Autor: admin
Zwei Neuzugänge bei Dreicom
Mit Tobias Gertsch konnte Dreicom einen versierten Medienprofi gewinnen. Ebenfalls neu im Team ist Yvonne Egger, die Dreicom als Marketing Assistentin unterstützt.
Während seiner langjährigen Tätigkeit bei Tamedia eignete sich der Eidg. dipl. Betriebswirtschafter HF ein breites Wissen im Bereich der Medienforschung an. Bei Dreicom verstärkt er das Team als Sales & Campaign Manager.
Dreicom ist eine Native Advertising Agentur mit Sitz in Zürich und betreibt das erste Netzwerk für Online-Advertorials der Schweiz. Das Dreicom Netzwerk umfasst momentan über 60 Publisher in allen drei Sprachregionen mit über einer Milliarde Seitenaufrufen pro Monat und einer Reichweite von über 90 Prozent.
Keine Skandale, keine Randale: Warum ist Serviceplan eigentlich so erfolgreich, Herr Haller?
Aus der aktuellen Printausabe der Werbewoche: Das Exklusiv-Interview mit dem Serviceplan-Gründer Peter Haller über Camembert, BMW und seine Gesangsausbildung.

WW: Kürzlich war Ihr berühmter Kollege und Landsmann Jean Remy von Matt in Südfrankreich, um bei der Traumhochzeit des neuen Traumpaares Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer Trauzeuge zu sein. Das brachte Schlagzeilen. Hatten Sie keine Einladung?
Peter Haller: Mit Verlaub, ich kenne weder Frau Ferres noch Herrn Maschmeyer persönlich, wünsche ihnen aber viel Glück. Ansonsten muss ich sagen, dass ich kein Freund bin von Glitzer- und Glamourauftritten. Das ist nicht mein Ding und auch nicht das unseres Hauses. Wir hatten zu dem Zeitpunkt übrigens hier in München 400 Gäste zum Innovationstag 2014, die mit internationalen Experten über aktuelle Entwicklungen diskutierten. Auch wenn Romano Prodi gesundheitsbedingt absagen musste: Solche Events bereiten mir Freude. Ich bin Dienstleister und kein Showmaster.
Trotzdem gehören Sie mit Jean Remy und Holger Jung irgendwie zu den letzten Mohikanern der europäischen Werbebranche. Sowohl Ihre Agentur Serviceplan als auch JvM sind sehr erfolgreich, gehören keinem Network an und sind inhabergeführt. Haben Sie ein Ausstiegsdatum?
Nein, ich fühle mich sehr gut. Ausserdem bin ich stolz, dass ich bereits 2002 meine Nachfolge organisiert habe und mein Sohn Florian an die erste Stelle getreten ist. Ich habe keine Anteile mehr an Serviceplan. Insofern bin ich kein Entscheider mehr. Aber ich bin involviert. Was ich sage, ist meine ehrliche Meinung und nicht mein materielles Interesse.
Aber Sie sind immer noch Geschäftsführer und dass Serviceplan heute Europas grösste unabhängige Agentur ist, ist mit Ihr Erfolg. Die Gruppe hat fast 2 Milliarden Euro Billings und Sie sind über 70 und täglich im Büro. Die Nummer 105 macht zum Kindergeburtstag eine Pressekonferenz, warum übt sich Europas Nummer 1 in so viel Bescheidenheit?
Ganz einfach: Weil die Fakten für uns sprechen. Serviceplan ist die Nummer 1 in den deutschen Kreativrankings. Wir wachsen seit Jahren zweistellig und unsere Mediaagentur Media Plus ist weltweit, laut Recma, in Sachen Innovation ebenfalls die Nummer 1. Wir machen Gewinne, weil wir als einzige Agentur voll integriert unter einem Dach arbeiten. Unser Führungsstil ist Face to Face und familiär. Deshalb sitzt das Management nicht irgendwo im Elfenbeinturm, sondern hier unten im Parterre. Meine Tür ist immer offen.
