Philip Hofmann wechselt zu Hans Hofmann & Partner

Hofmann verlässt Belcom per Ende April 2014 und wird Mitinhaber und Geschäftsführer von Hans Hofmann & Partner.

Nach gezielter Vorbereitung, namentlich mit einem längeren Besuch beim alliierten Dwight Cribb in Hamburg/Berlin wird Philip Hofmann am 1. Juni 2014 bei Hans Hofmann & Partner in Zürich starten. Das gibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch bekannt. Hans Hofmann freut sich, dass sein Sohn Philip bei der umfassenden Weiterentwicklung von Hans Hofmann & Partner bald an vorderster Front dabei ist, heisst es in der Mitteilung.

Philip Hofmann war seit Februar 2008 als stellvertretender Geschäftsleiter/Verkaufsleiter für Belcom tätig, wo er im Juli 2012 die Geschäftsführung und damit die Verantwortung für die Bereiche Sales, Media-Services und Marketing von Tele Züri, Tele Bärn, Tele M1 und Radio 24 übernahm. Diese Funktion verantwortet ab April 2014 sein Nachfolger Daniel Schnüriger.

 

Kein Quellenschutz für Autorin von Dealer-Artikel

Eine Basler Journalistin muss der Staatsanwaltschaft den Namen eines Cannabis-Dealers preisgeben, über den sie einen Artikel verfasst hat. Laut Bundesgericht kann sie sich angesichts dessen gewerbsmässigen Handels nicht auf den Quellenschutz berufen.

Im Oktober 2012 war in der Basler Zeitung ein Artikel mit dem Titel «Zu Besuch bei einem Dealer» erschienen. Die Journalistin berichtete über den Besuch in der Wohnung von «Roland», der seit zehn Jahren mit Gras und Haschisch dealt. Pro Jahr verdiene er damit 12'000 Franken.

Aufgrund des Artikels leitete die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen qualifizierten Betäubungsmitteldelikten ein. Die als Zeugin vorgeladene Autorin berief sich auf das Aussageverweigerungsrecht für Journalisten.

Qualifizierter Fall

Das Basler Appellationsgericht entschied im vergangenen Juni, dass sie ihre Quelle nicht preisgeben müsse. Das Bundesgericht hat nun aber die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gutgeheissen. Die Richter in Lausanne erinnern daran, dass das gesetzlich verankerte Recht auf Quellenschutz für Journalisten nicht uneingeschränkt gilt.

Der Anspruch auf Aussageverweigerung falle insbesondere weg, wenn es um die Aufklärung einer schwerwiegenden Straftat gehe, was bei einem qualifizierten Betäubungsmitteldelikt der Fall sei. Ein solches liege beim Handel mit weichen Drogen wie Haschisch vor, wenn der jährliche Gewinn 10'000 Franken übersteige, was hier zutreffe.

Die Pflicht zur Preisgabe der Identität von «Roland» sei auch angesichts der konkreten Umstände verhältnismässig. Keine Rolle spiele die Überlegung der Vorinstanz, dass «Roland» in einem Strafverfahren seine Angaben im Artikel als Prahlerei abtun könnte und ihm damit ohnehin nichts nachgewiesen werden könnte.

Werbeplattform für «Roland»

Das Interesse an einer Aufklärung der Tat sei als gross einzustufen, zumal «Roland» gemäss seinen eigenen Angaben Teil einer gross angelegten Verkaufsorganisation sei. Auf der anderen Seite bestehe kein namhaftes öffentliches Interesse am fraglichen Bericht. Das wäre laut Gericht etwa dann der Fall, wenn die Aussage des Dealers schwere
Missstände in Politik, Wirtschaft oder öffentlicher Verwaltung aufgedeckt hätte. Hier sei es aber einzig um die Darstellung der Basler Cannabisszene gegangen.

«Roland» habe eine Plattform erhalten, seine Drogengeschäfte verharmlosend als quasi «normales» Gewerbe darzustellen. Der Artikel habe kostenlose Werbung für einen Dauerdelinquenten geboten und könne sogar als Einladung verstanden werden, es «Roland» gleichzutun und auf einfache Weise zu einem Zusatzeinkommen zu gelangen, so das Urteil vom 31. Januar 2014. (SDA)
 

Daniel Schnüriger folgt bei Belcom auf Philip Hofmann

Daniel Schnüriger wird per 1. April 2014 Verkaufsleiter und stellvertretender Geschäftsführer von Belcom.

