Ausserdem: Neuer stellvertretender CD der Zürcher Kommunikationsagentur Inhalt & Form ist seit Februar Sebastian Rundy.

Ausserdem Neuer stellvertretender CD der Zürcher Kommunikationsagentur Inhalt & Form ist seit Februar Sebastian Rundy. Er war nach seiner Ausbildung AD bei MTV und bei Saatchi & Saatchi, London. Vor acht Jahren kam Rundy in die Schweiz. Zuletzt w

Ausserdem Neuer stellvertretender CD der Zürcher Kommunikationsagentur Inhalt & Form ist seit Februar Sebastian Rundy. Er war nach seiner Ausbildung AD bei MTV und bei Saatchi & Saatchi, London. Vor acht Jahren kam Rundy in die Schweiz. Zuletzt wirkte er als CD bei Diem Seiler DDB.
Dominique Bugnon wird Anfang März neuer französischsprachiger Mediensprecher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Er war bisher Bundeshauskorrespondent für diverse Westschweizer Lokalradios und löst Claude-Henri Schaller ab, der im vergangenen Herbst Generalsekretär des Neuenburger Erziehungsdepartements wurde. Dane-ben wurde Claude Gerbex, seit 1996 VBS-Sprecher, zum zweiten Stellvertreter von Informationschef Oswald Sigg ernannt.
Bei der Adliswiler Dialogmarketingagentur Fisch Meier Direkt hat Karin Riesen, zuvor Beratungsgruppenleiterin, seit Anfang Jahr neu die Leitung der Beratungsunit 1 übernommen. Von Lowe Lintas GGK neu zu Fisch Meier Direkt gestossen ist Susann Knöpfel. Sie übernimmt seit Mitte Februar die neu geschaffene Beratungsunit 4. Die bisherige Leiterin der beiden Units, Andrea Wedel, wechselt in die strategische Planung der Agentur.
Nicol Mühlegger betreut neu den PR-Bereich bei Vita-Life mit Sitz in Eschen FL.

Nachdem die Reorganisation des PR-Bereichs bei Wirz abgeschlossen ist, verlässt Andreas S. Thommen die Werbegruppe per Ende März. Er wird auf Mitte dieses Jahres Partner von Hirzel Neff Schmid Konsulenten. Thommen ist geschäftsführender Partner von Wirz Corporate Communications, Mitglied der Wirz-Gruppenleitung und Partner in der Wirz Partner Holding AG.
Die Zürcher Werbeagentur Jung von Matt/Limmat hat ihren Verwaltungsrat (VR) prominent verstärkt: Als dritter Mann neben Dominique von Matt und Holger Jung nimmt Hansjörg Zürcher im Gremium Einsitz. Zürcher war von 1989 bis 1998 als Creative Director (CD) bei Advico Young & Rubicam tätig. Danach wirkte er als freier Creative Consultant. Neben seinen neuen Aufgaben wird der Ex-CD weiterhin als Freelance-Kreativer für konkurrierende Agenturen arbeiten.
Lorenz Killer wird neuer AD bei der Basler Agentur IPW Marketing. Er löst Andreas Kreienbühl ab, der neu in der E-Commerce-Branche tätig ist. Killer arbeitete zuletzt für Lowe Direct.
Seit Februar firmiert die Agentur von Frank W. Bienenfeld und Mark Soldini unter dem Namen Soldini Bienenfeld Werbeagentur. Verabschiedet haben sich die Inhaber vom Appendix K1, der über 20 Jahre lang Firmenname des an der Kreuzstrasse 1 in Zürich domizilierten Grafikbüros war.
An der Widmerstrasse 66 in Zürich ist Anfang Februar das neue Atelier Bandli + Karrer, Grafik Design, für Grafik und Editorial Design eingezogen. Arno Bandli und Daniel Karrer waren langjährige Gestalter beim Das Magazin der Tamedia AG und während der letzten zwei Jahre für Art Direction beim Wirtschaftsmagazin Bilanz verantwortlich.

