SRF: Urs Wiedmer verlässt «Arena»

Bei der «Arena» kommt es im nächsten Jahr zu einem Wechsel bei der Moderation. Urs Wiedmer wechselt ins Bundeshaus. Er moderiert die politische Diskussionssendung noch bis zur Sommerpause im Juli 2014.

Urs Wiedmer führt seit Februar 2011 im Wechsel mit Sonja Hasler die Debatten in der «Arena». Zuvor arbeitete er ab 2007 als Inlandkorrespondent beim Schweizer Fernsehen. In dieser Funktion berichtete er über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport. Bei verschiedenen Bundesratswahlen fühlte er Politikerinnen und Politikern sowie der Bevölkerung auf den Zahn. Von 1997 bis 2007 war Urs Wiedmer bei Schweizer Radio DRS in der Regionalredaktion Bern Freiburg Wallis als Moderator, Produzent und Redaktor tätig. Während sieben Jahren präsentierte er regelmässig die Presseschau und war auch für die Radio-Sportredaktion tätig.

Nun hat Urs Wiedmer entschieden, sich als Politikberichterstatter wieder seiner News-Leidenschaft zu widmen und wechselt für SRF als TV-Korrespondent nach Bern. Dort berichtet er aus dem Bundeshaus, realisiert aber auch Reportagen aus der Region. Der Prozess zur Neubesetzung der Moderationsstelle läuft laut Mitteilung ab sofort.

Werbeweischer schliesst Kooperation mit 20 Minuten

Werbeweischer vermarktet künftig exklusiv den Kino-Bereich im Entertainment-Channel von 20 Minuten Online sowie den Kino-Channel des Lifestyle-Portals Tillate.com. Diese Vermarktungskooperation haben Werbeweischer und 20 Minuten vereinbart.

20 Minuten Online gehört zu den leserstärksten News-Portalen der Schweiz. Tillate.com bietet reichweitenstarke, emotionale Umfelder und Zugang zu einer jungen, konsumfreudigen Zielgruppe. Nils Schilling, Geschäftsführer Werbeweischer Schweiz, kündigt in einer Mitteilung an: «Gemeinsam mit der 20 Minuten werden wir die Cinema Journey-Touchpoints Online und klassische Leinwandwerbung künftig noch stärker crossmedial vernetzen.»

Namics gründet digitale Kommunikationsagentur

Namics gründet die digitale Kommunikationsagentur Namics 13. Damit baut das Unternehmen sein Geschäftsfeld Digitale Kommunikation weiter aus.

Unter Namics 13 bündelt Namics alle Marketing- und Kommunikationsservices. Dazu gehören Strategy, Digital Branding, Digital Corporate Communication, Digital Advertising, Content Services und Performance Management. Die Agentur wird von Lars Holthusen (Leitung), Michael Rottmann (Beratung) und Felix Widmaier (Kreation) geleitet. «Die digitalen Kanäle werden im Kommunikationsmix unserer Kunden immer wichtiger. Sie wollen ihre Marke im Online-Bereich nicht mehreren Dienstleistern anvertrauen, sondern professionelle Services von Beratung, Kreation, Konzeption bis zur technischen Umsetzung aus einer Hand beziehen», so Holthusen.

Hinter Namics 13 stehen über 60 Fachleute für Online-Kommunikation und -Marketing. Ihre Mission: «Wir vernetzen Marken mit Menschen.» Die Agentur ist bereits heute für Unternehmen wie ABB, Swisscom, BASF, Webasto, UBS, Siemens, Cembra Money Bank, Amag und Swisslife tätig und gehört so vom Start weg zu den grössten digitalen Kommunikationsdienstleistern im deutschsprachigen Raum.

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Scholz & Friends baut die Geschäftsleitung aus

Fabian Röthlisberger übernimmt bei Scholz & Friends Schweiz die Position des Beratungs- und Strategie-Chefs.

Der 40-jährige Fabian Röthlisberger wechselte zum 1. November 2013 von Jung von Matt/Limmat zu Scholz & Friends. Der studierte Betriebswirt war dort mehr als sieben Jahre in Führungspositionen tätig, seit Januar 2012 als Client Service Director und Mitglied der Geschäftsleitung. Er verantwortete unter anderem die Führung von Kunden wie Migros, Rivella International, Helsana, die Migros Bank und Ricardo.ch verantwortlich. Zuvor war er knapp sechs Jahre bei Advico Young & Rubicam als Strategischer Planer tätig.

