Kreienbühl und Vogler: Trotz Unfall Weihnachten feiern

Die Agentur Kreienbühl und Vogler hat ein Festtags-Sujet für die Suva kreiert.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suva verzichten auch dieses Jahr auf ein Weihnachtsgeschenk und spenden den dafür vorgesehenen Betrag an eine Institution, die sich um Schwerverletzte kümmert. Denn in der Schweiz verunfallen jährlich über 25'000 Arbeitnehmende schwer. Dieses Jahr geht der Betrag an das Wohnheim «Landscheide» im Kanton Appenzell Ausserrhoden.

Dass ein Unfall niemanden hindern sollte, Weihnachten zu feiern, sieht man auf dem kreierten Sujet von Kreienbühl und Vogler. Das Sujet kommt derzeit als Suva-Weihnachtskarte und in den elektronischen Medien zum Einsatz.

Verantwortlich bei Suva: Daniela Bassi (Leiterin Abteilung Kommunikation), Urs Schaad (Leiter Marketing-Kommunikation), Mirjam Birrer, Siegrun Krayer (Kommunikationsberatung). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler Werbeagentur: Reto Vogler, Oli Kreienbühl, Marco Donada, Fabian Schiltknecht; Oliver Nanzig (Fotografie), Patrik Rohner (Bildbearbeitung); mitLinks (Programmierung Web).

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Media Focus: Schweizer Werbemarkt im Hintertreffen

Der Schweizer Werbemarkt erzielte im November 2013 einen Werbedruck von 477 Millionen Franken. Dies entspricht einem Rückgang um 4,8  Prozent (-23,9 Millionen Franken) gegenüber November 2012.

Auch in der Gesamtjahresperspektive liegt die Werbestatistik gegenüber Vorjahr mit 4,37 Milliarden Franken um 0,8 Prozent (-33,9 Millionen Franken) im Hintertreffen.

Kosmetik + Körperpflege im Minus

Die Branche «Kosmetik + Körperpflege» verzeichnete im November 2013 einen Rückgang des Werbeducks von 26 Prozent (-10,8 Millionen Franken) gegenüber Vorjahr. Die Branche weist in der Gesamtjahresperspektive einen um 14,7 Prozent (-53,5 Millionen Franken) tieferen Werbedruck als noch vor Jahresfrist aus.

Nur die Teilmärkte «Düfte» (+0,7 Millionen Franken), «Haarentfernung + Rasur» (+0,1 Millionen Franken) und «Image-, Internet- und Sortimentswerbung» (+1,2 Millionen Franken) der Branche «Kosmetik + Körperpflege» konnten im November 2013 einen Anstieg des Werbedrucks verzeichnen. Dabei vermochten diese Bereiche bei Weitem nicht das Minus der Branche auszumerzen. Der Rückgang des Werbevolumens kann auf die drei Teilmärkte «Haarpflege», «Kosmetik» und «Mundpflege» zurückgeführt werden. Diese mussten alle Einbussen von durchschnittlich 2,3 Millionen Franken gegenüber November 2012 hinnehmen.

Online Dienstleistungen im Hoch

Im Vergleich zum Vorjahresmonat konnte die Branche «Dienstleistung» im November 2013 ein Plus von 7,7 Prozent verbuchen (+1,6 Millionen Franken). Die positive Entwicklung dieser Branche im November 2013 ist alleine auf den Teilmarkt «Online Dienstleistung» zurückzuführen. Die Werbepräsenz dieses Teilmarkts stieg im November 2013 um 51,6 Prozent (+3,4 Millionen Franken) gegenüber Vorjahr an.

Um sich für das Weihnachtsgeschäft zu positionieren, legte sich die Firma Ricardo.ch im November für ihre Online-Plattformen Ricardo.ch und Ricardolino.ch werbetechnisch ins Zeug. Die Auktionsplattform ricardo.ch erzielte unter andrerem mit dem Slogan «Sofort geht anders!» im November den höchsten Bruttowerbedruck (2,0 Millionen Franken) im Teilmarkt «Online Dienstleistungen». Nur leicht tiefer fiel mit 1,9 Millionen Franken der Werbedruck der Kampagne «Gratis inserieren. Einfach Verkaufen» für die Plattform ricardolino.ch aus. Durch diese hohen Werbevolumina konnten sich die zwei Plattformen zudem in die Top 10 der meistbeworbenen Produkte im November 2013 einreihen.

