Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Heute mit dabei: Erdmannpeisker, Scotti, Republica, Future Connection, The House Agency und Andreas & Conrad.

Erdmannpeisker geniesst jetzt mit Wernli

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Eine weitere Schweizer Traditionsmarke entscheidet sich für die Bieler Agentur.
Bei erdmannpeisker werden in Zukunft wohl des öfteren Guetzli zum Kaffee serviert. Ab 2015 ist die Bieler Agentur für den gesamten Werbeauftritt des Biscuit-Herstellers Wernli aus Trimbach verantwortlich. Bei erdmannpeisker freut man sich, die Food-Kompetenz neben
Dar-Vida, Rivella, Michel und Hero weiter ausbauen zu können.
Erste Arbeiten werden im ersten Quartal 2015 zu sehen sein.

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Scotti feiert Weihnachten mit Manor

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Die Zürcher Werbeagentur Scotti erhält von Manor den Zuschlag für die Konzeption und Realisierung des Spielwarenkatalogs für Weihnachten 2014. Sowie für begleitende crossmediale Massnahmen. Scotti setzte sich in einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation um das Projekt durch. Die Kampagne erscheint Mitte Oktober in der ganzen Schweiz.

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Republica: Erfolgreicher Spitex-Pitch

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Die Berner Agentur für 360°-Kommunikation hat in der Konkurrenzpräsentation beim Spitex Verband Kanton Bern überzeugt und den Zuschlag für die Marketing- kampagne 2014/15 erhalten. Der Spitex Verband Kanton Bern bildet die Dachorganisation für 53 öffentliche und gemeinnützige Spitex-Organisationen im Kanton Bern und ist Mitglied des Schweizerischen Spitex Verbandes. Die künftige Kampagne soll sich vermehrt nach innen richten sowie Kunden und Zuweiser (Ärzte, Spitäler) ansprechen. Die Umsetzung der ersten Massnahmen ist für September 2014 geplant.

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Future Connection gewinnt neue Kunden

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Mit der Stadtpolizei Zürich und South Pole Carbon erweitert die Zürcher Kommunikationsagentur Future Connection ihre Kundenliste um zwei neue Namen. Ausschlaggebend für die Pitchgewinne war neben dem Kommunikationsverständnis für den jeweiligen Zielmarkt die langjährige Erfahrung in der Verknüpfung geschäftsrelevanter Web- und Printmassnahmen.

Ab sofort unterstützt Future Connection die Stadtpolizei Zürich im Bereich der polizeilichen Prävention. Diverse Kommunikationsmittel und Schulungsunterlagen befinden sich derzeit in der Konzeptionsphase. South Pole Carbon engagiert sich seit acht Jahren für den weltweiten Klimaschutz. Mit wegweisenden Projekten, die über den gesamten Globus reichen, trägt das Schweizer Unternehmen aktiv zu einer nachhaltigen Entwicklung bei. In enger Zusammenarbeit mit Future Connection schärft South Pole Carbon seine Positionierung und entwickelt darauf aufbauend wirksame Massnahmen.

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The House Agency gewinnt Pitch und ist neue Lead-Agentur von Green.ch

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The House Agency hat sich im Pitch um den Kommunikations-Etat von Green.ch gegen mehrere Mitbewerber durchgesetzt und ist damit die neue Lead-Agentur des renommierten ICT-Dienstleisters. Neben der Konzeption, Kreation und Realisation sämtlicher Off- und Online Massnahmen, ist The House Agency ab sofort auch für das komplette Media-Management von Green.ch verantwortlich. «The House Agency hat uns mit ihrem nachhaltigen Cross-Media-Konzept und ihrem kanalübergreifendem Denken überzeugt», so Franz Grüter, CEO Green.ch, über die Entscheidung. Erster Auftrag an die Zürcher Agentur: die Lancierungskampagne zur Bewerbung der Green Cloud Services.

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Andreas & Conrad nimmt vier neue Persönlichkeiten unter Vertrag

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Neu bei der People Management Agentur sind Fabienne Heyne, Joël von Mutzenbecher, Nicole Simmen und Tama Vakeesan. Andreas & Conrad wird die vier prominenten Persönlichkeiten strategisch begleiten, entwickelt Konzepte für die Präsenz in Medien und übernimmt die Vermittlungstätigkeit für Moderations-Aufträge und Testimonial-Engagements.

