Telefonnutzung verändert sich rasant

Ein von der IGEM in Auftrag gegebener Semester-Vergleich der Wemf-Studie Mach Consumer 2013 zeigt: Die grössten Veränderungen fanden bei der Telefonnutzung statt.

Die Entwicklungen in der Unterhaltungs- und Kommunikationstechnologie verlaufen rasant. Deshalb hat die Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM bei der AG für Werbemedienforschung WEMF eine Exklusivauswertung aus der Studie Mach Consumer 2013 in Auftrag gegeben aus der sich die Veränderungen zwischen dem ersten und zweiten Befragungssemester aufzeigen lassen.

Der Vergleich der Ergebnisse der beiden Semester (siehe Kasten) auf der Basis der Bevölkerung ab 14 Jahren in der ganzen Schweiz ergibt vor allem im Bereich der Telefonnutzung eine ganze Reihe von signifikanten Veränderungen.

So ist der Anteil derjenigen, die über einen normalen Festnetzanschluss verfügen von 78,1 auf 74,2 Prozent signifikant gesunken. Der Anteil derjenigen, die hauptsächlich via Internet (zum Beispiel Skype) telefonieren, hat dagegen von 16,6 auf 18,8 und derjenigen, die hauptsächlich via Handy telefonieren von 62,9 auf 65,3 Prozent zugenommen. Erwartungsgemäss massiv angewachsen ist der Besitz eines Smartphones, nämlich von 45,8 auf 52,5 Prozent. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es mit knapp 80 Prozent im zweiten Semester nochmals deutlich mehr als im ersten Semester mit 72,5 Prozent. Entsprechend der grösseren Verbreitung von Smartphones hat auch die Nutzung der entsprechenden Funktionen signifikant zugenommen (siehe Grafik).

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Grafik gross

Beim Handybesitz steht Nokia mit 33,2 Prozent nur noch ganz knapp vor Apple mit dem iPhone (31,3 Prozent) an der Spitze. Bei Nokia liegt dieser Wert im zweiten Semester aber signifikant 4,8 Punkte tiefer als im ersten Semester, beim iPhone dagegen 4,8 Punkte höher. Weiterhin auf Platz drei rangiert Samsung mit einem von 18,1 auf 22,1 Prozent gestiegenen Wert.

In der Folge der stärkeren Verbreitung von Smartphones hat auch die tägliche oder fast tägliche Internetnutzung über ein mobiles Gerät deutlich von 33,6 auf 38,2 Prozent zugenommen. Inzwischen wohnen auch 25,8 Prozent der Personen ab 14 Jahren in Haushalten mit einem Tablet-PC. Das ist gut ein Drittel mehr als im ersten Semester. Und der Anteil derjenigen, die im zweiten Semester regelmässig einen Tablet-PC nutzte ist um rund 40 Prozent auf 19,9 Prozent angestiegen.

Kasten

In der Exklusivauswertung aus der Studie Mach Consumer der Wemf sind alle Fragen aus dem Bereich Unterhaltungselektronik / Telekommunikation / Computer enthalten. Diese sind nach den zwei Semestern des Befragungsjahres auswertbar:

• Semester 1: Mitte April 2012 bis Mitte Oktober 2012
• Semester 2: Mitte Oktober 2012 bis Anfang Mai 2012

Die Befragung umfasst auch Personen in Haushalten ohne eingetragenen Festnetzanschluss. Die Ergebnisse entsprechen dem Durchschnittswert des betreffenden Semesters und basieren jeweils gesamtschweizerisch auf rund 4700 Interviews, davon 3400 in der deutschen, 1100 in der französischen und 200 in der italienischen Schweiz. Die Ergebnisse sind für alle IGEM-Mitglieder ohne zusätzliche Kosten über Next > Level auswertbar.
 

Call for entries für Lions Health Festival

Ab sofort nimmt das im 2014 neu lancierte Lions Health Festival Kreativ-Arbeiten entgegen. Die Kommunikation zu Themen wie Gesundheit, Wellness und Nachhaltigkeit steht im Zentrum.