Mit Fabian Röthlisberger stösst ein guter Bekannter und Weggefährte zum Führungsteam um Martin Samsel und Lukas Frei. Sie alle kennen sich aus gemeinsamen Agenturtagen bei Jung von Matt und teilen das gleiche Qualitäts- und Kreativverständnis. Fabian Röthlisberger ist langjähriges Mitglied der Account Planning Group Schweiz und hat laut Mitteilung einen Master of Science in Communications Management der Universitäten Lugano, Los Angeles und Singapur.

Komet: Booklet für Ossobukko gestaltet

Komet hat für das Gastro-Unternehmen Ossobukko ein Booklet und neue Gestaltungselemente für Online-Auftritte gestaltet.

Feinschmeckern aus dem Raum Bern ist das Angebot von Ossobukko ein Begriff. Seit 2006 hat sich der Betrieb vergrössert und seine Tätigkeitsbereiche kontinuierlich ausgebaut. Mit vier Restaurants – von moderner bis traditioneller Küche – gibt es für jeden Geschmack etwas. Neben den kulinarischen Leckerbissen umfasst das Unternehmen zudem ein Catering, ein Beratungsunternehmen für die Hotellerie und Gastronomie, ein Innenarchitekturbüro, einen Internet-Shop mit Design- und Hip Products und den Home-Delivery Bern Service.

Um Ossobukko bestehenden und neuen Gästen näher zu bringen, stellt eine Broschüre nun die vielseitigen Wirkungsfelder des Unternehmens vor. Komet hat das Image und die Vision von Ossobukko inszeniert und das diesjährige Booklet gestaltet. Die Publikation besticht durch klares Design und geschmackvolle Präsentation – genau wie die Angebote des Unternehmens selber. Die Designelemente wurden zudem in den neugestalteten Webseiten von Ossobukko, den Restaurants und den diversen Tätigkeitsfeldern aufgenommen. Das Booklet liegt in den verschiedenen Lokalitäten auf und wird an Events verteilt.

Verantwortlich bei Ossobukko: Fritz Grunder (Managing Partner). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (AD), Silvio Demuth, Reto Eckert (Grafik), Simon Schatzmann (Leiter Beratung),Sarina Künzli (Beratung).

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Beat Grossenbacher wird Finanzchef der SRG SSR

Beat Grossenbacher wird neuer Finanzdirektor der SRG. Er wird Nachfolger von Daniel Jorio, der  in den Ruhestand tritt. Derzeit ist Grossenbacher Finanzchef von BKW Energie.

Der Verwaltungsrat wählte Grossenbacher auf Antrag von Roger de Weck, wie es in einer Mitteilung heisst. Der neue SRG-Finanzchef verfügt über breite und langjährige Berufserfahrung, auch auf Konzernstufe. Durch seine Tätigkeit bei der BKW, Swisscom und der ehemaligen Telecom PTT kennt er sich im Service-public-Umfeld bestens aus. Mit einem Studium der Wirtschaftswissenschaften und Ausbildungen im Finanzbereich erfüllt er die fachlichen Anforderungen seiner neuen Position.

Nach seinem Studium arbeitete Beat Grossenbacher als Consultant bei der Allgemeinen Treuhand in Bern und als Controller bei der Schweizerischen Rückversicherungsgesellschaft (Swiss Re) in Zürich. Danach war er Ascom Telematic als Division Controller tätig. Bei der Telecom PTT setzte er seine Laufbahn als Assistent des CFO fort. Es folgten zehn Jahre bei der Swisscom – zuerst als Projektmanager und danach als «Head of Treasury». In der Zeit bei Swisscom war Grossenbacher massgeblich an den Vorbereitungen zur Gründung der Swisscom AG beteiligt. Er war zusätzlich Präsident der Anlagekommission der Swisscom-Pensionskasse und stellvertretender CFO der Swisscom-Gruppe. 2008 wechselte er zur BKW Energie AG, wo er derzeit als CFO und Leiter des Geschäftsbereiches Finanzen und Dienste tätig ist.

