Zu guter Letzt: Die Wahrheit über Selfies

Bereits über eine Million mal angesehen wurde dieser Youtube-Clip, in welchem ein Megatron einem Mädchen erklärt, warum ihre Generation enttäuschend ist.

Sie wollte bloss ein Selfie mit ihm. Er reagiert mit einer Schimpftirade: «Du mit deinem lächerlichen Pelz-Hoodie. Dein Status-Update interessiert niemanden. Brauche dein Hirn, interagiere mit anderen.» Ihre Antwort auf die harten Worte: «Ok – bye, hihihi.» (sis)

//www.youtube.com/watch?v=M5rpbCQlo6Q

Kritik an Zusammenlegung der NZZ-Regionalmedien

Die Ostschweizer Volkswirtschaftsdirektoren sind besorgt über die Ankündigung der NZZ, ihre in St. Gallen und Luzern beheimateten Regionalmedien unter eine einzige Leitung zu stellen. 

Die Volkswirtschaftsdirektoren-Konferenz der Ostschweiz (VDK Ost) diskutierte die aktuelle Entwicklung an ihrer Sitzung in Frauenfeld.  Mit der Tagblatt-Mediengruppe sei die publizistische Grundversorgung der Ostschweiz betroffen, schreiben sie in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Veränderungen gäben Anlass zu ernster Sorge.

Die NZZ-Gruppe hatte Ende Oktober angekündigt, ihre Regionalmedien (Tages- und Sonntagszeitungen, die Portale Tagblatt.ch und Luzernerzeitung.ch sowie Radio Pilatus und Tele 1) in einem einzigen Geschäftsbereich unter dem Dach der Freien Presse Holding zu vereinen. Chef wird Jürg Weber aus der Zentralschweiz.

Für die Ostschweizer Volkswirtschaftsdirektoren ist die Notwendigkeit nachvollziehbar, wegen der Krise der Medienindustrie bisherige Geschäftsmodelle zu überdenken und anzupassen. Trotzdem seien die jüngsten Ankündigungen der NZZ-Gruppe sehr kritisch zu beurteilen, schreibt die VDK Ost.

Publizistischer Abstieg befürchtet

Es sei nicht hinnehmbar, publizistisch versorgt zu werden von einer fusionierten Redaktion, die zwei separate Räume abdecken muss. Dies führe zu einem journalistischen Einheitsbrei, der den spezifischen Eigenheiten der beiden Regionen nicht gerecht werde. Der regionale Bezug bei wichtigen innen- und wirtschaftspolitischen Themen werde verwässert oder gehe ganz verloren, so die VDK Ost. Dem Landesteil drohe ein publizistischer Abstieg mit erheblichen Folgen für das Selbstverständnis und die Identität der Ostschweiz.

Die Volkswirtschaftsdirektoren-Konferenz Ost hat beim Verwaltungsrat der NZZ interveniert. Sie will erfahren, mit welchen Massnahmen die das Medienunternehmen die mediale Grundversorgung der Ostschweiz sichert. 

Alpine Magazin lanciert

In St. Moritz ist zum Auftakt der Wintersaison das internationale Alpine Lifestyle Magazin Bianco lanciert worden. 

Auf rund 100 Seiten bietet das Magazin Reportagen und Fotostrecken aus den Bereichen Mode und Lifestyle, Geschichte und Kultur, Architektur und Landschaft, Autos und Technik, Luxus, Kulinarik, People, Gossip, Trends und Shopping. Immer mit starkem Bezug zum Alpinen. 

Der integrierte Guide mit Serviceteil enthält Insidertipps und Adressen im Alpenbogen. Hinter dem Projekt stehen Dario Cantoni (Creative Director) und Wolfram Meister (Herausgeber und Journalist).

bianco
bianco2
bianco3
bianco4

 

Evoq: Unendlich vielmal Weihnachten

Pünktlich zur Weihnachtszeit lanciert das Einkaufzentrum Shoppi Tivoli sein neues, von Evoq erarbeitetes Kommunikationskonzept.

