TBS & Partner: 175 Jahre Luzerner Theater

Das Luzerner Theater feiert das 175-Jahr-Jubiläum – und konzipiert eine besonders vitale Spielzeit mit verschiedenen Leuchtturmprojekten. TBS & Partner sorgt dafür, dass dieses Jubiläum in der Jahreskommunikation prägnant markiert wird.

Eine Bank, ein Warenhaus oder ein Hornusserverein setzt sich bei einem Jubiläum gerne behäbig in Szene, blickt zurück und ist stolz. Wie aber soll eine kulturelle Institution ihr 175-jähriges Jubiläum feiern, ohne dass Behäbigkeit aufkommt, die so gar nicht zu einem Theater passt, das sich im heute und jetzt verankert fühlt und die kulturellen Überlieferungen als Motor des kritischen gesellschaftlichen Diskurses schätzt? Mit dieser Aufgabenstellung trat die Theaterleitung an TBS & Partner heran.

Singen, sprechen, tanzen…

Das Luzerner Theater bedient sich seit langem eines bewährten rhetorischen Mittels: es kommuniziert seine Grundsätze oft als begrifflichen Dreischritt. Seinen Charakter als Dreispartentheater verkürzt es zur Formel «Singen, sprechen, tanzen». Den innovativen Umgang mit dem kulturellen Erbe fasst es in das Diktum «Erinnern, entdecken, erneuern». TBS & Partner entwickelte in diesem Kontext einen Jubiläumsauftritt mit einer dialogischen Grundstruktur. Das im Jubiläumsjahr verwendete Jubiläumslogo «…175 Jahre Luzerner Theater» verknüpft sich über drei Punkte mit einer für das Theater typischen, in drei Begriffe gegossenen Aussage, die aus dem jeweiligen Kontext heraus entwickelt wird. Auf dem Cover des Spielplanhefts etwa prangt die irritierende und lapidare Headline «Ich du wir… », die mit
dem Logo «…175 Jahre Luzerner Theater» im Fuss kommuniziert und zum Hinweis wird, dass Theater immer auch einen gesellschaftlichen Diskurs im Sinn hat, der zu einer gemeinsamen kulturellen Identität wesentlich beiträgt.

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Eine Plakatserie zum Jubiläum machen bekannte Wortbildungen durch die Trennung produktiv und beziehen die neue Bedeutsamkeit auf das Theater («Gedanken Spiel Raum…»).

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Auch die Stückplakate ordnen sich diesem Jubiläumsauftritt unter und fokussieren in ihrer Begrifflichkeit auf einen wesentlichen Aspekt der jeweiligen Handlung. So verkürzt sich etwa der dramatische Plot des Musicals «The Black Rider» auf die treffende Kurzform «Kuss Schluss Schluss…»).

Kreativität gefragt

Dieses Konzept quer durch die Spielzeit hindurch in allen Medien zu inszenieren, ist anspruchsvoll. Genau hier liegt der Reiz des Jubiläumsauftritts: Jede Publikation des Theaters bedarf im Jubiläumsjahr eines kleinen kreativen Akts. Damit grenzt sich das Luzerner Theater von der die Behäbigkeit anderer Jubilare ab, die ihrem Logo einfach eine mit einem Lorbeer-Kranz geschmückte Zahl hinzufügen…

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Verantwortlich beim Luzerner Theater: Dominique Mentha (Direktor), Patrizia Hort (Leiterin Kommunikation und Medien), Isabelle Koehler (Leiterin Sponsoring). Verantwortlich bei TBS & Partner: Michael Schädelin (Konzept), Daniel Leber (Gestaltung), Marlen Gassler (Beratung/Projektorganisation), Ramun Knapp, Daniel Erdin (Web), Sacha Singh, Nadja Ermert (Polygrafie).

«TKB Invest»: Tele Top mit eigener Börsen-Sendung

Ab Montag liefert Tele Top von Montag bis Freitag in einem kompakten Sendeformat die wichtigsten Informationen zum Börsengeschehen der Schweiz und den internationalen Märkten. Für die Lancierung der Börsensendung konnte die Thurgauer Kantonalbank gewonnen werden.

