Gassmann-Gruppe will Digitalgeschäft stärken

Gassmann baut das Engagement im Digitalbereich aus. Mit der Bildung des neuen Geschäftsbereiches wird die Entwicklung und Vermarktung mobiler und digitaler Medienprodukte stärker vorangetrieben.

Gleichzeitig übernimmt Gassmann die Aktienmehrheit der auf die Entwicklung von Websites und Apps spezialisierten Unternehmung Mediancer aus Lausanne.

Das Bieler Druck- und Medienunternehmen richtet sein Denken und Handeln auf eine mobile und digitale Zukunft aus und bündelt das in der Gruppe bereits bestehende Know-how im Geschäftsbereich «Digital». Ziel des neuen Geschäftsbereiches ist, bestehende und neue digitale Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und erfolgreich im Markt zu etablieren. Dies in Ergänzung zu den bestehenden Kerngeschäften Akzidenzdruck (Gassmann Print und Courvoisier-Attinger Arts graphiques) und Medien (unter anderem Bieler Tagblatt, Le Journal du Jura, Terre & Nature, Canal 3, Tele Bielingue). Für die Leitung des Geschäftsbereiches «Digital» wurde Bernhard Wüthrich verpflichtet. Wüthrich verfügt über qualifizierte Erfahrungen in der Leitung von entsprechenden Bereichen und Projekten, dies unter anderem bei Scout 24 und Ringier.

Gassmann übernimmt Aktienmehrheit von Mediancer

Im Zuge der digitalen Ausrichtung übernimmt Gassmann die Aktienmehrheit der auf Website- und Applikations-Entwicklungen spezialisierten Lausanner Unternehmung Mediancer. Mediancer verbindet bereits eine langjährige Zusammenarbeit mit der ebenfalls zur Gassmann-Gruppe gehörenden Unternehmung Inédit Publications in Lausanne – dies für die Herstellung und Herausgabe von Kundenpublikationen, sowohl in Print als auch für Tablets und Smartphones. Aus dieser Zusammenarbeit resultierte das in der Romandie marktführende Publikationssystem MiPadE, welches bereits von über 50 Magazinen eingesetzt wird. Die technologische Führungsposition soll weiter ausgebaut und auch in der Deutschschweiz zugänglich gemacht werden. Mediancer wurde vor 20 Jahren durch Lucie und Fiorenzo de Palma, zwei ehemaligen Logitech-Mitarbeitern, gegründet. Fiorenzo de Palma leitet weiterhin den Entwicklungsbereich des Unternehmens. Lucie de Palma nimmt Einsitz im Technologie-Beirat der Gassmann-Gruppe. Die Leitung von Mediancer übernimmt neu Thierry Vial, Geschäftsführer von Inédit Publications.

Die Übernahme erlaubt den Firmen in Lausanne, ihre Dienstleistungen im digitalen Bereich zu verstärken, weiter zu entwickeln und auszubauen. Die Gassmann-Gruppe in Biel profitiert von den bestehenden Produkten in der Romandie und wird deren Vertrieb in der Deutschschweiz weiter ausbauen. Mit der Akquisition der Mediancer sichert sich die Gassmann-Gruppe laut Mitteilung das notwendige Know-how, um in zukünftigen, vermehrt digital ausgerichteten Märkten modernste und zeitgemässe Produkte entwickeln und anbieten zu können.

Zu guter Letzt: Paukenschlag

Bierbäuche lassen sich kurzfristig einziehen, langfristig aber nicht verstecken. Nur wegtrainieren. Eine Fitness-Kette visualisiert, was man(n) nicht wahrhaben will.

Kingdom of Sports gehört mit 40'000 Mitgliedern an 18 Standorten zu den führenden Anbietern von Clubfitness in Norddeutschland. Offenbar sind 40'000 nicht genug, denn die Kette lanciert eine sehenswerte Kampagne, die neue Kilo-Abschwitzer rekrutieren soll. Wobei «sehenswert» ein dehnbarer Begriff ist. So dehnbar wie ein Paar Strech-Jeans, wenn der stolze Bauch nicht mehr in unflexible Beinbekleidung passt. Message: Ab einem gewissen Bauchumfang ist wegtrainieren weniger aufwendig als vertuschen. Leuchtet ein. (hae)

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Tamedia: Kein Sozialplan trotz erneuter Proteste

Tamedia hat sich mit dem Personal der Zürcher Regionalzeitungen nicht auf einen Sozialplan einigen können. Die Entlassungen werden darum mit «Leistungen auf freiwilliger Basis» abgewickelt.

