In eigener Sache: Weihnachtspause

Die Werbewoche verabschiedet sich in die Weihnachtspause. Ab 6. Januar 2014 finden Sie auf Werbewoche.ch wieder News aus der Kommunikations- und Medienbranche.

Die erste Ausgabe der gedruckten Werbewoche erscheint am 17. Januar 2014. Wir danken Ihnen für Ihre Treue und wünschen Ihnen eine erholsame, frohe Weihnachtszeit und einen gelungenen Rutsch ins Neue Jahr.

PS: Der Newsletter wurde am Montag, 23. Dezember 2013 gegen Abend versehentlich ein zweites Mal versendet – wir bitten um Entschuldigung.

Klaus Kappeler verlässt Goldbach vorzeitig

Klaus Kappeler, CEO von Goldbach, hat sich entschieden, die operative Leitung des Unternehmens bereits zu Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Januar 2014 auf seinen Nachfolger Michi Frank zu übertragen und die Gruppe vorzeitig zu verlassen.

Die im April 2013 angekündigte Übergabe der verschiedenen Führungsbereiche an den neuen CEO (Werbewoche.ch berichtete) wurde erfolgreich abgeschlossen. Klaus Kappeler wird der Goldbach im Rahmen von Verwaltungsratsmandaten für ausgewählte operative Gesellschaften und als Berater in Strategiefragen weiter zur Verfügung stehen. Er war während 25 Jahren für Goldbach tätig.

 

Einreichefrist für Spotlight 2014 läuft

Das Online-Portal für Einreichungen zum 17. Internationalen Werbefilmfestival Spotlight ist ab sofort wieder geöffnet.

Das Festival mit Fachjury und bis zu 2000-köpfiger Publikumsjury findet vom 27. – 28. März 2014 in Mannheim statt. Eingereicht werden können Spots und Wettbewerbsbeiträge in den Kategorien «tv & kino», «web & mobile» sowie «cases». Einreicheschluß ist der 24. Januar 2014. Infos zu Einreichung, Tickets und Festival finden Sie hier.

 

Viel frischer Wind im Team von Streuplan

Die Zürcher Agentur verstärkte Ende 2013 Konzeption, Webentwicklung, Kreation und Beratung mit sechs neuen Gesichtern.

In einer Mitteilung vom Donnerstag informiert die Agentur gleich über sechs neue Stellenbesetzungen innerhalb der vergangenen Monate.

Anfang November startete Yvonne Friedli bei der Zürcher BTL-Agentur. Die Beraterin verfügt über 10 Jahre Erfahrung bei internationalen Agenturen. Zuletzt arbeitete Sie als Account Director bei DraftFCB/Lowe in Wallisellen.

Ebenfalls seit Anfang November verstärkt Rebecca Kalina als Projektmanagerin das Beratungsteam. Die eidgenössisch diplomierte Marketing-Fachfrau bringt Erfahrung im Bereich Eventorganisation und –kommunikation mit. Dieses Know-how sammelte sie unter anderem bei der Thurgauer Kantonalbank und bei Blofeld, wo sie auch für die Projektleitung der Messen Photo12 und Grafik12 verantwortlich war.

Über Verstärkung freut sich auch die Kreativabteilung. Seit September unterstützt Barbara Michel als Texterin/Konzepterin das Team. Zuvor sammelte Sie beim SRF Radio Virus und in der Corporate Communications der ZHAW Branchenerfahrung. Im Sommer 2013 hat die Winterthurerin den Bachelor in Kommunikation an der ZHAW abgeschlossen.

Mit Ennio Cadau beschäftigt Streuplan seit November auch einen neuen Senior Texter/Konzepter. Der diesjährige Gewinner des Swiss Text Awards schrieb zuvor mehrere Jahre bei Station für Kunden wie Migros, Beldona oder Heineken. Zuletzt kreierte er bei den Webguerillas für Orange, Feldschlösschen und Ovomaltine. Pünktlich zum Sesselrücken darf sich der 28-jährige seit November auch zu den Absolventen des CAS Texter der Textakademie Zürich zählen.