Beat Grossenbacher lebt in der Nähe von Bern, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Er tritt die Nachfolge von Daniel Jorio an, der in den Ruhestand tritt. Als Direktor Finanzen und Controlling wird Grossenbacher auch Mitglied der SRG-Geschäftsleitung. Der Zeitpunkt des Wechsels zur SRG erfolgt im Einvernehmen mit der BKW Energie bis spätestens am 1. Juli 2014. Daniel Jorio verbleibt bis zu Beat Grossenbachers Stellenantritt im Amt.

Bild: Bkw.ch

Sieben Tipps für erfolgreiche TV-Kampagnen

Viel Aufwand, hohe Kosten - gerade für junge Unternehmen ist TV-Werbung eine Marketing-Entscheidung, die sich lohnen muss. Oliver Nützel von Regiondo und Jasper Sasse von Spoteffects zeigen, worauf es bei erfolgreichen Kampagnen ankommt.

Gerade in Startups und Online-Unternehmen steht TV-Werbung meist an letzter Stelle im Marketing-Mix. Der grosse Aufwand für die Produktion der Spots sowie die verhältnismässig hohen Kosten der Schaltung können sich jedoch durchaus lohnen. Die Reichweite von TV Kampagnen in der Zielgruppe liegt bei 85 Prozent. Der deutsche Freizeitmarktplatz Regiondo ist mit seiner ersten Kampagne erfolgreich über die Mattscheibe gelaufen. Geschäftsführer Oliver Nützel zieht eine positive Bilanz: «Der Kanal TV ist bei uns absolut kompetitv mit dem Kanal Adwords. Die Cost per Visit-Zahlen liegen in vergleichbaren Grössenordnungen, so zwischen 0,30-0,60 Euro pro Visit.»

Für die Marke bringt TV sogar mehr als Online-Werbung: «Der Branding-Effekt durch TV ist wesentlich stärker.» Daneben sieht Nützel auch weitere Vorteile: «Die Trafficqualität ist deutlich höher bzw. besser. Die Verweildauer auf unserer Seite ist länger (bis zu Faktor 2-3) als bei Google Traffic, die Conversion Rates fallen doppelt so hoch aus.» Nicht zu unterschätzen ist der Besucheransturm, der auf der Website eingeht: «TV generiert uns signifikante Traffic Peaks, das heisst wir können bis zu 10‘000 User gleichzeitig auf unserer Plattform verzeichnen.» Gemeinsam mit Jasper Sasse, Geschäftsführer des Unternehmens Webeffects, das hinter dem TV-to-Web Analyticstool Spoteffects steht, verrät er sieben Tipps für gelungene TV-Kampagnen.

1. Nicht unbedingt schön muss er sein, aber motivierend! Der Spot

Für die Augen mehrerer Millionen Zuschauer wollen sich Unternehmen natürlich besonders schön präsentieren. Für TV-Spots sollte jedoch nicht unbedingt die Ästhetik, sondern vor allem die Botschaft im Vordergrund stehen und die sollte motivieren. Dafür darf es auch einfach sein, animierte Spots bieten sich deshalb schon aus Kostengründen an. Die Hauptsache ist, dass die so genannten DRTV-Spots (also Direct Response) einen klaren Call-to-action wie zum Beispiel «Jetzt kaufen!» enthalten. Laut, bunt und aggressiv gestaltete Inhalte werden dabei am besten wahrgenommen, müssen aber natürlich auch zur Marke passen. Eine Spotlänge von 20 Sekunden ist völlig ausreichend und spart auch Mediabudget bei der Schaltung. Kurze Reminder (fünf Sekunden) nach dem Hauptspot sind ebenfalls sinnvoll.

2. Da sein, wo die Zielgruppe ist! Das Spot-Umfeld

Damit der Spot auch garantiert bei potenziellen Interessenten landet, gilt es, das Spot-Umfeld nach dem soziodemografischen Profil der besten Kunden des Kundenstammes zu wählen. Aber Vorsicht: Natürlich müssen nicht nur die Hard-Facts stimmen, auch die Qualität des Sendeumfelds muss zu den Vorlieben der Kunden passen. Bei «Frauentausch» entsprechen die Zuschauer so zum Beispiel einer bestimmten Altersgruppe, Werbung lohnt sich hier allerdings nur für Unternehmen, die auch Produkte anbieten, die zum Konsumverhalten der Zuschauenden passt.