Dies wurde bei der Tamedia-Pressekonferenz am Donnerstag bekanntgegeben. Tamedia habe angeboten, den vorliegenden, kritisierten Sozialplan um 30 Prozent zu verbessern. Die Personalkommission von Landbote, Zürichsee-Zeitung und Unterländer sei jedoch nicht auf dieses Angebot eingetreten, sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer. Stattdessen habe sie konsequent auf den Leistungen des Tamedia-Sozialplanes aus dem Jahr 2009 bestanden. Dieser Sozialplan wurde für Entlassene des Tages-Anzeigers verhandelt und bot «verglichen mit dem aktuellen Angebot» bessere Leistungen. Tamedia will dieses Paket jedoch nicht für die Angestellten der Regionalzeitungen schnüren. Das wirtschaftliche Umfeld für Medienunternehmen habe sich seit 2009 deutlich verändert, begründete Zimmer diesen Entscheid. So seien etwa die Zeitungs- Werbeeinnahmen in der Schweiz um 200 Millionen Franken gesunken.

«Ein faires Angebot»

Das Angebot sei fair gewesen, sagte Tamedia-Chef Christoph Tonini. Es sei bedauerlich, dass es in diesem Fall nicht gelungen sei, einen Sozialplan zu verhandeln. «Wenn man aber als asozial betitelt wird, habe ich dafür kein Verständnis», sagte er weiter. Damit spielte Tonini auf die Proteste der Betroffenen und der Gewerkschaften an, die das Verlagshaus wiederholt als «asozial» bezeichneten. Am Donnerstagmorgen protestierten rund 50 Mitarbeitende der Regionalzeitungen sowie Gewerkschaftsvertreter mit einem Pfeifkonzert vor dem Tamedia-Gebäude gegen den «Asozialplan». Bereits vor drei Wochen hatte vor dem Landbote-Sitz in Winterthur eine ähnliche Demonstration stattgefunden (Werbewoche.ch berichtete). Für Tamedia sei das Thema Sozialplan aber abgeschlossen, sagte Zimmer. In Lausanne fand am Nachmittag eine weitere Unmutskundgebung statt.

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Tamedia streicht bei den Regionalzeitungen insgesamt 25 Stellen (Werbewoche.ch berichtete). Wegen zahlreicher Abgänge in den vergangenen Wochen müssen voraussichtlich aber nur etwa 15 Stellen abgebaut werden. Ab Juni erscheinen die Regionalzeitungen dann mit neuer Struktur und neuem Layout. Äusserlich werden sich Landbote, Zürcher Unterländer und Zürichsee-Zeitung künftig an der Berner Zeitung orientieren. Hintergrund für die Neuausrichtung ist die Übernahme des Landboten durch Tamedia.

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Fotos: Werbewoche/pcm

Proteste auch in der Westschweiz

Auch in Lausanne wurde am Donnerstag gegen das Zürcher Medienhaus demonstriert. Vor dem Edipresse-Turm protestierten rund 100 Angestellte gegen Abbaumassnahmen und Personalverschiebungen, die gemäss Angaben der Gewerkschaft syndicom ebenfalls ohne fairen Sozialplan abgewickelt würden. Die Resultate seien zwar zurückgegangen, blieben jedoch gut, sagte Christian Campiche, Vizepräsident der Gewerkschaft Impressum. Tamedia hatte im Frühling 2013 ein Sparprogramm angekündigt, von dem auch die Westschweizer Medien betroffen sind. Das gilt unter anderem für die Titel Le Matin, 24 Heures und Tribune de Genève. Zudem ist die Zukunft der Zeitung Le Temps offen, die von den Mehrheitsaktionären Tamedia und Ringier zum Verkauf ausgeschrieben wurde. (SDA)

 

Neuer Auftritt für Swiss.com

In den kommenden Wochen wird Swiss die digitale Präsenz komplett neu lancieren. Als eine der ersten Airline-Websites weltweit präsentiert sich Swiss.com «fully responsive» und bietet mit «World of Swiss» ein neues, digitales Marken- und Produkterlebnis.