«Meine Welt, wie sie mir gefällt» ist das Motto der aktuellen Kampagne und gleichzeitig auch der neue Claim des grössten Einkaufszentrums der Schweiz. Damit bringt das Traditionshaus in Spreitenbach seine neue Positionierung klar zum Ausdruck: Hier findet man in stilvollem Shopping-Ambiente alles, was das Herz begehrt.

//www.youtube.com/watch?v=zrwM-JV14KM

Genau diese individuelle Vielfalt hat die Zürcher Agentur Evoq mit ihrem neuen Konzept auf den Punkt gebracht. Die aus unterschiedlichen Szenen zusammengesetzten Bilder zeigen die unendliche Vielfalt und persönlichen Wünsche, die im Shoppi Tivoli wahr werden. Ein Prinzip, das sich in den unterschiedlichsten Kanälen plakativ umsetzen lässt und zur Zeit im TV, Radio sowie auf Plakaten im und ums Shoppi Tivoli zu sehen ist.

Shoppi-Tivoli_Weihnachten-2014_Paeckli-Huesli_01
Shoppi-Tivoli_Weihnachten-2014_Screen
Shoppi-Tivoli_Weihnachten-2014_Steller
Shoppi-Tivoli_Weihnachten-2014_Plakat_Inhouse_Fashion
Shoppi-Tivoli_Weihnachten-2014_Food

Verantwortlich bei Shoppi Tivoli: Elisabeth Meier (Leiterin Marketing), Kevin Zimmerli (Stv. Leiter Marketing). Verantwortlich bei Evoq: Adrian Schaffner (Mandatsleitung), Sara Streule (Design Direction), Hanna Meier (Design), Susanne Pfäffli (Text, Konzept).
 

Jahresbilanz der Pressefreiheit 2014

Die Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen zeigt: 2014 wurden deutlich mehr Medienschaffende entführt als 2013, und doppelt so viele wie im Vorjahr sind ins Ausland geflohen. Die Zahl der getöteten Medienschaffenden ging etwas zurück, ist aber weiter­hin hoch.

Medienschaffende müssen vermehrt damit rechnen, bei ihrer Arbeit entführt zu werden: 119 Entführungen von Journalisten – 37 Prozent mehr als 2013 – hat Reporter ohne Grenzen (ROG) 2014 weltweit gezählt. Das zeigt die aktuelle ROG-Jahresbilanz der Pressefreiheit. Im Vergleich zu 2013 mehr als verdoppelt hat sich die Gesamtzahl der Journalisten (139) und Bürgerjournalisten (20), die vor Drohungen, Gewalt oder staatlichen Repressalien ins Aus­land fliehen mussten. 66 Journalisten, etwas weniger als 2013, wurden ihrer Arbeit wegen getötet, genauso wie 19 Bürgerjournalisten und 11 Medienmitarbeiter.

In manchen Regionen hat sich eine neue und erschreckende Art von Gewalt im Umgang mit Journalisten gezeigt: Medienwirksam inszenierte Enthauptungen durch den IS und massen­hafte Übergriffe gegen Journalisten in einigen Ländern zeugen von einer menschenverach­tenden Haltung und extremen Geringschätzung der Informationsfreiheit. Medienschaffende müssen, so fordert ROG, gerade in Krisengebieten wirksamer ge­schützt werden als bisher.

Das weltweit gefährlichste Land für Medienschaffende war 2014 wie schon im Vorjahr Syrien: 15 professionelle Journalisten und 17 Bürgerjournalisten wurden dort getötet, 27 Medienschaffende entführt. Zu den gefährlichsten Ländern und Territorien für Medien­schaffende gehörten dieses Jahr die Palästinensergebiete, vor allem der Gazastreifen, sowie der Osten der Ukraine, der Irak und Libyen.