Für das neu lancierte Lions Health Festival, das vom 13. bis 14. Juni 2014 in Cannes stattfindet, können die Arbeiten ab sofort unter Lions-health.com eingereicht werden. Die Kommunikation zu Themen wie Gesundheit, Wellness und Nachhaltigkeit stehen im Vordergrund. Für die Einreichung der Arbeiten stehen zwei Kategorien zur Verfügung: «Pharma», die sich in «Communications to Healthcare Professionals» und «Communications to Non-Healthcare Professionals» unterteilt sowie die Kategorie «Health & Wellness», die sich in «Consumer Products» und «Education and Services» unterteilt. Die Jury-Präsidenten Jeremy Perrot (Pharma) und Kathy Delaney (Health & Wellness) werden mit ihren langjährigen Fachkenntnissen bewerten, welche Werke neue Massstäbe setzen werden.
 

Ringier verkauft AIO-Anteile

Ringier verkauft die Anteile an der AIO Group an den Mehrheitsaktionär DEAG. Ringier ist damit nicht mehr an Good News Productions beteiligt, behält aber das Festival Moon & Stars in Locarno und konzentriert sich künftig auf die Events der Energy Gruppe.

Ringier hat seine 48 Prozent an AIO per 18. Dezember 2013 an DEAG (Deutsche Entertainment AG, bislang 52 Prozent), verkauft. Davon ausgenommen bleibt das Festival Moon & Stars in Locarno im Tessin, welches neu direkt von Ringier Entertainment in Zürich geführt wird. Die klare strategische Ausrichtung der AIO Group wird durch die neue Aktionärsstruktur und schnelle Entscheidungswege zusätzlich unterstützt, wie es in einer Mitteilung heisst. DEAG wird als Alleinaktionärin die Aktivitäten von AIO in der Schweiz weiterführen. Gérard Jenni wird die Geschäfte als CEO der AIO Group weiterführen.

Zu AIO gehören dann nebst Good News Productions auch der Konzertveranstalter Starclick Entertainment, EM Event Marketing, die Produktionsplanungsfirma Fortissimo sowie Venue Consulting. Insgesamt sind 25 Mitarbeitende beschäftigt. 15 davon im 1970 gegründeten Unternehmen Good News Productions, das jährlich rund 100 Anlässe mit insgesamt 800'000 Besuchern durchführt. Ringier fokussiert im Entertainment-Bereich ab 2014 auf die Events der Energy Gruppe. Zum einen auf die bisherigen Anlässe wie Energy Stars For Free, Energy Movie Night, die Energy Live Sessions und die Energy Fashion Night. Neu vorgesehen für 2014 ist ein grosses Sommer-Open Air sowie einen Indoor Musik-Event im Stil von Energy Stars For Free in der Westschweiz. Ebenfalls für 2014 ist ein Ausbau der Energy Live Sessions geplant. Ab 2015 wird nochmals ein Event-Highlight mit Charity-Charakter dazu kommen.

Michael Voss, COO Ringier sowie Geschäftsführer des Unternehmensbereiches Ringier Entertainment: «Ich freue mich, dass Ringier und DEAG künftig jeweils noch fokussierter im Schweizer Markt auftreten. Ringier kann sich im Bereich Live Events auf das erfolgreiche Festival Moon & Stars sowie den Ausbau der Energy-Events konzentrieren. Darüber hinaus bleiben DEAG und Ringier bei verschiedenen Aktivitäten natürlich auch in Zukunft partnerschaftlich verbunden.»
 

Znip Znap: Speed-Dating am Skilift

Znip Znap entwickelt für den Skilift Neusell in Rothenthurm SZ ein Marketing-Konzept, welches nebst neuem Claim unter anderem das erste Speed-Dating an einem Skilift beinhaltet.

Der 1964 eröffnete Skilift Neusell ist für die Bewohner der Städte und Regionen Zürich, Zug, Luzern einer der kürzesten Wege auf die Piste. Das Skigebiete Neusell – mit einem der längsten Bügellifte der Schweiz – bietet 10 km abwechslungsreiche Pisten und dem Team von der Neusell ist der persönliche Kontakt zu den Besuchern sehr wichtig. Mit Ausgangslange und neuer Fokus-Zielgruppe – geübte Geniesser und sportliche Familien von Zürich, Zug, Luzern – wurde in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Kreienbühl und Vogler ein neuer Claim entwickelt, der genau diese Positionierung ausdrücken soll: «Skilift Neusell – Ganz schön nah.»

