Website für die neue urbane Mobilität

Mobility lanciert die Plattform Catch a Car. Für den Webauftritt verantwortlich zeichnet Future Connection.

Catch a Car ist das erste stationsungebundene Carsharing-Angebot der Schweiz, heisst es in einer Mitteilung der Agentur vom Mittwoch. Seit Anfang Woche können Member Autos in Echtzeit orten, ihre Wunschstrecke zurücklegen und danach kostenlos auf einem freien Parkplatz in der Catch-Car-Zone abstellen.

Mobility lanciert Catch a Car als Pilotprojekt in Basel und zählt mit Amag, Allianz, Energie Schweiz und SBB auf starke Partner. Alles was es für die Nutzung von Catch a Car braucht, ist ein Führerschein für handgeschaltete Fahrzeuge, eine Kreditkarte und eine einmalige Registrierung auf Catch-a-car.ch.

Die Website stammt von Future Connection, die neben Konzept und Design auch die technische Entwicklung inhouse realisiert. Mit der reduzierten und aufgeräumten Ästhetik werden Menschen angesprochen, die bereits heute Antworten zur Mobilität von morgen liefern wollen.

Verantwortlich bei Mobility: Alain Barmettler (Leiter Marketing & Kommunikation), Silena Medici (Leiterin Catch a Car). Verantwortlich bei Comerge: Mathias Zwahlen (Projektleitung). Verantwortlich bei Future Connection: Maurice Messinger (Design), Patrick Mülhaupt und Patrick Riekert (Programmierung).

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Für jeden Müll zu haben

In den Kinospots für Obrist Transport & Recycling spielen die Mitarbeitenden die Hauptrolle.

Gestern noch auf der Strasse, heute schon beim Film: ein Jahr nach dem Launch der «Aufräumer»-Kampagne, sind die Real-Testimonials von Obrist jetzt im Kino zu sehen. In den von Startbahnwest konzipierten und von Nundale Visuals produzierten 20-Sekündern demonstrieren Fahrer, Entsorger und Kundenberater, dass es durchaus Spass machen kann, für den Müll anderer verantwortlich zu sein.

Die Spots sind eine Weiterentwicklung der Imagekampagne, die bis dato auf den hauseigenen LKWs, in diversen Printmedien sowie im Internet zu sehen war. Ziel der Kampagne ist es, den gesellschaftlichen Stellenwert eines modernen Kehrrichtunternehmens sympathisch in Szene zu setzen und über die Vielfalt der Entsorgungsleistungen von Obrist zu informieren.

«Mit den Kinospots konnten wir die Glaubwürdigkeit und die Authentizität der Marke Obrist noch einmal stärken», werden die Geschäftsführer Sabine Bärlocher und Thomas Meier in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert. «Denn sie zeigen: An uns ist alles echt. Echte Charaktere. Echtes Commitment und echt viel Freude an der Arbeit.»

Zu sehen sind die Spots ab sofort im Open-Air Freiluftkino Baden und ab September auch indoor in den Kinos in Baden, Brugg und Wettingen.

Verantwortlich bei Obrist Transport + Recycling: Sabine Bärlocher (Inhaberin/Geschäftsleitung), Thomas Meier (Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Startbahnwest: Eva Bajer (Creative Direction), Stephanie Kleinlein (Konzept & Text), Antje Karlfeld (Art Direction), Priska Bärtschi (Junior Text), Vera Riemeier (Senior Beratung). Verantwortlich bei Nundale Visuals: O.B. Egli (Regie/Schnitt/Musik), Daryl Hefti (Kamera).

//www.youtube.com/watch?v=L1A-h4eATEc

 

//www.youtube.com/watch?v=cUcwfLzN4MU

//www.youtube.com/watch?v=4dzNcL5wqc8

TV-Markt wächst weiterhin, Internet bleibt stabil

In einem sich positiv entwickelnden Gesamtmarkt bleibt TV Wachstumstreiber und Internet stabil, während Radio, Teletext und Digital out of Home Verluste hinnehmen müssen. Das zeigt die Juli-Ausgabe des Goldbach Index (Gemi).