Im Gefängnis sitzen wegen ihrer Arbeit momentan weltweit 178 Journalisten. Ebenso hoch ist die Zahl der inhaftierten Bürgerjournalisten. Letztere füllen in vielen Ländern etwa mit Hilfe sozialer Netzwerke die Informationslücken, die durch Repression, Zensur oder Selbstzensur in der Bericht­erstattung der traditionellen Medien entstanden sind. Die Länder mit den meisten inhaftierten Journalisten sind China (29), Eritrea (28), Iran (19), Ägypten (16) und Syrien (13). Besonders viele Bürgerjournalisten sitzen neben China (73), Iran (27) und Syrien (17) auch in Vietnam (27) und Saudi-Arabien (9) im Gefängnis. Die meisten geflohenen Medienschaffenden verzeichnete Reporter ohne Grenzen aus Libyen (43), Syrien (37) und Äthiopien (31).

Die vollständige Bilanz finden Sie hier (PDF).

Bildschirmfoto-2014-12-15-um-19.32.25

Polyconsult: Die Zeit des Schinkens ist wieder da

In keiner Zeit des Jahres wird soviel Fleisch gekauft, wie in den letzten beiden Wochen des Jahres. Mit einer Weihnachtskampagne sorgen Schweizer Fleisch und Polyconsult dafür, dass Schweizerinnen und Schweizer für Ihre Festtagsmenüs Fleisch aus der Heimat verwenden.

In der Hauptrolle des TV-Spots ist ein absoluter Klassiker der Weihnachtstafel zu sehen: das Schinkli. Abgerundet wird die Kampagne mit einer Reihe von thematisch passenden Inseraten und einer Rezeptbroschüre, die Menüvorschläge für die Zeit zwischen den grossen Festessen enthält.

//www.youtube.com/watch?v=57k-8VWoHN4

Xmas_2014_d_Schinken
Xmas_2014_d_Platte
Xmas_2014_d_Wurst

Verantwortlich bei Proviande: Marcel Portmann (Leiter GB Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Polyconsult: Roger Ghezzi (CD), Petra Brönnimann (Art Direction), Helene Zenhäusern, David Voges (Text/Konzept), Mike Brodbeck, Dorothea Beck (Beratung); Verantwortlich für Filmproduktion: Shining Pictures, Caroline Braun (Producer), Roland Schmid (Regie und Kamera), Julien Vonier (Fotografie).

 

NZZ lanciert Geschichts-Magazin

Im April 2015 erscheint erstmals das Magazin NZZ Geschichte. Im Fokus stehen die internationale ebenso wie die Schweizer Geschichte in ihren verschiedensten Facetten und Auswirkungen auf unsere Gegenwart.

Verantwortet wird das Magazin von Peer Teuwsen, Leiter neue publizistische Produkte bei der Neuen Zürcher Zeitung, sowie vom ausgezeichneten Journalisten und Historiker Martin Beglinger, der per 1. Februar vom Magazin zur Neuen Zürcher Zeitung wechselt, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Zudem unterstützt ein Beirat aus namhaften Schweizer Historikerinnen und Historikern das Magazin. Es sind dies Irène Herrmann, Professorin für transnationale Schweizer Geschichte an der Universität Genf, André Holenstein, Professor für ältere Schweizer Geschichte und vergleichende Regionalgeschichte an der Universität Bern, sowie Tobias Straumann, Titularprofessor für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich. NZZ Geschichte wird alle drei Monate publiziert.

Bild: Keystone

NZZ: Auch die Redaktion will keinen nationalkonservativen Chef

Nach den NZZ-Korrespondenten warnen auch die NZZ-Redaktoren in einem Brief an den Verwaltungsrat vor der Ernennung eines Chefredaktors mit nationalkonservativer Gesinnung. 163 Mitglieder der Redaktion haben die Stellungnahme unterzeichnet.