Die Reiseplanung und das Buchungsverhalten für Flüge haben sich in den letzten Jahren stark verändert und vermehrt in Onlinekanäle verschoben. Um den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, hat Swiss ihren Online-Auftritt auf Swiss.com vollständig überarbeitet. Dank «fully responsive» Design passt sich die Seite in der Funktion und im Erscheinungsbild automatisch dem jeweiligen Endgerät des Kunden an.

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Personalisierte Online-Reiseberatung

Die neue Website ist wesentlich benutzerfreundlicher und mit zahlreichen neuen Funktionen ausgestattet. Die reisebezogenen Inhalte in den Rubriken «Prepare» und «Fly» werden automatisch personalisiert. Dem Kunden werden so individuelle, auf Flugrouten bezogene Informationsboxen angezeigt. In der Rubrik «Explore» sind Crew-Tipps und Informationen zu Hotels, Restaurants, Shops oder Sehenswürdigkeiten rund um 77 Swiss-Destinationen zu finden. Diese umfangreichen Angaben werden ergänzt durch Partnerinhalte von Google Places, Foursquare sowie Tripadvisor und unterstützen den Kunden bei der Suche nach dem Reiseziel. Als weiteres Highlight stellt Swiss ihren Kunden die komplett neue Swiss iPad App zum Download zur Verfügung. Darin werden die flugrelevanten Informationen personalisiert und auf die jeweilige Reise bezogen dargestellt. Dies bedeutet, dass der Kunde in seinem persönlichen iPad Logbuch beispielsweise auch gleich Informationen zu den Gepäck- und Einreisebestimmungen, dem aktuellen Wetter am Reiseziel oder seinem Meilenstand vorfindet, dies sowohl im on- als auch im offline-Modus. Im iPad Logbuch werden auch sämtliche Flüge gespeichert, so dass der Kunde einen Überblick über alle vergangenen Flüge mit Swiss und Swiss Codeshare Partnern erhält.

Das Highlight «World of Swiss»

Auf der neu gestalteten Plattform bietet Swiss ihren Kunden mit «World of Swiss» auch ein digitales Marken- und Produkterlebnis. Die Nutzer können sich mittels Scrolling auf eine virtuelle Reise begeben, auf der sich Swiss auf verschiedenen Themenrouten als die Airline der Schweiz präsentiert. Dabei wird den Besuchern unter anderem der Bezug der Airline zu den Traditionen und Werten der Schweiz näher gebracht. Mit den Themenrouten verknüpft sind diverse Bild- und Video-Inhalte zu den Produkten und Services von Swiss. Der Nutzer kann zum Beispiel einen Arbeitstag der Crew an Bord mitverfolgen oder einen Blick ins Cockpit bei Start und Landung werfen. Zudem gibt Swiss Einblicke rund ums Essen an Bord und erläutert die Konzepte sowie die Herstellungsprozesse der Produkte (z.B. von der Schweizer Schokolade an Bord). Diese Angaben sind unter anderem auch verknüpft mit einer Schweizerkarte, auf der die Standorte der Lieferanten zu sehen sind. Auf einer weiteren Ebene findet der Kunde Informationen zur Swiss Flotte. Beim Anwählen des Flugzeugtyps werden etwa diverse technische Angaben, die Immatrikulation und die Hintergründe zur Tauf-Zeremonie, angezeigt. Ausserdem kann künftig über eine interaktive Weltkarte mitverfolgt werden, wo sich die Swiss Flugzeuge auf ihrer Route befinden.

Hinderling Volkart ist für Konzept, Design und Frontendprogrammierung der neuen Responsive Website verantwortlich. Die Backend-Einbindung wurde von einem Swiss-eigenen Team vorgenommen, welches zusätzlich von Unic unterstützt wurde.
 

