Zu guter Letzt: Der schlechteste Spot des Jahres

Ein Spot für ein amerikanisches Einkaufszentrum ist derart schlecht, dass er jetzt das Internet erobert. Also ist er eigentlich gut.

In Zeiten von viralem Marketing weiss man nie so recht, was echt ist und was schlauen Köpfen kreativer Kreativen entsprungen ist. So verzückte beispielsweise letzte Woche im ersten Augenblick die Antwort von Google auf eine analoge Suchanfrage die Internetwelt – die Herzen flogen dem Internetgiganten für einmal nur so zu:

googlebrief
Vergrösserte Ansicht Briefwechsel

Es dauerte nicht lange und kritische Stimmen übernahmen die Diskussion. Google betreibe hier bewusst virale Imagepflege und habe den Briefwechsel selbst in Umflauf gebracht. Das kann man sich durchaus vorstellen. Aber selbst dann verdient die charmante Idee noch Bestnoten in Virolgie.

Die Gefahr, der viralen Unterwanderung verdächtigt zu werden, läuft die amerikanische Einkaufspassage East Hills weniger. Obwohl ihr Spot in nur vier Tagen fast zwei Millionen Klicks aufweist. Grund: Der Clip ist so schlecht, dass er schon beinahe wieder gut ist. Aber nur beinahe. Besonders die musikalische Vorstellung lässt Luft nach oben.

//www.youtube.com/watch?v=6bnanI9jXps

Richtig profitieren wird East Hills von der rasanten viralen Verbreitung nicht können – auch wenn man das Einkaufszentrum nun auf der ganzen Welt kennt, wird sich die Kundschaft auch weiterhin auf eine lokale Zielgruppe beschränken müssen. Trotzdem wurde hier mit minimalem finanziellen Aufwand der maximale Ertrag erzielt. (hae)

Maybaum Film: Mit Ampegon um den Globus

Die Produktion des Ampegon Imagefilms ist nicht nur eine wiederholte Zusammenarbeit mit dem Kunden, sondern auch zweier benachbarter Produzenten. Maybaum Film und Avista Films durften den CEO auf seiner Reise durch die Firmengeschichte begleiten.

Im Film begibt sich der Ampegon CEO Josef Troxler auf eine gedankliche Reise rund um den Globus und lässt die wichtigsten Errungenschaften noch einmal Revue passieren. Der Zuschauer wird dabei an exotische Schauplätze in Indien und Japan geführt, erfährt von wegweisender Forschung am PSI, steigt hoch zu gewaltigen Sendeantennen im Norden Deutschlands und darf beiwohnen, wenn Ampegon ein Teil des ehrgeizigsten und grössten Forschungsprojektes aller Zeiten wird: dem thermonuklearen Experimentalreaktor Iter.

Ziel ist es den Zuschauer erleben zu lassen, für welche Werte das Unternehmen steht, in welchen Branchen und Märkten es aktiv ist und welche Perspektiven es hat. Die vollständige Produktion nahm rund ein Jahr in Anspruch, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Dreharbeiten fanden ausschliesslich an Originalschauplätzen statt und wurden während knapp 3 Monaten umgesetzt.

Verantwortlich bei Ampegon: Josef Troxler und Jennifer Lewandowski. Verantwortlich bei Maybaum Film und Avista Films: Michel Alraun (Regie/Konzept), Hubert Staubli (Produktionsleitung/Konzept), Simon Usteri (Kamera), Angela Ryser (Schnitt), Jürgen Kupka (Color Grading), Bluebox Tonstudios (Sounddesign).

//vimeo.com/100083221

Namics verstärkt die Geschäftsleitung

Stefanie Wagner-Fuhs ist neue Chief Market Officer von Namics. Sie verantwortet als erste Frau in der Geschäftsleitung die gesamte Vermarktungskette der E-Business-Agentur.