Diese ist praktisch identisch mit jener von 63 Korrespondenten vom Montag (Werbewoche.ch berichtete). Nach Ansicht der Redaktion würde ein nationalkonservativer Chefredaktor «das  Ende der Kultur einer liberalen und weltoffenen NZZ bedeuten», wie es in dem am Dienstag veröffentlichten Brief heisst (Link zum Brief im PDF-Format). Mit grösster Besorgnis habe die Redaktion zur Kenntnis genommen, dass der Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe mit Markus Somm Gespräche über die Nachfolge von Markus Spillmann geführt habe. Somm hatte am Montag mitgeteilt, er habe mit der Führung der NZZ-Mediengruppe Gespräche geführt, aber «nach reiflicher Überlegung» beschlossen, seine Tätigkeit als Chefredaktor und Verleger der Basler Zeitung weiterzuführen (Werbewoche.ch berichtete).

Auch nach der Absage von Markus Somm sei die NZZ-Redaktion tief besorgt um die Zukunft der NZZ. «Sollte sich die politische Richtung, in der offenbar nach einem neuen Chefredaktor gesucht worden ist, bestätigen, so protestieren wir gegen diese Pläne in aller Schärfe», heisst es in der Stellungnahme.

Impressum kritisiert NZZ-Führung

In ihrem Protest unterstützt wurden die NZZ-Redaktorinnen und -Redaktoren von Impressum, dem Berufsverband der Journalisten. Der plötzliche Rücktritt Spillmanns sei irritierend, schreibt der Verband in einer Mitteilung. Die Tatsache, dass Somm für die Nachfolge bereits angefragt worden sei, lege die Vermutung nahe, dass Spillmann der Rücktritt nahegelegt worden sei. Impressum verurteilt, dass die Redaktion im Vorfeld dieses Abgangs nicht konsultiert und im Nachhinein nicht offen informiert worden sei. Für die Nachfolge müsse die Redaktion nun angehört werden.

Kritik übt Impressum auch am Entscheid, die Druckerei in Schlieren zu schliessen. Eine eigene Druckerei sei für die Unabhängigkeit und die Reaktionsfähigkeit der Redaktionen entscheidend. Mit solchen überstürzten Entscheiden gefährde die branchenfremde Unternehmensführung die publizistischen Produkte. (SDA)

Stellungnahme der NZZ-Redaktion (PDF)

Philipp Dreyer neuer Chefredaktor von 50plus

Seit dem 1. Dezember 2014 ist der 57-jährige Journalist und Redaktor Philipp Dreyer Chefredaktor des Magazins 50plus.

Zuvor war Dreyer Redaktionsleiter beim Magazin «Attika» einem Zürcher Magazin für Wohnkultur und Chefredaktor beim Immobilien Business Verlag, Zürich. Seit November 2011 betreut er als Redaktionsleiter das viermal jährlich erscheinende Immobilienmagazin Immo-Invest.

Das Magazin 50plus ist seit über zehn Jahren erfolgreich auf dem Markt, erscheint sechsmal jährlich in einer Auflage von über 100’000 Exemplaren und wird von über 400’000 Leserinnen und Lesern genutzt. Herausgeber der Zeitschrift ist Kurt Aeschbacher. Durch die Mitwirkung und Unterstützung von Philipp Dreyer als versierter Journalist baut das Heft mit kurzweiligen und informativen Beiträgen, Interviews und Ratgeber-Beiträgen seine redaktionelle Kapazität zusätzlich aus, wie es in einer Mitteilung heisst.

 

Maybaum Film verbindet Slampoesie und Imagefilm

Für das Gebäudehüllen-Unternehmen Wyder hat Maybaum Films ein Slam-Portrait mit Remo Zumstein gedreht.

Viele Firmen behaupten von sich innovativ zu sein und Neues auszuprobieren. Doch nur die wenigsten setzen das konsequent um. Umso schöner ist es, wenn sich dann Kunde, Agentur und Produktionsfirma einig sind und tatsächlich gemeinsam neue Wege beschreiten. Das Gebäudehüllen-Unternehmen Wyder, zu Hause in Sins im Oberfreiamt, hat beschlossen seiner Philosophie auch bei der Produktion des ersten Unternehmensfilms treu zu bleiben. So entstand die Idee, anstelle eines klassischen Imagefilms, ein Slam-Portrait zu produzieren.