In einem sich positiv entwickelnden Gesamtmarkt bleibt TV Wachstumstreiber und Internet stabil, während Radio, Teletext und Digital out of Home Verluste hinnehmen müssen. Das zeigt die Juli-Ausgabe des Goldbach Index (Gemi).
TV weist weiterhin ein sehr konstantes Wachstum aus und legt mit 650 (648) zwei Indexpunkte im Vergleich zum Vormonat zu. Stabil bei 736 (736) bleibt der Werbedruck im Internet. Nach einer langanhaltenden Wachstumsphase verzeichnet Digital out of Home zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang, aktuell von acht Indexpunkten im Vergleich zum Vormonat 740 (752). Bei Radio beläuft sich der Rückgang auf fünf 413 (418), bei Teletext auf einen Indexpunkt 53 (54). Die elektronischen Medien insgesamt legen einen Indexpunkt zu 649 (648), wie auch der Gesamtmarkt 237 (236).
 
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NZZ beschliesst digitales Bezahlangebot für Österreich

Die NZZ-Mediengruppe wird unter dem Namen NZZ.at spätestens 2015 ein digitales publizistisches Bezahlangebot speziell für Österreich lancieren.

Dies beschloss das Unternehmen auf der Grundlage einer Projektstudie, die ein Team um den ehemaligen Chefredaktor der «Presse», Michael Fleischhacker, seit März dieses Jahres erstellt hat. Fleischhacker wird auch die Chefredaktion von NZZ.at übernehmen, wie eine Mitteilung vom Mittwoch bekannt gibt.

Bereits ab heute können interessierte Leserinnen und Leser die Entstehung von NZZ.at in einem eigens geschaffenen «Werkstattblog» verfolgen und sich an der Ausgestaltung des Produktes beteiligen. «Dies ist eine Einladung an alle Interessierte, uns auf diesem Weg mit Ermunterung und Kritik, mit Ideen und Verweisen, mit Ernsthaftigkeit und mit Humor zu begleiten», erläutert Michael Fleischhacker.

NZZ.at wird sich einerseits durch die Beiträge der Nutzerinnen und Nutzer und anderseits durch Werbeerträge finanzieren. Das Angebot setzt auf liberalen und unabhängigen Qualitätsjournalismus und wird so eine Lücke im österreichischen Markt schliessen, heisst es in der Mitteilung. Die Nutzerinnen und Nutzer werden auch nach der Lancierung die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit der Redaktion haben.

Markus Spillmann, Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung» und Mitglied der Unternehmensleitung der NZZ-Mediengruppe: «Neben Qualitätsjournalismus erwarten unsere Leserinnen und Leser heute Hintergrundberichterstattung, Analysen und Meinungen, die so aufbereitet sind, wie es den Anforderungen des digitalen Zeitalters entspricht. Dazu gehört auch der Dialog mit den Autoren. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit NZZ.at einen Beitrag zum Wandel der Medienlandschaft leisten werden.»

Die Lancierung von NZZ.at ist Bestandteil der neuen Strategie der NZZ-Mediengruppe. Durch gezielte Investitionen in das Kerngeschäft Publizistik in der Schweiz sowie im deutschsprachigen Ausland sollen neue Kunden gewonnen und weitere Ertragsquellen erschlossen werden.

Migros zelebriert die Macht der Meinung

Am 14. August 2014 wurde die Online-Plattform Migipedia rundumerneuert. Neben der Neugestaltung zeichnet Advico Y&R auch für den kommunikativen Auftritt verantwortlich. Die aktuelle Kampagne fordert dazu auf, die Migros um die eigene Meinung besser zu machen.

Nach dem Relaunch setzt Migipedia.ch auf inhaltliche Transparenz und lädt alle Besucher mit offenen Armen zum Mitmachen ein. «Mach die Migros um deine Meinung besser», lautet der Kampagnen-Claim. Das Logo symbolisiert mit den sich überschneidenden Sprechblasen den Dialog, der zu Verbesserungen und Innovationen im Migros-Universum führen soll.