In seiner Funktion verantwortet der 47-Jährige die Vermarktung der TV-Senderfamilie und folgt auf Philip Hofmann, der Belcom Ende April 2014 verlässt. Daniel Schnüriger berichtet an Roger Elsener, Geschäftsführer TV der AZ Medien und Geschäftsleiter von Belcom.

Daniel Schnüriger, gelernter Kaufmann und Marketingplaner mit eidgenössischem Fachausweis, war Geschäftsführer SAT. 1 für das Werbe- und Programmfenster bei Cinecom & Media und während 14 Jahren in verschiedenen leitenden Funktionen für Tamedia tätig. Unter anderem verantwortete er die Werbemarktumsätze und -aktivitäten der Zeitschriften Annabelle, Facts, Schweizer Familie und TV täglich. Zuletzt war er Verlagsleiter der Annabelle. Er wohnt in Cham, ist verheiratet und hat eine Tochter.

Philip Hofmann verlässt die Belcom per Ende April 2014 auf eigenen Wunsch. Hofmann wird Mitinhaber und Geschäftsführer von Hans Hofmann & Partner.

 

Tamedia: Landbote reicht Petition ein

Am Mittwoch, 11:55 Uhr, überreichen die Belegschaften vor der Redaktion des Landboten am Garnmarkt in Winterthur eine Petition an Tamedia.

Sie lehnen darin den vom Konzern erstellten «begleitenden Sozialplan 2014» kategorisch ab und fordern die Anwendung des «Sozialplans 2009», der beim Tages-Anzeiger 2009 verhandelt und seither verschiedentlich weiter umgesetzt wurde. Unterstützt werden sie von Syndicom und dem Impressum, wie die beiden Verbände in einer Mitteilung schreiben .

Die Neuorganisation, die Tamedia beim Winterthurer Landboten und bei den Zürcher Regionalzeitungen durchziehen wollen, sei nichts anderes als «eine schöngeredete Sparmassnahme auf dem Rücken des Personals und zu Lasten der Vielfalt und Qualität der Medien», so die Mitteilung. Tamedia will die Redaktionen zusammenführen und baut in einer erneuten Massenentlassung mindestens 25 Vollzeitstellen ab. Den Unmut über die bevorstehenden Umstrukturierungen haben Syndicom und Impressum bereits im Januar kommuniziert (Werbewoche.ch berichtete).

Im Konsultationsverfahren, das bei Massenentlassung zwingend vorgeschrieben ist, hätten die Personalkommissionen konstruktive und innovative Vorschläge gemacht, wie Stellen gerettet und wie die publizistischen Leistungen erhalten werden könnten. Tamedia habe alles rundweg abgelehnt. Das Personal fühle sich berechtigterweise vor den Kopf gestossen und nicht ernst genommen, so die Mitteilung weiter.

Dazu komme, dass Tamedia bei der Abfederung der Entlassungen, die das Unternehmen in den kommenden Wochen vornehmen wolle, jede soziale Verantwortung vermissen lasse und die bisherigen Standards über den Haufen werfe. Der einseitig erlassene «begleitende Sozialplan» werde vom ganzen Personal kategorisch abgelehnt.

Die angebotenen Leistungen seien weit unter dem Niveau früherer Tamedia-Sozialpläne und lägen sogar unter den landesweit branchenüblichen Ansätzen. Es seien weder Abgangsentschädigungen vorgesehen, noch Ausgleichszahlungen bei Arbeitslosigkeit, und die vorzeitig Pensionierten stünden ohne abfedernde Einzahlungen in die Pensionskasse da. Zudem sei der Anwendungsbereich sehr eng definiert; die regelmässigen Freien zum Beispiel seien vollständig ausgenommen.

Impressum und Syndicom betonen, dass sich auch in anderen Unternehmensteilen von Tamedia Widerstand gegen diese Behandlung des Personals rege – man sei sich bewusst, dass einem das gleiche Schicksal blühen könnte. Verschiedene Personalkommissionen erklärten sich demnach auch solidarisch mit ihren Kolleginnen und Kollegen bei Landbote, Zürichsee-Zeitung und Zürcher Unterländer.