Serviceplan legt seit Jahren einen Umsatzrekord nach dem anderen vor. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Trotz unserer Grösse sind wir ein flexibles Unternehmen. Zur Sitzung der Holding, jeden Montag von 13 bis 15 Uhr, sind wir zu fünft in München am Tisch, mein Sohn Florian, Ronald Focken und Florian von Hornstein und Alex Schill. Wir können sofort entscheiden, Wir müssen nicht in Tokio, London, Paris oder New York nachfragen. Unsere zweite Säule des Erfolgs ist die Kontinuität in der Personalpolitik. Seit über 10 Jahren ist die Geschäftsführung unverändert. Hinzu kommt der Erfolgsfaktor unseres Partnerbeteiligungsmodells. Jedes einzelne unserer 60 Spezialunternehmen wird von Geschäftsführern geleitet, die substanziell beteiligt sind, was die Fluktuationsrate gegen null reduziert. Das erhöht Motivation und Teamgeist. Wir sind hier mit Leuten zusammen, die sich verstehen und die ich gern mag. Das ist ein unglaubliches Privileg.
Ihr grösster Coup?
Dass ich in meinem Sohn den richtigen Nachfolger gefunden habe. Darauf bin ich stolz. Ich habe ihm die Agentur 2002 mit 500 Leuten übergeben, jetzt sind es fast 2000.
Für die Schweiz hat sich Serviceplan 2012 entschieden. Zum Ende des berühmten Maja-Kalenders, am 21.12.2012, wurde Serviceplan Suisse in Zürich eröffnet. Es sollte der Start in ein «goldenes Zeitalter» sein. Ist´s wirklich so golden geworden?
Serviceplan setzt auch in der Schweiz auf die Standbeine Kreation, klassische Medien und Multimedia. Wir hatten mit Christian Baertschi und Sasha Moser in BMB die idealen Partner gefunden. Gestartet mit 10, liegt heute die Zahl der Mitarbeiter allein in der Werbeagentur bei 35. Aus gesundheitlichen Gründen musste sich Sascha Moser zurückziehen und wir haben mit Raul Serrat und Christian Sommer zwei erfahrene Kreative verpflichtet. Neben der Kreativagentur gehören zum Netzwerk ausserdem die Plan.Net Suisse AG und die Beteiligung an Media Schneider, der ausweislich besten Mediaagentur in der Schweiz.
Warum haben Sie überhaupt Serviceplan in der Schweiz gegründet?
Der Markt ist nicht sehr gross. Aber es gibt dort einige sehr bedeutende Unternehmenszentralen. Ausserdem ist der Markt nicht so preisgetrieben wie in Deutschland. Dort gilt immer noch das Prinzip «leben und leben lassen».
Von Matt beschwert sich öffentlich, über den Schweizer ADC, Amir Kassaei von DDB packt, wann immer es möglich ist, das Kriegsbeil aus. Sie dagegen haben keinen, der mal richtig auf den Putz haut. Sind Sie zu harmoniebedürftig?
In der Tat war und ist der Skandal ein wirksames Instrument, auf sich aufmerksam zu machen. Nehmen wir mein grosses Hobby, die Kunstsammlung. Von Beuys bis Baselitz, von Courbet über Richter bis Hirst: Sie alle haben Tabus gebrochen, Skandale verursacht, um sich bekannt zu machen. Aber das ist nicht unsere Kultur. Ich bin gelernter Volkswirt, habe Volkswirtschaft studiert. Ich weiss, wie ich als Dienstleister nachhaltig und erfolgreich zu agieren habe. In meiner Philosophie hat der Skandal einfach keinen Platz. Aber es stimmt, wir sind in unserer Öffentlichkeitsarbeit zurückhaltend. Wir haben uns früher zum Beispiel auch nicht an Kreativwettbewerben beteiligt.
Das hat sich ja mit der Installation Ihres Top-Kreativen Alexander Schill entscheidend verändert. Mit ihm bekam Serviceplan plötzlich internationale Aufmerksamkeit. Ihr Chief Creative Officer Schill sammelt seit 2010 Werbe-Oscars im Dauer-Abo. Wie lange können Sie ihn noch halten?
Es ist richtig: Wir haben mit Alex 2006 einen Spitzenmann für unser Team entdeckt. Er hat in seiner Heimatstadt Hamburg für Serviceplan ein weiteres «Haus der Kommunikation» installiert. Er ist seit 2008 Geschäftsführer und substanzbeteiligter Partner der gesamten Serviceplan-Gruppe. Den grossen Schritt in eine neue Welt der Serviceplan hat mein Sohn Florian zu verantworten. Er hat hier in München ab 2004 den Marken-Oscar «Best Brands» installiert, ab 2005 den «Innovationstag» mit bekannten und berühmten Referenten. Ausserdem hat Florian die Internationalisierung unserer Agenturgruppe initiiert und vorangetrieben. Wir sind sehr zufrieden, wir wachsen weit über dem Durchschnitt und ich weiss, dass sich unser CCO Alex Schill in diesem Umfeld sehr wohlfühlt.
