Adwebster verstärkt sein Team

Das digitale Werbeunternehmen Adwebster erweitert sein Team um sechs Fachspezialisten.

Neu im Team sind:

Sandro Albin – Chief Operating Officer
Sandro Albin wechselt von 20 Minuten zu Adwebster. Er war über sechs Jahre bei 20 Minuten in verschiedenen Führungsfunktionen tätig, zuletzt als Head of Mobile & New Business.

Martin Abt – Technical Manager
Martin Abt wechselt von Serranetga zu Adwebster. Bei Serranetga war der Technik-Experte als Head of IT tätig.

Carlo Schmid – Product Manager
Carlo Schmid, zuletzt als Consultant und Projektleiter bei der Firma Brandinghous im Amt, startete im Februar bei Adwebster. Der Allrounder ist für die Themen Marketing, Produkte und Kommunikation verantwortlich.

Tobias Strassmann – Campaign Manager
Tobias Strassmann wechselt von Adisfaction zu Adwebster und bringt seine erlernten Onlinekenntnisse in der Kampagnenbetreuung ein.

Nora Chapero – Account Manager
Nora Chapero arbeitete bei verschiedenen internationalen Agenturen, unter anderem bei Burson Marsteller (London) und Zenith Optimedia (Madrid). Sie verstärkt Adwebster mit Ihrem Know-How als Account Manager

Adrian Seidl – Account Manager (Start März)
Adrian Seidl, zuletzt tätig bei der MEC: cia als Interaction Planer, wechselt per März 2014 zu Adwebster. Der Digitalfachmann unterstützt das Account Management in der Kundenberatung.
 

Clear Channel: neue Filialleiterin Locarno

Claudia Cattaneo wird per 1. März 2014 die Filialleitung bei Clear Channel in Locarno übernehmen. Sie übernimmt die Funktion von Cristina Maeder,  die weiterhin bei Clear Channel tätig ist und ihr Pensum bei auf 50 Prozent reduziert.

Claudia Cattaneo verfügt über langjährige Verkaufserfahrung. Bevor sie als Director of Sales zur Tschuggen Hotel Group in Ascona stiess, wo sie zuletzt tätig war, war sie Area Manager bei Ticino Turismo in Bellinzona und Werbeassistentin bei Publicis in Zürich. Claudia Cattaneo arbeitet seit dem 1. Februar 2014 bei Clear Channel und wird als Filialleiterin direkt an den neuen Sales Director, Ivan Schultheiss, rapportieren.

Cristina Maeder, langjährige Mitarbeiterin sowie seit 2011 Leiterin der Filiale von Clear Channel in Locarno, wird per 1. März 2014 aus persönlichen Gründen ihr Arbeitspensum auf 50 Prozent reduzieren.
 

Element P produziert Kurzfilm über Häusliche Gewalt

Im Auftrag der Kantonspolizei Solothurn produziert Element P eine vierteilige Filmserie zum Thema Bürgernähe aus den Perspektiven von Opfer, Täter, Bürger und Polizei. Den Auftakt macht der Film «Der zerplatzte Traum» über Häusliche Gewalt.

Der Kurzfilm von sechseinhalb Minuten Länge beleuchtet die viel Fingerspitzengefühl erfordernde Arbeit der Polizei und das Hadern des Opfers mit sich und dem Schicksal ihrer Familie.

Element P testete für das Drehbuch ein neues Vorgehen. Anstelle von aufwendigen Recherchen wurde die Story an einem eintägigen Workshop gemeinsam mit rund zehn Spezialistinnen und Spezialisten der Kantonspolizei anhand authentischer Fälle erarbeitet. Am Abend stand nicht nur das Drehbuchgerüst inklusive Dramaturgie, auch die wichtigsten Protagonistinnen und Protagonisten waren gecastet und die Drehorte bestimmt. Nach zwei befrachteten Drehtagen war der Film im Kasten.