Indem Tamedia den Redaktionen diesen «begleitenden Sozialplan 2014» vorlege, entziehe sich der Konzern jeglicher sozialen Verantwortung. Als mächtigstes Medienunternehmen der Schweiz, das im Geschäftsjahr 2012 einen Gewinn von 152 Millionen Franken auswies, sei ein solches Verhalten gegenüber den Angestellten unverständlich und skandalös. Das Personal der betroffenen Redaktionen fordere mit der Petition die Anwendung des Sozialplans 2009, inklusive den Anhängen für die vorzeitige Pensionierungen, welcher damals mit den Sozialpartnern ausgehandelt wurde und als fair bezeichnet werden könne.

Zu guter Letzt: McRealität

Was ohnehin allen klar war, wird nun durch ein Buzzfeed-Video bestätigt: Die McDonald's-Realität ist weniger schön, als sie von der Werbung dargestellt wird.

Das trifft selbstverständlich nicht nur auf den amerikanischen Fastfood-Giganten zu. Die Darstellung von Lebensmitteln in der Werbung kommt ohne Tricks nicht aus, die Arbeit der Food Designer ist faszinierend. Oft sind die gezeigten Nahrungsmitttel nicht mal essbar, sondern mit Bastelmaterial nachgebaute Attrappen. Das ist ok, denn niemand stellt an die Werbung den Anspruch, «Kassensturz»-mässig die Realität abzubilden (dafür gibt's ja dann den «Kassensturz»).

Einer der bekanntesten Klassiker punkto Abweichung Werbung/Realität ist und bleibt aber McDonald's. Dem Kunden wird der direkte Vergleich aber auch leicht gemacht: Nach der Auswahl aus dem strahlenden, knackigen Leucht-Sortiment erfolgt wenig später die Ernüchterung beim Öffnen der Kartonverpackung. Mit den majestätischen angepriesenen Burger-Kreationen hat das Häufchen Rindselend, das einem aus der Box entgegenlacht, meist nicht mehr viel zu tun. Dabei gibt sich McDonald's vorbildlich Mühe und wirft alles in die Bio-Tonne, was nach 15 Minuten keinen Käufer gefunden hat – sehr sinnvoll. Ohne Erfolg. An der Werbung beisst sich die Wirklichkeit manchmal die Zähne aus. (hae)

bigmac
fries
mcchicken

//www.youtube.com/watch?v=zx1IvvLuuEI

Quelle: Buzzfeed.com

Männerabfahrt: 82 Prozent Marktanteil

SRF ist mit den Quoten der Olympiaberichterstattung bisher zufrieden. Durchschnittlich 195'000 Personen verfolgen das Geschehen. Den höchsten Wert erreichte die Abfahrt der Männer mit 82,2 Prozent Marktanteil.

Schweizer Radio und Fernsehen zieht bei Olympia-Halbzeit eine positive Bilanz. SRF zwei verbuchte in der Zeitspanne von Freitag, 7. Februar, bis Sonntag, 16. Februar 2014, einen Durchschnittswert von 195‘000 Zuschauern, was einem Marktanteil von 28,4 Prozent entspricht. Die höchste Einschaltquote erreichte bisher die Männer Abfahrt mit einem Schnitt von 731‘000 Zuschauern. Dies entspricht einem Marktanteil von 82,2 Prozent, wie es in einer Mitteilung heisst. Den Finaldurchgang beim Skispringen der Männer verfolgten 685‘000 Zuschauer mit einem Marktanteil von 41,0 Prozent. Gleich dahinter rangiert sich der von Dario Cologna gewonnene Skiathlon der Männer mit 569‘000 Zuschauern und einem Marktanteil von 63,2 Prozent. Erfreulich auch, dass Sportarten wie Bob, Snowboard, Curling und die junge Disziplin Snowboard Slopestyle, mit 350‘000 bis 540‘000 Zuschauern eine hohe Beachtung finden.