Maurice Lacroix: Partnerschaft mit FC Barcelona

Maurice Lacroix und der FC Barcelona kündigen eine dreijährige Partnerschaft an. Die Schweizer Manufaktur wird neuer offizieller Uhrenpartner des Fussballclubs.

Die Schweizer Uhrenmanufaktur bringt laut Mitteilung ihr langjähriges Marketingwissen im Bereich Luxusgüter in die neue Partnerschaft ein und profitiert gleichzeitig vom Bekanntheitsgrad und Kultstatus des von 300 Millionen Fans verehrten Fussballclubs FC Barcelona. Durch diese Verknüpfung stehen der FC Barcelona und Maurice Lacroix ihren Fans näher denn je. Sie ermöglichen jedem Einzelnen den Zugang zu einem luxuriösen Schweizer Qualitätsprodukt. Drei Uhrenmodelle in verschiedenen Preiskategorien werden in allen FC Barcelona Boutiquen sowie im offiziellen internationalen Einzelhandelsverkaufsnetz von Maurice Lacroix erhältlich sein. Das «Fan»-Modell ermöglicht den Fans einen preiswerten Zugang zu einer Schweizer Qualitätsuhr. Liebhaber mechanischer Modelle haben die Wahl zwischen einem innovativen «Spieler»-Modell und einem raffinierten «Executive»-Modell.

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Die Partnerschaft wird im grössten Stadion Europas durch eine ganze Palette an unterschiedlichen Elementen kommuniziert und symbolisiert: Auf einer 230 Meter langen LED-Werbetafel am Spielfeldrand, am LCD-Bildschirm des vierten Schiedsrichters, durch monumentale Maurice-Lacroix-Uhren sowie eine exklusive Präsenz in allen VIP Zonen des Camp Nou.

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Josep Maria Bartomeu, Präsident des FC Barcelona: «Der FC Barcelona ist stolz eine Partnerschaft mit einer derart modernen und dynamischen Marke wie Maurice Lacroix einzugehen. Wir sind davon überzeugt, dass der Erfolg dieser strategischen Verbindung eine globale Wirkung haben wird.» Marc Gläser, Geschäftsführer von Maurice Lacroix: «Maurice Lacroix freut sich sehr über diese einzigartige Partnerschaft mit dem legendären Fussballclub. Wir teilen mit dem FC Barcelona viele gemeinsame Werte wie beispielsweise unsere Leidenschaft für Präzision und Kreativität. Beide verfolgen wir grosse Ambitionen und überlassen nichts dem Zufall, sondern lassen uns antreiben vom Bestreben, jeden Tag noch besser zu werden.»

//www.youtube.com/watch?v=IVtqk9gzPfY

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Erdmannpeisker macht Schlafapnoe bekannt

Schlafapnoe bleibt oft unerkannt, dabei könnte man die Krankheit gut therapieren. Erdmannpeisker klärt für die Lungenliga auf.

Unter dem neuen Kampagnenclaim «Aufatmen!» erscheint Anfang März die zweite Kampagne der Lungenliga Schweiz. Nach der Bekanntmachungskampagne für die Lungenkrankheit COPD steht nun die Krankheit Schlafapnoe im Fokus. In der Schweiz leiden über 150‘000 Menschen an Schlafapnoe. Die oft unerkannte Krankheit kann gut therapiert werden und die Lebensqualität der Patienten kann dadurch wieder gesteigert werden.

Erdmannpeisker hat zur Bekanntmachung von Schlafapnoe einen TV-Spot, Anzeigen und Online-Banner entwickelt, mit denen die Zielgruppe sensibilisiert und aufgefordert wird, bei den Symptomen Tagesmüdigkeit und Schnarchen mit Aussetzer auf Lungenliga.ch den Risikotest zu machen. Auch in dieser Kommunikation wurde, genau wie bei COPD, mit einer überraschend einfachen und einleuchtenden Umsetzung die Krankheit inszeniert.

//www.youtube.com/watch?v=mq5aVZBnzrQ

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Verantwortlich bei Lungenliga Schweiz: Ursula Luder, Barbara Weber, Monique Sturny. Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker und Sybille Erdmann (Gesamtverantwortung), Patrick Fawer, Daniel Hesse (AD), Selina Helbling (Beratung), Christian Grund (Foto). Filmproduktion: Shining Pictures, Stefan Bircher (Produktion), Lukas Frieden (Regie).