Bereits im Sommer hat Simona Maiolo am Sihlquai in einem klimaregulierten Bürosessel Platz genommen. Die eidgenössisch diplomierte Kommunikationsplanerin, Eventmanagerin IHK und Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete zuvor bei Accenture, Swisscom, Lia Sophia International und Dynamic Marketing Services (France) im Marketing- und Eventmanagement. Simona Maiolo betreut unter anderem die internationalen Mandate und Projekte von Streuplan.

Mit Eva Gächter erhält auch die Digital-Abteilung Zuwachs. Sie ist gelernte Mediamatikerin und hat einen Zusatzabschluss der Vancouver Film School als Digital Designer. Eva Gächter arbeitete zuletzt als Multimedia Producerin und Webentwicklerin bei Emoticom in Bern.
 

Le Temps: Verkaufspreis laut L’Agefi zu hoch

Die Wirtschaftszeitung L'Agefi wird die Westschweizer Tageszeitung Le Temps ebenfalls nicht übernehmen. Sie konnte sich mit den beiden bisherigen Besitzern Tamedia und Ringier nicht auf einen Verkaufspreis einigen.

Das erste Angebot von L'Agefi sei von Tamedia und Ringier als unzureichend erachtet worden, teilte L'Agefi am Donnerstagabend mit. Den von den Besitzern verlangten Preis nannte L'Agefi im Communiqué «unrealistisch» und «nicht angemessen».

Die Medienhäuser Tamedia und Ringier, welche je 46,2 Prozent an Le Temps halten, hatten die Zeitung am 8. Oktober zum Verkauf ausgeschrieben. Ende November hiess es bei Ringier, bisher seien ein Dutzend Dossiers eingegangen. Der Entscheid soll im ersten Halbjahr 2014 fallen.

Bereits gescheitert ist eine Übernahme der Zeitung durch das bisherige Management. Die beiden Medienhäuser lehnten dies Anfang November ab. Angesichts der fehlenden Finanzierung sei ein sogenanntes Management-Buy-out nicht realistisch.Werbewoche.ch berichtete). (SDA)

 

NZZ wehrt sich gegen superprovisorische Verfügung

Die NZZ hat eine superprovisorische Verfügung erhalten, die ihr weitere Veröffentlichungen zu den bei der Swisscom verlustig gegangenen Datenbändern verbietet. Diese Verfügung will sie nach eigenen Angaben anfechten.

In einer kurzen Stellungnahme vom Freitagabend schreibt die NZZ, man habe mit Erstaunen von der superprovisorischen Verfügung Kenntnis genommen, mit der die Swisscom eine weitere Veröffentlichung von Artikeln im Zusammenhang mit verlustig gegangenen Datenbändern verhindern will.

Die NZZ hat diesen Fall publik gemacht, nachdem ihr die besagten Datenbänder zugespielt wurden (Werbewoche.ch berichtete). Dabei habe man aber immer mit der Swisscom kooperiert, heisst es weiter. Die NZZ erachtet die superprovisorische Verfügung beziehungsweise das Verbot als unbegründet und kündigt an, diese anzufechten. Das Verhalten der NZZ sowie ihre Berichterstattung seien zu jedem Zeitpunkt rechtlich und journalistisch absolut korrekt gewesen, so das Medienunternehmen.

Ringier verkauft Beteiligungen

Ringier und Axel Springer ziehen sich aus Tschechien zurück. Zudem verkauft Ringier seinen Anteil an Good News. Mit den Erlösen wolle das Medienhaus auch dieses Jahr seine Erfolgsrechnung aufbessern, so die NZZ.