In den Print- und Online-Massnahmen lässt Advico Y&R die Community in Original-Kommentaren zu Wort kommen.  Es wurden nicht nur lobende, sondern auch kritische und zu Veränderung anregende Voten berücksichtigt. Im Erklärungsfilm «So funktioniert Migipedia» zeichnet man den Weg von der Kundenidee bis zum neuen Produkt im Migros-Regal nach – im handgemachten Stop Motion-Stil, ganz gemäss der «Selbermach»-Philosophie.

In fünf Sekunden auf dem Punkt

Kaum ein Spot auf den digitalen Kanälen überlebe die magische 5-Sekunden-Barriere, nach der normalerweise die Werbung weggeklickt wird, schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch. Darum wurden vier fünfsekündige Minispots gedreht, die allesamt die Kernbotschaft von Migipedia dramatisieren: Mit der eigenen Meinung die Migros verbessern. So stelle Advico Y&R eine enge Kongruenz zwischen Inhalt und medialer Vorgabe her, die in den gewählten Kanälen bis anhin schweizweit einzigartig sei: Selbst wenn der User auf «Skip Ad» klicke, habe er bereits 100 Prozent der Werbebotschaft empfangen.

Verantwortlich bei Migros Genossenschaftsbund: Marc Engelhard (Leiter Marketing-Kommunikation), Dirk Worring (Leiter Digital Marketing), Chris Steinacker (Senior Projektleiter Strategische Projekte Online), Patrick Blum, Mathias Christen (Junior Projektleiter Strategische Projekte Online), Simone Blaser (Projektleiterin Media). Verantwortlich bei Advico Y&R: Thomas Engeli (ECD), Frank Engelhaupt (Text), Thomas Bosson (AD), Annik Weber, Diana Zberg, Alexandra Wegener (Grafik), Michael Höhn, Lukas Zgraggen (Animation) Rea Rageth, Lukas von Wartburg, Edi Walker (Beratung), Elias Zurbuchen, Marcin Kolonko, Rene Mauchle, Rafael Tucev (Produktion), Scarlett Gaus (Strategie). Verantwortlich bei Who’s McQueen: Patrick Karpiczenko (Regie), Jan Mettler (Kamera), Clemens Petersson (Produktionsleitung), Philipp Petersson (Executive Producer).
 

//www.youtube.com/watch?v=QULXf_AdEa8

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Eyeonx: Neues Zürcher Startup für Onlinewerbung

Patrick Stüssi und Dario Piccinno wollen mit ihrem Startup Eyeonx die Online-Branche aufmischen. Während Werbung und Marketing im Netz für viele ein schwarzes Loch ist, setzen die beiden Gründer auf Transparenz und faire Preise.

Miteinander anstatt gegeneinander, Transparenz anstatt versteckte Margen: Das Zürcher Startup Eyeonx hat sich auf die Fahne geschrieben, neue Wege im Online-Marketing zu gehen. Die beiden Gründer Patrick Stüssi und der 30-jährige Dario Piccinno wollen so aufzeigen, dass Display- und Bannerwerbungen auch innovativ, effizient und zielführend eingesetzt werden können. Etwas, das im Schweizer Online-Werbemarkt nicht immer an der Tagesordnung ist. «Viele Kunden verstehen den Bereich der Onlinewerbung gar nicht so richtig», meint Stüssi. Dies, weil vieles kompliziert erscheint. «Es ist aber keine Hexerei und wir möchten daher auch mit offenen Karten spielen», so der 29-Jährige.

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Langjährige Erfahrung

Die beiden Gründer kennen sich bestens aus: Patrick Stüssi war in leitenden Funktionen bei Adwebster, Tradedoubler oder Instanz tätig. Die fehlende Auslieferungs- und Preistransparenz war seine Hauptmotivation, sich selbstständig zu machen. Dario Piccinno, zuständig für Sales bei Eyeonx und ehemalige Kollege von Stüssi bei Adwebster, ergänzt: «Ich will nur noch Premium-Branding-Produkte verkaufen, hinter denen ich zu 100 Prozent stehen kann.» Schliesslich sei der Erfolg beim Kunden für ihn ebenso ein Erfolg.