 

Ringier-Verlag um rund eine Million Franken betrogen

Ein Zuger Ex-Kadermann des Ringier-Verlages und ein Marketing-Manager aus Luzern haben den Konzern mit fiktiven Rechnungen um rund eine Million Franken betrogen. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte sie am Mittwoch wegen Betrugs.

Die Delikte des Innerschweizer Duos setzten im Januar 2007 ein. Der heute 45-jährige Leiter des Anzeigen-Marketings von Ringier kam mit dem Luzerner Lieferanten von Marktforschungsdaten überein, mit überhöhten oder fiktiven  Rechnungen das grosse Geld zu machen. Die beiden geschäftlich, aber auch privat verbundenen Männer wickelten bis zum Frühjahr 2010 insgesamt 29 Transaktionen ab und prellten den Zürcher Medien-Konzern um mindestens 977'000 Franken.

 
Vor dem Bezirksgericht Zürich mussten sich die beiden Männer wegen gewerbsmässigen Betrugs, Urkundenfälschungen sowie Geldwäscherei verantworten. Der frühere Ringier Mann soll zudem nach seinem Abgang die Arbeitslosenkasse mit falschen Angaben um über 5000 Franken erleichtert haben.

 
Ehefrau habe zuviel eingekauft
 
Der hauptbeschuldigte Ex-Kadermann zeigte sich weitgehend geständig, machte aber aussergewöhnliche Umstände für seine Betrügereien verantwortlich. Einerseits habe er unter Minderwertigkeitskomplexen und Existenzängsten gelitten. Anderseits habe seine Noch-Ehefrau viel zu viel Geld ausgegeben, gab der Familienvater an.
 
Der Luzerner Mittäter schob die gesamte Schuld auf seinen früheren Geschäftspartner. Dieser habe ihm nämlich versichert, dass die Praktiken von der Ringier-Konzernleitung geduldet seien, um Schwarzgeld-Konten für ein Werbe-
Budget einzurichten. Er habe gedacht, das sei in Ordnung, sagte er vor Gericht.
 
Der Staatsanwalt verlangte wegen des erheblichen Verschuldens mehrjährige Freiheitsstrafen: drei Jahre teilbedingt für den früheren Ringier-Kadermann, davon zwölf Monate unbedingt sowie 24 Monate bedingt für den Luzerner Einzelunternehmer.
 
Der Ringier-Konzern hatte auf Zivilforderungen im Strafprozess verzichtet. Die Behörden hatten beim Hauptbeschuldigten noch rund 200'000 Franken sichergestellt. Der Mittäter hat zudem seinen Beuteanteil zurückerstattet.
 

Freiheitsstrafe für Hauptbeschuldigten
 
Das Gericht verurteilte beide Männer wegen gewerbsmässigen Betrugs sowie Urkundenfälschungen. Der Ex-Ringier-Mann wurde zudem wegen Vergehens gegen die Arbeitslosenversicherung für schuldig befunden. Freisprüche gab es dagegen bei der Geldwäscherei.
 
Der Hauptbeschuldigte kassierte eine teilbedingte Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren. Sechs Monate davon soll er absitzen. Der Marketing-Manager kam mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten davon.
 
Das Tatmotiv Existenzängste liess das Gericht beim Haupttäter nicht gelten. Der Beschuldigte habe die Beute von über 800'000 Franken nicht etwa gebunkert, sondern sinnlos verkonsumiert, sagte der Vorsitzende. Er habe pro Jahr bis zu 300'000 Franken steuerfrei ausgegeben. (SDA)

Neo Advertising: 1000. Bildschirm am Autosalon

In zehn Jahren haben digitale Bildschirme die wichtigsten, stark frequentierten Standorte der Schweiz überflutet. Neo Advertising hat anlässlich des Internationalen Autosalons von Genf den 1000. Bildschirm installiert.

Einer, durch seine Grösse und seine Qualität, einzigartiger Bildschirm in der Schweiz. 20 Quadratmeter in High Definition, zum ersten Mal wurde ein solcher Werbeträger in der Schweiz im Aussenbereich installiert, wie es in einer Mitteilung heisst.