TNC-Publisuisse-Zug rollt

Gespräche zwischen Deltenre, Stärkle und Oetterli

Gespräche zwischen Deltenre, Stärkle und OetterliGrundsätzlich begrüsse ich die Angebote, die die Publisuisse den Privat-TVs unterbreitet hat, wir sind ein Herz und eine Seele», sagt Christian Stärkle, Leiter Belcom und Geschäftsleiter des TeleNewsCombi (TNC). «Die Angebote sind für die Privat-TVs sicherlich nicht uninteressant, wir haben aber noch keine grossen Nägel eingeschlagen», sagt dagegen Radiotele-Geschäftsführer Bruno Oetterli. Stärkle und Oetterli kamen letzte Woche mit Publisuisse-Direktorin Ingrid Deltenre zusammen, die ihnen zuhanden des TNC drei Gratis- oder Günstig-Angebote unterbreitet hatte (WW 6/02) – um in der Schweiz die TV-Werbung voranzubringen. Deltenre schlägt vor, das TNC beim Publiplan aufzuschalten, eine Art Kombi zwischen SF DRS und TNC auszuarbeiten und für die Privat-TVs Publireportagen zu akquirieren.
Die Reaktionen von Oetterli, Stärkle und auch einigen angefragten TNC-Mitgliedern zeigen, dass vor allem das Interesse am Publiplan gross ist. Eine Aufschaltung wäre ab Mitte Jahr möglich. Zurückhaltender ist man bei den beiden anderen Punkten. «Der Teufel steckt im Detail», weiss auch Deltenre. Diskussionen wird etwa die konkrete Ausgestaltung der Kombiangebote (Tarif, Verteilschlüssel, Sonderwerbeformen) mit sich bringen, und bei den Publireportagen will insbesondere Stärkle verhindern, dass das TNC zu einem Abfallkübel verkommt. Er beharrt auf Qualität und auf redaktioneller Hoheit.
Am 22. Februar werden die TNC-Mitglieder die Vorschläge diskutieren, einen Monat später treffen sich alle mit Deltenre. Stärkle rechnet damit, dass bis Ende April ein konkretes Paket geschnürt werden kann.
Warum hat Stärkle ein ähnliches Angebot vor zwei Jahren abgelehnt? «Weil Tele Züri einen Mischkanal mit Tele 24 hatte, mussten wir Tele 24 statt SF DRS zum Partner nehmen», sagt er. Zudem habe die Publisuisse das ehemalige TeleCombi ohne Radiotele vermarkten wollen. «Heute sind wir einen Schritt weiter», kommentiert Oetterli mit Genugtuung seinen Einbezug in die Gespräche. Markus Knöpfli

Branchenhits (4. Quartal 2001)

(Werte = Index «Supporters» der Anzeige gegenüber dem Durchschnitt aller Anzeigen der Branche; 1,00 = Durchschnitt = 100%)

(Werte = Index «Supporters» der Anzeige gegenüber dem Durchschnitt aller Anzeigen der Branche; 1,00 = Durchschnitt = 100%)Best of Print Advertising Die Anzeigenhits 2001 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX Print). Dieser Index (siehe Kasten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigensujets. In den oberen beiden Reihen befinden sich diejenigen Sujets, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe (siehe Windrose) die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, im 4. Quartal 2001 am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt.
Zigaretten Meccarillos Mann mit Zeitung 1,3

Banken/Kreditkarten/Post Allianz Taucher 1,9
Getränke Carlsberg Eisberg (Simko, Genf) 1,7
Auto Saab Performance (Fisch Meier Direkt) 1,3
Advertising-Index