Erstes Speed-Dating an einem Skilift

«Sieben Minuten dauert die Liftfahrt im Skigebiet Neusell. Genug lang, um die Frau oder den Mann fürs Leben zu finden.» Passend zum neuen Claim führt die Neusell in der Saison 2013/2014 als erstes Skigebiet Speed-Dating am Skilift ein. Die Liftfahrt am Zweier-Bügellift der Neusell dauert sieben Minuten, genau so lange, wie der Turnus eines herkömmlichen Speed-Datings. Die Winterlandschaft im Hochtal von Rothenthurm ist somit nicht nur ganz schön nah für alle Schwyzer, Zuger, Zürcher und Luzerner, sondern attraktiv für Singles aus der ganzen Deutschschweiz.

Die ersten Teilnehmer vom 14. Dezember 2013 bestätigen laut Mitteilung, dass das Speed-Dating am Skilift lockerer und sympathischer als herkömmliche Speed-Datings ist. Denn in einer verruchten Bar oder auf der Tanzfläche eines wummernden Clubs kommt man sich nie so nah, ohne aufdringlich zu wirken. Auf einem Zweierskilift hingegen ist nicht nur die nötige Intimität gegeben, das Ambiente in der verschneiten Winterlandschaft ist auch perfekt und mit dem Skifahren ist eine Gemeinsamkeit schon auf sicher.

Die Teilnehmer sehen sich bereits beim morgendlichen Kaffee und Gipfeli zum ersten Mal und können sich nebst den sieben Minuten am Lift auch auf der abwechslungsreichen Abfahrt mit kleinen Stopps zusätzlich kennenlernen. Jede Frau fährt mit jedem Mann einmal hoch und runter. Nach der jeweiligen Ankunft gibt jeder Teilnehmer unabhängig und diskret an, ob sie/er von der soeben kennen gelernten Person mehr erfahren möchte. Stimmen beide Teilnehmer zu, erhalten diese am nächsten Tag gegenseitig die jeweiligen E-Mail-Adressen. Die Organisation und Moderation vor Ort erfolgt durch die mit Speed-Dating erfahrene Eventagentur Ppechundschwefel.

Das grosse Medienecho mit halbseitigen und mehrminütigen Clippings unter anderem in 20 Minuten, Blick am Abend, Luzerner Zeitung, Radio 24, Radio Sunshine, Radio Central sowie hohe Teilnehmerzahlen beweisen, dass das Speed-Dating am Skilift eine attraktive alternative zum herkömmlichen Speed-Dating in Bars/Restaurants sowie den Online-Dating-Plattformen bietet.
Das Speed-Dating findet jeden zweiten Samstag im Monat statt.

Verantwortlich beim Skilift Neusell: Paul Schnüriger (Verwaltungsratspräsident), Kurt Winet (Marketing), Rahel Schnüriger (Medien). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler (Claim): Reto Vogler. Verantwortlich bei Tells Söhne (Webseite): Matthias Schnüriger. Verantwortlich bei Pechundschwefel (Organisation Speed-Dating): Metin Keller. Verantwortlich bei Znip Znap: Patrik Marty (Marketing-Konzept und Begleitung Realisation).

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Wunderman: Hypnotisierende Weihnachtskarte

Wunderman hat mit der «Mesmerizing Christmas Card» eine Weihnachtskarte für Microsoft kreiert, welche den Empfänger regelrecht in andere Dimensionen versetzt.

Denn die virtuelle Karte ist ein farbenprächtiges Kaleidoskop mit speziellem Product-Placement: Anstelle der Glassplitter, die man von echten Kaleidoskopen aus Kindertagen kennt, liefern Microsoft Devices wie das Surface Tablet, das Nokia Lumia und das HTC ein immerwechselndes Augenspektakel. User können das Kaleidoskop sowohl auf dem Rechner ansehen und das Muster mit der Maus verändern als auch auf Touch-Devices mit einem Fingerwisch. Das Resultat: Farben, Formen und Räume ohne Ende. Die «Mesmerizing Christmas Card» wird seit dem 1. Advent an Microsoft Partner in 12 europäischen Ländern versendet.