Mit «TKB Invest» präsentiert Tele Top den Zuschauern einen aktuellen Tagesbericht über die wichtigsten Börsenereignisse, auf eine kompetente aber verständliche Weise. Immer freitags wird die Sendung ergänzt mit Interviews mit den TKB-Spezialisten direkt aus
dem TKB-Handelsraum. «Seit Jahren ist es unser Wunsch, ein Börsen-Magazin zu realisieren, welches das Geschehen an der Börse für Jedermann zugänglich und verständlich macht. Es freut uns, dass wir mit der Thurgauer Kantonalbank einen hochkarätigen und kompetenten Partner gefunden haben», so Tele Top-Programmleiter Stefan Nägeli in einer Mitteilung.

«TKB Invest» wird von Montag bis Freitag um 18.10 Uhr direkt im Anschluss an die Sendung  «Top News» ausgestrahlt. Die Sendungen werden anschliessend stündlich wiederholt. Alle Sendungen werden auch im Sendungsarchiv bei Top Online aufgeschaltet.

AZ Medien stärken das Onlinegeschäft

Rolf Cavalli, Chef digitale Medien der «Nordwestschweiz», übernimmt per 1.10.2014 zusätzlich die Leitung der Regionalausgaben der AZ Aargauer Zeitung und wird stellvertretender Chefredaktor.

AZ Medien stärken damit im Rahmen ihrer Digitalstrategie das Onlinegeschäft, wie es in einer Mitteilung heisst. Ziel der neuen redaktionellen Organisation ist der weitere Ausbau der Onlineauftritte der «Nordwestschweiz» sowie die Lancierung neuer Formate insbesondere mit regionalen Inhalten. Mit dem Relaunch der Tageszeitungen wurde im Juni 2014 die Berichterstattung in den Regionen erfolgreich aufgewertet. Unter Leitung von Rolf Cavalli wird die Verankerung in den Regionen auch auf den digitalen Kanälen ausgebaut. Im Zug dieser Neuorganisation wird das Onlineteam personell verstärkt.

Chefredaktion der AZ neu mit vier statt fünf Mitgliedern

Thomas Röthlin, stellvertretender Chefredaktor, hat sich gegen eine Weiterbeschäftigung bei AZ Medien entschieden. Er wird die AZ Aargauer Zeitung Ende 2014 verlassen. Zur Chefredaktion der «Nordwestschweiz» unter Leitung von Christian Dorer gehören ab 01.10.2014 Rolf Cavalli (stv. Chefredaktor, Leiter Regionen und Chef Digitale Medien), Gieri Cavelty (stv. Chefredaktor, Leiter Mantel) und Roman Würsch (Chef vom Dienst).

Die «Nordwestschweiz» umfasst die Titel AZ Aargauer Zeitung, BZ Basel, BZ Basellandschaftliche Zeitung, az Limmattaler Zeitung, AZSolothurner Zeitung, AZ Grenchner Tagblatt sowie die Partnertitel Oltner Tagblatt und Zofinger Tagblatt.

Chefredaktor Christian Dorer: «Mit der neuen Organisation werden wir einen weiteren entscheidenden Schritt in Richtung multimediales Arbeiten machen. Ich freue mich auf die noch engere Zusammenarbeit mit Rolf Cavalli und danke Thomas Röthlin herzlich für seinen grossen Einsatz zugunsten der az in den vergangenen 15 Jahren.»

Cross-Channel-Kaufverhalten fordert Handel heraus

Eine Studie der Universität St. Gallen zeigt, welche Händler sich mit Cross-Channel-Management in der Schweiz durchsetzen.

Eine Studie des Forschungszentrums für Handelsmanagement der Universität St.Gallen (IRM-HSG), die von Hybris software, einem SAP-Unternehmen, unterstützt wurde, zeigt interessante Entwicklungen im kanalübergreifenden Einkaufsverhalten von Kunden in der Schweiz sowie Deutschland und Österreich auf. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Online-Shops von Cross-Channel Händlern eine Schlüsselrolle im Kaufprozess spielen. Eine weitere interessante Erkenntnis ist, dass Kunden generell viel wählerischer werden, was bedeutet, dass Händler ihre Verkaufsstrategien neu ausrichten müssen.