kueng
Bilder: Keystone

Neue Visit-Rekorde für Sportmultimedia

Auch die Onlineplattform Srf.ch/sotschi ist beim Publikum beliebt. Bis zum Freitag, 14. Februar 2014, wurden zweimal neue Zugriffsrekorde auf die Sportplattform erreicht: Der Abfahrtsgewinn von Dominique Gisin in Sotschi führte zu 420‘000 Visits. Mit 393‘361 Visits sorgten auch die weiteren Schweizer Erfolge – Gold von Dario Cologna und Sandro Viletta sowie Silber von Selina Gasparin – am vergangenen Freitag für sehr hohe Zugriffsraten. Der bisherige Zugriffsrekord stammte aus dem Jahr 2010, als beim Spiel der Fifa Fussball-WM in Südafrika beim Spiel Chile gegen Schweiz 391‘978 Visits gezählt wurden.

ma-srf-sotschi

Die vollständige Version der gezeigten, gekürzten Tabelle finden Sie unter diesem Link (PDF).

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agentur freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: PR-KFS, Scholz & Friends und Notch Interacitve.

Neu im Portfolio von PR-KFS: Bio-Bergkäserei aus dem Glarnerland

Kar-F-Schneider-PR-KFS

Seit Kurzem berät die Agentur PR-KFS, Karl F. Schneider die Luchsinger Käserei. Das Unternehmen aus dem Kanton Glarus beschreitet neue Wege, um auf seine Produkte aufmerksam zu machen – nämlich mit Käse-Aktien. Mit diesen Wertpapieren erwerben Käse-Liebhaber einen fünf Kilogramm schweren Käse-Laib und nehmen an einer «Chästeilete» auf dem Hof der Familie Luchsinger teil.

Für die Finanzierung dieses Projekts setzt die Käserei auf Crowdfunding: Auf 100-days.net können Interessierte das Projekt unterstützen und – je nach Betrag – ebenfalls an der «Chästeilete» teilnehmen, Käse-Aktien erwerben oder sogar auf dem Hof ihren eigenen Käse produzieren.

Logo-Luchsinger-Kaeserei


Scholz & Friends mit Gryps

scholz-und-friends-zuerich_0

Gryps, das grösste Business-Offertenportal der Schweiz, wird in Zukunft auf die Dienste und den Hirnschmalz der Zürcher Agentur zurückgreifen. Die Überlegungen zur künftigen Markenpositionierung und Kommunikationsstrategie haben das junge Unternehmen aus Rapperswil überzeugt. Genau so wie das Design der Website und die ehrgeizige Performance-Kampagne samt neuem Markentestimonial. Das Geheimnis, um wen es sich handelt, wird in wenigen Wochen gelüftet.

gryps-logo

 


Notch Interactive: Neue digitale Lead-Agentur von Ricardo.ch

notch-logo

Notch Interactive hat in einer mehrstufigen Agenturevaluation das Mandat als neue digitale Leadagentur von Ricardo.ch gewonnen. Die Zürcher Agentur wird für den Betreiber verschiedener E-Commerce-Plattformen (ricardo.ch, autoricardo.ch, ricardoshops.ch) zukünftig Online-Kampagnen konzeptionieren und kreieren. Lars Hanf, Head of Marketing von Ricardo.ch, freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit: «Mit der Notch Interactive erweitern wir unser Agentur-Portfolio um einen ausgewiesen Spezialisten für digitale Kampagnen. Wir freuen uns auf spannende gemeinsame Projekte in den Bereichen Online- und Digital Performance Marketing.»

Ricardo.ch ist mit rund 700‘000 laufenden Angeboten (Auktionen und Fixpreis-Angebote), 2,5 Millionen Markenartikeln auf ricardoshops.ch, rund 100‘000 Fahrzeugen und 35‘000 Fahrzeug-Zubehörartikeln auf autoricardo.ch und 2 Millionen Mitgliedern der grösste Schweizer Online-Marktplatz.

ricardo-logo

 

Markenwert: Nestlé und Holcim an der Weltspitze

Mit Nestlé und Holcim konnten gleich zwei Schweizer Marken ihre Spitzenposition im Ranking der weltweit wertvollsten Marken behaupten. «Brand Finance Global 500» ermittelt jährlich die 500 wertvollsten Marken der Welt.