Verantwortlich bei Microsoft: Christian Frei (Marketing Communication Lead Western Europe HQ). Verantwortlich bei Wunderman (Member of Y&R Group Switzerland): Thomas Engeli (ECD), Daniel Schranz (AD), Sebastian Eppler (Grafik), Laureen Zanotti (Text), Andreas Punter, Valeska Pfeil (Beratung), Roberto Eichin, Manuel Meier (Programmierung).

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Ursula Fraefel verlässt Economiesuisse

Ursula Fraefel hat nach vierjähriger Tätigkeit als Leiterin Kommunikation und Kampagnen von Economiesuisse entschieden, sich beruflich neu zu orientieren.

Unter ihrer Leitung sind laut Mitteilung bedeutende Abstimmungserfolge erzielt worden, zum Beispiel 2010 gegen die SP-Steuerinitiative oder 2013 gegen die Juso-Initiative 1:12. Zudem hat sie in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Präsidenten und Direktor das Erscheinungsbild des Verbands mitgeprägt.

Eyekon: Neue Webseite für den Flughafen Zürich

Der Flughafen Zürich präsentiert einen rundum erneuerten Onlineauftritt. Verantwortlich dafür zeichnet die Agentur Eyekon.

Die komplett erneuerte Website richtet sich laut Mitteilung an ein breites, internationales Publikum und verzeichnet monatlich fast 400’000 Besucher. Für den neuen Auftritt wurden der Flughafen- und der Unternehmensbereich in einem einheitlichen und modernen Design zusammengeführt. Die regionale, nationale und internationale Bedeutung des Flughafen Zürich als Drehscheibe für Luftfahrt, Arbeit, Freizeit, Handel und Verkauf wird nun durch eine integrierte und auf die vielen Nutzergruppen zugeschnittene, qualitativ hochwertige Web-Plattform unterstrichen.

Eyekon konnte sich in einem Pitch gegen die Konkurrenz durchsetzen und zeichnet für Struktur, Design und die clientseitige Programmierung verantwortlich. Nebst einer nachvollziehbaren Strukturierung und Usability steht auch die klare Adressierung der verschiedenen Zielgruppen im Zentrum: Der hohe betriebliche Qualitätsanspruch des Flughafens Zürich soll in allen Facetten auch auf der Website erlebbar sein. Die serverseitige Programmierung und Umsetzung CMS auf Basis Sitecore erfolgte durch die Firma Namics.

Auch dem Wunsch, noch näher an den Usern zu sein, wurde nachgekommen. So wurden die bestehenden Inhalte durch redaktionelle Beiträge ergänzt. Diese sollen die Benutzer inspirieren, den Flughafen Zürich online zu erkunden und durch interessante Hintergrundberichte und wichtige Zusatzinformationen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Verantwortlich bei Flughafen Zürich: Christian Bärlocher, Leiter Marketing, Harald Horber, Head Digital Media, Christoph Schröter, Head Web Application Engineering, Irfan Oeztuerk, Senior Webmaster. Verantwortlich bei Eyekon: Thomas Egloff (Gesamtverantwortung), Jonas Fahrni (Technische Leitung), Christina Meyer (Content, Beratung), Benu Menzi (Projektmanagement, Beratung), Christian Flepp (Senior Art Director), Miya Reitinger (Programmierung).

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Jim & Jim: Kino-Spot für TCS

Der Cooldown Club, die TCS-Pannenhilfe für Jugendliche, bietet seinen Mitgliedern Vergünstigungen bei der Zwei-Phasen-Ausbildung. Um dieses Angebot bei den relevanten Zielgruppen bekannt zu machen, hat Jim & Jim einen Kino-Spots kreiert.

Die auf Jugend- und Studentenmarketing spezialisierte Agentur inszenierte die Vorteile des TCS Cooldown Clubs anhand der notorischen monetären Engpässe jugendlicher Autofahrer: Der Spot zeigt einen jungen Mann bei der Ausübung unkonventioneller Jobs und illustriert so, dass man sich die Zwei-Phasen-Ausbildung auch leisten kannst, ohne langweilige und «bescheuerte» Jobs zu machen. Der Kino-Spot ist aktuell in den Kinos verschiedener Schweizer Grossstädte zu sehen.