Die Studie untersucht das Einkaufsverhalten von 2'780 Cross-Channel affinen Kunden. Als Cross-Channel affin sind Kunden definiert, die einen Händler namentlich nennen können, bei dem sie sowohl den Online-Shop als auch das Ladengeschäft kennen und bei welchem sie sich an einen konkreten Einkauf erinnern können. Die analysierten Kaufprozesse der Kunden zeigen auf, dass Online-Shops häufig als Inspirationsquelle und Startpunkt des Einkaufs genutzt werden. Insbesondere in der Bekleidungsbranche besuchen viele Kunden zuerst den Online-Shop eines Händlers. Einkäufe aus den Branchen Elektronik, Unterhaltungsmedien, Lebensmittel und Kosmetik beginnen primär noch im Ladengeschäft, der Online-Shop steht jedoch schon an zweiter Stelle in der Rangliste. Betrachtet man den gesamten Kaufprozess, so geniesst der Online-Shop mittlerweile schon die gleiche Bedeutung wie das Ladengeschäft.

Suchmaschinen, Preisvergleichsportale und Verkaufskanäle der Wettbewerber beliebt beim kanalübergreifenden Einkauf

Generell ist der Online Kontaktpunkt (63,3 Prozent) sogar ein wenig wichtiger geworden als das Ladengeschäft (62,6 Prozent), während ein Viertel der Kundschaft beide Kanäle besucht. Suchmaschinen (39,4 Prozent), Gespräche mit Freunden und Bekannten (18,6 Prozent), Preisvergleichsportale (16,7 Prozent) und der Newsletter des Händlers (14,5 Prozent) spielen für die Kaufentscheidung eine grosse Rolle. Ebenso besuchen Konsumenten beim Einkauf häufig Wettbewerber online und im Laden. Kunden, die mehrere Verkaufskanäle eines Händlers besuchen, nutzen häufiger die Verkaufskanäle der Wettbewerber als jene, die nur Online oder im Ladengeschäft einkaufen. Bei fast sieben von zehn kanalübergreifenden Einkäufen wird ein Wettbewerber im Kaufprozess besucht. Hingegen wird bei nur fünf von zehn reinen Online- oder Ladengeschäft-Einkäufen ein Wettbewerber aufgesucht. Cross-Channel affine Kunden verschaffen sich einen Überblick über die Leistungen unterschiedlicher Händler, bevor sie den Kauf bei ihrem bevorzugten Händler abschliessen.

Wer sich in der Gunst wählerischer Cross-Channel-Kunden durchsetzt

Bei Schweizer Konsumenten sind vor allem Schweizer Cross-Channel-Händler beliebt. Fünf der zehn meistgenannten Cross-Channel-Händler in der Schweiz sind einheimische Unternehmen. Vor allem die Migros ist mit ihren Unternehmen in der Schweiz als Cross-Channel-Händler beliebt und belegt die ersten drei Plätze. Coop und Interdiscount können sich ebenfalls unter den Top 6 platzieren (siehe Grafik).

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Im Vergleich zu 2011 konnten auch Interdiscount, Media Markt und Esprit bei Konsumenten aus der Schweiz stark an Bekanntheit gewinnen. Verglichen mit den beiden Nachbarländern Deutschland und Österreich sind in der Schweiz vor allem Cross-Channel-Händler aus der Lebensmittel- (25 Prozent) und Unterhaltungsmedienbranche (21 Prozent) bekannt, während es in Deutschland und Österreich vorwiegend Händler aus der Bekleidungsbranche (40 Prozent und 32 Prozent) sind.

Der Online-Shop von Cross-Channel-Elektronikhändlern geniesst in der Schweiz grosse Beliebtheit. Im Vergleich zu deutschen und österreichischen Konsumenten besuchen Schweizer Konsumenten den Online-Shop ihres Elektronikhändlers weitaus öfter und geben dort auch verhältnismässig mehr Geld aus.