Diese besteht aus den Bereichen Marketingkommunikation, Sales, Strategie und Key Account Management. Die 47 Jahre alte Wagner-Fuhs folgt auf Roland Schönholzer, der im April zum Präsidenten des Verwaltungsrates von Namics gewählt wurde. Mit der Neubesetzung nimmt der Schweizer Branchenprimus verstärkt den deutschen Markt ins Visier. Wagner-Fuhs war in den vergangenen 20 Jahren in verschiedenen Managementpositionen sowohl auf Unternehmens- als auch auf Agenturseite tätig. Sie gilt als laut Mitteilung als ausgewiesene Expertin im Kommunikations- und Markenmanagement sowie der Implementierung von Marketingtechnologien im digitalen Transformationsprozess. Wagner-Fuhs war von 2008 bis 2010 Vorstand im Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) und ist in der deutschen Agenturlandschaft bestens vernetzt.

«Wir freuen uns, mit Stefanie Wagner-Fuhs eine solche Branchenkennerin für Namics zu gewinnen. Ihre profunde Erfahrung in Kombination von Kommunikation, Marketing, Account Management, Geschäftsstrategie und digitalem Business sind ein seltenes Asset», sagt Jürg Stuker, CEO von Namics. «Gemeinsam mit ihr wird es uns gelingen, die Position von Namics weiter zu schärfen und gerade in Deutschland das Geschäft nachhaltig auszubauen.»

Namics wurde 1995 gegründet und ist in der Schweiz mit Büros in St. Gallen und Zürich vertreten. 2000 erfolgte der Schritt nach Deutschland, wo der Digitaldienstleister Standorte in Frankfurt, Hamburg und München unterhält. Insgesamt sind heute knapp 500 Mitarbeiter für die Agentur tätig. Auf dem deutschen Markt gelang es innerhalb kürzester Zeit renommierte Markenkunden zu gewinnen und die bedeutendsten Branchen abzudecken. Die Agentur wurde mit dem «Master of Swiss Web 2014» für das innovative E-Banking der UBS ausgezeichnet (Werbewoche.ch berichtete).

«Namics kann für Europa Umsetzungsexpertise in allen relevanten Branchen vorweisen.  Diese Referenzen sollten auch in Deutschland vermehrt Kunden überzeugen können», meint das frischgebackene Geschäftsleitungsmitglied. Im aktuellen Internet-agentur Ranking des BVDW rangiert Namics Deutschland derzeit auf Platz 24. Ins Visier wollen die E-Business-Spezialisten in Zukunft verstärkt die sogenannten Hidden Champions nehmen.

«Viele der weltweiten Marktführer aus dem deutschen Mittelstand», so die Einschätzung von Wagner-Fuhs, «stehen derzeit vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle zu digitalisieren». Von diesem Ansatz der Marktbearbeitung zeigt sich auch CEO Jürg Stuker überzeugt: «Als partnergeführte Agentur können wir dem inhabergeprägten Mittelstand auf gleicher Augenhöhe begegnen. Denn anders als konzernartige Network-Agenturen verstehen wir, was es heisst, das eigene Kapital zu mehren.»

Beobachter ist stärkste Deutschschweizer Medienmarke

SRF 1 und 20 Minuten sind laut Mediabrands-Studie die Medienmarken, die am meisten Menschen in der Deutschschweiz erreichen. Die Medienmarke, die ihr Publikum am stärksten überzeugt, ist jedoch der traditionsreiche Beobachter.

Die in diesem Jahr erstmals in der ganzen Deutschschweiz durchgeführte Mediabrands-Studie ermittelt die qualitative Ausstrahlung der Schweizer Medienmarken sowie deren Gesamtreichweite (Total Audience). Über 60 Medienmarken umfasst die diesjährige Mediabrands-Studie in der gesamten Deutschschweiz. Die Intermediastudie, die Publicom im letzten Jahr erstmals durchführte, basiert auf einer Repräsentativbefragung von über 3'200 Personen in der deutschen Schweiz.

Rasanter Vormarsch des mobilen Internets

Neben der qualitativen Ausstrahlung der berücksichtigten Medienmarken untersucht Mediabrands auch die generelle Mediennutzung der Deutschschweizer. Dabei zeigt sich insbesondere der rasante Vormarsch des mobilen Internets. Bereits nutzen zwei Drittel der erwachsenen Deutschschweizer das Internet auf einem mobilen Endgerät (Smartphone oder Tablet). Das Internet ist auch in der subjektiven Wahrnehmung der Deutschschweizer das wichtigste Medium überhaupt. Die digitale Nutzung hat auch bei den klassischen Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen) bereits ein hohes Niveau erreicht. Mehr als die Hälfte der Deutschschweizer konsumieren Zeitungsinhalte in digitaler Form über das Internet. Dass die wenigsten dafür etwas bezahlen, bereitet vielen Medienmanagern bekanntlich grosse Kopfschmerzen. Umso wichtiger ist daher die qualitative Wahrnehmung eines Mediums. Nur für starke Marken ist das Publikum bereit, Geld zu bezahlen, und auch die Werbewirtschaft erkennt zunehmend den Wert qualitativer Aspekte.