3. Zur richtigen Zeit sparen! Die Ausstrahlungszeit

Besonders bei den ersten TV-Schritten reichen zum Testen der Resonanz kleine Sender aus. Die Spots sollten dabei am besten vormittags oder nachmittags geschaltet werden, da hier das Involvement der Zuschauer in Bezug auf das Fernsehprogramm klein ist, und der TKP gleichzeitig verhältnismässig gering. Eine Ausstrahlung nach dem Prime-Time-Programm wäre zwar ebenfalls günstig, lohnt jedoch nicht mehr, da Zuschauer hier kaum noch auf Werbung reagieren.

4. Netzwerk und Know-How nutzen! Zusammenarbeit mit Agentur

Gerade für unerfahrene TV-Neulinge bietet sich die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Media-Agentur an. Durch die guten Kontakte und das grosse Know-How können Agenturen in den meisten Fällen geringere TKPs verhandeln und sparen Unternehmen somit bares Geld.

5. Gute Vorbereitung für den Kundensturm! Der eigene Server

Ganz wichtig und oft vergessen: Ehe der erste Spot über den Bildschirm flimmert, muss unbedingt der eigene Server performant aufgestellt werden. Viele Unternehmen unterschätzen die hohe Reichweite des Mediums TV und werden von der grossen Resonanz regelrecht überrannt. Gelangen potenzielle Kunden nicht mehr auf die Webseite ist die Werbewirkung verpufft und das Unternehmen hat im Endeffekt Geld verschwendet.

6. Die gesamte Zielgruppe erreichen! Crossmediale Massnahmen

Fernsehen allein hat bereits eine beinahe unschlagbare Reichweite. Durch passende crossmediale Massnahmen kann eine TV-Kampagne allerdings noch unterstützt werden. Über soziale Kanäle wie zum Beispiel Facebook kann die Reichweite in der angepeilten Zielgruppe mit geringem Kostenaufwand und damit besserem ROI noch gesteigert werden. Ein weiterer Vorteil: Je öfter Interessierte mit der Kampagne auf unterschiedlichen Kanälen in Kontakt kommen, desto wahrscheinlicher wird der Kauf.

7. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Die Evaluation

Wie bei jeder Marketing-Massnahme muss natürlich gerade eine kostspielige TV-Kampagne evaluiert werden. Hierzu gilt es zunächst die passenden KPIs zu identifizieren, die beobachtet und ausgewertet werden sollen. Für TV-Kampagnen ist besonders der cost per visit, also die generelle Bewertung, wie viele Leute nach Ausstrahlung des Spots die Webseite besuchen, wichtig. Aber auch die Conversion Rate des durch den Spot generierten Traffics ist entscheidend und kann gut mit der Conversion Rate anderer Massnahmen wie beispielsweise AdWords verglichen werden. Ausserdem lässt sich auf diese Weise auch der cost per order, also das direkte Verhältnis der Mediaspendings zu sofortigem Umsatz, als Messgrösse errechnen. Daneben können erzielte Warenkorbgrössen im Vergleich zu den durchschnittlichen Werten sowie die Kohorte, also die Wiederkaufsquote, Aufschluss darüber geben, ob sich eine Kampagne auch langfristig für ein Unternehmen lohnt. Im besten Fall greifen Unternehmen zur Auswertung auf ein Analysetool wie spoteffects zurück, um das enorme Optimierungspotenzial voll auszuschöpfen. Hierbei gilt es vor allem einen guten Anbieter zu finden, um die Arbeitsgeschwindigkeit im Dreieck Unternehmen, Toolanbieter, Mediaagentur optimal zu halten und so auch während der Kampagnenlaufzeit die schnelle Optimierung zu ermöglichen.

Bild: Keystone

 

Zu guter Letzt: Der Werbewoche FB-Award 2013

Polizei will ihre eigene Schlagzeile verhindern

Im Rahmen der Lancierungskampagne für Blickamabend.ch organisierte Serranetga eine Guerilla-Aktion – unter anderem vor dem Zürcher Nachtclub Chillis. Die Polizei fand das gar nicht lustig.

Zur Lancierungskampagne von Blickamabend.ch gehört auch eine Guerilla-Aktion, bei der ein rund 4 Meter hohes Smartphone mit entsprechenden Listicles an zahlreichen neuralgischen Punkten in der Stadt Zürich postiert wurde (Werbewoche.ch berichtete). Die Aktion lief etwa vor dem Tamediagebäude beim Stauffacher oder vor den Altstaetter Verrichtungsboxen – jeweils ohne Probleme.