Wie Händler in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und der Schweiz) versuchen, auf den Kundenwandel zu reagieren

Händler versuchen auf das veränderte Einkaufsverhalten zu reagieren, indem sie flexibel auf Kundenwünsche eingehen und Kunden vom Online-Shop in das Ladengeschäft steuern. Die Studie zeigt, dass Kunden einige Cross-Channel-Services ihres Händlers besonders stark wahrnehmen. Darunter fällt die Möglichkeit, die Kundenkarte des Händlers sowohl Online- als auch im Ladengeschäft einzusetzen (Wahrnehmungssteigerung von 9 Prozent seit 2011), Click & Collect-Services, die es ermöglichen, Produkte online zu bestellen und in der Filiale abzuholen (Wahrnehmungssteigerung von 13 PRozent seit 2011), sowie die Option, im Online-Shop die Verfügbarkeit von bestimmten Produkten in Ladengeschäften des Händlers abzufragen (Wahrnehmungssteigerung von 18 Prozent seit 2011). Jene Massnahmen, die Kundenfrequenz vom Ladengeschäft in den Online-Shop bringen sollen, sind aus Kundensicht rückläufig. Der Service, im Ladengeschäft via Tablet oder Terminal auf den Online-Shop des Händlers zugreifen zu können, wird im Vergleich zu 2011 um 17 Prozent seltener wahrgenommen. Ebenso nehmen Kunden Hinweise auf den Online-Shop im Ladengeschäft des Händlers weniger wahr (-15 Prozent).

Thomas Rudolph, Forschungszentrum für Handelsmanagement: «Bereits 30 Prozent der Konsumenten kombinieren im Kaufprozess sowohl online als auch offline Kontaktpunkte. Dieses weitverbreitete Cross-Channel-Verhalten fordert ein konsistentes, nachhaltiges und synergetisch ausgerichtetes Marketing.»

Die Studie kann unter diesem Link bestellt werden.

PR-KFS verstärkt Disziplin CSR-Public-Relations

Seit Mitte August 2014 arbeitet der bald 39-jährige Simon Trümpler als Berater und Redaktor bei der PR- und Kommunikationsagentur PR-KFS, Karl F. Schneider.

Simon Trümpler studierte Soziologie, Geografie und Religionswissenschaft an der Universität Zürich. Marketing und Kommunikation sind ihm aus verschiedenen Perspektiven vertraut: Er war sowohl in Unternehmen und Organisationen als auch in einer PR-Agentur tätig. Diesen Sommer schloss er die Ausbildung CAS Marketing und Unternehmenskommunikation erfolgreich ab.

Über das Fachgebiet Corporate Social Responsibility (CSR) publizierte Simon Trümpler das Buch «Die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen – Kapitalismus zwischen Profitabilität und Moral», das im VDM Verlag in Saarbrücken erschien. Silvia Schneider-Klimesch, Geschäftsführerin von PR-KFS, freut sich über das neue Teammitglied: «Und mit dem Fachwissen von Simon Trümpler erweitern wir auch unsere Kompetenzen in der Disziplin CSR-Public-Relations.»

 

Geyst realisiert Herbstausgabe des Südtirol Magazins

Dieser Tage erscheint die neueste Ausgabe der Reise- und Ferienpublikation Südtirol Magazin. Realisiert hat es die Zürcher Agentur Geyst zusammen mit Südtirol Marketing.

Mit grosszügigen Bildstrecken und interessanten, von Schweizer Journalistinnen und Journalisten recherchierten Reportagen, inspiriert das Magazin den Leser, seine nächsten Ferien in der Ganzjahresdestination Südtirol zu verbringen.

Themen dieser Ausgabe sind alte Traditionen und deren moderne Interpretationen, literarische Streifzüge und Orte, in denen das Zeit und Raum haben zum Luxus der Neuzeit wird. Wie immer beinhaltet es aber auch Reportagen rund um das Südtirol und Persönlichkeiten aus diesem Lebensraum, Artikel aus der Sport- und Wellnesswelt sowie Wein- und Gourmettipps.

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Die Zürcher Agentur Geyst erarbeitete dieses speziell auf den Schweizer Markt zugeschnittene Magazin gemeinsam mit der Chefredaktorin und der Agentur Südtirol Marketing SMG und legt dabei Wert auf den Bezug zur Schweiz und Mehrwert für den Leser. Das Magazin erscheint als Beilage grosser Publikumszeitschriften und als Folio für das iPad.

Verantwortlich bei Agentur Südtirol Marketing (SMG): Martin Bertagnolli und Daniela Cermakova. Verantwortlich bei Geyst: Anja Speer (Account Direction), Florian Spierling (Editorial Design), Séverine Reich (Bildbearbeitung), Marcel Capeder (Programmierung Folio). Chefredaktion: Gaby Labhart (Pressebüro). Fotos: Alex Filz.
 