Equipe-Neo-

Als Nummer eins der digitalen out of home Anzeige (DOOH) betreibt die Westschweizer Firma – welche eine Niederlassung in Zürich und eine IT Abteilung in Lausanne besitzt – Tausend in der ganzen Schweiz verteilte Bildschirme. In Zahlen bedeutet dies mehr als 650 Bildschirme in den Schweizer Einkaufszentren, über 60 im Flughafen Genf, 200 im Einzelhandel mit der Marke Coop Pronto und hundert im Genfer Ausstellungszentrum Palexpo, welches die neue Konzession der Digitalanzeige an Neo Advertising vergab.

GVA-Airport

240 Millionen Kunden pro Jahr

Die von Neo Advertising verwalteten Bildschirmen, erreichen heute jährlich 240 Millionen Kunden. Der Erfolg dieser Art von Werbung liegt in erster Linie in der Nähe zum potentiellen Verbraucher, ihrer Effizienz und ihrer Flexibilität die es dem Inserenten erlauben seine Werbung wo und wann er will zu platzieren und sie jederzeit ändern zu können. Diese Flexibilität ermöglicht neue Formen der Kommunikation mit der Fähigkeit in Echtzeit die Nachricht, entsprechend den spezifischen Kriterien einer Kampagne, anzupassen. Die Station von Anzère im Wallis benützt das Bildschirm-Netzwerk von Neo Advertising um ihre Angebote dem Wetter entsprechend, automatisch anzupassen; bei den Kampagnen der nationalen Lotterie ändern diese, je nach Höhe des Jackpots, automatisch.

Abgesehen von den neuen Arten der Kommunikation welche durch die öffentliche digitale Anzeige angeboten werden, empfiehlt es sich die aussergewöhnliche Wirksamkeit dieses Werbeträgers zu unterstreichen. Eine aktuelle Kampagne für Hiestand, ein nationaler Hersteller von Backwaren in den Coop Pronto Verkaufspunkten, zeigte eine Umsatzsteigerung von 33 Prozent und 53 Prozent, für zwei Produkte der Marke. Die Entwicklung von Neo Advertising spiegelt sich durch ein starkes Umsatzwachstum von rund 30 Prozent im ersten Quartal 2014 wieder. Die Firma Neo Advertising zählt heute 24 Mitarbeiter. Durch Christian Vaglio-Giors co-gegründet und geleitet, welcher auch Präsident der Schweizer Dachorganisation– IG DOOH ist, wird eine Ausbreitung der Werbeflächen im öffentlichen Bereich noch dieses Jahr angestrebt.
 

TV Star wird dicker und teurer

Mit der Osterausgabe am 16. April 2014 stellt TV Star die Erscheinungsweise von wöchentlich auf 14-täglich um und der Heftumfang verdoppelt. Mit der Erweiterung wird der Verkaufspreis um zwei Franken erhöht.

Erweitert wird der Heftumfang laut Mitteilung etwa um Rezepte und Horoskope. Mit der Erweiterung wird der Copypreis von vier auf sechs Franken angehoben. Jörg Tobuschat, Verlagsgeschäftsführer und Mitglied der Geschäftsleitung bei Axel Springer Schweiz: «Die Redaktion von TV Star bietet ab sofort eine noch breitere Berichterstattung und führt in diesem Zusammenhang auch neue Heftrubriken ein. Mit den Veränderungen reagieren wir auf die Wünsche unserer Leser, stärken gleichzeitig aber auch unseren wöchentlichen Premiumtitel Tele, der zukünftig als einzige Deutschschweizer Fernsehzeitschrift wöchentlich erscheint.»

Neben TV STAR und Tele gibt Axel Springer Schweiz die zweiwöchentliche Programmzeitschrift TV2 und die vierwöchentliche Programmzeitschrift TV Vier heraus. Insgesamt repräsentieren die Titel eine Auflage von 304‘046 Exemplaren beziehungsweise eine Reichweite von 707‘000 Lesern (Quelle: Wemf 2013).
 