Bei BMW kam die Kreation wohl kürzlich nicht so gut an. Jedenfalls musste Serviceplan den Kreativetat ausgerechnet an den Münchner Ortskonkurrenten Heye abgeben. Was ist da schiefgelaufen?
Dass einer von vielen Etats mal wechselt, ist das Gesetz des Wettbewerbs. Dem stellen wir uns und wir respektieren die Entscheidung. Nur zur Ergänzung: Wir haben mit dem BMW-Etat für Deutschland nur 15 Prozent unseres BMW-Geschäfts verloren. BMW bleibt also relevanter Kunde unseres Hauses. Wir halten sowohl national als auch international diverse Etats von BMW.
Der Filme-Mann Til Schweiger erklärte kürzlich in der Süddeutschen Zeitung, 19 von 20 deutschen Werbespots seien sch… Was sagen Sie dazu?
Das ist doch blanke Unwissenheit. Die Deutschen stehen heute in Sachen Kreativ-Awards an vorderster Front, auch im TV. Die deutsche Szene braucht von dieser Seite keine Nachhilfe. Sich selbst aufs Podest heben und andere runtermachen, das ist so durchsichtig wie dämlich.
Stimmt es eigentlich, dass Sie Opernsänger werden wollten?
Ja, das war mein grosser Traum. Eigentlich gegen den Willen meiner Eltern. Ich habe damals in München bei einer bekannten Wagner-Sängerin eine Gesangsausbildung absolviert. Aber dann hat der Heuschnupfen meine Pläne durchkreuzt. Ich konnte wegen der Allergie nicht singen und habe dann mit geringer Begeisterung Volkswirtschaft studiert.
Zur Werbung kamen Sie nach dem Studium über die Carl Gabler Werbeagentur. Anschliessend sind Sie zur damals bekannten Münchner Agentur Dorland gewechselt. Warum sind Sie dort raus und haben Serviceplan gegründet?
Eigentlicher Auslöser war damals der Dorland-Kunde Champignon Camembert. Mit der TV-Kampagne hatte die Marke sehr grossen Erfolg. Die Story: Zwei livrierte Diener präsentieren am roten Teppich die grüne Käseschachtel mit den drei Champignons. Dazu der Claim: «Botschafter des guten Geschmacks ». Im Gegensatz zum Handel war die Geschäftsführung von Champignon aber gar nicht glücklich. Sie fanden das etwas aufgesetzte Ambiente peinlich. Sie boten mir ihren Etat an, wenn ich Dorland verlassen würde. Das habe ich dann getan. Zusammen mit Rolf O. Stempel, der auch bei Dorland war, habe ich mich im Januar 1970 mit Serviceplan selbständig gemacht. Leider ist Rolf im Februar 2013 verstorben.
Das Interview führte Peter Ehm, Deutschland-Korrespondent der Werbewoche.
Serviceplan: Fakten & Zahlen
– Gründungsjahr: 1970
– Die vier Kernmarken: Serviceplan, Mediaplus, Plan.Net und Facit, unter denen alle in der Gruppe gegründeten Unternehmen firmieren.
– Kunden: u.a. Beiersdorf, BMW, Carglass, Castrol, Condé Nast, Walt Disney, Friendscout24, Samsonite, Thomas Cook, Ikea, Danone, Deichmann, Europcar, Lufthansa, Paulaner, Penny,
Saturn, Siemens, UNICEF.
– Anzahl der Mitarbeiter: 1877
– Pro-Kopf-Umsatz 2013/14: € 134 000.-
– Gross Income: € 252 Mio. (+16 %)
– Anzahl der Neukunden: 70
– Platzierung im aktuellen Kreativranking (wuv): Platz 1 verteidigt, u.a. mit 20 ADC-Medaillen.
– Anzahl der deutschen Standorte: 5 – München, Hamburg, Bremen, Berlin und Köln über die Mehrheitsbeteiligung an Liquid Campaign.
– Anzahl der eigenen internationalen Standorte: 7 – Paris (2006), Zürich (2008), Wien, Brüssel, Dubai (2010), Mailand (2011) und Peking (2013).
– Anzahl der internationalen Standorte durch Agenturkooperationen und -beteiligungen: 21: Moskau, Delhi, Peking, Seoul, New York, London, Singapur, Tokio, Sydney, Madrid, Lissabon, Buenos Aires, Bogotá, Lima, Mexiko City, Miami, Panama City, Santiago de Chile und São Paulo.