Für die Anzeigentests des Advertising-Index wird in 8 Befragungswellen ein repräsentatives Sample von zirka 800 Personen befragt. Die befragte Person absolviert zuerst einen psychologischen Test (50-Items-Test) und blättert anschliessend ein Zeigeheft mit 45 Anzeigen durch. Wie beim Lesen einer Zeitschrift steht es ihr auch im Test frei, bei jeder Anzeige so lange zu verweilen, wie sie will. Vor dem Weiterblättern bewertet sie die Anzeige anhand einer Notenskala von 5 («spricht mich sehr an») bis 1 («spricht mich überhaupt nicht an»). Als «Supporter» werden Personen bezeichnet, die durch eine Anzeige «sehr» oder «ziemlich» angesprochen werden. Die auf diese Weise ermittelte Akzeptanz der Werbung korreliert stark mit andern Funktionen der Werbewirkung und eignet sich deshalb fürs Benchmarking.
Für die Segmentierung des Samples nach Zielgruppen benutzt der Market Radar einen psychografischen Test, den so genannten 50-Items-Test. Mit Hilfe dieses Tests werden die Wertvorstellungen der befragten Person ermittelt und einem der Psychogrammfelder zugeordnet (siehe Windrose). Die Wertorientierungen reichen von Süd (konservativ) nach Nord (progressiv) und von West (aussengerichtet, materialistisch) nach Ost (innengerichtet, idealistisch).
Weitere Informationen zum Advertising-Index und zum Market Radar sind bei Demoscope erhältlich. Planungsunterstützung mit dem Advertising-Index, dem Radar und neu mit dem Print-Advertising-Monitor (PAM) vermittelt die Publimedia.

Couragiert beobachtet!

Jedes Jahr verleiht das zum Jean Frey Verlag gehörende Magazin Beobachter den Prix Courage an besonders mutige Personen, die sonst nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen.

Jedes Jahr verleiht das zum Jean Frey Verlag gehörende Magazin Beobachter den Prix Courage an besonders mutige Personen, die sonst nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen.Von Beat Frtisch Heuer präsentierte sich die Gala dazu besonders festlich, denn der Prix Courage wurde zum fünften Mal verliehen und der Beobachter feiert sein 75-Jahr-Jubiläum. Neben Bundesrätin Ruth Dreifuss beehrte auch weitere Politprominenz den Anlass.
Alt Bundesrat Otto Stich patroniert die Prix-Courage-Jury seit deren Bestehen. Das Gremium wählte wiederum eine würdige Preisträgerin. Malica Skrijelj gewann den Preis für einen langen und nervenaufreibenden Kampf für Lohngleichheit, den sie durch mehrere Instanzen auszufechten hatte und der ihr auch eine Kündigung einbrachte. Ihr Arbeitgeber zahlte der Ingenieurin aus Serbien, die im Wallis an einer Drehbank arbeitete, rund 1000 Franken weniger Lohn als den Männern im gleichen Betrieb. Also aufgepasst, Werbeagenturinhaber: Eine Beraterin muss gleich viel verdienen wie ein Berater. So stehts im Gesetz!
Der Publikumspreis ging an Siegfried Gufler, der ein Mädchen im Arosersee vor dem Ertrinken rettete und sich dafür beherzt ins eiskalte Wasser vorwagte, weil – Siegfried Gufler ist Nichtschwimmer!
Am Prix-Courage-Anlass sieht man traditionsgemäss auch Exponenten der Kommunikationsbranche, obwohl es sich nicht um die werbertypische Party handelt. Unter den Gästen von Beobachter-Verlagsleiter Peter Kümmerli befanden sich Fred Dietiker, Medialeiter der Schweizer Milchproduzenten, Daniela Camponovo von Camponovo und Partner, die Werber Daniel Matter und Fredy Collioud, MGB-Werbeleiter Beat Mühlemann oder Roger Berthoud von der Basler Agentur Schneider Berthoud. Aber auch Marco Lehner von Metzgerlehner, Christa Holenstein vom Werbehaus Zürich, Pick-Pay-Werbeleiterin Sandra Ulrich mit Beat Stähli von Plakanda oder Epa-Werbeleiter Jürg Kräuchi. Sie alle genossen ein volles Programm, das neben der Verleihung Showblocks mit afrikanischem Ausdruckstanz, eine Dürrenmatt-Lesung von Dietmar Schönherr und zu guter Letzt die Walliser Rocklady Sina beinhaltete.
Erstaunlich übrigens, wie sich manchmal auch in der eher als langsam bekannten Schweiz Dinge schnell ändern können. Der abtretende Beobachter-Inhaber hat da ganz neue Benchmarks gesetzt. So müsste Prix-Courage-Moderator Röbi Koller heute bereits eine andere, überarbeitete Ansage halten als diejenige, welche die Gäste letzte Woche hörten. Da war noch die Rede von Matthias Hagemann, der nun nicht mehr da sei; und von Michael Ringier, der noch nicht da sei. Nun, eine Woche später war dann Hagemann nochmals kurz da. Dafür dürfte Ringier gar nicht mehr kommen. Und wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Die Geladenen letztlich werden sich heute sicher fragen, wer denn jetzt unter all den Abwesenden die wirklichen Gastgeber waren.
Die ganze Geschichte könnte auch Konsequenzen für den Akzidenzdruck am Rheinknie haben, meinen böse Zungen. Man hörte, dass Produktionsverantwortliche im Moment ihre Aufträge nur mit ungutem Gefühl an die Basler vergeben. Könnte ja sein, dass Hagemann zwei Stunden vor dem Farbabgleichtermin vor Ort anrufe, um mitzuteilen, dass der Auftrag platze. Es sei gerade die Druckmaschine verkauft worden, weil halt per Zufall ein Interessent vorbeigekommen sei. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Beat Fritsch