Fabienne Heyne: Die Moderatorin und Schauspielerin moderierte bereits bedeutende TV-Formate auf diversen Sendern wie SRF, Pro7 Schweiz oder Viva/MTV Schweiz. Gegenwärtig spielt die Bündnerin die Gräfin im Theaterstück «Der Rehbock», welches ab 24. Juli 2014 an den Freilichtspielen in Chur zu sehen ist.

Joël von Mutzenbecher: Neu bei Andreas & Conrad ist auch der Moderator, Schauspieler und Comedian Joël von Mutzenbecher. Mit seinem jüngsten Solo-Programm «Multitalentfrei» hat der Basler in der Schweizer Comedy-Szene ein Ausrufezeichen gesetzt. Bekannt wurde Joël von Mutzenbecher durch Moderationsaufträge auf Sendern wie SRF, Pro7 Schweiz und Radio Energy.

Nicole Simmen: Die Moderatorin, Journalistin und Autorin steht neu auch bei der Management-Agentur Andreas & Conrad unter Vertrag. Nicole Simmen moderierte schon diverse Sendungen auf Kanälen wie SRF, TV3 oder Tele 1. Zudem ist die beliebte Event-Moderatorin Redakteurin diverses Unterhaltungsformate beim TV-Sender SRF.

Tama Vakeesan: Das begehrte Gesicht des Jugendsenders Joiz, Tama Vakeesan, gehört neu auch zur A&C-Familie. Die Moderatorin aus Langenthal hat sich in kurzer Zeit schweizweit einen Namen gemacht. Auf Joiz führt sie charmant und witzig durch Sendungen wie «Living Room» oder «Coffee + Charts».

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Kreienbühl und Vogler: Sujet für Terra Flora

Kreienbühl und Vogler hat für Terra Flora ein blumiges Sujet entwickelt und wünscht allen Männern eine schöne WM.

Das Blumenhaus Terra Flora kreiert täglich schnittfrische Blumensträusse für Hochzeiten, als Grabschmuck oder die Adventszeit. Und neuerdings sogar für die Fussball-WM. Zurzeit schauen nämlich viele Männer nächtelang Fussball. Damit ihre Liebsten trotzdem nicht zu kurz kommen, gibt’s im Terra Flora ab sofort für jede WM-Runde den passenden Strauss.

Das pointierte Sujet wurde von Kreienbühl und Vogler Werbeagentur entwickelt. Es kommt während der Fussball-WM als Plakat und in weiteren On- sowie Offline-Medien zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Terra Flora: Silvia Schwaller (Inhaberin). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler Werbeagentur: Reto Vogler, Oli Kreienbühl, Marco Donada, Fabian Schiltknecht. Fotografie: Markus Donald.
 

Schaerer und Partner: Sandra Kohler neue Partnerin

Die beiden Badener Agenturen Schaerer und Partner und Werkhalle Kohler bündeln die Kräfte. Sandra Kohler steigt als Partnerin und Mitglied der Geschäftsleitung bei Schaerer und Partner ein.

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Nach dem Kommunikationsstudium an der ZHAW und Anstellungen als Journalistin und PR-Beraterin gründete die 33-jährige Sandra Kohler in Baden ihre eigene Kommunikationsagentur werkhalle kohler. Nach erfolgreichen drei Jahren Geschäftstätigkeit und dem Abschluss des Masterstudiums steigt Sandra Kohler nun als Partnerin und Mitglied der Geschäftsleitung bei Schaerer und Partner ein. Nebst ihrer guten Ausbildung und langjähriger Erfahrung in der Kommunikationsbranche bringt Sandra Kohler auch ihre Kunden ein. Diese werden weiterhin direkt durch Sandra Kohler betreut. Dank dem Full-Service Angebot bei Schaerer und Partner ist nun eine noch umfassendere Beratung möglich.

«Nach drei Jahren Selbständigkeit und dem Abschluss meiner Ausbildung, ist der Einstieg bei Schaerer und Partner für mich die ideale Weiterentwicklung. Ich freue mich darauf, mit meinen bisherigen Kunden noch umfassendere Projekte anzupacken und als Mitglied der Geschäftsleitung mitzuhelfen, die Agentur «Schaerer und Partner» weiter voran zu bringen.»