Starke regionale Medienmarken

20 Minuten und SRF 1 erreichen über die verschie­denen Kanäle zwar das grösste Publikum, je gut dreieinhalb Millionen erwachsene Deutschschweizer zwischen 15 und 74 Jahren sind es pro Quartal. Wenn es aber um emotionale Nähe und Markenstärke geht, haben andere Medien die Nase vorn, allen voran der Beobachter. Die Traditionszeitschrift ist nicht nur die sympathischste sprachregionale Medienmarke der Deutschschweiz, sie schlägt alle anderen auch punkto Stärke des Markenprofils. Grosse Sympathie geniessen auch die SRF-Medien – wohl ganz entgegen den Hoffnungen der Billag-Abschaffer. Insbesondere SRF 2 konnte den Sympathiewert innert Jahresfrist deutlich verbessern und sein Markenprofil schärfen. Ebenfalls unter den sympathischsten sprachregionalen Marken befinden sich die Neue Zürcher Zeitung und die NZZ am Sonntag.

Auch viele regionale Medienmarken erfreuen sich eines starken Profils. Eine regionale Abonnementszeitung, das St. Galler Tagblatt, führt die Rangliste der sympathischsten Regionalmedien an. Das stärkste Markenprofil aller Regionalmedien weist das kleine Radio Freiburg auf. Seine Hörerschaft bewertet sowohl die publizisti­schen Leistungen als auch den Unterhaltungswert und weitere Qualitätsaspekte mit Höchstnoten.

Mediabrands wird durch das Medienberatungsunternehmen Publicom jährlich durchgeführt. Die Studie liefert Medienunternehmen die Grundlagen für eine erfolgreiche Markenführung und schafft für Werbeauftraggeber und Mediaagenturen Transparenz über die qualitative Kommunikationsleistung der wichtigsten Schweizer Medienmarken.

Markensympathie: Die zehn sympathischsten sprachregionalen Medienmarken der Deutschschweiz

mb-01

Markenstärke: Die zehn stärksten sprachregionalen Medienmarken der Deutschschweiz

mb-02

Markensympathie: Die zehn sympathischsten regionalen Medienmarken der Deutschschweiz

mb-03

Markenstärke: Die zehn stärksten regionalen Medienmarken der Deutschschweiz

mb-04

In Flagranti: Feuermonster-Kampagne für GVB

In Flagranti zeigt in einer Präventionskampagne für die Gebäudeversicherung Bern, dass in vielen elektrischen Alltagsgegenständen ein Feuermonster lauert.

Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) sichert und versichert seit über 200 Jahren Gebäude im Kanton Bern. In einer Umfrage unter den Versicherten wurde deutlich, dass die Gefahr von Elektrobränden unterschätzt wird – und dies, obwohl mit 33 Prozent die meisten Brände durch Elektrizität ausgelöst werden. Die GVB erkannte den Handlungsbedarf und beauftragte in flagranti mit der Realisation einer Präventionskampagne.

Ursache von Elektrobränden sind beispielsweise mangelhafte Geräte, Eigenkonstruktionen oder defekte Installationen. Deshalb inszenierte In Flagranti elektrische Alltagsgegenstände als gefährliche Feuermonster, die es in die Flucht zu schlagen gilt. Dies gelingt tatkräftiger Unterstützung der GVB-Hausexperten, die die wichtigsten Tipps auf Gvb.ch/brandschutztipps zusammengestellt haben.

Für noch mehr Sicherheit sorgen 20’000 Rauchwarnmelder, die in den Poststellen und auf ausgewählten Gewerbeschauen im Kanton Bern gegen einen symbolischen Betrag von fünf Franken zugunsten der Jugendfeuerwehr Bern bezogen werden können. Die zweiwöchige Aktion wird mit Inseraten, Plakaten und Clips auf Canal Poste ergänzt. Die beiden Kampagnensujets sind zudem in hyperlokalen Medien, auf Kulturplakaten und als Online-Banner vertreten. Memory, das auch online oder als App gespielt werden kann, rundet die Kampagne ab.