besuchte im Zürcher Volkshaus die Verleihung des Prix Courage. Gekoppelt mit dem 75-Jahr-Jubiläum des Beobachters war der Anlass natürlich in Windeseile ausgebucht, und entsprechend eng wars an den Tischen. Neben Politpromis im Multipack gabs auch viele Vertreter aus der Kommunikationsbranche. Beobachter-Gründer Max Ras hätte seine hellste Freude daran gehabt. Er war nämlich ein Werber!
Wer sonst noch Jubiläen feiert, an Werberpartys zusammenkommt oder sich edel bewirten lässt, wird an den verschiedensten Veranstaltungen der Szene geortet. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten [email protected]). Veranstaltungstipps wie auch weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch

Echo zum Ruf nach sauberer Stadt

Wildplakate werden von Alive jetzt im schönen Alurahmen präsentiert

Wildplakate werden von Alive jetzt im schönen Alurahmen präsentiertPolo Hofer im Bierhübeli, Karaoke in der Kleinen Oper oder Cabaredi in der Herzbaracke: Kleinkunst dieser Art wird in der Schweiz schon seit Jahrzehnten mit bewilligten «Wildplakaten» von Alive bekannt gemacht. Gegründet hat die Firma 1973 der damalige Jungfilmer Steff Gruber. Seither wurden die praktischen Dienste von Alive für über 20 Millionen Kleinplakate genutzt – und zwar fast ausschliesslich für Event-Postering. Immer mehr buchen inzwischen aber auch Werbeagenturen Plakatraum für ihre Produkte und Dienstleistungen bei der ehemals «alternativen» Plakatgesellschaft.Diese Beliebtheit hat auch zu negativen Entwicklungen geführt. «Meine Firma und Dienstleistungen wurden kopiert und die Kleinplakate werden in Riesenauflagen an jede Ecke geklebt», klagt Gruber. In Zürich haben deshalb politische Kreise das Thema Kleinplakataushang in die Traktandenliste ihrer Sitzungen aufgenommen. Der Ruf nach einer «sauberen Stadt» wird immer lauter.
Aus diesem Grund hat Alive nun mit der Idee Plakat.com ein neues Projekt lanciert. Das Plakat.com-Netz verfügt über 1000 fixe Stellen in Zürich mit einer Kapazität von rund 3800 DIN-A2-Plakaten. Die Plakatrahmen aus Aluminium befinden sich an geeigneten, gut besuchten Stellen wie Restaurants, In-Lokalen, Clubs, Discos, Trendshops, Hotels und Ladengeschäften. Also überall dort, wo sie vom jungen und ausgehfreudigen Publikum gesehen werden. Outdoor sind zusätzlich rund 100 attraktive Plätze an VBZ-Haltestellen, bei Kiosken und an stark frequentierten Passantenlagen verfügbar.
Das Konzept von Plakat.com, das sich Steff Gruber aus seinem Verkauf der Domain Xbox.com an Microsoft finanziert hat, ist «die ideale Alternative zum Wildplakat». Das Netz kann im Target Advertising nach den Kriterien Party, Music, Classic, Cinema und Commercial gebucht werden. Bei einem Preis von 1.17 Franken pro Tag und Plakat übertrifft das Preis-Leistungs-Verhältnis die Wildplakatierung, «weil dabei viele Stellen bis zu dreimal täglich nachgehängt werden müssen», wie Gruber rechnet. Andreas Panzeri