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Jugendmedium Zeitung
Die Jungen lesen – im Gegensatz zur landläufigen Meinung – noch immer Zeitung. Diese ist aber nur noch ein Medium unter vielen. Dies zeigt die aktuelle Mediabrands-Studie von Publicom.
Dass die Jungen keine Zeitungen lesen, gehört zu den unausrottbaren Standardaussagen an medienpolitischen Diskussionsrunden und Marketingtagungen. Die aktuelle Markenstudie Mediabrands 2014 des Medienberatungsunternehmens Publicom kommt zu einem differenzierteren Urteil. Die jährlich durchgeführte Repräsentativerhebung ermittelt bei über 3'200 Schweizerinnen und Schweizern deren Mediennutzung und Wahrnehmung von Medienmarken. Dabei erweist sich die vielfach totgesagte Zeitung von überraschender Vitalität, wie es in einer Mitteilung von Publicom heisst.
Von den klassischen Medien ist nämlich die Zeitung noch immer sehr populär. Nur elf Prozent der unter 30-Jährigen haben innerhalb von drei Monaten vor dem Befragungszeitpunkt gar keine gedruckte oder digitale Zeitung genutzt. Zusammen mit dem Fernsehen, das nur um ein Prozent besser abschneidet, gehören sie daher zu den meistgenutzten klassischen Medien dieser Altersgruppe. Radio, Zeitschriften und Magazine, Kino oder das Buch stossen bei den Jungen teilweise auf deutlich geringeres Interesse.
90 Prozent der Jungen sind mit Zeitungen erreichbar
Fast 90 Prozent dieser Altersgruppe sind somit mit Zeitungen erreichbar. Allerdings sind es nicht ausschliesslich gedruckte Zeitungen. Die Zeitungslektüre der Jungen verteilt sich vielmehr auf alle verfügbaren Kanäle, Print, online und mobile. Diese situative Mediennutzung über die verschiedensten Kanäle ist charakteristisch für die junge Generation. Eher überraschend dürfte aber sein, dass Print noch immer mit Abstand der effizienteste Zeitungskanal ist: Über 70 Prozent der Altersgruppe sind mit gedruckten Zeitungen erreichbar. Nur knapp ein Fünftel konsumiert Zeitungen ausschliesslich in digitaler Form. Dennoch kämpft das Medium mit einem Problem: Im subjektiven Empfinden der Jungen hat die Zeitung nur noch einen geringen Stellenwert. Sie ist ein Nebenbei-Medium, das keine existenzielle Bedeutung mehr hat wie bei der älteren Generation.
Bild: Keystone
Neo Advertising geht plakativ in die Offensive
Der Genfer Spezialist für digitale Aussenwerbung kündigt an, ab sofort auch ins traditionelle Plakatgeschäft einzusteigen. Gleichzeitig will Neo Advertising die Marktpräsenz in der ganzen Schweiz markant erhöhen.
Das neue digitale und analoge Out-of-Home-Angebot ermöglicht einen massgeschneiderten Einsatz von elektronischen Werbeflächen und traditionellen Formaten, im Mix sorgfältig abgestimmt auf das Kundenbedürfnis. Da Neo Advertising inhouse über die Kernkompetenzen Technologie, Kreation und Marketing verfüge, sei das Unternehmen in der Lage, innovative Lösungen zu entwickeln, heisst es in einer Mitteilung. Und diese in der ganzen Schweiz anzubieten, sowohl für private und neu auch für öffentliche Kommunikationsräume.
Neo Advertising habe sich bisher als Spezialist für digitale Indoor-Werbung profiliert. Doch die Aufteilung in ein digitales und ein analoges Werbeuniversum sei überholt, so die Mitteilung weiter. Dies zeige der grosse Erfolg des Kombi-Angebots «Branding Zone» in den Einkaufszentren der Romandie, in Palexpo Genf und am Genfer Flughafen. Christian Vaglio-Giors, Mitbegründer und CEO, ist überzeugt: «In der Aussenwerbung ist das konvergente Kombi-Angebot klar die Zukunft. Unsere Firma ist bereit und entschlossen, auf dem Schweizer Werbemarkt eine wichtige Rolle zu spielen. Es braucht eine dritte Kraft, um das in der Schweiz seit Jahren herrschende Duopol in der Aussenwerbung aufzubrechen.»
Wachstumschancen sieht die Firma insbesondere im öffentlichen Bereich, wo das digitale Out-of-Home-Angebot zumeist noch ein Mauerblümchendasein fristet. Auf diesem Gebiet will Neo Advertising mit innovativen konvergenten Lösungen den Markt aufmischen.
Bild: Christian Vaglio-Giors und Alexandre de Senger, die Neo Advertising 2003 gegründet haben.
HWZ: Neuer Leiter Studiengang Kommunikation
Bernhard Schweizer übernimmt per Januar 2015 an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich die Leitung des Bachelor-Studiengangs Kommunikation mit über 500 Studierenden.
Dessen bisheriger Leiter Cyril Meier bleibt laut Mitteilung verantwortlich für das übergeordnete «Center for Communications» sowie Mitglied der Schulleitung. Der Verwaltungsrat betraut ihn zudem mit der Weiterentwicklung des Angebots der HWZ.
Der 49-jährige Bernhard Schweizer ist seit 2007 Dozent für Investor Relations und Betriebs-wirtschaftslehre an der HWZ. Er studierte Staatswissenschaften an der Universität St. Gallen (lic.rer.publ.) und absolvierte ein International Management Program an der Leonard Stern School of Business der New York University. Sein Berufsweg führte über die NZZ (Wirtschaftsredaktor) und die PR-Beratung (Schwergewicht Investor Relations in zwei führenden PR-Agenturen) zur Leitung Group Communications / Investor Relations beim börsenkotierten Unternehen Gurit von 2002 bis 2014. 2004 gründete Bernhard Schweizer mit Partnern die Sensus Communication Consultants in Zürich, wo er weiterhin in einem Teilzeitpensum tätig bleibt. Er ist überdies seit 2009 Mitglied der Schlussjury der besten Schweizer Geschäftsberichte.
Über 700 Studierende im Bereich Kommunikation
Der Bachelor-Studiengang Kommunikation der HWZ ist eine vierjährige interdisziplinäre Ausbildung in Marketing- und Unternehmenskommunikation, der ausschliesslich berufsbegleitend durchgeführt wird. Er wurde 2003 von Cyril Meier entwickelt und seither auch geleitet. Mit zusätzlichen, laufend erweiterten Studienangeboten im Center for Communications (Masters of Advanced Studies, Certificates of Advanced Studies) avancierte die HWZ in dieser Zeit mit heute über 700 Studierenden (Aus- und Weiterbildung) in diesem Fachbereich zu einer der grössten Bildungsstätten für Kommunikation in der Schweiz.