Für Schaerer und Partner bedeutet dieser Schritt eine wesentliche Verstärkung. «Sandra Kohler wird uns mit ihrem Know-how und ihrem Netzwerk in der Leitung der Agentur sowie in der Gewinnung von neuen Mandaten wesentlich unterstützen können. Dies ist für uns ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung der Agentur», so Andi Schaerer und Marco Canonica.
 

Zu guter Letzt: Sind Sie noch bei Woo Woo?

Zwei Marketing-Experten schnappen im Lift den neusten Trend auf und fackeln nicht lange. Die neue Kampagne von Adobe nimmt die eigene Zielgruppe auf die Schippe.

Viele Trends sind in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft zu kurzlebig, um der Rede wert zu sein. Sind am einen Tag alle begeistert von der allerneusten Idee, haben sie es am nächsten Tag meist bereits wieder vergessen oder durch einen noch neueren Trend ausgetauscht. Die Rede ist nicht nur von Internetphänomen – kürzlich stellten sich die globale Frauengemeinschaft oben-ohne mit dem Rücken in freier Wildbahn vor die Kamera (Name des Phänomens leider schon wieder vergessen) – sondern auch von Apps und soziale Netzwerke. Will die Marketingabteilung auf den Zug aufspringen, muss sie entweder einen guten Riecher haben, sehr schnell sein oder aber das Ganze in Ruhe nochmals überdenken.

Adobe liefert mit der Marketing-Cloud Analyse- und Targeting-Instrumente, um besagte Missgriffe potentiell zu vermeiden. Verrät uns der Spot der Agentur Goodby Silverstein & Partners. Übrigens: Sind SIE (noch) bei Woo Woo? (hae)

//www.youtube.com/watch?v=sr_EtMhM3fg

Zwei neue Mitglieder im SDA-Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat der Nachrichtenagentur SDA hat zwei neue Mitglieder. Die Generalversammlung wählte am Mittwoch Hanspeter Kellermüller und Thierry Meyer in dieses Gremium. Sie folgen auf Albert P. Stäheli und Eric Hösli, die zurückgetreten sind.

Hanspeter Kellermüller, seit September 2009 Generalsekretär der NZZ-Mediengruppe, nimmt als Vertreter der NZZ im SDA-Verwaltungsrat Einsitz. Thierry Meyer, Chefredaktor der Westschweizer Tageszeitung 24 Heures, vertritt die Interessen des Verlagshauses Tamedia. Wie alle SDA-Verwaltungsräte sind Kellermüller und Meyer für ein Jahr gewählt. Der SDA-Verwaltungsrat wird für die Periode 2014/2015 weiterhin von Hans Heinrich Coninx präsidiert. Dem Gremium gehören ferner Valérie Boagno, Walter Bachmann, Matthias Hagemann, Hanspeter Lebrument und Pietro Supino an. Die Aktionäre der SDA genehmigten an der GV den Jahresbericht und die Jahresrechnung für das Jahr 2013. Das Geschäftsjahr 2013 schliesst mit einem leicht tieferen Umsatz von 26,1 (Vorjahr 26,6) Millionen Franken. Das operative Ergebnis (EBIT) ging auf 633'000 (664'000) Franken zurück.

Seed gewinnt in Los Angeles Gold

Der Visionsfilm «Der Schrei» von Seed für Postfinance wird am US International Film & Video Festival in Los Angeles mit Gold ausgezeichnet.

Der Visionsfilm für Postfinance erzielt in der Kategorie Mitarbeiterkommunikation Gold. Mit dem unterhaltsamen Kurzspielfilm vermittelt PostFinance ihren Mitarbeitenden die Kernidee der neuen Vision. Das US International Film & Video Festival in Los Angeles zeichnet seit 1967 jährlich herausragende Leistungen in den Bereichen Unternehmens- und Dokumentarfilme sowie TV aus. Dieses Jahr wurden über 1’000 Filme aus 22 Ländern eingereicht.

 

//vimeo.com/80799262

Catherine Martin: «Was geht ab im Netz?»

Die selbständige Art Directorin Catherine Martin hat im Auftrag der Bildungsdirektion des Kantons Zürich einen pointierten Auftritt geschaffen. Thema ist die Tagung zur Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen.

Die Idee spielt mit einer Original-Antwort der bekannten Software Siri, welche die Funktion eines persönlichen Assistenten erfüllen soll, aber in diesem Fall nicht wirklich hilfreich ist. Es führt also kein Weg an der Tagung der Bildungsdirektion vorbei. Wegen grosser Nachfrage wurde diese sogar zweimal veranstaltet.