Vor dem berühmt-berüchtigten Nachtlokal Chillis im Zürcher Kreis 4 war dann aber Schluss mit lustig. Noch bevor das Listicle «Die 10 besten Szenen aus Police Academy» auf dem Handy angebracht werden konnte, tauchte eine Polizeistreife auf und verlangte den sofortigen Abbruch. Natürlich nahm die Blick am Abend Redaktion diesen Steilpass dankend auf und verbreitete die Schlagzeile über sämtliche Kanäle. Dort hiess es dann: «Draussen vor dem Chilli’s versteht die Polizei keinen Spass. Drinnen allerdings schon.»

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Verantwortlich bei Ringier: Nicolas Pernet (Leiter Marketing Blick-Gruppe), Rachel Wicki, Marie-Eve Blumer (Projektleitung Marketing Blick-Gruppe). Verantwortlich bei Serranetga: Maurizio Rugghia, Daniel Zuberbühler (Gesamtverantwortung), Olivia Guler, Tino Elsener (Projektleitung), Samuel Textor, Pascal Deville (Creative Direction), Florian Bosshard (Art Direction), Thomas Blumer, Nemi Gajic, Res Matthys (Text), Julia Miller, Philippe Lehmann (Screendesign), Diego Dirren, Erwan Eydt (Programming), Hastings (Radio), JingleJungle (Ton), Matthias Auer (Foto), Alexander Herzog (Litho), Streuplan (Guerilla).

Publicis: Kampagne zum Thema häusliche Gewalt

Publicis hat für die Zürcher Frauenzentrale eine Kampagne kreiert, die dazu animieren soll, bei häuslicher Gewalt lieber früher als zu spät Hilfe zu holen.

Traurig, aber wahr: sieben von zehn Frauen ziehen ihre Strafanzeige gegen gewalttätige Partner zurück. Der Grund: Die meisten Frauen trauen sich nicht, entschieden gegen die Gewalt vorzugehen und sich helfen zu lassen. Stattdessen reden sie sich ein, dass doch alles nicht so schlimm ist. So dreht sich die Spirale immer weiter – und nicht nur die Frauen selbst leiden darunter, sondern auch das familiäre Umfeld.

Die Zürcher Frauenzentrale, die sich seit Gründung für die Rechte und Interessen von Frauen einsetzt, startet nun in Zusammenarbeit mit Publicis eine Kampagne, die die Bevölkerung – vor allem Opfer und potenzielle Opfer – sensibilisieren soll. Entstanden sind aufwühlende Anzeigen, Plakate und ein TV-Spot, die das Thema enttabuisieren und Betroffene dazu animieren, sich lieber früher als zu spät bei der Frauenzentrale zu melden, um sich beraten und helfen zu lassen.

Untermalt vom einstigen Nummer-1-Hit «Mad World» sehen wir ein Mädchen im Schlafzimmer ihrer Eltern. Wie viele Kinder – insbesondere Mädchen – möchte sie in allem wie ihre Mutter sein. Sie probiert Mamas Kleider, läuft in ihren Schuhen, setzt sich an ihren Schminktisch und beginnt sich zu schminken. Was als verspieltes und naives Kinderspiel anfängt, wandelt sich zum Ende des Spots jedoch in ein schockierendes Bild, das unmissverständlich klar macht, dass häusliche Gewalt selten nur ein Opfer kennt.

//www.youtube.com/watch?v=0UKptK6MLvs

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Verantwortlich bei der Zürcher Frauenzentrale: Andrea Gisler (Präsidentin), Beatrice Kälin (Marketing/Kommunikation). Verantwortlich bei Publicis: Thomas Wildberger (CCO), Grischa Rubinick (Creative Direction), Mohammed Klotz (Art Direction), Antonio Lopez, David Lübke (Text), Ralph Halder (Beratung). Produktion: CZAR Berlin (Filmproduktion), Heike Fincke (Regie), Philipp Pfeiffer (Kamera), Marek Pompetzki (Musik), Sebastian Burgold (Fotografie). Mad World By Roland Orzabal © Roland Orzabal Limited (administered by Chrysalis Music Ltd.) Courtesy of Chrysalis Music Holdings.