Das Auge, im Namen Eyeonx enthalten und zugleich Werbeträger der Firma, wirft seinen Blick auf Brands. Dies mit grossflächigen Werbemitteln, einem auserwählten Netzwerk und einer transparenten Arbeitsweise. So, dass man künftig die Augen auch auf das Startup der beiden jungen Zürcher wirft.

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Patrick Stüssi (links) und Dario Piccinno wollen mit ihrem Startup Eyeonx die Onlinemarketing-Szene aufmischen.

 

Facebook will Klickfängern das Leben schwer machen

Facebook will Artikel aus dem Nachrichtenstrom der Nutzer verdrängen, die es allein auf Klicks abgesehen haben und wenig Mehrwert bieten. Der Facebook-Algorithmus soll Webseiten weniger Raum einräumen, die mit ihren Einträgen Nutzer gezielt zu Klicks verleiten wollen.

Sie verfassen die Einträge oft übertrieben emotional oder gaukeln mehr vor, als der verlinkte Text tatsächlich liefert. Bisher hatten sie damit einen Vorteil. Denn Links, die oft angeklickt werden, wurden im Nachrichtenstrom der Facebook-Nutzer weiter oben platziert. Gleichzeitig haben mehrere Webseiten das Schreiben von Facebook-freundlichen Texten zu einer regelrechten Formel entwickelt.

«Mit der Zeit können solche Klickfänger die Inhalte von Freunden und Unternehmen verdrängen, die euch wirklich wichtig sind», gibt Facebook zu. Das soll sich nun ändern, kündigte das Unternehmen in der Nacht zu Dienstag an. Das Online-Netzwerk will ab sofort berücksichtigen, wie lange Nutzer die Artikel lesen, die sie anklicken. Ausserdem soll in die Wertung einfliessen, ob sie einen Text nach dem Lesen kommentieren. Das Drehen am Algorithmus solle sicherstellen, dass «Dinge, die Menschen wirklich auf Facebook sehen wollen», nicht untergehen, hiess es. (SDA)

Staatanwaltschaft geht nicht auf Mörgeli-Anzeige ein

Die Zürcher Staatsanwaltschaft tritt nicht auf eine Strafanzeige von Christoph Mörgeli gegen drei «Rundschau»-Mitarbeiter ein. Der SVP-Nationalrat und Titularprofessor hat die Anzeige zu spät eingereicht. Die Staatsanwaltschaft verfügte deshalb eine sogenannte Nichtanhandnahme.

Die «Rundschau» hatte im Frühling 2013 kritisch über die Art und Weise berichtet, wie am Medizinhistorischen Institut der Universität Zürich Dissertationen betreut und angenommen wurden. Hauptsächlich war von dieser Kritik Christoph Mörgeli betroffen. Im Mai 2014 hatte Mörgeli dann Anzeige gegen Redaktionsleiter Mario Poletti, Moderator Sandro Brotz und Redaktor Marc Meschenmoser erstattet. Er warf ihnen Ehrverletzung, üble Nachrede und Verleumdung vor (Werbewoche.ch berichtete). Aus der Nichtanhandnahmeverfügung geht hervor, dass die Frist für eine solche Strafanzeige drei Monate beträgt. Die Sprecherin der Zürcher Oberstaatsanwalt betätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA eine entsprechende Meldung von Tagesanzeiger.ch/Newsnet vom Dienstag. Es ist nicht das erste Mal, dass Mörgeli eine Frist verpasst. Im Juni lehnte das Bundesgericht eine Beschwerde ab (Werbewoche.ch berichtete), mit der er einen Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) weitergezogen hatte. Auch damals ging es um die Fernsehsendung zu den Dissertationen. Doch Mörgeli hatte die angefochtene Schrift nicht rechtzeitig eingereicht.