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé steht mit einem Markenwert von 20,3 Milliarden US-Dollar nach wie vor unangefochten an der Spitze der wertvollsten Lebensmittelmarken der Welt und konnte seinem Markenwert im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent steigern. Auch im Schweizer Ranking belegt Nestlé mit grossem Abstand vor den Banken UBS und Credit Suisse den ersten Platz, weltweit kommt Nestlé auf Platz 40. Allerdings sind die Produktmarken Nestlé Pure Life und Kit Kat in diesem Jahr nicht mehr unter den 500 wertvollsten Marken der Welt.

Auch bei den Baustoffherstellern liegt ein Schweizer Unternehmen ganz vorne. Der Zementproduzent Holcim behauptet ebenfalls seine Spitzenposition: Mit einem Markenwert von knapp vier Milliarden Euro ist Holcim die wertvollste Marke im Baustoffsektor weltweit.

Eine Überraschung gibt es im Bankensektor. Die UBS konnte ihren Markenwert um 46 Prozent auf 10,6 Milliarden US-Dollar steigern und überholt damit erstmals die Credit Suisse im Ranking der wertvollsten Marken der Schweiz. Im weltweiten Vergleich der 500 wertvollsten Produkt- und Unternehmensmarken klettert die UBS über 30 Plätze nach oben.

Globale Ergebnisse: Technologiemarken ganz vorn

Der Blick auf die ersten Plätze des weltweiten Gesamtrankings bietet wenig Überraschungen. Wie im Vorjahr ist Apple mit einem Markenwert von 104,7 Milliarden US-Dollar die wertvollste Marke der Welt. Doch der härteste Konkurrent Samsung ist Apple dicht auf den Fersen. Die Koreaner konnten ihren Markenwert um 20 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr auf 78,8 Milliarden US-Dollar steigern. Auf den Plätzen drei und vier folgen Google und Microsoft. Die Top 10 sind fest in der Hand der Technologiekonzerne. Mit Walmart auf Platz 9 schafft es nur eine Nicht-Technologiemarke in die Liste der 10 wertvollsten Marken der Welt. Nach dem verpatzten Börsengang 2013 und einem Einbruch des Markenwerts konnte Facebook Boden gut machen und seinen Markenwert um 76 Prozent auf 9,8 Milliarden US-Dollar steigern. Die Experten von Brand Finance begründen diesen Sprung mit zurückgekehrtem Vertrauen der Investoren durch die gestiegenen Umsätze im Bereich mobiler Werbung.

brand-finance-1
brand-finance-2

Erläuterungen zur Methodik

Marken stellen einen der wichtigsten Werte dar, die Unternehmen besitzen. Sie unterstützen den Absatz und helfen, die Beziehung zu Kunden und Geschäftspartnern zu gestalten. Doch ohne solide finanzielle Daten kann die Bedeutung von Marken leicht übersehen oder missverstanden werden. Das Ranking «Brand FInance Global 500» gibt Analysten, Investoren, Journalisten und Aufsichtsräten mehr Übersichtlichkeit, indem es ein Ranking der wertvollsten Marken weltweit nach dem Markenwert zur Verfügung stellt.

Brand Finance berechnet die Markenwerte auf der Grundlage der Frage, welche Lizenzgebühren ein Unternehmen zu bezahlen hätte, wenn es die Marke nicht in Besitz hätte. Diese Methode wird auch als Lizenzpreisanalogieverfahren (engl. royalty relief method) bezeichnet. Brand Finance ist zudem eine der ersten Firmen weltweit gewesen, die eine Akkreditierung für ISO 10668-konforme Markenbewertungen erhalten hat. Die globale ISO 10668 Norm bietet einen konsistenten und zuverlässigen weltweiten Standard, um Transparenz und Objektivität in der Markenbewertung zu sichern. Bewerter müssen alle finanziellen, handlungsbasierten und juristischen Informationen in die Markenbewertung einfließen lassen.