Zu guter Letzt: Nachts im Möbelhaus

Die gute Nachricht: Ikea und Airbnb.com bieten Übernachtungen im Möbelhaus an. Die schlechte Nachricht: Nur in Australien.

Dass Orte, die tagsüber von Menschenmassen bevölkert werden, nachts eine besonders faszinierende Ausstrahlung haben, ist Museen schon längst bekannt. Viele bieten ab und zu Übernachtungen und nächtliche Besuchsmöglichkeiten an. Die Magie, die von Ausstellungsstücken ausgeht, wenn diese «unter sich» sind, schaffte es mit den beiden «Nachts im Museum»-Filmen sogar ins Kino.

Die Vorstellung, alleine in einer Ikea-Filiale übernachten zu können, scheint nicht minder reizvoll. Wenn anstelle der schreienden Kinder und lauthals planenden Paare Stille in den riesigen Hallen einkehrt, macht man sich auf die Suche nach dem geeigneten Nachlager. Betten findet man ja genug.

Um zu diesem seltenen Vergnügen zu kommen, kann man sich entweder gegen Ladenschluss unter einem Klippan-Sofa oder hinter einer Besta-Kommode vestecken, ehe man sich ins Malm seines Vertrauens legt. Oder aber man bewirbt sich auf bei Airbnb um einen der begehrten Schlafplätze. Die Australische Sektion des Community-Marktplatzes für die Vermietung von Unterkünften listet nämlich seit neustem Ikea-Musteräume in drei Varianten. Gut ausgeschlafen – man wird laut Beschrieb auf eine ungewöhnliche, aber nicht unangenehme Art geweckt – geniesst man am nächsten Morgen das berühmte Ikea-Frühstück. Kostenlos! Ach ja, die Übernachtung ist selbstverständlich auch kostenlos (bis auf die Registrierungsgebühr, falls man noch kein Airbnb-Mitglied ist). Und das Schlafzimmer darf man danach auch gleich nach Hause nehmen.

Bei der Aktion handelt es sich um eine Promotionskampagne für Airbnb und Ikea. Kreiert hat den Übernachtungsspass die Agentur The Monkeys. Gute Nacht! (hae)

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Radio Top lädt zur Geburtstags-Party

Am Freitag, 12. September 2014 steigt im Winterthurer Salzhaus die Radio Top Hörerparty. Eingeladen sind alle Hörerinnen und Hörer des Senders. Die Party ist eines der Highlights im Rahmen der 30-Jahre-Feierlichkeiten.

Tickets für den Anlass gibt es ausschliesslich bei Radio Top. Die Türen des Salzhauses werden um 18:30 Uhr geöffnet – exklusiv für Hörerinnen und Hörer von Radio Top. Diese erwartet neben einem Show-Block der TOP-Moderatoren unter anderem ein Live-Konzert von Marc Sway und der Geburtstagssong «Tip TOP», den DJ Tatana exklusiv für diesen Abend produziert hat. Dazu gibt es Köstlichkeiten vom Grill, die Fotoaktion #radiotop30 und ab 22:00 Uhr die Party mit den Radio Top-DJs Corinne Wacker, Luc-D und Greenhorn.

Die 700 Tickets für die Geburtstagsparty können nicht gekauft werden, sondern werden ausschliesslich im Programm von Radio Top sowie auf Rop Online und der Radio Top Facebook-Seite verlost.

Am 1. Januar 1984 ging Radio Eulach in der Region Winterthur das erste Mal auf Sendung. Damit wurde der Grundstein gelegt für das spätere Radio Top. Das Jubiläumsjahr feiert der Sender mit mindestens einer Spezial-Aktion pro Monat. Zum Beispiel wanderte im Januar Programmleiterin Corinne Wacker durch das Sendegebiet, im März wurden ehemalige Mitarbeitende ins Winterthurer Albani eingeladen und on Air vorgestellt und im Juli wurde am Radio Top-Stand am Openair Frauenfeld gefeiert.
 

Zu guter Letzt: Auf die Plätze, fertig, Bade-Enten

Im Erlebnisbad «Alpamare» fand dieses Wochenende ein Bade-Enten-Rennen statt. Am Samstag sausten unzählige violette Entli durch das Flussbad «Rio Mare».