FBM und die Schifflände spüren den Frühling

Das Restaurant Schifflände in Maur erstrahlt in neuem Glanz – nicht nur durch die neuen und hellen Räumlichkeiten, sondern auch in kommunikativer Hinsicht. Dafür sorgte die Zürcher Agentur FBM Communications.

Ganz nach dem Motto «Einfach geniessen» hat FBM Communications den neuen kommunikativen Auftritt des Restaurants Schifflände in Maur konzipiert und umgesetzt. Dabei zeichnet sich die Agentur etwa für die hochwertige Image-Broschüre oder die Gestaltung der neuen Website verantwortlich. Auch die Freunde des Restaurants Schifflände konnten sich kommunikativ bei der Neugestaltung einbringen. So konnten Hobbyfotografen im Rahmen eines von FBM Communications lancierten Wettbewerbs Fotos von der Region Greifensee einschicken. Und die Gewinnerfotos zieren nun in der Schifflände eine grosszügige Wand in schwarz-weiss. Geschäftsführer Martin Stierli freut sich über die positive Resonanz seiner Gäste: «Sowohl Stamm-, als auch neue Gäste haben sich ausschliesslich positiv über die neue Schifflände geäussert. Und was ist einem Gastgeber wichtiger, als dass sich seine Gäste bei ihm wohl fühlen?»

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Verantwortlich bei FBM Communications: Carmen Schiltknecht (CD, Beratung & Text), Renate Nusser, Marianne Kieser (Gestaltungskonzept & Grafik), Remo Burkart (Auftragsabwicklung), Webvirus (Programmierung).
 

Tamedia wächst im Digitalgeschäft

Der Medienkonzern Tamedia hat vergangenes Jahr das digitale Geschäft deutlich ausgebaut. Die erodierenden Margen im Printgeschäft vermochte er damit aber nicht zu kompensieren. Das Bezahlmodell für Tagesanzeiger.ch startet am 31. März.

Der Umsatz der Digitalsparte legte um 62,3 Prozent auf 233,3 Millionen Franken zu, wie Tamedia am Donnerstag mitteilte. Wesentlich dazu beigetragen haben die Übernahmen von Angeboten wie Starticket, Jobs.ch oder Fashionfriends. Rund ein Viertel des Digitalumsatzes wurde im publizistischen Kontext generiert. Insgesamt steigerte der Konzern den Umsatz um 5 Prozent auf 1,069 Milliarden Franken. Im Printgeschäft sanken die Erlöse vor allem wegen der rückläufigen Werbeeinnahmen. Auch die Rentabilität der gedruckten Zeitungen und Zeitschriften ging zurück: Der Betriebsgewinn (EBITDA) lag im regionalen Printgeschäft 12,2 Prozent tiefer als im Vorjahr bei 80,9 Millionen Franken, im nationalen Printgeschäft waren es mit 59,5 Millionen Franken gar 38,5 Prozent weniger. Diesen Einbruch vermochte auch das Digitalgeschäft nicht zu kompensieren, obschon sich der operative Gewinn dort fast verfünffachte und mit 56,7 Millionen Franken inzwischen fast so hoch liegt wie im nationalen Printgeschäft. Über den gesamten Konzern hinweg sank der Betriebsgewinn um 0,7 Prozent auf 197,1 Millionen Franken. Der Reingewinn ging um 14,4 Prozent auf 119,1 Millionen Franken zurück.

Metered Paywall ab 31. März

Tamedia hat am Donnerstag den Termin bekannt gegeben, an dem bei der Nachrichtenplattform Newsnet die Bezahlschranke hochgezogen wird. Eingeführt wird die Paywall am 31. März im Laufe des Nachmittags. Der Verlag setzt dabei auf das «Metered Model». Bei diesem Modell ist eine gewisse Anzahl Artikel kostenlos. Im Falle des Newsnet-Verbundes, zu dem unter anderem die Online-Auftritte von Tages-Anzeiger und Berner Zeitung gehören, werden voraussichtlich zehn bis 15 Texte gratis zu lesen sein. Damit entspricht die Tamedia-Paywall in den Grundzügen jener der Neuen Zürcher Zeitung. Wie Tamedia-Chef Christoph Tonini am Donnerstag vor den Medien erklärte, wird die Paywall bei den verschiedenen Redaktionen aber unterschiedlich ausgestaltet. So sei es beispielsweise möglich, dass eine Lokalzeitung alle ihre Eigenleistungen kostenpflichtig mache. Man werde das Modell laufend anpassen, je nach dem, wie Werbemarkt und Leser reagierten. Mit dem Hochziehen der Bezahlschranke führt Tamedia fünf verschiedene Abonnemente ein, die zwischen 23 und 69 Franken pro Monat kosten. Gleichzeitig erhalten Nachrichtenplattform und App ein neues Layout. Tamedia investiert 3 Millionen Franken in die Paywall-Technologie.(SDA/hae)
 