//vimeo.com/114638209

Aus der Feder des Berner Slam Poeten Remo Zumstein entsprang die Kurzgeschichte mit Wortwitz und Schalk, mit Herz und Gefühl und doch mit den wichtigsten Informationen zur Tätigkeit von Immerwyder. Um den Text vorzutragen, ist Zumstein dann gleich selber auf die Bühne gestiegen – in Anwesenheit von Wyder-Mitarbeitern, Kunden und Familie.

Ergänzt wurden die Live-Bilder vom Event mit Aufnahmen von verschiedenen Baustellen. So trifft Poesie auf Handwerk. Der Schweiss vom Scheinwerferlicht auf den Schweiss der Gasbrenner. Und der Zuschauer erfährt in Wort und Bild von der grünen Seele des Unternehmens, von handwerklicher Perfektion und den hohen Ansprüchen an Ästhetik, Form und Material, welche bei ImmerWyder immer wieder umgesetzt werden.

Verantwortlich bei Immerwyder: Max und Ursi Wyder. Verantwortlich bei Küttel Laubacher Werbeagentur: Daniel Küttel und Simon Huwiler. Verantwortlich bei Maybaum Film: Michel Alraun (Produzent), Michel Frutig (Regie), Lilith Verny (Idee/Konzept), Stephan Huwyler (DoP), Daniel Wyss (Postproduktion), Margrit Hänni (Graphic Design). Getextet und gesprochen von Remo Zumstein.
 

Joiz Germany beendet Free-TV-Betrieb

Fehlende Quoten und geringe Werbeerträge: Joiz Deutschland will sich künftig auf das Web- und IPTV-Angebot beschränken und stellt in Berlin einen Sanierungsantrag.

«Die klassischen TV-Umsätze sind klar unter den Erwartungen geblieben», so Alexander Mazzara, CEO von Joiz, in einer Mitteilung vom Dienstag. Der Sender, so Mazzara, habe durchaus ein Publikum – die Relevanz im Web und in den sozialen Medien sei entsprechend gross. So hat Joiz Germany beispielsweise über 200'000 Frans auf Facebook und ist in den deutschen Twitter-Top-10 präsent. Dieser Stellenwert beim jungen Publikum könne, so der Joiz-CEO, nicht in der Reichweitenmessung der AGF/GFK abgebildet werden. Als Folge fehle die Reichweite, die für die klassische Vermarktung eines Free-TV-Senders notwendig wären. «Daher sehen wir im deutschen Free-TV-Markt mittelfristig leider keine Perspektive für den Free-TV-Sender Joiz und möchten uns mit dem Angebot im Web über IPTV und kostenfreie digitale Distributionsplattformen auf die Kernmedien unserer jungen Zielgruppe konzentrieren.» Joiz Germany nahm den Betrieb im Sommer 2013 auf (Werbewoche.ch berichtete).

Nach einer Restrukturierung, bei der möglichst viele der 65 Arbeitsplätze erhalten bleiben sollen, wird der Sender in nächsten Monaten vom Free-TV-Sender in ein Web- und IPTV-Senderangebot umgewandelt, das ausschliesslich online, über IPTV sowie kostenfreie Distributionsplattformen zu empfangen sein wird. Das Angebot wird wie bisher aus täglichen, eigenproduzierten, interaktiven Sendungen sowie Serien bestehen.

Die Joiz GmbH hat am Dienstag Antrag auf Sanierung zur Weiterführung des Unternehmens in Eigenverwaltung gestellt. Ziel ist es also, dass das Unternehmen vom Management in Zusammenarbeit mit einem Sachwalter weitergeführt und restrukturiert wird, nicht von einem Insolvenzverwalter. Von der Sanierung ist nur die Joiz GmbH, die Joiz Germany betreibt, betroffen. Die Unternehmen Joiz AG, Joiz Schweiz AG und Joiz IP AG, die als Joiz Global die Technologie vermarktet, sind nicht tangiert. (hae)

Joiz Germany: «Head of Programm» wird vorgestellt
Joiz Deutschland: Moderationsteam komplett
Alexandra Maurer wird Moderatorin bei Joiz Germany
Geschäftsführer von Joiz Deutschland steht fest
 

Zu guter Letzt: Das Jahr in Blick-Schlagzeilen

Zwölf Blick-Schlagzeilen, die 2014 auf- und gefielen. Natürlich nicht, weil sie besonders relevant oder wichtig gewesen wären.