Für Andreas Mock, Leiter Kommunikation der Kantonspolizei Solothurn, eine spannende Erfahrung: «Das Timing war sportlich. Dadurch konnten wir aber das Thema schnell auf den Punkt bringen. Das Resultat spricht für sich.»

Verantwortlich bei Kantonspolizei Solothurn: Andreas Mock (Leiter Kommunikation). Verantwortlich bei Element P: Daniel Reichenbach (Produzent/Kamera), Reto Waser (Regie), Michéle Zweifel (Produktionsleitung).
 

//www.youtube.com/watch?v=nimVo3CjmmA

Zur Sache: Hopfen und Malz verloren

Aus der Serie Kommunikationsarbeit für Anfänger: Firma XY ist ein neues Sponsoringkonzept eingegangen. Bald schlägt die Zeit des Spin-Assistenten einer PR-Agentur. Mit einem höflichen Mail werde ich auf diese Tatsache aufmerksam gemacht.

Da der eifrige junge Mann wahrscheinlich denkt, dass wir Journalisten nicht in der Lage sind, dieses neue Konzept entsprechend zu würdigen, schlägt er pflichtbewusst bereits einige Themen vor und weist auch darauf hin, dass das neue Konzept über verschiedene Kanäle weg laufe und diverse Massnahmen geplant seien. Aha, das ist ja mal was ganz Neues – bahnbrechend gewissermassen. Eilfertig weist er mich darauf hin, dass er selbstverständlich gerne bereit wäre, mir ein Gespräch mit dem Verantwortlichen, Herrn A.Z., zu vermitteln. Okay, der junge Mann kann ja nicht wissen, dass ich A.Z. wahrscheinlich besser kenne als er selbst.

Am nächsten Tag wird dann telefonisch nachge- fasst. Das muss so sein, denn so steht es in seiner Checklist. Nach der obligaten Einleitung «Haben Sie mein Mail erhalten?» folgt dann der Mail-Inhalt nochmals in mündlicher Form. Also kohärent ist der Junge, das muss man ihm lassen. Ich zeige Interesse am Thema und sage ihm auch, dass ich Herrn A.Z. schon seit Langem kenne und ich mich deshalb zwecks Terminabsprache direkt an diesen wenden werde. Das war wahrscheinlich ungeschickt von mir, denn damit habe ich ihn in seiner beruflichen Ehre gekränkt und er sieht seine Promotion zum Spin-Doctor in Gefahr. Um ihn wieder aufzumuntern, mache ich ihm die Freude und sage ihm, er könne selbst- verständlich einen Termin mit A.Z. vereinbaren. Er bedankt sich, meint aber entschuldigend, er hätte die Termine von A.Z. nicht, er würde sich wieder melden.

Nach zwei Tagen tut er das dann auch. Unklar ist nur, warum er es tut, denn seine Botschaft lautet nur «Herr Y von der Firma XY würde sich mit mir zwecks eines Termins mit Herrn A.Z. in Verbindung setzen». Na da bin ich ja wirklich froh, dass die ganze Terminabsprache so reibungslos über die Bühne geht. Ich bedanke mich beim Spin-Assi für seinen Einsatz und will gerade den Hörer auflegen, aber der hat noch ein kleines Anliegen. Ich hätte ja sicher Verständnis dafür, dass die Corporate-Communications-Abteilung der Firma XY meine Fragen an Herrn A.Z. im Voraus haben möchte. Nur so. Das würde alles vereinfachen. Da war es mit meiner Geduld endgültig vorbei und ich erklärte dem jungen Mann, ich sei nicht bereit, meine Fragen vorab den Corporate Communications-Leuten zu liefern, diese hätten nach dem Interview mit A.Z. noch genügend Zeit, im Text herumzufummeln und diesen möglichst langweilig, aber CC-konform zu kneten. Für mich sei die Geschichte hiermit gestorben und er solle bitte dafür sorgen, dass alle involvierten Stellen darüber informiert würden, auf dass nicht noch mal einer maile oder anrufe.

Das hat dann auch nicht geklappt.