Neben dem Markenwert ist jeder der 500 Marken ein Marken-Rating zugeordnet: nach dem Muster der Kredit-Ratings stellt dieser Wert eine Benchmark der Stärken, Risiken und Potentiale einer Marke im Vergleich zu den Marken der Wettbewerber dar. Die «Brand Finance Global 500» Studie wird jährlich durchgeführt. Details zur Methodik der Markenbewertung können auf der Webseite Brandirectory.com abgerufen werden. Die Ergebnisse der Vorjahre sind ebenfalls online einsehbar.

 

Partner & Partner: USZ-Mitarbeiter zu Heroes gemacht

Partner & Partner hat für den Universtitätsspital Zürich einen aussergewöhnlichen Unternehmensfilm als weiteres Puzzleteil der neuen Markenpositionierung kreiert.

Mit der Lancierung einer integrierten Kampagne zur Vermittlung der neu positionierten Marke «USZ» beschreitet das UniversitätsSpital Zürich in seiner 180-jährigen Geschichte Neuland. Das soeben fertig gestellte zweiminütige Corporate Video ist Botschafter dieser Neupositionierung und soll die Markenwerte glaubwürdig und empathisch vermitteln, wie es in einer Mitteilung heisst. Es wurden bewusst keine Modells oder Offsprecher eingesetzt, sondern MitarbeiterInnen des UniversitätsSpital Zürichs sind die Akteure und Sprecher des Films. Die Verantwortlichen des USZ, Agentur und Regisseur sind gleichsam begeistert von der professionellen Leistung der Laien-Darsteller. Der Film wird ab mitte Februar lanciert und an Kongressen, Weiterbildungsveranstaltung, Messen und weiteren auch internen Anlässen eingesetzt.

Der Unternehmensfilm ist Bestandteil einer mehrstufige Image-Kampagne (Wall-Prints im Spitalgebäude, Anzeigen, Tramplakate) und einer fundierten Tiefenkommunikation (Markenfibel, Intranet mit Mitarbeiter-Interviews als VJ-Clips).

Verantwortlich beim Universitätsspital Zürich: Florian Rajki (Gesamtverantwortung / Leiter Marketing UniversitätsSpital Zürich), Franz Zemp, Daniel Kälin (Marketing UniversitätsSpital Zürich). Verantwortlich bei Partner & Partner: Benno Maggi (CD), Gianfranco Acocella (AD), Christoph Eschmann (Strategie/Beratung). Filmproduktion: Philippe Weibel, Audiovisual Communication.

Kreienbühl und Vogler zeigt Liebe zum Velo

Kreienbühl und Vogler hat vom Logo über den Internetauftritt bis hin zur Kommunikation den gesamten Auftritt der Bike Days neu entwickelt.

Dabei zeigen die beiden Keyvisuals auf plakative Weise, wo das Herz von jedem Velo-Fan auch dieses Jahr wieder höher schlägt: an den Bike Days in Solothurn. Die Visuals kommen ab sofort in Anzeigen, auf Plakaten und in elektronischen Medien zum Einsatz. Die Bike Days finden vom 9. bis 11. Mai 2014 finden in Solothurn statt. Mit 120 Ausstellern und 25'000 Besuchern ist die Fahrradmesse der wichtigste Treffpunkt der Schweizer Velo-Branche.

BikeDays_2014_Logo
BikeDays_2014_F200-Plakat
BikeDays_2014_F12-Plakat
BikeDays_2014_Web

Verantwortlich bei Bike Days: Erwin Flury (OK-Präsident/Partner), Donald Nader (Geschäftsführer/Partner), Thomas Eberle (Produktionsleiter/Partner). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler Werbeagentur: Oli Kreienbühl, Reto Vogler, Marco Donada, Fabian Schiltknecht; Maurus Strobel/Strobel PR (Medienarbeit); Lorenz Wahl (Bildbearbeitung). Fotografie: Mathias Zuppiger.
 

Bündner Tagblatt: Ehemaliger Chefredaktor überraschend gestorben

Der ehemalige Chefredaktor der Tageszeitung Bündner Tagblatt, Christian Buxhofer, ist in der Nacht auf Sonntag völlig überraschend und erst 52-jährig gestorben.

foto-001-b

Buxhofer hatte die Leitung der Redaktion in Chur vor nicht einmal einem Jahr abgegeben, um vermehrt als Journalist zu arbeiten (Werbewoche.ch berichtete). Der Verstorbene hinterlässt eine Frau und einen Sohn. Seinen unerwarteten Tod teilten die Familie und die Südostschweiz Medien am Dienstag mit.