Mit taktischer Finesse wurden die mit Startnummern versehenen Bade-Entchen am Start des Beckens platziert. Einmal losgeschickt überliessen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Badeentlein den reissenden Fluten, bis die drei Gewinner-Entchen wieder die Ziellinie überquerten. Zu gewinnen gab es Reisegutscheine für exotische Destinationen, eine Jahreslieferung Passaia oder sommerliche Passaia-Badepakete. Natürlich durften alle auch ihr kultiges, violettes Passaia Bade-Entlein behalten.

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Organisisert wurde das Rennen von Passaia zur Feier seines 50-jährigen Bestehens. Über Facebook und Flyer wurden die Fans bereits im Vorfeld informiert. Und weil Passaia Geburtstag feiert, hat man auch gleich die Badegäste beschenkt: Wer an der Kasse des «Alpamare» eine Passaia-Etikette vorwies, erhielt 30 Prozent Rabatt auf den Eintritt. Und natürlich ein violettes Bade-Entlein.

Wer weiss, vielleicht lancierte Passaia an diesem Samstag einen neuen Trend: Badeentli-Rennen im Hallenbad. Denn so wie dieser Sommer verlief, werden wohl auch die Herbst-Freizeitaktivitäten nach drinnen verlegt. (uma)

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Matter Gretener Lesch: Manchmal sagt ein Name alles

Rund 4 Milliarden verwaltete Assets, über 700 Jahre gemeinsame Erfahrung – nach finanzieller Stärke und maximaler Expertise hat Metropol Partners nun auch den passenden Namen: Sound Capital.

Denn das englische Adjektiv «sound» bedeute solid, stark, robust, so die Agentur Matter Gretener Lesch in einer Mitteilung. Ein Kundenversprechen, das gerade in der turbulenten Finanzbranche relevant sei. Die Agentur war für den kompletten Neuauftritt des Schweizer Vermögensverwalters besorgt: Name, Claim, Logo, Briefschaften, Webseite, Broschüre, Inserate, CD-Manual. Anthony Cagiati, CEO von Sound Capital: «Vom ersten Strategie-Workshop bis zum Live-Schalten der Webseite vergingen gerade mal sechs Wochen – was für einen hochwertigen neuen Kommunikationsauftritt doch ziemlich schnell ist.»

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Verantwortlich bei Sound Capital: Anthony Cagiati (CEO), René Bühler (COO). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Caroline Jordan (Art Direction), Laura Haas (Grafik), Marcus Gretener, Ulrich Stauffacher (Beratung). Photographie: Cyrill Matter.
 

Ombudsmann rügt Fernsehen SRF wegen FIFA-Werbefilmen

Weil es während der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien undeklariert De-Facto-Werbefilme des Fussballverbands FIFA ausstrahlte, hat sich das Schweizer Fernsehen eine Rüge des Ombudsmanns eingehandelt. Publik gemacht hat den Fall das Online-Portal Infosperber.

Das Portal berichtete am Freitag über die Rüge durch Ombudsmann Achille Casanova. Ein Infosperber-Leser war an ihn gelangt. Casanovas Schlussbericht liegt der Nachrichtenagentur SDA vor.

Der Ombudsmann rügt das Fernsehen wegen «mangelnder Transparenz». Mit dem einfachen Hinweis «eine Produktion der FIFA» hätte das Fernsehen Transparenz herstellen können. Aus dem Titel «FIFA WM-Preview» sei nicht klar hervorgegangen, dass es sich um eine Produktion des Weltverbands handle. Die Sendung wurde während der WM an 26 Tagen um 13.10 Uhr auf SRF 2 ausgestrahlt.

Im Text sei zudem ständig von «wir» gesprochen worden, schreibt Casanova weiter. Unter «wir» würden indessen die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer das Schweizer Fernsehen und keinesfalls die FIFA verstehen. Zwar sei das FIFA-Signet regelmässig zu sehen gewesen. Das genüge aber nicht, um zu deklarieren, dass der Beitrag vom Verband stammt. Das Signet sei nämlich in sämtlichen Beiträgen von der WM zu sehen.

An der Ausstrahlung selbst sei hingegen nichts auszusetzen, obwohl das Magazin «Preview» auf einem anderen redaktionellen oder journalistischen Niveau liege als bei einer Eigenproduktion.
Nach der Analyse und dem Betrachten der Magazine vom 12. und 26. Juni übt Casanova Kritik an der Qualität. Gerade das Magazin vom 12. Juni «war eine einzige Lobeshymne für die WM in Brasilien und übermittelte den Eindruck, wonach alle Brasilianerinnen und Brasilianer von der WM … begeistert seien». Das stimmt aber nachweislich nicht.