Den Media Focus Werbemarkt Trend Report November 2013 können Sie unter diesem Link im PDF-Format herunterladen.

 

Zu guter Letzt: Jeep, Jeep, hurra

Leo Burnett Frankreich verblüfft mit einer sehenswerten Print-Kampagne für Jeep.

Der Claim «See whatever you want to see» spielt für Jeep auf die Terrain-unabhängige Freiheit eines Geländewagens an. Man fährt, wohin man Lust hat. Auf den Berggipfel oder in den Wald. Schotter oder Schnee, Sumpf oder Sand. Zumindest war dies der ursprünglich angedachte Verwendungszeck von SUVs. Die Marke Jeep steht nicht nur für Abenteuer, Natur, und Freiheit, sondern wird von vielen Menschen noch heute gattungsmässig als Synonym für Geländewagen verwendet. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass heute die meisten Jeeps Stock und Stein nur vom Hörensagen kennen. Ihr Revier sind Schulhaus-Parkplätze und Einkaufspassagen. Das Offroad-Image ist geblieben und wird mit der naturnahen Kampagne von Leo Burnett gefestigt. Die Freiheit, zu sehen was man will, wird dabei nicht nur dem Jeep-Fahrer, sondern auch dem Betrachter zugestanden:

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Falls Sie den Bildschirm nicht drehen können und sich den Hals nicht verrenken wollen: Nachfolgend die drei um 180 Grad gedrehten Sujets. (hae)

seehund
pinguin
schwan

Das googelte die Schweiz 2013

Google veröffentlicht mit dem «Google Zeitgeist 2013» die meistgesuchten und beliebtesten Suchbegriffe der Schweiz: : Paul Walker, Ricardolino und iPhone 5s sind die Such-Hits 2013.

– Welches sind die beliebtesten Reiseziele und Orte der Schweizer?
– Welche Musiker und Veranstaltungen haben die Schweiz bewegt?
– Was sind die beliebtesten Automarken und Gadgets im Land?

Die Zeitgeist-Listen 2013 bieten eine spannende Perspektive auf die wichtigsten Trends und Ereignisse basierend auf den meistgesuchten und beliebtesten Suchanfragen aus der Schweiz. Interessiert haben verschiedene Lebensereignisse von bekannten Persönlichkeiten. Schweizer haben im 2013 eine hohe Affinität für Technologie, wie die Liste der beliebtesten Suchanfragen zeigt. Weiter fällt auf, dass sich Schweizer TV Formate gegen deutsche Pendants durchzusetzen vermögen. The Voice of Switzerland führt die Rangliste der beliebtesten TV-Programme an und hat den Eurovision Song Contest sowie das Dschungelcamp auf die weiteren Plätze verwiesen. Auf der Liste der beliebtesten Musiker sind Schweizer Künstler gut vertreten, wobei Beatrice Egli die Rangliste anführt. Gemäss der Suchanfragen aus der Schweiz ist sie die beliebteste Musikerin des Jahres. Und auch im Jahr 2013 schafft es Zermatt als meistgesuchter Schweizer Ort zuoberst auf das Podest.

Zeitgeist Listen 2013 für die Schweiz

Suchanfragen (Trends):

1. Paul Walker
2. ricardolino
3. iPhone 5s
4. iOS 7
5. GTA 5
6. Kate Middleton
7. Beatrice Egli
8. Eishockey WM
9. Ostern 2013
10. Gangnam Style

Menschen (Trends):

1. Paul Walker
2. Kate Middleton
3. Beatrice Egli
4. Nelson Mandela
5. Olivia Ostergaard
6. Carsten Schloter
7. Cory Monteith
8. Ronny Keller
9. Royal Baby
10. Oscar Pistorius

Automarken (Meistgesucht):

1. BMW
2. Mercedes
3. Audi
4. VW
5. Renault
6. Ferrari
7. Ford
8. Opel
9. Toyota
10. Smart

Was ist…?-Fragen (Trends):

1. Airdrop
2. Griesel
3. Gothic
4. Entwicklermilch
5. Malaysia
6. Autismus
7. WiFi
8. Descendencia
9. Mondholz
10. ricardolino

Schweizer Veranstaltungen (Trends):