Buxhofer, der dem Bündner Tagblatt die letzten Jahre den Stempel aufgedrückt hatte, gab die Redaktionsleitung, die er 1995 übernommen hatte, Mitte letzten Jahres ab. Er war der 26. Chefredaktor in der Geschichte der ältesten Tageszeitung in Graubünden. Buxhofer blieb dem Bündner Tagblatt nach dem Rücktritt als Chefredaktor als Journalist treu. Nebenbei widmete er sich verstärkt seinem Engagement beim Verein Arosa Kultur, den er, der selber Orgel spielte, mit Leidenschaft präsidierte. (SDA)

Bild: Die Südostschweiz

The House Agency und DD Com: Yeti-Kampagne

«Keiner geht weiter» – getreu diesem Moto werben The House Agency und DD Com mit einer nationalen TV-, Print- und Digitalkampagne für den neuen Skoda Yeti.

Der bekannte SUV wird dabei als Off-Road Abenteurer inszeniert, der in der Stadt und auf unwegsamem Terrain jede Herausforderung annimmt. Offline steht der internationale TV-Spot im Zentrum. Dieser inszeniert die vielen Vorzüge des neuen Skoda Yeti, weckt Abenteuerlust und lädt ein, mit der OFF-Road Funktion aus dem Alltag auszubrechen. Passend dazu macht ein Tag-on auf den dazugehörigen Online-Wettbewerb «Win Weekends With Friends» aufmerksam.

//www.youtube.com/watch?v=Tf7evdZh08M

Vom 24. Januar bis zum 16. März 2014 haben User die Chance, auf der mobilefähigen Microsite Yeti.skoda.ch eines von vier Abenteuer-Wochenenden zu gewinnen. Via Facebook Connect gründen Teilnehmende eine Gruppe, wählen ihr Wunsch-Wochenende aus und laden dann bis zu drei Freunde ein, die sie mitnehmen möchten. Im Anschluss müssen die Gruppen für ihr jeweiliges Wochenende die Werbetrommel auf Facebook rühren und Likes sammeln. Je Wochenende gewinnt die Gruppe mit den meisten Likes. Nach jedem der vier Weekends wird auf der Microsite ein Erlebnisbericht veröffentlicht, der die Eindrücke der GewinnerInnen schildert. Durch diesen Storytelling-Mechanismus werden Interessierte auch nach dem Kampagnenende für den neuen Skoda Yeti sensibilisiert und haben die Möglichkeit von den Erfahrungen der Testimonials zu profitieren.

Die Microsite, auf der auch der TV-Spot und Fahrzeuginfos zu finden sind, wird durch diverse digitale Massnahmen flankierend unterstützt. Neben einer Publireportage auf Blick.ch, unterschiedlichen Facebook-ADs wurden diverse IAB Werbemittel realisiert, um Yeti.skoda.ch entsprechend zu bewerben. Die IAB Formate verlinken beim 1. Kontakt jeweils auf die Produktseite und beim 2. auf die Wettbewerbsseite.

01_yeti_home
02_yeti_rangliste
02_yeti_weekends
04_yeti_mobile
05_yeti_leaderboard

Verantwortlich bei Amag: Jeannine Micheli (Marketingleiterin Skoda), Mario Montanari (Werbeleiter Skoda), Marc Bislin (E-Commerce Manager Skoda). Verantwortlich bei The House Agency: Andreas Jorgella (Konzeption & Beratung), Peter Trüb (CD), David Roth (Text & Konzeption), Michael Booz (AD), Manuel Griestock (Grafik), Marlene Böhmann (UX/UI-Designer), Jasmin Kaltenegger (Digital Producer). Verantwortlich bei DD Com: Daniel Müri (CD), Florian Brand (AD), Peter Gehrig (Text), Remo Christen (Leiter Beratung), Jasmin Jost (Beraterin). Verantwortlich bei Mediacom: Katharina Momani (Account Director), Corinne Schneiter (Strategy and Planning), Andreas J. Bartneck (Head of Interaction)

get_footer();