Immer eingeschränkterer Zugang zu Bildmaterial

Der von ihm um eine Stellungnahme gebetenen SRF-Sportabteilung gesteht der Ombudsmann zu, sich an die Programmvorschriften gehalten zu haben. Auch äusserte er Verständnis für die Fernsehverantwortlichen. Diese sehen sich nämlich immer häufiger gezwungen, Bildmaterial für Vorschauen, Analysen oder Hintergrundberichte von den Fussballverbänden oder anderen Veranstaltern selbst zu übernehmen.

Die Verbände suchten immer mehr die totale Kontrolle über Aufzeichnungen, klagen die Sportverantwortlichen. Es sei absehbar, dass gewisse Verbände und Klubs die Interviews nach den Spielen gleich selbst produzieren. Das gefährde die Pressefreiheit.

Das Fernsehen beziehe täglich Material von Dritten, räumt auch Casanova ein. Es wäre tatsächlich absurd, die Produzenten von sämtlichen Live-Sportprogrammen zu deklarieren. Im vorliegenden Fall sei es aber nicht um einen aktuellen Sportanlass gegangen, sondern um die aus dem Blickwinkel der FIFA aufgearbeiteten Neuigkeiten, Portraits und Geschichten zu den Mannschaften.

Durch FIFA und EBU zur Ausstrahlung verpflichtet

Gemäss Angaben des Fernsehens musste die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) die Magazine beim Einkauf der Senderechte im von der FIFA und der Europäischen Rundfunk-Union geregelten Gesamtpaket übernehmen. Darin verpflichtete sich die SRG, 26 Magazine zu 30 Minuten auszustrahlen. Das sei durchaus eine international übliche Vorgabe, heisst es in der Stellungnahme an Casanova.

Der Beschwerdeführer will diesen Bescheid des Ombudsmanns nicht hinnehmen. Er zieht den Fall an die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI) weiter. (SDA)
 

Gewinn der NZZ-Mediengruppe sinkt

Die NZZ-Mediengruppe hat im ersten Halbjahr 2014 erneut weniger verdient. Im Vergleich zum Vorjahreswert sank der Gewinn um 2,5 Millionen Franken auf 9,2 Mio. Franken. Hauptsächlich dazu beigetragen haben die weiterhin rückläufigen Erträge im Print-Werbemarkt.

Der betriebliche Umsatz ging im ersten Semester um 3 Prozent auf 234 Millionen Franken zurück. Laut Mitteilung der NZZ-Mediengruppe vom Freitag ist dies vor allem auf den Verkauf des Zustellgeschäfts zurückzuführen. Die Erträge im Print-Werbemarkt sanken gegenüber der Vorjahresperiode um 4 Prozent.

Ein Umsatzwachstum von 7 Prozent verzeichnete die NZZ-Mediengruppe dagegen im digitalen Werbemarkt. Im Lesermarkt konnte das Unternehmen dank den «rasant steigenden Einnahmen» aus digitalen Abos und durch die Übernahmen der Wiler Zeitung und des Alttoggenburger in der Ostschweiz bei den Umsätzen um 2 Prozent zulegen. Auch die Druckerträge konnten leicht gesteigert werden.

Der betriebliche Gesamtaufwand nahm gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 220,4 Millionen Franken ab. Dazu haben laut Mitteilung erneut die Veränderungen im Konsolidierungskreis, aber auch tiefere Abschreibungen beigetragen.

Höhere Kosten entstanden dagegen durch die Investitionen in die Publizistik und die Übernahmen in der Ostschweiz. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 1,6 Millionen Franken auf 13,5 Millionen Franken.

Da die rückläufigen Umsätze aus dem Print-Werbemarkt weiterhin rückläufig sind, überarbeitet das Unternehmen derzeit ihr Geschäftsmodell «grundlegend», wie es weiter heisst. Dies geschehe durch gezielte Investitionen in Technologie und Redaktionen. Damit sollen im publizistischen Kerngeschäft weitere Ertragsquellen erschlossen werden. (SDA)
 

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