Das Jahresende sei für die Tochterfirmen des Medienhauses Ringier eine gefährliche Zeit, heisst es in der NZZ am Sonntag. Regelmässig trimme dann Unternehmenschef Marc Walder die Bestände und stosse die eine oder andere Tochter ab. Mit den auffallenden Verkäufen zum Jahresende sorge der CEO für genug ausserordentliche Erträge, dass die Erfolgsrechnung einigermassen im Lot bleibe.

Mit Zahlen belegen kann die NZZ diese Behauptung nicht. Ausserordentliche Erträge weist das Unternehmen nicht aus, und der Pressesprecher teilte der NZZ gegenüber mit, der Konzern kommentiere die publizierten Zahlen nicht weiter.

Im Falle des Anteileverkaufs von Good News geht allerdings auch die NZZ nicht von einem hohen Ertrag aus. Eher scheine der Verkauf ein Eingeständnis, dass Ringier in diesem Bereich nicht richtig Fuss fassen konnte. Die alteingesessene Konzertagentur sei ein Schatten dessen, was Ringier einst eingekauft hat – vor allem seit Gründer André Béchir vor einem Jahr seine Zusammenarbeit mit Ringier beendete und das Konkurrenzunternehmen ABC Production gründete.
 

APG|SGA baut Vertrag mit Euro Airport aus

Die Plakatgesellschaft und der Euro Airport führen ihre Partnerschaft fort. Ab 2014 bewirtschaftet die APG|SGA wie bis anhin über fünfzig Flächen im öffentlichen Sektor und erweitert zudem das Angebot mit neuen Megaposter-Flächen und einem Startower.

In einem internationalen Auswahlverfahren hat APG|SGA erneut den Zuschlag für die Bewirtschaftung von über fünfzig Flächen an der Flughafenstrasse und im Parking im öffentlichen Sektor der Schweiz erhalten, wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag bekannt gibt. APG|SGA wird ihr Angebot ausbauen und erweitert die Megaposter-Flächen von bisher zwei auf vier Flächen. Zudem installiert sie unmittelbar beim Flughafengebäude einen sich um die eigene Achse drehenden Startower.

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Aroma lässt Bäume tanzen

Eine weihnachtliche Installation sorgt in den Schaufenstern der neuen Colombo la famiglia-Filiale an der Seestrasse in Zürich für Aufmerksamkeit. Entworfen wurde sie von Aroma.

Knallig orange Bäume tanzen während der Vorweihnachtszeit in den Schaufenstern des Design-Möbelhauses. Im Stillstand erinnern die Objekte an die Waschsäulen der nahe gelegenen Waschanlage. In Bewegung gebracht werden sie zu tanzenden Tannenbäumen

Aroma entwickelte das Konzept und war für die Umsetzung der Schaufensterobjekte verantwortlich. Der Auftrag beinhaltet auch saisonale Installationen im kommenden Jahr.

Die neue Filiale an der Seestrasse ist die zweite neben dem 1’500m2 grossen Wohntempel im Zürcher Hürlimann-Areal, wo die Truppe um Ivano Colombo, Karin Bollinger und Peter Kern Design-Stücke aus aller Welt anbietet.

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Neue Schoggi-Marke für Frey

Schoch & Sonders kreierte im Auftrag von Chocolat Frey und der Migros Genossenschaft Basel die Marke Unlimited.

Die Schokoladentafeln à 220 Gramm sind individuell gefertigt und somit ist jede ein Unikat, heisst es in einer Mitteilung der Agentur vom Donnerstag. Genau so individuell soll auch das Markendesign sein und die Markenwerte «Fantasie», «Kompetenz» und «verwöhnen» vermitteln.

Beim Design wählte man eine schlichte, weisse Verpackung und grosse Sichtfenster, die viel Sicht auf die Schokoladenkreationen lässt. Schoch & Sonders erarbeitete nebst dem Markendesign und den Verpackungen auch das POS-Material, Flyer und Inserate. Unlimited ist im Moment in ausgewählten Filialen der Migros Genossenschaft Basel erhältlich.