1. Paléo Festival
2. Eidgenössisches Turnfest
3. Sechseläuten
4. Zürifest
5. Olma
6. Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest
7. Baselworld
8. Street Parade
9. Basler Fasnacht
10. Autosalon Genf

Städte und Dörfer (Meistgesucht):

1. Zermatt
2. Zürich
3. Lausanne
4. Basel
5. Bern
6. Lenzerheide
7. Luzern
8. Flumserberg
9. Winterthur
10. Davos

Reiseziele (Meistgesucht):

1. New York
2. Paris
3. Barcelona
4. Berlin
5. London
6. Mallorca
7. Portugal
8. Hamburg
9. Budapest
10. Fuerteventura

Modemarken (Meistgesucht):

1. Zalando
2. La Redoute
3. H&M
4. Zara
5. Esprit
6. Louis Vuitton
7. Mango
8. Vögele Shoes
9. Vertbaudet
10. Nike

Musiker (Trends):

1. Beatrice Egli
2. Daft Punk
3. Lou Reed
4. Macklemore
5. Psy
6. Stromae
7. Depeche Mode
8. Nicole Bernegger
9. Robin Thicke
10. Marc Sway

Filme (Trends):

1. Django Unchained
2. World War Z
3. Man of Steel
4. Gravity
5. Oblivion
6. Spring Breakers
7. The Great Gatsby
8. Feuchtgebiete
9. Life of Pi
10. Iron Man 3

TV Programme (Trends):

1. Voice of Switzerland
2. Eurovision Song Contest
3. Dschungelcamp
4. Under the Dome
5. The Voice Kids
6. Köln 50667
7. DSDS
8. Catch the Millionaire
9. Star Academy
10. Schlag den Raab

Gadgets (Meistgesucht):

1. iPhone 5s
2. Samsung Galaxy S4
3. iPhone 5
4. Playstation 4
5. HTC One
6. iPad
7. Samsung Galaxy S3
8. iPad mini
9. Nexus 5
10. Nokia Lumia 920

Games (Trends):

1. GTA 5
2. Sim City
3. Atari Breakout
4. Far Cry 3
5. Twistymania
6. Goodgame Empire
7. Crysis 3
8. Candy Crush
9. Big Farm
10. MiniMania

Schweizer Sportler (Trends):

1. Ronny Keller
2. Damien Brunner
3. Matthias Sempach
4. Belinda Bencic
5. Roman Josi
6. Lars Weibel
7. Lucas Fischer
8. Jan van Berkel
9. Stefan Grogg
10. Izet Hajrović

Leo Burnett: Gut recherchierte Werbung für die Woz

Woche für Woche schreibt die Wochenzeitung Woz zu den unterschiedlichsten Themen. Eines haben die Artikel aber immer gemeinsam: Es steckt viel Recherche darin, wie Leo Burnett zeigt.

Und zwar mit Werbung, die ungewohnt unwerberisch daherkommt: Unter dem Motto «Recherchiert bis in Detail. Sogar unsere Werbung.» erfährt man nämlich zu jedem Werbemittel eine ganze Menge. So lernt man endlich jene ArbeitnehmerInnen kennen, die dazu beitragen, dass Werbung überhaupt sichtbar wird. Der APG-Mitarbeiter, der ein Plakat mit seinem Kurzporträt geklebt hat, mag das Fahren an seinem Job und ist in seiner Freizeit leidenschaftlicher Pilzsammler. Auch erfährt die Betrachterin des Inseratesujets, dass der 23-jährige Drucker der Anzeige ein leidenschaftlicher The Mars-Volta-Fan ist und kein Problem mit den Nachtschichten hat.

Entstanden sind die unterhaltsamen Portraits wie jeder Artikel der Woz auch: Durch intensive Recherche. Die beiden Journalisten Timo Posselt und Jan Jirat haben die jeweiligen Personen getroffen und in längeren Interviews versucht, möglichst viel über sie zu erfahren und das mit Erfolg – wie die Interviews beweisen. Auf woz.ch sind diese in voller Länge zu lesen.

Verantwortlich bei der Wochenzeitung: das Kollektiv der Woz. Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Pablo Schencke, Johannes Raggio, Peter Brönnimann (Kreation), Nino Zuberbühler (Beratung).

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Scholz & Friends Schweiz verstärkt Kreation

Tom Müller und Dan Nessler verstärken neu die Kreation von Scholz & Friends in Zürich.