KSP für Myclimate: Mit wenig Geld weit kommen

Die Agentur KSP hat für Myclimate Deutschland eine Flughafenplakat-Kampagne für klimaneutrales Fliegen kreiert.

Das Ziel: Flugreisende für das klimaneutrale Fliegen gewinnen und aufzeigen, dass die CO2-Kompensation nicht alle Welt kostet. Die Plakate im Look von Airline-Werbung locken Reisende mit unglaublich billigen Angeboten für beliebte Städteflüge. Tatsächlich handelt es sich bei den kleinen Preisen um die bescheidenen Kosten für die CO2-Kompensation des angebotenen Flugs. Via QR-Code landet der interessierte Passagier direkt auf der Mobile-Microsite von Myclimate, berechnet den Kompensationsbetrag für seinen Flug und kompensiert direkt mit Paypal.

Verantwortlich bei Myclimate: Stefan Baumeister (Geschäftsführer myclimate Deutschland), René Estermann (Geschäftsführer), Kathrin Dellantonio (Bereichsleiterin Marketing & Sales), Andrea Altorfer (Stv. Bereichsleiterin Sales & Marketing), Kai Landwehr (Projektleiter Marketing). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Flo Wacker (Creative Direction); Beat Egger (Text); Benny Goldstein (Art Direction); Kevin Zysset, Paco Alborghetti (Grafik); Flavia Salvisberg, Rahel Zumbühl (Beratung).

//vimeo.com/81709280

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Serranetga: Kampagne für Blickamabend.ch

Für die Lancierungskampagne von Blickamabend.ch bedient sich Serranetga sogenannter Listicles, also Hit-Listen, die ein zentrales Element der News-Plattform darstellen.

Der Fokus von Blickamabend.ch liegt auf einer jungen, urbanen Zielgruppe und der mobilen Nutzung mit Smartphones. Nebst den aus der Printausgabe bekannten News und Rubriken sollen  Listicles für eine unterhaltsame Form der Informationsvermittlung sorgen. Solche Listicles sind das Herz der Kampagne von Serranetga: Über diverse Kanäle setzen diese aktuelle News-Themen in einen neuen Kontext. So wird beispielsweise in Print-Sujets vor einem Bild des Bachelors Vujo Gavric mit den «15 seltsamsten Sprachen der Welt» geworben. Der Clou am Ganzen: Die beworbenen Listicles existieren tatsächlich. Sie wurden von der Blick am Abend Online-Redaktion eigens zu diesem Zweck erstellt.

Die Kampagne umfasst neben Printanzeigen, Guerilla-Aktionen und Bannern auch Radio- und TV-Spots. Um die hohe Nutzer-Interaktion der Plattform ins Zentrum zu rücken, wurde zudem speziell für die Lancierung eine Facebook-App entwickelt. Mit dieser können User ihre eigenen Hit-Listen, zum Beispiel mit «5 Freunden, die besser aussehen als ich», erstellen und sogleich teilen.

In den kommenden Monaten werden laufend neue Sujets dazukommen. Dabei wird das Kampagnen-Team dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Blick am Abend Redaktion und Serranetga in Echtzeit auf aktuelle News-Themen reagieren können.

Verantwortlich bei Ringier: Nicolas Pernet (Leiter Marketing Blick-Gruppe), Rachel Wicki, Marie-Eve Blumer (Projektleitung Marketing Blick-Gruppe). Verantwortlich bei Serranetga: Maurizio Rugghia, Daniel Zuberbühler (Gesamtverantwortung), Olivia Guler, Tino Elsener (Beratung), Samuel Textor, Pascal Deville (Creative Direction), Florian Bosshard (Art Direction), Thomas Blumer, Nemi Gajic, Res Matthys (Text), Julia Miller, Philippe Lehmann (Screendesign), Diego Dirren, Erwan Eydt (Programming), Hastings (Radio), JingleJungle (Ton), Matthias Auer (Foto), Alexander Herzog (Litho), Streuplan (Guerilla).

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3_Inserat_AKW
4_Facebook-App
5_Banner
6_Guerilla_Kirche
7_Guerilla_TAMedia
8_Zeitungsbox

Links zu den Radio-Spots:

http://bit.ly/18YToK7
http://bit.ly/1h65oJo
http://bit.ly/1cFJ9sY

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