Spot lang:

//www.youtube.com/watch?v=bhZ3Eda9uZY

Spot kurz:

//vimeo.com/79985726

Verantwortlich bei TCS: Kathrin Spatzier (Verantwortlich Cooldown Club), Stefanie Thueler (Projektleitung/Verantwortlich 2-Phasen). Verantwortlich bei Jim & Jim: Fabio Emch (Gesamtleitung), Tobias Bonfanti (Produktionsleitung/Konzept). Verantwortlich bei Hillton: Tobias Bonfanti (Regie/Schnitt), Kris Lüdi (Regie/Schnitt), Pierre Castillo Bernad (Kamera), Jan Wittrowski (Licht), Jingle Jungle (Sound Design).

Goldbach Media: Partnerschaft mit Melectronics

Mel TV, das Instore TV Konzept von Melectronics, wird neu von Goldbach Media vermarket. Mel TV erlaubt die Präsentation von Eigen- und Fremdwerbung auf rund 4‘500 HD Screens in über 111 Filialen.

Mel TV kann einzeln oder zusammen mit den Bildschirmen von Media-Saturn Instore TV und CanalPoste im «Goldbach Media Elektronik Pool» gebucht werden. Die drei Netzwerke umfassen insgesamt 10‘032 Screens, sind an über 375 Standorten vertreten und erreichen damit aktuell eine Frequenz von 2'074'819 Bruttokontakten pro Woche.

In den Melectronics Filialen beanspruchen die ausgestellten TV-Geräte einen grossen Teil der Verkaufsfläche. Diese Screens nutzt melectronics für ein eigenes TV-Programm, Mel TV. Auf Mel TV werden sowohl eigene wie auch fremde Produkte und Dienstleistungen auf gestalterisch kreative Art und Weise beworben und dies direkt am POS (Point of Sale), wo der Kunde unmittelbar vor einer Kaufentscheidung steht und seine Aufmerksamkeit entsprechend hoch ist. Die intelligente Lösung filtert bei der Eigenwerbung automatisch diejenigen Angebote heraus, welche in der jeweiligen Filiale auch tatsächlich erhältlich sind. Die Werbeauftraggeber erreichen ihre Zielgruppe somit in einem emotional positiv geladenen Umfeld und in Situationen, in welchen keine anderen Medien Zugang zum Kunden haben.

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Modernisierung der Tamoil Tankstellenscreens

Neben dem neu ins Portfolio integrierten Netzwerk von Melectronics, wurde laut Mitteilung im Bereich der Tankstellen das bestehende Netzwerk des langjährigen Partners Tamoil optimiert. Tamoil hat 53 nationale Standorte neu mit HD Screens im 16/9 Format ausgerüstet. Auf den Screens werden im Loop Verkehrs- und Wetterinfos sowie Werbung gezeigt, welche uneingeschränkte Aufmerksamkeit während des Tankens garantieren.

Durch die Modernisierung der Screens verstärkt Tamoil den «Goldbach Media Tankstellen Pool» laut Mitteilung optimal. Zum Pool gehören neben Tamoil auch Migrolino, Migrol/Shell Zapfsäulen sowie die Amscreen BP Tankstellen Shops. Die vier Netzwerke zusammen bestehen aus aktuell 987 Screens an 241 Standorten und erreichen eine Frequenz von 1'046'264 Bruttokontakten pro Woche.
 

Rüdi Steiner wird Chefredaktor von Blick.ch

Der neue Chefredaktor von Blick.ch heisst Rüdi Steiner. Steiner ist seit 2010 Leiter Online-Redaktion bei AZ Medien sowie Mitglied der Chefredaktion bei der Aargauer Zeitung. Er übernimmt seine neue Aufgabe spätestens am 1. Mai 2014.

Stellvertretender Chefredaktor Blick.ch per 1. Januar 2014 wird Fabian Zürcher, aktuell einer der vier interimistischen Leiter des Blick. Rüdi Steiner, 48, studierte Italianistik, Deutsche Literatur und Wirtschaftsinformatik an den Universitäten Zürich und Bologna. 2004 bis 2006 leitete er das Wirtschaftsressort beim Blick und absolvierte die Ringier-Führungsausbildung «Peak 1». Ab 2006 war er Redaktionsleiter Cash daily und ab 2007 Chefredaktor des gesamten Medienverbundes von Cash. Seit 2010 ist er Leiter Online-Redaktion bei AZ Medien und in dieser Funktion auch Mitglied der Chefredaktion der Aargauer Zeitung. Steiner übernimmt seine neue Aufgabe im Newsroom der Blick-Gruppe spätestens am 1. Mai 2014.