Webguerillas: Social-Media-Live-Reportage für Audi
Webguerillas hat für Audi Switzerland live auf Facebook vom Sechs-Stunden-Rennen am Nürburgring berichtet.
Didier Cuche war einer der erfolgreichsten Schweizer Skifahrer aller Zeiten. 2012 fuhr er sein letztes Weltcuprennen. Doch damit hat er den hohen Geschwindigkeiten nicht abgeschworen – im Gegenteil: Cuche hat inzwischen die internationale Rennfahrerlizenz erworben und fuhr für Audi zum ersten Mal ein Autorennen: die Nürburg 1000 anlässlich der Blancpain Endurance Series. Damit ergänzte er das Schweizer Team um Rahel Frey und Nico Müller im sechsstündigen Rennen. Leider war ihnen das Wetter schlecht gesonnen: Rahel Frey schied nach einem Dreher aus, bevor Didier Cuche überhaupt fahren konnte. Damit ist seine zweite Karriere aber noch nicht zu Ende, soviel sei verraten: Bald geht es weiter. Webguerillas Zürich war ebenfalls am Start und berichteten live von der «Mission Cuche».

Die Fullservice-Agentur für digitales Marketing war mit einem Film- und Fototeam vor Ort und berichtete auf der Facebook-Seite von Audi Switzerland Facebook.com/audiswitzerland vom Qualifying und Rennen.