MM_gvb_plakat
MM_gvb_inserat
MM_gvb_verpackung1
MM_gvb_verpackung2
MM_gvb_gamekombi
MM_gvb_memory2

Verantwortlich bei GVB Gebäudeversicherung Bern: Stephanie Kriesel (Leitung), Mirjam Wüthrich, Alexandra Siegrist. Verantwortliche Agentur: In Flagranti.

 

Swiss mit neuer Mediensprecherin

Karin Müller wird ab Oktober 2014 Mediensprecherin bei Swiss International Air Lines. Sie folgt auf Myriam Ziesack, die zu Lufthansa nach Singapur wechselt.

Die 32-jährige Karin Müller stiess im Februar 2009 nach mehrjähriger Tätigkeit bei Swissport zu Swiss und verfügt laut Mitteilung über fundierte Kenntnisse in der Airline Industrie. Nach einem Praktikum auf der Swiss Medienstelle wechselte sie in den Bereich Crew Communications, wo sie zuletzt als Manager Operations Communication direkt dem Chief Operating Officer, Rainer Hiltebrand, unterstellt war. Dort hat sie unter anderem die Kommunikation an die Kabinen- und Cockpit-Mitarbeitenden von Swiss weiterentwickelt. Die Schweizerin verfügt über einen Masterabschluss in Medien- und Kommunikationswissenschaften der Universität Zürich.

Myriam Ziesack war über drei Jahre als Mediensprecherin bei der Lufthansa-Tochter Swiss tätig. Sie wird als Head of Lufthansa Group Communications Asia/Pacific von Singapur aus die Kommunikationsaktivitäten in dieser für den Konzern sowohl wirtschaftlich als auch strategisch wichtigen Region verantworten.

Zum Swiss Medienteam unter Daniel Bärlocher, Head of Corporate Communications, gehören ausserdem Sonja Ptassek und Mehdi Guenin.
 

Europäische Sponsoring-Börse: Namensänderung

20 Jahre nach Gründung der Europäischen Sponsoring-Börse erfolgt die Umbenennung in «ESB Marketing Netzwerk». Der neue Auftritt umfasst zudem ein neues Unternehmenslogo.

Die ESB ist laut Mitteilung Marktführer für Know-how und Kontakte in Sport, Entertainment & Marketing. Durch den Marken-Relaunch wird die ESB der Entwicklung gerecht, dass sie als Plattform das Thema Sponsoring, aber auch viele andere Marketingdisziplinen bedient. Der Networking-Gedanke, der seit jeher die Unternehmung ESB bestimmt, wird durch den Neuauftritt bewusst in den Vordergrund gestellt. Mitglieder des ESB Partnernetzwerks profitieren von der kostenlosen Teilnahme an ESB Kongressen, exklusiven Netzwerkveranstaltungen und durch die individuelle Förderung von neuen Geschäftskontakten.

«Wir haben uns zur Umbenennung in «ESB Marketing Netzwerk» entschlossen, da sich die ESB zunehmend aus der Nische «Sponsoring» hin zu übergeordneten Marketingthemen entwickelt hat. Als Organisator von Kongressen wie dem Sport Forum Schweiz oder «Sport & Marke» haben wir immer noch einen starken Sponsoringbezug. Aber wir veranstalten unter anderem auch «Digital Sports & Entertainment», «Testimonial Summit», «Kids & Marke» und «Premium & Marke». Damit bietet die ESB diverse Plattformen für Marketing-Know-how» so Hans-Willy Brockes,
Geschäftsführer ESB Marketing Netzwerk.

Im Zuge der Namensänderung wird auch das Logo der ESB aktualisiert. Das Logo, das durch sein verbindendes und durchgängiges Erscheinungsbild den Netzwerkcharakter deutlicher in den Vordergrund stellt, wurde durch eine grafische und typografische Umsetzung durch die Spezialisten von Evoq modernisiert
 

Blond Publishing lanciert L’Officiel Schweiz Hommes

Am Donnerstag, 21. August 2014 erscheint in der deutschsprachigen Schweiz und in der Romandie erstmals L’Officiel Schweiz Hommes.