 

Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

 

TBS: Kampagne für Kaffee-Geniesser

Migros Gastronomie lanciert derzeit eine dual geführte Kampagne, die das Kaffeeangebot in den Migros Restaurants und Migros Take Aways auf nationaler und regionaler Ebene bewirbt.

Zusammen mit TBS & Partner hat Migros Gastronomie eine Image-Kampagne erarbeitet, welche bestehenden und potentiellen Kunden die hauseigene Kaffeekompetenz vor Augen führt. Sie ist derzeit in vielen Medientiteln und auf Plakatstellen in allen Regionen der Schweiz zu sehen.

Auf nationaler Ebene wird das Geschmackserlebnis, welches der Caruso-Kaffee verspricht, anhand von zwei emotionalen Sujets in Szene gesetzt und die Hauptbotschaft auf den Punkt gebracht: Migros Gastronomie bietet Kaffeegenuss zu fairen Preisen; zum Konsumieren vor Ort oder zum Mitnehmen.

Parallel zur nationalen Kampagne werden die Sujets den Migros Genossenschaften für die lokale Angebotskommunikation zur Verfügung gestellt. Dort soll das Kaffeeerlebnis in Kombination mit Kuchen- und Dessert-Angeboten aus eigener Produktion beworben werden.

Verantwortlich bei Migros Gastronomie: Hans-Peter Oettli (Gesamtverantwortung), Yvonne Hiller (Kommunikationsleitung). Verantwortlich bei TBS: Beat Aeschlimann (Gesamtverantwortung), Kathrin Treml (AD), Claudio Caravina (AD), Gregor Herzig (Text), Christian Senti (Fotografie), Heini Fümm (Bildbearbeitung), Nadia Ermert (Polygrafie), Marlen Gassler (Beratung, Projektleitung).

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Erinnerungen an Christian Buxhofer

Der ehemalige Chefredaktor der Tageszeitung Bündner Tagblatt, Christian Buxhofer, ist in der Nacht auf Sonntag völlig überraschend und erst 52-jährig gestorben. Von Hanspeter Lebrument

Christian Buxhofer hat in der bündnerischen Medienlandschaft der letzten Jahrzehnte eine bedeutende Rolle gespielt. Zur Zeit, als Christoph Blocher Verleger des «Bündner Tagblatts» war, also Mitte der Achtzigerjahre, wurde er zum Chefredaktor berufen. Es war ihm zu verdanken, dass er der zweiten Tageszeitung Stimme und Profil gab.

Meine Erinnerungen an Christian Buxhofer gehen zurück in die Neunzigerjahre. Damals entschlossen wir uns, in Graubünden ein Dreititelsystem aufzubauen. Bündner Zeitung, Bündner Tagblatt und La Quotidiana unter einem Verlagsdach. Gebraucht wurden in diesem Architektenteam Journalisten, die einer solchen, erstmalig in der Schweiz verfolgten Vision Gestalt und Inhalt geben konnten. Es wäre ein Leichtes gewesen, die alten, sich während Jahren konkurrenzierenden Kräfte aus diesem Projekt wegzunehmen und neue mit der Zukunftsaufgabe zu betrauen. Es zeigte sich aber, dass Persönlichkeiten wie Christian Buxhofer hervorragend geeignet waren, eine eigene Stimme und eine eigene Richtung in den grossem Klangkörper einzubringen. Er hat mit seiner Crew das Bündner Tagblatt zu einer gewichtigen Stimme innerhalb eines bedeutenden Medienhauses gemacht.

Als Analytiker hat er zusammen mit seinem Gegenpart, Andrea Masüger, zwei deutschsprachige, voneinander unabhängige Zeitungen aufgebaut. Ihm gelang es, eine lokale und regionale Stimme zu bilden, eine Vielfalt von Informationen zu ordnen und neu einen schwergewichtigen Kommentarteil ins Bündner Tagblatt einzubauen.