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Verantwortlich bei der Bildungsdirektion Kanton Zürich: Enrico Violi (Projektleitung). Konzept und Art Direction: Catherine Martin.

Allink: Neuer Projektleiter Branding

Philipp Schubiger verstärkt das Team von Allink, der Agentur für Marken und Web, als Projektleiter im Bereich Branding.

Schubiger ist laut Mitteilung ein Markenprofi mit umfangreichem gestalterischen Background und einem guten Auge für visuelle Kommunikation. Nach der Ausbildung als Gestalter an der ZHdK und seiner Laufbahn als Art Director im Bereich Screendesign bei Netvertising hat Philipp Schubiger bei der Agentur Musqueteers Projekte betreut, welche die gesamte visuelle Kommunikation von Marken und Unternehmen umfassten. Danach absolvierte er an der HWZ den Masterstudiengang Business Communications und gründete zusammen mit drei Partnern die Agentur Hubertus Design. Während drei Jahren war er dort als Vorsitzender der Geschäftsführung tätig.

 

SRF-Chefredaktor: Fernsehen hat Quotenproblem

SRF-Chefredaktor Tristan Brenn sieht die Medienlandschaft derzeit als «eine grosse Baustelle». Das Fernsehen habe ein Quotenproblem, und Zeitungen hätten ein Auflagenproblem, sagte Brenn in einem Zeitungsinterview.

Den Grund dafür sieht der Chefredaktor von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) darin, dass die Angebotsseite durch das Internet explodiert ist. Dies sagte Brenn im Interview mit der Tageszeitung Bündner Tagblatt vom Mittwoch. Gestoppt worden sei die Abwärtsspirale der Quoten bei einigen Informationssendungen des Fernsehens. Der SRF-Chefredaktor erwähnte die Gefässe «Arena», «Tagesschau», «10 vor 10» und «Schweiz aktuell». Diese Sendungen hätten in den letzten zwei Jahren Boden gut gemacht und sogar die Quoten gesteigert – die «Arena» um 1,5 Prozent.

Eine neue «Arena»

Die «Arena» spielt laut Brenn noch immer eine wichtige Rolle im Meinungsbildungsprozess. Er kündigte an: «Im neuen Jahr kommen wir mit einem neuen Konzept. Und bereits nach der Sommerpause bekommt die «Arena» mit Jonas Projer einen neuen Moderator.» Wichtig für den neuen, seit Anfang März amtierenden SRF-Chefredaktor ist, «dass uns das Publikum als unabhängig und glaubwürdig wahrnimmt». Brenn: «Wenn wir dort Konzessionen eingehen, haben wir unsere Daseinsberechtigung verloren.» (SDA)

Fünf Ostschweizer Medienpreise verliehen

So vielfältig wie die Ostschweiz sind die Arbeiten, welche am Mittwoch, 18. Juni 2014, in fünf Kategorien mit einem Ostschweizer Medienpreis ausgezeichnet wurden.

In der Kategorie Pressefotografie ging der Preis an Urs Jaudas (St. Galler Tagblatt), in der Kategorie Tagestext an Stefan Hilzinger (Thurgauer Zeitung) und in der Kate- gorie Reportage/Hintergrund erhielt Mathias Ninck (Das Magazin) den diesjährigen Medienpreis.
Die Fernsehjury vergab den Preis dieses Jahr an Reto Hanimann (TVO). In der Kategorie Radiobeitrag erhielt Sara Hauschild (Radio SRF) den Ostschweizer Medienpreis.

Der Ostschweizer Medienpreis ist bereits zum 14. Mal verliehen worden. Eingereicht wurden insgesamt 169 Arbeiten, die sich auf fünf Kategorien – Fernsehbeitrag, Pressefotografie, Radiobeitrag, Reporta- ge/Hintergrund und Tagestext – verteilten. Die feierliche Preisverleihung im Pfalzkeller wurde mit einem Grusswort des St. Galler Regierungsrats Fredy Fässler eröffnet.

Die Preisentscheide in den einzelnen Kategorien:

«Vom Bubentraum zur Realität» – Kategorie Fernsehbeitrag

Den diesjährigen Ostschweizer Medienpreis in der Kategorie Fernsehbeitrag verleiht die Jury an Reto Hanimann für den Beitrag «Vom Bubentraum zur Realität», der am 29. Dezember 2013 bei TVO ausgestrahlt wurde.
 «Der Autor schafft den anspruchsvollen dramaturgischen Bogen, den eine 25-minütige Dokumentation erfordert, weil er es versteht, die drei Geschichten einzeln zu entwickeln, sie einzuordnen und schliesslich miteinander inhaltlich zu verweben», würdigte die Jury den Preisträger.