Das Magazin, das sich an Männer mit Sinn für Lifestyle, Mode und spannende Reportagen richtet, erscheint zwei Mal jährlich bei Blond Publishing. Der Verlag hat im März diesen Jahres bereits erfolgreich L’Officiel Schweiz für Frauen lanciert (Werbewoche.ch berichtete). Für beide Hefte zeichnet Chefredakteurin Sandra Bauknecht verantwortlich, Herausgeber und Redaktionsleiter ist Stefan Hottinger-Behmer, die Verlagsleitung liegt bei CEO Oliver Burger.

LOHOMMES_Covers_No1_DEFR

Die erste Ausgabe wird nebst Fashion-, Beauty- und Lifestyle- News aus aller Welt auch von namhaften Autoren verfasste Geschichten über die Rockefellers, über gefährliche Codes in Mexiko, Schweizer IT-Stars, Britisches Design und weltberühmte Männer wie Clive Owen oder John Paul DeJoria beinhalten. 178 Seiten, in denen auch mehrseitige Modereportagen und Background- Stories internationaler Label Platz finden.

LOHOMMES_Opener_NeoFarmBoy
LOHOMMES_Mode_NeoFarmBoy
LOHOMMES_Opener_ElectricDreams
LOHOMMES_Opener_Narcoparade
LOHOMMES_Opener_Rockefellers
LOHOMMES_Opener_Uhrenstrecke
LOHOMMES_News1
LOHOMMES_News3

L’Officiel Schweiz Hommes ist nicht einfach nur ein Supplement, sondern eine eigenständige Ausgabe, die für zwölf Franken pro Ausgabe am Kiosk verkauft wird. Abonnenten von L’Officiel Schweiz bekommen das neue Magazin zusammen mit der  der September-Ausgabe zugeschickt. L’Officiel Schweiz erscheint noch bis Ende 2014 alle zwei Monate, ab nächstem Jahr monatlich.

LOFFICIEL_Cover_No4_DE

 

SMS-Briefmarke definitiv im Angebot

Nach einem erfolgreichen Pilotversuch führt die Schweizerische Post per 1. September 2014 die mobile Frankierung mit der SMS-Briefmarke definitiv ein. Per SMS oder über die Smartphone-App der Post wird ein Code angefordert, der auf dem Brief notiert wird.

Die mobile Frankatur ist mit jedem Mobilfunkanbieter in der Schweiz möglich und sie kostet weiterhin 1,20 Franken. Im einjährigen Pilotversuch stiess das Produkt laut Mittielung auf grosses Interesse bei der mobilen Kundschaft: Über 100'000 Briefe wurden mit der SMS-Briefmarke frankiert.

Die Kundinnen und Kunden der Schweizerischen Post verlangen zunehmend nach elektronischen Produkten, die das physische Angebot ergänzen. Seit 2006 können mit Webstamp Briefmarken online gekauft und zu Hause ausgedruckt werden. Seit September 2013 hat die Post mit der SMS-Briefmarke die mobile Frankatur für Briefe getestet. Nach den positiven Erfahrungen und über 100'000 verkauften SMS-Briefmarken führt die Post das Produkt per 1. September 2014 für alle Mobilfunkanbieter definitiv ein.

post-sms

Einfache Frankatur für unterwegs

Wer einen A-Post-Standardbrief an eine Schweizer Adresse senden möchte und keine Briefmarke zur Hand hat, sendet das Kennwort «Marke» an die Zielnummer «414». Der erhaltene Code wird oben rechts auf dem Umschlag notiert und der Brief wird in den nächsten Briefeinwurf eingeworfen. Alternativ kann über die Smartphone-App der Post ein entsprechender Code angefordert werden. Dieser Code ist während zehn Tagen gültig und einmal verwendbar. Die SMS-Briefmarke kostet 1 Franken zuzüglich 20 Rappen pro SMS (inklusive MWST) – unabhängig von der Abonnementsform.
 

ADC Young Creatives Award 2014

Dieses Jahr findet zum achten Mal der ADC Young Creatives Award statt, der mittlerweile zum bedeutendsten Wettbewerb für junge Kreative geworden ist. Diesjähriger Hauptsponsor ist die Post.