Christian Buxhofer war ein konzilianter, guter Gesprächspartner, der jedoch stets seinem Anliegen, eine eigene Zeitung und eine eigene Stimme zu machen, treu blieb. Er kannte die Geschichte seiner Zeitung, die aus dem Katholisch-Konservativen gewachsen war und die älteste unter den Titeln Graubündens ist, sehr gut. Dieses Erbe hat er fortentwickelt und den veränderten Verhältnissen aufs Beste angepasst.

Ich werde diese Zeit des Aufbaus des Dreititelsystems mit Persönlichkeiten wie Christian Buxhofer in Erinnerung behalten. Sein frühes Ableben hat uns alle tief betroffen. Seiner Frau Angela und seiner Familie entbieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Südostschweiz Medien, entbiete ich als Verleger mein tief empfundenes Beileid.

Hanspeter Lebrument, Verleger und Verwaltungsratspräsident der Südostschweiz Medien
 

Milliarden-Deal: Facebook kauft Whatsapp

Das weltgrösste Online-Netzwerk Facebook schluckt den populären Kurznachrichtendienst Whatsapp für 16 Milliarden Dollar. Der hohe Kaufpreis wird in bar und Facebook-Aktien bezahlt. Whatsapp soll als eigener Dienst erhalten bleiben.

Der Kauf soll mit vier Milliarden Dollar in bar und Facebook-Aktien im Wert von zwölf Milliarden Dollar bezahlt werden, wie Facebook am Mittwoch mitteilte. Später sollen weitere 3 Milliarden Dollar in Form von gesperrten Aktien an die Gründer und Mitarbeiter fliessen. Über Whatsapp können Smartphone-Nutzer miteinander Textnachrichten oder Fotos austauschen. Whatsapp hat sich damit fest als SMS-Alternative etabliert. Der Dienst hat mehr als 450 Millionen Nutzer im Monat, 70 Prozent davon nutzen ihn täglich. «WhatsApp ist auf dem Weg, eine Milliarde Leute miteinander zu verbinden», erklärte Facebook-Chef und -Gründer Mark Zuckerberg. Deshalb sei der Dienst so wertvoll. Facebook selbst kommt auf mehr als 1,2 Milliarden Nutzer.

Unter anderem durch Abo finanziert

Damit endet zugleich ein Experiment für einen Kommunikationsdienst, der nicht auf Nutzerdaten aus war und sich nicht durch Werbung finanzierte. Mitgründer Jan Koum, der jetzt in den Facebook-Verwaltungsrat einzieht, hatte stets betont, man wolle das nicht. Whatsapp finanzierte sich anfangs über den Kaufpreis für die App und zuletzt über eine jährliche Abo-Gebühr von einem Dollar. Angesichts der Grösse sei auch so genug Geld für den Betrieb zusammengekommen, beteuerte Koum noch vor einigen Wochen bei der Internet-Konferenz DLD in München. Pro Tag wurden weltweit rund 18 Milliarden Nachrichten verschickt. WhatsApp schlug diese Lawine mit einem schmalen Budget und nur 50 Mitarbeitern um. Gemessen daran sind die 16 Milliarden Dollar ein sehr stolzer Preis.

Grösste Übernahme

Facebook hat bereits einen eigenen Messaging-Dienst mit ähnlichen Funktionen. Allerdings kaufte Mark Zuckerberg auch schon für knapp eine Milliarde Dollar die Foto-Plattform Instagram, obwohl Facebook-Nutzer bereits Bilder austauschen konnten. Die Whatsapp-Übernahme ist die bislang grösste für Facebook. Auch die derzeit populäre Foto-App Snapchat, bei der Bilder von alleine verschwinden, wollte Facebook dem Vernehmen nach vor kurzem kaufen, die Gründer lehnten jedoch ab. Der Deal um Whatsapp kommt nur wenige Tage nachdem der japanische Online- Händler Rakuten für 900 Millionen Dollar die Kommunikations-App Viber kaufte. Viber hat 300 Millionen Nutzer. (SDA)

Best of Swiss Web 2014 startet Leserwahl

Der Schweizer Web- und Mobile-Award sucht seinen «Master», nämlich das beste Webprojekt des Jahres. Nachdem vergangene Woche die Shortlist mit den bestjurierten Projekten veröffentlicht wurde, beginnt am 21.02.2014 das Voting für den «Master of Swiss Web».