Mangelnde Qualität und Betreuung

Nachdem die «Rundschau» Zweifel an der Qualität der von Mörgeli betreuten Doktorarbeiten erhoben hatte, liess die Universität Zürich eine repräsentative Zahl medizinhistorischer Dissertationen von internationalen Experten prüfen. Diese kamen zu dem Schluss, dass Mörgeli zusammen mit seinem einstigen Chef Beat Rüttimann häufig mangelhafte Dissertationen abgesegnet hatte. Die schlechte Qualität führten die Experten auf eine unzureichende Betreuung der Doktorierenden zurück. (SDA)

Httpool bringt Twitter-Werbung in die Schweiz

Das Cross Channel Ad Network Httpool ist ab September 2014 Vermarktungspartner des US-Kurznachrichtendienstes Twitter in der Schweiz, in Österreich und in neun Ländern der CEE-Region.

Werbetreibende Unternehmen und Werbeagenturen verfügen damit nicht nur in Österreich und der Schweiz, sondern auch in Bosnien & Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Mazedonien, Rumänien, Serbien, Slowenien und der Ukraine über lokale Ansprechpartner, um Werbekampagnen auf der Plattform des US-Kurznachrichtendienstes zu planen und umzusetzen. Die Plattform verfügt weltweit über 271 Millionen aktive User. Weltweit nutzen Marken und Unternehmen Twitter, um mit bestehenden und potenziellen Konsumenten zu kommunizieren.

Twitter: Live, public and conversational

«Mit mehr als 500 Millionen Tweets pro Tag ist Twitter ein Knotenpunkt für Konversationen mit Freunden und Bekannten oder aber auch mit jemandem am anderen Ende der Welt, den man gar nicht kennt. Twitter ist ein Ort, an dem Menschen erfahren, was in der Welt so passiert, und aus diesem Grund ist Twitter ein großartiges Forum für Marken, die mit ihren Kunden interagieren möchten», erklärt Katie Lampe, Head of Sales Operations bei Twitter in der EMEA-Region (Europe, Middle East and Africa): «Viele Unternehmen in der CEE-Region nutzen Twitter bereits, um den Konsumenten zuzuhören und um ihre Produkte und Dienstleistungen anzupreisen. Wir freuen uns daher, mit Httpool in Österreich, der Schweiz und in der CEE-Region einen Vermarktungspartner gefunden zu haben, der bestehende und potenzielle Kunden dabei unterstützen wird, ihre Werbekampagnen auf Twitter auszurollen.»

Anlaufstelle für Marken, die auf Twitter werben wollen

Florian Magistris, Geschäftsführer von Httpool Austria: «Wir von Httpool freuen uns, dass Twitter in Österreich, der Schweiz und in der CEE-Region auf die Kompetenzen von Httpool vertraut und dass wir Agenturen, Marken und Unternehmen bei ihren Werbekampagnen auf Twitter unterstützen dürfen. Unser erklärtes Ziel ist es, Marken und Unternehmen dabei zu helfen, die Zahl ihrer Follower zu optimieren, ihre Communities zu vergrößern, ihre Werbebotschaften zu verbreiten, die Markenloyalität zu erhöhen und in weiterer Folge die Umsätze zu pushen», so Magistris. 60 Prozent aller Twitter-Nutzen folgen zumindest einer Marke oder einem Unternehmen. 76 Prozent der Nutzer des Kurznachrichtendienstes twittern mittels mobiler Endgeräte. Und ein Drittel aller Twitter-Nutzer, die auf Twitter mit einer Marke interagieren, kaufen auch Produkte dieser Marke.

Twitter bietet drei Werbeformen an: Promoted Tweets, Promoted Accounts und Promoted Trends. Promoted Tweets bewerben die Tweets und den Account einer Marke oder eines Unternehmens. Dank der ausgefeilten Twitter Targeting Suite können Werbetreibende Promoted Tweets gezielt ausspielen: Zu den Targetingoptionen gehören neben Geotargeting etwa das Targeting nach Geschlecht oder Interessen. Werbekunden zahlen nur dann, wenn ein Twitter-User mit einem Promoted Tweet interagiert.