Best of South-West (4. Quartal 2001)

Affinität der Anzeigen bei den Supportern in der «bürgerlichen Ecke»

Affinität der Anzeigen bei den Supportern in der «bürgerlichen Ecke»Best of Print Advertising Die Anzeigenhits 2001 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX Print). Dieser Index (siehe Kasten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigensujets. In den oberen beiden Reihen befinden sich diejenigen Sujets, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe (siehe Windrose) die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die
bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, im 4. Quartal 2001 am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt.

Muse & Musse: Véronique Freymond

Muse & Musse Véronique Freymond Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?Véronique Freymond: Top: «All shall be/Grosse Fuge/Déjà-vu/ Symphonie in C» im Opernhaus. Spoerlis Produktionen und die Aufführungen mit dem Zürche

Muse & Musse Véronique Freymond
Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?
Véronique Freymond: Top: «All shall be/Grosse Fuge/Déjà-vu/ Symphonie in C» im Opernhaus. Spoerlis Produktionen und die Aufführungen mit dem Zürcher Ballet sind immer wieder ein sinnliches Erlebnis. Flop: «Magdod/ Volts and Visions» im Kaufleuten. Ein Experiment (Tanz und neue Medien), bei dem die Sinne auf der Strecke blieben.
Was lesen Sie gerade?
Freymond: «Der Welt den Rücken.» Elke Heidenreichs Kurzgeschichten über das Leben und die Liebe. Mit Humor und Charme werden grosse Verluste und kleine Triumphe erzählt.
Welche CD hören Sie zurzeit mit Vorliebe?
Freymond: Dusted – «When we were young» und, neu entdeckt, Chopins Klavierwerke.
Welchen Kinofilm würden Sie am liebsten nochmals sehen?
Freymond: «Il Postino», weil im Film dauernd die Sonne scheint.
Bei welcher TV-Sendung sind Sie neulich eingeschlafen?
Freymond: Beim «Wort zum Sonntag».
Welches ist Ihre neueste Entdeckung im Internet?
Freymond: www.phonogen.com
Worauf könnten Sie nie verzichten?
Freymond: Auf meine Zahnseide.
Was machen Sie in einer freien Minute?
Freymond: Nachdenken, was ich in einer freien Stunde machen könnte.
Liebe ist …?
Freymond: …«die Würze» im
Leben.

Will APG RMB Switzerland kaufen?