Tom Müller wechselte per Oktober von Publicis zu Scholz & Friends. Er war dort die letzten fünf Jahre als Art Director hauptsächlich im digitalen Bereich tätig. Aber nicht nur – so stammt  beispielsweise auch die international vielfach prämierte Garnier Bart-Kampagne von ihm. Tom Müller wird bei Scholz & Friends im Sinne der Kreationsphilosophie disziplinenübergreifend als Art Director tätig sein.

Dan Nessler stiess per 1. Dezember von Jung von Matt/Limmat zu Scholz & Friends. Bei JvM betreute er als Digital Consultant während 4 Jahren unter anderem namhafte innovative digitale Projekte wie M Budget WG, Generation M oder Migipedia. Der gelernte Betriebsökonom mit Schwerpunkt Onlinekommunikation wird bei Scholz & Friends als Digital Architect die Schnittstelle zwischen Kreation, Technik und Beratung besetzen. Kreativchef Lukas Frei freut sich ausserordentlich, mit den beiden Neuzuzügen sowohl die digitale Kompetenz wie auch die kreative Exzellenz in der Kreation zu stärken.

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Themenmonat «Die Schweizer» polarisiert

Die Meinungen zum SRF-Themenmonat «Die Schweizer» gehen im Publikumsrat SRG Deutschschweiz auseinander. Kritisiert werden unter anderem die Auswahl der Hauptfiguren, die mangelnde Frauenpräsenz sowie die Information des Publikums.

Dies schreibt der Publikumsrat in einer Mitteilung vom Dienstag. Die eine Hälfte der Beobachtungsgruppe fand, dass die Figuren in den vier Doku-Fiktion-Filmen, dem Herzstück des Themenmonats, mit ihren Stärken und Schwächen überzeugend dargestellt seien. Die andere Hälfte hielt die Figuren für «pathetisch überzeichnet». Für eine Mehrheit im Rat war «kaum nachvollziehbar, dass keine weiblichen historischen Persönlichkeiten vorkommen». Dieses Manko sei durch andere Sendungen, in denen auch Frauen porträtiert wurden, nicht kompensiert worden, heisst es weiter. Der Rat erwartet, dass Frauen künftig «selbstverständlich in Inhalt und Form des SRF-Angebotes vorkommen». Eine Minderheit bemängelte die Auswahl der Figuren. Dabei sei zu sehr auf die Mächtigen und Mythen fokussiert worden. Wichtige politische Aspekte fehlten.

Entdeckungen im Zusatzangebot

Positiv aufgefallen sind im Zusatzangebot des Themenmonats zwei Sendungen «Sternstunde Philosophie» zu historischen Frauenpersönlichkeiten, die Trickfilm-Reihe «Helveticus» für Kinderund Jugendliche, der Dokumentarfilm «Image Problem» und die Videoreihe von Radio SRF 3 im Online-Portal «Mein Leben – meine Schweiz». Die Fülle des Angebots im Themenmonat war für den Publikumsrat «an der oberen Grenze» – nicht zuletzt, weil auch viele Sendungen mit dem Label «Die Schweizer» versehen wurden, die keine Zusatzleistung erbrachten. Nach Ansicht des Publikumsrates hätten SRG und SRF im Vorfeld und während des Themenmonats das Publikum besser informieren sollen. (SDA)
 

Presserat: Grenzen von Interviewvereinbarungen

Sind Medienschaffende verpflichtet, autorisierte Zitate nach der Übersetzung in eine andere Sprache nochmals zur Autorisierung zu unterbreiten? Nein, findet der Presserat.

Dies zu tun, sei aber fair und verhindere Missverständnisse. Interviewvereinbarungen, die dem Interviewten über das Gegenlesen von Zitaten hinaus die vollständige Kontrolle über den Inhalt eines Artikels geben, sind berufsethisch unbeachtlich.

Die Juristenzeitschrift Plädoyer übernahm im Februar 2013 von ihrer französischsprachigen Schwesterzeitschrift Plaidoyer ein Porträt über die Juristin und UBS-Verwaltungsrätin Isabelle Romy, welches die Redaktion für die Deutschschweizer Leserschaft in einigen Punkten anpasste. Die Porträtierte beschwerte sich beim Presserat, Plädoyer habe dabei die Intervieregeln verletzt, weil die Redaktion statt auf den von Romy autorisierten Text auf eine frühere Fassung des Artikels zurückgegriffen habe.