«Krasnodar – die Abweisende» – Kategorie Pressefotografie

Urs Jaudas wird von der Pressefotografie-Jury mit dem Ostschweizer Medienpreis für seine Arbeit «Krasnodar – die Abweisende» ausgezeichnet. Die Bilder erschien am 28. November 2013 im St. Galler Tagblatt. «Obwohl in seinen Bildern etwas von der viel beschworenen Melancholie der russischen Seele aufscheint, sind sie doch gänzlich frei von Sentimentalität oder Klischee», hält die Jury fest.

«Krieg in der Herzklinik» – Kategorie Reportage/Hintergrund

Den diesjährigen Ostschweizer Medienpreis in der Kategorie Reportage/Hintergrund verleiht die Jury Mathias Ninck für seine Reportage «Krieg in der Herzklinik», welche am 16. November 2013 im Magazin des Tages Anzeigers publiziert wurde. 
Die Reportage-Jury begründet ihren Entscheid so: «Die sprachliche Sorgfalt des Autors beeindruckt. Es ge- lang ihm, die Fülle der Details nachvollziehbar zu ordnen und einen Spannungsbogen aufzubauen. Der Arti- kel packt und dient der Wahrheitsfindung».

«Ein Reichtumszeugnis» – Kategorie Tagestext

Den diesjährigen Ostschweizer Medienpreis verleiht die Tagestext-Jury an Stefan Hilzinger für ihren Beitrag «Ein Reichtumszeugnis», welcher am 16. Juli 2013 in der Thurgauer Zeitung publiziert wurde.
 «Ein Text, aus dem Tag heraus entstanden, der weder nach Auszeichnung heischt noch mit grosser Geste anrichten will. Nicht zuletzt deshalb hat sich die Jury für ihn entschieden», lobt die Jury den Beitrag.

«Schweisshunde: Von Blutspuren und tiefen Einblicken in Jägerseelen» – Kategorie Radiobeitrag

Die Radiojury vergibt den Ostschweizer Medienpreis dieses Jahr an Sara Hauschild für ihren Radiobeitrag «Schweisshunde: Von Blutspuren und tiefen Einblicken in Jägerseelen», ausgestrahlt im September 2013 im Regionaljournal Graubünden und Rendez-vous am Mittag auf Radio SRF 1.
«Die hervorragende Rhythmik von Geräuschen, Originalstimmen und Autorentext, kombiniert mit der unvoreingenommenen Feinfühligkeit an das polarisierende Thema der Jagd heranzugehen, zeichnet diesen Beitrag im Besonderen aus», begründet die Jury ihren Entscheid.
Gratisbroschüre

Der Ostschweizer Medienpreis wird getragen von den Ostschweizer Journalisten, von Medienunternehmen, der Privatwirtschaft und öffentlichen Institutionen. Hauptsponsoren sind das Appenzeller Medienhaus, Migros Kulturprozent und das St. Galler Tagblatt.

 

Teleboy: Wechsel in der Geschäftsleitung

Die Geschäftsführung der Teleboy wird neu besetzt. Karim Zekri, CEO und Co-Founder von Teleboy, tritt als Geschäftsführer zurück. Nachfolger wird Walter Zollinger, heutiger COO der Tom Talent Holding, welche die Hauptaktionärin von Teleboy ist.

Walter Zollinger wird die erfolgreiche Arbeit des Vorgängers fortführen und mit neuen Ideen und Impulsen dazu beitragen, die Positionierung von Teleboy weiter auszubauen, heisst es in einer Mitteilung. Karim Zekri bleibt Mitglied des Verwaltungsrats und behält seine Beteiligung an der Firma. Karim Zekri, CEO und Co-Founder von Teleboy, gibt die Geschäftsführung der Firma an Walter Zollinger ab. In den vergangen vier Jahren baute Karim Zekri mit seinem Team Teleboy zu einem der führenden Internet-TV-Anbieter in der Schweiz auf. So lancierte das Unternehmen unter seiner Leitung beispielsweise den ersten legalen Online-Videorekorder für zeitversetztes Fernsehen sowie die erste kostenlose App für Live-TV auf Smartphone und Tablet.