Die Wahl zum Master of Swiss Web erfolgt zu einem Drittel durch die Fachjury in Form ihrer verteilten Punkte, zu einem weiteren Drittel durch die Abonnenten des Netztickers und zum letzten Drittel aus den Live-Votings der Award Night Gäste.

Die Leserwahl des Netztickers beginnt am 21.2.2014. Wahlberechtigt sind alle, die bis zum morgigen Stichtag 20.02.2014 registrierte Netzticker-Abonnenten sind. Das Mail mit den Links für die Abstimmung wird am Folgetag verschickt und berechtigt zur einmaligen Stimmabgabe. Die Masterwahl läuft bis zum 28. Februar 2014.

Die Auszeichnung der Gewinner aller elf Kategorien sowie des «Master of Swiss Web 2014» findet an der Award Night am Donnerstag, 3. April 2014 im Kongresshaus Zürich statt.
 

Canal 3 wird 30

Am 29. Feb. 1984 ging Canal 3 zum ersten Mal auf Sendung. Das feiert der Bieler Lokalradiosender in der Geburtstagswoche vom 24. bis zum 28. Februar mit speziellen Beiträgen, Aktionen und Musik.

In der Geburtstagswoche von Montag bis Donnerstag erfüllt Canal 3 30 Hörerinnen und Hörern einen Musikwunsch. Diese können über das Websiteformular oder per Telefon aufgegeben werden. Am Mittwoch, 26. Februar 2014 lädt der Sender fünf Hörerinnen und Hörer ins Studio ein. Bei Kaffee, Gipfeli und Champagner werden sie Teil der Morgenshow sein. Auch dafür kann man sich auf der Website von Canal 3 anmelden.

Da es dieses Jahr keinen 29. Februar gibt, wird am Freitag, 28. Februar ein erster Höhepunkt der Feier sein: «Es gibt den ganzen Tag 80er-Jahre-Musik, schliesslich wurde Canal 3 in dieser Zeit gegründet», meint Denise Bolle, Leiterin Programme von Canal 3.

Auch danach sei für jeden Monat eine spezielle Aktion geplant, kündigt Denise Bolle in der Mitteilung vom Mittwoch an. Im März geht’s gleich weiter mit zwei Leuten, welche bei Canal 3 gross geworden sind: Mario Torriani, Leiter Moderation SRF 3 und Noah Veraguth, Sänger von Pegasus, werden je eine Morgensendung bei Canal 3 moderieren.

Höhepunkt des Jubiläums wird eine Party am Freitag, 24. Oktober 2014, in der Kufa Lyss sein mit einem Showcase von Anna Rossinelli und Marc Sway. Für diese Party gibt es keine Tickets zu kaufen, man kann sie nur bei Canal 3 gewinnen. Die ersten Tickets werden am 28. Februar 2014 auf dem Sender verlost.

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Zu guter Letzt: Cronuts und Nudel-Burger

Es begann mit einem Cronut – einer Kreuzung zwischen Croissant und Donut. Mittlerweile bekommt man in New Yorker Imbisslokalen auch Cragels, Bruffins und Nudel-Burger. Die Vermarktung im Internet hat viel dazu beigetragen, aus den Zwitter-Snacks einen Trend zu machen.

Der Cronut (das Rezept finden Sie hier) löste letztes Jahr einen Hype aus: Auf dem «Schwarzmarkt» wurden die ersten Cronuts angeblich für bis zu 100 Dollar gehandelt.

 

Auf diesen Cronut folgen nun der Cragel (Croissant-Bagel), der Bruffin (Brioche-Muffin) und der Ramen Burger (Burger zwischen zusammengepappten Ramen-Nudeln statt Hamburgerbrot). Dabei fasziniert offenbar nicht nur das kulinarische Erlebnis. Indem die Menschen beliebte traditionelle Speisen neu kombinieren, hinterfragen sie auf humorvolle Weise die gängige Esskultur.