Dank hohen Einsatzes aller Beteiligten konnte das Team während des Wochenendes mit Film- und Foto-Posts regelmässig die Audi Community unterhalten, informieren und für alle Fans einen Mehrwert bieten, welche nicht vor Ort waren.
//www.youtube.com/watch?v=tFeIzbOAVx0
//www.youtube.com/watch?v=xuG6RiS5IDA
Verantwortlich bei Audi in der Schweiz (Amag): Katja Cramer (PR/Kommunikation). Verantwortlich bei Webguerillas: Dino Ceccato (Gesamtverantwortung), Philipp Pongracz (Projektleitung, Foto), Ryan Daynes (Creative Director), Simon Kümin (Text/Konzept), Remo Eisner (Foto), Indivisuelles (Film).
Zu guter Letzt: Scheidende Geister
Die Gegend unterhalb der weiblichen Gürtellinie scheint auf die Kreativen dieser Welt eine besonders grosse Faszination auszuüben. Auf die Betrachter der entstandenen Werke eigentlich auch?
Man dachte, man habe es langsam gesehen. Hat man aber nicht. Denn einer weiteren Agentur ist die Idee gekommen, die weibliche Scheide zur kreativen Zone umzufunktionieren. Jung von Matt/Elbe greift für Eis.de, Deutschlands grösstem «Onlineshop für intime Lifestyleprodukte» (früher: Sexshop) tief in die Ideenkiste und präsentiert im Rahmen der Erotikmesse Venus in Berlin folgendes Sujet:

Das Portemonnaie, das eigentlich gar nicht so recht wie ein Portemonnaie aussehen will – Form follows Function – ist der Anfang der «mutigen Kommunikationsmassnahmen», für die sich Eis.de entschieden habe. So JvM-Geschäftsführer Stephan Giest gegenüber Horizont.net. Zumindest wurde wieder einmal klar, dass ein durchschnittliches Sujet mit Vulva mit Sicherheit mehr Aufmerksamkeit erregt als ein durchschnittliches Sujet ohne Vulva. Deshalb wird uns die Idee auch in Zukunft immer wieder über den Weg laufen. Wie sie es schon in der Vergangenheit schon zur Genüge tat. Zum Beispiel die Schweizer Agentur Werbeanstalt für das Restaurant Meta's Kutscherhalle (Werbewoche.ch berichtete):

…oder die Tierrechtsorganisation P.E.T.A. 2011 in einer Anti-Pelz-Kampagne:

…oder DGLY Shanghai für Dior mit einer vergleichsweise dezenten Umsetzung 2009 (via):

…oder das schwedische Frauenmagazin Tara 2008 mit dem Claim «The Magazine with more inside»:

…oder die Agentur James & Joe Brighton für das Gay Times Magazine (via):

…oder die Agentur TBWA\Chiat\Day New York 2008 für Absolut Vodka:

…oder 2007 (via AOTW) der Gleitgelhersteller Aquaglide mit Fruchtgeschmack und -sujet:

…oder die portugiesische Agentur Park Saatchi & Saatchi 2006 für das auf aphrodisierende Speisen spezialisierte Restaurant Afreudite:

…oder Y&R Mexico 2004 für den Lippenpflegestift Chap Stick:

Und so weiter und so fort – es liessen sich noch unzählige Beispiele anfügen. Die nächste Umsetzung steht vermutlich ohnehin irgendwo in einer Kreativschmiede in den Startlöchern, um auf die Menschheit losgelassen zu werden. Wir können es kaum erwarten.
Thomas Häusermann
Havas: Riposa entführt auf eine wunderbare Reise
In der neuen Herbstkampagne für Riposa spielt Havas Worldwide Zürich mit der Wahrnehmung des Betrachters. Und zeigt Traumlandschaften, die zugleich schlafende Körper sind.
Wenn wir schlafen, sind wir weit weg und eigentlich doch nur im Bett. Dieses Paradox greift Havas Worldwide Zürich mit der Herbstkampagne für Riposa auf. Unter dem Motto «Schlafen kann wie eine wunderbare Reise sein» zeigen die Plakate traumhafte Landschaften, die sich auf den zweiten Blick als schlafende Körper entpuppen. Für riposa, die junge Hightech-Manufaktur, ist Schlafen nicht nur blosse Notwendigkeit, sondern gehört zu einem gesunden Leben dazu. «Healthstyle» soll man auch in der Nacht pflegen – mit Schlafkomfort, der lüftet, entlastet und, wo nötig, stützt. Dazu gehört auch der neue Einlegerahmen, der im Abbinder des TV-Spots erscheint. Der neue Abbinder ist in Zusammenarbeit mit Elefant Studios entstanden und rückt die Flexibilität des Einlegerahmens in den Mittelpunkt.
//www.youtube.com/watch?v=Z-pXou7TbYI



Die Kampagne wird von einem Webseiten-Relaunch begleitet. Neben einem modernen Design bietet Riposa.ch neu auch einen einfachen Product Finder, der in nur zwei Klicks die Auswahl der breiten Produktpalette eingrenzt. Entscheidend sind dabei Grundbedürfnisse wie das gewünschte Liegegefühl oder die bevorzugte Schlafposition. Die Kampagne ist ab sofort in der ganzen Schweiz zu sehen.



Verantwortlich bei Riposa: Iva Schnellmann (Leitung Marketing). Verantwortlich bei Havas Worldwide Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Michael Kathe (Creative Director), Andrea Huber (Art Direction), Yannick Schaller (Text), Claude Eberhard (Digital Creative Director), Arnaud Fasnacht (Online Marketing Consultant), Anne-Marie Pappas, Yaël Kölliker (Grafik), Diego Cortés, Jonas Brändli (Beratung); Oliver Nanzig (Fotografie); Asile (Bildbearbeitung).
Aus Lanter Design wird Echt
Die St. Galler Agentur Lanter Design wird Echt. Agenturleitung, Verwaltungsrat und Adresse bleiben jedoch gleich.
Im Jahr 2010 übernahmen nach dem Rücktritt des Firmengründers Martin Lanter Führungsmitglieder die Designagentur mit Sitz in St. Gallen. Der neue Name ist laut Mitteilung Ausdruck und Quintessenz einer vierjährigen Weiterentwicklung und eines kulturellen Wandels. Geblieben ist die Begeisterung für Marken: Von Marktanalyse, Markenpositionierung, Brand Concept, Packaging Design, Kommunikationsdesign, Produktewerbung bis hin zu Dummybau im hauseigenen Dummy-Labor – alles aus einem Guss, alles aus einer Hand. Echt ist ein 25-köpfiges Kreativ-Team bestehend aus Strategen, Designern, Konzeptern, Textern, Polygrafen, Lithografen und 3D-Spezialisten.