Der Presserat weist in seiner Stellungnahme darauf hin, dass Redaktionen nicht verpflichtet sind, bereits autorisierte Zitate nach der Übersetzung in eine andere Sprache nochmals zur Autorisierung zu unterbreiten. Trotzdem sei es fair, dies zu tun, um Missverständnisse zu verhindern. Gestützt auf das Verhalten der Redaktion habe die Beschwerdeführerin davon ausgehen dürfen, dass die von ihr bearbeitete Fassung des Textes für die Publikation verwendet würde. Beim Vergleich der beiden Versionen kommt der Presserat zum Schluss,
dass sich die Redaktion im Wesentlichen an diese Vereinbarung gehalten hat. Ohnehin gehe es gehe zu weit, wenn die Beschwerdeführerin davon ausgehe, dass sie über das Gegenlesen und die Autorisierung von Zitaten hinaus die vollständige Kontrolle über den Inhalt des Porträts behalte.

Politische Kampagne einer Konsumentenzeitschrift

Hat die Konsumentenzeitschrift Bon à Savoir einen Mitarbeiter gezwungen, Gefälligkeitsartikel für die Volksinitiative «Pro Service Public» zu schreiben und hat sie ihn entlassen, weil er sich deshalb beim Presserat beschwert hat? Für den Presserat ist weder das eine noch das andere erstellt.

Im März 2012 lancierte Bon à Savoir zusammen mit anderen Konsumentenzeitschriften die Volksinitiative «Pro Service Public». Seither berichtet die Zeitschrift in jeder Ausgabe darüber. Ende Juni 2013 beschwerte sich ein Mitarbeiter von «Bon à Savoir» beim Schweizer Presserat über die einseitige Berichterstattung zugunsten der Initiative. Der Beschwerdeführer, der nach den Sommerferien entlassen wurde, stellt insbesondere zur Diskussion, ob der Verleger einen Journalisten zwingen könne, derartige Artikel zu schreiben. Die Chefredaktorin von Bon à Savoir erwiderte, die Artikel über die Volksinitiative würden von einer Gruppe von Freiwilligen geschrieben, der auch der Beschwerdeführer zunächst angehört habe. Seinen Wunsch, aus der Gruppe auszutreten, habe man innert kurzer Frist respektiert.
Zudem sei Bon à Savoir seit jeher auch politisch aktiv gewesen. Schliesslich habe die Entlassung des Beschwerdeführers habe nichts mit der Presseratsbeschwerde zu tun, sondern liege vielmehr an andauernden Meinungsverschiedenheiten über die redaktionelle Ausrichtung von «Bon à Savoir».

Der Presserat weist die Beschwerde ab. Die Berichte über die Volksinitiative seien keine reinen PR-Texte und zudem mit dem entsprechenden Logo gekennzeichnet. Für die Leserschaft sei erkennbar, dass es um eine politische Kampagne geht. Der  Beschwerdeführer unterlasse es zudem, seinen Vorwurf zu belegen, wonach er gezwungen worden sei, Texte zugunsten der Initiative zu schreiben. Weiter wäre es empfehlenswert, wenn Bon à Saovir die redaktionelle Linie in einem Redaktionsstatut festhielte. Ungeachtet davon ergebe sich diese aber bereits aus dem Charakter der Konsumentenzeitschrift. In Bezug auf die Entlassung des Beschwerdeführers stehe Aussage gegen Aussage. Ein Zusammenhang zwischen der Kündigung des Arbeitsverhältnisses des Beschwerdeführers und der Presseratsbeschwerde sei deshalb nicht erstellt. Falls ein derartiger Zusammenhang bestehen sollte, wäre dies aber ein gravierender Verstoss gegen die Berufsethik.

Clear Channel Schweiz erweitert Geschäftsleitung

Oliver Schönfeld, seit April 2013 Marketingleiter bei Clear Channel, wird per Januar 2014 Mitglied der Geschäftsleitung von Clear Channel Schweiz. Er rapportiert in dieser Funktion weiterhin direkt an den CEO, Jürg Rötheli.

