und Verlagsleiterinnen ausgehandelt wird, sondern beim Leser angekommen ist, hat es Potenzial für mehr: Erstens hat das Wrestling zwischen Medien und werbetreibenden Unternehmen respektive Parteien hohen Unterhaltungswert, wenigstens für finanziell am Konflikt nicht Beteiligte. Und zweitens können sich Medien neuerdings durch ihren Umgang mit Werbetreibenden neues Profil schaffen: Akzeptieren sie jede Form von Werbung, Hauptsache sie bringt Geld? Machen sie Front gegen alles, was hässlich, unflätig, sexistisch, tendenziös, zu links oder zu rechts ist? (Kann man dann überhaupt noch Werbung schalten?) Oder halten sie bei allen Werbeformaten die Hand auf, versuchen dafür aber, die Werbemassnahmen vor ihren Lesern möglichst gut zu verstecken, Stichwort Content Marketing und Native Advertising? Profil entsteht zunehmend nicht mehr nur aus dem, was man macht, sondern besonders aus dem, was man nicht macht.

Ein wenig Schmierentheater aus Amerika, mit dem derzeit allseits beliebten und völlig unwählbaren Präsidentschaftskandidaten Donald Trump als Hauptdarsteller: Das amerikanische Internetportal Buzzfeed hat soeben aus Protest gegen die «Politik» von Donald Trump einen lukrativen Werbevertrag mit Trumps Republikanischer Partei gekündigt. «Buzzfeed kann keine Werbeanzeigen für Trumps Präsidentschaftskandidatur veröffentlichen, weil Trump die Freiheitsrechte unserer Angestellten in den USA und weltweit verletzt», erklärte Unternehmenschef Jonah Peretti. Als Beispiel nannte Peretti das von Trump vorgeschlagene Einreiseverbot für Muslime in die USA, das es den Angestellten von Buzzfeed unmöglich machen würde, ihre Arbeit zu tun. «Buzzfeed verzichtet nicht gerne auf Werbeeinnahmen, auf die wir angewiesen sind», betonte Peretti. Es gebe aber Grenzen: «Wir machen keine Werbung für Zigaretten, weil sie unserem Wohlergehen schaden, und aus demselben Grund machen wir auch keine Werbung für Trump.»

Was für ein Statement! Und was für eine Werbung für Buzzfeed. Der durch die Kündigung ausgelöste Sympathieflash wurde von Peretti bei seiner Anti-Reps-Kampagne sicher mitgedacht. Warum sonst sollte er die Nachricht, dass er den Werbedeal gekündigt hat, über Twitter verbreiten? Es würde mich nicht wundern, wenn Buzzfeed nun mit einer Flut von Inseraten und Bannern überschüttet würde, von allen Unternehmen und Dienstleistern, die für Hillary Clinton sind – oder wenigstens gegen Donald Trump.

Diese Ersatzwerbung dürfte lässig das Loch füllen, das das verlorene Republikaner-Werbebudget in die Kasse von Buzzfeed gerissen hat. Zwar wollte das Portal keine Angaben über seine Einnahmeverluste durch die Kündigung machen, die Konkurrenz-Internetseite Politico schätzte diese aber auf 1,3 Millionen Dollar (etwa 1,2 Millionen Franken). Und selbst wenn neue Inserenten ausbleiben: Gemessen am grossen Medienecho und den vielen neuen Lesern, die Buzzfeed durch seine Reps-Offensive gewonnen hat, hat sich Perettis klarer Kurs bereits gelohnt. Auch so kann man Wahlkampf – und Leserwerbung – betreiben, wenigstens in den USA.

Was meinen Sie, wie viele
 Schweizer Herzen der Baz zugeflogen wären, wenn sich Markus
Somm mit aller Klarheit gegen
den Kurs der SVP gestellt hätte? 
Allein, wir sind nicht in den USA,
sondern in der Schweiz. Und vielleicht hätten wir Somm nicht eine
klare Linie und Rückgrad attes-
tiert, wenn er der SVP eine Absa-
ge erteilt hätte, sondern für einen
Medienmacher unzulässige Par-teinahme. Obendrein gilt Somm als Sprachrohr Christoph Blochers; er hat eine Biografie über den SVP-Häuptling verfasst und hätte es wahrscheinlich schwer gehabt, in Basel aufkommenden Gegenwind authentisch zu verkaufen. Andererseits hätte sich der Versuch, Linie zu zeigen, vielleicht gelohnt. Schliesslich erlebte die Basler Zeitung mit Somm an der Spitze den grössten Lesereinbruch ihrer Geschichte. Und Somm hat in seinem Leben schon manchen Wandel vollzogen, warum nicht auch diesen?