Dementis der Plakatfirmen und Funkstille aus der Brüsseler Zentrale von RMB

Dementis der Plakatfirmen und Funkstille aus der Brüsseler Zentrale von RMBAm vergangenen Donnerstag meldeten die belgische Zeitung La Libre Belgique und das Genfer Wirtschaftsblatt L’Agefi, dass der verschuldete Multimediavermarkter RMB International (RMBI) seine Töchter in der Schweiz und Österreich an den Schweizer Aussenwerber Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) verkaufen will. Der Handel werde bis spätestens 15. Februar abgeschlossen. Während La Libre Belgique dies alles jedoch lediglich vermutet, wird im Agefi-Artikel suggeriert, dass die Information von der RMBI-VR-Präsidentin Marie-Hélène Crombé so bestätigt worden sei.Das könnte jedoch eine Zeitungsente sein. Nur schon der Umstand, dass die APG in Belgien auf Einkaufstour gehen sollte, muss angezweifelt werden. Wenn schon, dann würde wohl die Affichage-Holding dort verhandeln. Bei der APG fiel man denn auch ob der Meldung aus allen Wolken. Sowohl APG-Pressesprecher Jürg Sager als auch Peter Stebler, Chef von APG International und stellvertretender APG-Generaldirektor, versicherten glaubhaft, erstmals über die WerbeWoche von den Kaufabsichten zu hören. Überrascht war man auch bei Affichage auf höchster Ebene, schliesslich wurde dementiert: «Die Meldung stimmt nicht, wir führen keine Gespräche in Belgien», liess
der Affichage-VR-Präsident und Nationalrat Jean-Philippe Maitre über seinen Finanzchef Ulrich von Bassewitz ausrichten. Affichage-CEO Christian Kauter war ferienhalber nicht erreichbar.
Seitens RMBI herrscht praktisch Funkstille. Von Crombé selbst war keine Stellungnahme erhältlich, und Matthias Luchsinger, CEO von RMB Switzerland und als Manager Area Central Europe auch für RMB Austria zuständig, wollte die Zeitungsmeldungen nicht kommentieren. Doch vielleicht waren die beiden Zeitungen auf der richtigen Spur, verwechselten aber APG mit Clear Channel Plakanda (CCP), dem zweiten Schweizer Aussenwerber. Die WerbeWoche fragte deshalb bei CCP nach, ob Interesse an RMB Switzerland bestehe. «Nein», sagt CCP-CEO Beat Roeschlin kurz angebunden. Führt CCP auch keine Gespräche in Belgien? «Nein», sagt Roeschlin wieder, fügt dann aber hinzu: «Und wenn dem doch so wäre, würde ich es Ihnen nicht sagen.» Deutlicher das Dementi von CCP-VR-Präsident Peter Gmür: «Das kann ich kategorisch verneinen. Wir haben überhaupt nichts Derartiges am Kochen.» Ob man allenfalls von Clear Channel London aus mit RMB International verhandle, wisse er allerdings nicht, gehört habe er aber nichts. Markus Knöpfli