Der 44-jährige Oliver Schönfeld verfügt über laut Mitteilung langjährige Erfahrung im Marketing und in der Medienbranche. Bevor er als Strategic Planning Director und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung zur Werbeagentur KSP Krieg Schlupp Partner stiess, wo er vor Clear Channel tätig war, arbeitete er bei Initiative Media Zürich als Media Director sowie als Gruppenleiter bei Zenithmedia Düsseldorf.

Jürg Rötheli: «Wir freuen uns sehr, mit Oliver Schönfeld einen so kompetenten und erfahrenen Marketingleiter an Bord zu haben. Marketing hat innerhalb unseres Unternehmens einen hohen Stellenwert, da wir uns darauf konzentrieren, zielgruppenspezifische Werbelösungen anzubieten. Wir haben uns daher entschieden, Oliver in die Geschäftsleitung aufzunehmen, um so unseren Marketingaktivitäten noch mehr Gewicht zu verleihen.»
 

Unic: Zürich Tourismus erfüllt Wünsche

Die Limmatstadt zeigt sich zum Jahresende von ihrer romantischen Seite und erfüllt in der von Unic und Mehrwert entwickelten Kampagne die Wünsche ihrer Besucher.

Auf der Website Wunsch.zuerich.com können Gross und Klein ihre Wünsche auf einen Zettel schreiben, der dann direkt auf dem Pult des Tourismusdirektors Martin Sturzenegger landet. Mit etwas Glück gehen einige davon in Erfüllung.

Unic und die Agentur Mehrwert haben zusammen mit den Verantwortlichen von Zürich Tourismus die Kampagne «Zürich erfüllt Wünsche» entwickelt. Im Zentrum der Imagekampagne steht eine responsive Landingpage für Smartphones, Tablets und Desktops, auf welcher der Wunschzettel ausgefüllt und eingereicht werden kann. Inspirationen liefern sowohl die Kinder Sophia, Felicity oder Maximilian, die vor der Kamera ihre persönlichen Wünsche formulieren, als auch die aufgeführten Weekendtipps für weihnächtliche Magie in Zürich.

Gross inszeniert wird die Kampagne in Genf mit einem Wunschtram, welches seit November durch die Stadt fährt. Eine Anzeige in der NZZ, ein Newsletter an 100'000 Kontakte, klassisches Bannering in verschiedenen Formaten sowie Youtube-Video-Ads in vier Sprachen bewerben die Kampagne in den Märkten Deutschland, Italien, Grossbritannien, der Deutsch- und der Westschweiz. Auf Facebook wird die Kampagne mit bezahlten und unbezahlten Posts beworben.

Ziel der Weihnachtskampagne «Zürich erfüllt Wünsche» ist es laut Mitteilung, die Weihnachtszeit in der Tourismusdestination Zürich national und international auf sympathische Art und Weise zu bewerben. Gleichzeitig bildet diese Kampagne den Auftakt, Zürich künftig als einzigartige urbane Weihnachtsdestination zu positionieren.

//www.youtube.com/watch?v=Ucz5n-zZdCs

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Verantwortlich bei Zürich Tourismus: Adrian Seitz (Campaign Management). Verantwortlich bei Unic: Philippe Surber (Creative Direction), Florian Stürzinger (Art Direction), Dominic Wuffli (Grafik), Céline Kellner (Konzept), Dominik Ryser (Text), Oriol Torrent, Thomas Jaggi, Tobias Forkel (Entwicklung), Laila Gutknecht (Videoproduktion). Verantwortlich bei Agentur Mehrwert: André Laubacher (Creative Direction), Raphaël Surber (Beratung), Reto Portmann (Art Direction), Rebecca Gerritsen (Grafik).
 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: Aroma, CR Basel und Ruf Lanz.

Leichtathletik EM und Weltklasse Zürich 2014:
 Aroma gewinnt Pitch

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Aroma hat die Pitch-Ausschreibung zur Gestaltung und Umsetzung des VIP-Hospitalitys sowohl für die Leichtathletik EM 2014 wie auch Weltklasse Zürich 2014 bis 2016 gewonnen. Die neue Eventarchitektur wurde nachhaltig über die Dauer von drei Jahren konzipiert. Innerhalb weniger Tage im August ist Zürich Austragungsort der Leichtathletik Europameisterschaften sowie des alljährlichen Leichtathletik-Meetings Weltklasse Zürich. Da beide Anlässe im Stadion Letzigrund stattfinden, hat Auftraggeber Christoph Joho von Weltklasse Zürich entschieden, dass der Hospitality-Bereich beider Events aus einer Hand konzipiert, geplant und umgesetzt wird.