Wie immer besteht die Aufgabe darin, für den Hauptsponsor eine Kampagne zu realisieren. Konkretes zum Inhalt des Briefings ist ausführlich am Warm-up-Event vom 2. September 2014 um 18.30 Uhr in der ADC Galerie in Zürich zu erfahren.

Neben der Post darf sich der Veranstalter über die Unterstützung von APG Out of Home Media, Swissfilm Association, Streuplan und Keystone freuen. Mediale Unterstützung erhält der bedeutende Kreativ-Nachwuchswettbewerb von der Werbewoche und von Persönlich. Zudem ist der Jugendsender Joiz wieder mit an Bord. Veranstalter sind der ADC Schweiz, unterstützt von BSW Leading Swiss Agencies. Präsentiert wird der Anlass von Publicitas.

Zu gewinnen gibt es vier ADC Young Creatives Award. Die drei Gewinnerteams aus den Kategorien Outdoor, Cyber und Film fahren zur internationalen «Young Lions Competition», an das Werbefilmfestival in Cannes, wo sie nächstes Jahr offiziell die Schweiz vertreten.

Anmeldungen zum Briefings-Event sind per sofort unter Adc.ch/de/invitation/yca-14 möglich.
 

HWZ diplomiert 22 Social Media Manager

Die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich hat am 19. August 2014 22 Absolventinnen und Absolventen des Zertifikatslehr­ganges CAS Social Media Management der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich diplomiert.

Die Feier fand im Zunfthaus zur Zimmerleuten in Zürich statt. Die besten Abschlüsse erzielten Olivier Fabrikant aus Zollikon mit einer Schlussnote von 5,6, Dani Duttweiler aus Frauenfeld mit 5,5 und Marc Bamert aus Meilen mit 5,4.

foto_0090

Die Absolventinnen und Absolventen:

Michele Aggiato, Luca Amato, Marc Bamert, Patrick Becker, Marcel Beyeler, Nicole Candrian, Anastasia Deryagina, Dani Duttweiler, Olivier Fabrikant, Moritz Faccin, Bea Gerber, Andreas Hostettler, Debora Komso, Rebecca Meier, Sibylle Nussbaumer, Fabienne Romanens, Simon Rüttimann, Jürg Schneider, Ivan Sosio, Rahel Stössel, Nadine Traber-Burkhardt, Nina Vetsch.

Fotos der Feier finden Sie unter Fh-hwz.ch

Goldbach mit weniger glänzenden Geschäften

Der rasant gewachsene Werbevermittler Goldbach ist zurückgeworfen worden. Nach dem Rückzug aus Tschechien und Russland sowie Kundenverlusten im adriatischen Raum ist der Halbjahresumsatz um 1,6 Prozent auf 216,9 Millionen Franken geschrumpft.

Unter dem Strich hat sich der Gewinn von 2,6 Millionen Franken in der Vorjahresperiode auf 1,1 Millionen Franken mehr als halbiert. Wie Goldbach am Mittwoch weiter mitteilte, zieht sich das Unternehmen auch aus Rumänien zurück. Und in Polen gibt die Firma mit dem Agentur-Geschäft einen weiteren Teil der Aktivitäten auf. In den Stammlanden gelangen vorderhand keine grossen Sprünge mehr: In den  Hauptmärkten Schweiz, Deutschland und Österreich (DACH) wuchs der Umsatz um 0,9 Prozent auf 209,8 Millionen Franken.

Der Schweizer TV-Werbemarkt habe sich insgesamt zwar leicht positiv entwickelt. Goldbach als Vermarkter vieler Privatstationen litt aber unter Verschiebungen von Werbeetats aufgrund der Olympischen Winterspiele sowie der Fussballweltmeisterschaft in die SRG-Kanäle. Auch die im letzten Jahr geänderte TV-Reichweitenmessung, welche bei den von Goldbach vermarkteten Sendern zu insgesamt tieferen Quoten führte, wirkte nach. Trotz des schwierigen Umfelds bekräftigte das Management die Prognosen. So wird ein Umsatz auf Vorjahreshöhe und ein Gewinn von rund sieben Millionen Franken erwartet, wie Finanzchef Lukas Leuenberger in einer Telefonkonferenz erläuterte. (SDA)

get_footer();