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Bakom-Studie: SRG SSR besser als Privatsender

Die Radio- und Fernsehprogramme der SRG SSR kommen laut einer aktuellen Studie beim Publikum besser an als das Angebot der privaten Schweizer Sender. Die regionalen Fernsehsender landen bei der Umfrage auf dem letzten Platz.

Am besten schneiden die SRG-Radiosender ab: Rund drei von vier Befragten sind mit ihnen zufrieden. Als Stärke der SRG-Radioprogramme gelten die Professionalität, der Informationsgehalt und die Ausgewogenheit der Informationen. Das ergab eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Kommunikation (Bakom), für die im Frühling 2013 rund 3600 Interviews durchgeführt wurden. Die Ergebnisse werden in einer Mitteilung vom Freitag bekannt gegeben.

Mit den Lokalradios sind 67 Prozent der Hörerinnen und Hörer zufrieden. Punkto Qualität schneiden die Lokalradios «recht gut» ab, wie es in der Studie heisst. Die Befragten schätzen die Programme der Lokalradios aber als weniger ausgewogen ein als diejenigen der öffentlich-rechtlichen SRG-Sender.

SRG: Fast 70 Prozent zufrieden

Auch bei den Fernsehsendern schneiden die Programme der SRG SSR am besten ab. Die Zufriedenheit ist im Vergleich zum Vorjahr von 65 Prozent auf 68 Prozent angestiegen. Leicht schlechtere Noten als bei der letzten Befragung vergaben die Befragten allerdings bezüglich Informationsgehalt und Ausgewogenheit.

Mit den Programmen der regionalen TV-Sender ist rund jeder zweite Zuschauer (51 Prozent) zufrieden. Damit liegt der Anteil wieder ähnlich hoch wie vor vier Jahren, nachdem er zwischenzeitlich auf 44 Prozent gesunken war.

Regionale auch wenig unterhaltsam

Die Regionalsender werden nicht nur als weniger professionell und weniger informativ eingeschätzt – auch bezüglich Unterhaltung schneiden sie schlechter ab: Von allen beurteilten Rundfunkprogrammen werden sie als die am wenigsten unterhaltsamen eingestuft.

Lokalbezug als Stärke

Punkten können die regionalen TV-Kanäle beim Stellenwert lokaler Themen. Rund sieben von zehn Zuschauerinnen und Zuschauern sind mit dem Lokalbezug zufrieden. Damit haben die Regionalfernsehen die Nase gegenüber der Konkurrenz vorn: Bei den Lokalradios sind 64 Prozent mit dem Lokalbezug zufrieden, bei den TV- und Radio-Programmen der SRG SSR liegt der Wert bei unter 45 Prozent. (SDA)
 

Stricken für den Affen

Die Agentur Advico hat in der Weihnachtszeit eine Kampagne für die Tierpatenschaften des Zoo Zürich lanciert.

Auch Tiere haben in der kalten Jahreszeit etwas Warmes verdient, so die Botschaft der Kampagne. Mit einer Zoo Zürich-Tierpatenschaft kann man einen persönlichen Beitrag zu Versorgung, Ernährung und allgemeinem Wohlbefinden der Zoobewohner leisten. Vom Putzerfisch bis zum Elefanten stehen über 300 Tierarten zur Auswahl, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Während der Weihnachtszeit beworben wird das Angebot von Advico. Die Sujets der Agentur sind ab Dezember auf Plakaten und Inseraten zu sehen.

Verantwortlich bei Zoo Zürich: Alex Rübel, Markus Rege. Verantwortlich bei Advico: Markus Gut (CCO), Dominik Oberwiler, Martin Stulz (CD), Susanne Weeber (AD), Julia Brandstätter (Text), Nora Bertoli (Graphic Design), Selina Egger, Christoph Schwarz (Beratung), Sven Germann (Fotografie), Daniel Bracher (Bildbearbeiter).

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