An beiden Veranstaltungen finden Anlässe in drei Zelthallen auf insgesamt 4‘500 Quadratmetern statt. Die Einrichtung wird Platz für 1800 Gäste bieten. Ob buntes und festliches Ambiente bei der Europameisterschaft oder emotionale Inszenierung der Leichtathletik-Weltstars bei Weltklasse Zürich, das Design von Aroma verleiht den beiden Veranstaltungen ein sportliches und modernes Image. Der Vorschlag von Aroma überzeugte neben dem Kreativkonzept durch die nachhaltige Nutzung der Grundinfrastruktur.

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CR Basel: neue Zusammenarbeit mit dem SBV

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Nach einer mehrstufigen Agenturevaluation entschied sich der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband SBV für die Zusammenarbeit mit CR Basel. Die Basler Agentur mit jahrzehntelanger Erfahrung im Social Marketing zeichnet ab kommendem Jahr verantwortlich für die neue Positionierungs- und Sensibilisierungskampagne des SBV, der die einzige tätige nationale Selbsthilfeorganisation in diesem Bereich ist und von sehbehinderten Menschen selbst geführt wird.

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Swiss Deluxe Hotels: Neu bei Ruf Lanz eingecheckt

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Die Gruppe der Swiss Deluxe Hotels vereinigt die exklusivsten 5-Sterne-Hotels der Schweiz (alle Hotels der Gruppe sind zu finden auf Swissdeluxehotels.com). Ihre Einzigartigkeit gründet auf ihrer Service-Exzellenz und ihrer jahrhundertealten Tradition im Bereich der Luxus-Hotellerie. Nach einer mehrstufigen Konzeptpräsentation hat sich die exklusive Gruppe für Ruf Lanz als Werbeagentur entschieden. Die Kampagne wird ab Frühling 2014 zu sehen sein.

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Wechsel in der Chefredaktion von Radio Top

Manuela Straub wird per 1. Februar 2014 neue Chefredaktorin von Radio Top. Sie übernimmt damit die Nachfolge von Jan Vontobel, der Radio Top Ende Januar verlässt. Neuer stellvertretender Chefredaktor wird Dave Burkard.

Die 30-jährige Manuela Straub hat ihre journalistische Karriere vor acht Jahren bei Radio Top gestartet. Nach der Ausbildung zur Buchhändlerin in der Buchhandlung im Volkshaus in Zürich, begann die Thurgauerin als Reporterin bei Radio Top. Im Verlaufe der Jahre übernahm sie als Chefin vom Dienst, Leiterin Ost und zuletzt als stellvertretende Chefredaktorin laufend zusätzliche Verantwortung.

Mit der Ernennung von Manuela Straub unterstreichen die Top-Medien, dass ihnen stark an der Förderung der Mitarbeitenden im allgemeinen und des Kadernachwuchses im besonderen liegt. Zusammen mit Corinne Wacker, welche ihr Amt als Moderationsleiterin bereits im Herbst angetreten hat, wird das Programm von Radio Top erstmals von zwei Frauen verantwortet. Erfreulich ist laut Mitteilung, dass mit Dave Burkhard auch für die Position des stellvertretenden Chefredaktors eine interne Lösung gefunden werden konnte. Der 34-jährige Zürcher Oberländer arbeitet seit bald sechs Jahren bei Radio Top, seit 2011 als Sportchef. Diese Funktion wird er auch als stellvertretender Chefredaktor weiter ausüben.

Der bisherige Chefredaktor Jan Vontobel verlässt die TOP-Medien nach rund 15 Jahren in Richtung Radio1. Vontobel begann 1998 als Video-Journalist bei Tele Top. Später hat er als Programmverantwortlicher entscheidend dazu beigetragen, dass Tele Top 2008 erfolgreich die Konzession für die Region «Zürich Nordostschweiz» erteilt wurde. Als Chefredaktor von Radio Top hat er in den letzten rund fünf Jahren die Marke Radio Top nachhaltig verstärkt.

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Dave Burkhard (neuer stv. Chefredaktor), Manuela Straub (neue Chefredaktorin) und Jan Vontobel (bisheriger Chefredaktor)

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