Das alte Jahr neigt sich zu Ende. 2014 bot derart viel wirklich Weltbewegendes, dass die unzähligen Rückblicke, die bald auf allen Kanälen auf uns losgelassen werden, wohl an akutem Platz- und Zeitmangel leiden. Die armen Redaktoren, die entscheiden müssen, ob Grausamkeit 1 oder Schrecken 2 mehr Platz verdient. Einfacher gehts, wenn man sich mit den Belanglosigkeiten, mit denen uns die Onlinemedien täglich berieseln, beschäftigt. Da sie oft einen bescheidenen Nachrichtenwert aufweisen, müssen sie mit viel Liebe verpackt werden. Blick (Online) kann das besonders gut. Zum 55-Jahre-Jubiläum des Blattes ein kurzer Jahresrückblick auf gelungene Wortspiele und gute Titel:

Patricia-Blanco
«Ein bisschen Geld muss sein» – eine weitere Dschungelcamp-Staffel definitiv auch. Nur noch 30 mal schlafen.

Unterwasser-Alpen
Die «Unterwasser-Alpen» gingen bei der ganzen Flugzeugsuche fast unter (…). Wir wollen sie an dieser Stelle nochmals offiziell willkommen heissen! Mögen sie bald auf unseren Landkarten eingetragen werden.

navi-schuld
«Erst reindonnern, dann rausreden» – 2014 war geprägt von Bagger-, Navi- und Brückendeppen.

Millie-Vanilli
Ein Wortspiel für die Ewigkeit – da verkommt es zur Nebensache, dass dieser «Reality-Star» wohl den meisten unbekannt sein dürfe. Oder kennen Sie die Dame?

boot-ist-voll
Ein passender Grund, den historisch aufgeladenen Spruch wieder einnmal aus der Mottenkiste zu holen: Kim Kardashians inflationär diskutiertes Hinterteil…

Hinternet
…beherrschte 2014 die Medien – besonders das «Hinternet». Reifer wird die Zeit für dieses Wortspiel mit Sicherheit nicht mehr.

ChihAUA
Mit seinem Roller-Fauxpas öffnete DJ Bobo Tür und Tor für die denkwürdige Wortkreation «ChiAUA». Definitiv die bessere Entscheidung als «DJ Boboli» oder «René Au-Mann!».

Schwanen-Plage
«Sie stinken und schnappen» – so charmant wurde mit vier Worten noch nie eine Plage zusammengefasst. Punktlandung!

TT-3155007-Rinderknecht-Quer
Die damalige Miss Schweiz Dominque Rinderknecht nutzte die Chance und moderierte zum Tele-Züri-Jubiläum das Wetter. Blick sah bei der Körperhaltung Luft nach oben – und bei der Titelsetzung horizontales Potential.

TT-3186985-wicky-zicky
Mit dem zurückkehrenden Erfolg der Nati hat sich auch der Experten-Zoff gelegt. Dabei kamen die Meinungsverschiedenheiten beim Slowenien-Spiel gut an: Zicky, eigentlich als Experte abgesetzt, darf jetzt doch wieder als Experte Dauer-Optimismus versprühen.

Erektorin
Die «Erektorin» lieferte zu ihrem Abschied eine Steilvorlage für ein aalglattes Wortspiel. Blick verwertete sie eiskalt.

M38
Der Titel des Jahres: «M38 läuft sich einen Wolf für ein Weibchen». Hoffentlich hat der Vierbeiner sein Weibchen in der Zwischenzeit gefunden. Und machte bei der Suche einen grossen Bogen um den Kanton Wallis.

Thomas Häusermann / Abbildungen: Blick.ch

get_footer();