Das zweite Twitter-Werbeprodukt sind Promoted Accounts, die innerhalb der Vorschläge auf der rechten Seite auf Twitter.com angezeigt werden. Promoted Accounts sollen dazu beitragen, eine Auswahl an Accounts vorzustellen, die dem jeweiligen Twitter-Nutzer gefallen könnten. Wenn ein werbetreibendes Unternehmen einen Account promoten möchte, sieht sich der Algorithmus von Twitter die Follower eines Accounts an und erkennt die Art von Accounts, denen der Nutzer folgt. Als Werbekunde zahlt man nur dann, wenn ein neuer Follower generiert wurde.

Das dritte Werbeprodukt sind die Promoted Trends. Diese reihen sich in die Liste der Top-Ten-Trending-Topics, also der meist diskutierten Themen auf Twitter in einem bestimmten Land ein und sind wie Promoted Tweets und Promoted Accounts klar mit dem Wort «Gesponsert» gekennzeichnet. Werbetreibende können solche Promoted Trends tageweise für eine Pauschalgebühr buchen. Sie werden an Twitter-User in einer vordefinierten Region ausgeliefert.

Verleger besorgt über Teletext-Nachfolger HbbTV

Der Verband Schweizer Medien kritisiert die geplante definitive Einführung von HbbTV für die SRG und sieht darin eine weitere Wettbewerbsverzerrung gegenüber den Privaten. Mit HbbTV werde zudem das Onlinewerbeverbot der SRG unterlaufen.

Das Uvek will der SRG mittels einer Änderung der SRG-Konzession und einer Teilrevision der Radio- und TV-Verordnung die definitive Einführung von HbbTV (Hybrid Broadcasting Broadband Television) erlauben. Damit würde HbbTV, die Kombination von SRG-Fernsehprogrammen und SRG Zusatzangeboten über Online auf dem TV-Bildschirm, faktisch zum Service public erklärt, so eine Stellungnahme des Verbandes Schweizer Medien. Die SRG hat HbbTV seit 2013 im Testbetrieb aufgeschaltet. HbbTV erlaubt es Fernsehanbietern – derzeit in der Schweiz der SRG – auf dem Bildschirm mittels eines Balkens am unteren Bildschirmrand über Apps eine ganze Auswahl an zusätzlichen Informationen und Angebote zu präsentieren. Diese Informationen – Texte, Bilder, Videos – kann der Nutzer mit der Fernbedienung über das Internet beziehen. Damit wird faktisch ein neues SRG-Angebot kreiert.

Insoweit HbbTV bloss eine Weiterentwicklung des bisherigen Teletextes darstellen würde, wäre dies nach Meinung des Verbandes Schweizer Medien unbedenklich. Die neue Technologie gehe jedoch darüber hinaus. Über HbbTV sei auch der SRF-Player zugänglich, über den der Nutzer zusätzlich Videoinhalte der SRG online abrufen könne. Dieses Zusatzangebot müsse unbedingt eng an die bestehenden TV-Sendungen geknüpft sein und darf nicht eine eigenständige Weiterentwicklung des SRG-Angebots werden. HbbTV mache es technisch nämlich möglich, unbegrenzt zusätzlichen Content bereit zu stellen.

Schweizer Medien wehrt sich zudem dagegen, dass HbbTV der erste Schritt zur Einführung von Online-Werbung der SRG werde. Der Bundesrat untersagte es der SRG 2012 einstweilen, die neuen Werbe- und Sponsoring-Plattformen im Online-Bereich zu nutzen. Auf Teletext ist Werbung in Text- und Bildform erlaubt. Als Weiterentwicklung von Teletext sei diese Werbung auch auf HbbTV über das TV-Signal zulässig, heisst es in der Mitteilung weiter. Werbung im Internet müsse aber klar verboten bleiben, so der Verlegerverband. HbbTV ermögliche es dem TV-Veranstalter auch, über HbbTV Links beispielsweise zu einem Onlineshop zu setzen sowie Nutzerdaten zu sammeln und diese weiter zu verwerten. Auch dies konkurrenziere die privaten Medienhäuser mit ihren Angeboten. Die Kunden zahle bei HbbTV doppelt: Mit ihren Gebühren und mit ihren Daten.

Publikumsrat lobt SRF für Fussball-WM

Der Publikumsrat ist zufrieden mit der TV-Übertragung der Fussball-WM in Brasilien. Er lobt SRF für das umfassende Programm und die Mischung zwischen Sportberichterstattung und Hintergrundinformationen.