Nun, weiter im amerikanischen Schmierentheater: Die Republikaner sollen gelassen auf die Entscheidung von Buzzfeed reagiert haben, wie das Handelsblatt berichtete. Ein Parteisprecher habe in Washington gesagt, zwar seien Werbeflächen auf Buzzfeed reserviert worden, es habe aber ohnehin keine Pläne gegeben, tatsächlich Anzeigen zu schalten.

Das wäre doch auch eine Strategie für die Baz, Herr Somm: Warum sagt ihr nicht einfach, wenn UBS und SVP ihre Budgets streichen, «wir hätten eure Inserate eh nicht gedruckt! Bätsch!» Das taugt dann sogar als Leserwerbung.

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin
[email protected]

 

Zu guter Letzt: Dear Google

Christina Noell wird stellvertretende Geschäftsführerin von 3+

Seit acht Jahren ist Christina Noell verantwortlich für die Eigenproduktionen des Privatsenders 3+. Nun befördert sie Senderchef Dominik Kaiser zur stellvertretenden Geschäftsführerin.

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Im März 2008 startet Christina Noell als Leiterin der Unterhaltungsredaktion beim jungen Schweizer Fernsehen 3+ (Werbewoche.ch berichtete). Später hat sie neben den inhaltlichen Punkten auch die finanzielle Führung der Schweizer Eigenproduktionen, die Kreation der On-Air-Promo, die Gestaltung der Events, sowie die Produktion der Social Media Videos übernommen und wurde zum Chief Creative Officer ernannt, verantwortlich für alle kreativen Projekte von 3+. Die 40-Jährige hat den Bereich der Schweizer Eigenproduktionen von 3+ kontinuierlich ausgebaut und ist massgeblich mitverantwortlich für deren grossen Erfolg und die treibende Kraft dahinter. Mit der aktuellen Staffel «Die Bachelorette» ist ihr und 3+ ein neuer Rekord gelungen. Es war die bisher erfolgreichste Eigenproduktion in der Sendergeschichte und alle acht Folgen aus Thailand waren Marktführer in der werberelevanten Zielgruppe. Nun befördert 3+-Senderchef Dominik Kaiser Christina Noell zur stellvertretenden Geschäftsführerin.

Neben ihrem bestehenden Job als Chief Creative Office reporten neu die Abteilungen Sponsoring Verkauf, PR, Online/Mobile an Noell und sie ist nun auch für die Mitarbeiter Entwicklung verantwortlich. Ausserdem gestaltet sie in ihrer neuen Rolle auch die Unternehmensstrategie mit.

 

Parlamentarische Gruppe «Journalismus und Demokratie» gegründet

Eine Gruppe von sieben Bundesparlamentarierinnen und -parlamentariern hat am Mittwoch eine neue parlamentarische Gruppe «Journalismus und Demokratie» ins Leben gerufen.

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Das Sekretariat wird vom Berufsverband der Journalistinnen Impressum übernommen. Das Hauptaugenmerk liegt auf den gesetzlichen Rahmenbedingungen für einen unabhängigen und demokratierelevanten Journalismus unter den sich wandelnden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen. Geplant ist ein erster parlamentarischer Anlass in der Herbstsession 2016.

Das Ko-Präsidium ist wie folgt zusammengesetzt (alphabetisch): Aebischer Matthias, SP, Bern; Derder Fathi, FDP, Waadt; Glauser-Zufferey Alice, SVP, Waadt; Grossen Jürg, GLP, Bern; Lohr Christian, CVP, Thurgau; Quadranti Rosmarie, BDP, Bern; Rytz Regula, Grüne, Bern.

DAB+: 13 neue Radios für Winterthur

Ab 1. Juli 2016 sind in der Stadt und Region Winterthur 13 neue DAB+ Radios empfangbar. Möglich macht dies eine neue Technologie aus der Schweiz.

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Die Digitalisierung des Radios kommt voran. Neu bereichern 13 neue Kultur- und Spartenprogramme die Radiolandschaft von Winterthur. Möglich macht dies eine neue Technologie des Unternehmens Digris, die wesentlich tiefere Kosten verursacht. 135'000 Franken musste ein Lokalradio bislang hinblättern, um eine Region auf DAB+ abzudecken. Die neue Technologie von Digris kostet ein Radio nur noch 1'220 Franken pro Jahr und Region.

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DAB Versorgungskarte Winterthur: Grün und Gelb zeigen den Empfang im Haus, Orange den zusätzlichen Empfang im Auto und Violett den Empfang der noch möglich ist, aber nicht mehr garantiert werden kann.

Der Digitalradio-Himmel von Winterthur wird so um ein Vielfaches vielfältiger und kulturell kreativer.