…salben hilft allenthalben

Mehr als die Hälfte der Top-50-Werbeauftraggeber erhöhte 2001 die Budgets

Mehr als die Hälfte der Top-50-Werbeauftraggeber erhöhte 2001 die BudgetsVon Hans-Jürg Gränicher Nach einem Werbejahr mit insgesamt rückläufigen Investitionen stehen die beiden grössten Schweizer Detailhändler immer noch an der Spitze der 50 ausgabefreudigsten Werbeauftraggeber. Eine massive Reduktion der Budgets hat Migros aber hinter Coop auf den zweiten Platz verwiesen.
Die Schweizer Werbeauftraggeber investierten seit August eher zurückhaltend in die Werbung, was sich auch im Gesamtergebnis des Werbejahres 2001 spiegelt: 3,0 Prozent beziehungsweise 121,4 Millionen Franken weniger als im Vorjahr wurden für die Werbung ausgegeben.
Gemischt fällt die Bilanz bei den Werbeauftraggebern aus. 29 der 50 grössten Werbeauftraggeber steigerten ihre Investitionen in die kommerzielle Werbung gegenüber dem Vorjahr. In den Top Ten vergrösserten aber lediglich drei der zehn führenden Unternehmen (Coop, Amag, Procter + Gamble) ihre Werbeausgaben.
Mit einer Aufstockung des Werbebudgets um 7,8 Prozent schwang sich Coop im Jahr 2001 zum neuen Leader der Auftraggeber auf. Währenddessen kürzte die bisherige Anführerin Migros die Ausgaben um saftige 15,5 Prozent gegenüber ihrem Jubiläumsjahr. Swisscom, an dritter Stelle der Rangliste, gab in den letzten Monaten des Jahres noch einmal kräftig Werbeschub und schloss das Werbebudget knappe 1,1 Prozent unter dem Vorjahreswert ab.
In den Top Ten befinden sich drei Telecomunternehmen sowie drei globale Markenartikelkonzerne: Procter + Gamble, Nestlé und Effems. Amag ist einmal mehr der Vertreter der Automobilbranche mit den höchsten Werbeausgaben. Die UBS als grösste Schweizer Bank findet sich auf Platz 9 der Firmenhitparade. Ihr Werbebudget ist gegenüber dem Jahr 2000 um 24,9 Prozent geschrumpft.
Im Gegenzug steigerten 20 der 50 werbefreudigsten Unternehmen ihre Ausgaben um zweistellige Prozentbeträge. Am positivsten fiel dabei die Zürcher Kantonalbank auf, die um 89,5 Prozent zulegte, gefolgt von Interdiscount mit einer Budgeterhöhung von 81,6 Prozent. Die Bronzemedaille für den drittgrössten Investitionszuwachs geht an Möbel Pfister – das Werbebudget des Einrichtungshändlers wuchs gegenüber dem Vorjahr um 54,2 Prozent.
TV gewinnt Marktanteile auf Kosten von Print
Auch die Marktanteile der Mediengruppen sind in Bewegung. Die Printmedien verloren zwar weiter an Boden, dennoch können sich die Verlage freuen: Zwei von drei Werbefranken werden immer noch in Printmedien investiert. Die Zeitungen, die im Jahr 2001 stark gebeutelt wurden, sicherten sich noch zwei von fünf Werbefranken.
Die Fernsehsender steigerten ihren Marktanteil um 1,5 Prozent und konnten 17,7 Prozent der jährlichen Werbeausgaben für sich beanspruchen. Die Plakatgesellschaften legten um 0,7 Prozent zu und erreichten einen Marktanteil von 10,8 Prozent.
Bei der Verteilung der Bruttowerbeausgaben auf die verschiedenen TV-Sendegefässe fällt auf, dass die SRG-Sender im letzten Jahr brutto 27 Millionen Franken weniger Werbeeinnahmen verzeichneten als im Jahr 2000. Ihr Marktanteil liegt aber immer noch bei 58 Prozent. Die Schweizer-TV-Fenster steigerten ihre Werbeeinkünfte um 25,5 Prozent, das entspricht brutto 38 Millionen Franken.
Die Privatsender legten um 32,2 Prozent zu und nahmen rund 26 Millionen Franken mehr ein als im Vorjahr. Diese hohen Zuwachsraten dürften aber nach der Schliessung von TV 3 und Tele 24 künftig ausbleiben.
In der Rangliste der werbetreibenden Branchen stehen die Medien zuoberst. Ihr Bruttowerbeaufwand belief sich 2001 auf 545 Millionen Franken. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Media Focus die Füller und Eigeninserate zum normalen Insertionspreis berechnet.
Die Silbermedaille geht an die Branche Verkehr mit Bruttowerbeausgaben von 438 Millionen Franken, gefolgt von der Sparte Nahrungsmittel mit Investitionen von 341 Millionen Franken.
Massiv unter dem Vorjahr liegt die EDV- und Bürobranche. Der Rückgang des Bruttowerbeaufwands geht in erster Linie auf das Konto der Telecomunternehmen, die ihre Ausgaben um 17,5 Prozent kürzten.
Im Bereich Handel sind es vor allem die Verbraucher- und Cash-and-Carry-Märkte sowie die Warenhäuser, die ihre Werbeinvestitionen massiv steigerten. Der ausgewiesene Investitionsrückgang um 30,7 Prozent in der Branche Dienstleistung ist nicht repräsentativ, weil bis zum Ende des Jahres 2000 die gesamte Internetwerbung in dieser Sparte integriert war. Seit dem Januar 2001 werden die Ausgaben für Internetwerbung den tatsächlich beworbenen Branchen zugewiesen.
Ein Mangel an Wahlen und Abstimmungen sowie die Zurückhaltung der Parteien und Verbände führte zu einem grösseren Minus in der Sparte Investitionen/Verbände. Auch die Zigarettenhersteller kürzten ihre Ausgaben um 8 Prozent.
Hingegen führten massiv höhere Werbeausgaben für Haarpflege, Parfums, Duftwasser zu einer Steigerung der Sparte Kosmetik/Körperpflege um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Hersteller von Haushaltputz- und Pflegemitteln investierten mehr als im Vorjahr und erhöhten ihre Werbeausgaben um 9,5 Prozent.