Stellvertretender Chefredaktor von Blick.ch per 1. Januar 2014 wird Fabian Zürcher, 36, derzeit interimistischer Chefredaktor des Blick. Zürcher studierte erst Anglistik und Rechtswissenschaften an der Universität Bern, später Publizistik, Psychologie und Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Fabian Zürcher begann 2006 als Journalist in der Blick-Gruppe, wurde per 1. Januar 2009 Leiter People-Ressort Online und 2010 mit Start des Newsrooms schliesslich Stellvertretender Ressortleiter People der Blick-Gruppe, später Blattmacher für Blick sowie Blick.ch. Seit dem 20. August 2013 ist Fabian Zürcher nebst Felix Bingesser, Thomas Ley und Dominik Hug einer der vier interimistischen Leiter des Blick.

Weitere Mitglieder des Leitungsteams von Blick.ch sind Thomas Enderle sowie Benjamin Rüegg, welche die Plattform bislang gemeinsam interimistisch geführt hatten.

Florian Fels, CEO Publishing von Ringier: «Wir freuen uns sehr, mit Rüdi Steiner einen hervorragenden Journalisten für eine unserer Schlüsselpositionen bei Ringier und dem Newsroom der Blick-Gruppe gewonnen zu haben. Mit Fabian Zürcher steht ihm eines unserer grössten Talente mit ausgewiesener Boulevard-Erfahrung zur Seite. Ich danke ganz ausdrücklich Benjamin Rüegg und Thomas Enderle für ihre gemeinsame Leistung für Blick.ch in den vergangenen Monaten.»
 

Der grösste Druckauftrag ist neu verteilt

Alle drei Jahre vergibt Coop den Druckauftrag für die Coop-Presse neu. Diesmal sind NZZ und Ringier die Gewinner, Tamedias Druckstandort in Lausanne der grosse Verlierer.

Dieses Jahr hat Coop den grössten Druckauftrag der Schweiz – das Drucken der Coop-Presse (total 2,6 Millionen Exemplare) – neu verteilt: Statt wie bisher in sieben Druckereien sollen die drei sprachregionalen Ausgaben Coopzeitung, Coopération und Cooperazione ab 2014 an sechs Druckstandorten produziert und auch von dort aus verteilt werden. Weggefallen ist natürlich die Druckerei der Basler Zeitung Medien. Sie hatte allerdings schon im letzten Frühjahr geschlossen und deshalb ihren Anteil – knapp eine halbe Million Exemplare – an Tamedias Druckzentrum in Bern abgetreten. Während rund neun Monaten druckte Tamedia somit an zwei Standorten (Bern, Lausanne) insgesamt exakt die Hälfte der Gesamtauflage der Coop-Presse. Damit ist nun aber wieder Schluss: Der Detailhändler, der alle drei Jahre den grössten wöchentlichen Druckauftrag neu ausschreibt, hat nicht nur den BZM-Anteil, sondern die gesamte Druckauflage neu verteilt. Dies geht aus der Tarifdokumentation 2014 der Coop-Presse hervor.

Weniger Volumen für Tamedias Standort Lausanne

Am meisten profitiert Ringier von der Neuverteilung: Ringier Print Adligenswil druckt neu rund eine Million Exemplare, 150 Prozent mehr als bisher! Die NZZ-Mediengruppe wird künftig an ihrem Druckstandort in Zürich Schlieren zwar 44'000 Exemplare weniger drucken, in St. Gallen aber knapp 100'000 Exemplare mehr drucken, weshalb neu doch ein Plus von 7,5 Prozent auf insgesamt 780'000 Exemplare resultiert. Das Centro Stampa Ticino, die Druckerei des Corriere del Ticino, behält den Auftrag für Cooperazione (126'000 Exemplare) und profitiert von einer um 3,4 Prozent gestiegenen Auflage. Der Tamedia-Konzern hingegen muss als Einziger Federn lassen, allerdings bloss um 3,4 Prozent auf 714'000 Exemplare.