Cronuts, Ramen Burgers & Co. will man nicht nur essen, sondern vor allem auch mit Freunden und Bekannten teilen. So verbreitet sich der Trend rasant, weil jeder zeigen will, dass er ein Teil davon ist. Zwitter-Snacks-Köche setzen gezielt auf soziale Medien. Die Erfinder des Ramen Burger posten regelmässig Fotos auf ihrer Facebook-Fanpage. Und für den Bruffin wurde sogar ein eigener Social-Media-Experte angestellt.

In der Schweiz gibt es leider keine bekannten Zwitter-Snacks. Aber der Trend könnte Sprüngli vielleicht zu einer Luxemgipfeli-Kreation inspirieren. (sis)

 

Protest gegen Tamedia-Sozialplan

Mitarbeitende von Landbote, Zürichsee-Zeitung und Zürcher Unterländer haben den Konzern-Vertretern der Tamedia eine Petition überreicht. Sie fordern die Anwendung eines Sozialplans von 2009.

Bei der Aktion waren rund laut Angaben von Impressum rund 100 Personen aus allen Standorten anwesend. Vor dem Redaktionsgebäude des Landboten in Winterthur überreichten sie Ueli Eckstein, Leiter Regionalmedien Deutschschweiz bei Tamedia, eine Petition. Darin fordern sie, dass bei den geplanten Entlassungen der Sozialplan aus dem Jahr 2009 zur Anwendung kommen soll. Dieser wurde für Tages-Anzeiger-Angestellte ausgehandelt.

Der vorliegende Sozialplan für die Regionalzeitungs-Mitarbeiter sei dramatisch schlechter. So seien etwa alle Abgangsentschädigungen und Ausgleichszahlungen zu den Taggeldern gestrichen worden. Die Petition wurde laut Impressum und Syndicom von 443 Personen unterschrieben, darunter zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus weiteren Tamedia-Standorten.

25 Vollzeitstellen werden gestrichen

Bei Tamedia nimmt man den Protest zur Kenntnis, betont aber, dass der vorliegende Sozialplan nicht mit bisherigen Leistungen verglichen werden dürfe. Der Sozialplan aus dem Jahr 2009 sei für den Tages-Anzeiger ausgehandelt worden und könne nicht auf andere Redaktionen übertragen werden. An den Standorten Stäfa, Bülach und Winterthur werden insgesamt 25 Vollzeitstellen abgebaut. Kündigungen werden voraussichtlich in den kommenden Wochen ausgesprochen.

Kritik von Impressum und Syndicom

Man müsse sich fragen, ob der Konzern seine Verantwortung für den Medienplatz Winterthur und eine gesunde Zeitungsdichte wahrnehmen will oder ob es weiterhin nur um die reine Renditesteigerung geht, heisst es in einer Mitteilung von Syndicom und Impressum vom Mittwoch. Es gäbe keinen Grund, warum die jetzt in ihrer Substanz angegriffenen Redaktionen schlechter behandelt werden sollten. Zumal Tamedia ihre Gewinne in den seither verstrichenen Jahren fortwährend gesteigert habe.

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Vizner Borel: CD für Art & Fragrance

Vizner Borel hat das neue Corporate Design von Art & Fragrance entworfen.

Art & Fragrance kreiert, führt- und vertreibt weltweit Marken wie Lalique, Bentley, Jaguar, Alain Delon, Parfums Grès und Ultrasun. Im Zusammenhang der Entwicklung vom Corporate Design, hat Vizner Borel auch die Positionierung erarbeitet. Diese findet ihre Essenz im neuen Claim: «Art & Fragrance, Made by Excellence».

Verantwortlich bei Art & Fragrance: Claudio Denz und Basil Duc. Verantwortlich bei Vizner Borel: Guillaume Borel, Lajos Vizner (Gesamtverantwortung), Hanna Zimmermann (Art Direction), Fabian von Rechenberg (Beratung).

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