Best of South-East (4. Quartal 2001)

Affinität der Anzeigen bei den Supportern im «christlichen Lager»

Affinität der Anzeigen bei den Supportern im «christlichen Lager»Best of Print Advertising Die Anzeigenhits 2001 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX Print). Dieser Index (siehe Kasten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigensujets. In den oberen beiden Reihen befinden sich diejenigen Sujets, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe (siehe Windrose) die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die
bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, im 4. Quartal 2001 am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt.

News: Springer fusioniert in Rumänien

Axel Springer Editura, die Filiale des Axel Springer Verlags, legt seine verlegerischen Aktivitäten mit Romanian Publishing Group (RPG) zusammen, welche im Besitz von Libedi GmbH ist

Axel Springer Editura, die Filiale des Axel Springer Verlags, legt seine verlegerischen Aktivitäten mit Romanian Publishing Group (RPG) zusammen, welche im Besitz von Libedi GmbH istNews Springer fusioniert in Rumänien
, die zu gleichen Teilen der Edipresse-Gruppe und Antonios Liberis (Griechenland) gehört. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterzeichnet. Die Transaktion muss noch genehmigt werden. Das Unternehmen wird den Namen RPG tragen. Der Axel Springer Verlag wird mit 40 Prozent und Libedi GmbH mit 60 Prozent beteiligt sein.
SF DRS: Zufrieden mit MarktanteilDas Schweizer Fernsehen DRS konnte seinen Marktanteil 2001 stabil halten. Wie Direktor Peter Schellenberg an der Jahresmedienkonferenz ausführte, erreichte SF DRS einen Anteil von 41,2 Prozent (+0,1%) am Hauptabend und 32,9 Prozent (+0,4%) im ganzen Tag. Von den ausländischen Sendern schnitt RTL am besten ab (7%), gefolgt von ARD (5,6%) und Pro 7 (4,8%). Die eingestellten Schweizer Sender Tele 24 und TV 3 hatten Marktanteile von 2,9 Prozent (+0,3%) bzw. 4,1 Prozent (+0,6%) erreicht.
Weko will nicht mehr weiterprüfen Die Wettbewerbskommission (Weko) wird sich nicht weiter mit der Erhöhung der Kioskverkaufspreise durch mehrere Schweizer Tageszeitungen befassen. In einem Schreiben an den Verband Schweizer Presse (VSP) teilt die Weko mit, dass sie auf die Einleitung eines Verfahrens verzichtet.
Liquidation von TV 3 hat begonnen Nach dem definitiven Aus für den Tamedia-Privatsender TV 3 sind nun die Gläubiger der TV 3 AG aufgefordert worden, ihre Ansprüche gegen das Medienunternehmen beim zuständigen Liquidator anzumelden, wie TV 3 mitteilte. Die Aktionärsgeneralversammlung hatte am 28. Dezember 2001 der Liquidation zugestimmt. Der entsprechende Beschluss wurde am Montag im Schweizerischen Handelsamtsblatt publiziert.

Top three (4. Quartal 2001)

Best of Print Advertising Die Anzeigenhits 2001 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfm

Best of Print Advertising Die Anzeigenhits 2001 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX Print). Dieser Index (siehe Kasten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigensujets. In den oberen beiden Reihen befinden sich diejenigen Sujets, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe (siehe Windrose) die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die
bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, im 4. Quartal 2001 am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt.
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