Vom 12. Juni bis zum 13. Juli 2014 fand in Brasilien die Fifa Fussball-Weltmeisterschaft statt. SRF berichtete auf allen Kanälen vor und während der WM über das Grossereignis sowie über das Gastgeberland. Im Fokus standen der Sport und damit auch die Live-Berichterstattung. Zusätzlich wurde während rund zwei Monaten in zahlreichen Dok-, Informations- und Unterhaltungssendungen über Brasilien berichtet.

Der Publikumsrat ist sich einig: Die Mischung zwischen reiner Sportberichterstattung und Informationen zum Gastgeberland ist SRF gelungen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer konnten sich auf einen umfassenden Service verlassen und erlebten über zwei Monate verteilt ein gutes Stück Brasilien in den eigenen vier Wänden. Die Vorberichterstattung wurde als abwechslungsreich empfunden. Die Menge sei gerade richtig, habe aber im Gesamtpaket die obere Grenze erreicht.

Während des sportlichen Anlasses konnte SRF mit dem Live-Programm überzeugen: gut kommentierte Spielübertragungen, professionell geführte Diskussionen im Studio und spannende Eindrücke aus Brasilien dank Schaltungen ins Nati-Camp. Über die einzelnen Live-Kommentatoren lässt sich kein einheitliches Urteil ableiten – die Präferenzen im Publikumsrat sind zu unterschiedlich. Einheitlich ist hingegen der Eindruck, dass man – bis auf Patrick Schmid – seit Jahren die gleichen Stimmen hört. Hie und da ein neues junges Gesicht und eine neue Stimme könnten der Sportberichterstattung gut tun. Freude löste die WM-App aus. Diese bot einen attraktiven Service. Auch in Sachen Bildqualität wurden neue Massstäbe gesetzt. Gestört hat jedoch, dass die Spiele auf SRF info nicht in HD gesendet wurden. Es stellt sich die Frage, wann hier der Wechsel zu HD kommt.

Das Magazin «Viva Brasil» polarisierte: Einige Beobachtende sahen darin interessante Beiträge, andere empfanden es als Lückenfüller zwischen den Spielen. Gestört haben rund um alle Sendungen die Trailer- und Werbeflut sowie die auffallend dominante Fifa-Präsenz.

Leo Burnett für Swiss Life: Vorsorge zum Anfassen.

Eine Kampagne von Leo Burnett für Swiss Life soll Wohneigentum als Bestandteil der Vorsorge thematisieren.

In Wohneigentum ist der grösste Teil der privaten Vermögen gebunden. Dennoch sehen viele Menschen Immobilien nicht als Bestandteil ihrer Vorsorge. Für Swiss Life Anlass, Wohneigentum als einen wesentlichen Baustein der Vorsorge mit einer Kampagne zu thematisieren. Und sich gleichzeitig als Spezialistin für alle Fragen rund um den Kauf, Verkauf und die Finanzierung von Immobilien zu präsentieren. Leo Burnett Schweiz baute auf den Insight, dass eine eigene Immobilie zwei wesentliche Werte vereint: den emotionalen Wert des individuellen Wohnens und den finanziellen Wert der Vorsorge, die auf sicheren Füssen steht. Kurz: Wohneigentum ist Vorsorge zum Anfassen.

Zu sehen sind die Sujets in der ganzen Schweiz auf F12- und F200 Plakaten, im Print, auf Hängekartons im ÖV und auf diversen Online-Massnahmen.

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Verantwortlich bei Swiss Life: Elke Guhl (CMO Schweiz), Stefan Erhart (Leiter Markenführung). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Axel Eckstein (ECD), Mark Stahel (Text), Reto Clement (Art Direction), Rolf Zimmermann (Strategie), Dominik Mätzener (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying); Fotografie: Gregor Collienne. Verantwortlich bei Redworks für die Online-Umsetzungen: Björn Schneider, Sandra Pellny. Verantwortlich bei Zip Media: Caroline Nünlist
 

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