Ski alpin mit neuen Stimmen
Mit dem Weltcup-Auftakt in Sölden am 25. und 26. Oktober 2014 startet auch SRF in die neue Skisaison. Die Übertragungen der Frauenrennen kommentieren neu abwechslungsweise Jann Billeter und Marco Felder jeweils mit Experte Michi Bont.

Jann Billeter und Marco Felder kommentieren neu die alpinen Skirennen der Frauen. Ihnen zur Seite steht, wie gewohnt, SRF-Skiexperte Michi Bont. Jann Billeter: «Der Skisport fasziniert mich seit meiner Kindheit. Seit 2003 bin ich als Moderator bei Weltcuprennen und Weltmeisterschaften dabei. Nun freue ich mich, in einer neuen Rolle, als Kommentator, das Frauenteam in der WM-Saison begleiten zu können.» Marco Felder zu seiner neuen Aufgabe: «Schon von Kind auf verfolge ich die alpinen Skirennen mit Interesse. In den letzten Jahren konnte ich für SRF als Reporter immer wieder bei den Rennen vor Ort sein, wodurch sich das Interesse noch einmal gesteigert hat. Nun freue ich mich sehr auf diese neue Herausforderung.»
Die Begleitung der Männerrennen bleibt unverändert. Matthias Hüppi und Dani Kern kommentieren alternierend das Geschehen auf den Weltcuppisten, zusammen mit SRF-Skiexperte Bernhard Russi. Vom 2. bis 15. Februar 2015 finden in Vail / Beaver Creek die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften statt. Der Höhepunkt im Winterkalender wird zur Primetime übertragen. SRF zwei zeigt alle Rennen live, dazu gibt es Hintergrundberichte, Interviews und Einschätzungen im Fernsehen, im Radio und online.
Neues Kleid und neue Inhalte für Das Magazin
Manchmal muss man an sich arbeiten um zu bleiben, wer man ist. Nach diesem Motto gibt sich Das Magazin im 44. Jahr ein visuelle Auffrischung und wartet ab dem 25. Oktober mit neuen Schriften, neuen Kolumnisten und einer neuen Portrait-Plattform auf.
«Weiterhin bleiben wir ein Magazin für Leute, die eine sorgfältige Sprache mögen und anspruchsvolle Texte nicht als Bedrohung empfinden. Bleiben möchten wir aber auch ein schön gestaltetes Heft», so Chefredaktor Finn Canonica in einer Mitteilung. Um den unterschiedlichen journalistischen Temperaturen der Texte besser entsprechen zu können, wird Das Magazin das Layout-Korsett lockern und drei zusätzliche Schriften einführen. «Wir können so mehr Druck auf den einzelnen Seiten erzeugen, oder aber, wo passend, mehr Leichtigkeit», so Canonica weiter.

Gut aussehen ist immer gut. Inhaltliche Substanz zu bieten aber noch besser. Mit gleich drei neuen Kolumnisten bietet Das Magazin auch inhaltlich Neues für die aufmerksamen 599‘000 Leser. Die Drehbuchautorin Katja Früh (Lüthi & Blanc) sowie die junge Autorin und Slampoetin Hazel Brugger sorgen abwechslungsweise für einen nachdenklichen Blick auf unseren Alltag. Und Beni Frenkel soll mit seinem Humor am Ende des Heftes ab und zu Ärger bereiten, wie es in der Mitteilung heisst.


«Vom Inhalt und Layout, ist Das Magazin schon unverwechselbar. Diese Qualitäten in Kombination mit seiner dominanten Abdeckung und dem attraktiven Tausender-Leser-Preis, machen Das Magazin zum idealen Werbeträger für effiziente Kommunikation bei einer konsumfreudigen Zielgruppe», sagt Walter Vontobel, der Verlagsleiter.