Radio Stadtfilter, das Stadtradio von Winterthur schafft Platz für unabhängige Debatten. Stadtfilter bietet denjenigen Platz, die sich engagieren und die Möglichkeiten eines freien Radios nutzen wollen. Es finden vertiefte Auseinandersetzung und freakige Spezialsendungen statt. Stadtfilter ist werbefrei.

Radio RaSA ist das Jugendkulturradio von Schaffhausen. RaSA ist eine Plattform für junge Meinungen. Rasa ist werbefrei.

Rundfunk FM ist ein bekanntes Zürcher Sommerradioprojekt. Rundfunk FM entwickelte sich vom smarten Insidertipp zum Event für Zehntausende Menschen im Hof des Landesmuseums Zürich. Rundfunk ist werbefrei.

Open Broadcast sendet ein Programm, das die Internet-Community zusammenstellt. Die Betreiber von Open Broadcast sind Teil eines grossen Künstlernetzwerks, denn der Initiant von Open Broadcast war auch Gründer des legendären, international bekannten Zürcher Nachtklubs Dachkantine. Open Broadcast ist werbefrei.

Spoon ist ein Spartenprogramm aus Genf, das sich auf Indie-, Rock- und Alternativ-Musik spezialisiert hat, und damit in der schweizerischen Radiolandschaft derzeit einzigartig ist.

Kanal K wird von rund 250 ehrenamtlichen Radiomachenden gestaltet. Entsprechend vielfältig, bunt und kulturell gefächert sind die Sendungen. Vom Politmagazin bis hin zur fremdsprachigen Sendung findet sich alles im Programm von Kanal K. Kanal K ist werbefrei.

Radio X ist der Basler Jugend- und Kultursender: Unabhängig, offen, innovativ, multi-kulturell und integrativ. Radio X ist werbefrei.

LoRa ist das erste alternative Lokalradio Europas und sendet in unzähligen Sprachen ein egalitäres, solidarisches, geschlechtergerechtes und gewaltfreies Programm. LoRa ist werbefrei.

Radio 3FACH ist das Jugendradio aus Luzern, das seine Moderatorinnen und Moderatoren im Alter von 26 Jahren zwangspensioniert. 3FACH ist werbefrei.

Radio Tell hiess früher Buureradio. Erster Chefredaktor war SVP-Nationalrat Toni Brunner. Radio Tell sendet 100 Prozent Schweizer Volksmusik und berichtet spannendes zur Schweiz und zum Schweizer Brauchtum.

World Radio Switzerland (WRS) verbreitet ein Englischsprachiges Programm. Das Radio unterhält und informiert Expatriates mit lokaler Berichterstattung zu Politik und Kultur.

Toxic.fm ist ein nichtkommerzielles Radio aus St. Gallen, das 2000 von Studierenden der HSG gegründet wurde. Bei toxic.fm haben junge Radio Talente die Möglichkeit, eine professionelle Ausbildung in der Redaktion bzw. Moderation zu absolvieren. Dabei werden sie von erfahrenen Radioprofis begleitet. Toxic.fm ist werbefrei.

Radio4TNG ist ein Jugendradio aus Winterthur. Das Ziel von Radio4TNG ist, die Medienlandschaft aus Sicht der jungen Generation aktiv mitzugestalten. Radio4TNG ist werbefrei.

Bis Ende 2017 werden 15 weitere DAB+ Netze in Betrieb gehen. Insgesamt werden über die DAB+ Netze von Digris bis zu 120 neue Radiostationen auf DAB+ in der Schweiz zu empfangen sein.

Parlament hält an indirekter Presseförderung fest

Das Parlament beauftragt den Bundesrat, auch in finanziell schwierigen Zeiten an der indirekten Presseförderung im Umfang von 30 Millionen Franken festzuhalten.

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Der Nationalrat hat am Donnerstag eine entsprechende Motion mit 112 zu 60 Stimmen bei 9 Enthaltungen an die Regierung überwiesen. Das Parlament fordert den Bundesrat damit auf, die indirekte Presseförderung bei künftigen Sparprogrammen zu verschonen. Sollte er diese Unterstützung aufgeben wollen, «soll er eine glaubwürdige Alternative dazu ausarbeiten», heisst es in der Motion. Er soll insbesondere sicherstellen, dass die Lokal- und Regionalzeitungen auf die Subventionen im Umfang von 30 Millionen Franken zählen können, die der Bund für die Frühzustellung bezahlt. Die Motionärin, Christine Bulliard (CVP/FR), sorgt sich angesichts der Krise in der Branche um die Pressevielfalt. Diese sei in einem föderalistischen und mehrsprachigen Land wie der Schweiz eine entscheidende Bedingung für den Prozess der freien Meinungsbildung.