Was nach wenig aussieht, ist zumindest für Tamedias Centre d’Impression in Lausanne (CIL) eine deutliche Rückstufung: Dieses war bisher für 71 Prozent der Coopération-Auflage verantwortlich, neu druckt es 120'000 Exemplare weniger, womit ihm noch ein Anteil von knapp 48 Prozent bleibt. Das ist ein herber Verlust, umso mehr, als Coop dem CIL schon vor drei Jahren den Druckauftrag um 30 Prozent reduziert hatte. Die restlichen 52 Prozent der Coopération-Auflage druckt ab Neujahr übrigens Ringier Print Adligensweil, das seinen Westschweizer Anteil beinahe verdoppeln konnte. Coops Ziel ist klar: Man wollte den Westschweizer Druckauftrag ausgeglichener verteilen. Im Gegenzug darf künftig Tamedias Druckzentrum in Bern gut 100'000 Exemplare der Coopzeitung mehr drucken, was dort einem Zuwachs von 34 Prozent entspricht.

Coop will Klumpenrisiken vermeiden

Auch die Gesamtauflage ist nun etwas gleichmässiger verteilt als bisher: Ringier kommt auf 38 Prozent (bisher 16 Prozent), die NZZ-Gruppe hat 30 Prozent (bisher 29 Prozent), Tamedia druckt 27,5 Prozent (bisher 29,5 Prozent) und der Corriere behält den italienischsprachigen Teil (5 Prozent). Grob gesagt kommen Ringier, NZZ und Tamedia nun also auf je rund ein Drittel der Auflage, bisher hatten Tamedia und NZZ etwa doppelt so viel wie Ringier.

Dass Coop seinen Druckauftrag mehr oder weniger gleichmässig auf mehrere Standorte verteilt, hat mit Transport- und Umweltschutzüberlegungen zu tun. Aber auch strategische Aspekte spielen eine Rolle: In einer Zeit, in der Druckereien geschlossen werden (BZM, Schaffhausen) ist es ratsam, den grössten Schweizer Druckauftrag so zu verteilen, dass Klumpenrisiken vermieden werden können.

Markus Knöpfli

Coops Druckauftrag 2014
 

                                                                                         

Druckzentren Auflagenteile von 2014 2011 2014/11
    Expl. Expl. +/- in %
         
Ringier Print Adligenswil Coopzeitung / Coopération 978’315 391’555   +149,9
         
Tagblatt Medien,
St. Gallen
Coopzeitung 431’939 333’194 +29,6
         
Druckzentrum
Bern
Coopzeitung 416’356 311’290     +33.8
         
NZZ, Schlieren Coopzeitung 347’339 391’687     -11,3
         
Centre d’Impression Edipresse Coopération 297404 418’999     -29,0
         
Centro Stampa Ticino Cooperazione 126'000 121873     +3.4
         
Basler Zeitung Medien Coopzeitung — 508’254 —
         
Druckvolumen Total 2'597'353 2’476’852     +4,9

 

Zu guter Letzt: Jaguar zeigt die Krallen

Erinnern Sie sich an die tanzenden Hühner von Mercedes? Jaguar drehte eine eigene Version und zeigt, was man von der Konkurrenz aus Deutschland hält.

Um das Stabilitätsprogramm Magic Body Control zu erklären, liess Mercedes-Benz im September die Hühner zu «Upside Down» tanzen («Zu guter Letzt», 25.09.2013). Der Jung von Matt-Spot sorgte – nebst einem Plagiatsvorwurf von Ogilvy & Mather Frankfurt – für weltweites Aufsehen, Erheiterung und Erstaunen über die tierische Perfektion, die dem Menschen nur als Vorbild dienen kann.

//www.youtube.com/watch?v=5Srrn5m-C9A

Am Dienstag veröffentlichte Jaguar USA eine Parodie auf das gefeierte Federwerk. Und stellt damit klar, dass es nicht zu den Zielen des traditionell sportlichen Autohauses gehört, die Kunden wie auf einer Sänfte über die Strasse gleiten zu lassen. Disco ab! (hae)

//www.youtube.com/watch?v=3PQS8SFWNQw

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