Kennzahlen

2013

2012

Veränderung

 

CHF

in Mio. CHF

in %

Tamedia-Gruppe

 

 

 

Betriebsertrag

1 069.1

1 018.0

 5.0

Betriebsergebnis

vor Abschreibungen (EBITDA)

197.1

198.5

 –0.7

Marge (in %)

18.4

19.5

–5.5

Betriebsergebnis (EBIT)

127.7

138.9

–8.1

Marge (in %)

11.9

13.6

–12.5

Ergebnis

119.1

139.1

–14.4

Ergebnis pro Aktie (in CHF)

10.68

13.33

–19.8

Dividende pro Aktie (in CHF)

4.001

4.50

–11.1

 

 

 

 

Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit

185.1

190.3

–2.7

Bilanzsumme

2 176.6

2 063.4

5.5

2

64.5

58.1

11.0

 

 

 

 

Print Regional

 

 

 

Umsatz (Betriebsertrag)

521.2

540.3

–3.3

davon Intersegment

59.1

62.5

–5.4

EBITDA

80.9

92.1

–12.2

3

15.5

17.0

–

Print National

 

 

 

Umsatz (Betriebsertrag)

376.7

397.5

–5.7

davon Intersegment

2.6

0.7

253.1

EBITDA

59.5

96.7

–38.5

3

15.8

24.3

–

Digital

 

 

 

Umsatz (Betriebsertrag)

233.3

143.9

62.3

davon Intersegment

0.4

0.3

20.5

EBITDA

56.7

9.7

486.3

3

24.3

6.7

–

 

 

 

 

4

3 382

3 351

0.9

 

Ruf Lanz für die VBZ: Ohne Auto glücklich

Viele Zürcherinnen und Zürcher haben kein Auto und sind trotzdem mobil. Ruf Lanz hat dazu für die VBZ eine Kampagne kreiert.

Gemäss dem Statistischen Jahrbuch der Stadt Zürich 2013 besitzen 48,3 Prozent der Stadtzürcher Haushalte kein Auto mehr. Ein Grund dafür ist der gut ausgebaute öffentliche Verkehr in Zürich, der immer mehr Menschen zum Umsteigen auf Tram und Bus bewegt. Ruf Lanz setzt diese Thematik im Rahmen der beliebten VBZ-Kampagne überraschend um. Zum einem mit dem TV- und Kinospot «Ehering». Diese Arbeit hat in der E-board-Version soeben Gold in der Kategorie «Digital Out of Home» beim Swiss Poster Award gewonnen.

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Zum anderen zeigt ein neues Print- und Plakatsujet, dass man auch ohne Auto in der Garage sehr weit kommen kann: indem man darin zum Beispiel eine Firma gründet. Denn mit Google, Apple, Hewlett-Packard und Walt Disney haben gleich vier Weltfirmen einst in einer Garage angefangen. Das Sujet zeigt die Original-Gründungsgaragen. Und weil in Zürich mittlerweile so viele Garagen leer stehen für visionäre Tüftler, müsste der nächste Steve Jobs eigentlich ein Zürcher sein…

ruflanz-vbz-garage
Sujet gross

Verantwortlich bei der VBZ: Heinz Vögeli (Leiter Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Marcel Schläfle, Mario Moosbrugger (Art Direction), Markus Ruf (Text), Nathalie Jakober, Christian Brütsch (Beratung). Produktion: Stories, Regie: Gianni Pisano.

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