«Karim Zekri hat in den vergangenen vier Jahren das Unternehmen Teleboy aufgebaut, zu einem big player positioniert und dabei das Unternehmen massgeblich geprägt. Wir bedanken uns bei ihm für sein langjähriges Engagement», so Thomas Sterchi, Gründer und Managing Director der Tom Talent Holding. Karim Zekri bleibt Mitglied des Verwaltungsrats und behält seine Beteiligung am Unternehmen. Er wird sich künftig neben seinen strategischen Aufgaben auf eigene Projekte konzentrieren.

Walter Zollinger hat vor seiner Anstellung bei Tom Talent als Unternehmer erfolgreich zwei Firmen in den Bereichen IT/E-Procurement und Mode/Lifestyle aufgebaut. Davor hat er an der ETH Zürich Betriebs- und Produktionswissenschaften studiert. Nach dem Studium arbeitete er in verschiedenen Konzern-Funktionen im Bereich Business-Development.

Neue LGK: Zeichen für Berg- und Alpprodukte

Das Bundesamt für Landwirtschaft hat die Agentur Neue LGK damit beauftragt, je ein offizielles Zeichen für Schweizer Bergprodukte sowie für Alpprodukte zu entwickeln.

Das offizielle Zeichen soll bestehende Marken und Zeichen nicht konkurrieren, sondern die Herkunft der Produkte aus dem Berggebiet bzw. aus dem Sömmerungsgebiet garantieren. Bislang gab es ein solches einheitliches offizielles Zeichen nicht. Ziel der beiden offiziellen Zeichen ist es, potenzielle Käuferinnen und Käufer von hochwertigen Berg- oder Alp-Produkten die Wahl zu erleichtern und sie vor Missbräuchen zu schützen. Zudem wünschen die Produzenten eine gemeinsame Identität und eine klare Kennzeichnung ihrer Produkte.

Viele Konsumenten sind bereit, für Käse oder Fleisch aus dem Sömmerungs- oder Berggebiet einen höheren Preis zu bezahlen als für vergleichbare Produkte aus dem Flachland. Denn Produkte aus den Berg- und Alpgebieten werden mit besonderen Zutaten und in begrenzter Menge hergestellt und stehen für natürlichen, authentischen Genuss. Vorgaben für die Entwicklung der offiziellen Zeichen für Schweizer Berg- und Alpprodukte waren unter anderem: Verständlichkeit für die Konsumenten sowie Erkennbarkeit im Kontext aller Zeichen. Zudem soll der Name in allen Landessprachen funktionieren und gut aussprechbar sein. Die Agentur Neue LGK hat sich dafür eingesetzt, ein entsprechendes Zeichen zu finden.

Die Lösung für das offizielle «Berg-Zeichen» ist eine doppelt konturierte abstrakte Darstellung eines Berggipfels. Die dick gezogene tiefer liegende Linie, die blaue Einfärbung sowie die Platzierung des Schweizer Kreuzes auf der Grundlinie unterstreichen die tiefer gelegenen Produktionsflächen innerhalb des Berggebiets.

Bergprodukte

Das offizielle «Alp-Zeichen» basiert auf derselben Grunddarstellung wie das «Berg-Zeichen». Da das Sömmerungsgebiet in der Regel höher gelegen ist als das Berggebiet, ist das offizielle Zeichen für Alpprodukte grün eingefärbt, die höher gelegene Linie dick gezogen und das Schweizer Kreuz weiter oben platziert.

Alpprodukte

Die beiden offiziellen Garantiezeichen können ab Sommer dieses Jahres auf Produkten aus den Berg- und Alpgebieten zum Einsatz kommen, sofern die damit gekennzeichneten oder ausgelobten Produkte die Anforderungen der Berg- und Alpverordnung erfüllen.

Verantwortlich beim Bundesamt für Landwirtschaft BLW: Patrik Aebi, Leiter Fachbereich Qualitäts- und Absatzförderung; Claudia Holenstein, wissenschaftliche Mitarbeiterin; Pamela Crespo, wissenschaftliche Mitarbeiterin. Verantwortlich bei Neue LGK: Hans Tanner, Creative Direction; Stephan Wittwer, Art Direction; Nadia Jost und Nina Geissbühler, Grafik; Claudia Shatri, Beratung.
 

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