Mit der indirekten Presseförderung unterstützt der Bund mit Subventionen von 30 Millionen Franken den Transport von Lokal- und Regionalzeitungen. Mit weiteren 20 Millionen wird die ermässigte Zustellung von Mitgliedschafts- und Stiftungspresse unterstützt. Der Vorstoss stammt noch aus der Zeit, als Bundesrat und Parlament über das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP) debattierten. Er zielte in seiner ursprünglichen Form auf den Schutz der indirekten Presseförderung beim KAP 2014. Doch die indirekte Presseförderung überstand die Spardebatten gegen den Willen des Bundesrates und wurde auch im aktuellen Stabilisierungsprogramm verschont.

Bundesrat betrachtet Motion als erfüllt

Der Ständerat hat die Motion zukunftsgerichtet abgeändert, damit die indirekte Presseförderung auch langfristig gesichert wird. Das Parlament bekräftigt mit der Überweisung der Motion das System. Gleichzeitig fordert es den Bundesrat auf, ein noch besseres und allenfalls gerechteres System auszuarbeiten. Einzig die SVP verweigerte dem Anliegen die Unterstützung. Sie zeigte zwar Verständnis für die Situation der lokalen und regionalen Presse. Dass aber die indirekte Presseförderung von künftigen Sparprogrammen ausgenommen werden soll, lehnte sie aus ordnungspolitischen Gründen ab. Ziel sollte der Abbau staatlicher Aktivitäten sein, sagte Gregor Rutz (SVP/ZH), denn die Vielfalt sei gefährdet, weil der Staat zu viel mache und so den Strukturwandel bremse. Bundesrätin Doris Leuthard erachtete die Motion als erfüllt, da die indirekte Presseförderung in den Sparprogrammen verschont wurde. Die Frühzustellung sei ein wichtiges Instrument der indirekten Presseförderung, da der Regionalpresse eine wichtige staatspolitische Bedeutung zukomme. Für Alternativen brauchte es aber eine Verfassungsänderung, und das wolle selbst die Branche nicht. (SDA)

Freundliche Grüsse: Pascal Deville löst internationalen Design Trend aus

Bis zu 1’387’000 Personen sahen Rumänien-Spiel

Auch das zweite EM-Spiel der Schweiz war aus Quotensicht ein voller Erfolg. In Deutschland hingegen hielt sich das Interesse an der Nati in Grenzen.

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Durchschnittlich verfolgten 1'130'000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei SRF die Partie Rumänien – Schweiz. Dies entspricht einem Marktanteil von 66,3 Prozent. Es ist der bisher beste Durchschnittswert im aktuellen Jahr. Die Partie sahen am Mittwochabend durchschnittlich 1‘130‘000 Personen. Es ist der bisher beste Durchschnittswert im Jahr 2016 bei SRF.

 

Gruppenspiel ø Zuschauer Marktanteil in %
Gruppe A    
Frankreich – Rumänien 717’000 45.4
Schweiz – Albanien 882’000 72.2
Rumänien – Schweiz 1‘130‘000 66.3
Frankreich – Albanien  728‘000 47.4
     
Gruppe B    
Wales – Slowakei 368’000 34.4
England – Russland  636’000 37.8
Russland – Slowakei 133‘000 33.2
     
Gruppe C    
Polen – Nordirland 440‘000 32.0
Deutschland – Ukraine 706’000 36.2
     
Gruppe D    
Türkei – Kroatien 445’000 42.9
Spanien – Tschechien  203’000 45.2
     
Gruppe E    
Irland – Schweden 387’000 33.2
Belgien – Italien 710’000 42.8
     
Gruppe F    
Österreich – Ungarn 385‘000 32.9
Portugal – Island 624’000 39.4

 

7,6 Millionen Deutsche sehen Schweizer Nati zu

Einen Marktanteil von 34,8 Prozent erreichte laut Horizont.net das Schweizer Spiel gegen Rumänien in Deutschland. Das sind eine Million Zuschauer weniger als beim 18 Uhr-Spiel am Vortag – auch da spielte mit Österreich ein deutschsprachiger Nachbar Deutschlands. Wesentlich mehr Deutsche schauten das anschliessende Spiel zwischen den beiden anderen Gruppengegnern Frankreich und Albanien: Mit einer Gesamtquote von 12,44 Millionen Zuschauern erreichte Frankreichs Zittersieg einen Marktanteil von 45,6 Prozent. Trotz des hohen Anteils von Bundesligaspielern scheint sich das Interesse der nördlichen Nachbarn an der Schweizer Nati also in überschaubaren Grenzen zu halten – was vermutlich nicht zuletzt daran liegt, dass die Schweizer bisher noch nicht durch sonderlich attraktiven Fussball aufgefallen sind. (hae)

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